Sören Sieg , Axel Krohn "Ich hab dich rein optisch nicht verstanden"

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Inhaltsangabe zu „"Ich hab dich rein optisch nicht verstanden"“ von Sören Sieg

In Deutschland wird jede Menge Stuss geredet. Streitgespräche auf offener Straße, Missverständnisse an der Käsetheke, pseudointellektuelle Philosophievorträge im Café ... Mal skurril und verquer, mal einfach witzig, mitunter überraschend tiefsinnig – so lesen sich die Dialoge aus Deutschlands Alltag, die Sören Sieg und Axel Krohn mitgehört und aufgeschrieben haben.

Das Buch eignet sich eher dazu, es immer wieder zur Hand zu nehmen und stückweise zu lesen oder vorzulesen.

— Barbara62
Barbara62

Naja, nicht so ganz mein Fall. Die meisten Dialoge haben mich nicht vom Hocker gerissen.

— Isador
Isador

Ein netter, kurzweiliger Zeitvertreib mit einer gehörigen Portion Situationskomik.

— CanYouSeeMe
CanYouSeeMe

Situationskomik vom Feinsten

— Gudrun67
Gudrun67

Ein sehr sinnfreies, sehr kurzweiliges Buch,

— trollchen
trollchen

Ein lustiges Buch, einfach mal so für zwischendurch.

— Gelinde
Gelinde

Lustig und dann doch nicht....

— Ravenclaw
Ravenclaw

Den Deutschen auf den Mund geschaut - mal humorvoll, mal sinnlos. Kurze Episoden für zwischendurch.

— MissStrawberry
MissStrawberry

"Ich hab dich rein optisch nicht verstanden" - leichte aber sehr humorvolle Lektüre :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    "Ich hab dich rein optisch nicht verstanden"
    dominona

    dominona

    15. October 2015 um 19:43

     Manchmal wirken die Dialoge einfach zu konstruiert oder ich frage mich, wer diese Situation mitgehört und auch noch so fleißig mitgeschrieben hat. Oft beinhaltet das Ganze dann eine meist lustige Pointe und am Ende gibt es noch einen überflüssigen Test zu welcher Gruppe von “Antwortern” man denn selbst gehört. Naja, ganz nett, aber nichts für das Bücherregal.

  • Besser nicht am Stück lesen

    "Ich hab dich rein optisch nicht verstanden"
    Barbara62

    Barbara62

    04. September 2015 um 10:05

    Die in 14 Kapitel eingeteilten Dialoge, die die Autoren im Alltag aufgeschnappt und für uns aufgeschrieben haben, sind teilweise wirklich komisch, teilweise zum Nachdenken und teilweise eher belanglos. Eines aber gilt für alle: Sie entlarven die Sprecher als Vertreter einer bestimmten Typen-Gruppe - weit weniger individuell, als der Sprecher sich vielleicht fühlt. Diese Typologie aufzudecken ist das Anliegen der Verfasser. Obwohl die Dialoge überwiegend unterhaltsam sind, tue ich mich schwer damit, sie am Stück zu lesen. Das Buch eignet sich also eher dazu, es immer wieder zur Hand zu nehmen und stückweise zu lesen oder vorzulesen.

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  • Der Mensch ist ein trauriges Tier, das sich wäscht. Oder so

