S A Urban Einmal Sinti und zurück

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Inhaltsangabe zu „Einmal Sinti und zurück“ von S A Urban

Pedro Cingari ist neunzehn Jahre und Mitglied einer umherziehenden Sinti Familie. Abends ist Pedro regelmäßig auf der Suche nach zahlungskräftigen Freiern in Clubs und Diskotheken und verdient damit einen beträchtlichen Lebensunterhalt seiner Sippe. Den direkten körperlichen Kontakt zu seinen Kunden erlebt Pedro, durch eine spezielle Trancetechnik, nie wirklich mit.
Alles ändert sich, als er Carla Jumen kennenlernt. Sie verliebt sich in ihn. Doch für Pedro ist die Begegnung mit ihr nur ein Job. Erst als er Carla zufällig wiedertrifft, merkt er, dass er für sie anders empfindet. Durch unangenehme Verstrickungen, landet er bei ihr zu Hause. Als es zu einer Liebesnacht kommt, erlebt er mit ihr sein bewusstes „erstes Mal“.
Nach der ersten Euphorie überfallen ihn quälende Zweifel. Könnte er sein Leben für Carla ändern? Wäre er fähig sich von seiner Familie zu trennen?
Schweren Herzens entschließt er sich, Carla noch in dieser Nacht zu verlassen. Selbst als sie ihm folgt und anfleht, ihnen eine Chance zu geben, stößt er sie, voller innerer Ängste und Zweifel von sich. Er glaubt, in ihrer Welt, als Analphabet keine Chance zu haben.
Verbittert zieht er mit seiner Familie weiter und versucht sein altes Leben weiterzuführen. Doch es ist ihm unmöglich sich weiter prostituieren. Als er das dem Stammesoberhaupt seiner Familie mitteilt, verbannt dieser ihn aus der Sippe.
Verzweifelt fliegt Pedro nach Deutschland zurück, wo er Carla aufsuchen und mit ihr nun doch ein normales Leben aufbauen will. Doch er findet Carla ist mehr.
Hilflos wendet er sich an Julian Hofmüller, eine flüchtige Bekanntschaft. Julian ist überglücklich Pedro wiederzutreffen, da er in ihn verliebt ist. Nachdem der schüchterne Julian einem ungeschickten Annäherungsversuch startet, kommt es bei Pedro zu einer Kurzschlussreaktion. Er unternimmt einen Suizidversuch.
Nach einer Zeit der Neufindung und Umorientierung beginnt Pedro, eine behutsame Freundschaft zu Julian aufzubauen. Julian hilft ihm Fuß zu fassen.
Als Pedro erste berufliche Erfolge als Gitarrist hat, nimmt er wieder Kontakt zu seiner Familie auf. Außerdem hegt er immer noch Hoffnung sich mit Carla zu versöhnen.
Da er immer noch nicht gut schreiben kann, bittet er Julian einen Brief zu schreiben. Doch Julian schreibt falsche Informationen in diesen Brief an Carla.
Als Pedro Carla wiedersieht, denkt er, alles wäre wieder in Ordnung. Doch Carla glaubt, dass Pedro noch immer als Callboy arbeitet und bezahlt ihn für die zusammen verbrachte Nacht.
Pedro droht erneut zusammenzubrechen. Doch Julian, der dies alles provoziert hat, ist vorausschauend zur Stelle und nimmt sich seiner an. Liebevoll bietet er Pedro Trost und schleicht sich damit noch mehr in dessen Leben ein.
Gemeinsam machen sie sich auf eine Reise zu Pedros Familie. Doch die Reise ändert anders, als sich das beide vorgestellt haben.

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  • Leserunde zu "Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig: 18 erotische Rezepte" von Jannis Plastargias

    Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig

    J_Walther

    Erotik und Essen - Genuß und Lust - ein zeitloses Thema! Zusammen mit dem Herausgeber Jannis Plastargias laden wir Euch zu einer Leserunde dieser Anthologie ein. Der Größenwahnverlag stellt 5 Taschenbücher und 5 eBooks zur Verfügung. Die Anthologie enthält Beiträge bekannter Autoren, wie Justin C. Skylark, Raik Thorstad, S. A. Urban, C. Dewi, Silke Porath u.v.a. - viele Autoren werden sich an der Leserunde beteiligen. Mehr Infos und Leseprobe hier:  Verlag Inhalt: Kennst du das? »Liebe geht durch den Magen« sagt man, und du zerbrichst dir schon seit Tagen den Kopf darüber, was du an Leckerem kochen sollst! Du hast ein Ziel: sie/ihn zu verführen, und schon das Essen soll deine erotischen Absichten enthüllen. Bald ist sie/er da. Sorgfältig den Salat d´amour auf die Teller anrichten, die Spargelcremesuppe de luxe noch mal probieren – ja, heiß ist sie und lecker – der Backofen ist abgeschaltet, du schaust nochmal, ob der Braten nicht eine zu dunkle Kruste bekommen hat – ob ihr/ihn die Nuss-Karamell-Sauce dazu schmecken wird? – spätestens beim Dessert muss sie/er dich küssen, deswegen hast du Quarkcreme mit Schuss vorbereitet – Alkohol ist immer gut – es klingelt – oh Gott, sie/er ist da – schnell noch einen Schluck nehmen – habe ich das richtige Outfit? – es klingelt nochmal, lange Schritte führen dich zur Tür, mit zitternden Händen machst du auf, und zwei große, verliebte Augen – ach, endlich, dieser Blick! – schauen dich erwartungsvoll an. In dieser 2. Queer-Anthologie stellt Jannis Plastargias ausgesuchte Geschichten vor, die sinnlich, frivol, überraschend, aber auch traurig sind, Erzählungen über Menschen, die versuchen, mit erotischen Rezepten den Partner zu verführen – oder ihn zu töten, auf jeden Fall ihr kulinarisches Handwerk beherrschen und meistens in der Küche zu finden sind. Um Irritationen vorzubeugen: - im Mittelpunkt der meisten Geschichten stehen homosexuelle/ transidente oder anderweitig queere Figuren - es sind Kurzgeschichten - es geht um Erotik und Sinnlichkeit im weiteren Sinne Schreibt in Eure Bewerbung bitte, ob ihr eBook oder Paper bevorzugt. Wir freuen uns auf Eure Beteiligung!

