S. E. Durrant Der Himmel über Appleton House

(14)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 11 Rezensionen
(8)
(4)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Himmel über Appleton House“ von S. E. Durrant

Ira und Zac müssen schon wieder umziehen – diesmal von einer Pflegefamilie ins Kinderheim. Es wird der erste Ort, an dem sie glücklich sind. Trotzdem: Ira sehnt sich nach dem Unmöglichen, nach einer richtigen Familie. Mit Mutter und Vater und einer eigenen Haustür. Aber die Geschwister sind nicht mehr klein und sie wollen zusammenbleiben. Keine guten Voraussetzungen. Am Ende finden sie dennoch ein Zuhause: in Martha, in Appleton House und in ihrem Garten. Und wenn der Abschied vom Kinderheim, von den Menschen dort, auch schwerfällt: Sie haben endlich ihr kleines Stück von Himmel gefunden. Für immer.

Ein schönes, stilles Buch über Geschwister, Familie und Einsamkeit.

— Buchgespenst
Buchgespenst

Auf der Suche nach einem Zuhause, ist manchmal nicht weit davon entfernt. Denn Zuhause ist nicht immer ein Ort, sondern auch ein Gefühl.

— Kumosbuchwolke
Kumosbuchwolke

Stöbern in Jugendbücher

Einzig

Überraschend anders als erwartet...

merlin78

Sakura: Die Vollkommenen

Wahnsinnig Spannend,anders als gedacht.Bin begeistert,auch wenn einen die Japanische Kultur wenig interessiert ein Highlight!!!

Inkedbooknerd

Icons - Dein Herz schlägt nur mit ihrer Erlaubnis

Nicht wirklich meins - schade! Der Klappentext klang toll. Aber ich bin mit den Figuren nicht richtig warm geworden,

QueenSize

Augen zu und Kuss

Etwas oberflächlich, aber ganz nett

Bjjordison

Don't Kiss Ray

Konnte ich nicht beenden. Wirkt wenig authentisch, wenn man nach zwei kurzen (!) Treffen schon von Verliebtsein spricht. Ging gar nicht.

Stinsome

Chosen - Die Bestimmte

Wow! Das Buch ist super geschrieben und einfach nur spannend!

Kristja

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Berührend

    Der Himmel über Appleton House
    LillianMcCarthy

    LillianMcCarthy

    18. May 2017 um 19:09

    Meine Meinung: Der Himmel über Appleton House ist eines der fünf Bücher aus dem aktuellen Königskinder Programms. Wie immer ging ich mit sehr hohen Erwartungen als Lesen und wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht. Appleton House empfing mich direkt sehr warm mit dem rührenden Schreibstil der Protagonistin Ira und der Schilderung ihres Lebens zusammen mit ihrem Bruder Zac. Die beiden kommen zu Beginn der Erzählung nach Appleton House, einem Waisenhaus, nachdem sie von mehreren Pflegefamilien schlecht behandelt wurden. Eine neue Familie zu finden, glauben die beiden nicht so wirklich, denn sie wollen nicht getrennt werden. Dennoch bewunderte es mich tief, wie viel Hoffnung in Iras Schilderung liegt und mit welcher Hingabe sie von ihren Erlebnissen dort erzählt, die zwischen glücklich und tieftraurig liegen. S.E. Durrant schafft es sehr gut, den Charakter Iras in ihren Schreibstil zu legen. Beim Lesen hat man immer so stark dieses kleine Mädchen im Kopf, dass es scheint, als sei der Roman autobiografisch und als hätte die Autorin all das selbst erlebt. Dass der Roman in den 80er Jahren spielt, schafft meiner Meinung nach eine eigene Atmosphäre, die das Geschriebene in jedem Satz umgibt. Obwohl diese Zeit noch nicht allzu lange her ist, kommt man dort ohne Smartphones, PCs und Social Media aus und das schafft einen ganz anderen Rahmen für die Geschichte. Dazu kommt noch der aktuelle geschichtliche Hintergrund, den S.E. Durrant sehr gut in ihren Roman eingefädelt hat. Die Geschichte selbst und ihr Verlauf gefallen mir sehr gut, denn sie vermitteln permanent eine große Spannbreite von Gefühlen und machen mir somit nicht nur Spaß am Lesen sondern vermitteln auf verschiedenen Ebenen so viel mehr, was die Geschichte sehr wertvoll werden lässt. Dennoch: Obwohl ich sehr begeistert von Iras und Zacs Geschichte bin, konnte mich nicht alles voll und ganz überzeugen. Zum einen liegt das sicher an der Kürze der Geschichte, die trotz des kleinen Buchformats nur 240 Seiten umfasst. Ich hatte das Gefühl, dass viele Stellen, besonders Stellen gegen Ende, die für mich Schlüsselszenen waren, letztendlich viel zu kurz kamen. Darüber hinaus gefielen mir einzelne Szenen der Geschichte nicht, die auf eine schnelle Entwicklung zielen aber für mich eleganter hätten gelöst werden können. Mit ein paar Seiten mehr, hätte mich Der Himmel über Appleton House sicher voll und ganz begeistern können. Fazit:  Der Himmel über Appleton House ist ein sehr wertvolles Königskinder Buch, das mich besonders durch die transportierten Emotionen und die Authentizität der Handlung überzeugen konnte. Besonders Ira ist dem Leser sehr nah und berührt ihn dadurch direkt. Einige Schwächen, die meiner Meinung nach durch die Kürze des Buches kamen, hatte Appleton House in meinen Augen jedoch. Das macht es allerdings nicht weniger wichtig und lesenswert.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Himmel über Appleton House" von S. E. Durrant

