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Rezension zu "Silver Bullet: An Urban Fantasy Mystery: 2 (Preternatural Affairs)" von S M Reine

Es geht aufwärts
Daninskyvor 5 Jahren

Silver Bullet setzt direkt nach Witch Hunt an.

 Das neu geformte Team des Magical Violations Department trifft in Reno ein um zu Untersuchen welches Ereignis in der Region zu einem einen gemessenen Ausschlag Infernaler Energie geführt hat. Doch ihr einziger Informat, der Licht in die Sache hätte bringen können, beschließt, nachdem sie eine ominöse Warnung von sich gab das „Sie“ kommt, sich selbst in die Hölle zurückzuschicken.

 Nun ist es an dem Team sich in die Höhle des Löwen, in Craven’s Casino zu begeben, in dem ihr Informant arbeitete. Leichter gesagt als getan, Craven ist ein mächtiger Albtraum-Dämon und wer als Mensch in seinen Einfluss gerät, kommt da nicht unbedingt intakt wieder heraus, wenn überhaupt.

 

 Silver Bullet hat mir mehr Spaß gemacht zu lesen als sein Vorgänger, die Story ist diesmal besser strukturiert, und angelt diesmal um hinweise auf das kommen eines „Overlords“, vermutlich der kommende Hauptgegner für die neue Serie. Das ganze liest sich dabei immer noch wie eine Paranormale TV-Show, vorzugsweise eine mit David Boreanaz in der Hauptrolle, was ein weiter Pluspunkt ist.

 Tatsächlich erleben wir hier quasi den selben Aufbau von Teaser, Intro, und Hauptteil, mit einem etwas offenen Ende das den Appetit anregt auf die nächste Episode.

Wir haben sogar einen Werwolf Gaststar.

Unglücklicherweise ist Silver Bullet aber immer noch nichts das ich neuen Lesern nahe legen wollte. Was Traurig ist, denn ich habe wirklich gehofft das eine neue alleinstehende Serie im Seasons/Descent Universum genau das sein könnte, etwas mit dem sich neue Leser für S.M. Reine gewinnen ließen.

Und vielleicht ist es ja auch nur meine Position als jemand der von der Warte früherer Werke, und wie die neue Serie sich hier in die Chronologie so wie wir sie kennen einfügt, oder eben nicht immer einfügt, auf die Geschichte blickt, das mir beim Lesen das Gefühl gab das es für Neueinsteiger schwer sein dürfte aus allem was hier so geschieht einen Sinn zu ziehen.

Wer gerne TV-Shows liest, sollte dem ganzen wohl trotzdem mal eine Chance geben, zumindest wenn man sich nicht an vulgärer Sprache stört – was für mich ein weiterer Knackpunkt der neuen Serie ist, ich mag Cèsar immer noch nicht.

 

Und damit bin ich raus hier.

Sollten noch Fragen sein, schaut einfach nach dem Kerl in der Ecke, der damit beschäftigt ist Rylie Gresham anzuhimmeln.

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Rezension zu "Witch Hunt: An Urban Fantasy Mystery: 1 (Preternatural Affairs)" von S M Reine

Schwacher Auftakt
Daninskyvor 5 Jahren

Witch Hunt ist der Start für eine neue Reihe im Seasons of the Moon/Descent Universum von SM Reine. Zeitlich ist das ganze angesiedelt vor den beiden Reihen, d.h. Elise und James sind zu diesem Zeitpunkt noch in "Rente" und Rylie wurde noch nicht gebissen.
(Für Insider: Death's Hand spielt ein Jahr später, The Cain Chronicles vier Jahre später)

Als Fan ihrer Serien mochte ich Witch Hunt in so fern als es im bekannten Universum spielt, auch wenn es micht etwas verwirrt dass es hier nun das, in Darkmoon vorgeblich neu gegründete, Office for Paranormal Affairs (OPA) schon gibt und sich als Bürokratischer Arm der Union of Kopides and Aspides darstellt (mit diesen aber in einem ständigen Kompetenzstreit steht).
Das stellt wieder so einiges das man zu wissen glaubte in Frage.

Für nicht Eingeweihte:
Die Union entspricht in etwa der militärischen Organisation welcher Buffys ex-lover Riley angehörte, während die OPA sich mehr mit den Men in Black vergleichen lässt... nicht hilfreich?
Nun, wer kein etwas nerdiger Pop-culture Geek ist wird sich mit Reines Welt grundsätzlich schwer tun fürchte ich.

