Sönke Hansen OVERKILL - ASYLUM

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Inhaltsangabe zu „OVERKILL - ASYLUM“ von Sönke Hansen

Ein mutiertet Tollwut-Virus stürzt die Menschheit in einen Krieg gegen sich selbst. Als die Lage immer aussichtsloser wird, verschanzt sich Krankenpfleger Max zusammen mit Patienten auf einer psychiatrischen Station. Doch der Feind ist bereits mitten unter ihnen …

Actionreiche und kurzweilige 3 von 5 Sternen für Zombiehorror aus deutscher Feder.

— chuma

Albträume garantiert

— Kerstin_KeJasBlog
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  • Derbe und blutige Zombieaction

    OVERKILL - ASYLUM

    chuma

    22. May 2016 um 16:29

    Der junge Max ist Krankenpfleger auf einer psychiatrischen Station, sein Leben läuft nach einem tragischen Vorfall in seiner Kindheit wieder in geordneten Bahnen und er ist glücklich liiert mit Nora. Doch dann holt ihn seine Vergangenheit unverhofft wieder ein als der betrunkene Bill Bukowski eingeliefert wird. Max bleibt kaum Zeit, diese Begegnung mit dem Schläger aus seiner Kindheit zu verdauen, da wird auch schon ein Mann mit Hundebiss eingeliefert - einer von vielen Vorfällen in jüngster Zeit. Alle Bissopfer weisen seltsame Symptome auf, die der Tollwutinfektion ähneln. Doch scheint mehr dahinter zu stecken, denn der Verlauf der Krankheit geht rasend schnell vonstatten, die Infizierten sind aggressiv und verfallen in einen Blut- und Tötungsrausch. Schon bald gerät die Situation völlig außer Kontrolle und die seelenlosen Killer streifen mordend durch die Straßen. Leseeindruck "Overkill Asylum" stammt aus der Feder des jungen deutschen Autors Sönke Hansen, der sich bereits mit anderen Werken einen Namen machen konnte. Für mich war dieser Zombie-Thriller ein echter Pageturner, der durch einen flüssigen Schreibstil und viele Splatterszenen besticht. Wer es also blutig mag und kein Problem mit aufgerissenen Kehlen und platzenden Schädeln, aus denen Gehirnmasse spritzt, hat, der wird hier seine wahre Freude haben. Richtig gut gefallen hat mir die andere Herangehensweise an die Zombie-Thematik, denn auch wenn Hansen das Thema nicht neu erfunden hat, so hat er doch eine innovative Methode ersonnen, die Zombies zum Leben zu erwecken. Trotz der rasanten Erzählweise, nimmt der Autor sich Zeit seine Figuren angemessen einzuführen und gibt ihnen auch während des Handlungsverlaufs Gelegenheit sich zu entwickeln. Und auch wenn es keiner der Charaktere für mich zu voller Sympathie-Punktzahl gebracht hat, so gefielen mir fast alle Handlungsträger recht gut. Eine Ausnahme bilden Georg und Steve, die für mein Dafürhalten leider absolut klischeehaft belegt wurden. Auf ihre Rolle möchte ich nicht näher eingehen, da ich sonst spoilern würde aber hier hätte ich mir definitiv etwas weniger "böse-sadistische-Buben-Klischee" gewünscht. Einige der Personen und Handlungsnebenstränge (bspw. André und Richard), denen Hansen zunächst mehr Gewicht verliehen hat, verliefen dann leider unspektakulär. Schade eigentlich, denn hier sah ich durchaus noch Ausbau-Potenzial. So ist Hansen jedoch seinem hohen Tempo treu geblieben. Der bereits erwähnte flüssige Schreibstil weist eine weitere Besonderheit auf, die man nicht unbedingt mögen muss: Derbheit, die teilweise flach daherkommt. Es gibt Bücher, bei denen mag ich das sehr, hier jedoch konnte es mich nicht ganz überzeugen. Es wirkte auf mich zu gewollt und oft auch unpassend. Allerdings glaube ich, dass das ein sehr subjektives Empfinden ist und andere Leser das durchaus völlig anders bewerten. Wer sich unsicher ist, der sollte die Leseprobe testen und dann entscheiden. Am Spannungsbogen gibt es nichts zu kritisieren: Durchweg rund mit minimalem Abflachen im Mittelteil. Generell las sich die Story rasant und atemlos - ein wahrer Pageturner. Einen weiteren Pluspunkt gibt es von mir für das Ende, welches dem Leser viel Freiraum für eigene Interpretation lässt. Fazit "Overkill Asylum" ist ein rasanter Zombie-Actionthriller mit deutschem Schauplatz, der mit viel Blut, Splatter und einer interessanten Herangehensweise an die Thematik punktet. Abzüge gab es bei mir für die derbe Sprache und einige kleinere Logikfehler. Actionreiche und kurzweilige 3 von 5 Sterne für Zombiehorror aus deutscher Feder.

