Sólveig Jónsdóttir Ganze Tage im Café

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Inhaltsangabe zu „Ganze Tage im Café“ von Sólveig Jónsdóttir

Am liebsten verbringen die vier jungen Frauen ihre Tage im Café und ihre Nächte auf Partys und in Kneipen, denn Reykjavik im Winter ist dunkel und kalt, ihr Alltag turbulent und chaotisch. Karen, die bei ihren Großeltern lebt, trinkt zu viel und wacht immer wieder in fremden Betten auf. Hervör, nach abgebrochenem Studium, jobbt im Café und wird von ihrem Gelegenheitslover hingehalten. Mia, die von ihrem Freund verlassen wurde, sitzt seither zwischen Umzugskartons. Silja, die Ärztin, erwischt ihren Ehemann mit einem »blonden Flittchen«. (Das »blonde Flittchen« ist Karen, aber das weiß sie noch nicht.) Das Leben ist ein großes Drama, in dem auch Liam, der kleine (charmante) Engländer, und Georg, der zuverlässige, aber schüchterne Barista, eine Rolle spielen. Die tragende Rolle? (Schließlich sind es vier Männer, die vier Frauen zusammenbringen.) Ganze Tage lang erzählen sie sich von kleinen Glanzmomenten und ernsthaften Problemen, von ihrem Leben, das doch auch Lichtblicke zeigt, wenn sie mit ihrem Latte macchiato to go ihr Café wieder verlassen. Ein erfrischender Roman über die Liebe, das Leben und die Einsicht, dass Freundschaften unter Frauen viel wichtiger sind als der Traum von der großen Liebe.

Erinnert mich ein bisschen an "tatsächlich Liebe" - nur eben auf isländisch und mit kleinem Open End.

— mehe

Gute Inszenierung der ineinander verflochtenen Geschichten. Noch mehr als ich werden sich Frauen um die 30 wiederfinden...

— JuJ

Ein eher durchwachsenes Debüt.

— littleowl

Ein Blick in das Leben von vier Frauen, die alle mit den ihren Herausforderungen des Lebens kämpfen - nette Geschichte für zwischendurch

— Ann_cki

Enttäuschend. :(

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Düster, wie Island, mit ein bisschen Happy End! Gut zu lesen und trotzdem sprachlich kreativ!

— LottaLiebt

Langweilige Story, schlechte Übersetzung.

— Cellissima

sehr schöner, ungewöhnlicher Frauenroman aus vier verschiedenen Perspektiven

— teetaesschen

Was ganz anderes, als ich erwartet habe, aber trotzdem überraschend

— Wolfhound

Geschichten, die das Leben schreibt!

— fabalia

Stöbern in Romane

Das Haus ohne Männer

Anfangs war ich doch verwirrt &skeptisch, aber im Laufe der Geschichte war die Verbindung der Frauen sehr wichtig. Ich liebe es.

Glitterbooklisa

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Welch ein berührendes Buch, das alle Fragen des Lebens so eindringlich und schön gearbeitet verhandelt - ein ganz große Empfehlung!

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RubyKairo

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  • Zusatzaufgabe und Buchverlosung zum Lesesommer 2015 - Woche 6

    Das Mädchen, das nach den Sternen greift

    Marina_Nordbreze

    Der LovelyBooks Lesesommer geht in die sechste Runde und auch diese Woche heißt es wieder: Buchtipps bekommen, Aufgabe lösen, Zusatzpunkte sammeln und Buchpakete gewinnen! In der 6. Woche hat der Insel Verlag auf unserer Übersichtsseite fünf brandaktuelle Buchtipps für euch - lasst euch diese Chance auf Zusatzpunkte und phänomenalen Lesestoff nicht entgehen!  Zusammen mit dem Insel Verlag verlosen wir diese Woche 3 Buchpakete bestehend aus: "Das Mädchen, das nach den Sternen greift" von Pep Bras "Ein englischer Sommer" von Gabriele Diechler (hier läuft gerade eine Leserunde) "Dieser eine Sommer" von CJ Hauser (auch hier gibt es eine Leserunde) "In jenen hellen Nächten" von Roy Jacobsen (zur Leserunde) "Cottage mit Kater" von Hermien Stellmacher (Facebook-Seite zum Buch) Mehr Infos zu den Büchern findet ihr hier!  Wenn ihr euer Glück versuchen möchtet, beantwortet uns einfach folgende Frage:  Bei so vielen neuen Insel Büchern, die es diese Woche zu entdecken gibt, interessiert uns natürlich, welches Buch aus dem Insel Verlag euch in letzter Zeit so richtig begeistert hat. Nennt uns doch Titel und Autor und warum ihr das Buch so toll findet. Wer möchte, postet ein Foto von diesem Buch bei Instagram, Twitter oder bei Facebook mit dem Hashtag #LBLesesommer und verlinkt den Insel Verlag. Für diese Aufgabe gibt es beim LovelyBooks Lesesommer 100 Punkte, wer zusätzlich ein Foto bei Instagram/Twitter/Facebook postet und hier im Thema den Post verlinkt, erhält insgesamt 300 Punkte!  Wenn ihr nicht am Lesesommer teilnehmt, könnt ihr natürlich trotzdem gerne hier bei der Verlosung mitmachen!  Bitte gebt in eurer Antwort an, ob ihr auch Punkte für den LovelyBooks Lesesommer sammeln oder nur an der Verlosung der Buchpakete teilnehmen möchtet. Und wenn ihr nur die Punkte für den Lesesommer sammeln, aber nicht an der Verlosung teilnehmen möchtet, schreibt das ebenfalls dazu.

