Rye Curtis

 3,5 Sterne bei 60 Bewertungen
Autor*in von Cloris.

Lebenslauf

Rye Curtis stammt aus Amarillo, Texas. Er hat einen Abschluss von der Columbia University und lebt in Queens. "Cloris" ist sein erster Roman. Cornelius Hartz ist promovierter Philologe, Übersetzer und Autor.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Rye Curtis

Cover des Buches Cloris (ISBN: 9783036961323)

Cloris

 (60)
Erschienen am 12.04.2022

Neue Rezensionen zu Rye Curtis

Cover des Buches Cloris (ISBN: 9783036961323)
buchstaeblichverliebts avatar

Rezension zu "Cloris" von Rye Curtis

Schwarzer Humor
buchstaeblichverliebtvor 6 Monaten

📌 "Ich weiss noch genau, dass ich weinen wollte, es aber nicht tat. Wahrscheinlich sind manche Dinge einfach zu traurig, als dass unsere Tränen ihnen gerecht würden." (S. 54)

Cloris, also.

Noch nie zuvor gesehen oder etwas darüber gehört oder gelesen. 

Ist ja doch eher selten. 

Zum Inhalt:

Cloris, 72 Jahre alt, überlebt als Einzige einen Flugzeugabsturz. 

Sie bannt sich ihren Weg durch die Wildnis, auf der Suche nach Zivilisation. 

Heimliche Hilfe erfährt sie hierbei durch einen maskierten Unbekannten. 

Gleichzeitig hat Rangerin Lewis mit der Suche nach Cloris begonnen, stets einen randvoll gefüllten Thermobecher Merlot am Start. 

Abwechselnd liest man hier von der Vermissten und dem Suchtrupp. 

Besser gefallen hat mir definitiv der Teil um Cloris.

Rangerin Lewis war mir gänzlich unsympathisch, wenn ich auch die Merloteskapaden ganz amüsant fand. 

Überleben in der Wildnis ist das Thema, welches hier eher als eine Art Komödie umgesetzt wird, gleichzeitig ist es aber auch irgendwie eine Art von Liebesgeschichte, denn man liest viel von Cloris' Beziehung zu Mr Waldrip. 

Der Humor ist meiner Ansicht nach schon sehr speziell und sicher nicht jedermanns Sache. 

Mir hat es ganz gut gefallen. 

Cover des Buches Cloris (ISBN: 9783406755354)
L

Rezension zu "Cloris" von Rye Curtis

Alte Dame in der Wildnis Montanas auf sich allein gestellt
Leserstimmevor einem Jahr

Von diesem Roman habe ich mehr erwartet.

 Cloris Waldrip fliegt mit ihrem Mann und deren Pilot nach Montana, um dort in einer Berghütte ihren Hochzeitstag zu feiern. Zu dieser Feier soll es jedoch nie kommen, denn der Hubschrauber stürzt in der Wildnis Montanas ab. Die beiden Männer sterben und Cloris schlägt sich allein durch. Ein geheimnisvoller Gehilfe, legt ihr oft ein Tier zum essen hin und macht Feuer für sie....Parallel dazu macht sich ein Suchtrupp auf mehrere Tage verteilt auf den Weg um die Waldrips zu suchen.

Die Struktur der Story ist abwechselnd aus der Sicht von Cloris oder des Suchtrupps geschrieben. Hierbei finde ich, sind viele unnötige Dinge eingeflochten worden, die mir nicht wichtig und nebensächlich erschienen. Cloris begegnet einem ältlichen Berglöwen, der sich nicht für sie zu interessieren scheint. In den Kapiteln aus der Sicht von Cloris hätte man viel mehr Spannung aufbauen können, die Wildheit Montanas und ihrer Tiere kamen mir hier zu kurz. Stattdessen hat sich der Autor entschieden, religiöses und die Vergangenheit der Waldrips zu betonen.  Genauso erging es mir, wenn ich aus der Sicht des Suchtrupps gelesen habe. Im ganzen gesehen fehlen mir viele Zusammenhänge. Gegen Ende war das etwas zäh. Eigentlich ist das Thema hier etwas verfehlt. Man bekommt private Einblicke in das Liebesleben des Suchtrupps,  nur damit Seiten gefüllt werden, ist für diese Geschichte jedoch völlig unnötig.  Vom C. H. Beck Verlag bin ich hier etwas enttäuscht und verdutzt stehen gelassen worden. Die Sprache war in Ordnung. 

Genre: Abenteuer, leichte Unterhaltung

Cover des Buches Cloris (ISBN: 9783036961323)
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Rezension zu "Cloris" von Rye Curtis

Cloris Top, der Rest Flop
Ritjavor einem Jahr

Ach Cloris. Wie konntest du in dieser Geschichte landen? Ich fand dich interessant und unterhaltsam. Du hast dich tapfer durch die Wildnis geschlagen, eine Bindung zu einem Maskierten aufgebaut und den geringen Überlebenschancen getrotzt. Dein Leben in den USA war nicht leicht und du hast das Beste für dich daraus gemacht. Dein Humor ist bissig, ironisch und klug und hat mich durch die ganze Geschichte gerettet, denn der Rest war leider einfach nur schauderhaft.

Ich bin fast im Merlot von Ranger Debra Lewis ertrunken. Sie hat ihn sich morgens, mittags und abends aus der feinen Thermoskanne gegönnt. Sie war am Ende (Scheidung, Einsamkeit und Alkohol) und doch die Einzige, die Cloris finden wollte. Sie war hartnäckig und stur und ab und an sogar sympathisch. Diese Sympathie habe ich für Bloor nicht aufbringen können. Seine "Macken", seine Ansichten und seine übergriffige Art haben mich abgestoßen. Auch die sexuelle Verbindung zwischen Ranger Lewis und Bloor empfand ich als problematisch und widerlich. Ich habe zudem nicht verstanden, warum der Autor immer wieder diese Szenen bis ins kleinste Detail ausgeschlachtet hat. Ebenso hat sich mir nicht erschlossen, warum man z.B. ein totes Stinktier in eine Tanne werfen oder sehr detailliert Leichenteile beschreiben musste. Diese Passagen haben die Geschichte in keinster Weise vorangebracht, sondern mich angetrieben, möglichst schnell wieder zu Cloris zurückzukehren.

Insgesamt lässt mich das Buch enttäuscht und angeekelt zurück. Es bleibt im Kopf, aber nicht wegen Cloris, sondern wegen den vielen Grausamkeiten, dem fehlenden Zusammenhang und der überzogenen Fluch- und Sexszenen.

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