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  • Leserunde zu "OVERKILL - ASYLUM: Roman" von Sönke Hansen

    OVERKILL - ASYLUM

    LUZIFER_Verlag

    Lust auf ein Endzeit/Zombie-Buch aus deutscher Feder? Sönke Hansen lehrt euch das Fürchten ... Hier habt ihr die Chance, den Endzeit-Thriller OVERKILL - ASYLUM zu lesen. Der Verlag möchte 10 Ebooks für diese Leserunde vergeben - jeder Teilnehmer, der anschließend eine Buchbesprechung/Rezension verfasst, bekommt ein Buch (Print) seiner Wahl aus dem Verlagsprogramm geschenkt. Inhalt:  Ein mutierter Tollwut-Virus stürzt die Menschheit in einen Krieg gegen sich selbst. Als die Lage immer aussichtsloser wird, verschanzt sich Krankenpfleger Max zusammen mit Patienten auf einer psychiatrischen Station. Doch der Feind ist bereits mitten unter ihnen … Der Autor: Das Dunkel der Welt erblickte Sönke Hansen 1980 in Schleswig Holstein. Seine Jugend verbrachte er an der Eastcoast, in dem malerischen Städtchen Eckernförde. Aktuell lebt und schreibt er in Ochtendung, einem kleinen Dorf in Rheinland-Pfalz. Mehr über den Autor erfahren unter www.soenke-hansen.de

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    • 225
  • Solide Zombiegeschichte

    OVERKILL - ASYLUM

    Gracey_V

    07. March 2015 um 00:43

    Max ist Krankenpfleger auf eine psychiatrischen Station; in seiner Kindheit war er von Bill zusammengeschlagen worden und plagt sich nun mit den Folgen der Attacke herum. Als ein Patient mit merkwürdigen Symptomen auf seiner Station eingeliefert wird, ahnt noch niemand, dass dies der Beginn einer Epidemie ist, die das ganze Land umspannend wird. Max muss nicht nur versuchen, diesen Ausbruch zu überlegen, sondern auch einen alten Feind aus seiner Kindheit konfrontieren, der ebenfalls als Patient eingeliefert wird. Ich mag Zombie-Romane, auch wenn man in letzter Zeit ein wenig damit zugeschüttet wurde. Am liebsten sind mir immer noch die klassischen Werke, in denen es schlicht darum geht, dass die Hauptcharaktere irgendwie überlegen und mit blutigen Szenen nicht gegeizt wird. Sönke Hansen hat genau solch einen Zombie-Roman geschrieben: Man muss nicht lange warten, bis die Handlung sehr spannend wird und die beschriebenen Szenen sind bildhaft, blutig und ekelig, also eines Horrorromans absolut würdig. Das Szenario ist an sich nicht neu, greift aber ein paar nette Ideen auf und besticht mit einer guten Kulisse. Man merkt, dass der Autor sein eigenes Fachwissen zur Anwendung gebracht hat. Am Ende verliert sich das Buch leider kurz in Klischees und beweist auch mal wieder, dass viele männliche Autoren, die über weibliche Charaktere schreiben, damit nicht wirklich geschickt umgehen. Da warte ich noch auf ein Umdenken, das hoffentlich bald kommt, denn es lesen ja nicht nur Männer solch ein Zeug. Davon ab ist das Buch aber gelungen, actionreich und mit einer beklemmenden Grundprämisse.

