Ryek Darkener Spes Impavida: Eine Geschichte aus der Welt nach dem Letzten Krieg

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Inhaltsangabe zu „Spes Impavida: Eine Geschichte aus der Welt nach dem Letzten Krieg“ von Ryek Darkener

Auf Befehl des Direktorates wurde Ulm durch den Einsatz des Himmelsfeuers vollständig zerstört. Die wenigen Überlebenden werden zu genötigten Helfern beim Aufbau von neuen Produktionsstätten. Aus Feinden werden Verbündete auf Zeit gegen das Direktorat. Doch der Gegner ist zu mächtig, ein bewaffneter Kampf aussichtslos. Hilfe für die Erde kann nur von dort kommen, wo die Quelle der Unterdrückung sitzt: außerhalb des Sonnensystems. Ein verwegener Plan wird geschmiedet. Die nächste Etappe des Rennens um die Zukunft der Menschen beginnt.

Unheimlich spannende Geschichte aus einer sehr umfangreichen dystopischen Welt

— Conja
Conja

Interessante Idee und Story, aber für mich streckenweise zu langatmig und abschnittsweise schwer verständlich...

— Nightflower
Nightflower

sowohl die Idee, als auch die Umsetzung konnten überzeugen - ein sehr interessantes Buch

— annlu
annlu
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  • Leserunde zu "Spes Impavida: Eine Geschichte aus der Welt nach dem Letzten Krieg" von Ryek Darkener

    Spes Impavida: Eine Geschichte aus der Welt nach dem Letzten Krieg
    RyekDarkener

    RyekDarkener

    Gemäß Anordnung wurde die Stadt Ulm vom Antlitz der Erde getilgt. Das eingesetzte Himmelsfeuer ebnete das Münster ein und verwüstete die Umgebung in weitem Umkreis. Keine der bekannten Infrastrukturen ist erhalten geblieben. Es ist nicht davon auszugehen, dass es Überlebende gibt. Logbuch des Kommandanten des Stratosphärenschiffes 'Katharsis', 21. Dezember 500, 18:50 Hallo Dystopie-Fans! Der zweite Teil meiner Saga "aus der Welt nach dem letzten Krieg" ist veröffentlicht. Ich wünsche mir für die Leserunde 15 Interessenten, denen ich eine Rezensionsversion von "Spes Impavida" zur Verfügung stellen werde (epub oder mobi). Bei größerer Nachfrage entscheidet das Los. Wer nur lesen will, kommt bis zum 5.1. günstig dran: Amazon Weltbild Dort gibt es auch Leseproben. Oder die Links in meinem Blog nutzen. Zum Inhalt (Klappentext): Auf Befehl des Direktorates wurde Ulm durch den Einsatz des Himmelsfeuers vollständig zerstört. Die wenigen Überlebenden werden zu genötigten Helfern beim Aufbau von neuen Produktionsstätten. Aus Feinden werden Verbündete auf Zeit gegen das Direktorat. Doch der Gegner ist zu mächtig, ein bewaffneter Kampf aussichtslos. Hilfe für die Erde kann nur von dort kommen, wo die Quelle der Unterdrückung sitzt: außerhalb des Sonnensystems. Ein verwegener Plan wird geschmiedet. Die nächste Etappe des Rennens um die Zukunft der Menschen beginnt. Wer mehr wissen will, sollte sich meinen Blogbeitrag ansehen, da ist der Weltenbau kurz zusammengefasst. Start der Leserunde ist der 16. Januar 2016. Wegen der Weihnachtsferien habe ich einen längeren Vorlauf eingeplant. Bis dahin werde ich an dieser Stelle ab und zu Auszüge aus dem Roman einstellen. Wer den ersten Teil, "Tabula Rasa" schon kennt, ist natürlich im Vorteil. Aber bis zum Start der Leserunde ist ja viel Zeit. ;) Außerdem gab es dazu eine Leserunde. LG Ryek P.S.: Ich freue ich mich über Anfragen von Buchbloggern, auch außerhalb der Leserunde.

