„Safira: Die Fremde“ von Sümeyra Yaman ist eine dystopische Science-Fantasy Geschichte, die im Jahr 3074 spielt. Eine Geschichte über Identität, Mut und Zusammenhalt. Und das was für mich das Buch so besonders gemacht hat ist, dass hier immer passend zur Situation Verse aus dem Quran oder aber auch aus Hadithen zitiert wurden.
Die Geschichte wird aus der ich-Perspektive der Protagonistin Safira aus erzählt. Gemeinsam mit ihrem Bruder, sind sie ständig auf der Flucht. Sie leben nämlich in einer Welt, in der die sogenannten „Fremden“ aufgrund ihres Glaubens gnadenlos gejagt werden. Und Safira und ihr Bruder sind Fremde.
Zu Betinn der Geschichte findet Safira einen Brief ihrer verstorbenen Eltern, in dem sie erfahren, dass sie nicht die einzigen überlebenden Fremden sind.
Als Safiras Bruder aber dann verschleppt wird, muss sie die gefährliche Reise und Suche, alleine antreten. Das sie ihrem Feind aber schon ganz bald näher sein wird, daran hat sie bisher nicht gedacht..
Trotz der 515 Seiten, kommt man unglaublich gut durch die Seiten. Von Ereignis zu Ereignis merkt man, wie Safira immer mehr über sich hinauswächst, Mut und Stärke zeigt. Besonders schön fand ich hier auch, dass man hier förmlich gespürt hat, dass Safira diesen Mut und diese Stärke, aus ihrem Glauben zog.
Ich kann jedem dieses Buch empfehlen, unabhängig vom Glauben. Am Ende des Buches gibt es auch ein Glossar, mit Begriffen, die näher erklärt werden.



