Ry Herman

 3,5 Sterne bei 30 Bewertungen

Lebenslauf

Ry Herman wurde in den USA geboren, lebt aber inzwischen in Schottland. Er arbeitete unter anderem als Lektor und als Bühnentechniker am Theater. Inzwischen führt er Regie und hat mehrere eigene Stücke verfasst. »Die Unmöglichkeit, bei Tag die Liebe zu finden« ist sein erster Roman.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Ry Herman

Cover des Buches Die Unmöglichkeit, bei Tag die Liebe zu finden (ISBN: 9783453424814)
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Rezension zu "Die Unmöglichkeit, bei Tag die Liebe zu finden" von Ry Herman

CarlyCookie
Fesselnder als man denkt

„Die Unmöglichkeit, bei Tag die Liebe zu finden” erzählt die Geschichte von der Vampirin Angela und dem menschlichen Frau Chloë. Es wird besonders viel von Angela's Vergangenheit erzählt und ihrer toxischen Exfreundin die sie psychisch und physisch misshandelt und ausgenutzt hat. Es ist schön zu lesen wie Angela und Chloë durch einen Zufall zueinander finden und tatsächlich gemeinsame Freunde haben.  

Vom Inhalt selbst mal abgesehen hat es mir gut gefallen dass zu Beginn eines jeden Kapitels das Ort, das Jahr und der Tag genannt wurden. Das gab mir ein besseres Zeitgefühl. Ich hätte mir allerdings gewünscht zusätzlich auch den Namen der Person zu nennen bei jedem Kapitel. Es war nicht schön erst nach 1 bis 2 Seiten zu wissen um wen es sich gerade handelt, denn es gab mehr als nur die Sichtweisen von Angela und Chloë. 

Am Ende des Buches hätte ich mir ein zusätzliches Kapitel ( oder sogar mehrere) gewünscht, in dem man mehr über die Beziehung der beiden und den Fantasy Part der Geschichte erfährt. 

Im großen und ganzen ist es eine schöne Liebesgeschichte, die sich schon lohnt gelesen zu werden. Mir hat sie sehr gut gefallen.

Cover des Buches Die Unmöglichkeit, bei Tag die Liebe zu finden (ISBN: 9783453424814)
✗

Rezension zu "Die Unmöglichkeit, bei Tag die Liebe zu finden" von Ry Herman

Ein LovelyBooks-Nutzer
Interessante Idee, deren Umsetzung mich nicht begeistern konnte

Titel: Die Unmöglichkeit, bei Tag die Liebe zu finden

Autor: Ry Herman

Reihe: -

Verlag: Heyne

Genre: LGBTQIA+|Vampir

Seiten: 464

Klappentext:

Zwei Jahre nach einer schrecklichen Trennung verkriecht sich die hübsche Lektorin Chloë immer noch jeden Abend zu Hause mit ihrer Katze auf dem Sofa. Bis sie von ihrer ebenso charmanten wie aufdringlichen Tante zum Ausgehen gezwungen wird. Als sich Chloë nun mutterseelenallein in einem Club wiederfindet, passiert das, woran sie selbst schon nicht mehr geglaubt hat: Sie begegnet Angela, einer wunderschönen, klugen jungen Frau. Angela verliebt sich in Chloë, und Chloë verliebt sich in Angela – es könnte also alles ganz einfach sein. Nur, dass Angela ein kleines Problem mit Tageslicht hat. Und mit Kruzifixen. Und mit Knoblauch ... 

Meine Meinung:

Auf dieses Buch wurde ich nicht durch LB oder so aufmerksam, mich erwischte es ganz plötzlich beim Stöbern in der Buchhandlung. Dieses Cover ist wirklich ein Traum und auch wenn ich die Särge ein klein wenig kitschig finde, liebe ich die Farbkombination und die kleinen Einzelheiten. Der Klappentext versprach mal eine etwas andere Vampirgeschichte und zudem habe ich noch nie eine mit einem lesbischen Paar gelesen, was ich auch sehr interessant fand.

Die Idee ist wirklich super und ich liebe auch das Skurrile an der Geschichte, aber leider finde ich sie furchtbar langweilig. Es fließt irgendwie vor sich hin und große Wendungen oder gar Action vermisst man trotz vereinzelter Szenen. Ich fand es sehr erfrischend, aber auch gleichzeitig eben langweilig, weil nichts wirklich passiert bis das Ende auf einmal da ist und man sich fragt, was man da eigentlich gelesen hat. Irgendwie hat es mich frustriert, weil ich mir auch mehr erhoffte. Und auch das Drama um Tess fand ich nervtötend und anstrengend.

Die Liebesgeschichte zwischen Angela und Chloe war durchaus ganz nett, aber ich verspürte irgendwie keine wirkliche Chemie zwischen ihnen. Aber mir gefiel es, dass sie eben nicht von null auf hundert ging, sondern sich eher langsam entwickelte. Zudem fand ich es gut, wie Chloe hinter Angelas Geheimnis kommt und niemand glitzerte ! Die Entwicklung danach verlieh der Geschichte durchaus einen gewissen Tiefgang, auch wenn es mich eben nicht wirklich überzeugen konnte. Zum Ende hin war die Luft ziemlich raus und ehrlich gesagt war ich ziemlich froh, als ich es beenden konnte. 