    Der Himmel über Appleton House
    kathrineverdeen

    kathrineverdeen

    13. May 2017 um 13:27

    Für mich sind die Empfindungen eines Kindes, welches seine Eltern verloren hat, etwas Unvorstellbares. Plötzlich werden die zarten Wurzeln, die ihm bisher den nötigen Halt gaben, ausgerissen. Unvorstellbar ist es auch, dass ein Kind nach dieser traumatischen Erfahrung wieder einen Ort und eine Familie finden kann, bei denen es sich geborgen fühlt. Das Gefühl von sicherem Halt und Geborgenheit hat Ira, die literarische Hauptfigur aus „Der Himmel über Appleton House“, nie kennenlernen dürfen. Nachdem sie und ihr kleiner Bruder Zac von ihren Eltern zur Adoption freigegeben wurden, führten beide ein sehr rastloses Leben. Sie wurden von einer Pflegefamilie in die nächste gegeben. Immer, wenn sie sich an ihre neuen Pflegeeltern gewöhnt hatten, mussten sie erneut umziehen. Seit ihrem letzten Umzug prasseln viele neue und ungewohnte Dinge auf sie ein. In "Skilly House" werden beide Geschwister mit einem für sie neuen Leben konfrontiert, denn dieses Waisenhaus beherbergt nicht nur zahlreiche Kinder, sondern auch viele Erwachsene, die ihnen viel Herzlichkeit und eine Beständigkeit entgegenbringen. Trotz der Liebe und des Halts, den Ira und Zac dort erfahren, wächst tief in ihnen die Sehnsucht nach einem richtigen Zuhause. Als ich in der Programmvorschau des Königskinder Verlags den Klappentext zu „Der Himmel über Appleton House“ von S. E. Durrant las, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss, weil ich sehr gerne tiefgründige Geschichten über bewegende Schicksale lese. Besonders, wenn sie aus der Perspektive eines Kindes erzählt werden.Obwohl die Beschreibung des Inhalts für meinen Geschmack etwas zu viel von der Handlung verrät, konnte ich die Geschichte ganz unbefangen lesen, weil genügend Zeit vergangen war und ich mich nicht mehr an alle Details erinnern konnte.Nach einer kurzen Einführung in ihr bisheriges Leben entführt Ira uns nach "Skilly House". Hier werden wir Leser mit dem Alltag in einem Waisenhaus vertraut gemacht, erfahren aber auch viel von den äußeren Umständen Großbritanniens Anfang der 1990`er Jahre. Obgleich Ira uns durch die Handlung führt, lernen wir Leser - dank ihrer vortrefflichen Beobachtungsgabe und ihrer Ausdruckskraft - sehr viel über die Menschen, die sie umgeben. Vordergründig wird jedoch die Beziehung der Geschwister Ira und Zac abgehandelt. Beide sind wie Feuer und Wasser und ihre Blickwinkel auf die Geschehnisse absolut konträr. Jeder bewältigt sein Schicksal auf eigene Weise und doch ergänzen sie sich perfekt. Durch Ira und Zac erfährt man wie eine erschütternde Erfahrung ein Kind verstören und ihm fast alle Hoffnungen auf ein Wunder nehmen kann. Umso schöner war es für mich, dass ich miterleben durfte, wie ein wunderbares Ereignis die Hoffnungen der Geschwister erblühen ließ."Der Himmel über Appleton House" von S. E. Durrant, Jugendbuch, KinderbuchFaszinierend war für mich die literarische Hauptfigur Ira, die trotz ihrer kindlichen Sprache auf so reife und ausdrucksvolle Weise über ihr Leben berichtet. Ira ist die "Große", die Verantwortung für ihren kleineren Bruder übernimmt - immer darauf bedacht, dass Zac nie von anderen missverstanden wird. Leider bleibt bei den vielen Sorgen um Zac eine auf der Strecke: die um sich selbst. Ira wirkt anfangs so abgeklärt und desillusioniert. Und doch schwingt zwischen den Zeilen eine tiefe Sehnsucht nach einer richtigen Familie mit. Mit jedem gelesenen Kapitel erlaubt Ira sich, ein bisschen mehr zu träumen und zu hoffen.In einer Rezension über dieses Buch las ich, dass die Verfasserin die Geschichte mit dem Wort still beschrieben hat. Dem muss ich deutlich widersprechen, denn obgleich sich die Handlung zeitweise in einem gemächlichen Tempo durch diese Geschichte zieht ist das, was die Ich-Erzählerin Ira zum Ausdruck bringt, alles andere als still. Ihre Träume, Hoffnungen und ihre mannigfaltigen Emotionen haben mich als Leserin buchstäblich angebrüllt. Und da gab es noch etwas Verblüffendes: Noch nie hatte ich einen Roman gelesen, dessen Handlung so ruhig verlief und mir trotz dieser Beschaulichkeit eine tiefe Ruhelosigkeit vermittelte, die sich auch auf mich übertragen hat.„Der Himmel über Appleton House“ von S. E. Durrant ist trotz des sehr emotionalen Themas ein sehr ruhiger und tiefgründiger Roman, der nicht nur durch seine ausdrucksstarke Erzählerin begeistert.www.kathrineverdeen.blogspot.de

    Mehr
  • Von dem Wunsch nach einer richtigen Familie...

