Schicksal!

von S. G. Browne 
3,6 Sterne bei83 Bewertungen
Schicksal!
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (49):
L

Sehr humorvolles Buch, das beste Unterhaltung verspricht! Jederzeit wieder... :D

Kritisch (13):
LadyMoonlight2012s avatar

Die Idee gefällt mir ausgesprochen gut, die Umsetzung finde ich aber nicht fesselnd genug.

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Inhaltsangabe zu "Schicksal!"

Nach den ersten 260.000 Jahren hängt dem Schicksal sein Job zum Halse raus: Statt die Menschen auf den ihnen vorbestimmten Pfad zu führen, geht er lieber mit seinen besten Freunden Karma, Völlerei und Faulheit einen trinken. Doch dann verliebt das Schicksal sich in die schöne Sarah – und verstößt damit gegen das oberste Gesetz seines Arbeitgebers Jerry (auch bekannt als Gott, der Allmächtige). Das hat ungeahnte Konsequenzen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426226049
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:409 Seiten
Verlag:Droemer Knaur
Erscheinungsdatum:26.09.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 07.10.2011 bei Audible GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    LiMa1405vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr humorvolles Buch, das beste Unterhaltung verspricht! Jederzeit wieder... :D
    Schicksal - diesmal etwas anders als gewohnt...

    "Nach den ersten 257000 Jahren hängt dem Schicksal sein Job zum Halse raus: Statt die Menschen auf den ihnen vorbestimmten Pfad zu führen, geht er lieber mit seinen besten Freunden Karma, Völlerei und Faulheit einen trinken. Doch dann verliebt das Schicksal sich in die schöne Sara – und verstößt damit gegen das oberste Gesetz seines Arbeitgebers Jerry (auch bekannt als Gott, der Allmächtige). Das hat ungeahnte Konsequenzen …"

    Beim Stöbern in der Buchhandlung hat mich zunächst das auffällig gestaltete Cover dieses Buches sehr angesprochen und dazu verleitet mir den Klappentext durchzulesen. Was soll ich sagen?!? Am liebsten wäre ich direkt in der Buchhandlung geblieben um das Buch regelrecht zu verschlingen. In einem unterhaltsam - flüssigen Schreibstil gelingt es dem Autor eine wirklich außerordentlich fantasievolle Story gespickt mit viel Ironie und Wortwitz aufzubauen. Selten habe ich mich in letzter Zeit beim Lesen so köstlich amüsiert wie bei diesem Buch!

    Fazit:
    Wer bei Jasper Ffordes Büchern Spaß beim Lesen hatte, ist bei diesem Buch genau richtig! Keine hochtrabend philosophische Abhandlung über Schicksal & Co, sondern eine wunderbar unterhaltsame Geschichte für "Zwischendurch"! Das ist definitiv eines der wenigen Bücher, die ich gerne nochmals lesen werde. :D

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    _sophievor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch beginnt sehr amüsant und unterhaltsam, aber letztendlich wird leider zu viel Potential verschenkt.
    Zu viel verschenktes Potential

    "Schicksal!" beginnt äußerst amüsant und hat mich somit in den ersten Kapiteln sehr begeistert. Besonders der Schreibstil des Autors hat mich ins Schwärmen geraten lassen. Das Buch ließ sich so wunderbar flüssig und schnell lesen und konnte mich immer wieder zum Schmunzeln zu bringen. Ziemlich lustig waren zu Beginn vor allem auch die Sätze, die mit "Um es auf den Punkt zu bringen" begonnen haben. Auch die Charaktere haben mein Interesse geweckt. Es war lustig zu lesen, wenn Sergio die sterblichen Menschen beobachtet hat und ebenso amüsant waren die Momente zwischen den Unsterblichen. Deren Charaktereigenschaften und Aussagen waren immer sehr durchdacht von dem Autor.

    Leider hat das Buch dann aber doch sehr nachgelassen, zumindest in meinen Augen. Zum einen dauerte es mir zu lange, bis dann mal etwas Relevantes passiert war. Irgendwann wollte ich nicht noch mehr Unsterbliche kennenlernen und auch nicht mehr von Sterblichen lesen, ich wollte nur noch, dass etwas mit dem Protagonisten passiert und die Storyline vorankommt. Das Buch hat sich aber dann leider ziemlich gezogen. Der Höhepunkt war für mich dann die Reaktion von Sara auf eine gewisse Information, die aber erst gegen Ende des Buches kommt, weswegen ich hier nicht näher darauf eingehen möchte. In jedem Fall habe ich an der Stelle meine Begeisterung für das Buch endgültig verloren, obwohl es doch so gut angefangen hat.

