Søren Jessen God Game

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Inhaltsangabe zu „God Game“ von Søren Jessen

Ist er Gott? Mads hat keine andere Erklärung für das, was sich abspielt. Denn mit diesem Game ist für ihn plötzlich nichts mehr unmöglich, jeder Wunsch geht in Erfüllung. Ein absoluter Wahnsinn! Mads zittern die Knie, als ihm klar wird, was das bedeutet: für ihn, seine Freunde, für die Menschheit. Doch ausgerechnet jetzt hat Karloff Lunte gerochen und bringt das Game in seine Gewalt. Das kann Mads nicht zulassen. Søren Jessen, geboren 1963, veröffentlichte 1990 sein erstes Buch, das er auch selbst illustriert hatte. Seitdem hat er etliche Bücher für alle Altersgruppen veröffentlicht - auch Romane für Erwachsene. Außerdem hat er Bücher für viele andere Autoren bebildert und gewann 2010 den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis für seine Illustrationen im Bilderbuch "Jumbojet" von Heinz Janisch. Søren Jessen lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Århus, Dänemark.

Ich hab es an einen Tag durchgelesen!

— Manara
Manara

Einmal Gott sein? Mit dem Computerspiel "Alles" ist das möglich! Tolle, verrückte Story!

— Cadiz
Cadiz

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  • Alles hat seinen Preis

    God Game
    R_Manthey

    R_Manthey

    15. July 2015 um 14:43

    Einst war Mads ein guter Schüler. Doch nun sitzt er lustlos in seiner 7.Klasse und lässt sich sein Gehör mit dem kreischenden Elektro-Sound von Hardstyle ausfräsen. Irgendwelche nervigen Theateraufführungen oder schwachsinnige Aufsatzthemen interessieren ihn nicht. Er sitzt zu Hause lieber vor seinem Computer und spielt. Weil er schon alle Spiele zu kennen glaubt, sucht er in einem Laden nach ihm unbekannten älteren Games. Dabei entdeckt er eine CD mit dem Titel "Alles". Als er das Spiel auf seinem Rechner startet, traut er seinen Augen nicht. Es erscheint die Realität. Er kann sich überall hinzoomen, das Geschehen beobachten und die Spielfiguren über ein Menü steuern. Plötzlich ist er Gott. Doch Gottes Arbeit ist offenbar viel schwieriger als gedacht. Mads will Gutes und erreicht genau das Gegenteil. Alles hat seinen Preis, wie er schmerzhaft erkennen muss. Glücklicherweise kann er die Spielzustände speichern und später auf alte Versionen zurückgreifen, um so das nicht gewollte Geschehen doch noch zu verändern. Noch nicht einmal Gott würde das können. Aber keine gute Geschichte kommt ohne Bösewicht aus. Mads erzeugt bei einem seiner Klassenkameraden Misstrauen, wird durchschaut und bringt damit das Spiel schließlich in die falschen Hände. Geschrieben wurde diese Fiktion und Realität vermischende und altersgerecht erzählte Story für Kinder, die mindestens so alt sind wie Mads. Wahrscheinlich werden Kinder weniger Probleme mit dem absurden Ansatz der Geschichte haben als Erwachsene, weil ihre Phantasie das Geschehen nicht gleich als völlig abwegig einordnen wird. Darüber hinaus gelingt es dem Autor sehr gut, einen Spannungsbogen aufzubauen und ihn bis zum Ende zu halten. Da die einzelnen Kapitel immer kurz und knackig sind, liest sich das Buch auch sehr flüssig. Und schließlich vermittelt diese Geschichte auch vielleicht die Erkenntnis, dass man nicht so einfach wie Gott in ein Geschehen eingreifen kann, selbst wenn man gute Absichten anführt. Mads macht das nämlich einige Male und muss dann erkennen, dass ihm die Fäden entgleiten.

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  • God is a gamer

    God Game
    Cadiz

    Cadiz

    16. January 2014 um 21:18

    ____________________ God is a gamer ____________________ Inhalt: Mads ist verrückt nach Computerspielen. Sämtliche Spiele hat er schon gezockt und er ist immer auf der Suche nach neuen Abenteuern auf dem Bildschirm. Eines Tages dann entdeckt er durch Zufall ein Spiel, das „Alles“ heißt und seine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Mads hält es zunächst für ein unspektakuläres Spiel, bis er in „Alles“ eintaucht und feststellt, dass er jeden Menschen auf der Welt per Mausklick steuern kann. Als er dann auch noch feststellen muss, dass die Dinge im Spiel auch in der Wirklichkeit passieren, muss Mads sich die Frage stellen: Ist er Gott? Und wenn ja: Was soll er mit dieser Macht tun? Zum Buch: Einmal wie Gott sein, einmal über alles und jeden bestimmen können. Kriege beenden. Geld gerecht verteilen. Die Welt in ein Gleichgewicht bringen. Oder zumindest erst einmal sein eigenes kleines Leben ein wenig wieder auf Kurs bringen. Dazu bekommt Mads die Gelegenheit, mit dem Spiel „Alles“, das man sich ein wenig so wie „Die Sims“ vorstellen kann. Mads kann eben auch die Figuren – jeden Menschen der Welt – bewegen und Dinge tun oder sagen lassen, die er bestimmt. Spannend? Ja. Verrückt? Ja. Gefährlich? Auf jeden Fall. Weil Mads nach und nach feststellen muss, dass alles, was geschieht, Einfluss auf etwas anderes hat, sieht er auch bald die Kehrseiten von der Gott-Spielerei. Und mal im Ernst: Ein Vierzehnjähriger als Gott, der höchstens im Sinn hat, dass ihn seine Lehrerin nervt und seine Eltern sowieso und überhaupt… Aber das macht die Geschichte wohl gerade so wunderbar leicht und unterhaltsam. Ich habe „God Game“ sehr gerne gelesen, weil die Idee wirklich erfrischend und besonders war, dabei nett in eine Story gepackt wurde, die kurzweilig ist und manchmal sogar amüsiert. Mads war ein toller Hauptcharakter- ein bisschen eigen, mit großem Gamer-Herz, sympathisch. Er durfte sich Gedanken machen. Die Welt ein bisschen mit anderen Augen sehen und feststellen, dass es neben dem Guten immer auch etwas Schlechtes gibt. Dass Entscheidungen schwer zu fällen sind und dass das Leben kein Spiel ist. Die Geschichte hätte man gut und gerne noch weiter ausführen können, trotzdem war sie in sich kurz und bündig und damit auch gut. Die Sprache war jung, zackig und passend zum Protagonisten. Tolles Buch, nicht nur für Gamer und jene, die gerne, und wenn auch nur für einen Mausklick lang, mal Gott spielen würden!

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