    Der Himmel über Appleton House
    Enaria

    Enaria

    09. May 2017 um 18:38

    Das grüne Cover mit dem Baum, den Sonnenstrahlen und dem Mädchen am Fenster fängt genau ein, was uns zwischen den Buchdeckeln erwartet. Die Optik flüstert von Träumen, von der Suche nach Glück und vielen Funken Hoffnung. Wunderschön.Der Königskinder-Titel „Der Himmel über Appleton House“ handelt von zwei Kindern, die in den 1980er Jahren in London leben und ohne Eltern aufwachsen müssen. Die 10 jährige Ira und ihr kleiner Bruder Zac ziehen schon lange von einer Pflegefamilie zur nächsten bis sie im „Skilly House“ ein vorläufiges Zuhause finden. Wenn man an solche Waisenhäuser denkt, dann assoziiert man das durch Film- und Fernsehen oft mit schlechten Zuständen und diktatorisch geführten Einrichtungen. Aber dieses Buch stellt all jene in den Mittelpunkt, die sich mit Sorge und Aufmerksamkeit um einsame Kinder kümmern. Das ist einfühlsam und wunderbar dargestellt.Erzählt wird „Der Himmel über Appleton House“ aus Iras Perspektive, die authentisch ihre eigene Geschichte nieder geschrieben hat, aus ihrem Alltag berichtet und dem ganzen so eine glaubhafte, kindliche Stimme verleiht. Die Geschwister stehen sich sehr nahe und obwohl Ira selbst noch ein Kind ist, wirkt sie schon sehr reif. Gleichzeitig ist sie auch viel zu ernst für ihr Alter, was ich aber aufgrund ihrer Vergangenheit für nachvollziehbar halte. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen, spürte ihre Verletzlichkeit, die Fürsorge ihrem Bruder gegenüber und habe mich für und mit ihr gefreut. Aber manchmal war ich auch dicht dran ein paar Tränen zu verdrücken.Der Schreibstil von S.E. Durrant ist dabei flüssig, passt hervorragend zu Iras kindlichem Ich und trägt mit Schwung durch die Seiten. Die Geschichte lebt von der erzeugten Atmosphäre. Es ist ein Buch, das nicht laut sein will, das sensibel und herzerwärmend von Träumen und dem Wunsch nach Familie und Geborgenheit erzählt.Fazit„Der Himmel über Appleton House“ habe ich an nur einem Abend gelesen, denn dieser Buchschatz marschiert direkt ins Herz. Es ist ein wahres Königskind: Wunderschön und hochwertig in Optik und Haptik, stimmig und auffallend in seiner Covergestaltung und eine Geschichte, die berührt und im Gedächtnis bleibt. Dieses Buch empfehle ich all jenen, die gerne Kinder- und Jugendbücher lesen, die durch eine besondere Atmosphäre überzeugen. Lest es! 

