Ryan Winfield

 4.2 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Jane's Melody - Kein Tag ohne dich, Untitled und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ryan Winfield

Ryan WinfieldJane's Melody - Kein Tag ohne dich
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Jane's Melody - Kein Tag ohne dich
Jane's Melody - Kein Tag ohne dich
 (6)
Erschienen am 15.08.2016
Ryan WinfieldJane's Melody
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Jane's Melody
Jane's Melody
 (0)
Erschienen am 10.04.2014
Ryan WinfieldJane's Harmony
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Jane's Harmony
Jane's Harmony
 (0)
Erschienen am 14.08.2014
Ryan WinfieldUntitled
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Untitled
Untitled
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Erschienen am 30.06.2015

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Gelindes avatar

Rezension zu "Jane's Melody - Kein Tag ohne dich" von Ryan Winfield

Jane´s Melody
Gelindevor 5 Monaten

Jane´s Melody, von Ryan Winfield

Cover:
Sehr passend.

Inhalt:

Die 40 jährige Jane hadert mit ihrem Schicksal. Gerade musste sie ihre Tochter Melody begraben. Melody hatte Drogen und Alkoholprobleme und deshalb hatten sich Mutter und Tochter voneinander Entfernt.
Am Grab von Melody entdeckt Jane Caleb, einen jungen Musiker ohne feste Bleibe.
Ein gewisser Funke springt über und Jane bietet dem jungen Mann Arbeit und eine Bleibe bei sich.
Aus der anfänglichen Sympathie wird langsam mehr.
Doch Jane ist noch nicht bereit für einen Neuanfang.

Meine Meinung:
Eine wunderbare Liebesgeschichte die auch viel über die Traumata und die Zerstörung in einer Familie erzählt, in der Drogen und Alkohol schon immer einen Platz hatten und viel Schmerz in die Tiefe der Gefühlswelt gesenkte hat.
Auch eine wunderbare Freundschaft ist Thema, und zeigt, wie wichtig es ist, Menschen um sich zu haben, bei denen man sich vertrauensvoll fallenlassen kann.
Mein einziger Kritikpunkt: klar ist es toll, wenn eine 40jährige Frau sich in einen 25 jährigen „Halbgott“ (sowohl vom Aussehen, als auch vom Charakter) verliebt und diese Liebe erwidert wird.
Aber für mich müsste dann der Sex nicht in dieser Häufigkeit erwähnt und ausgebreitet werden.

Autor:
Ryan Winfield wurde 1975 in der USA geboren. Jane´s Melody ist sein erster Roman. Er lebt mit seiner Frau in Seattle.

Mein Fazit:
Eine ganz wunderbare Geschichte über Liebe und Freundschaft, ergreifend und bittersüß, voller Emotionen und zu Herzen gehend.
Von mir 4 Sterne.

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Tintensports avatar

Rezension zu "Jane's Melody - Kein Tag ohne dich" von Ryan Winfield

Lockerer gelungener Liebesroman für gestandene Frauen ....
Tintensportvor 9 Monaten

... mit seltener Beziehungskonstellation (er ist wesentlich jünger als sie), wenig Selsbtzweifeln (für die Leserin). Und mit Überraschungseffekt: hier schreibt ein Mann?! Doch warum eigentlich ist das so ungewöhnlich  ... (grübel) .... im Genre Liebesroman?

Doch als Längst-Nicht-mehr-Twentysomething bin ich allein schon dann hochbegeistert, wenn ich etwas Belletristisches  in die Finger kriege in dem die Protagonistin eine erwachsene Frau ist - das gibt schon mal Vorschuss-Lorbeeren!
Denn dieses wuchernden Girlie- (oder Chick-Lit-)Buchmarktes bin ich so müde, mit seinen ewig-jungen Figuren, der immer unterirdischer werdenden Sprache, den erbärmlich überstrapazierten Beziehungskonstellationen, psychopathischen Personengruppen, gehypten Sex-Lügen und der grassierenden geistigen Unterfoderung für die Leserinnenschaft.

In Jane´s Melody gibt es hingegen eine anständig gezimmerte und schlüssige Geschichte mit angenehm unprätentiösen und doch ungewohnten Alltagshelden (so ist er ein obdachloser Musiker, sie Versicherungskauffrau), einen frischen Plot (er ist endlich einmal kein Bad-Boy, im Gegenteil: er ist noch nicht einmal ein Haushalts-Legastheniker! Heureka - der Traum jeder Frau!), eine viel zu selten thematisierte Beziehunskonstellation (SIE ist älter als er und er ist quasi ein Niemand, dafür aber verwöhnt er sie wie im Sternehotel). Und unangenehme Lebens-Themen werden auch nicht ausgespart (Tod der Tochter, Süchte, Altwerden).