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    • 94
  • Noch besser als der erste Teil

    Spes Impavida: Eine Geschichte aus der Welt nach dem Letzten Krieg
    Conja

    Conja

    Der Stil Wie beim ersten Band ist auch bei diesem der Stil sehr eigen. Aber es wäre wohl auch verwunderlich, wenn der Autor plötzlich einen ganz anderen Stil hätte und so bleibt es ungewöhnlich. Obwohl das Buch beinahe 800 Seiten stark ist, kann man wirklich an keiner Stelle sagen, dass der Stil irgendwie ausschweifend wäre, im Gegenteil, die Geschichte ist kurz und knapp geschrieben, es wird wenig erklärt, man muss vieles zwischen den Zeilen lesen. Die Dinge sind wie sie sind, Zustände, Gesellschaftsnormen und ähnliches, all das wird nur in Nebensätzen erwähnt und kaum erklärt. Auch in der Handlung sind immer wieder größere Zeitsprünge. Wer sich darauf einlässt und sich ein paar Gedanken über das macht, was sich zwischen den Zeilen verstehen lässt, der wird damit keine Probleme haben, letztlich fehlt nichts, was für das wesentliche Verständnis er Geschichte wichtig ist. Die Geschichte Das Buch beginnt unmittelbar dort, wo Band 1 aufhört, direkt nach der Zerstörung Ulms, und führt so natürlich die Geschichte aus dem ersten Band weiter. Allerdings mit einer ganz anderen Gewichtung und vielen neuen Entwicklungen, die im ersten Band nicht einmal zu erahnen waren. Dennoch ist es mehr als sinnvoll den ersten Band gelesen zu haben. Auch wenn wie gesagt meiner Meinung nach nichts in der Geschichte ausgelassen wird, was für das Verständnis wichtig ist, den ersten Band sollte man dann doch gelesen haben, sonst kann es zu Fragezeichen im Kopf kommen. Aber zurück zu Band zwei: die Handlung ist in sich schlüssig und die Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Die Charaktere Es gibt ziemlich viele wichtige Charaktere im Buch, in diesem Band mehr als im ersten. Es ist nicht immer sofort nachvollziehbar, warum die Personen so handeln, wie sie das tun, im Gegenteil, einige überraschen einen am Ende doch. Aber letztlich sind alle Charaktere mitsamt ihren Macken und Kanten schlüssig angelegt. Bei einigen weniger wichtigen Figuren kann es aufgrund der vielen Personen allerdings passieren, dass man ein wenig durcheinander kommt. Ich glaube allerdings, dass mir das auch deswegen so ging, weil es schon so lange her ist, dass ich den ersten Teil gelesen habe und ich deswegen die wichtigeren Nebenfiguren aus diesem nicht mehr so gut sortiert bekam.

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    • 3
  • Düstere Dystopie...

    Spes Impavida: Eine Geschichte aus der Welt nach dem Letzten Krieg
    Nightflower

    Nightflower

    21. January 2016 um 21:41

    Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde hier gelesen. Danke nochmal für das Ebook! Für mich war es sehr sehr schwer in dieses Buch rein zu kommen. Ich muss aber gestehen, dass ich Band 1 nicht kenne und mich vor allem die Tatsache neugierig gemacht hat, dass Ulm zerstört wird am Anfang des Buches/Ende von Teil 1. Ich hab bis zum Ende mir nicht bei allen Personen merken können, wer wer ist. Ich hab die Berufe auch bei vielen Leuten bis zum Schluss nicht genau verstanden und das Weltkonzept ist auch ein komplett neues. Dafür erstmal Daumen hoch! Neue Ideen sind bei mir immer willkommen. Allerdings war es für mich teilweise wirklich zu kompliziert/komplex, dass ich auch mal ausgestiegen bin geistig (und so dumm bin ich eigentlich nicht^^). Auch, dass alles immer Namen der Stifter geschieht, das ist für mich schwer begreiflich. Ich bin ja schon kein Fan von "unserer" Religion... Trotz vieler Schwierigkeiten vor allem auf Verständnis-Ebene, fand ich die Geschichte meistens spannend und irgendwas war daran, das mich dazu gebracht hat, weiterzulesen. Natürlich hab ich gehofft, dass ich mit der Zeit ein wenig besser durchsteigen würde, was auch geschah, aber nicht in dem Maße, in dem ich es gehofft hatte, aber ich mochte auch einige der Charaktere sehr gerne und bin daher dabei geblieben. Manche Sachen versteh ich aber immer noch nicht. Sehr schwierig war es für mich hinzunehmen, dass keine Liebe mehr existiert, aber Gefühle wie Eifersucht durchaus noch vorhanden sein können. Das passt für mich nicht so ganz zusammen. Auch sind mir die Kinder eindeutig viel zu frühreif! Das Ende war mir auch einen Ticken zu offen. Ich bin eh nicht so der Fan von offenen Enden, da ich immer gerne am Schluss alles geklärt habe... Trotz allem hat es mir im Großen und Ganzen gut gefallen! Ich empfehle bei Interesse zuerst Teil 1 zu lesen.

