Søren Hammer

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Interview mit Søren Hammer

Schriftliches Interview, geführt per Email, mit dem Autor Søren Hammer im Juli 2011

Søren – Dein erster Thriller "Schweinehunde" ist in Deutschland sehr erfolgreich. Wann wird das zweite Buch über Konrad Simonsen veröffentlicht werden?

Zuerst einmal würde ich gern ausdrücken, wie sehr meine Schwester und ich uns über die Veröffentlichung in Deutschland freuen. Wir hoffen, dass die deutschen Leser die Bücher mögen und genießen werden. In Dänemark wird unser drittes Buch "Lonely hearts club" am 29. August 2011 erscheinen und wir haben gerade das vierte Manuskript an den Lektor übergeben. Das vierte Buch hat den Titel "The tomato frog" und wird, wenn alles nach Plan geht, im Frühjahr 2012 veröffentlicht. Wann unser zweites Buch in Deutschland veröffentlicht wird, das wissen wir noch nicht. Wörtlich ins Deutsche übersetzt lautet der Titel "Alles hat seinen Preis", aber zum Beispiel in Norwegen heißt es "Daemon zu weinen". Das finden wir besser, aber wir wissen nicht, welchen Titel unser deutscher Verlag Droemer Knaur auswählen wird.

Du schreibst zusammen mit Deiner Schwester Lotto - wer schreibt da welchen Teil und wie einigt Ihr Euch über die wichtigen Einzelheiten im Buch?

Zuerst einmal: wir sind nicht sehr oft einer Meinung - das ist die ganze Idee beim Zusammen Schreiben. :-) Wir haben damit angefangen, dass wir erst einmal ein Hauptmotiv für das Buch ausgesucht haben, das hat ziemlich lange gedauert. Uns ist wichtig, dass das Thema in jedem Buch ein anderes ist - niemand liest gerne das gleiche und wir wollen sicherlich auch nicht das gleiche schreiben.In "Schweinehunde" geht es um das Recht und das Rechtssystem im Gegensatz dazu, dass man das Recht in die eigene Hand nimmt. Im zweiten Buch ist das Thema einfach der Nervenkitzel. Die Vorteil bei einem Hauptthema ist, dass, wenn man während des Schreibprozesses nicht mehr damit einverstanden ist, wie die Geschichte weitergehen soll, kann man zum Grundthema zurückgehen und sich fragen: was wollten wir am Anfang? Dann kommen die Antworten normalerweise ganz leicht. Wenn wir danach immer noch nicht einer Meinung sind, dann reden und reden und reden wir und schlussendlich fragen wir unseren Lektor. Wir folgen keinen Regeln, dass jemand von uns immer etwas Bestimmtes schreibt, aber wir oft schreibe ich den logischen und Action lastigen Teil und Lotte schreibt über Gefühle. Dieses Muster kann leicht gebrochen werden, unter Berücksichtigung der verfügbaren Menge an Zeit, die wir haben und wer die infrage kommenden Szene eben schreiben möchte.

Viele Autoren besuchen normalerweise Schreibkurse und Seminare, um spannend schreiben zu lernen. Haben Sie denn einfach angefangen zu Schreiben, weil sie eben Talent hatten oder haben sie zum Beispiel die Hilfe ihres Lektors benötigt?

Als wir vor 5-6 Jahren "Schweinehunde" geschrieben haben, dachten wir noch nicht an eine Veröffentlichung. Wir wollten einfach nur sehen, ob wir es könnten, so zum Spaß. Als das Buch fertig war, kopierten wir es dreimal und liessen es binden. Wir waren sehr stolz darauf. Fast durch Zufall wurde das Manuskript dann an den Verlag geschickt und wir lernten, dass wir alle Fehler möglich gemacht hatte. Wir hatten alle Anfängerfehler gemacht und zusätzlich noch welche, die wir selbst erfunden haben! ;-) “Schweinehunde” ist also das Ergebnis von intensiver Lektorarbeit und mindestens fünfmaligem Umschreiben von uns. Inzwischen haben wir zugehört und gelernt und sind mit der Zeit immer besser geworden. Ich bin mir sicher, wenn wir eine Schreibschule oder ein Seminar besucht hätten, dann hätten wir viele Anfängerfehler vermeiden können.

Wie und wo finden Du und Deine Schwester die Ideen für Eure Romane sowie die Hauptpersonen und deren Charaktere? Basieren sie eventuell sogar auf Personen aus dem realen Leben, die Ihr persönlich kennt?

Unsere Hauptpersonen basieren, mit wenigen Ausnahmen, nie auf real existierenden Personen aber natürlich lassen wir uns von Menschen inspirieren, die wir kennen oder getroffen haben. Wie wir an unsere Ideen für den Plot und die Geschichten kommen ist schwer zu sagen. Die ehrlichste Antwort ist, dass wir es nicht wissen. Wir sind friedliebende Menschen, die keine Pläne haben ihre Nachbarn zu töten oder irgendwelche anderen kriminellen Absichten in sich tragen. :-) Vielleicht haben wir einfach eine lebhafte Fantasie!

