Inspektor Mops - Common Sense

von Ryek Darkener 
4,3 Sterne bei3 Bewertungen
Inspektor Mops - Common Sense
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OtakuPandicorns avatar

Ein Fantasy-Krimi der etwas anderen Art. Spannend, humorvoll und viele (unerwartete) Wendungen. Absolut empfehlens- und lesenswert!

S

Spannend, humorvoll, fesselnd

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Inhaltsangabe zu "Inspektor Mops - Common Sense"

Der nekromante Inspektor Mops hat nichts weiter als eine Pathologin und seine Sense, um den Fall "Rette die Welt vor Übernatürlichen" zu lösen. Eine Heldenreise durch den ägyptischen Totenhimmel, Toontown und andere Randgebiete menschlicher Vorstellungskraft. Kann Spuren von Ironie und Antagonisten enthalten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783742788313
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:242 Seiten
Verlag:neobooks
Erscheinungsdatum:04.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    OtakuPandicorns avatar
    OtakuPandicornvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Fantasy-Krimi der etwas anderen Art. Spannend, humorvoll und viele (unerwartete) Wendungen. Absolut empfehlens- und lesenswert!
    Spannender Krimi mit Fantasy-Elementen

    ACHTUNG SPOILER!

    Mein persönlicher Leseeindruck ist weiter unten gekennzeichnet.

     

    Inspektor Mops kann mit Toten kommunizieren und ist im Besitz einer Sense.

    Die lebenden Toten nehmen Kontakt zu Mops auf, damit dieser deren Täter schnappen und zur Rechenschaft ziehen kann. So können die Toten endgültig von der Welt gehen und müssen nicht weiterhin umherwandeln.

    Gleich im ersten Kapitel wird Mops Arbeit genauer beleuchtet und ein Mord aufgeklärt.
    Hierbei hat er Unterstützung von Leonie, die in der Obduktion tätig ist.
    Auch wenn sie Mops für verrückt erklärt, arbeiten beide zusammen und necken sich stets gegenseitig, was sehr amüsant ist.

    Nach und nach werden immer mehr Personen vorgestellt, die für den Verlauf der weiteren Geschehnisse wichtig sind. Man sollte sie also nicht als unwichtige Nebenrollen abtun.

    Ab dem zweiten Kapitel beginnen Spannung, Verwirrung und auch Irrwege. Dadurch bleibt man am Ball und kann nicht aufhören zu lesen und mit zu rätseln.
    Es beginnt mit dem Tod Hermanns, der auf offener Straße, ohne jegliche Augenzeugen, enthauptet wird. Das zweite Opfer, Karla, wird aufrecht sitzend und tot aufgefunden. Die Blutzufuhr zu ihrem Gehirn scheint gekappt worden zu sein.
    Augenscheinlich haben die beiden Morde nichts miteinander zu tun. Abgesehen von jeweils zwei Sesterzen, die gefunden wurden und für den späteren Verlauf noch von Bedeutung sein werden.


    Leonie wird von Unbekannten in eine andere Dimension entführt. Dort begegnet sie den beiden Toten Herrmann und Karla. Diese bringen ihr von nun an einen Monat lang täglich eine Thermosflasche, deren Inhalt sie innerhalb von 24 Stunden leeren soll. Sollte sie sich weigern wird die gesamte Menschheit sterben. Am Ende der Frist lässt sie ihr Leben um das, der auf der Erde Lebenden zu verschonen.


    In der Zwischenzeit wurde Mops von seinem Dienst suspendiert und muss Zwangsurlaub machen. Er entscheidet sich für eine Kreuzfahrt und hofft auf entspannte Tage ohne Arbeit. Allerdings holen ihn die lebenden Toten auch dieses Mal wieder ein. In Form eines ägyptischen Pharaos und deren Gegenspielerin.
    Letzten Endes wird Mops ermordet, bleibt aber glücklicherweise noch unter den Lebenden. Klingt zwar etwas verwirrend, macht aber Sinn wenn man das Buch liest.


