Woman in Cabin 10

von Ruth Ware 
3,9 Sterne bei320 Bewertungen
Woman in Cabin 10
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (230):
E

Mysteriös gefährliche Kreuzfahrt

Kritisch (21):
Athene100776s avatar

Spannende Idee, teils langweilige und nervende Hauptcharaktere, Tempo erst zum Ende hin

Alle 320 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Woman in Cabin 10"

Wie kann eine Frau verschwinden, die es nie gegeben hat?

Die Journalistin Lo Blacklock nimmt an der Jungfernfahrt eines exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffs durch die norwegischen Fjorde teil. Ein wahr gewordener Traum. Doch in der ersten Nacht auf See erwacht sie von einem Schrei aus der Nachbarkabine und hört, wie etwas ins Wasser geworfen wird. Etwas Schweres – wie ein menschlicher Körper. Sie alarmiert den Sicherheitsoffizier. Aber die Nachbarkabine ist leer, ohne das geringste Anzeichen, dass hier jemand wohnte. Die junge Frau aus Kabine 10, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nie existiert zu haben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423261784
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:27.12.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.12.2017 bei Der Audio Verlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    moccabohnes avatar
    moccabohnevor 17 Tagen
    Wiegende Wellen auf wogener See...

    Gleich zu Beginn gesagt: der aktuelle Thriller „ Woman in Cabin 10“ steht seinem Vorgänger „Im dunklen, dunklen Wald“ in Nichts nach.

    Von den ersten Seiten beginnt das Buch spannend zu werden. Ein Unbekannter bricht in die Wohnung der Protagonistin Lo ein und jagt ihr und dem Leser einen gehörigen Schrecken ein. Vom Täter fehlt jede Spur.

    Da kommt ihr die kleine Auszeit gerade recht, als Reisejournalistin hat LO das Glück an einer Jungfernfahrt auf dem kleinen Luxuskreuzfahrtschiff „Aurora“ teilzunehmen. Nur eine handvoll erlesene Passagiere befinden sich an Board.

    Gleich in der ersten Nacht wird sie Zeugin, wie in der Nachbarkabine ein vermutlicher Mord passiert und ihre Kabinennachbarin verschwindet. Leider glaubt ihr nur keiner, da diese Kabine angeblich gar nicht belegt war. Leidet Lo unter Halluzinationen?  

     Man spürt förmlich die Ängste und Verzweiflung der Protagonistin und fühlt die ganze Zeit mit ihr.

    Permanent herrscht eine gewisse Anspannung, die sich auf den Leser überträgt und es unmöglich macht, das Buch einfach aus der Hand zu legen.

    Zwischenzeitlich erinnerte mich die Geschichte etwas an „Mord im Orientexpress“, da der in Frage kommende Täterkreis auch räumlich eingegrenzt war.

    Mich konnte das Buch absolut überzeugen und war für mich ein absolutes Lesehighlight!

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    Faancys avatar
    Faancyvor einem Monat
    Ruhiger, aber fesselnder Thriller

    Woman in Cabin 10 ist ein richtig guter Thriller, der einen von Anfang bis Ende fesselt. Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Insgesamt sind die Geschehnisse zwar sehr ruhig, wodurch sich eine unterschwellige Spannung aufbaut. Man weiß als Leser nicht wirklich warum, aber man ist ununterbrochen nervös. Die Gefühle der Protagonistin übertragen sich auf den Leser. Das hatte ich schon länger nicht mehr bei einem Buch. 
    Zeitweise erinnert es ein bisschen an einen Detektivroman. Lo will der Sache auf den Grund gehen. Sie sucht nach Hinweisen und bewertet alle möglichen Hinweise. Die Autorin hat diese "Ermittlung" super umgesetzt. 
    Die falschen Fährten waren allerdings ziemlich offensichtlich. Wobei ich auch dazu sagen muss, dass ich absolut keine Ahnung hatte, wie die Auflösung aussehen könnte. Die Autorin spielt mit der Wahrnehmung des Lesers. 
    Mein einziger Kritikpunkt ist, dass das Ende dann doch sehr schnell abgehandelt wurde. Das Rätsel wurde sehr abrupt gelöst. Da hatte ich mir gerne noch ein paar Seiten mehr gewünscht. 
    Abgesehen davon macht man als Thriller-Liebhaber mit diesem Buch absolut keinen Fehler. 



