Ryan David Jahn Der letzte Morgen

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Morgen“ von Ryan David Jahn

Los Angeles. Zwei Morde in derselben Nacht bringen den Unterweltboss James Manning in Bedrängnis. Ein Sündenbock muss her. Eugene Dahl, ein einfacher Mann, der morgens Milch ausliefert und abends Barhocker wärmt, ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Doch er weigert sich, zum Spielball des organisierten Verbrechens zu werden. Um seine Haut zu retten, wird er Dinge tun müssen, die weit schlimmer sind als alles, was man ihm vorwirft.

Wenn du an ein Buch mit falschen Erwartungen heran gehst, weil auf ihm Thriller steht, und es ein Krimi ist, kann es nicht gut werden.

— Teufel100

Ein fulminanter Hardboiled Thriller mit ausgeklügelten Charakteren und hintergründiger Story in üblicher Jahn-Manier geschrieben. Top!

— DunklesSchaf

Brutal mit einer Freude am Detail geschilderte Metzelorgie, doch durch die Vielschichtigkeit noch erträglich.

— hundertwasser

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  • Verknüpft: Der letzte Morgen - Ryan David Jahn

    Der letzte Morgen

    DunklesSchaf

    27. June 2015 um 21:56

    Sandy Duncan, ein 13jähriger Junge, ermordet des Nachts seinen Stiefvater. Nur wenige Kilometer entfernt tötet Teddy Stuart, ein Handlanger von James „The Man“ Manning, einen Kartengeber fast zur gleichen Zeit. Ein emporkommender Bezirksstaatsanwalt nutzt diese Chance – zugegebenermaßen nicht ganz freiwillig – um „The Man“ dran zu kriegen. Doch dieser wäre nicht so weit, wenn er dem Plan des Bezirksstaatsanwalts nichts entgegen zu setzen hätte. Und so kommt der unbescholtene Eugene Dahl, Milchmann und leidlich erfolgreicher Autor, ins Spiel. Jahn wirft von Anfang an eine Menge Charaktere in den Topf und so muss man schon ein wenig aufpassen, um hier nicht durcheinander zu kommen, und doch zieht einen die Geschichte sofort in den Bann – und keine Sorge, es sind dann schon einige wenige Charaktere, auf die er sich festlegt. Wie auch schon in „Der Cop“ gelingen Jahn einige Szenen, die er zeitgleich aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und somit eindringlich in die Köpfe der Leser pflanzt. Ich habe das Buch in mich aufgesogen und war – trotz der über 500 Seiten – in knapp zwei Tagen damit durch. Ja, mir hat Jahns Stil vorher gefallen und das tut er jetzt auch noch. Und ganz nebenbei lässt Jahn das Flair der 50er Jahre einfließen und aufleben. Eugene Dahl ist Milchmann. Ein unbescholtener Bürger. Wenn ich so recht überlege, abgesehen von Sandy Duncan, so der einzige wirklich Unschuldige. Und so fällt es leicht, ihn als Opfer zu küren. Doch ganz so einfach ist es doch nicht. Denn davor sind noch so einige Entscheidungen, die zu dieser Stelle hinführen. Sandys Tat gehört dazu, genauso wie Teddy Stuart, der einen Deal macht. Der Bezirksstaatsanwalt, der aufgrund einer Erpressung auf dumme Ideen kommt. Und natürlich „The Man“, der im Hintergrund seine Fäden spinnt. Und so kommt der Stein ins Rollen. Zwei voneinander unabhängige Taten werden verknüpft und kurz darauf befindet sich Eugene Dahl in einem Spinnennetz an Verwicklungen, welches seinesgleichen sucht. Prostituierte, Kleinverbrecher, kaputte Bullen, Auftragsmörder, das Töchterlein des Chefs, ein kleiner Junge, ein Kartengeber, ein abgehalfterter Buchhalter und noch viele mehr – neben dem Milchmann. Obwohl „Der letzte Morgen“ für mich eindeutig in die Kategorie Hardboiled zählt, entwickelt Jahn seine Figuren wirklich ausführlich, so dass der Leser für alle Hauptpersonen ein Gefühl bekommt. Und auch wenn die Auflistung wie eine Liste von Klischees klingt, so ist es keine. Jahn gelingt es, hier jeder Figur das gewisse Extra zu verleihen – das allerdings nicht unbedingt im positiven Sinne. Und Eugene? Tja, es sieht wohl so aus, als hätte das „Opfer“ noch so einige Asse im Ärmel. Eugene hat keine Lust der Spielball von politischen Machtkämpfen und organisiertem Verbrechen zu sein. Keinem kann er trauen, keiner sagt die Wahrheit. Er muss schon alleine zurechtkommen. Zugegeben, einfach fällt es ihm nicht, aber was ist schon einfach im Leben? Und so bietet Eugene am Ende noch ein überraschendes und fulminantes Finale. Fazit: Ein fulminanter Hardboiled Thriller mit ausgeklügelten Charakteren und hintergründiger Story in üblicher Jahn-Manier geschrieben. Top!

