Ryan David Jahn

 4.1 Sterne bei 150 Bewertungen
Autor von Ein Akt der Gewalt, Der Cop und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ryan David Jahn

Ryan David Jahn wurde im Jahr 1979 geboren. Nachdem er die Schule ohne Abschluss vorzeitig verlassen hatte, hielt er sich mit diversen Jobs über Wasser und widmete sich schließlich der Schriftstellerei. Im Jahr 2009 wurde sein erstes Buch unter dem Titel "Acts of Violence" (dt.: Ein Akt der Gewalt) veröffentlicht, das mit dem Preis der Crime Writer`s Association ausgezeichnet wurde. Seitdem erschienen einige weitere Bücher. Ryan David Jahn lebt heute mit seiner Familie in Kentucky.

Alle Bücher von Ryan David Jahn

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Ryan David JahnEin Akt der Gewalt
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Ein Akt der Gewalt
Ein Akt der Gewalt
 (75)
Erschienen am 23.02.2011
Ryan David JahnDer Cop
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Der Cop
Der Cop
 (43)
Erschienen am 10.02.2014
Ryan David JahnDie zweite Haut
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Die zweite Haut
Die zweite Haut
 (13)
Erschienen am 14.07.2014
Ryan David JahnDer letzte Morgen
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Der letzte Morgen
Der letzte Morgen
 (7)
Erschienen am 30.03.2015
Ryan David JahnDer letzte Morgen: Thriller
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Der letzte Morgen: Thriller
Der letzte Morgen: Thriller
 (3)
Erschienen am 30.03.2015
Ryan David JahnEin Akt der Gewalt
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Ein Akt der Gewalt
Ein Akt der Gewalt
 (7)
Erschienen am 23.02.2011
Ryan David JahnEin Akt der Gewalt
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Ein Akt der Gewalt
Ein Akt der Gewalt
 (1)
Erschienen am 16.02.2011
Ryan David JahnDer Cop
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Der Cop
Der Cop
 (0)
Erschienen am 03.09.2012

Neue Rezensionen zu Ryan David Jahn

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pardens avatar

Rezension zu "Ein Akt der Gewalt" von Ryan David Jahn

Der Bystander Effekt...
pardenvor 9 Monaten

DER BYSTANDER EFFEKT...

Auf dem Heimweg von der Arbeit wird Katrina Marino in den frühen Morgenstunden Opfer eines brutalen Überfalls. Der Angriff findet direkt vor ihrer Haustür statt - und unter den Augen ihrer Nachbarn, die fast ausnahmslos untätig bleiben. Jeder hat mit seinem eigenen kleinen Drama zu kämpfen. Der 19-jährige Patrick etwa, der zur Armee eingezogen werden soll, aber für seine kranke Mutter sorgen muss. Oder Diane, die sich mit ihrem Ehemann streitet, weil dieser sie betrügt. Sie alle hören Katrinas Schreie und sehen, dass vor ihrer Haustür etwas Schreckliches passiert. Katrina spürt die Betrachter und ihre Blicke und hofft auf Hilfe. Und sie kämpft gegen den Tod...

"Ein Akt der Gewalt" basiert auf einer wahren Geschichte, dem Fall Kitty Genovese, der 1964 weltweit für Schlagzeilen sorgte und dessen Umstände später unter dem Begriff "Bystander-Effekt" in die Kriminalgeschichte eingingen. Siehe auch:
http://www.social-psychology.de/sp/konzepte/bystander-effekt

Ryan D. Jahn beschreibt in diesem (Hör-)Buch fast minutiös das Geschehen der Nacht - aus der Sichtweise vieler verschiedener Personen. Jede einzelne davon hat ihr Schicksal, das sie auch in dieser Nacht nicht loslässt - und jede einzelne verlässt sich darauf, dass jemand anderes der Überfallenen zu Hilfe eilt oder die Polizei ruft. Der Zuschauereffekt und die unterlassene Hilfeleistung sind kaum fassbar, werden hier aber sehr plastisch dargestellt. Dabei wirkt die Erzählweise fast nüchtern, gleichzeitig aber auch sehr bedrückend. Als Hörerin war ich fast froh, als das (Hör-)Buch und damit die Schicksals-Nacht dem Ende zuging - und verspürte den Wunsch nach etwas menschlicher Wärme in einer kalten Welt.

Insofern ist es dem Autor gut gelungen zu vermitteln, was das Wegsehen und Nichtstun bedeutet - für jeden einzelnen, nicht zuletzt natürlich aber für das Opfer. Insgesamt jedoch hat Jahn für mich die Schicksale der Zeugen teilweise zu sehr beleuchtet und breitgetreten. Dabei geriet das eigentliche Geschehen zu sehr aus dem Fokus. Hinzu kommt, dass es sich um eine gekürzte Hörbuchfassung handelt (303 Minuten). Ich kenne zwar die gedruckte Vorlage nicht, doch habe ich das Gefühl, dass diese Kürzung der Geschichte nicht gut getan hat. Und obwohl ich David Nathan im Allgemeinen als Leser von Hörbüchern sehr schätze, fand ich ihn in diesem Fall nicht überzeugend. Irgendwie empfand ich die Lesung als "abgespult".