So navigiert der Autor seine Leserinnen locker durch eine schöne Geschichte, auch mit skurrilen Nebenfiguren. Frau kann genießen und ist bildhaft und spürbar dabei, wenn die Tochter betrauert wird, sich die Protagonistin einen obdachlosen Hausgast (der vermeintliche Freund der Tochter) zulegt ... der jung, knackig, sexy, knuffig, fürsorglich, musikalisch begabt, nicht arbeistscheu und auch noch vertrauenswürdig ist!
Der Stil ist gut, die Schreibe anstandslos, der Plot stringent, der Spannungsbogen gekonnt.
Alles ist bestens und die Zweifel am Ganzen kommen höchstens hinterher - wie bei einem guten Essen - nach dem Genuß des Buches ... weil sich alles soooo schön fügt. Echte Wohlfühllektüre eben.

Tiefgründigkeit darf frau keine erwarten. Die (zwischen)menschlichen Leiden werden ausreichend angesprochen, aber nur oberflächlich abgehandelt.
So fand ich z.B. die weibliche Hauptfigur in ihrer seelischen Grundausstattung allzu männlich, sachlich und teils zu gedankenlos und gefühlsmäßig eher flach.
So ist der Lover - trotz mieser Jugend - viel zu charakterstark und anständig, fügt sich viel zu glatt in das Leben einer gestandenen Frau und ihr Haus ein, kurz: er ist das Traumklischee des jüngeren Lovers per se. Auch stört er sich nie an ihrer größeren Lebenserfahrung und Autorität. Schade, denn dem Zündstoff den das birgt hätte ich ebensogerne zugelesen, wie z.B. den tatsächlichen Geburtsschmerzen, die es für eine Frau dieses Alters bedeutet ihr altes Leben gänzlich hinter sich zu lassen und neu anzufangen, ohne Gewähr, dass sie in ihrem Alter jemals wieder eine Stelle findet.
Das Happyend ist dann auch aalglatt, als die konservative Versicherungskauffrau mir-nichts-Dir-nichts sämtliche Zelte hinter sich abbricht und dem Kerl ins Nirgendwo folgt, ohne zu wissen ob sie ihn überhaupt noch findet?
Kurzum: ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht. Hier scheint (vielleicht?) der männliche Autor durch - typisch Mann - in seinem Talent sich sorglos, ja gedankenlos machen zu können? So locker kann keine Frau damit umgehen einen jüngeren Lover zu haben oder gar die einzige Tochter zu verlieren - zumal an den Drogentod!

Doch wer sich anspruchslos, aber professionell versiert - und altersgemäß - unterhalten lassen will, ohne sich dabei für dumm verkaufen lassen zu müssen und einen soliden Wochenendspaß für die Badewann sucht, die liegt hier goldrichtig.

Und warum sind die Männer nun so selten, im Genre und beim Thema Liebe? Ich habe keine Ahnung! Ich weiß nur eins: gesund ... kann das ... nicht sein!

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buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Jane's Melody - Kein Tag ohne dich" von Ryan Winfield

Trauer und Glück
buecherwurm1310vor 2 Jahren

Jane und Melody hatten ein gespanntes Verhältnis und dann brach der Kontakt zwischen den beiden ganz ab. Nun ist Melody an einer Überdosis gestorben. Der Schmerz sitzt tief bei Jane, sie hadert mit dem Schicksal und sucht eine Verbindung zu ihrer verstorbenen Tochter. Sie beobachtet einen jungen Mann am Grab ihrer Tochter und sieht ihn dann wieder vor dem Café, in dem einst ihre Tochter arbeitete. Dort spielt er auf seiner Gitarre. Jane versucht mehr über Melody von ihm zu erfahren. Caleb ist ein Musiker ohne feste Bleibe und Jane bietet ihm an, bei ihr zu wohnen. Die beiden kommen sich näher und es entwickelt sich eine unerwartete Beziehung. Aber Jane hat ihre Zweifel, ob das richtig ist.

Das Buch lässt sich wundervoll lesen und die Geschichte ist sehr ergreifend. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen, denn ihre Gefühle waren sehr deutlich dargestellt.

Zwischen Müttern und Töchter gibt es häufig Konflikte und Missverständnisse. Es ist schon schlimm genug, wenn Kinder vor ihren Eltern sterben. Wie schwer muss man als Mutter daran tragen, wenn die Tochter stirbt, ohne dass das alles aufgearbeitet werden kann. Da ist es gut, dass Jane in Caleb jemanden findet, mit dem sie ihre Trauer und ihren Schmerz teilen kann. In dem sie sich mit Caleb austauscht, wird Melody für sie wieder ein Stück lebendig.

Caleb ist ein Mensch, der das Leben nimmt wie es kommt und sich wenig Gedanken darum macht, wie es weitergeht. Daher war dieser Lebenskünstler auch ohne feste Bleibe. Doch er ist auch ziemlich reif für sein Alter. Er kümmert sich sehr liebevoll um Jane.

Aus der Sympathie zwischen Jane und Caleb wird mehr. Aber darf das sein? Jane ist so viel älter als Caleb und hat schon so viel erlebt im Laufe ihres Lebens. Darf sie wieder glücklich sein, obwohl sie doch um ihre Tochter trauert? Aber warum sollte diese Beziehung keine Chance haben.

Die Geschichte ist voller Emotionen und hat mich sehr berührt. Die Charaktere sind genauso so authentisch und realistisch wie die Geschichte an sich.

Eine sehr schöne Liebesgeschichte.

 

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