     

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    sydneysider47s avatar
    sydneysider47vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wer einen gut geschriebenen Krimi lesen will, der meistens spannend ist, der sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.
    Spannende Kreuzfahrt

    Die Handlung:

    Laura Blacklock, genannt Lo, ist die Ich-Erzählerin. Sie ist Journalistin bei der Zeitschrift „Velocity“. Eines Tages wird sie in ihrer Souterrain-Wohnung in London von einem Einbrecher überrascht. Er bringt ihre Wohnung durcheinander und demoliert ihr Türschloss. Außerdem klaut er ihre Handtasche, in der auch ihr Handy enthalten war.

    Sie lässt ihr Türschloss reparieren, ist aber traumatisiert von dem Einbruch. So sehr, dass sie Schlafprobleme bekommt.

    Sie muss etwas in ihrem Leben ändern und macht Schluss mit ihrem Freund Judah. Er lässt sie zu oft alleine, denn immer wieder ist sie auf Geschäftsreise. Da kommt es ihr gelegen, dass sie an einer Kreuzfahrt teilnehmen darf. Geschäftlich. Als Journalistin hatte sie nämlich das große Glück, einen Presseausweis für eine Reise nach Norwegen auf dem Kreuzfahrtschiff AURORA zu bekommen.

    Als Journalistin interessiert sich dafür, wer alles auf dem Kreuzfahrtschiff ist, und lernt einige Leute kennen. Journalistenkollegen, Investoren und andere.  

    Lo genießt die Kreuzfahrt, aber immer wieder bricht ihr Trauma, das sie durch den Einbruch erlitten hat, durch. Sie ist schreckhaft – und eines Abends hat sie den Eindruck, dass sie einen Mord beobachtet hat. Doch die Person, die ermordet sein soll, war angeblich nie auf dem Kreuzfahrtschiff. Lo fragt sich, ob sie dabei ist, den Verstand zu verlieren. Es bleibt ihr nur die Option, selbst nach dem Mörder zu suchen… 

     

    Meine Meinung:

    Das Buch beginnt rasant und spannend. Die Hauptperson Lo ist sympathisch.

    Als Lo auf das Kreuzfahrtschiff kommt, verlangsamt sich das Erzähltempo ein wenig. Dennoch war die Lektüre für mich interessant, da ich wissen wollte, wie es auf einem Kreuzfahrtschiff zugeht. Das Ambiente ist exklusiv – beispielsweise beim Essen -  und Lo ist angetan davon.

    Doch nachdem Lo den Mord beobachtet hat, wird das Buch spannend. Man blättert atemlos Seite um Seite um, um zu wissen, wie es weitergeht. Mysteriöse Dinge passieren. Los Badezimmer wird von Unbekannten aufgeräumt, außerdem verschwindet die Wimperntusche, die sie von der Frau bekommen hat, deren Ermordung sie beobachtete.

    Wer einen gut geschriebenen Krimi lesen will, der meistens spannend ist, der sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.

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    nessisbookchoices avatar
    nessisbookchoicevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles, actionreiches Buch! Nachdem mich das Debüt der Autorin eher enttäuscht hat, hat mich dieses hier ihr wieder näher gebracht!
    Viel besser als der Vorgänger