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  • Leserunde zu "Ganze Tage im Café" von Sólveig Jónsdóttir

    Ganze Tage im Café

    Eltragalibros

    LESECHALLENGE: Rastlos in Reykjavík Auch in diesem Jahr starten wir wieder in die monatlichen Lesechallenges und zum Jahresanfang gibt es einen erfrischenden Roman über die Liebe und das Leben. Ganze Tage im Café erzählt vom (un-)glücklichen Single-Dasein und dem Traum von der großen Liebe - aber was ist das Entscheidende, das wirklich im Leben zählt? Findet es gemeinsam mit uns und vier jungen Frauen im düsteren und kalten Reykjavík heraus. Am liebsten verbringen die vier jungen Frauen ihre Tage im Café und ihre Nächte auf Partys und in Kneipen, denn Reykjavik im Winter ist dunkel und kalt, ihr Alltag turbulent und chaotisch. Karen, die bei ihren Großeltern lebt, trinkt zu viel und wacht immer wieder in fremden Betten auf. Hervör, nach abgebrochenem Studium, jobbt im Café und wird von ihrem Gelegenheitslover hingehalten. Mia, die von ihrem Freund verlassen wurde, sitzt seither zwischen Umzugskartons. Silja, die Ärztin, erwischt  ihren Ehemann mit einem „blonden Flittchen“. ==> Zur LESEPROBE Über die Autorin: Die isländische Autorin Sólveig Jónsdóttir wurde 1982 in Reykjavík geboren und studierte in Dublin und Edinburgh Politikwissenschaft. Ihr Debütrom "Ganze Tage im Café" war wochenlang auf der isländischen Bestsellerliste. Eine Verfilmung des Buches ist auch schon in Planung. Wer alle Aufgaben dieser Challenge erfolgreich erfüllt und dazu auch noch die meisten Punkte ergattert, der erhält ein Buchpaket vom Insel Verlag und zusätzlich ein Kaffee-Set. Für die Plätze 2-10 warten wie immer Buchpakete mit folgenden Büchern aus dem Verlagsprogramm auf euch: Ihr wollt teilnehmen? Dann beantwortet uns bis einschließlich 08. Januar 2014 diese Frage: Wie würdet Ihr Euch den isländischen Winter um die Ohren schlagen? Gebt uns eure Tipps gegen die "Januardunkelheit"! Im Anschluss an die Lesechallenge wird es im Februar eine Blogtour zu "Ganze Tage im Café" geben!

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  • Rezension zu "Ganze Tage im Cafe"

