S. Barroux

 5 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Ahmed, Was machen Eltern nachts? und weiteren Büchern.

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Ahmed

Ahmed

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Erschienen am 01.08.2016
Mein Opa, der Mond und ich

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 (1)
Erschienen am 01.08.2016
Wir ziehen um!

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Erschienen am 04.09.2017
Was machen Eltern nachts?

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 (1)
Erschienen am 02.03.2018

Neue Rezensionen zu S. Barroux

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Rezension zu "Was machen Eltern nachts?" von S. Barroux

Kaum ein Buch hat die Fantasie unserer Kinder mehr angeregt.
Kinderbuchkistevor 7 Monaten

Was sich Kinder so alles vorstellen!
Eine wunderschöne, sehr gefühlvolle Geschichte 
auch als Gute Nacht Geschichte
für Kinder ab 3 Jahren

Wer hat sich nicht schon einmal gefragt was andere in der Nacht machen?
Thierry Lenain erzählt uns die Geschichte der kleinen Sofia, die sich fragt was wohl ihre Eltern machen wenn sie schläft.
Es ist dunkel. Eigentlich sollte Sofia jetzt wohl schlafen aber die vielen Gedanken hindern sie daran also ruft sie nach ihren Eltern, die vermutlich auch schon schlafen. Die Tür zu Sofias Kinderzimmer ist einen Spalt offen. Das Licht vom Flur reicht fast bis zu ihrem Bett.
Von weitem hört man eine Stimme. 
Da Sofia jetzt weiß, dass die Eltern noch nicht schlafen stellt sie ihre Frage.
"Was macht ihr nachts, wenn ich schlafe?"
Statt einer Antwort bekommt sie jedoch auch eine Frage gestellt.
"Was glaubst du denn, was wir machen, Sofia?"
Und nun beginnt die Geschichte. Auf jeder Doppelseite bekommen wir nun von Barroux illustriert eine von Sofias Vorstellungen erzählt. Der Text beruht lediglich aus einen sehr kurzem Dialog zwischen Sofia, die erzählt was sie glaubt und den Eltern, die knapp darauf reagieren. Sofias eigentliche Vermutung wird über Barroux Zeichnungen lebendig.
Da sehen wir die Eltern im Wohnzimmer liegen. Ein Chaos wie man es sonst von Kinderzimmer kennt verdeutlich, dass sich die Eltern so richtig gehen lassen. Chipstüte und co lassen grüßen. Und Sophia, was denkt sie? Sie glaubt, die Eltern schauen ganz viel Zeichentrickfilme.
Sofia darf keine Zeichentrickfilme gucken oder zumindest nur ganz wenig. Wenn sie machen könnte was sie wollte würde sie das bestimmt machen also projiziert sie ihre Träume auf die Eltern.
Wenn Sofia tun könnte was sie wollte würde sie bestimmt lauter leckere Dinge futtern. Daher glaubt sie auch, dass die Eltern nachts Bonbons, Kuchen und Eis essen.
Barroux führt uns mit seinem Bild in ein wahres Schlaraffenland und mitten drin zwei kugelrunde Eltern. Aber dann würden die Eltern ja furchtbare Bauchschmerzen bekommen geben sie zu bedenken.
Was könnten die Eltern noch machen?
Mit Freunden wild tanzen, als Ungeheuer verkleiden und in fremde Länder reisen oder haben sie vielleicht noch ganz viele andere Kinder um die sie sich Nachts kümmern müssen`?
Ein herrliches Bild erwartet uns Leser. Kinder wohin man schaut und mittendrin Sofias sehr gestresste Eltern.
Vielleicht tanzen sie ja auch wie Indianer und sagen Zaubersprüche auf damit Sofia sich in ein artiges Mädchen verwandelt?
Die Antwort der Eltern berührt doch sehr ......"wir mögen doch unsere Sofia so, wie sie ist!"
