S. D. Perry Star Trek - Deep Space Nine 8.01

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Inhaltsangabe zu „Star Trek - Deep Space Nine 8.01“ von S. D. Perry

Rückkehr zur letzten Grenze. Nach dem Krieg, der den Alphaquadranten an den Rand der Zerstörung brachte, findet sich die Raumstation Deep Space Nine – Brennpunkt für wissenschaftliche und militärische Intrigen – abermals im Herzen eines bevorstehenden Armageddons wieder. Ein überraschender Angriff trifft die Station hart und sorgt für Hunderte von Toten. Abermals ist der so junge Frieden bedroht. Einzig die Überlebenden um Colonel Kira Nerys und einige streitbare neue Offiziere stehen einem möglichen neuen Krieg noch im Weg – sowie einem furchtbaren Schicksal, das dem ungeborenen Kind von Captain Benjamin Sisko droht. Zur gleichen Zeit machen Captain Jean-Luc Picard und die Besatzung des Raumschiffs Enterprise eine erstaunliche Entdeckung, welche die Zukunft einer ganzen Zivilisation beeinträchtigen und die Leben aller Personen auf Deep Space Nine für immer verändern wird. Ein mutiger Neuanfang für eine der faszinierendsten Star Trek-Sagas.

Spannender Start in die achte Staffel von DS9. Tolle neue Charaktere und ein kleines Crossover mit der Crew um Picard. Lesenswert! Tipp!

— Avenger
Avenger

Das Buch ist nur ein Anfang - aber immerhin ein guter!

— Ameise
Ameise

Es ist endlich im Handel! *froi*

— noname_6032
noname_6032

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  • Rezension zu "Star Trek - Deep Space Nine 8.01" von S. D. Perry

    Star Trek - Deep Space Nine 8.01
    artphilia

    artphilia

    28. September 2011 um 09:19

    Endlich! Ich liebe die Fortsetzung zu DS9. <3 Besonders mag ich die Idee, dass Ro Laren nun Sicherheitschefin auf der Station ist. Sie und Kira sind ja doch recht verschieden. Dass sich Quark ausgerechnet in Ro verknallt, fand ich auch eine super Idee. Bin gespannt wie sich das entwickelt. Und auch dass Nog einen neuen Freund gefunden hat, hat mir gut gefallen. Alles in allem ein spannender Auftakt und eine ausgesprochen gelungene Fortsetzung zum Ende der Serie. Macht Lust auf mehr. :D

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  • Rezension zu "Star Trek - Deep Space Nine 8.01" von S. D. Perry