    "Ich hab dich rein optisch nicht verstanden"
    Mizuiro

    Mizuiro

    20. May 2015 um 09:31

    Es gibt in Deutschland - und auf der Welt - halt einfach unglaublich viele Menschen. Den Großteil von ihnen kann man wegen sprachlichen Differenzen ohnehin nicht verstehen. Wenn man sie aber versteht, endet es oft damit, dass man händeringend die Flucht ergreifen möchte. Denn oft ist es kaum auszuhalten wie viel Blödsinn so ein Mensch reden kann. Und wenn wir in uns gehen, haben wir bestimmt auch schon mal eine Situation erlebt, in der wir selbst - meist im Nachhinein - draufgekommen sind, dass wir gerade ganz schönen Blödsinn geredet haben. In solchen Situationen wünscht man sich nichts sehnlicher als entweder im Boden zu versinken oder - natürlich - von einem Buchautor belauscht zu werden, der das eben getätigte blöde Zitat in einem Buch über Blödheit verwendet, wo die ganze Mensch über einen lachen kann. Natürlich anonym, also halb so schlimm. Genau das haben die Autoren hier gemacht. Und mit zugegeben etwas bissigen Zwischenkommentaren versehen. Es ist aber auch wahr, Menschen geben den lieben langen Tag allzu viel Unsinn von sich.  Das Buch liest sich richtig schnell - klar, es gibt ja auch keine Handlung, der man folgen muss. Nur kurze Dialoge, die zum Schmunzeln anregen.  Leider aber auch wirklich nur zum Schmunzeln. Da hätte ich mir mehr erwartet! Ich dachte, ich würde so oft so laut loslachen, dass ich das Buch nicht in einem Wartezimmer beim Arzt lesen könnte ohne in Erklärungsnotstand zu geraten. Doch leider ging das.  Richtig zum Brüllen komische Beiträge gab es nur selten. Meiner Meinung und Erahrung nach liegt das allerdings nicht daran, dass der Mensch an sich nur selten richtig Lustiges von sich gibt. Oh nein, da hätte sich sicher noch einiges gefunden, vielleicht hätte man nur länger daruf warten müssen... Die bissigen Passagen zwischen den Kapiteln sind fast am Lustigsten.  Hierbei definieren die Autoren übrigens vierzehn verschiedene Menschentypen, denen man im Leben so begegnen kann. Am Ende des Buches findet sich ein Test, der einem dabei hilft herauszufinden zu welchem Typ man selbst gehört. Die Frage dabei lautet, wie man reagiere, wenn die Gemüsehändlerin einem erkläre sie hätte keine Fleischtomaten mehr. Leider gab es die Antwortmöglichkeit "Oh, das ist aber schade. Danke!" nicht. Darum weiß ich bis heute nicht, was für ein Typ ich wirklich bin. Vielleicht noch am ehesten der Kommunikationskünstler, der ob den ausverkauften Fleischtomaten sagt: "Äh, ich hab grad nicht zugehört. Der Fleischbraten ist ausgelaugt?" (S. 196)

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  • Die Deutschen können kein Deutsch

    "Ich hab dich rein optisch nicht verstanden"
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    28. February 2015 um 23:17

    Das ist kein erfundener Komikerspruch, sondern eine echte Dialogzeile. So, wie alle die in diesem Buch abgedruckten Dialoge echt sind. Leider. Denn das Volk der Dichter und Denker redet Stuss. Grammatikalisch falsch, pseudointellektuell, manchmal witzig, manchmal haarscharf daneben oder skurril. In den einzelnen Kapiteln geht es um Kommunikationskünstler, Flirtmeister, Weltretter, Erfolgssucher, Kommerzbekämpfer, Wissensweitergeber, Traditionsbewahrer, Meinungshaber, Trickvirtuosen, Kindererzieher, Tierfreunde, Selbstverteidiger, Schönheitssucher und Alltagsrebellen. Zu welchem dieser Typen man selbst gehört, kann man anhand eines Tests am Ende des Buches herausfinden. (Bei mir kam passenderweise "Wissensweitergeber" heraus.) Das Lachen bleibt einem manchmal im Halse stecken - oder man prustet so laut los, dass man sich indignierte Blicke der Mitmenschen einfängt.

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  • Ich hab mich rein schriftlich verlesen.

