Sándor Márai Wandlungen einer Ehe

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Inhaltsangabe zu „Wandlungen einer Ehe“ von Sándor Márai

Lüge und Leidenschaft, Sehnsucht und Vergänglichkeit – das neue Meisterwerk von Sándor Márai: ein Herr, eine Dame, ein Dienstmädchen. Das ist das Personal dieses großen Romans um Liebe und Betrug, um wahre und ersehnte Gefühle, um Aufrichtigkeit und Befangenheit in gesellschaftlicher Konvention. Zugleich ist es ein Abgesang auf die großbürgerliche mitteleuropäische Welt.

Eine interessante Dreiecksbeziehung, die allen Beteiligten vieles abverlangt. Eine intensive Story mit viel Input, Gefühl und Seele.

— AgnesM

Eine Dreiecksbeziehung, die jedem Beteiligten vieles abverlangt. Eine Story mit viel Input, Gefühl und Seele.

— AgnesM

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  • Rezension zu "Wandlungen einer Ehe" von Sándor Márai

    Wandlungen einer Ehe

    Christa_Schyboll

    21. August 2012 um 19:58

    Es ist ein unglaublich dichtes Buch über die Gefühle innerhalb einer Partnschaft, die in gewisser Weise immer eine Dreiecksbeziehung war. Marai beschreibt nicht nur meisterhaft die Geschehnisse aus der Sicht des Mannes, sondern auch aus der gegensätzlichen Sicht zweier Frauen, die staunen macht ob dieser intimen Kenntnis weiblicher Gedanken. Ob in Partnerschaft lebend oder nicht, es ist ein Leckerbissen für alle Leser, die gerne in den Tiefen der menschlichen Seele gründeln, um zu lernen, was unser aller Lektion ist: Durch die Dinge zu blicken, statt sie nur einseitig und oberflächlich zu betrachten

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  • Rezension zu "Wandlungen einer Ehe" von Sándor Márai

    Wandlungen einer Ehe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. July 2007 um 20:50

    Ungarn nach dem Ersten Weltkrieg: Ilonka sitzt mit einer Freundin in einem Café in Budapest, als sie sieht wie ihr Exmann Peter in einer Konditorei kandierte Orangenschalen kauft. Sofort drängen sich ihr die Erinnerungen hoch: das sie Peter liebte, aber er sie nicht und dass es immer eine Frau gab, die zwischen ihnen stand. So fängt Ilonka an, ihrer Freundin alles zu erzählen. Auch Peter sitzt eines Abends in einem Café mit einem Freund, der lange Zeit in Peru gelebt hat, als er seine zweite Exfrau Judit aus einer Konditorei kommen sieht. Auch er fängt an seinem Freund von seinem Leben und seinen gescheiterten Ehen zu erzählen. Judit liegt nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihrem Freund einem Schlagzeuger in einem Hotelbett in Rom, als er das Foto ihres Exmanns findet und sie auffordert von dieser Zeit zu erzählen. Sandor Marai erzählt in seinem Roman Wandlungen einer Ehe von drei Menschen mit drei verschiedenen Schicksalen, die nur durch zwei Sachen miteinander verbunden sind: einer Ehe und einem Mann. Marai lässt in diesem Buch alle drei zu Wort kommen und jeder darf sein Schicksal, seine Sichtweise auf die Dinge schildern. Und schnell wird klar: nur weil Menschen ein gemeinsames Leben führen heißt das noch lange nicht, dass ihr Denken und ihr Handeln Parallelen aufweist. Es bedeutet genauso wenig, dass Gefühle und die Realität für beide das selbe bedeuten. Ilonka wird von ihren Gefühlen und den Erinnerungen an ihr Leben mit Peter geleitet. Peter selbst scheint nicht so sehr über diese Zeit nach zu denken, sondern zeigt sich eher eingeengt von seinen Pflichten als Bürger, von einer herrschenden Moral und seiner Leidenschaft zu einer Frau, die er gar nicht lieben dürfte: dem Dienstmädchen Judit. Judit selbst beschäftigt sich mit anderen Gelüsten. Diese unterschiedlichen Ansprüche und Erinnerungen an einen Abschnitt in einem gemeinsamen Leben unterstreicht Marai sehr schön auch mit seinem Schreibstil: von einer dichten Atmosphäre bei Ilonka, über eine karge, spartanische bei Peter bis hin zu einer lockeren, fröhlichen Atmosphäre bei Judit. Doch in diesem Buch geht es nicht „nur“ um Beziehungskisten, sondern auch um den Zusammenbruch der europäischen Ordnung im Zweiten Weltkrieg und um die Rollen von Gesellschaftsklassen. Dieses Buch steckt voller Melancholie, Ironie und Lebensweisheiten und ist es durchaus wert gelesen zu werden!

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