Sándor Márai Die Nacht vor der Scheidung

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Inhaltsangabe zu „Die Nacht vor der Scheidung“ von Sándor Márai

Es ist die Nacht vor der Scheidung, in der der angesehene Budapester Arzt Imre Greiner seinen Freund aus Jugendzeiten, den Richter Kömüves, um ein dringendes Gespräch bittet. Nur von ihm glaubt er Antwort auf eine entscheidende Frage zu erhalten. Obsession und existentielle Einsamkeit, emotionale Nähe und der Zerfall einer Lebensordnung – unter der Vorahnung des Zweiten Weltkriegs verbinden sich die Schicksale dreier Menschen auf tragische Weise. »Ein Liebes-Beziehungs-Drama am Vorabend des Zweiten Weltkriegs, psychologisch tieflotend und brillant erzählt.« Focus

Spannend.

— Winterblue
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  • Rezension zu "Die Nacht vor der Scheidung" von Sándor Márai

    Die Nacht vor der Scheidung
    leserin

    leserin

    02. May 2011 um 17:41

    Dem Richter Christoph Kömüves wird (kurz vor dem 2. Weltkrieg) ein Scheidungs-Gerichtsakt des Ehepaares Greiner (Freund aus Jugendzeiten) zur Verhandlung übergeben. Am Vorabend des Scheidungstermines bat sein Jugendfreund Imre den Richter Christoph Kömüves noch um ein dringendes Gespräch. Im Buch folgt dann die Beschreibung seines Lebens. Der Charakter und der Lebensablauf seines Vaters bzw. dessen Eltern wird sehr interessant dargestellt. Die Zeilen bestechen durch präzise Ausführungen. So war es der Brauch, daß sein Vater am Jahresende mit seinen 3 Kindern einen merkwürdigen Kirchenbesuch machte. Die Kinder sitzten frierend in der Kirchenbak und der Vater verbrachte ziemlich lange Zeit dort. In dieser Familie gab es keine Konversation. Die Mutter hat die Familie bald verlassen, so wuchsen die Kinder beim Vater, der sehr wortkarg und introvertiert war, auf. Christoph besuchte das Geistliche Internat, in dem er sich sehr wohl fühlte und sein geistlicher Beistand, Pater Norbert, half ihm zu einem guten Lebensmenschen zu werden und prägte seinen Lebensweg. Es war dann ganz klar, daß er ebenso wie sein Vater und Großvater den Beruf des Richters ergriff. Christoph wurde in die Gerichtsfamilie ganz selbstverständlich aufgenommen. Als Assessor arbeitete er beim Strafgericht und später wurde er als Scheidungsrichter eingeteilt. Das kam ihm sehr zu Gute, da er sich für Mordprozesse noch zu unerfahren fühlte. Doch auch hier stellte er fest, daß das Scheidungsrecht in dieser schweren Zeit nicht so einfach war. 28-jährig lernte er seine Frau Hertha in Zell am See kennen. Er fühlte sich sehr zu ihr hingezogen und hielt, obowhl er sehr zurückhaltend und schüchtern gegenüber Frauen war, am 3. Tag nach dem Kennenlernen um ihre Hand an. Christoph war ein sehr fürosrglicher Vater und führte mit seiner Frau Hertha und seinen 2 Kindern ein sehr ruhiges Leben. Dieser Roman, der bereits schon im Jahr 1935 erschien, zeichnet sich durch die angenehme Schreibart des Autors, durch seine gute Darstellung der ungarischen Kultur und Gesellschaft und durch seine Spannung aus. Die einzelnen Charaktere werden sehr einfühlsam und verständlich beschrieben.

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  • Rezension zu "Die Nacht vor der Scheidung" von Sándor Márai

    Die Nacht vor der Scheidung
    MonaMayfair

    MonaMayfair

    08. June 2008 um 22:36

    ich hatte mir mehr davon erwartet.. der autor schreibt sehr langatmig..
    über die hälfte des buches handelt "nur" vom richter und seinem leben.. das, was auf der rückseite des buches angepriesen wird - und was man sich aufgrund des buchtitels erwartet - ereignet sich auf nicht einmal der hälfte aller seiten..
    schade..