    Star Trek - Deep Space Nine 8.01
    charlotte

    charlotte

    02. December 2009 um 16:11

    Die Geschichte von DSN geht weiter. Nachdem Captain Sisko bei den so genannten Wurmlochwesen, den Propheten des bajoranischen Volkes geblieben ist und der Dominion-Krieg ein Ende fand, endete die letzte Staffel der Serie um die Raumstation, die das Wurmloch in den Gamma-Quadranten bewacht. Jetzt geht es in Form von Büchern weiter, deren erstes der Cross Cult-Verlag (leider später als angekündigt) diesen Herbst herausgebracht hat. Colonel Kira Nerys leitet die durch den Krieg sehr in Mitleidenschaft gezogene Raumstation und versucht, sie wieder auf Vordermann zu bringen. Zur Seite stehen ihr dabei alte Bekannte wie Nog, nach dem Weggang von Chief O’Brien der leitende Techniker der Sternenflotte auf der Station, Dr. Julian Bashir, dessen Freundin und Stationscounselor Ezri Dax, sowie die neue bajoranische Sicherheitschefin der Station, bereits bekannt aus alten Enterprise und DSN-Folgen, Ro Laren, die in Odos große Fußstapfen tritt, der in die große Vereinigung zurückgekehrt ist. Weitere bekannte Gesichter sind der Barbesitzer Quark und sein Stammgast Morn. Dazu gibt es jede Menge neue Figuren, die der Leser erstmal kennen lernen muss. Am interessantesten scheint mir bis jetzt der Andorianer Shar zu sein, Mitglied einer Spezies, die bis jetzt oft nur negativ und viel zu selten in den verschiedenen Star Trek-Serien dargestellt wurde. Während Kira und ihre Mannschaft sich bemühen, die Station zu reparieren, kommen trotz des Friedens mit dem Dominion drei Jem’Hadar-Schiffe aus dem Wurmloch und greifen die Station an. Das Föderationsschiff Aldebaran, das zum Schutz der Station bestimmt war, wird dabei vernichtet. Der Schreck ist groß: wird der kurze Friede zwischen Alpha- und Gammaquadranten brechen? Als ob das für Kira nicht schon schlimm genug ist, wird zudem eine gute alte Bekannte von ihr noch auf dem Promenadendeck ermordet und ein heimlicher Gast treibt sich auf DSN rum. Es scheint, als ob die Station nicht zur Ruhe kommt. Gleichzeitig macht die Crew der Enterprise unter Captain Jean-Luc Picard in den nahe gelegenen Badlands eine sensationelle Entdeckung und begibt sich auf den Weg zu Deep Space Nine. Es scheint also, dass dort auf der Station wieder alle Fäden der Geschichte zusammen laufen. Offenbarung I ist der erste von zwei Bänden von S.D. Perry mit der die so genannte 8. Staffel in Buchform beginnt. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen und führt den Leser erneut in das Leben auf der Station ein. Für die Personen, die am Ende der TV-Serie die Station verlassen haben, werden neue eingeführt, wovon die ehemalige Sternenflottenangehörige und Marquis-Rebellin Ro Laren sicherlich eine der interessantesten ist. Als die Geschichte gerade ihren Höhepunkt erreicht, endet sie abrupt und man darf gespannt auf den zweiten Teil warten, der angeblich schon im Dezember 2009 erscheinen soll. Da Cross Cult mit ihren Veröffentlichungen jedoch schon einen Monat hinterher hängen, gehe ich persönlich eher von Januar 2010 aus. Das Buch selbst hat wieder einmal ein tolles Cover, immer ein Highlight der Cross Cult-Romane, sowie eine Zeitlinie der bajoranischen Geschichte und eine Zusammenfassung des Dominion-Krieges. Des weiteren mag ich sie vielleicht auf Grund der spannenden Geschichte und des tollen Schreibstils von S.D. Perry überlesen haben, habe aber erfreulicherweise diesmal keinen Schreib- oder Druckfehler gefunden. Das war die Warterei auf das Buch mehr als wert.

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  • Rezension zu "Star Trek - Deep Space Nine 8.01" von S. D. Perry

    Star Trek - Deep Space Nine 8.01
    Ameise

    Ameise

    29. November 2009 um 13:18

