Sönke Brandschwert

 4.1 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Spiel, bis du stirbst, Schattenraum und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Sönke Brandschwert

Schattenraum

Schattenraum

 (8)
Erschienen am 01.12.2008
Töte, um zu leben

Töte, um zu leben

 (2)
Erschienen am 26.07.2014
Hals in der Schlinge

Hals in der Schlinge

 (3)
Erschienen am 01.11.2006
Netzinfarkt

Netzinfarkt

 (2)
Erschienen am 27.02.2007
Spiel, bis du stirbst

Spiel, bis du stirbst

 (9)
Erschienen am 12.12.2010

Interview mit Sönke Brandschwert

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich schreibe seit 2004 professionell Kriminalromane. Dabei hatte ich das Glück, gleich für mein erstes Romanmanuskript einen kleinen Verlag zu finden. Davor habe ich einige Kurzgeschichten im privaten Rahmen geschrieben. Meine Fantasie ist von jeher sehr ausgeprägt und zuweilen auch recht abstrus. Die Verleihung der Silbernen Pistole im November 2005 beim Wiesbadener Kurzkrimipreis (ausgerichtet von Buch Habel) für meinen Kurzkrimi "Eine angemessene Zahl von Gästen" (erschienen in der Anthologie "Mörderisches Wiesbaden 4") motivierte mich, weiter zu schreiben.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Am meisten hat mich in der letzten Zeit Stieg Larsson beeindruckt. Ich bedaure es zutiefst, dass er uns keine weiteren Geschichten mehr schenken kann. Aber ich bewundere auch Jeffery Deaver, der ein Meister darin ist, den Leser auf eine falsche Fährte zu führen. Bei meinen Romanen möchte ich aber keine anderen Autoren imitieren. Ich habe meinen ganz eigenen Stil. Es liegt mir aber sehr am Herzen, meine Leser ebenso hinters Licht zu führen, wie es ein Jeffery Deaver macht. Wenn jemand sehr früh erraten kann, was hinter einer meiner Geschichten steckt, habe ich etwas falsch gemacht.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Meistens sind es Begebenheiten aus dem realen Leben. Es kann etwas auf der Arbeit sein, ein Erlebnis im Freundeskreis, etwas, das einem Bekannten widerfahren ist. Meistens fängt dann mein Gehirn an zu arbeiten, und ich denke: Es hätte aber auch anders gewesen sein können. Plötzlich blüht meine Fantasie auf, und heraus kommt etwas, das mit dem auslösenden Ereignis nur noch wenig oder gar nichts mehr zu tun hat.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Ich habe sowohl einen Account bei wer-kennt-wen als auch bei Facebook. In wkw habe ich meine eigene Autorengruppe mit über 800 Mitgliedern. Feedbacks von meinen Lesern sind mir sehr wichtig, denn ich schreibe ja für sie. Kritik und Anregung ist für mich ebenso elementar wie Lob.

Wann und was liest Du selbst?

Wann? So oft ich kann. In der Bahn. Abends im Bett. Wenn ich mal dazu kommen sollte im Sommer auf der Liege im Garten ;-) Hauptsächlich fühle ich mich wohl, wenn ich in spannende Kriminalromane versinken kann, lese manchmal aber auch Fantasy, beispielsweise von Wolfgang Hohlbein. Selten verirre ich mich in andere Richtungen. Dann verschlinge ich aber schon mal die Säulen der Erde oder, wie gerade erst, eine Autobiografie (von der ich im Falle von Andre Agassi sogar mehr als angetan war, obwohl ich mit Tennis absolut nichts am Hut habe!).

Antwort

Neue Rezensionen zu Sönke Brandschwert

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TheSilencers avatar

Rezension zu "Schattenraum" von Sönke Brandschwert

Zeitverschwendung
TheSilencervor 2 Jahren

Ich frage mich ernsthaft, welchen geistigen Horizont einige Leser haben.
Überall im Netz bin ich auf ausschließlich positive Bewertungen des Buches gestoßen. Oder ist der Verlag selbst unterwegs und verfaßt die Lobhudeleien?

Sven ist Computerspezialist und wird von seiner Freundin Gina - Kriminalkommissarin - gebeten, über einen Chatroom etwas zu recherchieren - natürlich inklusive seiner IT-Kenntnisse. Denn es besteht der Verdacht, daß sich ein Mörder dort rumtreibt und seine Opfer ausgerechnet unter den Chattern sucht. Und so hackt Sven drauflos und ist plötzlich mittendrin in der achso gefährlichen Chatter-Welt.

