Ryek Darkener Tabula Rasa

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(4)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Tabula Rasa“ von Ryek Darkener

Wir befinden uns in einer Welt nach einem Krieg, der so verheerend war, dass die Überlebenden sogar ihre Götter vom Thron gestoßen haben. Die Menschen leben entweder in den wenigen Städten, in welchen es Reste von nicht-mechanischer Technik gibt, oder der sogenannten Roten Zone. Die Regeln der Stifter sind das allumfassende Gesetz.

Kaija Neran, 23 Jahre alt, kehrt nach Ulm zurück. Ihr Vater ist überraschend gestorben. Er hinterlässt der Tochter den wiederentdeckten Schlüssel des Wasserweges von Ulm zum Neckar: zu einem Kanal, der die Schwäbische Alb unterquert.
Eigentlich hat Kaija andere Probleme: Frauen ihres Alters schulden der Gesellschaft Kinder, denn die Zeitspanne, in der die Chancen auf akzeptable Nachkommen gut stehen, ist kurz; eine der Auswirkungen des Letzten Krieges.
Die Entscheidung, den Plan ihres Vaters fortzuführen, wird ihr Leben verändern.

Ein verheerender Krieg verändert die Welt, aber nicht die Menschen.

— Conja

Stöbern in Science-Fiction

QualityLand

Grandioses Buch! Witzig, fesselnd und bedrückend zugleich. Tipp: (auch) als Hörbuch genießen. Marc-Uwe Kling ist ein genialer Vorleser

Sodom

SoulSystems 1: Finde, was du liebst

Wow was ein Auftakt! Konnte das Buch nicht mehr los lassen <3

naddisblog

Nora Bendzkos Galgenmärchen / Kindsräuber

Erneut eine atmospährisch dichte Geschichte die einem tatsächlich hin und wieder einen kleinen Schauer über den Rücken jagt. Top!

alice169

Die Gabe

Abbruch nach der Hälfte!Für mich keine Dystopie,sondern eine Aneinanderreihung von Gewalt + Machtspielchen! Schreibstil verwirrend!Schade!

LadyOfTheBooks

Star Trek - Titan: Aus der Dunkelheit

Die U.S.S. Titan kommt endlich wieder da an wo sie hingehört. Ein wunderbar klassisches Star Trek Abenteurer wartet hier auf euch.

einz1975

Straßenkötergene

Eine merkwürdige, unausgereifte Story und Welt

Ylva_Schauster

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Tabula Rasa: Eine Geschichte aus der Welt nach dem Letzten Krieg" von Ryek Darkener

    Tabula Rasa

    RyekDarkener

    Hallo Dystopie-Fans! Der zweite Teil meiner Saga "aus der Welt nach dem letzten Krieg" steht in den Startlöchern für Betalesen und Überarbeitung. Geplanter Fertigstellungstermin ist Ende des Jahres, sobald ich einen Titel gefunden habe ;-) Daher verlose ich, gewissermaßen zum Warmlesen, vom ERSTEN Teil "Tabula Rasa" 10 E-Books (Rezensionsversion) im Format epub oder mobi, nach Wunsch. Die Lieferung erfolgt durch mich an die E-Mail-Adresse der Gewinner. Wer das Buch schon gelesen hat, ist natürlich herzlich eingeladen, zur Leserunde beizutragen. Zum Inhalt: Wir befinden uns in einer Welt nach einem Krieg, der so verheerend war, dass die Überlebenden sogar ihre Götter vom Thron gestoßen haben. Die Menschen leben entweder in den wenigen Städten, in welchen es Reste von nicht-mechanischer Technik gibt, oder der sogenannten Roten Zone. Die Regeln der Stifter sind das allumfassende Gesetz. Kaija Neran, 23 Jahre alt, kehrt nach Ulm zurück. Ihr Vater ist überraschend gestorben. Er hinterlässt der Tochter den wiederentdeckten Schlüssel des Wasserweges von Ulm zum Neckar: zu einem Kanal, der die Schwäbische Alb unterquert. Eigentlich hat Kaija andere Probleme: Frauen ihres Alters schulden der Gesellschaft Kinder, denn die Zeitspanne, in der die Chancen auf akzeptable Nachkommen gut stehen, ist kurz; eine der Auswirkungen des Letzten Krieges. Die Entscheidung, den Plan ihres Vaters fortzuführen, wird ihr Leben verändern. Für wen der Text gedacht ist: Es gibt keine Raumschlachten oder zu rettende Prinzessinnen, sondern Politik, Intrigen, Doppelmoral, gewürzt mit etwas Mord und Totschlag. Bei den Erotikszenen (so überhaupt vorhanden) muss der Leser schon das eigene Kopfkino bemühen. Als Ausgleich biete ich Dialoge, die mehr leisten als zwischen zwei Actionszenen überzuleiten. Muss man / frau mögen. Genauso, wie man / frau sich auf den Weltenbau einlassen muss. Wer neugierig geworden ist, kann im Laufe von  130k Worten herausfinden, ob diese Art von Belletristik gut unterhält :-) Leseproben gibt es hier: Thalia Amazon Bei mehr als 10 Bewerbungen entscheidet das Los (ich ;-)). Ich freue mich über rege Teilnahme. Ryek P.S.: Falls sich außerhalb der Leserunde der eine oder andere Buchblogger angesprochen fühlen sollte, stelle ich den Text gern zur Verfügung. Bitte PN mit Kontaktinfo und Link auf den Blog.

