S. E. Grove

 4.1 Sterne bei 8 Bewertungen

Alle Bücher von S. E. Grove

S. E. GroveThe Glass Sentence (The Mapmakers Trilogy)
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The Glass Sentence (The Mapmakers Trilogy)
The Glass Sentence (The Mapmakers Trilogy)
 (3)
Erschienen am 12.06.2014
S. E. GroveThe Golden Specific (The Mapmakers Trilogy)
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The Golden Specific (The Mapmakers Trilogy)
The Golden Specific (The Mapmakers Trilogy)
 (3)
Erschienen am 14.07.2015
S. E. GroveThe Crimson Skew (The Mapmakers Trilogy)
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The Crimson Skew (The Mapmakers Trilogy)
The Crimson Skew (The Mapmakers Trilogy)
 (2)
Erschienen am 12.07.2016
S. E. GroveThe Glass Sentence
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The Glass Sentence
The Glass Sentence
 (0)
Erschienen am 16.06.2015
S. E. GroveThe Golden Specific
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The Golden Specific
The Golden Specific
 (0)
Erschienen am 14.07.2015

Neue Rezensionen zu S. E. Grove

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msmedlocks avatar

Rezension zu "The Glass Sentence (The Mapmakers Trilogy)" von S. E. Grove

Cartology
msmedlockvor 2 Jahren

Aus unserer Welt eine vollkommen neue zu machen, mit unterschiedlicher Zeitrechnung, anderen Gesetzmäßigkeiten und anderer Geschichte kann ziemlich in die Hose gehen. S.E. Grove jedoch hat es geschafft. Die Autorin hat eine Welt erschaffen, bei der ich aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen bin und die ich – obwohl es höchst wahrscheinlich wäre, dass ich eines grausamen Todes sterben würde – furchtbar gerne einmal besucht hätte. Das Buch hat dieses Ende des 19. Jahrhunderts-Western-Flair. Außerdem ist es eine geschickte Mischung aus Abenteuer und Fantasy, mit einer Prise Piraterie eingestreut, aber das nur am Rande.
Diese neue Welt wirkte auf mich irgendwie herrlich unaufdringlich, obwohl es eigentlich unmöglich ist, sich an all den Details sattzusehen. Allerdings verlangt diese Welt auch einiges an Denkarbeit, was mich ein wenig an der Eignung für 12-jährige zweifeln lässt. (Ich war direkt stolz auf diesen Aha-Moment, als ich gegen Ende des Buches endlich die Sache mit der Zeitrechnung verstanden hatte.)

Das Buch hat einen interessanten Einstieg – eine Gesetzesänderung, die es Leute aus anderen Zeitzonen unmöglich machen soll, nach New Occident einzureisen und Menschen, die keine Papiere und keine Lebensuhr haben ausweisen soll. Kommt euch das bekannt vor?

Von den Figuren habe ich die meisten sofort ins Herz geschlossen. Sophia und Shadrak, Calixta und Burr, Grandma Pearl, Veressa und ihren Vater. Auch die Antagonistin und ihre Handlanger fand ich höchst interessant. Nicht alle Figuren sind komplett ausgearbeitet – bei manchen kannte man eher grobe Details, aber das hat mich nicht gestört. Man wusste genug, um etwas mit ihnen anfangen zu können oder sie zumindest zu mögen.
Einzig mit Theo wurde ich nicht recht warm. Ich habe mich irgendwie daran gestört, dass Sophia ihm so rasch ihr Vertrauen geschenkt hat, auch wenn gut erklärt wurde, warum sie es tut.

„The Glass Sentence“ ist ein kluges, spannendes Buch, das einem nur so zum Staunen bringt. Die unglaubliche Welt, die S.E.Grove erschaffen hat, der Detailreichtum, der Aufbau der Geschichte, die unterschiedlichen Figuren – alles weiß zu begeistern.

Im Nachhinein ist es mir unbegreiflich, warum ich so lange für das Buch gebraucht habe. Ich glaube, ich habe noch nie an einem Buch so lange herumgelesen wie an diesem hier. Beinahe drei Wochen habe ich gebraucht und das, obwohl ich es täglich zur Hand genommen habe. Hat die Autorin es etwa geschafft, Sophias Verlust ihres Zeitgefühls in das Buch mit einzubinden?

Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen und lege euch „The Glass Sentence“ sehr ans Herz.

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Deenglas avatar

Rezension zu "The Glass Sentence (The Mapmakers Trilogy)" von S. E. Grove

Fantastischer Serienauftakt, der schon jetzt zu meinen Lesehighlights 2014 zählt
Deenglavor 4 Jahren

Kurzmeinung

Originelle Idee, einzigartiger Weltenentwurf - dies ist wirklich ein äußerst gelungener Auftakt der Mapmakers Trilogy. Daumen hoch!