    Ganze Tage im Café

    littleowl

    01. November 2014 um 16:49

    Dieser Roman erzählt aus der Perspektive von 4 völlig unterschiedlichen jungen Frauen vom Alltag in Reykjavik. Hervör ist unzufrieden mit ihrem Job in einem Cafe und wird von ihrem Gelegenheitslover verlassen. Der einzige Lichtblick in dieser Situation ist ihr bester Freund und Kollege Georg. Mia verbringt ihre Tage rat- und trostlos zwischen Umzugskartons seitdem ihr Freund sich von ihr getrennt hat. Silja trifft beim Nachhausekommen auf den One-Night-Stand ihres Ehemanns. Als sie daraufhin ziellos durch die Gegend fährt, gabelt sie den chaotischen, aber auch ziemlich süßen Engländer Liam auf. Dem "blonden Flittchen" wird Silja in Zukunft noch öfter begegnen, sie heißt Karen. Seit dem Tod ihres Bruders trinkt Karen zuviel und wacht ständig in fremden Betten auf. Schon an der äußeren Form erkennt man das erste Problem dieses Romans: Durch die extrem langen Kapitel verliert man schnell den Bezug zu einem Handlungsstrang. Gerade, wenn man sich in eine Figur hineinversetzt hat, dann wird wieder herausgerissen und sieht sie 150 Seiten nicht wieder. Insgesamt haben mir die 4 Storys unterschiedlich gut gefallen. Hervörs Geschichte sticht auf jeden Fall positiv hervor. Sie und Georg, ihr bester Freund (und vielleicht auch mehr) sind sehr sympathisch und gut ausgearbeitete Charaktere. Außerdem gibt es bei den beiden viele lustige und berührende Momente. Mia bleibt von den 4 Frauen am blassesten. Sie ist die ganze Zeit damit beschäftigt, sich selbst zu bemitleiden, während die Geschichte vor sich hin dümpelt. Die Handlung um Silja ist auch sehr lesenswert, aber weniger wegen ihr, sondern wegen dem liebenswerten Engländer Liam. Allein die erste Begegnung der beiden ist zum Schreien komisch und Liams Denglish einfach hinreissend. Rachels Geschichte fällt in diesem Roman ein bisschen aus dem Rahmen, weil sie viel tragischer und düsterer ist als die anderen. Sie ist die Einzige mit echten psychischen Problemen und daher sollte man mit ihr am meisten mitfühlen. Ihre Komplexe und Ängste werden aber nicht gut genug dargestellt, sodass sie die meiste Zeit einfach nur unsympathisch rüberkommt. Der Schreibstil allgemein ist nicht direkt schlecht, aber auch nichts Besonderes. Gut gefallen hat mir, dass Island aus der liebevollen Sicht der Einheimischen beschrieben wird. Wir erfahren viel über die isländische Lebensart und darüber, wie die Bewohner mit den extremen Wetterbedingungen umgehen. Weniger wäre hier mal wieder mehr gewesen, Hervörs Geschichte zum Beispiel hätte schon für einen guten Roman gereicht.

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  • Düster, wie Island, mit ein bisschen Happy End! Gut zu lesen und trotzdem sprachlich kreativ!

    Ganze Tage im Café

    LottaLiebt

    10. August 2014 um 23:42

    Ich habe den Roman sehr gern gelesen und jede einzelne Story nachvollziehen können. Im Gegensatz zu manch anderer "Frauenliteratur" ist dieses Buch auch sprachlich "lecker". So zwischen einfach und anspruchvoll und dadurch total super! (dieser Ausdruck ist widerum total einfach ;-)) Dadurch, dass mehrere Frauen beschrieben werden, kann sich jede einen Lieblingscharakter aussuchen. Die Männer sind nicht stereotyp, wie in anderen Frauenromanen nahezu immer, mit sich "unter dem T-Shirt abzeichnenden Muskeln" und einem "Jungenhaften Lächeln" und "zerzaustem Haar" .... würg..... Der einzige, der Muskeln hat, ist ein ehemaliger Profi-Handballspieler und das ist dann ja auch nachvollziehbar. Die Frauen sind auch recht unterschiedlich beschrieben. Wenn man davon absieht, dass alle saufen, u.a. auch rauchen und mit allerlei Männern ins Bett gehen. Das kann zwischendurch ein bisschen auf die Nerven gehen. Vor allem, wenn man weiß, dass es da draußen auch durchaus noch andere Frauen gibt. Das Café ist, nicht wie man denken würde ein Treffpunkt für reichlich schnatternde Gänse, sondern ein Knotenpunkt in der Geschichte, in der alle Protagonisten einmal auftauchen. Ich denke, in diesem Fall sollte die Autorin auf diejenigen sauer sein, die einen verwirrenden Klappentext und ein irritierendes Cover gestaltet haben. Das Ende ist versönlich und absolut zufriedenstellend. Zum Teil offen, mit einer guten Aussicht. Absolut gelungen, aber nicht genial, deshalb nicht alle Sterne. Aber wer ist schon genial?