    Mehr
  • Sehr angehnemes Buch

    Der Himmel über Appleton House
    riris_buecher

    riris_buecher

    04. May 2017 um 15:13

    Ira und Zac müssen schon wieder umziehen – diesmal von einer Pflegefamilie ins Kinderheim. Es wird der erste Ort, an dem sie glücklich sind. Trotzdem: Ira sehnt sich nach dem Unmöglichen, nach einer richtigen Familie. Mit Mutter und Vater und einer eigenen Haustür. Aber die Geschwister sind nicht mehr klein und sie wollen zusammenbleiben. Keine guten Voraussetzungen. Am Ende finden sie dennoch ein Zuhause: in Martha, in Appleton House und in ihrem Garten. Und wenn der Abschied vom Kinderheim, von den Menschen dort, auch schwerfällt: Sie haben endlich ihr kleines Stück von Himmel gefunden. Für immer. Ira und ihr kleiner Bruder Zac landen nach einigen misslungenen Versuchen Teil einer Familie zu sein, im Skilly House. Ihre Kindheit war voller Traurigkeit und Kummer, aber auch Hoffnung und Liebe. Beide sind es gewönnt ständig umzuziehen und immer wieder neue Leute in ihr Leben rein zulassen, um immer wieder aufs Neue enttäuscht zu werden. Die Geschichte basiert auf Iras Tagebucheinträgen, die sie angefangen hat als sie und Zac in Skilly House angetroffen sind. Ira ist eine einzigartige Protagonistin. Ihre Beobachtungsgabe und ihre Verwendung von intelligenter und detaillierter Sprache spiegeln ihre kreativen Fähigkeiten wider. Dadurch ist eine kraftvolle und flüssige Geschichte entstanden, die ich sehr mochte. Ira ist erst 11 Jahre alt, aber es gab Stellen an den sie sehr erwachsen wirkte, das lag zum Größten Teil daran, dass sie und ihr Bruder bereits so viel durchgemacht haben. Sie wurden von einer Pflegefamilie zu der anderen geschickt und fanden nie eine in der sich beide Kinder zuhause fühlen würde. Am meisten wunderte mich, dass Ira nie die Hoffnung verlor dass alles noch gut wird. Sie kümmerte sich einfach um ihren Bruder und vergaß dabei nicht selten, an sich selbst zu denken. Durch Ira lernte ich alle Kinder in Skilly House kennen, genauso wie die Sehnsucht und Einsamkeit die diese Kinder verspürten wehrend sie auf eine richtige Familie warteten. Sie alle auch Ira und Zac wollen nur dazugehörig und endlich das Gefühl bekommen am richtigen Ort angekommen zu sein. Ich fand alle Charaktere im Buch toll, besonders Ira natürlich. Die Sprache war sehr kindlich gehalten was mir besonders passend erschien und die einzelnen Kapiteln recht kurz, was ebenfalls angenehm beim Lesen war. Das Cover ist sehr passend zum Buch und strahlt dieselbe Atmosphäre aus wie die Geschichte auch. Sehr sonnig, hoffnungsvoll und voller wundervoller auch wenn kleiner Momente, wie zum Beispiel die Sonne die durch die Baumkrone hindurch schimmert. Außerdem ist Grün meine Lieblingsfarbe. Der Himmel über Appleton House klingt für mich eher wie eine Biographie. Es ist sehr persönlich. Das Buch ist nicht traurig, obwohl die angesprochenen Themen und die Schicksale der Kinder von Zeit zu Zeit sehr emotional sind. Es ist eine Geschichte über wahrgewordene Träume, über Hoffnung und endlose Möglichkeiten auch in den Zeiten in den alles voller Dunkelheit zu sein scheint.

    Mehr
  • Ein absolut emotionales und bildgewaltiges Lesehighlight!

    Der Himmel über Appleton House
    Samy86

    Samy86

    01. May 2017 um 14:57

    Inhalt:Als Waisenkinder haben Ira und Zac schon einiges Seiten des Lebens kennen gelernt. Zwischen Glück, Hoffnung und Verlust besteht nur ein kleiner Grad dessen überschreiten zu großen Folgen führen kann. So führt sie dieses Mal ihr Weg von einer Pflegefamilie ins Kinderheim nach Skilly. Doch es warten nicht nur die Schattenseiten des Lebens auf die Geschwister, denn ein Ferienaufenthalt öffnetet ihnen einige Türen und sie kommen ihrem innigsten Traum - Endlich ein zu Hause für immer zu finden - immer Näher. Martha gibt ihnen eine Chance um gemeinsam in Appleton House glücklich zu werden. Der Weg ist steinig und auch wenn Abschied nehmen ein wichtiger Bestandteil in ihrem Leben geworden ist, so fällt es Ira und Zac wiedererwartend schwer von ihren Freunden und auch kleinen Familie im Kinderheim Lebewohl zu sagen, aber am Ende der Reise wartet endlich ihr kleines Stück Himmel in Appleton House!Meine Meinung:Der Ausgang der Handlung war eigentlich nach dem Lesen des Klapptext klar - Es wird ein Happy End für Miracle ( Ira ) und Zac geben, doch der Weg bis dahin ist interessant, ergreifend, überraschend und auch irgendwie sehr traurig gestaltet. Ich muss gestehen, dass ich mit etwas anderem gerechnet habe, als mich am Ende erwartete, aber genau dieser Punkt machte dieses Büchlein zu einem bewegenden Highlight!Miracle kurz Ira genannt, hat in ihrem Leben eine Aufgabe gefunden, denn sie hat gegenüber ihrem jüngeren Bruder Zac schon sowas wie eine Mutterrolle eingenommen, auch wenn sie sehr reif wirkt, so merkt man, dass sie tief im Inneren immer noch Kind geblieben ist. Diese beiden Eigenschaften machten sie so menschlich und zeigten mir als Leserin, mit welchen Dingen ein junger Mensch zu kämpfen hat, wenn er solch einer Situation ausgesetzt ist. Ich liebte das kleine Mädchen und hätte sie & Zac am liebsten gleich selbst adoptiert. Zac geht im Gegensatz zu seiner Schwester ganz anders mit der Situation um. Er baut sich seine Brücken um sich über die Traurigkeit hinweg zu trösten. Ist weitaus emotionaler als Ira, hat eine in sich gekehrte Art und wenn er einmal aus seinem Schneckenhaus herauskommt so ist er ein absoluter Tollpatsch - Zum Leidwesen seiner Schwester. Ich hätte ihn durchweg knuddeln können!Die Handlung wird aus der Sicht von Ira erzählt, was sie als Person dem Leser sehr nahe bringt, denn so durchlebt man auf sehr schöne, aber auch traurige Weise die Emotionen, Hoffnungen und Ängste der Beiden sehr intensiv. Was bei solch einer Handlung so wichtig ist, denn erst so wird sie glaubhaft und realistisch. Der Schreibstil von S.E. Durrant ist emotional, bildgewaltig und fesselnd. Appleton House ist ein Ort an dem man sich heimisch fühlt. Er ist so bildgewaltig, lebendig und träumerisch beschrieben, dass ich selbst mich nach einem solchen Zufluchtsort sehnte und in meinen Gedanken bzw. auch Träumen dort Zeit verbrachte!Das Cover spiegelt soviel Details aus der Handlung wieder und dennoch wirkt es sehr dezent und ansprechend. Wirklich toll - Voller Hoffnungen & Träume!Fazit:Auch wenn ich wusste welches Ende auf mich wartet, so war dieses Buch ein unvergessliches Erlebnis durch das Leben zweier Pflegekinder, die mich mit ihrem Glauben an das Gute, ihren Ängsten und Hoffnungen, aber auch ihrem Kampfgeist total überraschten und ansteckten.Ein absolut emotionales und bildgewaltiges Lesehighlight!