Das lag auch an den Charakteren, die ich zum Teil wunderbar skurril fand, aber das traf eben nur auf die Nebencharaktere zu. Mit Chloe oder Angela wurde ich nie wirklich warm und irgendwie waren mir die beiden doch recht unsympathisch. Zwar erfuhr man einiges über ihre Vergangenheit und woher ihre Ängste rührten, aber mehr gab es auch nicht. Und auch Tess fand ich ganz furchtbar nervig. Dagegen begeisterte mich die Art von Shelly, Ari und Esther sehr. Ich fand diese Charaktere interessant und spannend.

Der Schreibstil las sich durchaus flüssig, aber vor allem zum Ende hin fiel mir der wirklich sehr schwer. Irgendwie war da die Luft raus und es war sehr langatmig und zäh. Aber ich mochte das Skurrile sehr.

Fazit:

Vielleicht habe ich zu viel erwartet, aber mich konnte die Geschichte einfach nicht überzeugen. Die Nebencharaktere gefielen mir sehr gut, aber mit den Hauptfiguren wurde ich nie wirklich warm und ich fand es sehr langweilig. Von mir gibt es:

2 von 5 Sterne

Cover des Buches Die Unmöglichkeit, bei Tag die Liebe zu finden (ISBN: 9783453424814)
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Rezension zu "Die Unmöglichkeit, bei Tag die Liebe zu finden" von Ry Herman

EifelBuecherwurm
Nicht überzeugend

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar

Preis: € 15,00 [D]

Verlag: HEYNE

Seiten: 464

Format: Taschenbuch

Reihe: - 

Erscheinungsdatum: 11.10.2021


Inhalt:


Zwei Jahre nach einer schrecklichen Trennung verkriecht sich die hübsche Lektorin Chloë immer noch jeden Abend zu Hause mit ihrer Katze auf dem Sofa. Bis sie von ihrer ebenso charmanten wie aufdringlichen Tante zum Ausgehen gezwungen wird. Als sich Chloë nun mutterseelenallein in einem Club wiederfindet, passiert das, woran sie selbst schon nicht mehr geglaubt hat: Sie begegnet Angela, einer wunderschönen, klugen jungen Frau. Angela verliebt sich in Chloë, und Chloë verliebt sich in Angela – es könnte also alles ganz einfach sein. Nur, dass Angela ein kleines Problem mit Tageslicht hat. Und mit Kruzifixen. Und mit Knoblauch ...


Meine Meinung:


Angela ist eine Vampirin, wenn auch erst seit kurzer Zeit. Um an das benötigte Blut zu kommen betäubt sie Frauen in Gothclubs und saugt sie auf der Toilette aus. Während einer dieser Jagdausflüge trifft sie auf Chloë. Doch anstatt das nächste Opfer zu sein, verliebt sich Angela in sie. Und wenn das alles nicht reichen würde hat Chloë natürlich auch noch ihr Paket zu tragen, sodass zwei vorbelastete Seelchen aufeinander treffen. 


Auf den ersten 100 Seiten nimmt sich der Autor Zeit um die beiden Hauptcharaktere und ihre Hintergründe ausführlich vorzustellen. Erst danach treffen sie aufeinander. Das hat mir super gefallen. 

In dieser Form verlaufen die beiden Geschichten ganz organisch aufeinander zu und es liegen maximal 3 Jahre dazwischen. Auch im gesamten restlichen Buch springt die Handlung immer wieder in diesem kurzen Zeitraum hin und her.


Chloë und Angela als Personen haben mir ganz gut gefallen. Auch die Idee der Geschichte hat mich von Anfang an interessiert aufhorchen lassen. Ich war damals zwar kein Twilight-Fan, doch habe ich die Bücher natürlich irgendwann auch gelesen. Und dieses hier kommt leider nicht daran heran. Es hat nette Charaktere und einige skurrile Nebencharaktere, doch der Handlungsverlauf ist nicht gerade spannend und die Liebe selbst kommt viel zu kurz. Da hatte ich irgendwie mehr erwartet. Auf jeden Fall, wenn die Zielgruppe die erwachsenen Vampir-Fans sein sollen. Da reichen Beschreibungen von sexy Goth-Klamotten nicht aus.


Allgemein wird sehr viel mit der Goth-Szene hausieren gegangen. Dazu kommt eine gehörige Portion Engel. Ja, ihr lest richtig. Einen Engel gibt es auch. Und noch so manch andere mystische Gruppierung. Doch all das wird nur angerissen und ist viel zu oberflächlich. Aber besonders der möchte-gern-religiöse Teil des Buches hat nicht gepasst. Was hat sich der Autor bloß dabei gedacht? 


Unterhaltsam war die Geschichte hingegen schon. Ich habe das Buch innerhalb von vier Tagen ohne Probleme durch geschmöckert. Am besten hat mir an dem Buch noch das Kapitel "Die Hochzeit von Sir Gawain und Lady Ragnelle" gefallen (Seite 334 ff). Bedrückend und düster wurde das Buch durch die Stimmung und die beiden depressiven Charaktere. 


Den Schreibstil fand ich erfrischend und mal etwas anderes. Er passt zu den Charakteren und man merkt, dass der Autor unterschiedliche Stilformen für die verschiedenen Persönlichkeiten nutzt. Auch wenn ich eigentlich einen einheitlichen Stil lieber mag, passt es hier. Leider geht der sarkastische Humor vom Beginn des Buches irgendwann verloren und es herrscht nur noch dicke Luft. Das hat mich als Leser etwas runtergezogen. 


Fazit:


Weniger Goth, mehr Konzentration auf die vampirischen Elemente, mehr Sarkasmus und mehr Liebe. Dann hätte mir das Buch vermutlich besser gefallen. So kann ich ihm leider nur 2,5 Sterne vergeben und werde weitere Bücher des Autors vermutlich nicht lesen.

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