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  • multiperspektivischer Frauenroman aus Island

    Ganze Tage im Café

    teetaesschen

    05. August 2014 um 17:29

    Aus den Perspektiven von vier Frauen, Karen, Hervör, Mia und Silja wird deren Alltag in Reykjavik geschildert.  Karen, die bei ihren Großeltern lebt, trinkt zu viel und wacht immer wieder in fremden Betten auf. Hervör jobbt nach abgebrochenem Studium im Café und wird von ihrem Gelegenheitslover hingehalten. Mia, die von ihrem Freund verlassen wurde, sitzt seither zwischen Umzugskartons. Silja, die Ärztin, erwischt ihren Ehemann mit einem »blonden Flittchen«.  Der Perspektivwechsel, der hier kapitelweise vorgenommen wird, bereichter die Story und lässt den Roman lebendig wirken.  Ein wirklich schöner Frauenroman, ernsthaft, lustig, melancholisch und fröhlich, der sich in einem Rutsch runterlesen lässt.  

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  • Richtig gut!

    Ganze Tage im Café

    nic

    Gleich vorweg möchte ich darauf hinweisen, dass es zwei Punkte gibt, die mich an dem (ansonsten richtig guten) Buch stören, wofür die Autorin aber vermutlich nicht verantwortlich ist. 1. Der Titel: im Original erschien das Buch unter dem Titel "Korter", was lt. Übersetzung "Quartal" heißt. 'Ganze Tage im Café' ist irreführend und passt m.E. einfach nicht. 2. Das Cover: bis ich mir das Buch endlich gekauft habe, hatte mich das Cover zuvor mehrfach abgeschreckt. Es gefällt mir überhaupt nicht, ist nicht aussagekräftig und wenig ansprechend. Zum Glück habe ich mir irgendwann die Zeit genommen, im Buchladen ein paar Seiten zu lesen- dann musste ich einfach zugreifen. Der Roman spielt in Island und handelt von vier jungen Frauen, die Probleme bei der Lebensbewältigung haben, was hier ausgelöst wird durch jeweilige Trennungen. Klingt vielleicht nicht besonders ansprechend, aber ich mochte alle vier Frauen gleichermaßen, und wenn man etwas älter ist, kann man sich sehr gut in die Protagonistinnen hineinversetzen. Es geht bei den Lebensgeschichten nicht um Mitleid, ich sehe das Buch auch keinesfalls als düster. Zwar ist es hart, was die Frauen durchmachen, teilweise schon am Rande der Depression, besonders bei Mia, aber dennoch durchweg nachvollziehbar. Dem Titel nach rechnet der Leser damit, dass der Hauptplatz der Geschichte ein Café ist, was aber nicht stimmt, auch wenn das "Viertel" eine wichtige Rolle spielt und die Frauen sich da stellenweise über den Weg laufen. Das Buch besteht aus jeweils vier Lebensgeschichten zu Karen, Silja, Mia und Hervör, intelligente Frauen, auf Sinnsuche nach Verlusten in ihrem Leben. Geschickt verwebt die Autorin die Geschichten miteinander, die Protagonistinnen kennen sich zunächst aber nicht und lernen sich teilweise unter unschönen aber auch tröstlichen Bedingungen kennen. Trotz aller Probleme liest man unterschwellig oft einen gewissen (schwarzen) Humor heraus, der einen schmunzeln lässt. Das Buch ist warmherzig, bringt dem Leser Island näher, ist lebensnah. Auf keinen Fall ist "Ganze Tage im Café" ein seichter Roman aus dem Chick-Lit-Genre, sondern ansprechend, humorvoll, oft traurig aber auch lebensbejahend. Man hofft, trauert, leidet und lacht mit den Protagonistinnen. Und mit dem Ende kann man leben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und kann nur hoffen, dass sich noch mehr Leserinnen nicht vom Cover abschrecken lassen.

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    • 2
  • Der Titel ist nicht alles....

    Ganze Tage im Café

    SusanneSH68

    12. July 2014 um 22:19

    Ein moderner, frischer, teilweise witziger Frauenroman, der mir gut gefallen hat. Auch wenn ich nach dem Titel etwas ganz anderes erwartet habe, nämlich vier Frauen die sich kennen und regelmäßig treffen, war ich nicht eintäuscht, denn die vier recht unterschiedlichen Frauen kennenzulernen, war schon interessant, dazu ist das Buch auch gut und flüssig geschrieben und daher gut zu lesen.

  • Buch-Assoziationen - Bücher passend zu Substantiven, Adjektiven und Verben lesen!