Kennt Ihr die deutschen Cover Eurer Bücher und wie gefallen sie Euch? Habt Ihr bei solchen Entscheidungen ein Wörtchen mitzureden?

Bis jetzt habe ich die Cover von unserem ersten Buch aus zehn verschiedenen Ländern gesehen und ich muss sagen - das deutsche Cover ist mit Abstand das Beste. Zweifellos ist aber auch die Art, wie das Cover im Trailer gezeigt wird (man kann es auf YouTube anschauen) sehr sehr gut umgesetzt. Ich denke, dass wir Einfluss nehmen könnten, wenn wir wollten, aber wir wollen nicht stören. Wir sind Autoren und keine Grafikdesigner. Das gilt auch für die Verfilmung. Wir haben die Filmrechte für das erste Buch an Nordisk Film verkauft und wir haben uns entscheiden, dass wir mit dem weiteren Prozess nichts zu tun haben wollen.

Euer Buch hat ein sehr wichtiges und umstrittenes Hauptthema - Kindesmissbrauch- unsere Leser diskutieren sehr kontrovers darüber.Warum habt Ihr Euch für dieses sensible Thema entschieden?

Die Wahl von Pädophilen als Opfern in "Schweinehunde" was eine Konsequenz aus unserem Hauptthema - dem staatlichen Recht und dem Gegensatz, das Recht in die eigene Hand zu nehmen. Die Idee war, dass wir die Leser auf die Seite der Kriminellen stellen mussten und deswegen brauchten wir Opfer, die selbst furchtbare Taten erfahren hatten. Das ist der Grund für die Pädophilen. In Dänemark haben wir unzählige Briefe von Menschen erhalten, die selbst als Kinder sexuell missbraucht worden sind. Gottseidank waren alle diese Reaktionen positiv. Diese Briefe zu lesen, hat uns zum ersten Mal wirklich als Schriftsteller fühlen lassen. Es war nicht alles nur zum Spaß, was wir schreiben, hat einen Einfluss auf Menschen. Es mag einfach klingen, aber es war wirklich erschreckend.

Welche Bücher lest Ihr selbst gern? Habt Ihr aktuelle Empfehlungen für Eure Leser?

Meine Schwester liest sehr viele Krimis, ich eher selten. Meistens lese ich klassische Literatur und immoment lese ich Bertolt Brechts Theaterstücke nach. Meine Empfehlungen für den Sommer sind: - Jonathan Franzen: Freiheit Ein sehr gut geschriebenes und tolles Buch. Ich denke, es ist eines der besten Bücher dieses Jahres. - Ken Follett: Sturz der Titanen 1000 Seiten voll fesselnder Unterhaltung und es ist erst der erste Teil einer Trilogie. Ich freue mich scho auf die nächsten beiden Bände. - Günter Grass: Mein Jahrhundert Eines meiner Lieblingsbücher und ich beneide die Leute, die es in der Originalsprache Deutsch lesen können. Unglücklicherweise ist mein Deutsch nicht gut genug. Ich denke, Günter Grass ist einer der wichtigsten Autoren der Welt und "Mein Jahrhundert" wird ein Knüller für die Ferien sein, wenn ihr es noch nicht gelesen habt.

Dein Buch ist auch als eBook verfügbar. Liest Du selbst auf einem eReader und was sind für Dich die Vorteile eines Buches im Dateiformat? Was an einem "echten" Buch würdest Du nicht missen wollen?

Ich bin kein eBook-Leser. Ich verbringe die meiste Zeit meines Tages hinter einem Computerbildschirm und ich möchte diese Zeitspanne nicht vergrößern. Ich muss dazusagen, dass ich nichts gegen eBooks habe. Ich bin überzeugt, dass es in Zukunft eine sinnvolle Aufteilung des Buchmarkts zwischen eBooks und traditionelle Büchern geben wird. Ich sehe eBooks nicht als Ersatz, sondern als Möglichkeit neue und vielleicht jüngere Leser zu erreichen. Das Schreckgespenst ist das Musikbusiness, wo die Streaming-Möglichkeit bzw. Downloads die traditionellen CD-Verkäufe geschlagen hat. In der Musik gibt es keinen Unterschied, ob man z.B. eine CD kauft oder sich die Musik auf YouTube anhört. Das Erlebnis ist das gleiche. Das ist absolut anders bei einem Buch, hier reden wir über zwei verschiedene Medien mit ihren eigenen Möglichkeiten. Ich bin sicher, dass das traditionelle Buch das Rennen macht. Wenn man sich mal vorstellt, dass das eBook das bekannte Medium wäre und jemand würde plötzlich das Papierbuch erfinden..... dann würde ich als eBook-Hersteller sehr nervös werden.