Sicherlich hat jedes Kind so seine eigenen Vorstellungen, die angeregt durch Sofias teilweise sehr fantastischen Gedanken vermutlich noch wilder werden als vor der Geschichte. Das zumindest haben wir bei unseren Lesungen mit unseren Lesern gemacht. Einleitend frage ich immer:
"Habt ihr euch schon einmal Gedanken gemacht, was eure Eltern machen wenn ihr im Bett liegt und schlaft?
Die meisten haben sehr genaue Vorstellungen, die darauf beruhen, dass die Kinder schon hin und wieder mal wach geworden sind und dann gesehen haben was die Eltern machen.
So erzählen sie meist davon das die Eltern vorm Fernseher oder Computer sitzen. Einige sagen auch das gelesen wird oder in der Küche aufgeräumt und Wäsche gewaschen wird. Eltern gegen auch schon mal zum Sport, treffen sich noch mit Freunden oder sie müssen arbeiten.
Das sie all das machen was Kinder gerne machen würden hörte man nicht.
Alles wie erwähnt sehr real. 
In den Lesungen gehen die Kinder unglaublich intensiv mit. Bei jedem Bild, jeder Vermutung greifen sie etwas aus der Geschichte auf um es weiter zu spinnen. Oft müssen wir die Kinder in ihrer Euphorie geradezu stoppen um weiter zu lesen und die anderen Bilder zu betrachten.  Barroux Bilder laden aber auch geradezu dazu ein eigene Fantasien zu entwickeln. 
Wie geht es nun mit unserer kleinen Sofia weiter. Ob sie noch darauf kommt was die Eltern machen?
Wir wissen es nicht ganz genau. Aber was sie an diesem Abend machen, das können wir sehen. Nach all der Fantasien und dem Gedankenaustausch mit den Eltern geht sie zu ihnen ins Schlafzimmer wo sie liebevoll von den Eltern umarmt einschläft.
Ein Ende, gefühlvoll und intensiv wie die ganze Geschichte.
*
Unsere Lesekinder lieben Geschichten die Barroux illustriert weil sie einfach und klar erzählen. Auf den ersten Blick wirken sie für viele Erwachsene dünster, doch das ist ganz und gar nicht so. Durch die Wahl eines dunklen Hintergrundes lassen sich die Botschaften intensiver darstellen weil der Fokus klarer hervorsticht. hier nun haben wir es ohnehin mit einer Nacht Geschichte zu tun, was Kinder schneller realisieren als Erwachsene.
Die jungen Leser finden sich in Barroux Bildern sofort wieder genau das schafft den Zugang zur Geschichte.
Mit dieser Geschichte wird die Fantasie der Kinder sehr angeregt. Das hat unsere Erfahrung gezeigt. Es macht einfach Spaß den Gedanken freuen Lauf zu lassen auch mal völlig verrückte Sachen zu denken. Daher eignet sich diese Geschichte auch wunderbar als gute Nacht Geschichte in der bestimmt der ein oder andere lustige Träume haben wird.
*
Wir haben nach den Lesungen mit den Kindern weiter gesprochen. Nun waren die Vorstellungen von dem was Eltern in der Nacht machen wesentlich fantasievoller. Da verwandeln sie sich in Vampire, klettern auf Schränke um besser Fernsehen zu können, machen so viel Popcorn dass das Wohnzimmer nicht mehr zu betreten ist oder sie baden mit Planschentchen in der Badewanne, gehen heimlich in die Kinderzimmer um sich Spielzeug zu holen um damit zu spielen und .....
Ach ich höre jetzt auf über die Fantasien unserer Kinder zu reden.
Besser ihr holt euch das Buch und seht was es mit euch macht. Vielleicht zieht es euch ja genauso in due Geschichte wie unsere Lesekinder.
*
Ein wundervolles Bilderbuch, das auch die liebevolle Beziehung der Eltern zu ihrer Tochter deutlich herüber bringt.
*
Ein Buch zum Träumen!