    Die Verratenen

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben, gerade hatte ich spontan eine Idee und vielleicht haben ja ein paar Lust dabei mitzumachen! In diesem Thema soll in jeder Woche ein anderes Wort im Mittelpunkt stehen. Dieses Wort kann eigentlich jeder Art sein, egal ob Substantiv, Adjektiv, Verb, Farbe etc. - dabei ist nur wichtig, dass man dazu gut etwas assoziieren kann. Für die erste Woche, die am 3. Mai startet, gebe ich als Wort "Muster" vor. Wenn ihr Lust und Zeit habt, dann könnt ihr in dieser Woche ein Buch beginnen, das hierzu passt. Wie ihr das Wort "Muster" für euch interpretiert, bleibt euch dabei natürlich überlassen. Hat das Cover vielleicht ein bestimmtes Muster oder handelt eine Figur im Buch nach einem bestimmten Muster? Das vorgegebene Thema soll einfach als Anregung dienen, sich vielleicht mal ein passendes Buch vom Stapel ungelesener Bücher (= SuB) zu schnappen! Natürlich soll es viele verschiedene Wörter für Buch-Assoziationen geben - genauer gesagt für jede Woche eins! Wer hier gern mitmachen möchte, kann also direkt auch ein Wort vorschlagen. Die vorgeschlagenen Wörter würde ich einfach in der Reihenfolge eurer Anmeldungen oben für die einzelnen Wochen eintragen. Wer mitmachen möchte, muss das selbstverständlich nicht in jeder Woche tun, sondern ganz so, wie man Spaß daran hat. Wenn ihr euch über die Bücher, die ihr gerade zu einem bestimmten Assoziations-Wort lest, austauschen möchtet, dann tut das bitte immer im zugehörigen Unterthema oben. Einfach auf das Thema klicken und dort eure Beiträge schreiben :-) Falls ihr Fragen und Ideen habt, richte ich dafür auch ein extra Thema ein. Nun wünsche ich uns ganz viel Spaß!

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  • Wirklich ganze Tage im Café?

    Ganze Tage im Café

    Wolfhound

    Ganze Tage im Café - wenn man den Text auf der Rückseite liest, erhält man den Eindruck, dass hier ein locker leichter Frauenroman um die Ecke kommt. Vier Freundinnen treffen sich in einem Café und reden über ihre großen und kleinen Probleme im Leben… weit gefehlt.   Ganze Tage im Café ist ein Roman über vier Frauen, die, gebeutelt von Enttäuschungen in der Liebe, auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt sind. Die Damen kennen sich nicht, aber haben mehr oder weniger alle das gleiche Schicksal: alle vier wurden von geliebten Menschen verletzt und verlassen.  Hervör, die wir zuerst kennen lernen, ist die wohl vernünftigste der vieren. Sie hat eine Affäre mit ihrem ehemaligen Professor und arbeitet im Café Viertel, das im Original auch im Titel genannt wird. Sie handelt recht überlegt, macht aber nicht wirklich was aus ihrem Leben.  Efemia, genannt Mia, wurde von ihrem Freund verlassen und zieht Hals über Kopf um. Leider versinkt sie in Selbstmitleid und kann sich nur schwerlich wieder ins normale Leben zurückkämpfen. Silja scheint die glücklichste und erfolgreichste der Vieren zu sein. Sie ist Ärztin und glücklich verheiratet. Doch es kommt alles anders. Und dann läuft ihr ein One-Night-Stand ihres (Ex-)Mannes auch noch in einer unerwarteten Situation über den Weg. Karen ist wohl diejenige der Frauen, die den extremsten Wandel durchmacht. Sie schafft es nicht, ein schlimmes Ereignis zu verarbeiten - sträubt sich sogar gegen Hilfe von außen - und gibt sich sogar die Schuld an dem Ereignis. Karen lebt für den Augenblick, für Partys, Alkohol und One-Night-Stands. Doch einer davon ist recht vielversprechend…   Solveig Jonsdottir hat einen erfrischenden Schreibstil, der leicht zu Lesen ist. Selbst mit den isländischen Namen und Bezeichnungen kommt man relativ leicht zurecht. Einzig ein Stadtplan von Reykjavik wäre für die nicht-isländischen Verkaufsländer sehr hilfreich, da man sich schwertut, sich die Wege der Damen vorzustellen. Der Roman ist in einzelne Erzählabschnitte aufgeteilt, die jeweils eine der Frauen zur Hauptfigur hat. Dabei fällt auf, dass Hervör und Karen doch einen größeren Stellenwert bei der Autorin hatten als Mia und Silja, sie stehen den Anteilen und der geschichtlichen Tiefe ein wenig hintan.   Ich finde, dieser Roman ist grundlegend gelungen, doch hat er auch einige (schwerwiegende?) Mankos. Zum Einen wird durch Buchrücken und Klapptext suggeriert, dass es sich hier um einen leichten Roman á la Sex and the City handelt, die Frauen sich kennen und man sich gerne und oft in einem Café trifft. Dies alles ist nicht der Fall. Die Frauen kennen sich nicht und auch am Ende ist ihre Bekanntschaft eher flüchtig. Und auch wenn alle der Vieren irgendwann mal im Café Viertel waren, so bedeutet das für mich nicht, dass man dies als den Treffpunkt der Vieren bezeichnen kann.  Auch wirkt es, da man nicht wirklich einer Zeitschiene folgen kann, so, als würden die Frauen hauptsächlich ihre Zeit mit Alkohol verbringen, auch wenn dies nicht der Fall ist. Da aber hauptsächlich Sequenzen erzählt werden, wo es dann doch um Alkohol geht, wird auch nicht wirklich der Alltag in Island dargestellt.   Zuletzt hat mich noch die Aussage auf dem Buchrücken irritiert, wo vom Besten der Frauenliteratur die Rede ist. Erst nach zweimaligem Hinschauen fiel mir auf, dass es sich um eine Aussage der isländischen Presse handelt, wo der Buchmarkt ja doch ein wenig anders bestückt ist als in Deutschland. Auch hier für mich eine irreführende Aussage. Ach ja, die "umkämpften" Filmrechte sind übrigens in Island vergeben worden, das heißt also noch lange nicht, dass die Filmversion auch nur ansatzweise in Deutschland zu sehen sein wird.   Nichtsdestotrotz hat mich das Buch überrascht mit einer  Erzähltiefe, die  ich so nicht erwartet hätte.  