    "Ich hab dich rein optisch nicht verstanden"
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    11. February 2015 um 16:35

    Das Buch verspricht mir "Dialoge aus dem wahren Leben, mitgehört und aufgeschrieben". Nun, ob dies wirklich so stimmt, kann ich nicht beurteilen - die Geschichtchen sind ziemlich kurz (meistens höchstens zwei Seiten lang) und teilweise höchst skuril. Da hört einer der Autoren eine Gespräch an der Currywurstbude oder auch mal eine Unterhaltung in der Mädchenumkleide mit. Letztere Situation zählt eher zu denen, die ich als etwas seltsam empfinde.. gerade, weil sich die seltsamsten Situationen und Orte in dem Buch tummeln - Managerversammlungen, Buchclubs, Seniorentanzveranstaltungen und und und nur um ähnliche Beispiele aufzuzählen. Manche dieser Gespräche sind so, wie man sie auch selbst kennt und höchst originell dargestellt. Aber gerade aufgrund dessen habe ich leichte Zweifel, was die Authenzität dieser Situationen angeht.. und irgendwie das ganze Buch einen enttäuschenden Nachgeschmack haben lässt. Ein bisschen habe ich das Gefühl, die Autoren hätten bei manchen Gesprächen etwas nachgeholfen, was die Pointen und lustigen Momente angeht - weil viele Gespräche doch eben so schön "beendet" werden, damit man es als Leser auch rund hat. Ein Buch für Schmunzler und kurzweile Unterhaltungen (höhö).

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  • Es wird viel geredet, wenn der Tag lang ist...

    "Ich hab dich rein optisch nicht verstanden"
    Isador

    Isador

    30. December 2014 um 12:47

    Bei dem Buch "Ich hab dich rein optisch nicht verstanden" von Sören Sieg und Axel Krohn handelt es sich um eine Sammlung von Dialogen bzw. Gesprächen, die die Autoren unterwegs mitgehört und aufgezeichnet haben. Die Fundorte waren zum Beispiel Spielplätze, öffentliche Verkehrsmittel oder Geschäfte. Das Buch beginnt mit einer Einleitung, beinhaltet dann 14 verschiedene Themen und endet mit einem Test, in dem der Leser sich selbst einstufen kann, zu welcher Kategorie von Redner er gehört. Der Titel klang sehr vielversprechend und auch die Leseprobe hat mir noch relativ gut gefallen. Als ich dann jedoch das Buch gelesen habe, konnte ich oft nur mäßig schmunzeln. Vieles war für meine Begriffe nicht wirklich lustig oder schon "abgegriffen". Es gab nur vereinzelte Dialoge, über die ich schmunzeln musste. Ich hatte nach der Lektüre das Gefühl, dass die besten Dialoge schon vorher veröffentlicht wurden und die Autoren unbedingt noch ein Buch nachlegen wollten, welches aber mangels wirklich guter Missverständnisse nicht sehr gelungen ist. Ganz nett fand ich den Persönlichkeitstest am Ende des Buches, aber auch dieser wäre anhand der sinnlosen Antworten meiner Meinung nach entbehrlich gewesen. Schade, ich hatte mir mehr davon erwartet und hoffe, dass eventuelle zukünftige Sammlungen der Autoren wieder mehr meinen Geschmack treffen werden.

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  • Ich hab dich rein optisch nicht verstanden

    "Ich hab dich rein optisch nicht verstanden"
    CanYouSeeMe

    CanYouSeeMe

    In Deutschland wird jede Menge Stuss geredet. Streitgespräche auf offener Straße, Missverständnisse an der Käsetheke, pseudointellektuelle Philosophievorträge im Café ... Mal skurril und verquer, mal einfach witzig, mitunter überraschend tiefsinnig - so lesen sich die Dialoge aus Deutschlands Alltag, die Sören Sieg und Axel Krohn mitgehört und aufgeschrieben haben. Dieses Buch ist ohne Zweifel ein netter Zeitvertreib, wenn man mal nicht so recht weiß, was man denn im Moment lesen soll. Das Buch wurde in 14 Kapitel unterteilt, die sich jeweils mit einem ‘Menschenschlag‘ beschäftigen, also „Erfolgssucher“  oder „Selbstverteidiger“. Die Kapitelangänge haben mir gut gefallen, dort wurde der Kapitelinhalt kurz und humorvoll resümiert.  Die einzelnen Dialoge sind meist recht unterhaltsam und sprühen vor Situationskomik, leider sind auch Dialoge dabei, die überhaupt nicht lustig sind und somit irrelevant erscheinen.  Das liegt aber wohl im Auge des Betrachters. Alles in Allem ist das Buch eine nette, kurzweilige Abwechslung für zwischendurch, die mit Situationskomik besticht.