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Rezension zu "Ahmed" von S. Barroux

Ein faszinierendes Bilderbuch über die stille Beziehung eines kleines Jungen zu einem Obdachlosen. N
Kinderbuchkistevor 8 Monaten

Eine wunderbare, besondere Geschichte über die stille Beziehung  eines kleinen Jungen zu einem Obdachlosen


für Kinder ab 5 Jahren


Auszug:

»Mein Vater sagt, er ist ein Stadtstreicher.«
- »Weißt du, was das ist?«
- »Ja, jemand der keinen festen Wohnsitz hat.«
- »Aber er sitzt doch immer am gleichen Platz!«
- »Na, dann ist er auch kein Stadtstreicher!«
*


Menschen, die mich kennen wissen, dass ich die Bücher von Barroux liebe. Seine Art in Bild und Wort zu erzählen ist einfach faszinierend. Seinen Figuren verleiht er durch die unterschiedlichsten Illustrationsweisen so viel Ausdrucksstärke, dass man immer nur wieder fasziniert hin schaut. Auf den ersten Blick muten sie vielleicht zuweilen ein wenig reduziert und einfach an, aber genau darin liegt das Besondere. Mit wenig viel erzählen. Dies gelingt durch die Kombination von Techniken, oft experimentell, mit großen Farbflächen in die hinein er oft nur wenige Striche zeichnet, die so viel mehr erzählen, als man zunächst vermutet. Durch die Fokussierung auf das wesentlich lenkt er uns Betrachter. Sei es die rote Mütze des Jungen oder  die kantigen Gesichtszüge des Obdachlosen mit den scheinbar wirren Strichen die den Bart bilden. Für den ein oder anderen wirken seine Bilder dunkel und kühl doch das ist nicht so. Farben setzt er bewusst ein um einen Fokus zu setzten, zu akzentuieren und Stimmungen zu transportieren. Erst durch den Wechsel von dunklen, kantigen Illustrationen und hellen farbigen Bildern werden die Botschaften und Intentionen deutlich. Liebliches wie eine reduziert gezeichnete Blumenranke in Verbindung zu kantigen Elementen mit denen er das Bild eines Wüstenkönigs beschreibt wirken im ersten Moment sehr konträr vermitteln dem Betrachter aber eine poetische anmutende Botschaft. Besonders faszinierend ist für mich immer wieder,wie er bei dem kleinen Jungen mit nur zwei kleinen Strichen Augen zeichnet die Stimmungen in Perfektion transportieren.
Barroux ist bekannt dafür, dass er Geschichten erzählt, die nicht jeder erzählen mag. Eine Kindergeschichte über einen Obdachlosen zu erzählen, ist wichtig wird aber selten thematisiert.
Obdachlose, Stadtstreicher oder wie immer man sie nennen mag sind Teil unseres Lebens. Teil eines Stadtbildes. Und dennoch nehmen wir sie entweder gar nicht wahr oder als Ärgernis obwohl sie in der Regel einfach nur da sind. Wenn ich jemanden auf der Straße, vor einem Laden oder in einem Park sehe frage ich mich wie es dazu kommen konnte, dass er auf der Straße lebt. Doch ich frage ihn nicht selbst. Ich gebe ihnen etwas und würde gerne mehr erfahren doch ich frage nicht. Ich ärgere mich über mich selbst das ich nicht frage. Manchmal denke ich mir selbst eine Geschichte aus, die passen könnte. Neulich zum Beispiel als eine junge Frau zusammengekauert am Boden saß. Vor ihr ein Becher. Da musste ich an meine Tochter denken, die im Amerika umher trampt Musik macht und erzählt wie freundlich die Leute zu ihr sind. Das Mädchen was ich traf sah nicht glücklich aber auch nicht richtig unglücklich aus. Ich gab ihr etwas Geld und ging. Seither sehe ich sie regelmäßig. Jedes Mal gebe ich ihr etwas. Wir verständigen uns mit freundlichen Blicken. Eine seltsame aber auch schöne Begegnung, auf die ich mich irgendwie schon freue.