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    • 3

    Wolfhound

    11. May 2014 um 07:39
  • Ein sehr gefühlvoller Roman über vier junge Frauen ...

    Ganze Tage im Café

    Die-wein

    08. May 2014 um 13:06

    Inhalt: Die vier jungen Frauen Hervör, Mía, Silja und Karen kennen einander nicht und laufen sich dennoch mehrmals über den Weg. Hervör ist recht chaotisch und locker, sie jobbt in dem Café "Viertel", das dem Buch den Titel gab und wird von ihrem wesentlich älteren Professor und Liebhaber verlassen. Mia wird ebenfalls wegen einer anderen Frau von ihrem Ehemann verlassen und stürzt dadurch in eine tiefe Kriese. Die eher kühle und distanzierte Silja erwischt ihren Ehemann mit einer anderen Frau. Die "Andere" ist ausgerechnet Karen, die sehr verzweifelt ist, da sie nie den Tod ihres Halbbruders verarbeitet hat. Alle vier stehen nun vor einem großen Wendepunkt in ihrem Leben und dennoch entpuppt sich gerade das, letzten Endes, als eine große Chance für die Frauen. meine Meinung: Als ich das Cover des Buches gesehen und den Klappentext gelesen hatte, dachte ich eigentlich es wäre einer dieser typischen Frauenromane über verlassene Frauen, die man mal ebenso nebenher liest. Dabei war das Buch so viel mehr. Als ich am Ende angekommen war habe ich es erst mal ganz lange festgehalten und angeschaut, nachgedacht und geweint vor Glück. Die vier Frauen sind jede auf ihre Art so wundervoll und liebenswürdig. Sie kennen sich nicht und laufen sich dennoch sehr oft über den Weg. Auch der Engländer Liam und der Kollege von Hervör Georg sowie der Stammgast Marinó spielen ihre feste Rolle im Buch und man begegnet ihnen sehr oft. Besonders schön fand ich, dass man als Leser die Personen kennen lernt und wenn sie sich dann begegnen, ahnt man sofort wem sie da eigentlich begegnen oder über wen sie sprechen. Die Stadt Reykjavík kommt einem vor wie ein Dorf, in dem jeder jeden kennt und man spürt förmlich die Kälte u. Dunkelheit des isländischen Winters. Das Buch behandelt sehr ernste und tragische Themen auf so lockere und teilweise witzige Art, dass das Buch einen trotz alledem heiter und glücklich zurück lässt.

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  • ... Oder wird die Liebe vom Winde verweht?

