S. J. Kincaid Die Weltenspieler - Insignia I

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Inhaltsangabe zu „Die Weltenspieler - Insignia I“ von S. J. Kincaid

Sie spielen um die Zukunft der Erde – und um ihr eigenes Leben Amerika in der nahen Zukunft: Die virtuelle Realität ist Toms große Leidenschaft – und sein einziger Trost in einem ansonsten trostlosen Leben. Bis man ihm überraschend einen Platz im »Spire« anbietet, der Eliteschule des Pentagon. Da die Kriege der Zukunft im Weltall ausgefochten werden, ist man dort stets auf der Suche nach jungen Computergenies, die als virtuelle Weltenspieler das Kommando über die Kampfdrohnen übernehmen können. Tom ist begeistert, erhofft sich Ruhm, Freundschaft und Abenteuer. Noch ahnt er nicht, welchen Preis er, seine neuen Freunde und seine große Liebe dafür bezahlen müssen ...

Unendlich spannend, leider waren manche Stellen für mich unlogisch, was dann alles ins Wanken gebracht hat.

— AnonymerWombat
AnonymerWombat

Eine ganz besondere Thematik, die den Blick auf eine bisher unvorstellbare Zukunft ermöglicht.

— _Booki_
_Booki_

Info: Die Fortsetzungen werden nicht ins Deutsche übersetzt. :(

— Niniji
Niniji

Super Buch, wundervolle Charaktere, und ein grandioser Auftakt! Teilweise ist die Technik etwas viel, aber man gewöhnt sich dran :)

— klaudia96
klaudia96

Spannend, tolle Charaktere, feines Science Fiction!

— KatharinaVHaderer
KatharinaVHaderer

Dystopie - ganz nach meinem Geschmack! Die Charaktere haben alle ihren eigenen Charme und der Schreibstil ist sehr ansprechend. Gelungen!

— Crazychriss77
Crazychriss77

Gute Story, interessante Geschichte. Bin gespannt wie es weiter geht,

— BigPig
BigPig

Ich sage nur, scharfer Inder! Aber es gab auch bewegende Momente, die zum Nachdenken anregen!

— wonderfulrose
wonderfulrose

So viel habe ich noch nie bei einem Buch gelacht, wirklich klasse!

— Kaira
Kaira

Ich fand die Idee super. Eine neue Art Kriege zu führen und eine neue Art zu gamen. Schön geschrieben. Empfehlenswert, definitiv.

— DSR
DSR

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  • Spannung pur, aber wo ist die Logik?