Wieso ich das hier bei einer Buchbesprechung erzähle?
Ganz einfach. Als ich jetzt dieses Buch von Barroux in Händen hielt war es ein klein wenig wie bei mir.
Erzählt aus der Ich-Perspektiver eines kleinen Jungen lässt Barroux seine Geschichte lebendig werden.
Der kleine Junge nimmt immer den gleichen Schulweg. Morgens wie abends. Abends sitzt ín einer dunklen Ecke fast unsichtbar ein bärtiger Mann. Von seiner Erscheinung her erinnert er den Jungen an einen Wüstenkönig. In poetischer Weise lässt er uns an seinen Vorstellungen von dem Land teilhaben. Hierbei stellt er sich nicht nur das Land vor sondern auch das Leben in dem er sich den Mann, den er immer Abends an der selben Stelle trifft hineinprojiziert. Eine schöne Vorstellung gezeichnet in warmen,viel sandigen  Farbtönen. Auch hier Bleistiftzeichnungen, die an das Architekturstudium des Bilderbuchmachers erinnern hinein gezeichnet in Farbflächen. Die Figuren mit kleinen Farbakzenten wie z.B. einem roten Schal oder einem farbigen Pulli. Beim Betrachten wird einem warm ums Herz. Wir fühlen fast die Luft und den Sand unter unseren Füßen so intensiv erreichen uns die Bilder.
Dann wird es wieder dunkler. Unser kleiner Protagonist erzählt uns, dass es Winter geworden ist und die Obdachlosen nun meist in Behelfszelten schlafen. Er fragt sich ob auch sein "Freund" dort nächtigt und er fragt auch seinen Vater, der ihm mit viel Verständnis und Rat zur Seite steht. Der Junge hat ein Indianer Zelt. Ob der Mann auch wie ein Indianer im Zelt schläft?
Eigentlich sieht der Junge den Mann nur in der Ecke sitzend. Doch hin und wieder steht er auch auf. Dann wirkt er wie ein mächtiger Riese. Den die meisten Menschen im Vorbeigehen dennoch nicht wahr nehmen. Es gibt aber einige wenige, der auf ihn zu gehen, ihm auch mal etwas zu Essen reichen.
Mit ausdrucksstarken, eindrucksvollen Bilder vermittelt uns Barroux ein tiefes Gefühl für das Leben auf der Straße, bei Wind und Wetter. Gleichzeitig aber auch für das Interesse und die Sorgen die sich der Junge um den Mann, der mit der Zeit ein stiller Freund wird, macht. Als dieser dann plötzlich nicht mehr kommt ist der Junge sehr traurig stellt sich dann aber vor, das der Mann zurück in seinen warmen, sonnigen Wüstenstaat gekehrt ist.
Warme, farbige Bilder führen uns mit viel Hoffnung und Licht aus der Geschichte, die auch wenn sie oft mal dunkel ist dennoch nicht dunkel ist.
Ich habe das Buch in den letzten Tagen viel vorgelesen. Kindern im Alter zwischen 4 und 12 Jahren. Es war erstaunlich mit welcher Aufmerksamkeit und mit welchen Gedanken sie der Geschichte folgten und später im Gespräch eigene Erlebnisse mit der Geschichte verknüpften.
Was deutlich zu erkennen ist, das Buch baut Schranken ab. Es führt einen in und durch ein Thema, mit dem Erwachsene sich leider oftmals nicht auseinander setzten wollen, das Kinder aber beschäftigt. Viele der Kinder berichteten davon, dass sie regelrecht von ihren Eltern weggerissen wurden und nicht hinschauen sollten. Fragen wurden eigentlich nie beantwortet.
Jetzt einmal darüber zu sprechen und auch überlegen zu dürfen wieso jemand auf der Straße lebt war für viele fast wie eine Erleichterung.
Ich hoffe es wird bald mehr von Barroux Büchern geben und bin jetzt schon gespannt welches Themas er sich dann annimmt.