    Gegen Ende des Buches war mir der Protagonist Sergio dann auch unsympathisch. Nur das Ende konnte mich einmal etwas überraschen und zu einem einigermaßen zufriedenstellenden Abschluss führen. Für mehr als drei Sterne reicht es bei diesem Buch aber leider nicht. Die Grundidee und der Schreibstil waren top, an den Charakteren und der Storyline hätte man noch ein wenig herumfeilen müssen, um es zu einem Fünf-Sterne-Buch zu machen. Schade, da war einiges an verschenktem Potential dabei!

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    Wildcats avatar
    Wildcatvor 4 Jahren
    Uneingeschränkt zu empfehlen

    Inhaltsbeschreibung: 

    In diesem Buch geht es in erster Linie um den personifizierten Lebensweg (das Schicksal), names Sergio der mit seinem 'Job' nicht mehr zufrieden ist und sich dann zu allem Überfluß noch in die schöne (und menschliche) Sara verliebt, welche auf dem Pfad der 'Bestimmung' wandelt. Dies verstößt allerdings gegen die Regeln und gefällt daher seinem 'Arbeitgeber' Jerry (=Gott) überhaupt nicht. 

    Zum Layout: 

    Das Cover ist sehr schön und bunt gestaltet, was auch den Inhalt in gewisser Weise widerspiegelt. Der Buchrücken sticht sehr hervor und fällt somit in jedem Buchregal sofort ins Auge. 

    Auch die runden 'Ecken' sind ein Highlight mit dem das Buch gleich viel Pflegeleichter (weil weniger knick- und stoßanfällig) wird. 

    Meine Meinung zum Inhalt: 

    Die Überlegung ein Buch zu Schreiben, in dem Gefühle (Liebe, Hass'), die Todsünden (Völlerei, Lust, ') und andere (wie soll ich sagen? Eigenschaften? Merkmale?) Sachen (?) personifiziert werden, ist wirklich klasse. Die Umsetzung lässt darauf schließen, dass der Autor sich sehr viele Gedanken gemacht und viel Phantasie hat. 

    Das Buch lässt sich sehr leicht und flüssig lesen und sorgt für ein fast permanentes Schmunzeln auf den Lippen. Allerdings haben mich ein paar Stellen auch zum nachdenken gebracht. 

    Die Geschichte ist interessant und witzig und lädt daher ein, sie mehrmals zu lesen. Lediglich das Ende ist nicht ganz nach meinem Geschmack. Im letzten drittel wird das Buch ein wenig traurig und ich hätte mir alles in allem einen anderen Ausgang gewünscht. 

    Fazit: 

    Ein sehr schönes und lustiges Buch, welches ich uneingeschränkt empfehlen kann. Und vielleicht lässt sich der Autor ja zu einem weiteren Band verleiten, welchen ich mir sofort kaufen würde, Potential dafür ist alle mal da.

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    Nurijas avatar
    Nurijavor 5 Jahren
    Wenn höhere Mächte der Menschlichkeit erliegen

    Nach den ersten 260.000 Jahren hängt dem Schicksal sein Job zum Halse raus: Statt die Menschen auf den ihnen vorbestimmten Pfad zu führen, geht er lieber mit seinen besten Freunden Karma, Völlerei und Faulheit einen trinken. Doch dann verliebt das Schicksal sich in die schöne Sarah – und verstößt damit gegen das oberste Gesetz seines Arbeitgebers Jerry (auch bekannt als Gott, der Allmächtige). Das hat ungeahnte Konsequenzen …
    Mit Witz und Spannung  soll uns hier das Leben mal aus einer anderen Perspektive erzählt werden. Und das Schöne ist: Jeder kann sich mit dem Roman identifizieren, denn jeder von uns hatte doch schonmal von allem die Schnauze voll und wollte gegen die Regeln verstoßen. Warum soll das nur den Menschen vorbehalten sein? Was passiert wenn das Schicksal, der Tod, Begierde oder Lust ihren Job nicht mehr machen kann man sich wohl vorstellen. Es geht turbulent und chaotisch zu.
    Ein netter Roman für zwischendurch ist es allemal. Der leichte flüssige Schreibstil und der anfängliche Humor lassen den Leser zu Beginn gut vorankommen. Leider nimmt der Humor im Laufe der Geschichte ab. Das Ende ist vorhersehbar und eine sehr gute Idee einfach schlecht umgesetzt.