    Die Weltenspieler - Insignia I
    AnonymerWombat

    AnonymerWombat

    25. May 2017 um 17:49
  • Der Krieg ums Universum - getarnt als Spiel...

    Die Weltenspieler - Insignia I
    klaudia96

    klaudia96

    31. July 2015 um 14:06

    Inhalt Tom Raines ist ein Gamer, durch und durch. Er zieht mit seinem alkoholabhängigen Vater von Stadt zu Stadt, gilt in der virtuellen Schule als ein Nichtsnutz und Versager. Äußerlich auch wenig ansprechend, malt er sich für sein Leben keine große Zukunft aus – bis er vom Militär rekrutiert wird. Er soll einer Ausbildung unterzogen werden, die es ihm ermöglicht, die Kriege im Weltall auszufechten, die ihm Ruhm und Ansehen einbringen werden. Denn seit Jahren sind die zwölf großen Konzerne der Welt gespalten und wetteifern um die Vormacht in Sachen Weltall und den damit verbundenen, knappen Ressourcen. Dabei werden sie unterstützt von zwei Bündnissen: Auf der einen Seite stehen die Indo-Amerikaner, auf der anderen die Russen und Chinesen. Tom soll nun von den Amerikanern ausgebildet werden – doch ein Haken ist dabei: Ihm wird ein Chip ins Gehirn eingepflanzt, mit dem er zu einer lebenden Maschine wird. In der Lage, riesige Datenmengen und Informationen zu verarbeiten, muss er sich nun jedoch mit den restlichen Jugendlichen rumschlagen, die ebenfalls einen heißbegehrten Platz an der Spitze wollen. Denn nur, wer von den Konzernen gesponsert wird, darf tatsächlich an die Kriegsmaschinen ran. Tom muss noch viel lernen: Teamwork, um seine Ausbilder zu überzeugen, Durchsetzungsvermögen, um den arroganten Freund seiner Mutter loszuwerden, und ganz viel Glück, um seinen großen Traum zu erreichen: Dem größten Gegner aus dem russisch-chinesischen Bündnis entgegentreten. Codename Medusa lässt sein Herz höher schlagen, doch da sind noch allerlei Probleme, die er mit seinen Freunden klären muss… Meine Bewertung An Insignia bin ich mit Erwartungen rangegangen, die nicht direkt enttäuscht wurden, allerdings auch nicht erfüllt. Nicht falsch verstehen: Das Buch hat mich wahnsinnig gefesselt und ich denke noch Wochen später darüber nach. Aber “Insignia” ist doch ganz anders, als ich erwartet hatte. Zuallererst muss ich sagen, dass ich viele Teile, die technische Erklärungen enthielten, einfach nur überflogen habe. Obwohl ich die Fachbegriffe nicht direkt kannte, konnte ich doch nachvollziehen, was passiert, und auch, wie es funktioniert, was ich sehr positiv fand, denn der Autorin gelang damit wirklich etwas sehr Gutes: Technische Vorkenntnisse sind nicht nötig, aber trotzdem ist alles selbst für Laien verständlich. Der zweite Pluspunkt waren definitiv die Charaktere. Tom ist in seiner Jugend ein wenig naiv, aber auch sehr interessant, und seine Beweggründe sind immer gut nachvollziehbar. Sympathisch ist er mir aber erst nach einer Weile geworden. Vikram, der nur Vik genannt wird, ist auch gut ausgefeilt, bei Zeiten etwas nervig, aber trotzdem ein toller Charakter. Die Ausbilder sind gut geschrieben, abwechslungsreich, ebenso wie die restlichen Rekruten. Der vermeintliche Spion der Russen, Yuri, dem man das Hirn mit dem Chip manipuliert, ist wohl einer der knuffigsten Leute, von denen ich je gelesen habe, und dazu noch mächtig verschossen in meinen absoluten Liebling: Wyatt Enslow. Ein seltsames, oftmals verschrobenes Mädchen, das aber trotzdem durch ihre freundliche Art, ihren schrägen Humor, und ihre wahnsinnige Intelligenz punktet. Wyatt war für mich wirklich der Inbegriff eines grandiosen Charakters, und sie ist mir sehr ans Herz gewachsen. Dass sie immer wieder Anlass für Spott ihrer Konkurrenten bietet, macht sie nur noch liebenswerter. Alles in allem hat mich das Buch wirklich überzeugt. Manchmal ist es ein wenig kindisch, aber trotzdem macht es wahnsinnig Spaß, weil die Story mal was anderes ist und die Charaktere wirklich überzeugen. Ich warte schon ungeduldig darauf, dass auch die nächsten Teile übersetzt werden, denn “Insignia” hat es definitiv in meine Favoriten-Liste geschafft!

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  • Teilweise wirklich beängstigend, was unsere Zukunft einmal angeht!