    Mehr
    • 102
  • Rezension zu "Tabula Rasa"

    Tabula Rasa

    Zsadista

    01. October 2015 um 12:54

    Unsere Welt, 500 Jahre nach dem letzten verheerenden Krieg. Wir befinden uns in Süddeutschland und in der Stadt Ulm. Durch den Krieg und die Jahre danach hat sich die Welt in ihrem Bild geändert, jedoch nicht das Denken der Menschheit. In diese Welt ist Kaija hineingeboren. Mittlerweile ist sie 23 und hat ihr Studium der Medizin abgeschlossen. So kehrt sie zu ihrer Heimatstadt Ulm zurück und tritt in die Fußstapfen ihres Vaters. Doch ihr Weg ist schwer, denn nicht jeder mag es, dass sie zurückgekommen ist. „Tabula Rasa“ ist eine Dystopie, die es in sich hat. Die Geschichte ist auch nicht in der Jugendroman Ecke zu suchen. Der Autor hat eine feindselige Welt erschaffen. Sehr klar wird aufgezeigt, dass sich zwar die Welt an sich geändert hat, aber nicht der Mensch an sich. Es bleiben auch 500 Jahre danach immer noch die gleichen Vorurteile und dieselbe Machtgier, wie vorher. Das Land ist von Intrigen und Hass regiert. Die Bevölkerung ist in drei Gruppen geteilt. Städter, Jäger und Helfer. „Die Stifter“ sind die Bestimmer und stellen die Regeln auf. Die Geschichte ist spannend und sehr gut geschrieben. Mir hat es gefallen, dass sich die Story in Deutschland abspielt. Ich fand es sehr gelungen, wie der Autor seine Welt neu erschaffen hat. Vieles war noch bekannt, anderes ganz neu erfunden. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen und lies für mich gesehen keine Wünsche übrig. Der ebook Roman umfasst in etwa 470 Seiten. Das Lesen hat bei mir zugegebener Maßen etwas länger gedauert, da das Buch sehr umfassend ist und ich ebooks wesentlich langsamer lese wie Printbücher. Daher hatte ich auch ein langes Lesevergnügen. Ich kann den Roman an jeden Leser weiter empfehlen, der gerne in die postapokalyptische Welt einer Dystopie abtaucht. Mit „Tabula Rasa“ wird man da auf jeden Fall nichts falsch machen.

    Mehr
  • In Zukunft wird alles besser?

    Tabula Rasa

    Conja

    11. August 2015 um 13:16

    Diese Geschichte aus der Welt nach dem Letzten Krieg ist eine ziemliche lange Geschichte, mit 466 Seiten eindeutig eine der längeren, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich mag Dystopien ja sehr und fand es zusätzlich schön mit diesem Buch mal eine zu lesen, die kein Jugendbuch ist, sondern eben für Erwachsene. Die Protagonistin ist mit 23 natürlich trotzdem noch eher jung, allerdings ist auch die Lebenserwartung nach dem Krieg deutlich gesunken . Die Geschichte ist unheimlich komplex und der Klappentext bietet nur einen ganz kleinen Blick auf die Gesellschaft, die der Autor erschaffen hat. Tatsächlich finde ich sogar, dass auch die gesamte Geschichte nur einen kleinen Ausschnitt dessen zeigt, was sich der Autor überlegt haben muss, es gibt immer wieder Dinge, die eher nebenher erwähnt werden, wo ich gerne auch mehr erfahren hätte, zum Beispiel was es mit dem Alarm auf sich hat, den Kaija erlebt, als sie am Anfang des Buches gerade in Ulm ankommt. Man spürt, dass die Welt, die Ryek Darkener entworfen hat noch einiges mehr an Geheimnissen bietet, als nur das, was er uns zeigt. 500 Jahre nach dem verheerenden Krieg sind viele Dinge ganz anders, als wir es heute kennen, aber vieles ist auch erschreckend gleich geblieben. Nichts ist perfekt und selbst in einer Welt, in der man annehmen sollte, dass Zusammenhalt unheimlich wichtig ist, gibt es einzelne, die für ihre eigene Machterhaltung und Machtmehrung über Leichen gehen. Der Krieg hat viele Lehren mit sich gebracht und doch nur die Welt geändert, nicht aber die Menschen. Das Buch ist aber kein Buch über Moral, es bietet mit seiner dichten Geschichte und den vielen Nuancen einfach Stoff zum Nachdenken, es bietet eine Idee, wie es werden könnte und die Andeutung, dass es niemals die eine Wahrheit geben wird. Gleichzeitig bietet das Buch auch einfach eine sehr spannende Geschichte, in gewisser Weise eine futuristische Abenteuergeschichte, mit vielen Verwicklungen, Intrigen und vielen Nuancen zwischen Schwarz und Weiß, deren Ende nicht alles löst und viel Raum lässt, ohne ein richtig offenes Ende zu sein. Fazit Mir hat die Geschichte unheimlich gut gefallen und für meinen Geschmack hätte sie gerne um einiges länger und ausführlicher sein können. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, der für Ende des Jahres geplant ist. Das einzige, was ich zu bemängeln habe ist, dass es eben einige Szenen gab, die ich mir ausführlicher gewünscht hätte, um einen tieferen Blick in die Welt zu bekommen, die uns im Buch präsentiert wird. Für Freunde komplexer dystopischer Welten ist das Buch meiner Meinung nach uneingeschränkt zu empfehlen. daher vergebe ich 5 Punkte.