    📚📚REZENSION - "Woman in Cabin 10" von Ruth Ware📚📚 Vor einiger Zeit habe ich das Buch "Woman in Cabin 10" beendet, welches mir vom dtv Verlagsgesellschaft freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür! 🙂 Die Fakten: Erschienen am 27. Dezember 2017 im dtv Verlag 384 Seiten Broschurausgabe 15,90€ ISBN: 978-3423261784 Klappentext: Wie kann eine Frau verschwinden, die es nie gegeben hat? Die Journalistin Lo Blacklock nimmt an der Jungfernfahrt eines exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffs durch die norwegischen Fjorde teil. Ein wahr gewordener Traum. Doch in der ersten Nacht auf See erwacht sie von einem Schrei aus der Nachbarkabine und hört, wie etwas ins Wasser geworfen wird. Etwas Schweres – wie ein menschlicher Körper. Sie alarmiert den Sicherheitsoffizier. Aber die Nachbarkabine ist leer, ohne das geringste Anzeichen, dass hier jemand wohnte. Die junge Frau aus Kabine 10, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nie existiert zu haben. ************************ MEINE MEINUNG: Das Cover und den Klappentext empfinde ich als sehr ansprechend! Da ich von Ruth Ware "Im dunklen dunklen Wald" bereits gelesen hatte und es mich nicht unbedingt überzeugen konnte, musste ich mich überwinden das Buch zu lesen, aber der Inhalt hat mich neugierig gemacht. Zunächst lernen wir die Hauptfigur Lo kennen (deren Name mich beim Lesen, warum auch immer, zunehmend gestört hat) kennen. Sie scheint extrem unzufrieden mit sich selbst und ihrem Leben zu sein. Lo wirk unentschlossen und stellenweise paranoid, was es mir nicht leichter machte, sie zwischen sympathisch und nervig einzusortieren. Im Laufe der Handlung entwickelt sie sich allerdings und man hat zunehmend Mitgefühl und Empathie für sie übrig. Die anderen Charaktere auf dem Schiff einzuordnen viel mir lange Zeit schwer, da ich sie hin und wieder verwechselte. Zum allgemeinen Aufbau ist zu sagen, dass das Buch sich über 8 Teile erstreckt, die jeweils mit Zeitungsausschnitten, E-Mail Fetzen oder Forumseinträgen enden, was dem Ganzen etwas Leben und mehr Komplexität einhaucht. "Woman in Cabin 10" ist nicht unbedingt ein rasanter Thriller, dafür aber umso geheimnisvoller und psychologischer. Ruth Ware spielt mit den Theorien des Lesers und versteht es in diesem Buch die Gedanken der Lesenden um ihren Finger zu wickeln und durch dunkle Gassen der Verwirrung zu lenken. Oft war ich mir nicht sicher, ob wir es hier mit der Realität oder mit Einbildungen zu tun haben. Die Fragen, die ich mir selbst diesbezüglich gestellt habe, wurden allerdings relativ zügig nach der zweiten Hälfte des Buches deutlicher, was zunächst etwas die Spannung nahm. Weiter ging es allerdings mit mehr Action und Intrigen, die die Spannungskurve wieder anhoben. Das Ende empfand ich als befriedigend und sinnhaft, wenn auch an einigen Stellen etwas...wie soll ich sagen?... über die Stränge geschlagen. ******************* FAZIT: Im Allgemeinen hat mir "Woman in Cabin 10" sehr viel besser gefallen, als "Im dunklen dunklen Wald"! Hier hatte ich alles, was ich mir gewünscht habe: Verwirrung, Intrigen, Fragen, Theorien, Spannung und sogar Action. Sehr gut gefallen haben mir die Einwürfe durch besagte E-Mails, Zeitungsartikel etc., die das Leben außerhalb des Schiffes beleuchtet und somit die Handlungen dort aus ihrer "Blubberblase" herausgezogen haben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, sowie 4,5/5 Sternchen ⭐️⭐️⭐️⭐️💫 für das Buch! 🙂

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    D
    Dumavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Solider, spannender Thriller. Hat mir gut gefallen.
    Eine Seefahrt, die ist lustig ...