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    Adriana007s avatar
    Adriana007vor 5 Jahren
    Das war ja mal ein Buch :D :D- Crazy aber GUT!!!

    Inhalt:  "Sergio ist schwer genervt- denn er ist das Schicksal und seit über 257000 Jahren dafür zuständig, Menschen auf ihren vorbestimmten Lebensweg zu führen. Doch dann verliebt er sich in die schöne Sara. Zugegeben, das ist ein Verstoß gegen das oberste Gesetz seines Arbeitsgebers- aber Jerry (auch bekannt als Gott, der Allmächtige) wird davon in seinem Büro am anderen Ende des Universums sicher nichts mitbekommen....oder etwa doch????"
    Lieblingsstelle: "Hör zu" [...] "Du musst nicht hier bleiben und dir das antun. Du hast eine Wahl." Ich verkneife mir, du Idiot hinzuzufügen. Das wäre vermutlich keine besonders konstruktive Kritik. "Wahl", gibt er zurück und wischt sich die Nase am Ärmel ab. "Welche Wahl? Ich bin gefickt." "Nein", erkläre ich. "Du bist gefickt worden und du hast jemanden gefickt, den du nicht hättest ficken sollen. Und weil du B getan hast, hast du A bekommen. Aber das bedeutet nicht, dass du gefickt bleiben musst."
    Schreibstil: Ich liebe diesen Schreibstil. Wie man anhand meiner Lieblingsstelle schon erkennen kann, nimmt der Autor kein Blatt vor dem Mund. Ob Umgangssprache, Alltagssprache oder Schimpfwörter, man findet alles. Da die Sprache, meiner Meinung nach, durch dieses Alltägliche sehr einfach und verständlich ist, kann man das Buch gut runter lesen, obwohl die Geschichte doch etwas anspruchsvoller ist. Es wird sehr viel Sarkasmus verwendet, viele Dinge werden ins Lächerliche gezogen und alle möglichen Klischees werden bedient. Dennoch hat die Geschichte eine gewisse Ernsthaftigkeit, wenn man erstmal darüber nachdenkt.
    Cover: Auf dem Cover steht in roten und fetten Buchstaben SCHICKSAL, der Titel des Buches, mit einem Himmel im Hintergrund. Zwischen den Buchstaben befindet sich ein Herz, ein Glückskleeblatt, eine Regenwolke und ein Blitz. Ich muss sagen, das Cover ist absolut passend zur Geschichte des Buches. Es fällt vielleicht nicht gleich auf, weil sozusagen nichts besonderes auf dem Cover drauf ist, aber wenn man die Geschichte kennst, passt das Cover wie die Faust aufs Auge, einfach wunderbar zusammen mit der Geschichte.
    Meinung: Am Anfang dachte ich, was ist das denn für ein Buch? Was ist das für ein Titel? Schicksal? Das ist bestimmt mega öde und langweilig. Schicksal...Dann habe ich einen kleinen Ausschnitt vom Inhalt durchgelesen und dachte Wow guter Schreibstil, überzeugt war ich aber immernoch nicht. Auch der Inhalt überzeugte mich nicht wirklich, naja um ehrlich zu sein dachte ich hmm klingt wie ein Hollywoodfilm, Sergio als Schicksal verliebt sich in einen Menschen und verstößt dadurch das oberste Gesetzt seines Arbeitgebers Jerry (Gott) und Jerry bekommt das wahrscheinlich raus und dann...?? Nicht wirklich spannend. Aber ich dachte mir, so ein guter Schreibstil, ich probiers einfach aus und hab angefangen zu lesen. Und ich konnte nicht mehr aufhören und das sage ich, die eigentlich nur Thriller liest ;). Ich musste einfach weiter lesen, ich war gezwungen. Mit jeder weiteren Seite wollte ich mehr wissen, mit jeder weiteren Seite baute das Buch mehr Spannung auf und ich wollte es einfach wissen, wie geht das Buch aus? Außerdem wurde ich immer nachdenklicher...denn trotz der Klischees, der Vorurteile und des Sarkasmusses, konnte man unterschwellig eine Ernsthaftigkeit spüren, also zumindest war es für mich so. Ich musste immer mehr über das Thema Schicksal usw. nachdenken, obwohl das Buch vieles sehr übertrieben darstellt und ironiesiert. Schlussendlich muss ich sagen, obwohl das Buch kein Thriller ist ;), das es mir gut gefallen hat! Zum Ende hin wird das Buch, nun sagen wir, sehr, sehr verrückt. Aber auch das macht das Buch aus. Es ist eben nicht nur, wie in einem schnöden Hollywoodfilm. Auch wenn das Ende mich meega überrascht hat und ich auch einfach nur dachte: Verrückt. Gefallen hat es mir.
    Geeignet für: Für Thrillerleser, die mal etwas anderes lesen wollen ;). Für Leute die schmunzeln wollen und die einen Schreibstil mögen, der kein Blatt vor dem Mund nimmt. Außerdem geeignet für Leute, die sich durch den Dschungel von Ironie, Sarkasmus und Klischees kämpfen wollen und sich trotz allem zum Nachdenken anregen lassen. Geeignet für Leute, die eine verrückte Geschichte lesen wollen ;)!!