    Juhu, endlich eine neue Deep Space Nine-Staffel, wenn auch "nur" in Buchform! Das Serienfinale ließ ja so viele offene Fragen zurück, dass sich eine Fortsetzung geradezu anbot. Nachdem der Heyne-Verlag vor einigen Jahren verwirrenderweise mit "Der Abgrund" bereits einen Roman der sogenannten 8. Staffel in Deutschland veröffentlichte, bringt Cross Cult die Relaunch-Serie endlich vollständig und in der richtigen Reihenfolge heraus. Das Ende der TV-Serie brachte für die kriegsgebeutelte Raumstation Deep Space Nine einschneidende Veränderungen. Nur noch wenige Mitglieder der Stammbesetzung sind geblieben, und diese müssen DS9 erstmal wieder auf Vordermann bringen. Die neue Stationsleiterin Kira Nerys bekommt ausgerechnet die aufmüpfige Ex-Maquisardin Ro Laren als Sicherheitschefin vor die Nase gesetzt, und zwischen den beiden Frauen kracht es ganz gewaltig. Auch Julian Bashir und Ezri Dax haben ihren ersten Streit, während Nog aufgrund des maroden Zustandes der Station in Arbeit versinkt. Die schwangere Kassidy Yates versucht sich widerwillig in ihrer Rolle als Hoffnungsträgerin der bajoranischen Gläubigen zurechtzufinden, und Jake Sisko stößt auf eine uralte Prophezeihung, die ihm seinen Vater zurückbringen könnte. Ein Mordfall auf dem Promenadendeck ist noch nichts gegen das Unheil, das bald darauf geschieht: Die Station und die Defiant werden von Jem'Hadar-Schiffen angegriffen und schwer beschädigt... Als Leser muss man sich erst mal mit der neuen Situation auf Deep Space Nine vertraut machen. Der ruhige Anfang des Romans ist daher sehr hilfreich, um die neuen Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Die Autorin legt viel Wert auf ausführliche Figurenbeschreibungen. Die bekannten Charaktere werden treffend beschrieben und konsequent weiterentwickelt. Auch die unbekannten Figuren wie den Andorianer Shar und die Bolianerin Jast sind so lebendig charakterisiert, dass sie mir schnell ans Herz wuchsen. Die Autorin bügelt auch geschickt einen Fehler der Serie "The Next Generation" aus, indem sie erklärt, warum Ro Laren als einzige Bajoranerin ihren Ohrring am linken Ohr trägt. Durch Quarks Flirtversuche gegenüber Ro erhält die Geschichte glücklicherweise auch eine gewisse Leichtigkeit, da der Roman ansonsten angesichts des katastrophalen Zustandes der Station um einiges bedrückender wäre. Die Story selbst konnte mich nicht so sehr mitreißen. Der Auftritt der Enterprise E hat mich als TNG-Fan zwar gefreut, wirkt allerdings ein wenig bemüht und hat auch keinen entscheidenden Einfluss auf die Geschichte. Das Hauptmanko des Romans ist die Tatsache, dass es sich hierbei um einen waschechten Cliffhanger handelt. Zahlreiche Handlungsfäden werden begonnen, aber nicht ein einziger zu Ende geführt. Deshalb fällt es mir schwer, dieses Buch zu bewerten, ohne den zweiten Teil zu kennen. Es wäre vom Umfang her leicht möglich gewesen, beide Teile in einem einzigen Buch zu veröffentlichen - nur lässt sich durch eine Teilung nun mal mehr Geld verdienen. Ich hoffe sehr, dass das kein neuer Trend ist. Wer schon den Roman "Der Abgrund" gelesen hat, dürfte angesichts des hier auftretenden Jem'Hadar ein wenig verwirrt sein. Mal sehen, ob der nächste Roman Licht ins Dunkel bringt... Fazit: Der Anfang der achten Staffel ist vielversprechend, die Figuren gut getroffen. Dadurch, dass im Gegensatz zu den früheren Star Trek-Romanen nicht ständig am Ende die Ausgangssituation wieder hergestellt werden muss, erhält dem Roman noch einen zusätzlichen Kick. Leider erzählt das Buch keine richtige Geschichte, sondern ist nur der Neuanfang für weitere Handlungsfäden, und das ist definitiv ein dicker Minuspunkt. Am Ende reicht es in meiner persönlichen Bewertung ganz knapp für vier Sterne.