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  • Rezension zu "Einmal Sinti und zurück" von S A Urban

    Einmal Sinti und zurück

    KyraCade

    06. January 2012 um 18:59

    Der neunzehnjährige Pedro ist Mitglied einer Sinti-Familie. Um sein Leben und das der Sippe zu finanzieren, geht er anschaffen. Seine Freier findet er in abends in Clubs und Diskotheken. Doch als er Carla, die Tochter einer Kundin, kennenlernt, gerät seine Welt aus den Fugen. Plötzlich sind da Gefühle, mit denen er nicht recht umzugehen weiß und er kann seinen Job nicht mehr ausführen. Die Sippe verstößt ihn und Pedro findet Zuflucht bei einer flüchtigen Bekanntschaft aus München. Der junge Mann heißt Julian, ist in den Sinti heimlich verliebt und versucht, seine Gefühle im Zaum zu halten. Während Pedro sich langsam an das neue Leben gewöhnt und von seinem Zusammenbruch erholt, beginnt er Fuß zu fassen. Er wird Gitarrist bei der Band „The Picture of Dorian“ und feiert erste Erfolge. Doch als er Carla wiedersieht und auf eine Versöhnung hofft, endet das Treffen anders als erwartet und er droht erneut zusammenzubrechen. Julian kümmert sich aufopfernd um ihn und begleitet Pedro schließlich zu seiner Familie. Doch die Reise endet mit einer Überraschung. Ohne zu wissen, was mich erwartet, schlug ich das Buch auf und fand mich sofort in einem Gespräch zwischen Pedro und einer Freierin wieder. Keine großartige Einleitung, die erst mal mühsam beschreibt, wo man sich befindet, nein, gleich mitten rein ins Geschehen. Platte Beschreibungen vom Liebesspiel werden aber ausgelassen, stattdessen kann sich der Leser selbst Gedanken dazu machen, oder drüber hinweg lesen. Die Geschichte ist sehr einfühlsam erzählt und alles andere als rosarot. Negative Erfahrungen und Erlebnisse werden schonungslos beschrieben, der Protagonist hat kein einfaches Leben – und es wird sogar noch schwerer für ihn, ohne dass maßlos übertrieben wird. Das Chaos der Gefühle, das Nichtverstehen der Situation und die Ungewissheit vor einem Neuanfang werden ausdrucksstark geschildert und der Leser kann mit dem jungen Pedro mitfühlen. Außerdem baut Urban viel Spannung auf, man möchte unbedingt erfahren, wie es nun weitergeht und ob dieses Vorhaben erfolgreich ist und jener Plan misslingt. Gut gefallen haben mir der Bezug zu München und zur Schwarzen Szene, die allerdings nur am Rande beschrieben wird. Man muss sich bewusst machen, dass der Himmelstürmer Verlag ein kleiner Verlag ist, der auch Abstriche machen muss. Das Lektorat ist nicht fehlerfrei und hin und wieder stört es beim Lesefluss, wenn Verben falsch konjugiert sind und ähnliches. Irritiert hat mich die Tatsache, dass der Sinti Pedro seinen Körper verkauft, obwohl er noch Teil der Sippe ist. Dies ist eigentlich unüblich, aber darauf muss man sich bei diesem Roman einlassen. Dafür wird auf Kleinigkeiten geachtet, so ist Pedro Analphabet und hat Schwierigkeiten beim Briefeschreiben oder dem Entziffern der Klingelschilder. Manchmal sind die Zeitsprünge nicht ganz nachvollziehbar und man versteht erst nach einigen Sätzen des neuen Kapitels, wie viel Zeit inzwischen vergangen ist. Ein schöner Entwicklungsroman, der trotz aller negativen Erfahrungen deutlich macht: „Das Leben war wirklich voller Überraschungen und einfach wunderbar.“

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