    ...Oder auch nicht. Diese Erfahrung muss die Hauptfigur, Lo Blacklock, in diesem Roman machen. Sie ist Reisejournalistin und darf mit einigen anderen Pressekollegen an der Jungfernfahrt des kleinen Luxusschiffs „Aurora Borealis“ teilnehmen. In der ersten Nacht auf dem Schiff wird sie Zeugin, wie in der Nachbarkabine eine Frau umgebracht und über Bord geworfen wird. Nur glaubt ihr niemand, da die Nachbarkabine leer gestanden haben soll. Die junge Frau, die Lo noch wenige Stunden zuvor dort gesehen hat und mit der sie sich unterhalten hat, existiert angeblich nicht.

     

    Dies ist der erste Roman, den ich von Ruth Ware gelesen habe. Mir hat er sehr gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig und gefiel mir sehr gut. Es gab einige überraschende Wendungen; die Geschichte blieb dadurch durchweg spannend und unvorhersehbar. Hinzu kommt, dass Lo einen schwierigen Charakter hat und recht neurotisch wirkt und zudem dem Alkohol nicht abgeneigt ist. Deshalb ist man sich als Leser auch nicht immer sicher, ob sie sich alles nur einbildet oder nicht.

     

    Insgesamt ist es ein guter, solider Thriller, der ohne viel Blutvergießen auskommt. Ich kann „Woman in cabin 10“ auf jeden Fall empfehlen.

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    nussi2510s avatar
    nussi2510vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend und irreführend mit ein paar längen aber der Schluss: überraschend! Tolles Buch!
    Ein gutes Buch mit einigen Schwächen

    Den Klappentext fand ich sehr spannend, und auch das wunderschöne Cover zog mich in seinen Bann.

    In der Geschichte geht es um Lo Blacklock, die als Journalistin für ein Reisemagazin arbeitet und ihre Chefin bei einer Luxuskreuzfahrt vertreten soll.
    Man erlebt diese traumatische Reise aus ihrer Sicht.
    Einerseits tut sie mir leid, sie hatte es bisher scheinbar nicht leicht im Leben. Lo hat psychische Probleme, sie nimmt Antidepressiva, war in Psychotherapie und hat immer wieder Angstattacken. Dennoch konnte ich mit ihr nicht so gut mitfühlen, wie bei anderen Büchern.

    Sie kann sich kaum satt sehen an dem ganzen Glamour, der den Gästen an Bord geboten wird und kann ihr Glück bis zur ersten Nacht kaum fassen.
    Doch dann wird sie von einem Schrei und einem Geräusch in der Nachbarkabine geweckt. Schnell wird klar: Kabine 10 ist gar nicht besetzt, da ein Gast kurzfristig abgesagt hat.
    Lo will das Ganze aufklären, macht sich dabei jedoch schnell Feinde und bringt sich selbst in Gefahr.

    Vor allem den Mittelteil fand ich recht schleppend. Dass Lo zu viel trinkt könnte man vielleicht auch eleganter vermitteln, als jeden Tag detailliert aufzuzählen, wann sie welches alkoholische Getränk zu sich nimmt.
    Auch konnte währen der ganzen Reise niemand Kontakt zur Außenwelt aufnehmen und es störte auch keinen. Und dass obwohl fast alle Gäste einen Arbeitsauftrag haben, das ist einfach unverständlich.

    Ein kreativer Pluspunkt:
    Die Chatverläufe und E-Mails der Angehörigen und Freunde von Lo zwischen den Kapiteln. Diese neue Erzählperspektive ist erfrischend anders und weckt das Interesse auf die Nächsten Kapitel.

    Der Schreibstil ist sehr gut. Man kann sehr schnell in Situationen eintauchen und fragt sich ob das, was Lo gesehen und gehört hat wirklich der Wahrheit entspricht.
    Die Strukturierung des Thrillers finde ich hervorragend. Mir gefällt die Einteilung sehr gut. Einige überraschende Szenen zum Ende hin und der Spannungshöhepunkt haben mich überzeugt, insgesamt ist es eine gute Unterhaltungslektüre.


    Fazit
    Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen aufweist. In der Mitte war das Buch recht schleppend aber zum Ende hin kam der Spannungshöhepunkt und einige überraschende Wendungen.