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  • Rezension zu "Star Trek - Deep Space Nine 8.01" von S. D. Perry

    Star Trek - Deep Space Nine 8.01
    noname_6032

    noname_6032

    16. November 2009 um 02:39

    єѕ кαηη ηυя ησcн вєѕѕєя ωєя∂єη . . . αυƒмαcнυηg ∂єѕ вυcнєѕ ===================== . Titelwahl ------------ Avatar, zu Deutsch Offenbarung, kann alles und nichts bedeuten. In diesem Fall ist es die Offenbarung, dass nicht das gesamte Dominion den Frieden akzeptiert. Drei abtrünnige Jem'Hadar Angriffsjäger machen Jagd auf die Föderation. Und die Offenbarung, dass Bajor noch etwas sehr schlimmes bevorsteht. Etwas, was das ganze Weltbild einer Kultur ins Wanken bringt. . Cover ---------- Das Cover gefällt mir total gut. Es hat etwas Mystisches und macht unheimlich Lust, das Buch zu lesen. Und wenn man auch den zweiten Band von "Offenbarung" hat und die beiden Bände nebeneinander legt, ergibt es ein einheitliches Gesamtbild. Anhand des Hauptbildes von Kira Nerys und Jean-Luc Picard weiß man schon vor dem Lesen, dass diese Beiden einen entscheidenden Beitrag zur "Offenbarung" leisten. Irgendwie vermisse ich das besondere Extra auf dem Cover. Nichts mit Reliefprägung wie bei TNG oder Titan. Daher kommt es also, dass das Buch einen Euro günstiger ist … Verstehe … Aber wenn mal alle kommenden Bände des DS9-Relaunch sammelt, ergibt es das Gesamtbild der neuen Crew. Bei "Offenbarung 1" ist es schon mal die Orionerin Treir. . Qualität ---------- Die Seiten sind fest und griffig. Bei den Heyne Büchern hatte man schon mal das Gefühl, dass die Seiten sehr dünn sind. Hier nicht. Das rechtfertigt auch in einem gewissen Grad den höheren Preis. . Schrift --------- Die Schriftart ist Serif und lässt sich wunderbar lesen. Pro Seite passen so 33 Zeilen auf das Papier. Gedankengänge der Akteure und indirekte Kommunikation durch z. B. Mikrofone sind kursiv gedruckt, wo vor allem das 'S' verschnörkelt wird. . Unterteilung ----------------- Insgesamt hat das Buch nicht ganz 300 Seiten, auf denen sich die beiden Extras, zwanzig Kapitel, der Prolog und der Epilog aufteilen. Die Kapitel haben alle eine überschaubare Länge und lassen sich super lesen. . Schreibstil --------------- S. D. Perry schreibt wahnsinnig gut. Bei jedem Wort fiebert man mit und kann sich voll und ganz in die Situation hinein versetzen. Die Autorin weiß, wovon sie schreibt und das merkt man. . Übersetzung ------------------- * Moment mal? Ungewisse Dichtungen? Hä? Aber der Reihe nach … Sam Bowers sagt folgendes auf Seite 77: "Negativ. Torpedoschleusen drei, vier und sieben sind inaktiv, bei fünf und sechs sind die inneren Dichtungen ungewiss." Ah ja … Meint der Übersetzer nicht eigentlich undicht? * Wie kann man bitte ohne künstliche Schwerkraft gehen oder einen Raum betreten? Kann mir das bitte einer erklären? Das lässt nur einen Schluss zu: Entweder hat die Übersetzung geschlampt oder es ist ein Fehler in der Logik. Ich bin da für alles offen. . Verfilmbarkeit ----------------- Das Buch hat genau die richtige Menge an Spannung, Action, Romantik und Humor, wie ich es schon aus der Serie kenne und liebe. Von daher würde "Offenbarung 1" eine tolle Verfilmung bieten, die der Serie und dem Genre würdig wäre. . Fehler in der Handlung und der Logik ---------------------------------------------- * Mhm … Irgendwie schon seltsam … Da ist der Dominion-Krieg drei Monate vorbei und Starfleet schickt die USS Aldebaran zum Schutz die Deep Space Nine, da sich die Station nicht selber verteidigen kann, aufgrund der zahlreichen Wartungsarbeiten. Aber keine Sau kommt auf die Idee, auf der anderen Seite des Wurmloches einen Horchposten zu bauen. In der Serie gab es davon ein gutes Dutzend. Das wäre doch eine wesentlich bessere Sicherheits-Maßnahme, als das Wurmloch unbewacht zu lassen. * Wenn die künstliche Schwerkraft ausfällt, ist man bekanntermaßen schwerelos. So geschehen auf der Defiant auf Seite 99. Die Defiant hat keine Energie mehr, einzig und allein der Bildschirm funktioniert noch. Trotzdem wird auf den nachfolgenden Seite immer wieder von gehen, betreten, laufen usw. geschrieben. Wie soll das ohne Schwerkraft funktionieren? Also entweder ist das ein böser Logikfehler, oder der Übersetzer hat geschlampt. . Wissenswertes über das Buch =========================== . "Offenbarung 1" ist das erste Buch, was nach dem Ende der Serie spielt. Es ist damit der Auftakt zur achten Staffel in Buchform. Um das Buch richtig zu verstehen, sollte man die Serie "Deep