Schon mal unbeteiligt einem Chat-Verlauf gefolgt? Genauso langweilig gestaltet sich der Roman. Eindimensionale Figuren, eine zu 95% vorhersehbare Handlung und typisch deutsch-bürokratische Formulierungen. Bis hin zum Fremdschämgrad 100, wenn Sven mit seiner Gina flirtet.

Jaaa, wenn man nach einer Folge "Rosenheim-Cops" nicht schlafen kann, mag das Werk ein Schocker sein. Für all jene, die neben Vampir-Schnulzen auch 'was anderes lesen, ist es reine Zeitverschwendung.


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Seasoons avatar

Rezension zu "Netzinfarkt" von Sönke Brandschwert

Spannend und verwirrend vom Anfang bis Ende
Seasoonvor 3 Jahren

Das Buch hatte mich  fasziniert. Als ich es las hatte ich beruflich einiges um die Ohren. Und trotzdem schaffte es die Story mich total zu vereinnahmen. Ich konnte mich der Spannung nicht entziehen und hatte dadurch trotz Mega Streß keine Probleme meine Arbeit mal für ein paar Stunden zu vergessen.

Dabei lernte ich nebenbei auch noch viel über die Welt der Computer kennen.
Beim Lesen ließ ich mich tatsächlich auf falsche Fährten locken. Das schaffen inzwischen wenige Autoren. 
Mein Fazit: Ein sehr spannender und kurzweiliger Thriller quer durch die Welt der Datennetze. Durch den Schreibstil fühlte ich mich zu keiner Zeit mit der mir unbekannten Materie überfordert. Es blieb nicht mein letzter Brandschwert! Und ich hoffe es werden noch viele folgen.

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loewes avatar

Rezension zu "Netzinfarkt" von Sönke Brandschwert

brandaktuell
loewevor 5 Jahren

Verlagsinfo, Klappentext

“ Der junge Informatiker Sven führt ein ruhiges Leben, bis er versehentlich einer terroristischen Organisation in die Quere kommt. Mittels modernster Technologie soll die Weltwirtschaft ins absolute Chaos gestürzt werden. Zusammen mit seiner Kollegin Gina wird er in eine atem-beraubende Odyssee katapultiert. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt… Ein packender Krimi über den Terrorismus und seine Machenschaften, Terrornetzwerke und ihre weitläufigen Verstrickungen, über Fanatismus, die Macht der Täter und die Ohnmacht der Opfer. ”

Mein Eindruck

Sönke Brandschwerts Schreibstil ist flüssig und leichtgängig. Auch wenn man kein Computerfachman ist kann man sich gut in das Thema einfinden. Ich für meinen Teil finde die Story top aktuell und immer sehr erschreckend…

Ich muss allerdings zugeben, dass mich der Schreibstil im ersten Moment ein wenig irritieret hat. Einiges wird hier doch sehr ausführlich geschrieben und ich dachte hier und da..naja, das hätte er  nun nicht so genau beschreiben müssen, aber das hat den  Lesefluss nicht wirklich unterbrochen, es ist mir nur aufgefallen 

Ich war recht schnell mitten im Geschehen, allerdings habe ich eine Weile gebraucht um wirklich hinter die Geschichte zu kommen. Man fühlt sich als Leser einfach irgendwie sofort mitten drin, hat aber keine genaue Vorstellung wo man nun ist. Hört sich seltsam an, ich weiss, aber so war eben mein Lesegefühl. Ich konnte voll eintauchen auch wenn ich nicht gleich wusste wohin mich das alles führen wird 

Ich denke manchmal gehen wir alle wirklich viel zu suche mit den Computern um. Wir machen uns wenig Gedanken wie schnell und vor allem doch auch leicht etwas manipuliert werden kann. Ich gebe hier offen und erblich zu, dass ich Sylvester 1999/2000 ganz schön gebibbert habe. Damals habe ich selber noch sehr wenig mit Computern gemacht, aber mir war bereits sehr bewusst dass ein Ausfall schlimme Folgen haben würde…

Die Protagonisten wurden eigentlich alle sehr schön aufgebaut, wobei man hier und da schon mal dachte nun ist es mal genug mit Schicksal  aber auch diese Situationen konnte Sönke Brandschwert immer wieder auffangen. Und ich denke das dass wahre Leben sich oft noch viel skurriler gestaltet…Aber Sven konnte einem schon oft leid tun, beim Lesen…

Ich für meinen Teil finde, dass es dem Autor hier gelungen ist einen spannenden Roman zu schreiben der unterhält und doch gleichzeitig so ein klein wenig aufrüttelt. Mir ist neben dem unterhaltenden Teil der Geschichte auch mal wieder der eine oder andere Gedanke über die Sicherheit durch den Kopf gegangen.

Von mir an dieser Stelle 4 Sterne

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