    Darum kann ich „Woman in Cabin 10“ weiterempfehlen da mich die Geschichte überzeugt hat und ich am Ende Seite für Seite der Lösung entgegen gefiebert habe.

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    Aischas avatar
    Aischavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: das rasante Ende versöhnt mit dem eher langweiligen Mittelteil
    Angst auf hoher See

    Das Setting versprach ein ungewöhnliches Buch: 

    Die Reisejournalistin Lo bekommt aufgrund der Schwangerschaft ihrer Chefin die Chance auf einem Mini-Kreuzfahrtschiff durch die Norwegischen Fjorde zu reisen und darüber eine Reportage zu verfassen. Die berufliche Herausforderung tritt jedoch schnell in den Hintergrund, als sie glaubt, Zeuge eines Verbrechens an Bord zu werden. Und da wurde es für mich auch schon zum ersten Mal unglaubwürdig: Lo wirkt auf mich wie eine völlig inkompetente, verwirrte junge Frau, so gar nicht wie eine erfahrene Journalistin. Gab es in der Redaktion niemand besseren für diesen Job? 
    Während der ganzen Reise kann niemand der geladenen Gäste Kontakt zur Außenwelt aufnehmen, es gibt kein Mobilfunknetz und auch das W-LAN funktioniert nicht. Obwohl fast alle einen Arbeitsauftrag haben, scheint diese völlige Isolation aber auch niemanden großartig zu stören - für mich unverständlich.
    Über weite Strecken las sich die Story für mich eher wie ein klassischer "Whodunit"-Krimi, denn wie ein Thriller. Die Protagonistin (und der Leser mit ihr) tappt im Dunkeln und spekuliert über mögliche Täter: war es jemand von den anderen geladenen Journalisten oder Fotografen oder gar ein Mitglied der Crew? Hier wurde leider das Potenzial der Geschichte für mich nicht ganz ausgeschöpft. Viele der Charaktere bleiben relativ farblos, werden nur kurz skizziert. 
    Journalistin Lo hat psychische Probleme, nicht erst seit in Ihre Wohnung eingebrochen wurde, während sie zu Hause war. Sie nimmt Antidepressiva, war in Psychotherapie und hat immer wieder Angstattacken. Doch dennoch vermochte ich mit ihr nicht so gut mitzufühlen, wie mir das mit den zentralen Gestalten anderer Romane gelingt, es hat mich einfach nicht gepackt. Vor allem den Mittelteil fand ich recht langweilig. Dass Lo zu viel trinkt könnte man vielleicht auch eleganter vermitteln, als für jeden Tag detailliert aufzuzählen, wann sie welches alkoholische Getränk zu sich nimmt. 
    Einige wirklich überraschende Twists zum Ende hin haben mich aber dann doch noch mit dem Buch versöhnt, insgesamt ist es gute, durchschnittliche Unterhaltungslektüre.
    Ein kreativer Pluspunkt (sonst hätte es nur für drei Sterne gereicht): Chatverläufe aus Sozialen Medien und E-Mail-Verkehr der Angehörigen und Freunde der Vermissten werden oft ans Ende der Kapitel gestellt. Diese neue Erzählperspektive ist erfrischend anders.

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    nana_fkbs avatar
    nana_fkbvor 2 Monaten
    Ein spannender Thriller

    Klappentext:
    Die Journalistin Lo Blacklock nimmt an der Jungfernfahrt eines exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffs durch die norwegischen Fjorde teil. Ein wahr gewordener Traum. Doch in der ersten Nacht auf See erwacht sie von einem Schrei aus der Nachbarkabine und hört, wie etwas ins Wasser geworfen wird. Etwas Schweres – wie ein menschlicher Körper. Sie alarmiert den Sicherheitsoffizier. Aber die Nachbarkabine ist leer, ohne das geringste Anzeichen, dass hier jemand wohnte. Die junge Frau aus Kabine 10, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nie existiert zu haben. [Quelle: dtv]