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  • Der letzte Morgen

    Der letzte Morgen

    thenight

    17. June 2015 um 08:14

    Inhalt: Der 13jährige Sandy, erschießt mit einer selbst gebauten Waffe seinen brutalen Stiefvater, in der gleichen Nacht ersticht der Buchhalter eines mächtigen Unterweltbosses einen Kartengeber von dem er sich betrogen fühlt. Um zu verhindern das der Buchhalter über seine Machenschaften auspackt, lässt James Manning, the Man, ihn töten und die Tat dem unbescholtenen Comiczeichner und Milchmann Eugene in die Schuhe schieben. Die Staatsanwaltschaft versucht derweil einen Zusammenhang zwischen dem Lesen von Comics und dem Mord an Sandys Stiefvater zu konstruieren um James Manning, der unter anderem Beteiligungen an der Druckerei hat in der Eugenes Comics gefertigt werden, auf diesem Weg Dingfest zu machen, in den USA scheint das möglich zu sein. Meine Meinung: Das Buch ist kompliziert, der Autor verliert sich in ständigen Wiederholungen, die das Lesen mühsam machen, zwar schafft er es die Atmosphäre der 50er Jahre, als die Männer noch Hüte trugen und Rassismus noch gesellschaftsfähig war, einzufangen, kleinere Fehler seien dem Autor verziehen, Keycards z.B. gab es sicher noch nicht,aber das reicht nicht zum puren Lesevergnügen, waren die ersten Seiten noch spannend und fesselnd, geschieht im Mittelteil nicht viel, Sandy kann während eines Transports aus dem Jugendgefängnis fliehen und taucht im Großstadtdschungel unter, der ermittelnde Detektive Carl kämpft gegen seine Drogensucht und dazwischen immer wieder Befindlichkeitsbeschreibungen der Protagonisten. Das Buch verleitet dazu es quer zu lesen, ich konnte mir nicht vorstellen irgendetwas wesentliches zu verpassen, das habe ich nicht gemacht, ich habe Zeile für Zeile, Seite für Seite gelesen und mich durchgekämpft zum Finale, zwar wurde meine Hoffnung auf ein Ende, das die Seiten nur so dahin fliegen enttäuscht, aber es war clever und durchdacht gelöst, so das mich das Buch nicht ganz enttäuscht zurück lies. Weniger wäre hier wirklich mehr gewesen, denn das Thema ist wirklich spannend und durch die vielen Verwicklungen hätte das Buch ein echter Pageturner sein können, leider ist aber zu langatmig und die Spannung verläuft im Sand.

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  • Anfangs sehr zäh, aber dann......

    Der letzte Morgen

    lord-byron

    Der 13-jährige Sandy erschießt mit einer selbstgebauten Waffe seinen Stiefvater, der ihn ständig quälte. Zur gleichen Zeit ersticht Teddy Stuart einen Kartengeber, der ihn den ganzen Abend provoziert und der Lächerlichkeit preisgegeben hat. Die beiden Fällt haben absolut nichts miteinander zu tun. Doch die Mutter von Sandy hat eine Freundin. Und diese möchte ihr und ihrem Jungen gerne helfen. Also wendet sie sich an Bezirksstaatsanwalt Seymore Markley und erpresst ihn mir Bildern, die ihn in eindeutiger Pose mit ihr zeigen. Erst ist Markley schrecklich wütend, doch dann kommt ihm eine großartige Idee. Er will Teddy Stuart, der der Buchhalter vom Unterweltboss "The Man" ist, dazu bringen, gegen den Gangster auszusagen. Ihn zu verurteilen wäre eine riesiger Karrieresprung für den Bezirksstaatsanwalt. Doch "The Man" wehrt sich und der unschuldige Milchmann und Schriftsteller Eugene Dahl soll als Sündenbock herhalten. Aber dieser lässt sich das nicht gefallen und kämpft mit allem was er hat.....   Von Ryan David Jahn hatte ich das Buch "Die zweite Haut" gelesen und war so begeistert. Also freute ich mich wahnsinnig auf sein neustes Werk. Aber die beiden Bücher sind kaum miteinander zu vergleichen. "Der letzte Morgen" verlangt dem Leser einiges an Geduld ab. Der Anfang zieht sich schrecklich in die Länge und ich war ein paar mal versucht, das Buch abzubrechen. Aber dann dachte ich wieder daran, wie super gut mir "Die zweite Haut" gefallen hatte und quälte mich weiter. Und es hat sich dann doch gelohnt.   Ab dem Zeitpunkt, an dem sich Eugene anfängt zu wehren, geht das Buch erst richtig los. Und dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil wirkt stellenweise abgehackt und ist nicht immer leicht zu lesen. Die Sprache ist wieder oft derb und dreckig. Die Charaktere sind dieses mal so ganz anders. Es ist niemand dabei, mit dem man sich identifizieren kann oder der dem Leser auch nur sympathisch wäre. Besonders der Ermittler Carl Bachmann, der durch den Tod seiner Frau schwer angeschlagen ist und seine Sorgen und den Schmerz mit Drogen betäubt macht keine gute Figur. Alles ist ihm wichtiger, als die Ermittlungen. Genauso schrecklich ist auch der Staatsanwalt und alle anderen Personen. Wegen des zähen Anfangs kann ich nur 3,5 Punkte vergeben und ich habe sehr lange überlegt, ob ich auf- oder abrunden soll. Es fällt mir wirklich nicht leicht, aber da das Buch doch irgendwie etwas besonderes ist, habe ich dann doch aufgerundet. 4 von 5 Punkte für "Der letzte Morgen" und ich werde jetzt schauen, dass ich mir die anderen Bücher des Autors besorge. Ich bin richtig gespannt wie diese ausfallen werden. © Beate Senft

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    KruemelGizmo

    04. April 2015 um 20:57
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