Sören Nolte durchgerockt

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Inhaltsangabe zu „durchgerockt“ von Sören Nolte

Ein durchgerocktes, langes Festivalwochenende endet in der existenziellen Krise. Die heißersehnte Dusche mag den Dreck vom Körper spülen, doch wird sie auch die Seele reinigen?

Dabei fing alles so vielversprechend an. Vier Freunde auf dem Weg gen Süden, im Gepäck alles, was man für ein Festival braucht. Zwischendurch ein paar Pannen und Probleme, die das Abenteuer aber erst zu einem solchen machen … Doch kaum auf dem Festivalgelände angekommen, überschlagen sich die Ereignisse. Eigentlich hätte er es ahnen können: Im Gegensatz zum vorigen Jahr ist das bewährte Herrendoppel nämlich diesmal mit der Liebsten des Kumpels und dem zurückhaltenden Thomas unterwegs. Und dann stößt auch noch unverhofft eine Freundin hinzu.
Die Bilanz kann sich schließlich sehen lassen: das Dosenbier aus, das Gelände ein Sumpf, die Hand ruht am nächsten Morgen auf der falschen Frau, und ausgerechnet den Headliner hat er dank eines unfreiwilligen Besuchs in der Notaufnahme verpasst. Das Wir-Gefühl macht Platz für die Einsamkeit.

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    durchgerockt

    loewe

    08. July 2013 um 20:46

    Klappentext, Verlagsinfo “Ein durchgerocktes, langes Festivalwochenende endet in der existenziellen Krise. Die heißersehnte Dusche mag den Dreck vom Körper spülen, doch wird sie auch die Seele reinigen? Dabei fing alles so vielversprechend an. Vier Freunde auf dem Weg gen Süden, im Gepäck alles, was man für ein Festival braucht. Zwischendurch ein paar Pannen und Probleme, die das Abenteuer aber erst zu einem solchen machen … Doch kaum auf dem Festivalgelände angekommen, überschlagen sich die Ereignisse. Eigentlich hätte er es ahnen können: Im Gegensatz zum vorigen Jahr ist das bewährte Herrendoppel nämlich diesmal mit der Liebsten des Kumpels und dem zurückhaltenden Thomas unterwegs. Und dann stößt auch noch unverhofft eine Freundin hinzu. Die Bilanz kann sich schließlich sehen lassen: das Dosenbier aus, das Gelände ein Sumpf, die Hand ruht am nächsten Morgen auf der falschen Frau, und ausgerechnet den Headliner hat er dank eines unfreiwilligen Besuchs in der Notaufnahme verpasst. Das Wir-Gefühl macht Platz für die Einsamkeit. Nolte skizziert 125 tragisch-komische Stunden im Leben seines Helden, der am Ende vor allem eines weiß: I was wrong …” ISBN  978-3-86287-051-6 FUEGO Mein Leseerlebnis Durchgerockt…da hab ich doch glatt an das eine oder andere Konzert oder Festival in meiner Jugend gedacht  Ja, wenn ich so zurück blicke gab es da auch hier und da mal unschöne Momente, und doch möchte ich wirklich keines vermissen…Es ist einfach ein besonderes Erlebnis. Das geht schon lange vor solch einem Event los. Man plant, man bereitet vor und dann ist der Tag der Anreise gekommen und der Spass kann beginnen. Dem Autor ist es in einer Leichtigkeit gelungen genau diese Gefühle wieder in Erinnerung zu rufen. Man merkt beim Lesen, dass der Autor wirklich weiss von was er schreibt. Er kennt das Leben auf dem Konzertplatz, angefangen vom Zeltaufbau bis hin zu den “Örtlichkeiten”. Die Lebensmittel Bevorratung und noch wichtiger, gibt es genug Alkoholika? Sehr stimmig und rund beschreibt er die dazugehörigen Spannungen, die in einer Gruppe entstehen können. Das kann schon mit der Anfahrt losgehen, wer darf wo im Auto sitzen, wer fährt wann und wie weit? Weiter geht es mit dem Zeltplatz, der eine möchte da hin, der andere dort. Und noch besser wird es dann, wenn mehrere Band s spielen und man sich nicht einigen kann, was man sehen, beziehungsweise hören möchte. Und bei gemischten Gruppen kann es dann eben auch schnell mal zu diversen Beziehungsproblemen kommen. Und doch bleibt am Ende eine unendliche Leichtigkeit. Ein schönes Buch, welches mich einfach mal in meine Jugendtage zurückgeholt hat.   Danke für dieses Festivalwochenende  Ich vergebe gute 4 Sterne

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  • Rezension zu "durchgerockt" von Sören Nolte

    durchgerockt

    Claudias-Buecherregal

    29. April 2011 um 13:24

    In diesem Roman werden 125 Stunden geschildert in denen 3 Jungs und 2 Mädels zum Rock-Festival "Danger-Bird" fahren. Das beinhaltet die vorbereitenden Einkäufe, die anschließenden Platzprobleme im Auto, welches eh nicht mehr ganz fahrtüchtig ist, die stundenlange, nervenaufreibende Autofahrt inkl. merkwürdiger Situationen während der Pausen, das Festival an sich mit all seinen positiven und negativen Seiten, sowie die Rückfahrt. Alles in allem also ein Festivalbericht, der nichts auslässt. Ich selbst war nie auf einem Festival, aber genauso stelle ich es mir vor. Sören Nolte beschreibt es ziemlich gut und das oft mit einem humorvollen Schreibstil. Der Leser kann ein typisches Festival-Erlebnis verfolgen inkl. Bands, Alkohol, schlechtem Wetter, und anderen Begebenheiten, die manchmal eine Freundschaft oder sogar eine Beziehung auf eine harte Probe stellen können. "Irgendwie stand das ganze Wochenende unter einem schlechten Stern." (Seite 125) Dieses vorweg genommen sei gesagt, dass man das Buch wirklich gut weg lesen kann. Allerdings habe ich nicht umsonst das Wort "typisch" verwendet und das war für mich das größte Problem bei dem Buch. Es macht wirklich Spaß es zu lesen, aber es bietet nichts Neues. Aufgrund des Klappentextes habe ich ziemlich lange auf den PENG gewartet, also den Moment, wo etwas Entscheidendes passiert. Dieser kam auch irgendwann, aber entwickelte sich nicht wirklich zum PENG, da auch das nichts Ungewöhnliches für ein Festival war. Das Buch ist viel mehr eine Aneinanderreihung aller Probleme, die man auf so einem Festival-Besuch bekommen kann, wenn das Schicksal es mit einem nicht gut meint und dann noch Pech oben drauf kommt. Der flüssige Schreibstil und die Geschehnisse auf den zwei Seiten konnten meine Meinung dann leider auch nicht mehr ändern. Fazit: Ein Buch, dass sich schnell lesen lässt, gut geschrieben ist, aber leider nichts Neues bietet. Für Festival-Interessierte wird es aber kurzweilige Unterhaltung bieten. Broschiert: 165 Seiten Verlag: Schardt; Auflage: 1., Auflage (15. August 2010) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3898415392

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