    Meine Meinung:
    Ich habe sehr viel Gutes über das Buch gehört, weshalb ich mich letzte Woche dazu entschieden habe, es zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht: Die Geschichte ist wirklich unglaublich spannend erzählt und nimmt mit der Zeit an Fahrt auf. Auf den ersten Seiten erfahren wir, dass Lo kurz vor der Kreuzfahrt in ihrer eigenen Wohnung überfallen wurde und danach (verständlicherweise) an Angstattacken leidet. Sie entscheidet sich aber trotzdem für die Kreuzfahrt, da sie sich dadurch einen Aufstieg der Karriereleiter erhofft. Auf dem Schiff angekommen, gerät der Überfall erstmal in den Hintergrund. Denn das Kreuzfahrtschiff, welches nur aus 10 Kabinen besteht, begrüßt die Gäste mit unglaublichem Glamour. Das Personal ist unglaublich zuvorkommend, geizt nicht mit Champagner und lässt die Herzen der ausgewählten Gäste höher schlagen. Am Abend soll es einen großes Dinner geben. Als Lo merkt, dass sie ihren Mascara zu Hause vergessen hat, klopft sie kurzerhand an die Tür der Nachbarkabine und fragt die Bewohnerin aus Kabine 10, ob sie sich ihren Mascara leihen kann. Alles wirkt sehr harmlos und unproblematisch. Der Abend verläuft sehr gut und als Lo zurück in ihre Kabine geht, kann sie endlich wieder einschlafen. Das ging die Tage nach dem Überfall nicht. Doch dann wird sie von einem Schrei und einem Geräusch in der Nachbarkabine geweckt. Sie kann es erst nicht zuordnen, hört dann aber einen großen Gegenstand ins Wasser platschen. Sie ruft den Sicherheitsbeauftragten ins Zimmer, erklärt ihm alles, was sie gesehen und gehört hat und hofft, dass er etwas unternimmt. Doch schnell wird klar: Kabine 10 ist gar nicht besetzt gewesen, da ein Gast kurzfristig abgesagt hat.

    Und genau das ist das Dilemma, in dem Lo schon nach kurzer Zeit steckt: Die Kabine war nicht besetzt und doch hat sie den Abend zuvor noch mit einer Frau gesprochen, die sie danach nicht mehr auf dem Schiff gesehen hat. Liegt es an dem Überfall und ihre Nerven spielen doch verrückt? War es möglicherweise der viele Alkohol, der am Abend beim Dinner geflossen ist?

    Lo glaubt nicht wirklich daran, doch ihr werden genau diese Punkte letztlich zum Verhängnis. Denn es scheint, als würde ihr niemand glauben. Kein anderer Gast hat die Dame gesehen und es wird an Los Zustand gezweifelt. Doch sie glaubt fest an das, was sie gesehen hat und macht sich gemeinsam mit einem alten Freund, der auch auf dem Schiff ist, auf die Suche nach einer Lösung.

    Das Buch ist wirklich sehr gut geschrieben. Ich war mir während des Lesens nie ganz sicher, ob sich vielleicht doch alles nur in Los Kopf abspielt. Denn viele Punkte passen einfach nicht zusammen und wirken an den Haaren herbei gezogen. Die Autorin hat es geschafft, dass ich immer wieder an Los Geschichte zweifle und überlege, wie es abgelaufen sein könnte. Ist sie vielleicht doch verrückt und bildet sich alles nur ein? Oder gibt es auf dem Schiff einen Mörder, der sich einfach nur sehr gut tarnen und seine Spuren verwischen kann?

    Lo ist als Person relativ schwer zu greifen, obwohl sie der Hauptcharakter in diesem Buch ist. Man merkt, dass ihre Angst von Seite zu Seite immer weiter wächst und sie selbst nicht weiß, was sie noch glauben soll. Trotzdem ist eine gewisse Distanz zu spüren. Ich kann mich nicht ganz in sie hinein versetzen und einige Handlungen kann ich nicht nachvollziehen.