Space Nine" kennen. Ansonsten kann man Probleme bekommen, die Handlungen der einzelnen Charaktere zu verstehen. Aber auch für Serien-Neulinge gibt die Timelime im Buch viel Wissenswertes. . Zeitliche Einordnung --------------------------- "Star Trek - The Next Generation": 2364 - 2370 "Star Trek - Deep Space Nine": 2369 - 2375 "Star Trek VII - Treffen der Generationen": 2371 "Star Trek VIII - Der erste Kontakt": 2373 "Star Trek IX - Der Aufstand": 2375 "Star Trek - Offenbarung": 2376 (beginnend drei Monate nach "Das, was du zurück lässt") . Was bringt mir dieses Buch nun? ============================ . An dieses Buch bin ich mit noch größeren Erwartungen herangegangen, als bei "Tod im Winter". Ich habe sehnsüchtig auf die deutsche Ausgabe gewartet, da ich schon ein paar englische DS9 Bücher gelesen habe. . Schon im ersten Kapitel wird der Leser Zeuge davon, dass sich Kira und Ro nicht wirklich leiden können. Sie sind zwar beide Bajoraner und beide haben gegen die Cardassianer gekämpft - die Eine im Widerstand, die Andere im Maquis - aber trotzdem sind sie sich fremd. Sie arbeiten professionell zusammen, aber privat herrscht mehr oder weniger eine Eiszeit zwischen ihnen. . Im Gegensatz dazu steht Doktor Bashir. Ich habe in der Serie immer wieder darauf gewartet, dass sich er und Kira duzen oder zumindest mit dem Vornamen ansprechen, und jetzt endlich ist es soweit. YES! Im Fandom haben Julian und Kira schon immer Stoff für Fanfictions gegeben, nicht zuletzt, da die Schauspieler miteinander verheiratet waren. . Quark und Ro sind auch ein Kapitel für sich. Der Ferengi hatte in der Serie nie einen Hehl daraus gemacht, dass er mehr als nur freundschaftlich an Kira interessiert war. Wie mir scheint, entwickelt er eine Vorliebe für Bajoranerinnen, denn auch Ro ist er nicht abgeneigt. . Shar ist herrlich. Er ist selbstironisch zu sich und ich mochte ihn auf Anhieb. Man erfährt auch recht viel über seine Spezies, die Andorianer. Mir war z. B. neu, dass Andorianer nur etwas die Hälfte an Schlaf benötigen als die Menschen. Als einer der neuen Charaktere auf der Station wird er von der Autorin detailreich und gefühlvoll geschrieben. Man erfährt nicht nur viel Wissenswertes über die Andorianer, sondern auch viel Persönliches über Shar. . Und auch Tiris Jast mochte ich sofort, auch wenn ich durch die Sekundärliteratur schon wusste, dass ich mich gar nicht erst mit ihr anfreunden sollte. Aber die Frau ist genial. Sie begleitet zwar einen hohen Posten, lässt sich den aber nicht anmerken, wenn es nicht sein muss. Sie ist für alle auf der Station eine Freundin und hat immer ein offenes Ohr. An ihr ist ein Counselor verloren gegangen. . Die ersten drei Kapitel geben einen wunderbaren Einblick in das Stationsleben nach dem Krieg. Und wie jetzt fast alles in Trümmern liegt. Die Station ist hoffnungslos unterbesetzt und alle haben einen Berg von Arbeit. Und trotzdem verlieren sie ihren Humor nicht. . Der Dominion-Krieg war hart und lang und hat die Charaktere nachhaltig geprägt. Die Autorin greift geschickt viele Wesenszüge auf und macht die Charaktere unheimlich sympathisch. . Ezri Dax … Schon wenn ich nur an sie denke, stellen sich mit alle Nackenhaare auf. Nein, das hat nichts mit dem Buch zu tun, ich konnte sie schon in der Serie nicht leiden. Sie tauchte einfach auf und gut war. Boah … Die Frau ist ein Counselor (Therapeut) und hat das Feingefühl eines Presslufthammers. Eindeutig der falsche Job für dieses zarte Persönchen. Sie passt einfach nicht in die Serie und daran ändert das Buch auch nichts. Ganz im Gegenteil: Ich mag Ezri noch weniger. Und wenn ich sehe bzw. lese, wie sie mit Julian umgeht, würde ich sie am liebsten aus der Luftschleuse werfen. . Während des Angriffes der drei Jem'Hadar Angriffsjäger auf DS9 wechselt die Perspektive immer wieder zwischen der Station und der Defiant hin und her. Das hat die Autorin clever gelöst, denn so kommt noch mehr Spannung auf, als ohnehin schon. Dieser Angriff ist sehr interessant. Weil niemand auf die Idee gekommen ist, einen Horchposten auf der anderen Seite des Wurmloches zu errichten, trifft der Angriff die Station völlig überraschend. Unklar ist, ob die Aldebaran an der Station angedockt war oder sie umkreiste. Ich tippe mal auf angedockt, sonst hätten die drei Angriffsjäger sie nicht so schnell vernichten können. Auch seltsam ist der plötzlich auftauchende vierte Jäger. Er taucht einfach mal so auf, nachdem die Defiant zwei der drei Angreifer vernichten konnte. Und