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    • 2
    Moorteufel

    Moorteufel

    15. December 2014 um 11:26
  • Eine nicht nur fürs Auge interessante Sache,... ;)

    "Ich hab dich rein optisch nicht verstanden"
    Negothia

    Negothia

    10. December 2014 um 15:41

    Der große Teil des Buches ist tatsächlich humorvoll und auch sprachlich sehr schlicht,... - vom Autofahrer, über den Ökofreak, den unfairen Chef und die ältere Dame mit Hörgerät, alles ist hier vertreten. Allerdings waren auch einige Dinge die ich persönlich weder als lustig noch sonst irgendwie relevant empfunden habe im Buch vorhanden. Mag sein, dass das auch an meinem jungen Alter liegt, aber naja,... - der größere Teil konnte auch mich zum schmunzeln bringen. Durch die Kurzweiligkeit der Dialoge, muss ich sagen, dass das Buch gerade für eine kurze Entspannungsphase oder für 'den schnellen Spaß' (am lesen versteht sich) bestens geeignet ist. Tatsächlich würde ich es wohl als eine Art "Lektüre fürs Klo" bezeichnen, ist sie doch immerhin wie schon gesagt sehr kurzweilig und benötigt eigentlich auch keinerlei irgendwie gearteten Intellekt des Lesers.Fazit: Jap, hat was,... - wird demnächst bei uns im Bad liegen ;)

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  • Situationskomik vom Feinsten

    "Ich hab dich rein optisch nicht verstanden"
    Gudrun67

    Gudrun67

    09. December 2014 um 17:23

    Sören Sieg und Axel Krohn haben die Dialoge so genial rübergebracht, dass ich mir vorkam, als "säße ich daneben." ; D Ich konnte mir einfach gut vorstellen, wie das so abgelaufen ist. Sie haben zu vielerlei Themen und aus den unterschiedlichsten Alltagssituationen "die Dinge beim Namen genannt." Ein herzliches Dankeschön an die Autoren für einige amüsante Lesestunden. Oft musste ich einfach lauthals loslachen und auch jetzt nehme ich das Buch zwischendurch immer mal wieder zur Hand und lese die Dialoge wieder und wieder und......

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  • Schade, ich hatte ein wenig mehr erwartet

    "Ich hab dich rein optisch nicht verstanden"
    trollchen

    trollchen

    09. December 2014 um 15:45

    Ich hab dich rein optisch nicht verstanden Cover: Das Cover ist im Einheitslook mit den anderen Bücher von Sören Sieg zu sehen, deswegen hat es einen Wiedererkennwert. Es ist ein grüner Busch zu sehen, davor ist ein Huhn zu sehen, dass sich mit einer Schnecke unterhält. Dies ist also gut auch auf den Inhalt anzuwenden von dem Buch. Herausgeber ist Ullstein Taschenbuch (5. Dezember 2014) und es hat 208 Seiten. Kurzinhalt: In Deutschland wird jede Menge Stuss geredet. Streitgespräche auf offener Straße, Missverständnisse an der Käsetheke, pseudointellektuelle Philosophievorträge im Café ... Mal skurril und verquer, mal einfach witzig, mitunter überraschend tiefsinnig – so lesen sich die Dialoge aus Deutschlands Alltag, die Sören Sieg und Axel Krohn mitgehört und aufgeschrieben haben. Meine Meinung: Ich hatte mir ein wenig mehr von dem Buch erhofft, aber so war es nur ein netter Zeitvertreib, der schnell wieder herum war. Denn bei den meisten Dialogen konnte ich noch nicht mal lachen. Manches machte mich zwar neugierig, aber es waren ja immer nur kurze Dialoge, die immer nur einen kurzen Moment aufnahmen. Deswegen konnte man sich auch kein besseres Licht von den Menschen machen. An manchen Stellen war es auch ein wenig düster, wenn so die Zukunft aussieht, wie es dort besprochen wird zwischen manchen Leuten, da wird einem Angst. Zu viele Unterhaltungen waren für mich sinnfrei, haben mich wirklich nur kopfschüttelnd dasitzen lassen. Das einzig gute waren die Kapitelanfänge, die immer ein wenig mehr unter die Lupe genommen wurden und da waren gute Sachen dabei, aber der Rest hat mich nicht so überzeugt. Mein Fazit: Ein sehr sinnfreies, sehr kurzweiliges Buch, was ich noch nicht einmal verschenken würde.

