Ryszard Kapuściński Afrikanisches Fieber

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Inhaltsangabe zu „Afrikanisches Fieber“ von Ryszard Kapuściński

Immer wieder zog es den polnischen Journalisten Ryszard Kapuściński nach Afrika, zu den Schauplätzen von Staatsgründungen, Putschen und Bürgerkriegen. Mehr als 40 Jahre hat er den Schwarzen Kontinent bereist, die Menschen erforscht und in seinen Reportagen beschrieben. Die Summe seiner Neugier, seiner Erfahrungen, seiner Faszination und seines ohnmächtigen Staunens über die gewaltigen Dimensionen Afrikas geben ein hautnahes Bild. Dieser Band, einer seiner größten Erfolge auf dem deutschen Buchmarkt und ein zeitloses Dokument, ist nun endlich wieder lieferbar.

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  • Rezension zu "Afrikanisches Fieber" von Ryszard Kapuscinski

    Afrikanisches Fieber
    Cosifan

    Cosifan

    03. August 2012 um 10:41

    Dieses Buch kann ich nur jedem, der an Afrika und seinen Menschen interessiert ist, wärmstens empfehlen. Der Autor, Jahrgang 1932, ist ein polnischer Journalist und hat seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts viele Jahre in Afrika gelebt und gearbeitet. Er ist tief eingetaucht in die Geschichte des Kontinents und hat viele Umstürze, Rebellionen und Bürgerkriege hautnah miterlebt. Er hat bewusst in afrikanischen Vierteln gelebt, um so den Austausch mit der einheimischen Bevölkerung zu haben, und ist auf unterschiedliche Weise, mit Zug, Lastwagen, Autos in das Innere Afrikas gereist, wohin ein normaler Europäer seinen Fuß nie setzt. Seine Schilderungen sind teilweise lapidar, aber immer treffend, packend, nie langweilig. Das Buch erweckt ein tieferes Verständnis für Afrika und seine Bewohner. Und erleichtert vielleicht auch das Verständnis für andere Verhaltensweisen, die Afrikaner in Europa an den Tag legen und die uns fremd erscheinen. Fazit: 5 Sterne

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  • Rezension zu "Afrikanisches Fieber" von Ryszard Kapuscinski

    Afrikanisches Fieber
    Vampi_77

    Vampi_77

    11. May 2009 um 00:33

    Eine Liebeserklärung an den afrikanischen Kontinent - ungeschönt und realistisch, mit all seinen Schönheiten, Entbehrungen, Mythen und Kämpfen. Afrika mit dem Herzen gesehen - das trifft es wirklich. Und so liebevoll geschrieben, dass es einem Tränen in die Augen treibt!

  • Rezension zu "Afrikanisches Fieber" von Ryszard Kapuscinski

    Afrikanisches Fieber
    Matze

    Matze

    31. October 2007 um 22:20

    Kapuscinski hatte als einer von wenigen seiner Generation das Glück die Grenzen der selbst jahrhundertelang gebeutelten polnischen Nation verlassen zu dürfen und als Journalist in die verschiedensten Kulturen auf allen Kontinenten einzutauchen. Mit dem Bewusstsein ein Land erst dann kennenzulernen, wenn man so nah wie möglich an der autochthonen Bevölkerung lebt und nicht in den gut situierten Vorstadtbezirken postkolonialer afrikanischer Beamter sein Basiscamp aufschlägt, dem immer knappen Budget und dem Willen für seine Berichterstattung ans eigene Limit zu gehen, macht seine Reportagen, seine Erfahrungen aus 40 Jahren, zumeist Schwarzafrika so unvergleichlich, so faszinierend. Er beleuchtet dabei die typisch afrikanischen Eigenheiten, die es so eigentlich nur im Verständnis von Nicht-Afrikanern gibt, wie das afrikanische Konzept der Zeit, den Ahnenkult, regionale ethnische Besonderheiten, das Aufkommen von Warlords usw., ohne dabei werten zu wollen. Dieses Buch ist eine großartige Erfahrung, die niemals trocken oder langweilig wird. Zu beachten sind auch weitere Kapuscinski Werke. Viel Spaß beim Eintauchen in den schwarzen Kontinent...

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  • Rezension zu "Afrikanisches Fieber" von Ryszard Kapuscinski

    Afrikanisches Fieber
    Matze

    Matze

    22. July 2007 um 19:49

    Kapuscinski hatte als einer von wenigen seiner Generation das Glück die Grenzen der selbst jahrhundertelang gebeutelten polnischen Nation verlassen zu dürfen und als Journalist in die verschiedensten Kulturen auf allen Kontinenten einzutauchen. Mit dem Bewusstsein ein Land erst dann kennenzulernen, wenn man so nah wie möglich an der autochthonen Bevölkerung lebt und nicht in den gut situierten Vorstadtbezirken postkolonialer afrikanischer Beamter sein Basiscamp aufschlägt, dem immer knappen Budget und dem Willen für seine Berichterstattung ans eigene Limit zu gehen, macht seine Reportagen, seine Erfahrungen aus 40 Jahren, zumeist Schwarzafrika so unvergleichlich, so faszinierend. Er beleuchtet dabei die typisch afrikanischen Eigenheiten, die es so eigentlich nur im Verständnis von Nicht-Afrikanern gibt, wie das afrikanische Konzept der Zeit, den Ahnenkult, regionale ethnische Besonderheiten, das Aufkommen von Warlords usw., ohne dabei werten zu wollen. Dieses Buch ist eine großartige Erfahrung, die niemals trocken oder langweilig wird. Zu beachten sind auch weitere Kapuscinski Werke. Viel Spaß beim Eintauchen in den schwarzen Kontinent...

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  • Rezension zu "Afrikanisches Fieber" von Ryszard Kapuscinski

    Afrikanisches Fieber
    Liisa

    Liisa

    06. May 2007 um 00:00

    Mit großem Interesse hab ich dieses Buch, in dem Kapuscinski über seine über einen Zeitraum von vierzig Jahren in Afrika gesammelten Erfahrungen schreibt, gelesen. Er hat es verstanden, vieles, was dem Europäer, der Afrika nur aus Berichten anderer oder aus Romanen kennt, bzw. der nur kurz als Tourist dort war fremd ist ,so zu erklären, dass auf jeden Fall ein besseres Verständnis für Afrika und seine Menschen beim Leser geweckt werden dürfte. Fasziniert hat mich dabei, wie es Kapuscinski gelingt auch sehr komplexe Zusammenhänge schlicht aber treffend darzulegen. Sehr interessant fand ich auch die geschichtlichen und politischen Zusammenhänge aus verschiedensten afrikanischen Ländern, die er ebenfalls kurz aber treffend erklärt. Zumal es ein Fakt ist, dass kaum jemand sich mit der Geschichte des Afrikanischen Kontinents und seiner Staaten bzw. Menschen auskennt, denn im Deutschen gibt es darüber nur wenig Fachliteratur (und wenn vorhanden, sind die Bücher aufgrund der kleinen Auflagen horrende teuer). So ist es z.B. hochinteressant zu lesen, wie sich die Geschichte in Ruanda und Burundi entwickelt hat und das eben der Völkermord von dem immer behauptet wurde er sei "aus dem Nichts" geschehen, beileibe nicht aus dem "Nichts" geschehen ist sondern nur ein neuer Höhepunkt in einer Reihe von solchen Ereignissen zwischen Hutu und Tutsi darstellte. Alles in allem ein Buch, das man nur jedem irgendwie an Afrika Interessierten wärmstens ans Herz legen kann.

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