S. Fischer-Fabian Die ersten Deutschen

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Inhaltsangabe zu „Die ersten Deutschen“ von S. Fischer-Fabian

Wie waren die Germanen wirklich, und woher kamen sie? S. Fischer-Fabian räumt auf mit den Klischeevorstellungen von den ersten Deutschen: Sie waren keine biertrinkenden Rauhbeine oder nordische Übermenschen. Uns tritt stattdessen ein Volk entgegen, in dem die Erdverbundenheit von Bauern mit der Kampfeslust von Hirtenkriegern aus dem Osten verschmolz. Von Anbeginn "wohnten zwei Seelen in ihrer Brust". Aus archäologischen Funden, den Werken antiker Schriftsteller und zahllosen anderen Quellen entstand ein faszinierendes Bild der Geschichte unserer Vorfahren. (Quelle:'Flexibler Einband/29.04.2003')

Sehr gut zu lesen und daher sehr interessant

— TAndres
TAndres

In der Schule empfohlen, war dies eines meiner ersten selbst gekauften Erwachsenen-Sachbücher. Auf unterhaltsame Weise belehrend. Empfehlenswert!

— RobinBook
RobinBook

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  • Sehr gut zu lesen und daher sehr interessant

    Die ersten Deutschen
    TAndres

    TAndres

    02. April 2016 um 13:37

    Viele Sachbücher sind schwierig zu lesen und nachdem das Buch das erste Mal schon 1975 erschienen ist, war ich darauf eingestellt, mich durch das Buch durchkämpfen zu müssen. Aber schon nach wenigen Seiten war ich eines besseren belehrt. Das Buch war sehr gut zu lesen, der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil und daher ist es sehr kurzweilig. Zeitlich gesehen reicht das Buch vom Urstamm der Indogermanen bis ins 4. Jahrhundert nach Christus. Thematisch gesehen wird das komplette Leben der Germanen erläutert, nicht nur die Kriege, wie zum Beispiel die Varusschlacht, sondern auch das Leben auf den Höfen, der Kleidungsstil das Liebesleben und das Leben der Frauen. Sehr interessant ist das Kapitel über die Herkunft der Indogermanen, über die Herleitung durch die Sprache und bestimmte Worte. Da es keine schriftlichen Überlieferungen der Germanen selbst gibt, greift der Autor auf die Schriftstücke der Römer zurück, die sich viel mit den Germanen auseinandersetzen mussten. Der Autor übernimmt die Ansichten von zum Beispiel Tacitus oder Cäsar nicht ungeprüft, sondern hinterfragt auch deren Intensionen.Auch wenn das Buch nicht immer chronologisch geschrieben ist, so macht die Reihenfolge der Kapitel doch Sinn. Für jeden, der mehr über die Germanen erfahren möchte, ist dieses Buch zu empfehlen. Auch für mich gab es einiges neues zu erfahren. Das Buch ist, trotz der schwierigen Vergangenheit mit dem Thema (3. Reich), neutral und wertfrei geschrieben. Eine Erhöhung zu Übermenschen oder Madigmachung als Biertrinker fällt aus und macht das Buch daher sehr angenehm.Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung und 5 Punkte.

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  • Die ersten Deutschen

    Die ersten Deutschen
    RobinBook

    RobinBook

    02. November 2015 um 19:28

    Dieses Buch wurde uns einst in der Schule empfohlen.                    Es war eines meiner ersten selbst gekauften Erwachsenen-Sachbücher.
    Auf unterhaltsame Weise belehrt Sebastian Fischer-Fabian den Leser über das Leben unserer Vorfahren.

    Empfehlenswert!

  • Rezension zu "Die ersten Deutschen" von S. Fischer-Fabian

    Die ersten Deutschen
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    25. December 2012 um 20:06

    "Nicht die Samniten, nicht die Karthager, nicht die Gallier, nicht die Spanier, nicht einmal die Parther haben uns so oft herausgefordert wie die Germanen; ja, gefährlicher noch als die Macht der Arsakiden ist dieses Volk mit seinem Freiheitswillen." . Mit diesem Zitat des römischen Geschichtsschreibers Tacitus beginnt S. Fischer-Fabians Werk über die Vorfahren der Deutschen: Die Germanen. Dabei schildert der Autor den Werdegang dieses Volkes unter dem Einfluss der Jahrhundete, mit besonderm Augenmerk auf die "versuchte" Besetzung durch die Römer. Aber auch Sprache, Einstellung, Lebensweise und Aussehen werden genau unter die Lupe genommen und somit einige langgehegte Vorurteile aus dem Weg geräumt. Große Persönlichkeiten der germanischen Geschichte, allem voran Arminius werden näher betrachtet. Dabei verwendet S. Fischer-Fabian einen sachlichen, schlichten Schreibstil, der immer wieder von sarkastischen Bemerkungen gespickt wird. Dadurch wurde das Lesen dieses Werkes zu keiner Zeit eine Qual und dass, obwohl zahlreiche Schlachten bis ins kleinste Detail beschrieben werden, was schon manchmal etwas ermüdend werden kann. Doch im Großen und Ganzen muss ich gestehen, dass "Die ersten Deutschen" die Zeit, die ich damit verbracht habe, mehr als wert war, da ich zahlreiche neue Informationen erhalten habe und der Dschungel meines Germanenwissens endlich etwas lichter geworden ist. . Fazit: Für alle, die mehr über die Vorfahren der Deutschen wissen wollen, ist dieses Werk perfekt geeignet!