Thriller aus dem Norden sind sehr beliebt und die Deutschen lieben die Bücher von Stieg Larsson und Jussi Adler Olsen und den vielen anderen nordischen Autoren. Was denkst Du, welches besondere Talent hast Du und Deine Autorenkollegen im Gegensatz zu den südeuropäischen Schriftstellern?

Ich denke, dass wir alle - mehr oder weniger - unter dem Einfluss einer sehr starken schwedischen Serie namens "Novel about crime" von Sjövall und Wahlöö stehen. Diese Serie hat zehn Bücher mit dem Hauptcharakter Martin Beck. Sie waren die ersten, die Polizisten als normale Menschen beschrieben haben und so haben sie einen "Familienroman" in einem Krimi eingebaut. Ihr Humor und ihre alltäglichen Dialoge waren sehr erfrischend im Krimi-Universum. Wenn Du Krimis magst, dann kann ich Dir diese 50 Jahre alten Bücher nur sehr ans Herz legen. Das Gleiche kann man über Jussi Adler-Olsen sagen. Lotte und ich verdanken ihm viel für seine Hilfe, als wir so plötzlich in die Literaturwelt geworfen wurden. Er ist ein sehr freundlicher Mensch, der keine Angst hat seine eigenen Erfahrungen zu teilen. Und er schreibt sehr gute Bücher - lest sie!

Communities wie LovelyBooks bieten einen direkten Austausch zwischen Verlagen & Autoren sowie den Lesern. Wie findest Du das?

Ich finde das sehr gut! Auftritte im Fernsehen und für die Presse bedeuten für mich Arbeit und ich mache es eben, wenn ich muss, aber es ist eben nichts, worauf ich mich freue. Genau umgekehrt ist es mit dem direkten Kontakt zu den Lesern. Wenn meine Schwester und ich bei Lesungen sind, liebe ich es, mich mit den Menschen zu unterhalten, die meine Bücher gelesen haben. Egal ob sie unsere Bücher mochten oder nicht, es ist immer aufregend die Reaktionen und Diskussionen der Menschen darüber direkt mitzubekommen. Wir kommen im Herbst zweimal nach Deutschland. Erst fahren wir MItte Oktober nach Frankfurt und dann reisen wir Anfang November nach Norddeutschland, halten Lesungen und unterhalten uns mit unseren Lesern. Wir freuen uns schon sehr darauf.

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Das englische Originalinterview / the english interview:

1) Søren – your first crime novel is very successfull in germany. When will the second book about Konrad Simonsen be published?

First of all I will like to express both me and my sister’s joy of publishing in Germany. We hope that the German readers will like and enjoy the books. In Denmark our third book “Lonely hearts club” will be published the 29th of august and we have just handed over the fourth manuscript to our editor. The fourth book has the working title “The tomato frog” and it will, according to the plan, be published in spring 2012. When our second book will be published in Germany we don’t know yet. Directly translated into german the title will be “Alles hat seinen Preis” but for example in Norwegien it is called “Daemon zu weinen”. This we like better but we don’t know which title our German publisher Droemer und Knaur will choose.

2) You are writing with your sister Lotte – who is writing which part and how do you have agreed about the important facts of the book?

First of all: we very often do not agree – that is the whole idea of writing together. ☺ We start by deciding a theme for the book; this takes quite a long time. It is important for us that the theme is different for every book. Nobody likes to read the same and we certainly don’t want to write the same. In “Schweinehunde” the theme is law and civilization versus taking the law into your own hand. In the second book the theme is simply thrill. The advantage of having a theme is, that when we during the writing process disagree about which way the novel should go, we can return to the theme and ask ourselves: What was it we wanted from the beginning. Then the answers usually come easy. If we still disagree after that, we talk and talk and talk and ultimately we will ask our editor. We don’t follow any rules of who writes what, but we often follow the traditional tendency of me writing the logical and action packed parts and Lotte writing about feelings. This pattern can easily be broken, taking into account the available amount of time we have and who wants to write the scene in question.

3) Lots of authors regularly visit courses for writing skills and seminars e.g. to learn creating suspense. Back then have you simply got started, because you had the talent to do so or did you need help for example from an editor?

When we 5-6 years ago wrote ”Schweinehunde” we did not have publishing in mind. We just wanted to see if we could do it, just for fun. When the book was finished we copied it in three copies and sewed them together with thread. We were very proud of it. Almost by coincidence the manuscript was send to the publisher anyway and we learned that we had made all the mistakes possible. We had made all the faults beginners do plus some more we have invented ourselves ☺ “Schweinehunde” is also a result of intensive editor work and at least 5 times rewriting by us. Today we have listened and learned and we are getting better all the time. If we had been to a writing school or seminar I’m sure we would have avoided many mistakes in the beginning.