Inhalt

Wir schreiben das Jahr 1891. Die 13-jährige Sophia stammt von einer Familie von Explorern ab und lebt bei dem berühmtesten Kartografen überhaupt, ihrem Onkel Shadrack in Boston. Ihre Eltern sind nämlich von einer ihrer Forschungsexpeditionen nie zurückgekommen.

Obwohl sie mit Karten aufgewachsen ist, ist Sophia nicht wirklich groß verreist. Das ist auch gar nicht so einfach: denn seit der Great Disruption befinden sich unterschiedliche Länder und Erdteile in unterschiedlichen Zeitaltern. Sophia lebt in New Occident (ziemlich identisch mit den USA) Ende des 19. Jahrhunderts; im Norden herrscht eine Eiszeit, im Süden sind die Baldlands, die teilweise in der Zukunft liegen.

Darum ist die Bedeutung von Explorern und Kartografen auch so extrem wichtig, stellen sie doch ein wichtiges Bindeglied zwischen den verschiedenen Zeitaltern und Gesellschaften dar. Doch dann wird ihr Onkel während politischer Unruhen entführt. Shadrack hat Sophia aber noch eine Karte und eine Nachricht hinterlassen können - sie soll sich auf den Weg nach Veressa machen. Und das tut sie auch, um ihren Onkel wiederzufinden.

Meine ausführlichere Meinung

Vorneweg: obwohl die Protagonistin erst 13 Jahre alt ist und das Buch wohl eigentlich eher an jüngere Leser gerichtet ist, kann man es aber als Erwachsener genauso gut lesen und sich an diesem einzigartigen Weltenentwurf erfreuen. Schon lange habe ich kein derart überzeugendes Fantasydebüt gelesen! Es ist zwar nicht absolut perfekt, aber hat derart viele gute Ideen und Storyelemente, dass ich wirklich hochgradig begeistert bin. Und ehrlich gesagt tut es auch mal gut, dass jemand keine besonderen Fähigkeiten hat wie Magie etc., sondern sich auf seine Intelligenz und seinen Menschenverstand verlassen muss. Mal abgesehen davon, dass es kein ominöses Liebesdreieck oder überhaupt ein Love-Story-Element gibt, welches die eigentliche Geschichte in den Hintergrund drängt. 

Auch wenn sich der Weltenentwurf ein wenig seltsam anmutet: er hat mich überzeugt. Anfangs war ich auch ein wenig skeptisch, aber es hat für mich wirklich funktioniert und ich habe mich daran erfreut, wie stimmig, detailverliebt und originell doch die Welt ist, welche die Autorin schildert.

Nach einem recht ereignisreichen Auftakt hat sich das Buch ein ganz klein wenig gezogen, aber dann hat es für mich richtig an Fahrt aufgenommen. Es gibt einiges an Action, die meist jedoch relativ "harmlos" ist, was die Brutalität, Blut und Todesanzahl angeht. Wer also heftige Kampfszenen liebt und spritzende Eingeweide, wird enttäuscht werden. 

Auch die Figuren, denen man begegnet, gefielen mir wirklich prima, wenn auch der ein oder andere vielleicht ein wenig mehr Tiefe vertragen hätte. Andererseits, wenn man sich nur für ein paar Stunden begegnet, sollte man da auch nicht zuviel erwarten!

Besonders gut gefiel mir auch, dass zu Beginn eines jeden Kapitels meist fiktive Atlas- oder Geschichtseinträge zitiert werden, die einem helfen, sich besser in dieser Welt zurechtzufinden und von der Vorgeschichte einzelner Figuren bzw. Ereignisse zu erfahren, ohne dass die eigentliche Handlung durch ständige Rückblenden unterbrochen werden muss. 

Das Buch endet ziemlich spektakulär, aber eigentlich doch in sich geschlossen. Natürlich gibt es einen Aufhänger für die Fortsetzung der geplanten Trilogie, aber dieser ist für mich sehr angenehm und gehört nicht zu der fiesen Art von Cliffhanger, die mich vor lauter Ungeduld und Warten auf die Fortsetzung meine Fingernägel runterkauen lässt.

Fazit

Wer intelligente und liebenswerte Charaktere mag und auf eine einzigartige, originelle, in sich stimmige Welt steht, dem lege ich "The Glass Sentence" wirklich sehr ans Herz! Wer bei Fantasy mehr auf Blutgespritze oder Romantasy steht und Probleme mit einer 13-jährigen Protagonistin hat, ist hier eindeutig falsch.

Und he, das Beste habe ich noch gar nicht verraten: es gibt Piraten! Juhu!


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