Søren Sveistrup

 4,3 Sterne bei 277 Bewertungen
Autor von Der Kastanienmann, Der Kastanienmann und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Søren Sveistrup

Feinste dänische Krimi-Unterhaltung: Inspiriert durch die Geschichten von Agatha Christie und Arthur Conan Doyle ging der 1968 in Kastrup geborene Søren Sveistrup mit einundzwanzig Jahren nach Kopenhagen, um dort Geschichte und Literatur zu studieren. Seine anschließende Ausbildung zum Drehbuchautor an der Dänischen Filmhochschule hat sich bezahlt gemacht: Als Drehbuchautor hat er mit TV-Serien wie „Nikolaj und Julie“ und „Kommissarin Lund: Das Verbrechen“ große Erfolge feiern können.

Seine Reihe rund um die Fälle der Kommissarin Lund wurde unter dem Titel „The Killing“ für den US-Markt adaptiert und für zahlreiche Preise nominiert. Er war außerdem Co-Writer des Films „Der Schneemann“, in dem Michael Fassbender die Hauptrolle übernahm.

Mit „Der Kastanienmann“ erschien 2019 sein Debütroman und zugleich der erste Teil der Buchreihe „Thulin & Hess“.

Neue Bücher

Cover des Buches Der Kastanienmann (ISBN: 9783442492367)

Der Kastanienmann

 (227)
Erscheint am 18.10.2021 als Taschenbuch bei Goldmann. Es ist der 1. Band der Reihe "Thulin & Hess".

Alle Bücher von Søren Sveistrup

Cover des Buches Der Kastanienmann (ISBN: 9783442492367)

Der Kastanienmann

 (227)
Erscheint am 18.10.2021
Cover des Buches Der Kastanienmann (ISBN: 9783844534559)

Der Kastanienmann

 (12)
Erschienen am 26.08.2019
Cover des Buches Der Kastanienmann (ISBN: B07VF4JS1C)

Der Kastanienmann

 (3)
Erschienen am 26.08.2019

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Neue Rezensionen zu Søren Sveistrup

Cover des Buches Der Kastanienmann (ISBN: 9783442492367)buffyandthebookss avatar

Rezension zu "Der Kastanienmann" von Søren Sveistrup

Spannend bis zur letzten Seite, ein Pageturner vom Allerfeinsten!
buffyandthebooksvor 25 Tagen

Der kastanienmann von Sören Sveistrup ist ein Thriller der Extraklasse. 

Als der völlig verstörte Sohn einer brutal ermordeten Mutter aufgefunden wird und das Ermittlerteam Thulin&Hess dort ein Kastanienmännchen vorfindet, wirft das zunächst große Fragen auf. Warum? Weil auf dem Männchen die Fingerabdrücke von Kristine Hartung, der 6 Jährigen Tochter der Sozialministerin sind, die vor einem Jahr spurlos verschwunden ist. Der Fall um Kristine gilt jedoch als aufgeklärt, da der vermeindliche Täter, ein physchich Gestörter Mann, zugibt, das Mädchen ermordet zu haben. 

Als wenige Zeit später weitere grausame Morde geschehen, die ebenfalls mit einem Kastanienmännchen samt Fingerabdruck vorgefunden werden, rollt die Polizei den Fall widerwillig neu auf. Der Kastanienmann, wie er von der Presse genannt wird, ist dem Ermittlerteam immer einen Schritt voraus und scheint zu jeder Zeit zu wissen was sie tun. 

Doch gibt es zwischen all dem einen gemeinsamen Nenner, der Hess&Thulin schon bald selbst ins Visier des Mörders geraten lässt. 

Wer ist der Kastanienmann und was ist mit Kristine Hartung wirklich passiert?


Ich muss sagen das die 600 Seiten mich zuerst doch schon ein wenig abgeschreckt haben, ich hatte Sorge dass das Buch langatmig und langweilig werden könnte. Nix da!  Dieses Buch ist absolut genial, denn die Spannung hält sich vom Anfang, der schon sehr blutig beginnt, bis hin zur letzten Seite die mich absolut beeindruckt zurückließ.

Während der Erzählung wird immer wieder die Blickrichtung geändert, sodass man aus jeder Charakterperspektive miterleben kann was passiert und wie die einzelnen Personen denken. Dieser Wechsel sorgt für Abwechslung und zusätzliche Spannung. Auch der Erzählstil ist wirklich gut, immer wenn man denkt man wäre auf dem richtigen Weg, ist plötzlich alles wieder ganz anders. Man wird förmlich an der Nase herumgeführt und ist durchweg am Miträtseln und kann mit den Charakteren mitfiebern.

Die Ermittler sind ziemlich ungleich, beide für sich nicht wirklich Teamfähig und doch arbeiten sie zusammen wenn es darauf ankommt. Die Ungleichheit der Ermittler lockert die Geschichte aber zusätzlich auf und durch die verschiedenen Meinungen und Ermittlungsansätze von Thulin und Hess wird es spannend, wer wohl Recht behält.