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  • Rezension zu "Die ersten Deutschen" von S. Fischer-Fabian

    Die ersten Deutschen
    Malachy

    Malachy

    21. December 2010 um 14:30

    Das ist mal ein sehr unterhaltsames Buch über die Germanen auf dem Weg zum "Deutschen". Es verschafft auf überaus unterhaltsame Weise einen Überblick über die Germanen und ihr Wesen. Unvergessen ist mir die Schilderung, wie die Teutonen auf ihren Schilden die schneebedeckten Hänge der Alpen hinunterrodelten, zum Unverständnis der römischen Legionäre, die diese verspielten Recken nicht ernst nahmen. Ein Fehler, wie sich erweisen sollte. Furor Teutonicus - die Angst vor den Germanen - war seitdem eine permanente Furcht vor den Nordländern, die den Römern noch über Generationen im Nacken saß. Wenngleich auch des Germanen Treue, Stärke und Loyalität ebenso legendär waren wie ihre Kampfkraft. Nicht ohne Grund wählten die römischen Kaiser ausgerechnet Germanen als Leibwache.

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  • Rezension zu "Die ersten Deutschen" von S. Fischer-Fabian

    Die ersten Deutschen
    Jens65

    Jens65

    13. July 2008 um 14:15

    Fischer-Fabian schafft es auf eine beeindruckende Weise, Sachwissen auf eine interessante und zudem spannende Weise zu vermitteln. In dem Buch wird fast alles behandelt, was über die Germanen zu wissen ist. Von der "Abstammung" und Entwicklung der Germanen bis hin zu den Auseinandersetzungen mit dem römischen Volk. Auch über die Kultur, Religion, "Politik", Arbeit und das Familienleben der Germanen wird ausführlich berichtet. Die alten Klischevorstellungen werden durch eine objektive, für jedermann leicht nachvollziehbare Sicht aus dem Weg geräumt. Hierfür werden neuste Erkenntnisse in der Archäologie, aber auch alte (gut analysierte) Quellen zu Hilfe genommen! Alles in allem ist das Buch für jeden zu empfehlen, der sich mit der Geschichte seiner Vorfahren auseinandersetzen will! Das Buch ist für Geschichts-"Pros" sowie -Neulinge, von der informativen Seite her, gleichermaßen gut geeignet und durch seinen exellenten Schreibstil und die sehr gute Einteilung der einzelnen Bereiche liest sich das Buch von selbst

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  • Rezension zu "Die ersten Deutschen" von S. Fischer-Fabian

    Die ersten Deutschen
    secretdanny

    secretdanny

    04. October 2007 um 12:53

    Wer waren wir wir wirklich und wo haben wir unsere Wurzeln?"Die erstenDeutschen" erzählt die Geschichte unserer Vorfahren, vonVölkerwanderungen,Hungersnöten, Kriegen und Perspektiven, von Lebensweisenund der Entwicklungder "Barbaren".Auch wenn manche Passagen in diesem Buch aufgrund ihrerZeitensprünge oftirreführend sind, so ist der Hintergrund stets interessantgestaltet undaufschlussreich. Illustrationen von Moorleichen undarchäologische Fundenunterstreichen die Erzählungen von Fischer Fabian understrahlen dasGeschilderte in neuem Glanze.Von den Kimbern und Teutonen,den Hühnengräbermenschen, der Vermischung derVölker und der Anbetung derGötter wird hier kaum etwas ausgelassen.Einzigstes Manko: Die bekanntestealler Schlachten unter der Führung desArminius wird leider nicht sehrausführlich beschrieben, was mich etwasenttäuschte. Trotz alledem einwunderbares Werk, das im deutschenBücherregal nicht fehlen darf.Wen dieGeschichte nicht nur auf theoretischer Basis interessiert, dem kannich nochdie Investition der "Deutsche Heldensagen" ans Herz legen.Fazit: Leiderbleiben viele Fragen offen doch ich hätte nicht gedacht, dassGeschichte nundoch so viel "Spaß" machen kann und Lust auf mehr erweckt. © by Daniel Biester | Literaturreport.com

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