    Ganze Tage im Café

    britta70

    In ihrem Roman "Ganze Tage im Café" schildert die Autorin das Leben vierer Frauen, das einige Parallelen aufweist. Hervõr, Mia, Silja und Karen - allesamt wurden sie von ihren Männern im Regen stehen gelassen und müssen nun damit zurechtkommen, dass sie verlassen wurden. Jede auf ihre Weise und doch gibt es viele Überschneidungen. Parallelen im Umgang mit dem Verlust, aber auch auf der Ebene realer Begegnungen. Denn ihre Schicksale kreuzen sich. Wird ihnen ein Neuanfang gelingen und steht am Ende tatsächlich die Erkenntnis, dass es im Leben - wie es im Klappentext heißt - Wichtigeres gibt als die große Liebe? Solveig Jónsdóttir widmet den vier Hauptprotagonistinnen jeweils mehrere Kapitel. Die Geschichte lässt sich in ihrer Mischung aus Traurigkeit und Heiterkeit gut lesen, hat mitunter aber auch Längen. Die Charaktere sind lebendig und authentisch gezeichnet. Was mir neben dem abrupten Ende, was ein wenig wie 'aus dem Hut gezaubert' wirkt, nicht so gut gefallen hat sind stereotype Denkweisen, die immer wieder Einzug erhalten. Sei es das von der verlassenen Frau, die in Kummer und Selbstmitleid zu ertrinken droht, der ewig Alkohol konsumierende Isländer oder andere. Alles in allem eine kurzweilige Lektüre, die mich persönlich jedoch leider nicht ganz überzeugen konnte. 

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    • 3
  • Themen-Challenge 2014 - übersetzte Bücher, aber nicht aus dem Englischen oder Französischen

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 15 austauschen!

    • 67
  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • 4 unterschiedliche Geschichten und doch recht ähnlich...

    Ganze Tage im Café

    irishlady

    26. February 2014 um 14:38

    Solveig Jonsdottir hat in ihrem Roman Ganze Tage im Cafe Lebensabschnitte von 4 jungen Damen beschrieben, die sich unterscheiden und doch recht ähneln. Da ist Hervör, frisch von der Uni und doch keine feste Arbeit in Sicht, die in einem Café arbeitet, um einigermaßen ihr Leben finanzieren zu können und eine Affaire mit ihrem ehemaligen Dozenten führt und kurz darauf von ihm verlassen wird. Mia, die in einer Boutique arbeitet, mehr schlecht als recht, und ebenfalls von ihrem Freund für eine andere verlassen wird. Silja, die Ärztin, die nach Hause kommt und ihren Mann erwischt, wie er sie betrügt, mit Karen, die Silja nicht kennt, aber wir als Leser kennen lernen werden.... Vier Frauenschicksale, die doch das gleiche Thema haben: Das Verlassen-werden und größtenteils ein unzufriedenes Leben führen.... Cover, Aufmachung und Sprachstil haben mir sehr gut gefallen. Die Kapiteleinteilung war mir persönlich etwas zu lang. Die Namen konnte ich mir nicht unbedingt merken, aber früher oder später wusste ich, um wen es nun in diesem Abschnitt geht... Der Klappentext besagt, dass die Frauen sich entwickeln und herausfinden, was wirklich wichtig ist. Dem ist leider nicht so, denn es dreht sich weiter um Männer und die Liebe, bis zum Schluss... Genau das ist auch mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch: Die Frauen brauchen einen Mann, der ihnen hilft oder sie glücklich macht...damit wird das Versprochene in meinen Augen nicht eingehalten, was schade ist, weil relativ viel versprochen wurde im Klappentext.. Ansonsten schreibt Solveig Jonsdottir sehr ruhig und greift aktuelle Problematiken auf, zb. dass Uni-Absolventen eben wirklich ein Problem haben, einen Job zu finden, wenn sie gerade mal etwas anderes studiert haben als Medizin oder Lehramt (schön, dass das auch so in Island ist :) ) Mir gefällt ihr Sprachstil und die erzählten Geschichten haben an vielen Stellen, wie ich finde, auch eine gewisse Form von Tiefgang. Daher bin ich froh, dieses Buch gelesen zu haben. Man muss halt nur wissen, dass es sich um Liebesgeschichten dreht...

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  • Ein Roman voller Höhen und Tiefen.