Für Thrillerfans die Lust haben einem dickereren Buch eine Chance zu geben, ist der Kastanienmann genau richtig! Einfach nut auf ganzer Linie zu Empfehlen!

Danke an den netten und hilfsbereiten Thalia Mitarbeiter der mir einige geniale Bücher empfohlen hat die definitiv zu wenig Aufmerksamkeit bekommen.



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Cover des Buches Der Kastanienmann (ISBN: 9783844534559)Briggss avatar

Rezension zu "Der Kastanienmann" von Søren Sveistrup

Nix für zarte Gemüter
Briggsvor einem Monat

Eigentlich ist der Mord an der 6jährigen Tochter der Sozialministerin aufgeklärt; der Täter ist geständig und sitzt hinter Gittern. Doch dann werden weitere junge Frauen nach ähnlichem Muster getötet, und die Kastanienmännchen, die bei ihnen hinterlassen werden, machen unruhig: Die Leiche des ersten Mordopfers wurde nie gefunden, und die neuen Kastanienmännchen tragen ihren Fingerabdruck.

Damit ist für den ganzen Krimi für Spannung gesorgt. Es geht nicht ohne Klischees aus - der Bruder des verschwundenen Mädchens, der so viel stärker erscheint als der inzwischen alkoholsüchtige Vater, die taffe Ermittlerin, die alleinerziehend mit ihrem seltsamen Kollegen umgehen muss, der überall aneckt und ebenso wenig Interesse an Teamarbeit hat wie sie... - da wäre für mich weniger mehr gewesen.

Die Eingangsszene im Prolog ist extrem blutig. Ihren Zusammenhang mit der eigentlichen Geschichte kann ich im Laufe des Buchs niemals entdecken... womöglich ein Nachteil des Hörbuchs, in dem Zurückblättern und Querlesen nicht möglich ist? Wer hier Rat weiß, bitte gern in die Kommentare!

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Cover des Buches Der Kastanienmann (ISBN: 9783442492367)Mia80s avatar

Rezension zu "Der Kastanienmann" von Søren Sveistrup

Brutaler Thriller, teilweise langatmig
Mia80vor 5 Monaten

Um den Thriller „Der Kastanienmann“ bin ich lange herumgeschlichen. Was mich zögern ließ, war der etwas einschüchternde Umfang von 600 Seiten. Da die Geschichte nun verfilmt wird, habe ich dem Buch endlich eine Chance gegeben und es hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. 

Soren Sveistrup liefert solide Spannung, die mich zwar nicht von den Socken gehauen hat aber stark genug war, um mich auch bei teilweise langatmigen Stellen bei der Stange zu halten. Die Kapitel sind sehr kurz, tatsächlich gibt es 130 Stück, was dazu animiert, dass man immer noch schnell ein paar Seiten liest, obwohl man eigentlich bereits keine Zeit mehr hat. 

Der Kriminalfall ist nichts für zartbesaitete Leser. In Kopenhagen werden nacheinander mehrere Frauenleichen gefunden, denen Hände bzw. Füße bei lebendigem Leib abgetrennt wurden. Als Vorlage für diese Verstümmelungen dienen Kastanienmännchen. Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass die Kinder der Frauen Verwahrlosungen bzw. Missbrauch ausgesetzt waren. 

In seiner Brutalität ist der Fall definitiv nicht ohne und die Detailliertheit stößt an manchen Stellen ab. Alles passiert innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne, trotzdem kam es mir teilweise so vor, als wenn die Ermittlungen ewig dauern. Das leitende Team besteht aus Nalia Thulin, die den Wechsel in eine andere Abteilung anstrebt und Marc Hess, der genauso wenig an diesem Ort sein möchte, sondern seine Rückkehr zu Europol kaum erwarten kann. Dennoch entwickelt er nach kurzer Zeit eine Besessenheit mit dem Kastanienmann und einem vermeintlich abgeschlossenen Fall um eine verschwundene Politikertochter. Hätte Hess sich nicht so verbissen, wäre dieser Fall vermutlich nie aufgeklärt worden, denn alle anderen Ermittler sind eher halbherzig bei der Sache und nur an einem schnellen Abschluss interessiert. 

Der Täter selbst bleibt lange im Dunkeln, es gibt auch keine Kapitel, die aus seiner Sicht geschrieben sind. Ich konnte mir tatsächlich lange nicht vorstellen, wer der Mörder ist und hatte erst im letzten Drittel eine Vermutung, die sich allerdings als falsch herausgestellt. Mir hat sehr gefallen, dass es dem Autor gelungen ist, mich so lange rätseln zu lassen. 

Auf den letzten 150 Seiten gewinnt die Handlung ordentlich an Fahrt und wird so spannend, wie ich es mir für das komplette Buch gewünscht hätte. 

Es ist nun zwei Jahre her, dass „Der Kastanienmann“ erschienen ist. Ich weiß nicht, ob eine Fortsetzung geplant ist, fände es allerdings schön, wenn Thulin und Hess eine weiteres Mal aufeinander treffen würden. 


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