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Rezension zu "Wir ziehen um!" von S. Barroux

Ein tolles Buch, das sich auf sehr originelle und amüsante Weise der Thematik annimmt und Mut macht
Kinderbuchkistevor einem Jahr

Thema Umzug / Neuanfang
für Kinder ab 3 Jahren


Auf äußerst amüsante und einfühlsame Art bekommen wir von Alice Briere-Haquet und dem Illustrator Barroux eine Geschichte zum Thema Umzug erzählt, die Kindern die Angst nimmt und Mut macht.
Gerade dieses Thema wird in Bilderbüchern recht wenig behandelt obwohl es viele betrifft. 
Für Kinder ist das Heim, sei es das Haus oder die Wohnung ein Ort der Sicherheit bietet. Eine verlässliche Konstante, die nicht so schnell wechselt, und sowohl Heimat als auch Zufluchtsort ist. Das eigene Kinderzimmer ist das eigene Reich, das man sich selbst gestaltet und immer für einen da ist. 
Doch was wenn die Eltern, aus welchem Grund auch immer umziehen?
Kinder werden nicht gefragt, sie müssen alles was ihnen Halt und Sicherheit gibt aufgeben, sich den Eltern fügen. Nicht immer wird den Erwachsenen Bewusst was sie damit dem Kind zumuten. Sicherlich es gibt auch die Fälle, wo die Kinder in jedem Moment mit in die Planung eingebunden werden. Vielleicht sogar ihr neues Zimmer, ihr neues Zuhause mit gestalten dürfen, dann ist es für sie leichter aber dennoch nicht leicht. Ein Neuanfang an einem fremden Ort bedarf Mut.
Der Protagonist dieser eindrucksvollen Geschichte widmet sich diesem Thea auf eine sehr ungewöhnliche, äußerst amüsante Weise, die sich eigentlich nur Kinder ausdenken können. Vermutlich hat die Autorin sich das Kind in ihr bewahrt um solch eine schöne Geschichte schreiben zu können. denn hier ist keine Spur von pädagogischen Erwachsenenerklärungen, keine Spur von Mut machen Gesprächen oder ähnlichem. Unser kleiner Protagonist gibt eine ganz besondere Anzeige auf um das Haus zu verkaufen. In seiner Anzeige beschreibt er die Räume auf seine höchst eigene Weise. Er verbindet seine Gefühle und Erlebnisse, seinen Bezug zu den Räumen in kurzen Beschreibungen.
Sein Zimmer ist zwar klein und nicht so hell doch der Käufer hat Glück, denn  unserer Inserent lässt seine Leuchtsterne an der Decke hängen. Die Küche ist die beste Küche um Erdbeerkuchen zu backen, der Dachboden das ideale Spielfeld um Staubbilder zu zeichnen. So preist er jeden Raum aber auch den Garten und die Lage auf amüsante Weise an und nimmt gleichzeitig innerlich auch ein wenig Abschied.
Barroux hält alles in wunderbaren, sehr ansprechenden , kindgerechten Zeichnungen fest, die  die Geschichte so erzählen, das ein Text zum Verständnis nicht nötig ist aber letztendlich liefert dieser den amüsanten Faktor, der uns Erwachsenen schmunzeln lässt und Kinder zum lachen bringt. Besonders die Beschreibung des Zimmers des Bruders hat unsere Lesekinder erfreut.
Die Zeichnungen spiegeln die Abschiedsgefühle genauso wieder, wie die Vorfreude auf etwas Neues. So sehen wir zum Ausklang des Buches unseren kleinen Protagonisten fröhlich Kisten hinaus tragen. Ein Bild das viel erzählt und viel vermittelt vor allem aber die Angst vor dem Abschied in Vorfreude wandelt.
Ein wunderschönes Buch zu einem schwierigen Thema, das ich jedem ans Herz lege der plant mit seinen Kindern um zu ziehen.
*
Ich bin immer wieder von den Illustrationen des Illustrators Barroux fasziniert.
Klare, für den ein oder anderen vielleicht  zu einfach wirkende Zeichnungen bringen alles auf sehr auf amüsante, ausdrucksstarke Weise auf den Punkt. Dabei lässt er viel Raum für Phantasie ohne oberflächlich zu wirken. Seine Bilder erzählen Geschichten in der Geschichte. Machen neugierig, lassen schmunzeln und noch so viel mehr.
Auf der Presseseite des Ueberreuter Verlags laß ich etwas über Barroux, das mir sehr gut gefällt:
"Sein Geheimrezept: gute frische Pinsel, eine schöne Palette Farben, und eine Schüssel voll Fantasie, um Leckereien für Kinder zu machen!"
Genau das spürt man in seinen Bildern und so freue ich mich auf weitere schöne Bücher, die er illustriert.
Bei unseren Lesekindern hat er schon eine grooooße Fangemeinde!


 

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