    Fazit:
    Es handelt sich hier um einen sehr spannenden Thriller, dessen Auflösung mich allerdings nicht ganz überzeugt hat, da doch die ein oder andere Frage in dem Zusammenhang auftaucht. Der Schreibstil ist unglaublich gut, wodurch man sehr schnell in die Situation eintaucht und sich fragt, ob das, was Lo gesehen und gehört hat, wirklich der Wahrheit entspricht.

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    Mali133s avatar
    Mali133vor 3 Monaten
    Hat es diesen Mord wirklich gegeben oder war alles nur Einbildung?

    "Woman in Cabin 10" ist ein Thriller von Ruth Ware und ist 2017 bei der dtv Verlagsgesellschaft erschienen.

    Inhalt:
    Ein Luxusschiff mit Kurs auf die norwegischen Fjorde. Eine Frau, die Zeugin eines Mordes wird. Aber hat es diesen Mord wirklich gegeben?
    Die Journalistin Lo wird auf einer Kreuzfahrt Zeugin eines Mordes. Doch keiner glaubt ihr. Alle Spuren des Verbrechens sind verschwunden. Niemand wird vermisst. Allmählich beginnt sie an ihrem Verstand zu zweifeln ... Aber wenn sie sich nicht alles nur eingebildet hat, befindet sich ein Mörder auf dem Schiff – der es jetzt auf sie abgesehen hat.

    Fazit:
    Bereits der erste Thriller von Ruth Ware "Im dunklen, dunklen Wald" hat mir gut gefallen, weswegen für mich klar war dass ich auch dieses Buch unbedingt lesen wollte. Und ich wurde wieder nicht enttäuscht und freue mich bereits auf weitere Bücher der Autorin.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und liest sich daher sehr angenehm. Die Hauptcharakterin Lo wird sehr detailliert beschrieben. Durch die Beschreibung ihrer Gedanken und Gefühle erwacht sie zum Leben und man kann sich in ihre Situation hineinversetzen. Auch die anderen Charaktere werden gut beschrieben, wobei ich mir dort aber manchmal ein paar mehr Details gewünscht hätte. Die Orte an denen die Geschichte spielt werden anschaulich beschrieben, was die Vorstellungskraft des Lesers unterstützt.

    Das Buch ist in acht Abschnitte unterteilt, wobei jeder mehrer Kapitel beinhaltet. Die einzelnen Kapitel sind weder zu lang noch zu kurz. Die Geschichte wird fast nur aus der Ich-Perspektive von der Journalistin Lo erzählt. Aufgelockert wird dies jedoch durch Gespräche, aber auch am Ende jedes Abschnitts durch kurze Ausschnitte aus Zeitungsartikeln, Emails und Nachrichtenprotokollen.
    Lo geht als Journalistin an Bord des Kreuzfahrtschiffes Aurora, über welches sie einen Artikel über die Jungfernfahrt schreiben soll. Doch bereits in der ersten Nacht wird sie Zeuge eines Mordes oder zumindest meint Lo dass es so gewesen sein muss. Denn es gibt keinerlei Beweise für einen Mord und auch scheint niemand der Gäste und der Crew zu fehlen. Was also hat sie in der Nacht beobachtet oder hat sie es sich vielleicht doch nur eingebildet? Ihre Nachforschungen nehmen gefährliche Züge an und bald steht sie selbst auf der Abschussliste.

    Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es stellenweise ein paar Schwächen aufweist. Ich hätte mir zum Beispiel mehr Spannung gewünscht. Zeitweise war die Handlung ein bisschen schleppend und erst zum Ende hin kam der Spannungshöhepunkt. Trotzdem würde ich das Buch jederzeit weiterempfehlen, da mich die Geschichte überzeugt hat und auch das Ende hielt noch die ein oder andere Überraschung parat.

    Von mir gibt es eine Leseempfehlung 4 von 5 Sternen!

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    vormis avatar
    vormivor 3 Monaten
    Woman in Cabin 10

    Wie kann eine Frau verschwinden, die es nie gegeben hat?