    Zurück zu Leonie: Sie hat sich dazu entschieden die Flucht zu ergreifen.
    Das Problem dabei ist nur, dass sie nicht weiß wo sie ist, wie sie in die „normale“ Welt zurückkehren kann und Herrmann und Karla auf sie aufpassen sollen.
    Glücklicherweise findet sie heraus, dass sie mit dem Gebräu, dass ihr den sicheren Tod schenken wird, Dinge zeichnen kann (Löcher, Türen, Schlüssel, etc.). So gelingt Mops in die Toonworld und rettet Leonie aus dieser.

    Zusammen landen beide zurück auf dem Kreuzfahrtschiff, wo die lustige Verfolgung weitergeht. Denn es hat sich herausgestellt, dass Leonie und Mops als Spielfiguren dienen. Von wem genau und zu welchem Zweck wird im Laufe der Geschichte klar.

    SPOLER ENDE!

     

    Persönlicher Leseeindruck:

    Der mit Abstand beste Fantasy-Krimi, den ich seit Langem gelesen habe!
    Vorherige Erfahrungen in diesem Bereich der Fantasy-Krimis habe ich mit Ben Aaronovitch und Peter Grant gemacht. (Reihe „Die Flüsse von London“).

    Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig und nicht abgehakt. Aus diesem Grund werde ich wohl auch andere Werke des Autors genauer unter die Lupe nehmen.

    Auch trotz dem vielen Hin und Her finde ich persönlich, dass man alles klar versteht. Man sollte allerdings auf alles achten und sich die Namen merken. Ansonsten kann es vorkommen, dass man zurückblättern und suchen muss.

    Eine Kleinigkeit macht mir beim Lesen allerdings zu schaffen: die langen Kapitel. Da verliere ich schnell die Lust überhaupt anzufangen. (Ist aber auch bei anderen Büchern so.)
    Wenn man diese „Blockade“ aber erst einmal überwunden hat, kann man gar nicht mehr aufhören zu lesen.

    Von mir gibt es eine klare Weiterempfehlung! Traut euch und probiert etwas Neues aus! Es wird sich definitiv lohnen ^-^

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    M
    maria61vor einem Jahr
    Inspektor Mops

    Dieses Buch hält, was es verspricht, und das mit geradezu britischem understatement:. Kann Spuren von Ironie enthalten ...

    Ich habe so herzlich gelacht zwischendurch, dass ich beinahe vergessen hätte, bei der Geschichte zu bleiben, aber eben nur beinahe. Es ist ein ordentlicher Schuss Humor drin, der genau dem meinen entspricht. Dennoch packte mich die Geschichte und fesselte von der ersten bis zur letzten Seite. Und wenn ich zwischendurch mal die Stirn gerunzelt habe, weil ich dachte: Nanu, was ist denn jetzt los?, dann musste ich bloß weiterlesen, um den echt abgefahrenen Gedankengängen des Autors außerhalb unserer Realität wieder folgen zu können.
    Hat mich vom Ansatz her ein bisschen an die Bücher von Pratchett erinnert mit der Stadtwache, ein bisschen an Supernatural, vor allem der Toontown-touch. Darkener nimmt ein Krimi-Hauptmotiv, allerdings vornehmlich in unserer Welt angesiedelt, und stellt dann fröhlich alles auf den Kopf.
    Inspektor Mops, zwangsläufig eher zynisch veranlagt, und seine Partnerin Leonie, Gerichtsmedizinerin (eher skeptisch), treffen auf eine übernatürliche Bedrohung. Und dabei beginnt alles mit einem normalen Mordfall ... Na ja, wenn man bei Mops überhaupt von normal sprechen kann.
    Mehr will ich nicht verraten, um den Spaß nicht zu verderben. Von meiner Seite eine klare Kaufempfehlung für all diejenigen, die ihr Hirn mal vergnüglich um unsere Realität verknoten mögen.