4) How do you and your sister find the ideas for your novels such as the characters and their characteristics? Are they maybe based on real people you know yourself?

Our characters are, with few exceptions, never based on existing persons but of course we let ourselves inspire by people we meet or know. How we get our ideas for plot and stories is very difficult to say. The honest answer is that we don’t know. We are peaceful caring people who have no plans, what so ever, of killing the neighbors or any other criminal intensions. ☺ Maybe we just have a vivid imagination.

5) Do you know the german covers of your thrillers and how do you like them? Do you have a say in those decisions?

Until now I have seen the cover of our first book from 10 different countries and I must say that the German cover is by far the best. No doubt about it, also the way the cover is shown in the publicity film (you can watch it on YouTube) is very,very good. I think we could influence the choice of cover if we wanted, but we don’t want to interfere. We are authors not graphic designers. That goes for film as well. We have sold the film rights for the first book to Nordisk Film and we have chosen not to have anything to do with the further process.

6) Your novel has got a very important and controversial topic – child abuse, our readers are talking very comitted about it. Why do you have selected this emotional theme?

The choice of pedophiles as victims in “Schweinehunde” was a consequence of our theme, law and civilization versus taking the law into your own hand. The idea was to make the readers sometimes agree with the criminals and to do so we needed victims who had themselves committed some terrible crimes. That’s the reason for the pedophiles. In Denmark we have received several letters from people who have themselves been sexually abused as children. Thank God all these reactions have been positive. Reading these letters really made us feel like authors for the first time. It was not all fun, what we write actually has an impact on people. It sounds trivial but it was actually scarring.

7) Which books do you like to read yourself? Do you have a current recommendation for your readers?

My sister reads a lot of crime stories, I do it very seldom. I mostly read the classical literature and at the moment I reread Bertolt Brechts play. My recommendations for the summer are: - Jonathan Franzen: Freedom A very well written and excellent book. I think it’s one of the best books this year. - Ken Follett: Fall of the Giants 1000 pages of engrossing entertainment and it is just the first part of a trilogy. I look forward to the next two volumes. - Günter Grass: Mein Jahrhundert One of my favourite books and I envy the people who can read it in the original language, German. Unfortunately my German is not good enough. I think Günter Grass is the world’s most important living author and “Mein Jahrhundert” will be a scoop for the holidays, if you have not yet read it.

8) Your book is also available as eBook. Do you read with a reader yourself and what are the advantages of a book in file format? What about 'general' books don't you want to miss?

I am no e-book reader. I spend most of my days behind the computer screen and I don’t want to increase that amount of time. When that is said I must add, that I have nothing against e-books. I am convinced that e-books and traditional books in the future will find a sensible division of the book market. I don’t see e-books as a thread but as a possibility to reach new and maybe younger readers. The bogey is the music business where electronically streamed music has beaten the traditional cd sale. In music there is no difference between buying a cd or for example hearing the music on YouTube. The experience is the same. This is absolutely not the same for a book, here you talk about two different medias with each their advantages. I’m sure the traditional book will win that battle. If you imagine that the e-book was the known media and somebody suddenly invented the paper book .. then I would get really nervous if I was the e-book producer.

9) Nordic thriller are very popular and the germans love books of Stieg Larsson and Jussi Adler Olsen and many other nordic authors. What do you think – what is the special talent of you and your writing colleagues in contrast to southern european writers?

I think that we all, more or less, have been under the influence of a very strong Swedish series called “Novel about a crime” by Sjövall and Wahlöö. The series has 10 books with Martin Bech as the main character. They were the first to describe policemen as normal people so they introduced “the family novel” in crime fiction. Their humor and down to earth dialogs was very renewing in the universe of crime thrillers. If you like crime fiction I can strongly recommend these 50 years old books. The same thing can be said about Jussi Adler Olsen. Lotte and I owe him much for his great help to us when we so suddenly got thrown into this literary world. He is a pleasant man who is not afraid to share his own experiences. And he writes some very good novels. Read them.

10) Communities such as LovelyBooks offer a direct connection between publisher/author and reader. Thus an unlimited exchange about books is possible. How do you like that?

I like that very much. Appearance in television and for the press is a work for me and I do it if I have to, but it is not anything I look forward to. I have it quite conversely with the direct contact to the readers. When my sister and I are out giving lectures I love talking to people who have read the books. No matter if they like our books or not it is always exiting to hear people’s reactions and discus directly. It’s the same thing with LovelyBooks, here I can follow the reactions and discussions of the readers. We are going to Germany twice this autumn. At first we go to Frankfurt in the middle of October and then we will travel around in the northern part of Germany in the beginning of November, giving lectures and talking to our readers. We look much forward to that.