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    LadyMoonlight2012s avatar
    LadyMoonlight2012vor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Die Idee gefällt mir ausgesprochen gut, die Umsetzung finde ich aber nicht fesselnd genug.
    Rezension S. G. Browne - Schicksal!

    Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht des "Schicksals" erzählt. Zum Inhalt möchte ich wie immer nicht allzu viel schreiben, schließlich soll sich ja jeder seine eigene Meinung bilden. Nach der Leseprobe wollte ich das Buch damals unbedingt lesen. Mein erster Leseeindruck war durchaus sehr positiv. Leider hat sich dieser nicht bewahrheitet.

    Durch das Buch "Schicksal!" musste ich mich regelrecht "durchkauen". Anfangs ist die Geschichte sarkastisch, witzig und charmant, später wird sie jedoch mit jedem Kapitel langweiliger. Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch zwischendurch für mehrere Tage weglegen musste, da ich es einfach nicht mehr interessant genug fand. Im Mittelteil liest es sich sehr zäh, gegen Ende geht es dann wieder einigermaßen. Sehr störend empfinde ich die ständige Wiederholung eines bestimmten Satzes. Um es auf den Punkt zu bringen: Leider trifft diese Geschichte nicht ganz meinen Geschmack.

    Die Idee gefällt mir ausgesprochen gut, die Umsetzung finde ich aber nicht fesselnd genug. Sergios zynische Art mag ich sehr, er bringt mich oft zum Schmunzeln. Leider nimmt der Humor des Buches mit der Zeit stark ab. Die Nebencharaktere werden teilweise wirklich gut beschrieben, haben meiner Meinung nach aber nicht genug Tiefgang. Das Ende des Buches finde ich wirklich furchtbar, leider kann ich nicht näher darauf eingehen, ohne etwas zu verraten. Geschmäcker sind aber zum Glück verschieden - es kann also durchaus sein das andere diese Geschichte sehr gut finden. Ich hoffe, meine Rezension schreckt nicht zu sehr ab, lesenswert ist dieser Roman bestimmt, da er sich sehr von der Masse unterscheidet.

    Sehr störend finde ich, dass der Name des Hauptprotagonisten
    ausgetauscht wurde. In der deutschen Version heißt er Sergio, in der
    Originalversion Fabio. Vermutlich soll Fabio zum Wort "fate" passen und
    Sergio zu "Schicksal", trotzdem gefällt mir diese gravierende Änderung
    nicht. Ich frage mich, was da noch alles verändert wurde? Vielleicht
    liest sich die Originalversion ja etwas besser. Schade, dass mich die
    Geschichte nicht wirklich überzeugen konnte!

    Das Buch hat eine sehr schöne Aufmachung, es ist broschiert und hat abgerundete Ecken. Das sieht wirklich gut aus, ist aber leider nicht sehr praktisch, da es etwas größer als ein normales Taschenbuch und daher auch etwas unhandlich ist. Obwohl das Aha-Erlebnis ausbleibt, vergebe ich 2 Sterne, da ich den Grundgedanken der Geschichte dennoch sehr gut finde.