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    S
    Snowliavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend, humorvoll, fesselnd
    Inspektor Mops - Common Sense, Rezension

    Das Buch ist spannend und mit viel Humor gefüllt.
    Ein guter Zeitvertreib.
    Die Story fesselt einen zügig.
    Es lohnt sich dieses Buch zu kaufen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    RyekDarkeners avatar

    Hallo!

    Es ist schon eine Weile her, dass ich hier eines meiner Bücher habe lesen und rezensieren lassen. Was einfach daran liegt, dass ich eine Weile brauche, um sie zu schreiben. ;)

    And now for something completetly different …

    Fantasy. Urban Fantasy. Contemporary urban Fantasy. Dieses mal kein dystopischer Text (das habe ich für Ende des Jahres geplant). Sondern richtig schräg, surreal und nicht immer dem entsprechend, was wir – zumindest die meisten von uns – so jeden Tag erleben.

    Wer sich dafür interessiert, den lade ich herzlich ein, an der Leserunde für meinen kurzen (250 Seiten) und kurzweiligen Roman „Inspektor Mops – Common Sense“ teilzunehmen.

    Was erwartet euch? Ein Inspektor der Mordkommission, der sich nicht nur mit den Opfern, sondern auch mit deren Geistern herumschlagen muss. Die leider nicht wirklich hilfreich sind. Eine Pathologin. Schön kitschig. Oder sollte ich kitschig schön sagen? Ich denke, sie kann gut mit Mops, dem Inspektor, mithalten. Muss sie auch, der Plot will es so. ;)

    Auf ihrem Weg durch den Text geraten beide in Situationen, die zu erarbeiten mir eine Menge Arbeit und Spaß gemacht haben.


    Ich stelle zehn personalisierte E-Books im gewünschten Format epub oder mobi zur Verfügung.

    Bitte schreibt in eure Bewerbung, warum ihr euch für urban Fantasy interessiert, in der keine Elfen, Trolle oder Vampire vorkommen. Was sind da eure Lieblingsromane?


    Viele Grüße

    Ryek


    P.S.: Anbei noch eine kurzer Textausschnitt, damit ihr wisst, worauf ihr euch einlasst.

    "…

    Ein sachtes Räuspern kam von der anderen Seite des Tisches. Mops sah von der Suppe auf. Ihm gegenüber saß ein Mann, den er noch nicht kannte. In Mops' Kopf formte sich ein Bild: Der Mann lag in einem Steinbruch, ein Einschussloch zwischen den Augen und den Himmel verwirrt und tot anstarrend.
    Das Einschussloch war immer noch da. Doch der Blick, der ihn ansah, war alles andere als verwirrt.
    "Inspektor Mops?"
    Mops seufzte. "Wen hast du erwartet? Den Weihnachtsmann? Ende Oktober?"
    "Ehrlich gesagt habe ich gedacht, dass der Engel mir einen Bären aufbinden wollte."
    Mops runzelte die Stirn. "Wieso? Menschen, die Geister sehen, sind häufiger, als man glaubt."
    Der Geist lächelte knapp. "Das ist ein weit verbreiteter Irrtum bei den Lebenden. Du bist tatsächlich ein echter Kommissar?"
    "Inspektor."
    "Von mir aus. Muss dann wohl reichen."
    "Ihr kommt zu mir, wenn ein Mord an euch begangen wurde, den ich bearbeiten werde. Macht euch über mich lustig. Niemand fragt mich, ob ich das lustig finde."
    "So ist es."
    "Ihr sagt mir nie, wer’s war."
    "Stimmt."
    "Ich habe immer gewonnen!"
    "Bisher …"
    "Es war der Gärtner. Richtig?"
    "Der Gärtner? Wieso der Gärtner, nein, es war …"
    Der Geist schloss seinen Mund und warf Mops einen strafenden Blick zu, bevor er weitersprach. "Das ist unfair!"
    Mops grinste. "Das Leben ist nun mal nicht fair. Oder findest du das Loch in deinem Kopf o.k.?"

    …"


    OtakuPandicorns avatar
    Letzter Beitrag von  OtakuPandicornvor einem Jahr
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