Ryan Knighton Augenzeuge - Die Geschichte meiner Erblindung

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Inhaltsangabe zu „Augenzeuge - Die Geschichte meiner Erblindung“ von Ryan Knighton

Harmlos und fast unmerklich fängt es an; Ryan stolpert über irgendwelche Dinge oder setzt das Familienauto schon mal gegen einen Stein. Dann die Diagnose: Retinitis pigmentosa –­­ eine unheilbare Krankheit, die schleichend zum Verlust des Augenlichts führt. Schwankend zwischen Verheimlichung, Verdrängung und grimmiger Entschlossenheit, akzeptiert Ryan Knighton sein neues Ich und erzählt mit einer Mischung aus Ironie, Witz und Melancholie die Geschichte seiner 15 Jahre währenden Erblindung. Dabei erstickt er jeden Anflug von Rührseligkeit bereits im Keim und gibt den Blick frei auf die für uns unsichtbaren Eigentümlichkeiten in der Welt der Sehenden. So erscheint vieles plötzlich in einem anderen Licht. «Augenzeuge» zeigt, wie der Autor seine Krankheit als spannende Reise begreift und sich am Ende einer Verwandlung unterzogen hat. Jodie Foster macht aus diesem Buch einen Film.

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  • Rezension zu "Augenzeuge - Die Geschichte meiner Erblindung" von Ryan Knighton

    Augenzeuge - Die Geschichte meiner Erblindung
    Babscha

    Babscha

    Zu seinem 18. Geburtstag wird bei dem Autor des Buches Retinitis pigmentosa, eine degenerative Veränderung der Netzhaut, diagnostiziert, die unaufhaltsam zur völligen Erblindung führt. Heute, Jahre später und mit einem absolut geringen Restsehvermögen auf einem Auge, lässt Knighton sein Leben Revue passieren. Ohne jede Verbitterung und sogar in zeitweise launiger Manier erzählt er von seinen frühen Jahren, in denen blinde Flecken in seinem Sehvermögen ihn unerkannt zum dämlichen, tollpatschigen Außenseiter stempelten, der nachfolgenden niederschmetternden Diagnose im besten Jugendlichenalter, seinem trotzigen Aufbegehren gegen die fortschreitende Beeinträchtigung mit irrwitzigen Episoden, z. B. aus der Fahrschule, in der der Fahrlehrer nichts ahnt, oder diversen Discoaufenthalten incl. Toilettenbesuch, seinen komplizierten Beziehungen, die zuletzt glücklich in der Ehe mit seiner jetzigen Frau Tracy münden, und vor allem seinem im Laufe langer Jahre „erarbeiteten“ Einfinden in sein Dasein als blinder Mensch mit einem langen weißen Stock als universellem Hilfsmittel und immer mehr verblassendem Erinnerungsvermögen an das tatsächliche Aussehen realer Dinge und vor allem anderer Menschen. Das Buch gefällt trotz einiger Längen im Mittelteil durch die lebensnahe, ehrliche und einfühlsame Schilderung des eigenen Krankheitsverlaufs mit seinen massiven Beschränkungen in stetiger Wechselwirkung mit Umwelt und gesunden Mitmenschen und den hieraus oftmals resultierenden Missverständnissen mit Frust und Wut als häufigen Begleitern. Eine subtile, aus meiner Sicht interessante Einführung in die „Sichtweise“ und das Erleben der Welt aus blinder Perspektive.

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  • Rezension zu "Augenzeuge - Die Geschichte meiner Erblindung" von Ryan Knighton

    Augenzeuge - Die Geschichte meiner Erblindung
    AllesSchwarz

    AllesSchwarz

    22. July 2010 um 10:46

    Ryan Knighton erzählt seine eigene Geschichte. Die Geschichte seiner Augenkrankheit, die bei ihm mit 18 diagnostiziert wurde und die ihn langsam erblinden lässt. Da ich selber ein Augenleiden habe und auf einem Auge nur noch max. 10 % Sehfähigkeit besitze, interessieren mich solche Bücher sehr. Allerdings bin ich enttäuscht. Ryan Knighton ergeht sich in, für meinen Geschmack, zu vielen Einzelheiten. Als er mit 16 den Führerschein machte und auch da schon Anzeichen seiner Krankheit waren, die aber da noch keiner als solche erkannte. Auch von seinen diversen Autounfällen bis zu seiner Diagnose...das war alles zu viel Einzelheit. Der gepriesene schwarze Humor und die Selbstironie sind leider bei mir so gar nicht angekommen, von daher habe ich das Buch dann abgebrochen. Ich habe schon weitaus bessere und interessanter geschriebene Bücher zu diesem Thema gelesen, z. B. "Mein Blind Date mit dem Leben" von Saliya Kahawatte.

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