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    B
    bookie2010vor 5 Jahren
    Wenn sich das Schicksal um die Menschen kümmert

    Sergio ist kein Mensch. Sergio ist das Schicksal. Seit über 257.000 Jahren beobachtet er, wie seine Menschen den ihnen zugewiesenen Pfad verlassen. Sie lernen es einfach nicht, ihr eigenes Leben zu einem Erfolg zu machen.
    Dann eines Tages verliebt sich Sergio in die menschliche und extrem charismatische Sara. Fortan macht es ihm Spaß, seinen Menschen zu helfen. Die Warnungen seiner Freunde Bestimmung und Tod überhört er dabei. Aber Jerry (auch Gott) hat seine eigenen Pläne ...
    S.G. Browne liebt es zu erzählen. Seitenlang breitet er die Überlegungen von Sergio aus, ohne dass wirklich etwas passiert. Dennoch habe ich lange fasziniert weitergelesen. Nur zum Schluss wurde mir der Erzählstil zu anstrengend, also habe ich die beschreibenden Teile überschlagen, um mich schneller dem Ende zu nähern. Das Buch Schicksal sprüht vor vielen netten Einfällen und ist auch durchaus unterhaltend. Die Story hat eine Pointe, der ich an dieser Stelle nicht vorausgreifen möchte. Wer das Buch gelesen hat, wird die Schlusspointe so schnell nicht vergessen.

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    Principessa de la Lunas avatar
    Principessa de la Lunavor 6 Jahren
    Rezension zu "Schicksal!" von S. G. Browne

    Handlung:
    Nach den ersten 260.000 Jahren hängt dem Schicksal sein Job zum Halse raus: Statt die Menschen auf den ihnen vorbestimmten Pfad zu führen, geht er lieber mit seinen besten Freunden Karma, Völlerei und Faulheit einen trinken. Doch dann verliebt das Schicksal sich in die schöne Sarah – und verstößt damit gegen das oberste Gesetz seines Arbeitgebers Jerry (auch bekannt als Gott, der Allmächtige). Das hat ungeahnte Konsequenzen …
    Meine Meinung:
    Dieses Buch steht jetzt schon auf einem hohen Podest für mich.
    Es ist clever, witzig und zum Schluss hat es mich wirklich zu Tränen gerührt. Es hat mich wirklich bewegt.
    Ich denke das bedeutet etwas, wenn ein Buch vor allem über eine komische Schiene fährt und man dennoch weinen muss. Hut ab für den Autoren, der mir so einiges näher gebracht hat und mich somit weinen ließ ;)

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    Nazenas avatar
    Nazenavor 6 Jahren
    Rezension zu "Schicksal!" von S. G. Browne

    Sergio fühlt sich missverstanden: Jeder macht ihn für sein verkorkstes Leben verantwortlich! Dabei ist es doch nicht Sergios Schuld, dass die Bevölkerungszahl explodiert ist, Menschen sich permanent von allen möglichen Sachen ablenken lassen und er deshalb total überarbeitet ist.
    Sergio ist das Schicksal, doch mittlerweile verteilt er das Schicksal der Menschen über ein PC-Programm und ist ansonsten zum Zuschauen verdammt. Während seine Menschen chronisch scheitern und er Vorladungen zu Jerry (=Gott) bekommt, weil er seine Quoten nicht einhält, stöckelt seine On/Off-Freundin, die Bestimmung, über die Welt und lenkt ihre Menschen auf ihrem Pfad der Bestimmung (wie Einstein und Leonardo da Vinci), während Schicksal sich in erster Linie um die breite Masse und die Verlierer kümmert.
    Kein Wunder, dass er seinen Job nicht mehr ausstehen kann und lieber mit Faulheit und Völlerei in einer Bar abhängt. Doch eines Tages trifft er seine neue Nachbarin Sara und verliebt sich in sie. Dumm nur, dass Jerry so etwas strengstens verboten hat und Sara obendrein auf dem Pfad der Bestimmung wandelt. Sergio will trotzdem das Schicksal herauszufordern- immerhin ist er es selbst...
    Die ersten 2/3 des Buches haben mir wunderbar gefallen. Wenn man sich diesen Pleiten, Pech und Pannenverein der himmlischen Wesen anguckt, wird klar, warum auf der Erde so schrecklich viel verkehrt läuft ;). Sergio ist sehr sympathisch, sein Zynismus unterhaltsam zu lesen und auch sehr zutreffend. Jeder kennt diese Situation: etwas läuft schief und man kann es einfach nicht korrigieren, egal wie hart man es versucht und wie gut man es besser weiß. Einen großen Kritikpunkt hätte ich allerdings: Sergio beschwert sich, dass die Menschen ihrem ihnen zugedachten Schicksal ausweichen und somit ständig selbst unter ihren Möglichkeiten bleiben, weshalb er Ärger mit seinem Boss hat. Sobald er einen Menschen sieht, weiß er, wie er sich entwickeln wird und welche Fehler er machen wird. Wenn er das aber von vorneherein weiß: warum weist er ihnen nicht einfach dieses Schicksal zu? Dann stimmen auch seine Quoten. Außerdem kann Jerry ihm kaum Schuld geben, denn Sergio ist es als einem der wenigen "Großen" (wie auch Tod) nicht erlaubt, seine Menschen zu beeinflussen. Alle anderen, wie Krieg, Karma, Faulheit, Versuchung etc. tun es andauernd und verändern somit die Schicksale von Sergios Menschen, also ist es ihre Schuld und nicht seine. Wenn er nichts verändern darf, kann er auch keine Quoten erfüllen oder korrigierend eingreifen. Großer Denkfehler für ein allmächtiges Wesen wie Jerry...
    Der Roman ist wunderbar selbstironisch und hat viele saukomische Situationen. Wenn der Autor dieser Linie treu geblieben wäre, hätte ich locker 5 Sterne vergeben. Leider gibt es, sobald die Beziehung zu Sara publik wird, einen starken Bruch in der Erzählweise. Danach ist es nicht mehr unterhaltsam, sondern nur noch deprimierend. Obwohl das Ende in gewisser Weise positiv ist, hat sich der Status quo nicht geändert: Sergio ist wie alle anderen immer noch dem "göttlichen Plan" unterworfen und er hat keine Möglichkeit (ebenso wenig wie Sara), aus eigener Kraft etwas zu ändern. Warum also auch nur versuchen?
    Zu Beginn toll, das Buch nahm sich auch selbst nicht allzu ernst und hat mir somit einige schöne Stunden beschert. Da mich der hintere Part aber sehr heruntergezogen hat, gibt es Punktabzug: 3,5 von 5 Sternen.