Ein wichtiges Thema, dem sich der Autor da verschrieben hat. Aber in dem Fall würde ich wirklich eher das gedruckte Buch empfehlen!


© Parden

Kommentare: 8
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KruemelGizmos avatar

Rezension zu "Ein Akt der Gewalt" von Ryan David Jahn

Bedrückend, aber wenig spannend
KruemelGizmovor 9 Monaten

Für mich nicht der erwartete Thriller, ein wirkliches Spannungsgefühl kam bei mir nicht auf. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf den Nachbarn die zuschauen, während ihre Nachbarin angegriffen wird, jeder ist der Meinung, der andere wird schon die Polizei verständigen. Der Autor setzt sich zum größten Teil mit den Problemen und Problemchen der verschiedenen Nachbarn auseinander und lässt dabei auch kaum ein Thema aus, was zwar ganz nett zu lesen waren, aber leider bei mir kaum ein Spannungsgefühl erzeugte. Erschreckend und bedrückend wirkt das Buch allerdings durch die Teilnahmelosigkeit der Nachbarn gegenüber dem Opfer. Dies ließ mich als Leser dann schon nachdenklich zurück.

Kommentare: 5
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Buecherseele79s avatar

Rezension zu "Ein Akt der Gewalt" von Ryan David Jahn

Wegsehen ist leichter als helfen...
Buecherseele79vor 10 Monaten

Als die Bardame Katrina Marino mitten in den Morgenstunden Heim fährt will sie nur eines- in Ruhe ein Bad nehmen und genügend Schlaf abbekommen bevor sie sich wieder für die Arbeit richten muss... doch es kommt in dieser Nacht alles anders.
Als Katrina mit ihrem Auto auf den Parkplatz fährt steht eine grosse Männergestalt im Schatten und ab da beginnt die grausame Tourtour für Katrina.
Nicht nur dass sie brutal niedergestochen wird, mitten im Hof, umgeben von vielen Fenstern der Nachbarn, der Täter kehrt nochmals zurück um sein "Werk zu vollenden".
Jeder hört die Schreie von Kat, sieht ihre Wunden, den Blutverlust, die Fenster der Nachbarn sind in diesen Morgenstunden die "Augen" dieser schrecklichen Tat...und doch ruft keiner Hilfe, denn jeder Nachbar hat in dieser Nacht seine eigenen Probleme und möchte die Polizei nicht "belästigen"...es wird schon ein anderer Nachbar Hilfe gerufen haben...

Auf dieses Buch bin ich durch Martin Krist aufmerksam geworden, dem ich bei Instagram folge (auch hier nochmals ganz lieben Dank! für den Tipp!)
Was hat mich an diesem Buch am meisten schockiert?
Die Tat an sich?!!
Die Skrupellosigkeit des Täters?!
Das perfide Hinsehen/Hinhören der Nachbarn und doch hilft keiner?!
Dieses Denken dass ein anderer Nachbar schon Hilfe gerufen haben wird?!
Man möchte die Polizei nicht "belästigen"?!
Sind eigenen Probleme im Angesicht dieser Tat wichtiger als zu helfen?!
Oder dass dieses Buch nach einer wahren Begebenheit stattgefunden hat?
Ich kann mit Sicherheit sagen- es ist von allem etwas.
Der Autor beschreibt hier den Fall von Kitty Genovese, die 1964 nicht nur vergewaltigt sondern auch brutal niedergestochen wurde, auf dem Weg ins Krankenhaus dann ihren Verletzungen erlegen ist.
Zu dem Zeitpunkt der Tat waren 38 Zeugen in der Nähe, die diesen Akt der Gewalt gesehen, gehört, miterlebt hatten und doch rief keiner die Polizei, geschweige dass er Kitty zur Hilfe geeilt wäre.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr schnell zu lesen, der Autor schafft es hier gekonnt den Leser auf diese wahre Begebenheit mitzunehmen.
Auch die unterschiedlichen Protagonisten die man in dieser Nacht kennenlernt sind alle mit ihren Problemen, Ansichten, was sie bewegt, welche Entscheidungen sie treffen müssen perfekt herausgearbeitet und könnten nicht unterschiedlicher sein.
Einen Einblick in die Denkweise des Täters wird hier ebenfalls gegeben die sehr erschreckend ausfällt.
In dieser Nacht hat jeder mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen und vergisst dass jemand dringend die  Mithilfe ihrerseits benötigt hätte, sie werden alle zu Augenzeugen, zu Mittätern und müssen sich gegenseitig ins Gesicht sehen.
Immer wieder, wenn man das Leiden und den Kampf von Katrina mitliest, dann fiebert man regelrecht mit dieser sehr starken Persönlichkeit dass sie es doch noch in ihre sichere Wohnung schafft und selbst Hilfe rufen kann, dass doch noch ein Nachbar zu ihr eilt um zu helfen...und jedes Mal, wenn man weiterliest, wird die eigene Fassungslosigkeit noch grösser...
Dies alles packt der Autor, für mich, brilliant in seinen mehr Roman als Thriller (für mich) und lässt einen so schnell nicht mehr los.
Ich spreche eine ganz klare Leseempfehlung aus!

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