    Die Journalistin Lo Blacklock nimmt an der Jungfernfahrt eines exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffs durch die norwegischen Fjorde teil. Ein wahr gewordener Traum. Doch in der ersten Nacht auf See erwacht sie von einem Schrei aus der Nachbarkabine und hört, wie etwas ins Wasser geworfen wird. Etwas Schweres – wie ein menschlicher Körper. Sie alarmiert den Sicherheitsoffizier. Aber die Nachbarkabine ist leer, ohne das geringste Anzeichen, dass hier jemand wohnte. Die junge Frau aus Kabine 10, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nie existiert zu haben.

    Inhaltsangabe auf amazon


    Ich habe schon einige Kreuzfahrten gemacht und daher war ich hier von der Inhaltsangabe echt begeistert. Aber durch dieses Buch habe ich mich echt durchgequält. Ich fand es zu langatmig, bzw ist mir zu wenig nach vorne passiert. Es wurden immer wieder die Fakten wiederholt. Aber es gibt nur eine Drohung auf einem Spiegel, etwas verschwindet aus lo's Kabine, aber es passiert nichts. Denn diese paar "Kleinigkeiten" ziehen sich endlos hin. 


    Die Charaktere bleiben schemenhaft, auch die Situationen sind hölzern und  manchmal leblos. Ich habe lange mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen und nur aus Dickköpfigkeit habe ich durchgehalten. Das Ende war in Ordnung, aber auch nicht so ein Hammer, der mich dafür entschädigt hat, das ich das Buch zu Ende gelesen habe. Es hat mir nicht den Atem verschlagen. Schade.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar

    Diese Kreuzfahrt wirst du so schnell nicht vergessen ...

    Wir laden euch zu einer ganz besonderen Schifffahrt ein! Gänsehautmomente sind bei unserem Lesewochenende vom 05.01. bis 07.01.2018 garantiert. Die Jungfernfahrt der Aurora wird einen bleibenden Eindruck bei den Passagieren hinterlassen ... nur nicht unbedingt so, wie man es sich vielleicht vorstellt.

    Denn statt Entspannung auf einer Pressereise mit dem neuesten Kreuzfahrtschiff in den norwegischen Fjorden wartet auf Lo Blacklock ein wahrer Nervenkrieg. Wohin ist ihre Kabinennachbarin verschwunden? Gab es sie überhaupt? Und warum will niemand etwas über das Verschwinden der jungen Frau wissen?

    Findet es heraus bei unserem Lesewochenende, diskutiert mit den anderen Lesern und löst spannende Aufgaben zum Buch mit dem Hashtag #womanincabin10. 

    Mitmachen lohnt sich!

    Über das Buch     
    Die Journalistin Lo Blacklock nimmt an der Jungfernfahrt eines exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffs durch die norwegischen Fjorde teil. Ein wahr gewordener Traum. Doch in der ersten Nacht auf See erwacht sie von einem Schrei aus der Nachbarkabine und hört, wie etwas ins Wasser geworfen wird. Etwas Schweres – wie ein menschlicher Körper. Sie alarmiert den Sicherheitsoffizier. Aber die Nachbarkabine ist leer, ohne das geringste Anzeichen, dass hier jemand wohnte. Die junge Frau aus Kabine 10, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nie existiert zu haben.

    >> Mehr Infos findet ihr hier!


    Über Ruth Ware
         
    Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris. Sie hat als Kellnerin, Buchhändlerin, Englischlehrerin und Pressereferentin für einen großen Verlag gearbeitet und wohnt jetzt mit ihrer Familie in Nordlondon.

    Gemeinsam mit dtv vergeben wir für unser Lesewochenende vom 05.01.2018 bis 07.01.2018 50 Exemplare von "Woman in Cabin 10"

    Was ihr tun müsst, um dabei zu sein? 

    Bewerbt euch bis einschließlich 27.12.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage:   

    Warum bist du der ideale Gast für die Jungfernfahrt des Luxuskreuzfahrtschiffs?

    Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen.         

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    TheCoonvor 3 Monaten
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