Sönke Brandschwert

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Interview mit Sönke Brandschwert

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich schreibe seit 2004 professionell Kriminalromane. Dabei hatte ich das Glück, gleich für mein erstes Romanmanuskript einen kleinen Verlag zu finden. Davor habe ich einige Kurzgeschichten im privaten Rahmen geschrieben. Meine Fantasie ist von jeher sehr ausgeprägt und zuweilen auch recht abstrus. Die Verleihung der Silbernen Pistole im November 2005 beim Wiesbadener Kurzkrimipreis (ausgerichtet von Buch Habel) für meinen Kurzkrimi "Eine angemessene Zahl von Gästen" (erschienen in der Anthologie "Mörderisches Wiesbaden 4") motivierte mich, weiter zu schreiben.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Am meisten hat mich in der letzten Zeit Stieg Larsson beeindruckt. Ich bedaure es zutiefst, dass er uns keine weiteren Geschichten mehr schenken kann. Aber ich bewundere auch Jeffery Deaver, der ein Meister darin ist, den Leser auf eine falsche Fährte zu führen. Bei meinen Romanen möchte ich aber keine anderen Autoren imitieren. Ich habe meinen ganz eigenen Stil. Es liegt mir aber sehr am Herzen, meine Leser ebenso hinters Licht zu führen, wie es ein Jeffery Deaver macht. Wenn jemand sehr früh erraten kann, was hinter einer meiner Geschichten steckt, habe ich etwas falsch gemacht.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Meistens sind es Begebenheiten aus dem realen Leben. Es kann etwas auf der Arbeit sein, ein Erlebnis im Freundeskreis, etwas, das einem Bekannten widerfahren ist. Meistens fängt dann mein Gehirn an zu arbeiten, und ich denke: Es hätte aber auch anders gewesen sein können. Plötzlich blüht meine Fantasie auf, und heraus kommt etwas, das mit dem auslösenden Ereignis nur noch wenig oder gar nichts mehr zu tun hat.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Ich habe sowohl einen Account bei wer-kennt-wen als auch bei Facebook. In wkw habe ich meine eigene Autorengruppe mit über 800 Mitgliedern. Feedbacks von meinen Lesern sind mir sehr wichtig, denn ich schreibe ja für sie. Kritik und Anregung ist für mich ebenso elementar wie Lob.

Wann und was liest Du selbst?

Wann? So oft ich kann. In der Bahn. Abends im Bett. Wenn ich mal dazu kommen sollte im Sommer auf der Liege im Garten ;-) Hauptsächlich fühle ich mich wohl, wenn ich in spannende Kriminalromane versinken kann, lese manchmal aber auch Fantasy, beispielsweise von Wolfgang Hohlbein. Selten verirre ich mich in andere Richtungen. Dann verschlinge ich aber schon mal die Säulen der Erde oder, wie gerade erst, eine Autobiografie (von der ich im Falle von Andre Agassi sogar mehr als angetan war, obwohl ich mit Tennis absolut nichts am Hut habe!).

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