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  • die Welt hat sich verändert - die Menschheit auch... nun muss diese gerettet werden

    Spes Impavida: Eine Geschichte aus der Welt nach dem Letzten Krieg
    annlu

    annlu

    20. January 2016 um 22:04

    „Dann werde ich also, wieder einmal, von Wesen, die ich nicht kenne, als Figur in einem Spiel eingesetzt, dessen Regeln ich nicht verstehe.“ Eine Geschichte aus dem Leben nach dem Letzten Krieg (Band 2) Fünfhundert Jahre sind vergangen seit dem Letzten Krieg, der das Schicksal der Menschen veränderte. Das Direktorat soll die Regeln der Stifter durchsetzen. Als sich ihnen eine Gruppe von Menschen widersetzt, löschen sie Ulm aus. Kaija führt eine kleine Gruppe in einen Tunnel, der ihnen allen das Leben rettet. Die Überlebenden müssen nun aber mit den Konsequenzen rechnen. Allen voran Kaija, die für diese Tat vor Gericht gestellt wird. Daher muss sie sich mit ihrem Feind verbünden, um einer Anklage wegen Hochverrates zu entgehen. Doch sie und ihre Freunde geben nicht auf und nehmen den Kampf gegen das Direktorat wieder in die Hand. Zu Beginn der Geschichte hatte ich einige Probleme mit all den Namen klar zu kommen – hier muss ich aber sagen, dass ich Band eins nicht kenne. Die Ereignisse daraus werden zwar kurz erwähnt, nähere Erklärungen und genauere Charakterbeschreibungen fehlen aber. Von daher waren nicht nur die Charaktere, sondern auch das Weltkonzept neu für mich. Dazu werden aber im Laufe der Geschichte einige Informationen gegeben. Die Menschheit wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Sie wurden von Wesen von außerhalb der Erde beeinflusst und müssen mit den Konsequenzen leben. Dabei war der Letzte Krieg nur einer davon. Die Folgen des Krieges sind auch noch nach fünfhundert Jahren zu spüren. Die Menschheit wird überwacht, wobei das Überwachungssystem korrupt geworden ist und das Direktorat eigenen Interessen folgt. Dies alles geschieht in einer Welt, die nur noch wenige Städte kennt. Technische und medizinische Neuerungen gehören in den Alltag der Menschen, genauso wie der Glaube an die Göttin. Die Vereinigten Kirchen nehmen im Auftrag des Direktorates Einfluss auf das Machtgeschehen. Ob dabei all ihre Mitglieder dem Direktorat folgen, oder sie sich eher auf die Gesetze der Stifter rückbesinnen wollen, steht im Raum. Auf Grund der Missstände ergeben sich viele Gruppierungen, die unterschiedlich loyal zum Direktorat stehen. Für mich war es sehr schwer, die einzelnen Charaktere diesen Gruppierungen zuzuordnen und ihre Intentionen zu ergründen. Trotz Sartschwierigkeiten im Verständnis, hatte die Geschichte etwas an sich, das mir gefallen hat und das mich dazu gebracht hat, weiterzulesen. Einerseits geschah dies in der Hoffnung auf Antworten, andererseits konnten mich einige Charaktere überzeugen und damit bei der Stange halten. So fand ich immer mehr in die Geschichte, lernte langsam auch die Personen besser kennen und fand einige Zusammenhänge, die mir das Verständnis erleichterten. Während ich zu Beginn von den anderen Charakteren eher verwirrt wurde und die Geschichte um Kajia interessant fand, tritt sie bald in den Hintergrund und ihren Freunden aber auch Gegenspielern wird mehr Platz eingeräumt. Dadurch lernte ich auch sie kennen und fand einige von ihnen bald sehr sympathisch, sodass ich ihre Teile der Erzählung fast noch besser fand, als die von Kaija. Obwohl die Menschheit sich verändert hat und auch einmal die Frage gestellt wird, ob sie überhaupt noch in der Lage sind, bestimmte Gefühle wie z.B. Liebe zu fühlen, stellten sich die Charaktere als sehr leidenschaftlich heraus. Sie verfolgten ihre Ziele manchmal schon fast rücksichtslos und blieben dabei ihren Einstellungen gegenüber treu. Gerade diese Eigenschaften haben mir gut gefallen. Fazit: Der Einstieg fiel mir schwer, doch das Buch konnte mich bald überzeugen und in seinen Bann schlagen. Manch langatmigere technische Beschreibung wurde durch die Entscheidungen der Charaktere und ihre Einflussnahme auf die Geschehnisse ausgeglichen, sodass ich auch als science fiction Laie der Geschichte viel abgewinnen konnte. Empfehlenswertes Buch – aber besser mit Kenntnis des ersten Bandes!

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