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  • Hilfe, das Virus ist los!

    OVERKILL - ASYLUM

    Queenelyza

    01. March 2015 um 21:14

    Kurz und knackig ist der Klappentext zu "Overkill - Asylum", und so kurz wie der Text ist, so schnell zieht das Buch die Actionschraube an. Ein mutiertes Tollwutvirus stürzt die Menschheit ins Chaos - und während sich Pfleger Max und diverse andere Personen in einem psychischen Krankenhaus verschanzen können und hoffen, dass sie so das Schlimmste überstehen, ist der Feind bereits mitten unter ihnen... Relativ schnell wird es also blutig, fies und gemein, und ich muss sagen, es macht in diesem Buch ziemlich Spaß. Max und Bill, die beiden Hauptdarsteller, sind beide keine unbedingten Sympathieträger, aber sie kommen gut rüber und müssen sich trotz Feindschaft in ihrer ausweglos scheinenden Situation miteinander arrangieren. Man kann gut nachvollziehen, warum die Personen so agieren, wie sie agieren, und dass der Mensch selbst im Angesicht des Todes mehr als brutal werden kann, ist ja dank diverser Filme und Bücher zum Thema auch kein Geheimnis mehr. Das ist in diesem Buch sehr gut wiedergegeben. Zum Teil ist so viel schwarzer Humor in den Zeilen zu finden, dass ich mehr als einmal schmunzeln oder gar auflachen musste. Und auch, wenn die ursprüngliche Storyline, die Tollwut, zum Schluss des Buches zu Gunsten anderer Handlungsstränge ein wenig unterging, war das Buch durchweg gute, spannende Unterhaltung mit lediglich einem kleinen Hänger zwischendurch - diese war wohl dadurch begründet, dass für mich zwischen Kapitel 20 und 25 nicht allzu viel Neues passierte und das Buch für mich dadurch stark "abbremste". Danach allerdings ging es wieder temporeich weiter, einige der besten Szenen fanden sich für mich im letzten Drittel. Wer es gerne blutig mag, wen Zombies, tollwütig beißende Hunde und eine gute Portion Gewalt nicht abschrecken, der findet in "Overkill - Asylum" einen gelungene, temporeichen Roman, der durchaus noch eine Fortsetzung finden könnte - wer weiß?

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. March 2015 um 00:54
  • Rezension die zweite zu "Overkill"

    OVERKILL - ASYLUM

    Zsadista

    28. February 2015 um 16:48

    Inhalt : Zombies, Krankenhaus, beißen, flüchten, vergewaltigen, Ende. Normalerweise schreibe ich in einer Rezension kurz über den Inhalt, den Schreibstil, meine Meinung und ziehe noch heraus, was mir an dem Buch gefallen hat oder besonders erwähnt werden sollte. Allerdings veranlasste dies den Autor mir eine Kopfnuss zu erteilen, ich zitiere den Autor : „Nicht ganz so dufte finde ich das Spoilern in deiner Rezi (deine Einleitung fasst die Geschichte bis ins 27. Kapitel hinein zusammen)“ … Gut, wenn in 27 Kapiteln eines Buches nicht mehr passiert, wie die 5 Zeilen die ich schreibe, sagt das ja wohl einiges über die Qualität des Inhaltes aus. Mir ist dies in meinen rund 225 Rezensionen noch nie passiert, werde dem Wunsch des Autors aber entsprechen und meine Rezension neu verfassen. Zum Inhalt sage ich soweit: derbe Sprache, fängt mit Seuchenkranken/Zombies an die irgendwann Nebensache werden, dazu kommen Vergewaltigungen und endet am Ende. Ich fand die Story flach, stellenweise unlogisch und hatte grobe Schnitzer, allerdings mit interessanten Hintergedanken. Es werden auch zu viele verschiedene persönliche Geschichten aufgeführt, dass ich mich teilweise fragte, wer ist das jetzt und warum wird jetzt darüber geschrieben. Das Ende selbst fand ich auch sehr an den Haaren herbei gezogen und unglaubwürdig. Außerdem könnte meines Erachtens die Geschichte in der kurzen Zeitspanne so auch nicht ablaufen. Da ich prinzipiell gegen Vergewaltigungen bin und so etwas schon dreimal nicht lesen will, musste ich recht viele Seiten überspringen. Wem es gefällt, dürfte mit „Overkill“ nichts falsch machen. Für mich waren die Seiten einfach ein NoGo und wenn ich es vorher gewusst hätte, hätte ich die Finger von dem Buch gelassen!