Die OPA, das sind im Seasons of the Moon spin-off The Cain Chronicles die mit den schwarzen Hüten, und Witch Hunt Haupcharakter Cèsar Hawke ist eine männlich Hexe in deren diensten. So weit so gut.
Die Geschichte startet als ziemlich typische Noir Story mit einem recht egoman wirkenden Cèsar der ohne Erinnerung an die Ereignisse des vorabends mit einem Mordskater erwacht, und dann in seiner Wohnung eine Leiche findet. Da es sich bei der Toten ausgerechnet auch noch um die Bedienung aus seiner Stammkneipe, hinter der er schon seit Monaten her ist, handelt, ist ihm sofort klar das er aus dieser Sache nicht so einfach rauskommt. Also bitte er ersteinmal seine Partnerin Suzume Takeuchi ein Team auf seine Wohnung anzusetzen zur Spurensicherung, möglichst bevor das LAPD sich auf ihn als Täter festgelegt hat. Nachdem dieser Anruf allerdings folgenlos bleibt, sieht sich Cèsar gezwungen aus der Haft zu fliehen und selbst nach dem Mörder zu suchen. Glücklicherweise war er momentan sowieso damit beauftrag für das OPA eine angebliche Necromantin ausfindig zu machen; falls sie wirklich Kontakt zu den Toten haben sollte, wäre sie perfekt geeignet um ihn zu entlasten.
Er muss sie nur finden bevor er der Hexenjagd des LAPD zum Opfer fällt.


Tatsächlich liest sich die Geschichte richtig flott weg, wenn man sich mal an Cèsar gewöhnt hat, der zwar ganz anders ist vom Charakter als man zuerst meint, aber für mich trotzdem nie richtig sympatisch wurde. Zum einen schreibt S.M. Reine sehr eingängig, zum anderen weil gedruckt es wohl nur auf etwa hundert Seiten käme. Und Reine lässt ihre Geschichte im letzten Drittel mehr Haken schlagen als ein Hase auf der Flucht, so das man bald nicht mehr weiß wer hier auf wessen Seite steht und Seite um Seite der Auflösung entgegenfiebert.

Nur leider zerfällt der Plot da nahezu komplett, vieles macht nur noch wenig bis keinen Sinn. Ein großteil des Mysteriums entpuppt sich als eine unglückliche Verkettung von Zufällen.
Was bleibt sind ein paar sympathische Nebenfiguren und das Gefühl man hätte gerade den Pilot zu einer neuen TV-Serie hinter sich gebracht, denn viele der Plotelement erscheinen genau da entlehnt:

*Minor Spoiler*
Es endet mit der Gründung einer neuen Einheit innerhalb der OPA, dem Magical Violations Department, unter der Führung des etwas exzentrischen Millionärs Fritz Friederling, einem Mann mit ungewöhnlich viel Einfluss aber ebenso ungewöhnlich wenig gesundem Menschenverstand. Das neue Team besteht aus Cèsar, Partnerin Suzume, sowie der Zivilistin Isobel Stonecrow.
Und der erste Auftrag wartet schon auf sie in Reno, The Descent Fans kommt da eine Ahnung...


Die Idee, die hinter Witch Hunt steht ist dabei eigentlich recht witzig, denn Papierschieber Cèsar ist als Außenagent weniger James Bond denn Maxwell Smart, ein Bürokratischer Nerd sammt Star Trek Blu-Ray Sammlung, den letzlich nur die kämpferische Kompetenz seiner Partnerin am Leben erhält. Es hätte das Zeug zu leichtfüßiger Comedy, wäre da nicht der eher vulgäre Sprachstil der die Erzählung aus Sicht der ersten Person kennzeichnet, und so dass ganze eher wie einen etwas verunglückten Seitenhieb auf den Noir Roman erscheinen lässt.

Treue Fans werden dem ganzen trotzdem einen Blick geben wollen, nicht zuletzt wegen der zu erwartenden Berührungspunkte mit den anderen Serien, für Neueinsteiger lässt es sich leider gar nicht empfehlen - den dafür hat Witch Hunt leider zu wenig Plot.

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