keiner weiß, wieso, warum und weshalb. . Ich finde es sehr interessant zu erfahren, wie es auf einer Vedek-Versammlung zu geht. Sie sind alle betont freundlich zueinander und keiner nimmt sich wichtiger als den anderen. Wenn es doch mal in unserer Regierung so wäre … Die Bajoraner waren mir schon immer sehr sympathisch gewesen. Sie haben während der cardassianischen Besatzung viel mitgemacht und trotzdem haben sie ihren Willen und ihren Glauben nie verloren. Das rechne ich ihnen hoch an. . Wie kann ein cardassianischer Frachter schon seit dreißig Jahren in den Badlands feststecken, ohne dass es jemand bemerkt hat? Ich finde das irgendwie seltsam. Es sind ständig Schiffe in und an den Badlands unterwegs, ich erinnere da z. B. an die Voyager oder die Schiffe des Maquis. Der Maquis ist ein erklärter Feind alles Cardassianischen und da der Maquis die Badlands immer als Unterschlupf benutzt hat, hätten sie sicher den Frachter entdeckt. Aber warum haben sie ihn nicht zerstört? Diese Frage bleibt ungeklärt. . Quark finde ich in diesem Buch mal wieder urkomisch. Er ist hoffnungslos in Ro Laren verknallt, und tritt zielsicher in jedes nur erdenkliche Fettnäpfchen. Es ist einfach zu süß, wie er versucht, ihre Gunst zu gewinnen - nicht nur, um sie ins Bett zu bekommen, sondern auch, damit er seinen nicht ganz legalen Geschäften nachgehen kann. . Richtig gut finde ich, dass die Autorin genau das richtige Maß zwischen "Deep Space Nine" und "The Next Generation" gefunden hat. Zwei Drittel des Buches spielen auf der Raumstation. Alles andere wäre auch schlimm, schließlich gehört "Offenbarung" zu Serie DS9. Wie die Enterprise den Drehkörper gefunden hat und wie es das Außenteam beeinflusste ist auch sehr interessant. Nicht zuletzt, da Commander Elias Vaughn nach diesem Abenteuer der neue XO von DS9 wird. . Toll finde ich, dass die Autorin auch Vic Fontaine mit in die Geschichte einbezieht. Vic ist zwar "nur" ein Hologramm, aber ein besonderes. Er ist ein guter Freund für die Bewohner der Station, vor allem, nachdem man Quark dazu verdonnert hat, sein Programm Tag und Nacht laufen zu lassen. Ich mochte Vic schon immer. Er hat das Talent, genau die richtigen Fragen zu stellen und er hat eine unglaubliche Menschenkenntnis. . Die Sternenflotte und eigentlich der ganze Quadrant hat Angst. Angst vor einem erneuten Krieg gegen das Dominion. Kein Wunder also, dass sich die Föderation, das Romulanische Sternenimperium und das Klingonische Reich wieder zusammen rotten und einen Präventivschlag planen. Aber mal ganz ehrlich, seit wann hat es der Föderation etwas gebracht, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen? Ich finde diese Wendung irgendwie nicht besonders förderlich. Aber gut, mal sehen, was Teil 2 bringt. . Kitana'klan, der Jem'Hadar … Mhm … Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Ich weiß aus einem der nachfolgenden Bände (Heyne hat 1 (!) Buch aus dem Relaunch veröffentlich, ohne Sinn und Verstand), dass der Jem'Hadar, den Odo nach DS9 schickt, Taran'atar heißt und allein Kira gehorcht. Was hat das denn alles mit Kitana'klan zu schaffen? Momentan komme ich einfach nicht dahinter. . Und ganz zum Schluss wirft das Buch noch mehr Fragen auf, als es beantwortet. "Offenbarung 1" ist einfach kein vollwertiges Buch, ohne den zweiten Teil. Es ist, als ob die Hälfte fehlt. Verdammt noch mal, was ist so schwer daran, die beiden Teile als ein Buch zu veröffentlichen? . Letztendliches Fazit =================== . Das Buch ist einfach genial! Schon in den ersten drei Kapiteln habe ich mich besser amüsiert als im ganzen "Tod im Winter". Die Story ist mitreißend und der Schreibstil verleitet dazu, dass Buch in einem Rutsch zu lesen. Es ist in der Tat ein mutiger Neuanfang einer grandiosen Serie. Und "Offenbarung 1" macht unheimlich viel Lust auf das, was noch kommt. Nur das viel zu plötzliche Ende versetzt dem Buch einen gehörigen Dämpfer. . PRO: ------- * DS9-Relaunch * Schreibstil der Autorin * Humor und Action geben sich die Klinke in die Hand * Informationen zu den Bajoranern * Wiedersehen mit alten Freunden * Bekanntschaft mit neuen Freunden . KONTRA: ------------- * ein paar ungeklärte Fragen * kaum Fehler in der Handlung und der Logik * nicht vollständig ohne Band 2 * viel zu plötzliches Ende . Diese Rezension ist eine gekürzte Fassung. Die komplette Rezension kann man hier lesen: http://www.ciao.de/StarTrekDeepSpaceNineOffenbarungTeil_1PerrySD_Test_8567130

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