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  • Spannend und mitreißend!

    OVERKILL - ASYLUM

    Line1984

    28. February 2015 um 08:50

    Klappentext: Ein mutierter Tollwut-Virus stürzt die Menschheit in einen Krieg gegen sich selbst. Als die Lage immer aussichtsloser wird, verschanzt sich Krankenpfleger Max zusammen mit Patienten auf einer psychiatrischen Station. Doch der Feind ist bereits mitten unter ihnen … Der erste Satz: Hätte Max gewusst, wie der Tag für ihn enden würde, wäre er nicht mit Nora zum Bach spielen gegangen. Meine Meinung: Auf dieses Buch war ich mehr als gespannt, zum einen natürlich weil ich wahnsinnig gerne Zombiebücher lese und zum anderen handelt es sich hier ja um einen Deutschen Autoren. Bisher hatte ich noch kein Zombiebuch aus der Feder eines deutschen Autoren gelesen, und ja ich muss sagen ich war wirklich sehr gespannt! Man beginnt mit dem lesen und lernt in einen Prolog Max kennen. Danach geht es rasant weiter und der Leser wird Zeuge wie das Virus erstmals auf einen Menschen übertragen wird, von nun an geht alles rasend schnell. Der Virus verbreitet sich und infiziert immer mehr Menschen. Im Zuge dieser Krise zeigt sich wie Menschen wirklich in Notsituationen reagieren, es zeigt das der Mensch teilweise brutaler agiert als der Zombie selbst. Der Schreibstil der Autoren ist locker, flüssig und direkt dadurch lässt er sich wirklich sehr angenehm lesen. Ein leicht Sarkastischer Unterton geben diesem Buch das gewisse etwas. Denn obwohl alles so grausam und furchtbar ist, musste ich dennoch immer wieder schmunzeln. Die Protagonisten sind authentisch beschrieben, als Leser konnte ich mich gut in sie hineinversetzten und ihre Handlung sowie ihre Gedanken konnte ich gut nachvollziehen. Tolle Dialoge und ein sehr bildreicher Stil runden dieses Buch ab. Die Handlung ist wie man es sich schon denken kann, sehr brutal und blutig aber auch sehr spannend und mitreißend! Genau das richtige für mich, denn dieses Buch hat mich wirklich bestens unterhalten! Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt aber besonders Leser des Genres werden mit diesem Buch bestens bedient! Das Cover: Das Cover muss ich sagen, sagt mir jetzt nicht so zu. Aber es passt zur Geschichte. Fazit: Mit Overkill - Asylum ist dem Autoren ein mitreißender und spannender Zombieroman gelungen der mich vor allen durch seine Handlung vollkommen überzeugen konnte! Von mir bekommt dieses Buch daher 5 Sterne!

