Ryan David Jahn Ein Akt der Gewalt

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Inhaltsangabe zu „Ein Akt der Gewalt“ von Ryan David Jahn

Brutal, schockierend, berührend Es ist vier Uhr früh, als sich Katrina Marino auf den Heimweg macht. Die Straßen sind menschenleer, trotzdem hat Katrina das Gefühl, beobachtet zu werden. Als sie sich wenig später ihrer Haustür nähert, nimmt sie aus dem Augenwinkel eine Gestalt wahr. Noch bevor sie reagieren kann, ist der Angreifer über ihr und sticht mit einem Messer auf sie ein. Katrina fängt an zu schreien. Katrinas Nachbarn hören ihre Schreie. Alle schauen aus ihren Fenstern, doch wer unternimmt etwas? Auf dem Heimweg von der Arbeit wird Katrina Marino in den frühen Morgenstunden Opfer eines brutalen Überfalls. Der Angriff findet direkt vor ihrer Haustür statt – und unter den Augen ihrer Nachbarn, die fast ausnahmslos untätig bleiben. Jeder hat mit seinem eigenen kleinen Drama zu kämpfen. Der 19-jährige Patrick etwa, der zur Armee eingezogen werden soll, aber für seine kranke Mutter sorgen muss. Oder Diane, die sich mit ihrem Ehemann streitet, weil dieser sie betrügt. Sie hören Katrinas Schreie und sehen, dass vor ihrer Haustür etwas Schreckliches passiert. Katrina spürt die Betrachter und ihre Blicke und hofft auf Hilfe. Und sie kämpft gegen den Tod. „Ein Akt der Gewalt” basiert auf einer wahren Geschichte, dem Mord an Kitty Genovese, der 1964 weltweit für Schlagzeilen sorgte und dessen Umstände später unter dem Begriff Bystander-Effekt in die Kriminalgeschichte eingingen.

Nicht mein Ding...Die fiesen Taten kleiner Leute...

— Rebekka_NP

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  • Rezension zu "Ein Akt der Gewalt" von Ryan David Jahn

    Ein Akt der Gewalt

    parden

    06. August 2012 um 20:34

    DER BYSTANDER EFFEKT... Auf dem Heimweg von der Arbeit wird Katrina Marino in den frühen Morgenstunden Opfer eines brutalen Überfalls. Der Angriff findet direkt vor ihrer Haustür statt - und unter den Augen ihrer Nachbarn, die fast ausnahmslos untätig bleiben. Jeder hat mit seinem eigenen kleinen Drama zu kämpfen. Der 19-jährige Patrick etwa, der zur Armee eingezogen werden soll, aber für seine kranke Mutter sorgen muss. Oder Diane, die sich mit ihrem Ehemann streitet, weil dieser sie betrügt. Sie alle hören Katrinas Schreie und sehen, dass vor ihrer Haustür etwas Schreckliches passiert. Katrina spürt die Betrachter und ihre Blicke und hofft auf Hilfe. Und sie kämpft gegen den Tod... "Ein Akt der Gewalt" basiert auf einer wahren Geschichte, dem Fall Kitty Genovese, der 1964 weltweit für Schlagzeilen sorgte und dessen Umstände später unter dem Begriff "Bystander-Effekt" in die Kriminalgeschichte eingingen. Siehe auch: http://www.social-psychology.de/sp/konzepte/bystander-effekt Ryan D. Jahn beschreibt in diesem (Hör-)Buch fast minutiös das Geschehen der Nacht - aus der Sichtweise vieler verschiedener Personen. Jede einzelne davon hat ihr Schicksal, das sie auch in dieser Nacht nicht loslässt - und jede einzelne verlässt sich darauf, dass jemand anderes der Überfallenen zu Hilfe eilt oder die Polizei ruft. Der Zuschauereffekt und die unterlassene Hilfeleistung sind kaum fassbar, werden hier aber sehr plastisch dargestellt. Dabei wirkt die Erzählweise fast nüchtern, gleichzeitig aber auch sehr bedrückend. Als Hörerin war ich fast froh, als das (Hör-)Buch und damit die Schicksals-Nacht dem Ende zuging - und verspürte den Wunsch nach etwas menschlicher Wärme in einer kalten Welt. Insofern ist es dem Autor gut gelungen zu vermitteln, was das Wegsehen und Nichtstun bedeutet - für jeden einzelnen, nicht zuletzt natürlich aber für das Opfer. Insgesamt jedoch hat Jahn für mich die Schicksale der Zeugen teilweise zu sehr beleuchtet und breitgetreten. Dabei geriet das eigentliche Geschehen zu sehr aus dem Fokus. Dazu kommt, dass es sich um eine gekürzte Hörbuchfassung handelt. Ich kenne zwar die gedruckte Vorlage nicht, doch habe ich das Gefühl, dass diese Kürzung der Geschichte nicht gut getan hat. Und obwohl ich David Nathan im Allgemeinen als Leser von Hörbüchern sehr schätze, fand ich ihn in diesem Fall nicht überzeugend. Irgendwie empfand ich die Lesung als "abgespult". Ein wichtiges Thema, dem sich der Autor da verschrieben hat. Aber in dem Fall würde ich wirklich eher das gedruckte Buch empfehlen!

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