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    Moonwishess avatar
    Moonwishesvor 6 Jahren
    Kurzmeinung: ich habe das buch schon gelesen und kann es euch nur empfehlen!
    Rezension zu "Schicksal!" von S. G. Browne

    Eine Geschichte die mir mehr bot, als ich erwartete und selbst dies noch um längen schlug!
    Sergio, das Schicksal, ist ziemlich mies gelaunt. Seine Menschen entscheiden sich immer für den falschen Weg und nie für das, was das beste wäre und Sergio darf noch nicht einmal eingreifen.
    Mies gelaunt wandelt er durch die Weltgeschichte bis er plötzlich der schönen Sara begegnet in die er sich sofort verliebt.
    So glücklich wie er ist, beschließt er auch das Leben seiner Menschen zum besseren zu wenden und greift in ihr Leben und freundlichen, herzlichen Worten und bestimmenden Räten ein.
    So bricht er eine Regel nach der anderen und hofft einfach mal das sein Boss Jerry, Gott, nichts mitbekommt.
    Was natürlich ziemlich schief geht und er bald feststellen muss, in gewisser Weise vom Schicksal getroffen zu sein.

    Ich habe Tränen gelacht, dass die Leute um mich herum sich fragen mussten ob ich verrückt bin.
    Ich war den Tränen nah, wenn es Sergio schlecht ging und konnte einfach nicht anders als total deprimiert zu sein.
    Ich war am Ende so überraschtund gefesselt, dass ich den Schwarztee über das Buch verschüttete und da ich noch so vom Buch gefesselt war, dass ich erst einmal schwer überlegen musste, was da eigentlich gerade geschehen ist.

    Dieses Buch ist einfach genial. S. G. Brown fesselt den Leser in einer Weise, wie es nur wenige schaffen.
    Das Buch bringt einem so zum Nachdenken, wie ich es lange nicht mehr erlbet hatte und es ist eine Bereicherung für jedes Bücherregal!
    Dieses Buch muss einfach gelesen werden!

    Der Schreibstil ist flüssig und schon bald bekommt man gar nicht mehr mit, was um einen herum eigentlich vor sich geht.
    Die Buchstaben verschwimmen und bald hast du das Gefühl, alles genau vor deinen Augen zu sehen.
    Man sitzt nicht mehr auf einem Stuhl und liest. Nein, man ist bei Sergio und schlendert durch New York.

    Dieses Buch MUSS gelesen werden!

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