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  • Die Menschheit am Abgrund

    OVERKILL - ASYLUM

    starone

    21. February 2015 um 18:57

    Der Held der Geschichte ist Max, ein Krankenpfleger, der in der psychiatrischen Station des Krankenhauses Bonn Neuwied arbeitet und dort seine Berufung gefunden hat und für seine Patienten alles gibt. Aber auch ein Mann, den das Leben schon sehr gebeutelt, denn in seiner Kindheit wurde er von Bill, einen Schläger so mit einem Stock bei der Rettung seiner Freundin Nora verletzt. Das er seinen Tage nur mit Schmerzmittel und seiner, treuen Freundin Nora überstehen kann. Sein Tag in der Station fängt ganz normal an, doch dann überschlagen sich die Ereignisse, denn Bill, Max Traumta aus Kindertagen wird als Betrunkener nach einer Kneipenschlägerei durch die Polizei eingeliefert. Schafft es Max sich normal gegenüber Bill zu verhalten? Die zweite Einlieferung ist der Verlegungspatient Robert, ein Mann der von einen Hund mit Tollwut gebissen wurde. Doch das Verhalten gibt dem leitenden Arzt und allen auf der Station Rätsel auf. Er knurrt und schnappt nach jedem der in seine Nähe kommt. Als bei seiner Behandlung jemand von ihm regelrecht verspeist wird und er sich dann auch noch verwandelt. In eine Art Untoter, wird schnell klar das ist kein normaler Virus ..nur was kommt da auf die Menschheit zu? Was das Klinikpersonal in höchste Alarmbereitschaft versetzte, denn wie will man sich und die Abteilung schützen davon? Denn der Virus verbreitet sich rasend schnell und es ist nur eine Frage der Zeit bis er auch in der Klinik von Max und seinen Kollegen auftaucht.... Meine Meinung: Der Prolog als Einstieg mit Max als Verständigung für die spätere Geschichte und den Ablauf ist gut und stimmig gewählt. Und zieht sich so auch wie ein roter Faden durch den Roman. Ein weiterer Handlungstrang ist die Seuchengeschichte, die langsam, aber stetig die Spannung steigert. Es wird viel gebissen, zerkaut und genüsslich verspeist...also guten und sehr regale Splatterszenen. Kein Lesestoff für zartbeseitete Leser oder Leserinnen. Der Schreibstil ist sehr genau und flüssig, so das mein Kopfkino ziemlich schnell gestartet ist. Charaktermäßig sind die Personen und ihre entsprechenden Handlungen auch gut beschrieben und so hat man persönlich seine Lieblinge schnell zusammen. Und fiebert gerne mit ihnen mit. Das Ende ist offen gestaltet. Und lässt mich schon etwas nachdenklich zurück. Wie immer eigentlich bei solchen Büchern, denn sie wecken bei mir schon die Angst vor dem.."Wenn mal so was passieren könnte Gedanke"! Alles in allem mal eine andere, gute Möglichkeit an das Thema... Seuche und Zombies heran zutreten.

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  • Von tollwütigen Hunden UND Menschen