    Mehr
  • Vielschichte Dystopie

    Tabula Rasa

    easyday

    30. July 2015 um 19:20

    Süddeutschland 500 Jahre nach dem großen Krieg. Kaija reist nach Ulm um das Erbe ihres Vaters anzutreten. Dabei wird man von Ryek Darkener behutsam in eine fremde Gesellschaftsordnung aus Städtern, Helfern und Jägern, welchen ein gesichtsloses Direktorat und eine postapokalyptische Kirche der "Stifter", welche die alten Götter ersetzte, vorsteht. Die sich mehr oder weniger feindselig gegenüberstehenden Parteien sind gut ausgearbeitet - auch wenn so manches in der Schwebe bleibt, und man des öfteren das Gefühl hat, dass einem feine Nuancen oder die tieferen Beweggründe verborgen bleiben - aber ich jammere hier auf hohem Niveau, da trotzdem die Aktionen im Normalfall stets nachvollziehbar bleiben. Wenige Charaktere bleiben in einer schwarz-weiss-Zeichnung, fast alle präsentieren sich in diversen Grautönen, wobei auch das Gut oder Böse zum Teil nur im Auge des Betrachters liegen. Insgesamt hat Ryek Darkaner eine stimmige postapokalyptische Welt gezeichnet, die, je besser man das Gleichgewicht der Fraktionen versteht, desto weiter allerdings aus den Fugen gerät. Manche könnten sich an den teilweise zu flapsigen Dialogen stören, manchmal wäre da wirklich ein wenig weniger mehr gewesen. Nichtsdestotrotz eine interessante Dystopie von der ich gerne noch mehr lesen würde.

    Mehr
  • Die Aufgabe von Kaija Neran

    Tabula Rasa

    ManuelaBe

    30. July 2015 um 15:08

    Mit dem Roman Tabula Rasa nimmt uns der Autor Ryek Darkener in eine Welt fast 500 Jahre nach dem Großen Krieg. Die Gesellschaft hat sich in drei Gruppen aufgeteilt, Städter, Helfer und Jäger. Diese Gruppen sollen sich im Laufe der Generationen, gemäß den Regeln der Stifter, zu einer Einheit verbinden. Dies trifft jedoch nicht auf die Gegenliebe aller Menschen. Dazwischen steht Kaija Neran, die das Erbe ihres kürzlich verstorbenen Vaters antreten soll, der einen Weg gefunden hat, dass sich der Wunsch der Stifter erfüllen könnte. Kaija's schwere Weg wird auf gute Art erzählt und der Autor vermag auch immer eine gewisse Grundspannung aufrecht zu erhalten, bis es zum furiosen Ende kommt. Vieles ergibt sich erst im Verlauf der Erzählung und manches bleibt in der Schwebe. Vermeintlich Nebensächliches spielt auf einmal eine große Rolle und dem Leser zeigen sich die verschiedenen Stränge die ineinanderlaufen auf. Der Schreibstil ist angenehm und das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Das Ende des Buches war ein wenig abrupt und verlangt in meinen Augen eine Fortsetzung, da ich wissen möchte wie der Autor die Geschichte weiter laufen lässt und ob sich alles so ergibt, wie es sich abzeichnet. Insgesamt ein Buch das auch ein wenig nachdenklich stimmt, da es in der Gesellschaft Abstufungen gibt und nicht jeder gleich viel wert ist und ich mich gefragt habe, wie es so weit kommen konnte. Dabei erhebt der Autor in keinem Fall den mahnenden Finger, sonder lässt seine Charaktere für sich sprechen und der Leser kann sich gut ein eigenes Urteil über diese Gesellschaft bilden.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks