S. D. Perry Star Trek Classic, Der dunkle Plan

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Inhaltsangabe zu „Star Trek Classic, Der dunkle Plan“ von S. D. Perry

SEKTION 31 - DER MYSTERIÖSE GEHEIMBUND

Auf dem Flug zur Deep-Space-Station M-20 fängt die Enterprise den automatischen Notruf der U.S.S. Sphinx auf. Offenbar wurde das Schiff darauf programmiert, immer weiter zu beschleunigen - bis es auseinander brechen würde. Mit einem waghalsigen Manöver gelingt es Captain James Kirk, die Sphinx abzubremsen und ins Schlepptau zu nehmen. Die Durchsuchung des Schiffes enthüllt eine Katastrophe: Captain Casden, seine Crew und ein Unbekannter - vermutlich der Saboteur - sind tot.
Zu Kirks Verdruss werden nicht er und seine Crew mit der Aufklärung des undurchsichtigen Falls beauftragt, sondern sein Freund Gage Darres. Alles deutet auf einen Zusammenhang mit der romulanischen Tarnvorrichtung hin, die Kirk und Spock den Romulanern gestohlen haben. Und dann macht Captain Darres eine erschreckende Entdeckung. Doch als er diese James Kirk unter vier Augen mitteilen will, wird er ermordet....

Eine gute Idee, die nicht sehr gut Umgesetzt ist und noch viel Luft nach oben bereithält.

— TheBookAndTheOwl

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    Star Trek Classic, Der dunkle Plan

    TheBookAndTheOwl

    26. August 2017 um 02:05

    „Star Trek: Sektion 31“ ist in vier Bänden abgeschlossen und wurde bereits in dem Jahre 2014 als reine eBook-Reihe von Heyne veröffentlicht. Die vier Bände sind meines Wissens nach über vier verschiedene Star Trek-Ableger verteilt (TOS, TNG, VOY, DS9). In dem Vierteiler geht es um die sogenannte Sektion 31, welche ein Absatz in der Starfleet-Charta ist und grundlegend eine autonome Ermittlungsbehörde beschreibt und legitimiert, alles in ihrem Gutdünken zu tun, um Starfleet-Angelegenheiten zu… sagen wir, verteidigen..Der erste Band spielt in der Originalserie. Hier wird diese Organisation das erste Mal entdeckt bzw. Vermutet. Um ehrlich zu sein, habe ich mir mehr von dem Roman erwartet, als ich am Ende bekommen habe. Die Gründe dazu erläutere ich, nachdem ich eine kurze Zusammenfassung des Inhaltes wiedergegeben habe..Die Enterprise ist auf dem Weg zu Deep Space M-20, wo eine wissenschaftliche Tagung stattfindet und einige Crew-Mitglieder, darunter auch Mr. Spock, daran teilnehmen. Auf dem Weg dorthin nehmen sie einen automatischen Hilferuf der USS Sphinx unter dem Kommando von Captain Jack Casden. Durch einen waghalsigen Einsatz gelingt es der Crew der Enterprise, das Schiff vor der drohenden Selbstzerstörung zu retten. Leider musste man feststellen, dass die Crew der Sphinx bereits tot war und jede Hilfe zu spät kam. Alle bis auf den Captain waren erstickt – Casden war von einem nicht registrierten Passagier aus nächster Nähe mit einem Phaser erschossen worden.Kirk leitete sofort Ermittlungen in diesem Fall ein und glaubte, dass Casden Amok gelaufen sei, da er die Last seiner Pflichten nicht mehr ertragen konnte. Nachdem jedoch die Ermittlung urplötzlich an Captain Derres weitergegeben worden waren, wurde er misstrauisch, Als dann auch noch Derres unter mysteriösen Umständen verstarb, witterte der Captain der Enterprise eine Verschwörung, die sich im Laufe der Geschichte bewahrheitet. Zu seinem Leidwesen muss Kirk feststellen, dass Dr. Ketteract, ein verrückter Wissenschaftler, seine neue Flamme Dr. Suni und auch McCoy alte Studienfreundin Dr. Petterson Teil dieser Verschwörung waren, um die Synthese des sogenannten Omega-Moleküls voranzutreiben, welches sie mit der Hilfe der von der Enterprise gestohlenen Tarnvorrichtung der Romulaner taten.Am Ende wird die Synthese von Dr. Suni in Gang gesetzt, was die Vernichtung der geheimen Basis und einige Schäden des umliegenden Raums zur Folge hatte. Kirk gelang es, größere Schäden abzuwenden. Doch er muss feststellen, dass er nur Narren und Lakaien eines viel größeren Problems aufgedeckt hatte. Denn die wahre Sektion 31 musste auch hohen Tieren bestehen. Er trifft sich dementsprechend mit seinen engsten Vertrauten irgendwo im Nirgendwo und riet ihnen Wachsamkeit. Man solle warten, bis diese mysteriöse Sektion 31 einen Fehler beginge, damit man sie endlich aufdecken und aus dem Verkehr ziehen konnte. Damit endet der erste Teil..Da ich die anderen drei Teile der Serie noch nicht habe lesen können, aber weiß, dass sie im vierten Band im Serienableger Star Trek Voyager endet, nehme ich an, dass diese Sektion 31 auch mit Janeway und Co. aufgedeckt wird..Um ehrlich zu sein, die Zusammenfassung des Romans klingt spannender als er es letzten Endes wirklich ist. Bis zur Seite 97 passiert nichts wirklich spannendes und wirklich los geht es erst im Epilog. Da wird es so richtig Interessant. .Fangen wir aber von vorne an, beginnend mit dem Schreibstil. Als ich mich an das Buch gemacht hatte, ging ich mit der Erwartung voraus, dass es angelehnt an die wirklichen „Classic“-Romane war. Leider wurde ich enttäuscht. Als großer Liebhaber der alten Romane hatte ich diesen freundschaftlichen und familiären Schreibstil wirklich vermisst, auch wenn es sich jetzt wirklich doof anhört. Ich möchte nicht sagen, dass der Autor nicht schreiben kann. Das kann er, sonst wäre dieser Roman nicht verlegt und übersetzt worden. Aber es ist kein Star Trek. S.D. Perry ist keine McIntyre, Cooper oder Sunny. Perry hat wirklich versucht, es so hinzubekommen wie jene genannten Autoren, die die Star Trek Romane, aber auch die Serie an sich anhand der Drehbücher geprägt hatten, aber er scheiterte daran und das merkt man auch in diesem Roman: Es kommt einem vor wie gewollt, aber nicht gekonnt. Perry schreibt sehr distanziert, dabei kam es in Star Trek Romanen immer auf Charakternähe an, alles ist lasch und oberflächlich beschrieben. Es fehlt kontinuierlich etwas..Das sind meine Gedanken zum Schreibstil. Nun kommen wir zum Inhalt der Story..Der Prolog beginnt mit einem klassischen Kobayashi-Maru-Szenario (komplett ausweglose Situation). Knackpunkt an der ganzen Sache ist: Es handelt sich um keinen Test. Der Captain der Sphinx wird hier von einem Saboteur getötet.Anschließend beginnt die Hauptgeschichte mit der Enterprise, welche auf dem Weg zu DS-M20 ist, wo die wissenschaftliche Konferenz stattfindet. Ebenso stehen die halbjährlichen Untersuchungen an, die immer noch keiner leiden kann. Dann erreichte sie auch schon der Notruf der Sphinx.Jede Handlung, jede Erzählung und Darstellung ist meines Erachtens nicht charakterkonform und sehr nüchtern ausgelegt. Es fehlt die Liebe zum charakterlichen Detail. Wo wir gerade bei Detail sind: Ich weiß, dass ist jetzt Meckern auf höchstem Niveau, aber es wurde doch tatsächlich gesagt, dass Captain Kirk ein kleines Büro hatte, dass direkt an die Brücke grenzte. Das hatte Kirk nie, sondern Picard. In TOS grenzte nichts an die Brücke außer dem Turbolift. Erst ab TNG und Voyager gab es derartige Büros. In den Originalen Serien gab es auch nie eine weitere Tür auf der Brücke. Von daher finde ich es unachtsam von Perry, über etwas zu schreiben, von dessen Materie er anscheinend keine Ahnung hat.Was ich auch seltsam und sehr unnötig fand, war der Eibau von McCoy angeblich unheilbaren Krankheit Xenopolycythämie. Demnach sollte er mit 42 sterben (zur Handlungszeit ist er 41), dabei taucht er in TNG als Admiral ein letztes Mal auf, bevor er laut Original-Canon verstirbt. Dieser Krankheit und McCoy psychischem und emotionalen Leiden werden sehr viele Erwähnungen und Ausführungen in diesem Roman gewidmet, nur damit im Epilog ganz beiläufig und ohne viel geblubbert erwähnt werden konnte, dass man doch ganz fix eine Heilung in binnen 2 Monaten gefunden hatte. Das war wirklich etwas wo ich mir dachte: Are you kidding me?! Ragefactor 100%, sage ich da nur. Letzten Endes war diese Krankheit total sinnlos und sollte anscheinend nur dafür dienen, um eine nicht gerade spannende Spannung einzubauen. Ein doppelter Fail also.Generell fand ich den Roman sehr langatmig und ganz nach dem Motto: „Komm auf den Punkt!“ und „Was hat das jetzt mit der eigentlichen Story zu tun?“Für mich gab es hier auch eindeutig zu viele und zu langatmig ausgeführte, teilweise sinnlose Romanzen. Ja, zwei Romanzen sind zu viel. Vor allem wenn sie wie bei a) Kirk total falsch ausgelegt werden und b) bei Spock zu viel hinein interpretiert wurde.Durch die Romanzen und McCoy Krankheit wollte man den Roman interessanter gestalten, indem man eine Story in eine Story einbaute, was aber nicht zum allgemeinen Canon passte und schon gar nicht zur Alternativen Zeitlinie (J.J. Abrams). Der Roman passt also in zweierlei Hinsicht einfach nicht hinein.Vor allem das Ende hatte mich stutzig gemacht. Es wurde davon gesprochen, dass der Wissenschaftler Ketteract die Tarnvorrichtung der Romulaner besaß, die Kirk vor einigen Woche gestohlen hatte (daran kann man den Roman zeitlich nach S3E2 und vor den Filmen einordnen), theoretisch war die Maschine fest in die Basis von dem Doktor integriert und als Kirk sich hat auf die Basis Beamen lassen, hatte er weder die Zeit noch die Mittel dieses Gerät mitzunehmen. Doch am Ende besaß er sie irgendwie. Es kann sein, dass ich in einem Moment nicht aufgepasst habe. Das will ich gar nicht bestreiten. Trotzdem kam mir das etwas komisch vor..Was für mich wirklich Star Trek war, war der Epilog. Er war durch und durch gut. Gut geschrieben, gut geplant. Einfach toll. Vor allem der Schlussabsatz hat mir super gut gefallen, ebenso das ganze Mysterium um Sektion 31, welches dort quasi geboren wurde..Was ich nicht verstehe ist, warum sich die Reihe über quasi alle Ableger des Franchises erstreckt (mit Ausnahme von ENT, da ENT vor TOG spielt). Ich hätte es besser gefunden, wäre man bei TOS kleben geblieben. Aber vielleicht wird diese Richtung in den Folgeromanen erklärt. Diese haben zum Glück andere Autoren, deswegen habe ich noch die Hoffnung, dass die Reihe im Laufe der Geschehnisse besser wird..Was ich auch etwas schade finde, ist die Tatsache, dass es keine Printversionen mehr von dieser Reihe im Handel zu erwerben gibt. Ich bin leider kein großer eBook-Reader-Fan. Ist die Geschichte jedoch interessant, kann ich mich durchaus dazu aufraffen, das Buch zu lesen.  .Da ich mich nun mir sehr viel Negativen befasst habe, möchte ich nun auf das Positive zu sprechen kommen, denn das gab es durchaus auch. Das Cover bspw. ist wundervoll, wie bei allen eBook-Neuauflagen des Heyne-Verlags. Auch der Insider mit den Routineuntersuchung, die immer noch keiner Leiden konnte, war wirklich nett und hat diesen Funken Star Trek wieder aufgegriffen. Das waren Momente, wo ich die Hoffnung für diesen Roman noch nicht aufgegeben hatte. Ebenso Prolog wie Epilog waren astrein und schön zu lesen. Auch die Geheimnisse um Sektion 31 fand ich thematisch wundervoll. Ich liebe diese Vorstellung, dass hohe Tiere und auch kleine Ameisen dahinterstecken. Leute, die man kennt und aufgrund dessen doch nicht kennt, wenn ihr versteht was ich meine. Dieses Konstrukt Sektion 31 ist toll und das einzige, was mich zum Weiterlesen animiert. Deswegen könnt ihr euch sicher sein, dass ich die nächsten drei Teile irgendwann in der nächsten Zeit auch lesen und rezensieren werde, wenn ich die Zeit dafür finde..Fazit: Ich gebe dem Buch insgesamt 3 von 5 Sternen. Es hat mich überhaupt nicht von Hocker gehauen, doch ganz so schlecht war es auch nicht. Ich sehe den Folgeteilen mit großer Hoffnung auf Besserung entgegen.

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  • Rezension zu "Star Trek Classic, Der dunkle Plan" von S. D. Perry

    Star Trek Classic, Der dunkle Plan

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. August 2009 um 09:01

    Die Enterprise, auf dem Weg zu einer wissenschaftlichen Tagung, empfängt einen Notruf der USS Saphir. Sie fliegt unkontrolliert im Warp und droht zu explodieren. Die Enterprise schafft es die USS Sphinx zu retten, findet jedoch die Crew und einen Fremden tot vor. Sie schleppen das Schiff zu der Raumbasis, in der die wissenschaftliche Tagung stattfindet und übergibt es einer Untersuchungskommission. Der Leiter der Kommission, Gage Darres, ein Freund Kirks, stirbt bei einem Transporterunfall. Was haben die Morde mit dem Tarnsystem zu tun, das Kirk und Spock gestohlen haben? Welche Rolle spielen Dr Kettaract und Jain Suni? Ich finde das Buch teilweise amüsant, spannend und sehr unterhaltsam. Die Charaktäre sind gut getroffen und der Spannungsbogen bleibt von der ersten bis zur letzten Seite erhalten.

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  • Rezension zu "Star Trek Classic, Der dunkle Plan" von S. D. Perry

    Star Trek Classic, Der dunkle Plan

    charlotte

    09. August 2009 um 12:44

    Als das Starfleet-Raumschiff Sphinx bei fast maximaler Warp-Geschwindigkeit führerlos durchs All fliegt, gelingt es der Enterprise in letzter Sekunde eine größere Katastrophe zu verhindern. Doch Kirk und seine Mannschaft müssen leider entdecken, dass sämtliche Besatzungsmitglieder der Sphinx tot sind. Ein weiterer Passagier des Raumschiffs kann nicht identifiziert werden. Kirk, Spock und ihre Crew beginnen mit Nachforschungen, während sie das Schiff zur Deep Space Station 20-M abschleppen, dort erfahren sie jedoch, dass nicht sie, sondern der Kommandant der Raumstation, Kommander Darres die Untersuchung leiten soll. Kurze Zeit später ruft dieser jedoch Kirk um Hilfe, beamt auf die Enterprise und stirbt beim Beamen. Da so ein Vorfall äußerst selten ist und Darres zudem Kirk gegenüber erwähnt hat, dass nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen scheint, vermuten Kirk und Spock, dass Darres ermordet wurde, weil er etwas herausgefunden hatte, was lieber geheim bleiben sollte. Von da an entwickelt sich die Geschichte wie ein Kriminalfall. Kirk und Spock setzen alles daran, den Fall aufzulösen und erhalten sogar eher zufällig Hinweise von McCoy, der eigentlich mit ganz anderen und für ihn sehr bedrohlichen Problemen beschäftigt ist. „Der dunkle Plan“ ist eher ein äußerst spannender Kriminalroman als Science Fiction. Doch auch die kommt nicht zu kurz und besonders zum Ende hin, wird einem wieder sehr bewusst, dass man einen Star Trek-Roman liest. Auch ein bisschen Romantik kommt vor (natürlich ist James T. Kirk mal wieder der „Glückliche“). Mir fehlte zwar für einige Bezüge das entsprechende Hintergrundwissen, was ich leider ohne Internetzugang auch nicht mal kurzfristig nachholen konnte, aber auch die Vorgeschichte zum Roman schien mir sehr gut recherchiert. Weshalb diese Geschichte jedoch als ein Buch der Sektion 31-Reihe veröffentlich wurde, konnte ich mir bis zum Epilog nicht erklären und auch da wirkte die Begründung sehr an den Haaren herbeigezogen. Die Lösung für McCoys Probleme ist nach langer Einleitung auch völlig zu kurz gekommen.

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  • Rezension zu "Star Trek Classic, Der dunkle Plan" von S. D. Perry

    Star Trek Classic, Der dunkle Plan

    Ameise

    04. August 2009 um 22:24

    Die Sektion 31-Reihe ist eine vierteilige, serienübergreifende Romanreihe, die bei der Classic-Serie beginnt und bei Voyager endet. Da die Geheimorganisation Sektion 31 nur in den TV-Serien Deep Space Nine und Enterprise vorkommt, war ich vor allem auf den Classic-Teil gespannt, um zu erfahren, wie Sektion 31 zu Kirks Zeiten agierte. Leider war ich von diesem Roman doch ziemlich enttäuscht, weil die Story nur mal kurz am eigentlichen Thema vorbeischrammt. Alles beginnt damit, dass Kirk und seine Leute den automatischen Notruf eines Starfleet-Schiffes auffangen, das unkontrolliert durch das All rast. Das Schiff kann gerade so gestoppt werden, leider ist die komplette Crew tot. Es scheint einen Zusammenhang mit dem Geheimauftrag zu geben, bei dem Kirk und Spock eine romulanische Tarnvorrichtung gestohlen hatten (siehe TOS-Folge "Die unsichtbare Falle"). Spock nimmt Kontakt mit der romulanischen Kommandantin auf, die er damals hereingelegt hatte. Kirk muss währenddessen den Fall an seinen Freund Gage Darres abgeben, und McCoy erfährt, dass er an einer tödlichen Blutkrankheit leidet... Der Roman bietet zwar nette Unterhaltung im Krimi-Stil, war aber letztendlich nicht das, was ich mir unter dem Aufhänger "Sektion 31" erhofft habe. Die Bezüge zu diversen TOS-Folgen und später auch zu Voyager sind gelungen, leider kommt nur selten so etwas wie Spannung auf. Besonders enttäuscht war ich von dem Handlungsstrang um McCoys Krankheit, der eine extrem schwache Auflösung erfuhr und wohl nur dazu gedacht war, den sowieso schon nicht gerade umfangreichen Roman zumindest auf über 200 Seiten zu strecken. Die Autorin neigt außerdem zu ziemlich gestelzten Formulierungen: Manche Stellen im Buch waren pures Geschwafel, ich bin manchmal fast eingeschlafen dabei. Warum es in meiner Bewertung doch noch gerade so für 3 Sterne gereicht hat? Weil die Autorin die Charaktere wirklich exzellent getroffen hat. Man erkennt jede bekannte Figur sofort wieder, und auch die unbekannten Personen sind größtenteils gut dargestellt (mit Ausnahme von Bendes Ketteract vom Typ "böser fanatischer Wissenschaftler"). Hinzu kommt, dass wirklich jedes Mitglied der Stammcrew seinen persönlichen Moment bekommt, um zu glänzen. Und die Sache mit McCoys Krankheit war deshalb so unbefriedigend, gerade WEIL seine Gedanken und Gefühle so wunderbar beschrieben wurden, und dann DIESE Auflösung... Die kluge und präzise Art, wie Kirk und Co. Licht ins Dunkel bringen, hat mir auch gut gefallen. Dies und die gelungenen Charakterisierungen machen aus "Der dunkle Plan" schließlich doch noch einen akzeptablen Roman. Trotzdem hoffe ich sehr, dass der zweite Teil eine gewaltige Steigerung mit sich bringt...

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