    OVERKILL - ASYLUM

    Kerstin_KeJasBlog

    14. February 2015 um 23:38

    Darf ich vorstellen - 'OVERKILL-ASYLUM" von Autor Sönke Hansen, erschienen im Luzifer Verlag, ein Buch das den wahrgewordenen Albtraum schildert. Die Geschichte spielt in Deutschland. Tollwütige Hunde greifen Menschen an, verletzten diese und infizieren sie mit einem unbekannten Virus - die Folge - erst Fieber und grippeähnliche Symptome. Die Infizierten sind nicht wirklich tot, besonders das Hirn arbeitet noch, auf seine Weise, denn es schreit Hunger und Durst, nach Fleisch und Blut. Wer ihnen über den Weg läuft ist verloren und von diesen Gestalten gibt es unzählige, da die Infizierung enorm schnell vorangeht. Die Geschichte beginnt relativ harmlos mit einem lange zurück liegenden Ereignis, bei dem der Leser schon 3 wichtige Protagonisten kennenlernt. Max, Nora und Bill. Max arbeitet nun als Pfleger in einer Psychatrischen Klinik, Nora ist seine Frau und Bill ein Alkoholiker, der zufällig auf Max Station landet. Durch das rasant ausbreitetende Virus sind sie in der Klinik, sowie viele andere Menschen, eingeschlossen, aber nicht wirklich in Sicherheit. Die Story gewinnt schnell an Fahrt, die Splatterszenen sehr genau und detailliert wiedergegeben - Achtung Albtraumgefahr für zartbesaitete Gemüter. Trotzdem hat die Geschichte viele sehr schöne literarische Aussagen und Erzählungen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Der Autor hat sich große Mühe gegeben seine Protagonisten vorzustellen und das ist ihm auch gelungen. Bei den Guten ebenso wie bei den Bösen. Denn während die Einen versuchen ihren Hals zu retten, werden die Anderen zu Bestien obwohl sie nicht infiziert sind. Es gibt keine großartigen Schilderungen zu einem militärischen Eingreifen und die Protagonisten sind alles andere als hartgesottene, mutige und top ausgebildete Spezialisten, sondern Normalos und daher kommt für mich die Glaubwürdigkeit gut rüber. Ob das Buch 'Ende gut - Alle gut' ausgeht, müssen die LeserInnen selbst herausfinden.  Für Anhänger diese Genres, oder solche die es noch werden möchten, kann ich es absolut empfehlen. Deshalb vergebe ich 5 von 5 Sternen.  c ) K.B. 02 / 2015

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  • Nichts für schwache Nerven

    OVERKILL - ASYLUM

    Legeia

    13. February 2015 um 19:47

    Klappentext: Ein mutierter Tollwut-Virus stürzt die Menschheit in einen Krieg gegen sich selbst. Als die Lage immer aussichtsloser wird, verschanzt sich Krankenpfleger Max zusammen mit Patienten auf einer psychiatrischen Station. Doch der Feind ist bereits mitten unter ihnen … Der Autor: Das Dunkel der Welt erblickte Sönke Hansen 1980 in Schleswig Holstein. Seine Jugend verbrachte er an der Eastcoast, in dem malerischen Städtchen Eckernförde. Aktuell lebt und schreibt er in Ochtendung, einem kleinen Dorf in Rheinland-Pfalz. Meine Meinung: Max, der als Pfleger in einer psychiatrischen Station in Bonn-Neuwied arbeitet, hat seit seiner Kindheit mit einem Trauma zu kämpfen. Damals wurde er von einem Jungen mit einem Stock so schlimm verprügelt, dass er seitdem kein normales Leben mehr führen kann - nur die Schmerzmittel und seine Freundin geben ihm das Gefühl, sein Leben meistern zu können. In seinem Beruf ist er ein As, hilft, er wo er kann, und sieht sich bald nicht nur seinem alten Feind, sondern auch einer regelrechten Zombieapokalypse gegenüber. Ein Tollwut-Virus geht um, verwandelt brave und nicht so nette Bürger in Killermaschinen, die nur eins im Sinn haben: Töten - und das möglichst grausam mit der puren Gier nach Fleisch. "Overkill - Asylum" ist ein harter Zombiethriller mit jeder Menge Splatterszenen, die es in sich haben. Sönke Hansen hat den Wahnsinn in aller Detailliert- und Bildhaftigkeit genau beschrieben. Wer keine Probleme damit hat, sondern solch erbarmungslose Kost gern liest, ist mit dem Buch gut beraten. Hier wird kein Blatt vor den Mund genommen: Es wird geblutet, ausgeweidet und gebissen, bis nur noch Stücke toten Fleisches übrig sind. Mir gefiel der Schreibstil gut, auch die Zeichnung der Figuren, denn man erfährt auch einige Hintergründe und welche Schicksale hinter den Handelnden stecken. Das Ende hätte ich mir auserzählt gewünscht, leider fehlte es an den nötigen Erklärungen, weil der Spannungsbogen konstant gehalten wurde - und dann wünscht man sich die eine oder andere Information, wenn die Geschichte so interessant aufgebaut ist. Vor allem das Thema der Tollwut war mal was anderes. Von mir bekommt "Overkill-Asylum" 4 Sterne.

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