Ryan North Machine of Death

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Inhaltsangabe zu „Machine of Death“ von Ryan North

Stellen Sie sich vor, Sie gehen zum Arzt, machen einen Bluttest und eine Maschine spuckt daraufhin einen kleinen Zettel mit der Art Ihres Todes aus. Keine Einzelheiten, kein Zeitpunkt – die einzige Information, die man erhält, ist: Tod durch Ertrinken oder Verhungern oder Alter. Gleich dem Orakel von Delphi verhängt die Machine of Death ihr Urteil über die Menschen, und die Autoren dieser einzigartigen Storysammlung schildern auf ironische, humorvolle und berührende Weise, was passiert, wenn man versucht, seinem Schicksal aus dem Weg zu gehen ...

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  • Rezension zu "Machine of Death" von Ryan North

    Machine of Death
    gurke

    gurke

    03. January 2013 um 19:24

    Über dieses Buch bin ich zufällig gestolpert und es hat mich schon aufgrund des Klappentextes sofort auf Anhieb neugierig gemacht. Ich liebe Dinge und Themen die anders sind und neue Ideen sauge ich mit Vorliebe wie ein nasser Schwamm auf. Da ich außerdem auch noch auf Kurzgeschichten stehe, dachte ich mir „Eine verrückte Kurzgeschichtensammlung in der es ausschließlich um die Todesmaschine geht? Wow, dieser Schmöker könnte einfach nur perfekt für dich sein“. Wir bekommen in dem Buch 34 Kurzgeschichten geliefert, die allesamt am Anfang illustriert sind und den Titel einer möglichen Todesart haben können. Der Leser ist automatisch gezwungen neugierig zu werden und zu spekulieren, was ihn den jetzt erwarten könnte. Die Geschichten selbst sind alle gleich aufgebaut. Jeder Protagonist erfährt wie er sterben wird, indem er einen Finger in die Maschine hält und diese einen Zettel mit dem entsprechenden Tod ausspuckt. Doch jeder Mensch geht anders mit dieser Vorhersage um. Und diese einzelnen Interpretationen finden sich in dieser Anthologie. Eines ist klar, die Erlebnisse regen zum Nachdenken an, was ich immer wieder äußerst positiv finde. Allerdings sind meiner Meinung nach, die meisten Geschichten nicht gerade spannungsgeladen oder unterhaltsam. Ich als Leser konnte zwischendurch immer mal wieder ein Kapitel lesen, aber dann war es erst mal wieder gut mit der Lektüre. Und das finde ich mehr als schade. Denn der Tod selbst, die Vorhersage und der Umgang mit dieser Prognose, bietet eine wundervolle Steilvorlage für gute Kurzgeschichten. Glücklicherweise ist nicht jedes Kapitel ein Griff ins Klo und ich konnte doch mal nachdenken oder mal lächeln, aber die meisten Erzählungen fand ich recht langweilig. Deshalb muss ich leider an dieser Stelle sagen, dass mich das Buch eher enttäuscht hat, als dass es mich begeistern konnte.

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