S. A. Graham Todesengel (Sie kam und brachte das Verderben)

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Inhaltsangabe zu „Todesengel (Sie kam und brachte das Verderben)“ von S. A. Graham

Die Fahrt in die Highlands sollte Hilfe bringen für die nervlich ehr angeschlagene 13-jährige Christina. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. In Schottland erwartet die kleine Familie das Grauen. Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen ineinander, und die Liebe zwischen Ashton und seiner Frau Charlene wird auf eine harte Probe gestellt. Erst der junge Arzt Marvin, ein Studienkollege von Ashton, bringt eine Geschichte ins Rollen, deren Ende entsetzlich erscheint. Charlene kämpft verzweifelt gegen die drohenden Schatten, doch es scheint kein Entrinnen mehr zu geben... Leseprobe: Christina setzte sich und lehnte den Kopf ein wenig zurück. Sie schloss die Augen. Fremde Geräusche waren zu hören, die sie aus der Stadt, wo sie aufgewachsen war, nicht kannte. Ein kühler Luftzug umwehte ihr Gesicht, und es fühlte sich an wie ein sanftes Streicheln. Noch ehe Christina wieder die Augen öffnen konnte war sie auch schon eingeschlafen. Eine liebevolle Hand legte sich auf die ihre. Das Mädchen lächelte vor sich hin. "Bist du endlich wieder da, Mummy?", fragte sie glücklich. "Ich habe dich so vermisst. Tut es sehr weh?" "Es ist in Ordnung", antwortete eine liebevolle Frauenstimme. "Du darfst deinem Dad nicht böse sein deshalb. Er hat nur getan, was er tun musste. Bald werden wir wieder zusammen sein. Hab noch ein wenig Geduld." "Ich freu mich so auf dich, Mummy", murmelte Christina jetzt wieder und öffnete langsam die Augen. Noch immer war da der See, der verträumt mitten im Park von Rochester Castle lag, und auch das hohe Gras an seinem Ufer stand da, als gäbe es nichts Selbstverständlicheres auf dieser Welt. Und doch hatte sich etwas verändert. Die Bank fühlte sich anders an, war rauer und klobiger, und nicht weit von hier entfernt konnte sie eine Frau und einen Mann hören, die sich offensichtlich heftig stritten. Das Mädchen stand auf. "Mum?" "Bleib wo du bist, Thissa!", rief die Frau erregt. "Wir gehen gleich. Ich muss nur noch mit dem Laird…" Ein lautes Klatschen war zu hören, als wäre jemand geschlagen worden. Die Frau schrie auf, und dann war es mit einem Mal ganz still. Schließlich wurde leises Wimmern hörbar. "Nicht, Andrew", bettelte die Frauenstimme. "Ich kann doch nichts dafür. Es ist dein Kind, das ich unter dem Herzen trage. Verstoße mich nicht, wo soll ich denn hin?"

Ein tolles Buch, ich bin noch total gefangen von der Geschichte.

— LionsAngel
LionsAngel
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