    Mehr
  • Wunderbar authentisch erzählte Geschichte über den Wunsch nach Zugehörigkeit, Familie und Glück !

    Der Himmel über Appleton House
    InaVainohullu

    InaVainohullu

    25. April 2017 um 12:49

    Wenn man an Geschichten denkt, die in Waisenhäusern oder Kinderheimen spielen, dann hat man als Erstes doch irgendwie immer ein ganz anderes Jahrhundert und eher grausige Zustände im Sinn. Genau deshalb hatte ich eine solche Geschichte auch in "Der Himmel über Appleton" erwartet. Doch schon auf den ersten Seiten wurde ich eines Besseren belehrt und positiv überrascht, denn die Geschichte spielt in den 1980er Jahren in London. Ira, die eigentlich Miracle heißt, aber nicht gerne so genannt wird, weil sie mit ihren 10 Jahren schon lange nicht mehr an Wunder glaubt, und ihr Bruder Zac sind es gewohnt von einer Pflegefamilie zur Nächsten zu ziehen. Als die aktuellen Pflegeeltern sich nicht mehr kümmern können, kommen sie ins "Skilly House". Ein Londoner Kinderheim. Dort ist es aber wider Erwarten gar nicht so schrecklich, wie man als Leser im Vorfeld vielleicht befürchtet hat. Die Kinder leben sich recht schnell ein, erfahren durch die Betreuerin Hortense und den Hausmeister Silas so etwas wie Familie und Liebe, sie schließen eine eigentümliche Art von Freundschaft mit den anderen Kindern. Eigentümlich deshalb, weil man sein Herz besser nicht an Kinder hängt, die das Skilly House irgendwann sowieso wieder verlassen. Und das tun sie. Scharenweise. Ira und Zac müssen lange Zeit zusehen, wie Kinder Kommen, aber vor allem Gehen, neue Familien, ein Heim und Geborgenheit erfahren. Das tut weh, besonders Ira, denn auch sie wünscht sich einen Ort den sie ihr Zuhause nennen kann. Doch Geschwister zu vermitteln ist schwierig und Ira und Zac sind sich einig, das sie sich niemals voneinander trennen werden. Als sie die Nachricht bekommen, das sie in die Ferien fahren dürfen und dort bei einer Frau namens Martha in einem Haus namens Appleton House wohnen, sind sie begeistert, aber auch ängstlich. Besonders Ira. Was geschieht, wenn sie sich nicht benehmen ? Wenn sie etwas versehentlich kaputtmachen ? Zunächst läuft alles prima, doch dann leistet sich Zac einen fatalen Schnitzer, der ihr Glück gefährden könnte... "Der Himmel über Appleton House" ist wie all seine königlichen Brüder und Schwestern ein ganz besonderer Schatz. Es ist eine Geschichte über Hoffnung und Träume und über den Wunsch von Zugehörigkeit, aus dem Blickwinkel eines Kindes, das sich nichts sehnlicher wünscht als glücklich zu sein, sich geborgen zu fühlen und ein richtiges Zuhause zu haben. Erzählt wird die Geschichte komplett aus Iras Sicht. Sie beginnt mit einem kurzen Vorwort das sie als erwachsene Frau verfasst hat, die auf die Zeit in Skilly House zurückblickt und wird dann zum Tagebuch einer 10-jährigen, die uns an ihrem Alltag im Kinderheim teilhaben lässt. Die Kapitel sind recht kurz und der Schreibstil ist sehr kindlich gehalten, es wird nichts unnötig ausgeschmückt, was das Ganze noch authentischer für mich machte. Mit Ira fühlte ich mich sehr verbunden, ich konnte mich gut in sie hineinfühlen und ihre Emotionen nachvollziehen. Sie ist ein tolles Mädchen, hat Talent zum Schreiben und Malen. Zacs Glück steht für sie immer im Vordergrund, wodurch sie für ihr Alter schon viel zu erwachsen und reif erscheint. Das sollte kein Kind sein. Zac ist weniger ernst als Ira, aber die macht sich ja auch so viele Sorgen, das er sich eigentlich keine mehr zu machen braucht. Er ist ein absoluter Wildfang und sobald er nach draußen kommt, nicht mehr zu bremsen. Reden allerdings ist nicht so seine Stärke. Da wirkt er eher scheu und zurückhaltend. Und dann ist da noch Martha. Martha ist einfach nur großartig, aber das solltet ihr beim Lesen selbst erleben :) Bevor ich zum Fazit komme, möchte ich noch kurz vom Cover schwärmen. Es ist so wunderbar stimmig und passt perfekt zur Geschichte. Eine besondere Überraschung erlebe ich bei den Königskindern außerdem immer dann, wenn ich sie aus ihren bezaubernden Schutzumschlägen befreie, denn darunter kommt immer ein ganz toll bedrucktes Buch zum Vorschein. Im Fall von "Der Himmel über Appleton House" ist es der Blick in die Baumkrone durch die die Sonne blinzelt. Wunderschön. Fazit: "Der Himmel über Appleton House" von S.E.Durrant ist ein wundervolles, harmonisches Königskind. Eine wunderbar authentisch erzählte Geschichte, voller Hoffnung und dem Wunsch nach Glück und Zugehörigkeit.

