Søren Sveistrup

 4.4 Sterne bei 211 Bewertungen
Autor von Der Kastanienmann, Der Kastanienmann und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Søren Sveistrup

Feinste dänische Krimi-Unterhaltung: Inspiriert durch die Geschichten von Agatha Christie und Arthur Conan Doyle ging der 1968 in Kastrup geborene Søren Sveistrup mit einundzwanzig Jahren nach Kopenhagen, um dort Geschichte und Literatur zu studieren. Seine anschließende Ausbildung zum Drehbuchautor an der Dänischen Filmhochschule hat sich bezahlt gemacht: Als Drehbuchautor hat er mit TV-Serien wie „Nikolaj und Julie“ und „Kommissarin Lund: Das Verbrechen“ große Erfolge feiern können.

Seine Reihe rund um die Fälle der Kommissarin Lund wurde unter dem Titel „The Killing“ für den US-Markt adaptiert und für zahlreiche Preise nominiert. Er war außerdem Co-Writer des Films „Der Schneemann“, in dem Michael Fassbender die Hauptrolle übernahm.

Mit „Der Kastanienmann“ erschien 2019 sein Debütroman und zugleich der erste Teil der Buchreihe „Thulin & Hess“.

Alle Bücher von Søren Sveistrup

Cover des Buches Der Kastanienmann (ISBN: 9783442315222)

Der Kastanienmann

 (198)
Erschienen am 26.08.2019
Cover des Buches Der Kastanienmann (ISBN: B07VDLHLMY)

Der Kastanienmann

 (11)
Erschienen am 23.08.2019
Cover des Buches Der Kastanienmann (ISBN: B07VF4JS1C)

Der Kastanienmann

 (2)
Erschienen am 26.08.2019

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Neue Rezensionen zu Søren Sveistrup

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Rezension zu "Der Kastanienmann" von Søren Sveistrup

Gänzehaut garantiert - nichts für schwache nerven
chris_mavor 9 Tagen

Die kleine Leseprobe zu Beginn hat mir schon eine Gänsehaut hervorgerufen, der gesamte Thriller war einfach fantastisch, wenn auch teilweise recht brutal hat er aber auch sehr zum nachdenken anreget.
Wenn man den Thriller in die Hand nimmt, fällt sofort die dicke des Buches auf, die 600 Seiten sind jedoch gefüllt mit einem fulminanten Thriller.

Jeder von uns, denke ich, hat mit Sicherheit als Kind aus den Kastanien am Wegesrand Kastanienmänner zusammengebaut. Schon alleine deshalb hat mich auch der Titel und auch das Cover angesprochen.

Der Inhalt hat es auch im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Thulin und Hess das neue und doch so ungewöhnliche Ermittlerteam. Jeder der beiden hat so seine eigenen Probleme. Auch das gefällt mir sehr an diesem Thriller. Trotz aller privaten Probleme und Schwierigkeiten haben sie sehr brutale Morde von Frauen zu klären, bei denen immer ein Kastanienmännchen hinterlassen wurde. Mal sofort erkennbar, dann wieder etwas versteckt. Das wirklich seltsame ist jedoch, das dort Fingerabdrücke eines verschwunden Mädchens auftauchen, dessen Fall eigentlich schon gelöst war. Lebt das Mädchen wohl doch noch ? Was hat die Entführung mit dem Mord an den Frauen zu tun ?

Es beginnt eine spannende Reise mit vielen Irrungen und Wirrungen. Man kommt mit Themen wie Alleinerziehend, Kindesmissbrauch, Traumatas in der Kindheit, Verschwinden, Ängsten, erneuten Hoffnungen, Widerstände und dem grausamen Morden in Berührung.

So wie sich die Figur des Männchens durch eine Vielzahl von einzelnen Kastanien und einem Verbindungsglied des Zahnstochers zusammenbaut, so baut sich für mich auch dieser Thriller auf, greift in sich über lässt einen nicht mehr los, wenn man begonnen hat zu lesen. Der Autor hat es auf besondere Art und Weise geschafft diesen Spannungsbogen bis zum Schluss teilweise ins unendliche gesteigert so das ich diesen Thriller nur schwer aus der Hand legen konnte.

Bei dem Showdouwn zum Ende und nachdem ich diesen Thriller beiseite gelegt habe, musste ich erst einmal tief ein- und ausatmen. Ja, dieser Thriller raubt einem manchmal den Atem, definitiv nichts für schwache Nerven und für mich seit langem der beste Thriller den ich lesen durfte. Meine absolute Leseempfehlung 5 von 5 Sternen kann ich nur vergeben, auch wenn er eigentlich viel mehr verdient hätte.