    Ganze Tage im Café

    Textverliebt

    19. February 2014 um 20:08

    Die Geschichte von vier Frauen, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen. Die Januarnächte in Reykjavik sind von Dunkelheit und Tristesse geprägt. Das Leben von Hervör, Silja, Mía und Karen ist zu dieser Zeit jedoch nicht weniger düster. Obwohl sich die Lebenswege der vier Frauen kaum berühren, sind ihre Gemeinsamkeiten größer, als es zunächst scheinen mag. Auf den ersten Blick drehen sich die Probleme der vier Frauen um Männer: Hervör führt mit ihrem ehemaligen Professor eine Gelegenheitsbeziehung, Mía wird von ihrem Freund für eine andere Frau sitzgelassen, Silja begegnet eines Morgens in ihrem eigenen Haus dem One-Night-Stand ihres Mannes und Karen wacht nach durchzechten Nächten ständig in den Betten fremder Männer auf. Doch doch der erste Eindruck trügt, denn die Sorgen der Frauen sind weitaus existenzieller. Es geht darum, die Verantwortung für das eigene Leben in die Hand zu nehmen und sich nicht schicksalsergeben durch dessen Strom treiben zu lassen, bis irgendwann der unvermeidliche Untergang droht. Jede dieser Frauen hadert in irgendeiner Form mit dem eigenen Lebensweg und hofft daher, dass sich das Schicksal im Laufe der Zeit irgendwann wieder gnädiger zeigt. Doch die vier Frauen sind an einem Punkt im Leben angelangt, an dem sie sich entscheiden müssen: Geben sie auf oder nehmen sie das Leben mit all seinen Konsequenzen in die eigene Hand? VIELLEICHT SOLLTE SIE SICH ENDLICH einmal aufraffen und eine Reise machen. Vielleicht endlich einmal ein ganzes Jahr weggehen. Endlos tief im Mastercard-Sumpf versinken und es in vollen Zügen genießen. Sie könnte unterwegs arbeiten. Wein in Frankreich lesen oder Kaffeebohnen in Kolumbien. Lesen, lesen, lesen – endlich ein neues Kapitel aufschlagen. Wie lange mochte es dann wohl dauern, bis er eine andere finden würde, mit der er die Nächte verbringen konnte? Nicht lange. – Seite 7 – Ein Roman voller Höhen und Tiefen. Ganze Tage im Café von Sólveig Jónsdóttir spielt zwar im tristen Reykjavik, doch es kann in der deutschen Ausgabe nicht nur mit einem fröhlichen Cover punkten. Auch die Sprache der deutschen Übersetzung scheint sich der Traurigkeit und den Problemen der Protagonistinnen mit aller Macht entgegensetzen zu wollen, denn von Schwermütigkeit fehlt durch die neutrale Darstellung des Erzählers jede Spur. Bis zum Ende präsentiert er die Geschichte jeder Frau in einem eigenen Handlungsstrang. Als Leser verfolgt man somit abwechselnd gleich vier Erzählungen, die sich wiederholt berühren, und zum Schluss zu einer Erzählung vereinen. Hervör, Silja, Mía und Karen spiegeln darin verschiedene Frauentypen wider, die das Leben jede auf ihre eigene Weise meistern. Hervör scheint die Dinge, die ihr widerfahren, dabei mehr zu reflektieren als die anderen drei Protagonistinnen. Sie suhlt sich nicht in ihrem Elend, wie es zum Beispiel Mía oder Silja ausgiebig tun, sondern lebt ihr Leben sehr bewusst, wobei nicht nur die eigene Existenz im Vordergrund steht, sondern auch das Wohl ihres Umfeldes. Karen macht beinahe einen ebenso reflektierten Eindruck, doch scheint sie in ihrem eigenen gedanklichen Albtraum gefangen zu sein, wodurch sie in eine Art Teufelskreis von Partys, Männern, Selbsthass und vor allem Alkohol gerät. Ganz anders erscheinen mir hingegen Silja und Mía. Sie zelebrieren das eigene Leben in der Opferrolle. Das ist anstrengend! Sehr sogar! Es wäre sehr schön gewesen. wenn die beiden irgendwann aktiv einen Weg zurück ins Leben gefunden hätten. Stattdessen warten sie meines Erachtens jedoch lieber auf irgendeine Form der Rettung. Das ist eine Eigenschaft, die mich persönlich total auf die Palme bringt. Somit erinnert mich Ganze Tage im Café ein bisschen an eine Achterbahnfahrt – ein Roman voller Höhen und Tiefen, wobei das abrupte Ende für mich dann leider einen Tiefpunkt darstellt – zu wenig Entwicklung der Protagonistinnen. Gleichzeitig will dieser Roman trotz der leichten Sprache jedoch nicht einfach nur gelesen, sondern überdacht werden. Und genau dieses Ziel hat Sólveig Jónsdóttir trotz meiner Kritikpunkte bei mir erreicht.

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