Ryan Wiley

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Autor von Spending Spree.

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Spending Spree

Spending Spree

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Erschienen am 20.01.2014

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Rezension zu "Spending Spree" von Ryan Wiley

Loser in Bedrängnis- oder gib nicht aus, was dir nicht gehört
takarondevor 4 Jahren

Ernsthaft, ein Buch, bei dem ich mich frage, wo ich da gelandet bin. Eine Hauptfigur, die sich als 25jähriger bei seinen Eltern lebender Mann entpuppt, der von seiner Mutter ein Girokonto erhält.

Was dann passierte las sich für mich wie die Einführung in die Kontoführung. Ernsthaft, dieses Buch listet haarklein auf, wie man mit einem Scheckbuch arbeitet, wie man eine Girokarte benutzt und natürlich so etwas tolles wie direkte Überweisungen. Für Europäer absolut nichts besonderes, für Amerikaner scheinbar schon.

Das einzige, was besonders an dem Girokonto von Johnny Davis ist, dass er nur ein Guthaben von 150 Dollar hatte. Dieses sich aber über Nacht in 100.000 Dollar verändert hat. Und egal wie viel er am Tag ausgegeben hat, am nächsten Morgen sind die 100.000 Dollar wieder komplett vorhanden.

Sagen wir es mal so: Johnny ist nicht gerade die hellste Leuchte. Er gibt also munter weiter Geld aus, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie er es wieder zurückbezahlt. Das hat er schon als Teenager mit der Karte seines Vaters gemacht,und als 25jähriger handelt er nicht anders.

Entwicklung der Hauptfigur - ja, als es wirklich gefährlich wird kommt ihm der Gedanke, dass da etwas nicht stimmen könnte. Doch dazu braucht es schon einen versuchten Mord an ihm - eine abgetrennte Hand reicht ihm als Denkanstoß nicht aus. Ansonsten wäre die Bezeichnungen „Loser“ oder „Trottel“ wohl zutreffend. Zumindest fehlen ihm in den meisten Bereichen die Basics, die eigentlich schon ein Teenager kennen sollte.

Demzufolge ist auch die Entwicklung, die am Ende stattgefunden haben soll, für mich absolut nicht nachvollziehbar. Ich kann mir diese Verwandlung einfach nicht erklären.

Die ganze Geschichte ist nur mäßig interessant, denn Johnnys Freunde sind genau so clever wie er, was die Hetzjagd durch die Gangster, die nach dem Zugang zum Geld suchen, sichtlich blockiert. Damit wird leider auch die Spannung herausgenommen. Es ist halt schwierig eine Gefahrensituation aufzubauen, wenn die Personen, die in Gefahr sind, zu dumm sind diese zu erkennen. Das macht es den Gangstern nicht leichter und dem Autoren auch nicht.
Wer also mal eben alles Grobe über die Führung eines Girokontos lernen will oder wie man es nicht macht, ist hier gut aufgehoben. Ach ja, und man lernt natürlich auch, dass man Geld, das einem nicht gehört, nicht ausgeben sollte – aber das hat man ja schon zu Anfang geahnt -oder?

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