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Rezension zu "Der Kastanienmann" von Søren Sveistrup

Kastanienmann, komm herein!
Erdbaerchenvor einem Monat

Dieses Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste, als ich es dann über Lovelybooks in einem Thrillerpaket gewann. Somit war die Vorfreude auf die kommenden Lesestunden groß.

Doch um was handelt dieses Buch eigentlich? 

Naia Thulin und ihr Partner Mark Hess versuchen einem Serienmörder auf die Spur zu kommen. Sein Modus Operandi: Er hinterlässt jedem Opfer ein Kastanienmännchen, das den Fingerabdruck der vor einem Jahr verschwundenen Kristine Hartung trägt. 

Anfangs fiel es mir sehr schwer mich für dieses Buch zu begeistern. Woher kamen nur all die guten Rezensionen? Die Geschichte beginnt zwar sehr spannend, flacht dann jedoch abrupt ab, sodass ich mich zum Lesen zwingen musste. Doch ich wollte dem Buch eine Chance geben und wurde ab der Hälfte dann doch noch belohnt. Gegen Ende konnte ich das Buch dann beinahe nicht mehr aus der Hand legen.

Die Handlung spielt in der Gegenwart. Die größeren Kapitel sind immer mit dem genauen Datum des jeweiligen Tages gekennzeichnet. Was mir auch bald auffiel ist, dass der Autor seine Charaktere immer mit ihren Nachnamen ansprach. Viel über deren Vergangenheit und Persönlichkeit erfährt man leider nicht.

Das Ende war dann leider auch nicht sehr überraschend. 

Von mir gibt es hier diesmal nur vier Sterne.

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Rezension zu "Der Kastanienmann" von Søren Sveistrup

Starker nordischer Thriller
PagesofPaddyvor einem Monat

Ich gehöre ja zu den Lesern, die früher eigentlich nur Thriller gelesen haben. Bis ich irgendwann müde war und realisiert habe, dass Thriller und Krimis meistens doch ziemlich ähnlich sind. Ich hab dann meine Thriller Dosis drastisch reduziert und hab mich der Welt der Literatur geöffnet. Und da ich eben nicht mehr 50 Thriller im Jahr lese, genieße ich es immer wieder einen richtig guten Thriller zu lesen. Im Fall von „Der Kastanienmann“ ist diese Hoffnung genau aufgegangen. Ich fand das Buch großartig. Es ist so ein richtig klassischer skandinavischer Krimi. Autor Sören Sveistrup erfindet das Genre natürlich nicht neu, aber er schafft einen großartigen, sehr atmosphärischen, düsteren Thriller. Es gab Momente in denen ich doch sehr angespannt war und das ist immer ein gutes Zeichen. Es hat Spaß gemacht in die Welt der Ermittler einzutauchen. Mit dem beiden Hauptfiguren Thulin und Hess kann man wunderbar mitfiebern. Beide sind auf ihre Art sympathisch und ich hoffe wirklich sehr sie irgendwann mal wieder zu sehen bzw. zu lesen. Die Story ist komplex aber immer überschaubar, die Morde sind bestialisch aber eben nicht künstlich brutal, wie das heutzutage ja doch öfters mal vorkommt. Und so wirkt die ganze Geschichte ziemlich rund. Alles wirkt im Thriller Genre bodenständig und nicht künstlich explizit. Sveistrup merkt man seine Drehbuchautorentätigkeit an. Das Buch wirkt immer wieder wie gemacht für eine Film bzw. Serienadaption. Packend geschrieben und eben mit dieser wunderbar düsteren Atmosphäre. Und so machen auch die gut 600 Seiten keine großen Probleme. Längen habe ich kaum entdeckt und auch wenn nicht alle Handlungsstränge zu 100% ordentlich abgeschlossen werden, bleiben am Ende kaum Fragen offen. Die einzige Frage die ich mir stelle ist: Wann kommt ein weiteres Buch vom Autor? Ich hoffe sehr, dass da noch mehr kommt. 

FAZIT
Wegen solcher Thriller ist das reichlich ausgelutschte Gerne weiterhin einfach großartig. Ein wunderbar düsterer, atmosphärischer Thriller. Ganz im skandinavischen Sinne. Top

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