    Mehr
  • Die Sprache ist kindlich und sehr einfach und der Spannungsverlauf ging gegen Null.

    Der Himmel über Appleton House
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    22. April 2017 um 14:47

    Das Frühjahrsprogramm des Königskinder Verlags lockte mich mit diesem Buch, gänzlich überzeugen konnte es mich leider nicht.Die junge Miracle, genannt Ira, lebt mit ihrem Bruder Zac in Skilly, einem Waisenhaus in London. Sie verbringen dort lange Zeit, sehen neue Kinder kommen und gehen, aber selbst kommen sie dem Traum einer Familie nicht näher. Erst als sie Ferien auf dem Land machen dürfen und bei Martha wohnen, lernen sie, was Familie bedeutet.Mal davon abgesehen, dass der Klappentext extrem spoilert, so kommen Zac und Ira erst im letzten Drittel des Buchs zu Martha. Ich persönlich habe mir eine andere Geschichte erhofft, eine, in der man die Geschwister trennen will, diese sich aber vehement wehren und daher keine Familie finden. Stattdessen erfährt man von solchen Situationen rein gar nichts. Es geht viel um das Leben im Kinderheim, die Tage bei Martha, was Familie bedeutet und wie sich Ira für Zac aufopfert.Ich empfand die Spannung als extrem unterschwellig, es war eines der Königskinder, die mich zwar in ihren Bann zogen, aber nicht halten konnten. Immer wieder habe ich während des Lesens Pausen eingelegt, weil ich gelangweilt war von Iras Erzählungen.Ein großes Problem war für mich, dass das Buch aus Iras Sicht erzählt wird. Dadurch ist die Sprache und der Schreibstil sehr kindlich und extrem einfach gehalten. Das ist nicht jedermanns Geschmack und in diesem Fall auch nicht meiner.Die Kapitel sind immer kurz gehalten, manche gehen gerade mal eine oder zwei Seiten, mache auch etwas länger. Die Überschriften verraten uns oftmals schon, was darin passiert, somit wurde die Spannung gänzlich abgebaut.Fazit: Die Sprache ist kindlich und sehr einfach und der Spannungsverlauf ging gegen Null.

    Mehr
  • LL rezensiert

    Der Himmel über Appleton House
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    17. April 2017 um 08:44

    Der Himmel über Appleton House sprang mich tatsächlich sofort in der Verlagsvorschau an. Es war eines der Bücher, von denen man, bevor man sie überhaupt in der Hand hält, Großes erwartet. Dabei ist die Buchausgabe selbst ganz klein und zierlich und erinnert an seine jungen Protagonisten, die sich nach einer Familie sehnen. Ira berichtet in Tagebuchform über ihr Leben im Kinderheim mit Zac und über ihre Ausflüge zu Martha und dem Appleton House. Dabei schreibt sie natürlich sehr kindlich, schließlich ist sie teilweise erst 9 Jahre. Trotzdem schaffte sie eine emotionale Nähe und gerade ihre kindliche Offenheit und Direktheit machten sie besonders. „Der Himmel über Appleton House“ ist eine ruhige Geschichte, die auf knapp 250 Seiten erzählt wird. Obwohl man das Buch in kurzer Zeit lesen kann, klingt die Geschichte noch länger nach. Wie wenig schätzen wir es im Alltag doch, eine Familie zu haben? Ira und Zac habe ich beim Lesen alles Glück der Welt gewünscht, damit sie endlich irgendwo angekommen und geliebt werden. Das Buch strotzt nicht vor Spannung, aber es hat mich trotzdem berührt und bewegt und genau das ist es doch, was ein gutes Buch ausmacht.