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  • Ein paar Schwächen hat es

    "Ich hab dich rein optisch nicht verstanden"
    Wildcat

    Wildcat

    Rückentext: In Deutschland wird jede Menge Stuss geredet. Streitgespräche auf offener Straße, Missverständnisse an der Käsetheke, pseudointellektuelle Philosophievorträge im Café... Mal skurril und verquer, mal einfach witzig, mitunter überraschend tiefsinnig - so lesen sich die Dialoge aus Deutschlands Alltag, die Sören Sieg und Axel Krohn mitgehört und aufgeschrieben haben. Meine Meinung zum Cover: Zum Inhalt passt das Cover nicht wirklich, aber es erregt zumindest Aufmerksamkeit. Meine Meinung zum Inhalt: Die Kapitel sind gegliedert nach "Personenarten" wie z. B. "Kommunikationskünstler", "Schönheitssucher" oder "Selbstverteidiger".Dies finde ich relativ unnötig und ich kann die Geschichten damit auch nicht wirklich in Einklang bringen, was aber zum Großteil auch mit den langen Vorerzählungen bzw. den Beschreibungen der Personenarten zusammenhängt, diese finde ich schon sehr störend weil langweilig und unpassend. Die mitgehörten Dialoge um welche es aber in erster Linie geht, finde ich zum größten Teil aber recht lustig. Als Alternative zu den Vorerzählungen wären kleine, lustige Anmerkungen zu den einzelnen Geschichte zu empfehlen gewesen.  Gut finde ich die kleinen Einleitungen zu den Texten. In den Einleitungen sind die sprechenden Personen beschrieben, dies ist teilweise sehr gut, da die Beschreibungen oft die gesprochenen Texte noch lustiger machen. Fazit: Lustige Geschichten, die langen Vorreden benötigt man aber nicht.

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    • 2
    parden

    parden

    07. December 2014 um 07:27
  • Ich hab dich rein optisch nicht verstanden

    "Ich hab dich rein optisch nicht verstanden"
    Gelinde

    Gelinde

    05. December 2014 um 20:18

    „Ich hab dich rein optisch nicht verstanden“.   Von Sören Sieg und Axel Krohn.   Cover: Das Huhn und die Schnecke, deuten schon auf einen witzigen, vielleicht auch leicht ironischen Inhalt hin.   Inhalt: Dialoge aus dem wahren Leben, mitgehört und aufgeschrieben. Mal skurril und ironisch, witzig oder nur begriffsstutzig, einfach nur doof, oder doch überraschend tiefsinnig?   Meine Meinung: Meinen Humor hat dieses Buch nicht unbedingt ganz getroffen. Es waren doch die wenigsten Dialoge, die mich zu einem spontanen Lachen gereizt haben, so einige kleine Schmunzler hat es mir aber doch auf das Gesicht gezaubert. Ja in manchem erkennt man doch eindeutig seine Nachbarn, Arbeitskollegen oder Bekannte und Verwandte wieder. Das Buch ist eine perfekte Unterhaltungslektüre für Momente in denen ich eine gewisse Zeit überbrücken möchte, mich aber nicht sonderlich auf eine Geschichte einlassen will (und kann), z.B. in allen Wartezimmern oder im Zug etc. Der ein oder andere Dialog ist auch bestens geeignet um eine Unterhaltung zu beginnen.   Zu den Autoren: Axel Krohn, geb. 1974, ist Winzer und Autor. Sören Sieg, geb. 1966 studierte Soziologie und Musik in Hamburg und Bielefeld, tourte 18 Jahre mit seinem A-cappella-Quartett LaLeLu durch die Republik und lebt heute als freier Schriftsteller und Komponist.     Mein Fazit: Auch wenn mich das Buch jetzt nicht unbedingt von Hocker gerissen hat, kann ich mir gut vorstellen dass es viele Liebhaber finden wird, die bei der Lektüre herzhaft lachen werden. Von mit gute 3 Sterne.      

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  • Lustig und dann doch nicht....

    "Ich hab dich rein optisch nicht verstanden"
    Ravenclaw

    Ravenclaw

    05. December 2014 um 18:07

    Titel und Cover vom Buch erwecken schon einen lustigen Eindruck und wenn man den Klappentext liest, wird man überzeugt, das kann nur lustig werden. Axel Krohn und Sören Sieg haben sich auf den Weg gemacht und bei mehr oder weniger dt. Gesprächen gelauscht (aufgeschrieben? und/oder aufgenommen?). Dabei haben sie diese Gespräche in insgesamt 14 Kategorien eingeteilt (zb. Kommunikationskünstler, Erfolgssucher etc). Aber bevor der Leser das Vergnügen hat, die ausgewählten Gespräche zu lesen, gibt es zu jeder Kategorie noch eigene Gedanken, die teilweise ebenso lustig und sarkastisch sind, wie die Gespräche. Und ja ab und zu musste ich schon lachen und ab und zu hab ich auch gelächelt aber der erwartete Witz blieb leider aus. Natürlich gab es hier und dort einige Higlights (ich möchte über den Inhalt jetzt nichts sagen), aber es gab auch ziemliche Flauten. Trotzdem ist das Buch eine schöne Abwechslung zu strengen Themen und es lässt sich auf jeden Fall leicht lesen. Für alle Leser die mal gerne kurz Lachen wollen oder eine kleine Abwechslung brauchen, ist es gut geeignet. Man liest einmal drüber und muss nicht großartig darüber nachdenken. Am Ende gibts noch ein Quiz, und wenn man viel Selbsthumor hat, kann man ihn dann auch machen und gucken in welche Kategorien man reinpasst.

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  • Gesprächsfetzen unter der Lupe

    "Ich hab dich rein optisch nicht verstanden"
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    05. December 2014 um 15:31

    Zugegeben – wenn man ein Gespräch mitbekommt, bei dem man nicht involviert ist, kommt der Inhalt meist eh schräg rüber. Manchmal ist das dann zum Brüllen komisch, manchmal traurig und manchmal zum Schreien dumm. Sören Sieg und Axel Krohn haben einige Gesprächsausschnitte zusammengetragen und dem Leser sortiert präsentiert. Die Gesprächstypen werden von ihnen in 14 Kategorien eingeteilt und am Ende gibt es noch einen Test, zu welchem Typ man wohl selbst am ehesten zählt. Klar, das liest sich amüsant und immer wieder erkennt man sich oder Bekannte unter den „Belauschten“. Ich habe auch sehr oft grinsen müssen. Aber wirklich laut gelacht habe ich nur selten. Dafür hat mich das Buch aber sehr nachdenklich gemacht: laufen wirklich so viele Bekloppte, Vernagelte, Dumme, Verbohrte und Spaßbremsen unter uns herum? Na, dann ist es kein Wunder, dass alles nur noch ins Smartphone glotzt und immer weniger live miteinander kommunizieren. Alles in allem hatte ich jedoch ein wenig mehr von diesem Buch erwartet. Zu viele Texte sind darunter, die für mich völlig sinnfrei sind. Weder lustig noch besonders dämliche Unterhaltungen. Einfach nur „hohles Geschwafel“ – und das ist in meinen Augen dann doch nicht „sammelwürdig“. Oftmals waren die „Vorreden“ der Autoren für mich noch das amüsanteste und informativste am Buch überhaupt. Ich ging mehr von einer Sammlung aus, wie sie Axle Hacke mit „Wumbaba“ gemacht hat, nur eben ohne Verhörer, sondern dusseligen Aussagen. Mein Fehler wahrscheinlich. Trotzdem bleiben für mich für dieses Buch nur drei Sterne!

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