    Mehr
  • Außergewöhnliches Buch über die Suche nach einer Familie und Geborgenheit

    Der Himmel über Appleton House
    Line1984

    Line1984

    09. April 2017 um 08:56

    Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut.Das Cover ist wie alle anderen Titel des Verlages einfach wunderschön, der Titel klingt wundervoll und auch der Klappentext überzeugte mich sofort.Ira und Zac sind es gewohnt ständig umzuziehen, dieses mal ziehen sie von einer Pflegefamilie ins Kinderheim. Was sie zu dieser Zeit noch nicht ahnen, es wird der erste Ort sein an den die beiden glücklich sein werden.Wer wünscht es sich nicht? Eine Familie, ein gemütliches und sicheres zu Hause. Das wünschen sich die beiden Geschwister Ira und Zac von ganzen Herzen, doch da die beiden nicht getrennt werden möchten gestaltet sich ihre Vermittlung ziemlich schwierig.Das Buch beginnt mit einen kleinen Vorwort von Ira.Die Kapitel sind kurze Tagebucheinträge aus Iras Sicht, sie sind kurz gehalten und lesen sich sehr angenehm.Der Schreibstil an sich liest sich locker und sehr flüssig, die gewählte Sprache ist sehr kindlich aber man darf nicht vergessen das Ira ja selbst noch ein Kind ist.Iras Wunsch nach einen sicheren und geborgenen zu Hause für sich und ihren Bruder hält sie die ganze Zeit aufrecht. Doch die Angst das wieder etwas schief geht, das sie es wieder vermasseln ist groß. Ira kümmert sich rührend um ihren Bruder diesen stellt sie an erster Stelle, immer denkt sie zuerst an Zac.Das Kinderheim Skilly House hat in diesem Buch eine große Rolle, zum einen weil Ira und Zac natürlich lange dort wohnen und zum anderen ist Skilly House ein Kinderheim der besonderen Art.Die Betreuer vermitteln den Kindern Wärme, Geborgenheit und sie sind immer für sie da.Sicherlich sind sie kein Elternersatz aber sie geben sich unglaublich viel Mühe mit den Kindern und gehen auf jedes einzelne ein.Im Buch werden auch andere Kinder in Skilly House immer wieder kurz angerissen, das fand ich faszinierend und es gefiel mir sehr gut.Die Charaktere in diesem Buch sind in meinen Augen sehr vielschichtig gestaltet auch sind sie realistisch und voller Farbe gezeichnet.Ira und Zac sind mir innerhalb kurzer Zeit schon ans Herz gewachsen.Ich habe mit ihnen gelitten und gezittert, ich habe mit ihnen gelacht und geweint.Dieses Buch berührte mich und fesselte mich durch seine besondere Art an die Seiten.Klare Empfehlung von mir.Fazit:Mit "Der Himmel über Appleton House" ist der Autorin ein außergewöhnliches Buch über zwei Geschwister gelungen die auf der Suche nach einer Familie nie die Hoffnung aufgeben.Wundervoll gestaltete Charaktere und eine berührende Handlung überzeugten mich auf ganzer Linie.Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

    Mehr
  • Der Himmel über Appleton House

    Der Himmel über Appleton House
    Kumosbuchwolke

    Kumosbuchwolke

    29. March 2017 um 14:28

    Inhalt„Ira und Zac müssen schon wieder umziehen – diesmal von einer Pflegefamilie ins Kinderheim. Es wird der erste Ort, an dem sie glücklich sind. Trotzdem: Ira sehnt sich nach dem Unmöglichen, nach einer richtigen Familie. Mit Mutter und Vater und einer eigenen Haustür. Aber die Geschwister sind nicht mehr klein und sie wollen zusammenbleiben. Keine guten Voraussetzungen. Am Ende finden sie dennoch ein Zuhause: in Martha, in Appleton House und in ihrem Garten. Und wenn der Abschied vom Kinderheim, von den Menschen dort, auch schwerfällt: Sie haben endlich ihr kleines Stück von Himmel gefunden. Für immer.“ – Quelle KappentextDer erste Satz...   „Dir vorliegende Geschichte spielt zu einer Zeit, als mein Leben ziemlich durcheinandergeriet.“ - Ira Seite 5Zwischen den SeitenJeder wünscht sich eine Familie, zu der man gehört, auch die Geschwister Ira und Zac, unter keinen Umständen, wollen sie getrennt werden, allerdings macht das eine Vermittlung schwierig, trotz allem, haben die beiden von Pflegeeltern Startseite vom Königskinder Verlagzur Pflegefamilie geschafft, zusammenzubleiben."Der Himmel über Appleton House", beginnt mit einem kursiven, einleitenden Vorwort von Ira. Sie baut ihre Geschichte in Tagebuch über einen Zeitraum von mehreren Jahren auf. Sie beginnt mit ihren Aufzeichnungen, als sie und ihr zwei Jahre jüngerer Bruder im Oktober 1987 nach Skilly House, einem Kinderhaus, gebracht werden.Der Schreibstil ist kindlich (Ira ist auch erst 9 Jahre alt) und die einzelnen Kapitel sind kurz gehalten und befassen sich überwiegend mit ihrem Leben in Skilly House oder Gedanken, die sie sich über das Leben als Pflegekind macht.Der Wunsch nach einem sicheren, geborgenen Zuhause für ihren Bruder und sich behält Ira die gesamte Zeit aufrecht. Sie hat Angst, dass sie oder ihr Bruder es vermasseln werden, sobald sie die Gelegenheit auf ein Zuhause bekommen, daher denkt sie viel nach und ist stets vorsichtig. Es sind ihre Emotionen, von denen dieses Buch lebt und am Ende steht fest, ob sich der Traum der Geschwister erfüllt.Lesespaß "Der Himmel über Appleton House" ist ein kleines feines Tagebuch eines Kindes und so liest es sich auch. Die Tagebucheinträge führt Ira nicht regelmäßig, vielmehr monatlich oder auch nur dann, wenn sie etwas zu sagen hat. Es können also auch Monate zwischen den einzelnen Einträgen liegen. Es gelang mir nicht komplett eine Bindung zu "Der Himmel über Appleton House" weil Iras Schilderungen eine Abfolge von Ereignissen gleicht. Allerdings konnte sie mich mit ihren Gefühlen berühren, wenn sie über ihre Ängste und Wünsche sprach oder die anderen Bewohner von Skilly House anriss.Skilly House nimmt eine große Rolle und Bedeutung im Leben der Geschwister ein und das ist es, was mir richtig gut gefallen hat, denn das Kinderheim vermittelt Wärme und Freundlichkeit. Natürlich können die Betreuer von Skilly House den Kindern die Eltern nicht ersetzen, aber sie sind lieb und kümmern sich nach Kräften um die Kinder. Nehmen sie in den Arm oder hören ihnen einfach zu. Es war schön, dass es also keine beklemmende Kinderheim Geschichte geworden ist.Fazit Bislang fallen mir nicht viele Bücher über zurückgelassene Kinder ein, die so viel Wärme und Hoffnung transportieren, wie das bei "Der Himmel über Appleton House" der Fall ist. Der Schreibstil ist kindlich und manchmal abgehackt, da Ira die Geschichte ähnlich wie Tagebuch Einträge erzählt und zu Beginn der Geschichte erst 9 Jahre alt ist. Dadurch fehlte es an konstanter Spannung oder der Möglichkeit, mehr in die Geschichte einzutauchen. Trotzdem hat mir der herzliche Umgang der Erwachsenen mit den Kindern gefallen. 4 Sterne.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar_____________________________________________________© Cover-, Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

    Mehr
  • Der Himmel über Appleton House

    Der Himmel über Appleton House
    juliaaholic

    juliaaholic

    26. March 2017 um 19:25

    Ich wusste, dass ich zu Leipziger Buchmesse nicht wirklich zum Lesen komme, aber ich wollte dennoch unbedingt etwas Lesen und von Königskinder hatte mich dieses wunderschöne Buch erreicht. Also schnappte ich es mir, nichts wissend, was mich erwarten wird und begann einfach mit dem Lesen. Das Buch hatte ich schlussendlich in nur wenigen Stunden beenden können, da es einen an sich bindet, bis die letzten Worte verklungen sind.In "Der Himmel über Appleton House" geht es um Ira und Zac, zwei Weisenkinder, welche eigentlich nur auf ein richtiges zu Hause warten. Das Buch ist eine Art Tagebuch von Ira, welche dort sehr genau beschreibt, was sie so erlebt hat und wen sie alles so kennenlernt. Sie ist 11 Jahre, aber an vielen Stellen wirkt Ira einfach schon wahnsinnig erwachsen und das nur, weil sie einfach schon so viel durchgemacht hat. Es ging von einer Pflegefamilie in die andere und nie hat es irgendwie geklappt. Es hätte mich ehrlich gesagt nicht gewundert, wenn Sie irgendwann die Hoffnung aufgegeben hätte, aber so war Ira einfach nicht. Sie hatte noch Hoffnung und sie hat diese auch nicht losgelassen. Ira war immer für ihren Bruder da und hat sich gefragt, was Zac wohl möchte, was er sich wünscht und gar nicht an sich selbst. Sie wusste nicht einmal was Sie will und das hat mir so leidgetan. Bis zu diesem Alter hatte sie nicht wirklich eine Kindheit und konnte auch nicht mal egoistisch sein und nur an sich selbst denken. "Das ist, wie wenn man sagt: >> Zeit heilt alle Wunden. << Das sagen die Erwachsenen immer, denn wenn sie sich einer Sache sicher sein können, ist es Zeit, weil sie davon schon so viel hatten". Die beiden kommen für die Ferien nach Appleton House und irgendwie versprühen dieses Anwesen und Martha ihren ganz eigenen Charme. Man hat sich direkt wohlgefühlt und Ira hat alles so genau beschrieben, dass ich dieses Haus wirklich vor mir sehen konnte. Ich habe mich in den Garten gewünscht, wollte den beiden beim Spielen zusehen und einfach nur die Sonne genießen. Es klang wundervoll und hat mich in einen tollen Traum ziehen können.Was ich jedoch besonders an dem Buch mochte war, Ira selbst. Ihre Art diese Geschichte zu erzählen, mit dieser kindlichen Neugier...Es war einfach traumhaft, sodass ich sie am liebsten selbst adoptiert hätte. Ich kann euch allen nur raten, dieses Buch zu lesen und ich bin mir sicher, dass ihr euch genauso sehr verlieben werdet wie ich. Wie auch nicht? Es ist wunderschön geschrieben und passt nun einfach perfekt in den sich entwickelnden Frühling. Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben, es bleibt in meinem Herzen.

    Mehr