    Die Weltenspieler - Insignia I
    wonderfulrose

    wonderfulrose

    10. September 2013 um 13:33

    Ehrlich gesagt, tue ich mich mit dieser Rezension ein wenig schwer. Normalerweise lese ich kein Science Fiktion, habe also nicht einmal Vergleichsmaterial. Mir hat das Buch jedoch sehr gut gefallen. Die technischen Dinge waren gut erklärt und auch verständlich. An einigen Stellen habe ich mich zwar gefragt, warum man da nicht dies und jenes macht und wie in wohl jedem Buch gab es ein oder zwei Unstimmigkeiten, aber insegsamt gab es keine groben Logikfehler. Mein Problem bei der Bewertung lag aber ganz woanders. Ich gebe zu, das Buch hat mich gepackt und hatte nur ganz selten Stellen, an denen ich es getrost auch mal zur Seite legen konnte. Es war interessant und aufregend mal in ein ganz anderes Genre einzutauchen. Eigentlich hätte es durchaus 5 Sterne verdient, aber es ist leider kein Buch, dass ich mit Sicherheit noch einmal lesen würde. Es wird auch wohl nicht zu meinen Lieblingsbücher zählen. Also doch nur 4 Sterne? Mein absolut persönliches (!) Problem mit dem Buch waren gewisse Thematiken, die der Autor angesprochen hat. Tom und auch die anderen Auszubildenden haben einen Chip in ihr Gehirn eingepflanzt bekommen, womit sie halb Mensch, aber auch halb Maschine sind. Sie sind intelligenter, können sich Software nach Belieben runterladen. Aber sie sind auch genauso anfällig für „falsche“ Programme wie ein Computer. Ich finde es schrecklich, wenn man selber nicht mehr die Kontrolle über sein eigenes Leben hat. Außerdem sind die Teenager (!) durch den Chip in gewisserweise Eigentum des Militärs. In einigen Dingen gibt es einfach keine freie Entscheidung mehr und zum anderen wird an Yuri klar, dass sie durch den Chip nun noch einfacher zu manipulieren und zu kontrollieren sind als man es bereits als normaler Mensch. Besonders aufgewühlt hat mich die Stelle, wo Tom von einem der großen Konzerne neu programmiert bzw. umprogrammiert wird. Er hat gar keine Wahl, sieht es am Ende sogar als richtig an. Seine komplette Persönlichkeit wird umgekrempelt. Wo bleibt da der freie Wille? Richtig, gibt es nicht mehr! Tom unternimmt nichts, obwohl es zu Anfang wohl noch möglich gewesen wäre. Aber seine Programmierung erlaubt es nicht. Erst als seine Freunde (allen voran Wyatt) ihn retten, indem sie die fremde Software entfernen, wird er wieder der Alte. So etwas ist doch wirklich beängstigend. Sowieso sind die Machtverhältnisse in diesem Roman sehr extrem, sehr monopolistisch. Das macht einem Angst! Die nächste Situation, die mich eigentlich am meisten gepackt hat, war die, wo Tom von seinem Lehrer sozusagen das Hirn verbrutzelt bekommt und keiner ihm Einhalt gebieten kann. Diese Hilflosigkeit hat mich fast verrückt werden lassen. Ich hasse solche Menschen! Ich hasse es, wenn man anderen so sehr ausgeliefert ist! Deswegen hatte ich meine Probleme mit dem Buch. Es lag nicht an dem Buch an sich oder das ich die Geschichte schlecht fand. Diese Dinge haben mich nur so sehr berührt, dass ich das Buch einfach nicht in dem Sinne „gut“ finden kann. Nach langem überlegen habe ich mich aber dennoch für die 5 Sterne entschieden. Eben gerade weil die Geschichte mich auf genau dieser Ebene so sehr berührt hat!

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  • Ich brauche einen Buchtipp (von meinem SuB)

    Daniliesing

    Daniliesing

    Bei mir bahnt sich gerade eine kleine Leseflaute an, nachdem ich in den letzten Wochen eigentlich recht viel gelesen habe. Deshalb würde ich gern mal etwas ausprobieren - es wäre ganz toll, wenn der erste, der das hier liest (wirklich nur der erste) ein Buch von meinen noch ungelesenen Büchern nennt, das er ganz toll fand. Das möchte ich dann direkt als nächstes lesen. Ich möchte erstmal wirklich nur eine Empfehlung, denn wenn es ganz viele werden, kommt wieder das Problem, dass ich mich nicht entscheiden kann ;-) Vielleicht kennt das der ein oder andere von euch. Sollte es ein Buch sein, das ich z.B. gerade verliehen habe, sage ich noch mal Bescheid. So, jetzt bin ich echt gespannt, wer zuerst einen Buchtipp hat und wie mir das Buch dann gefällt. Ich berichte dann hier. Sollte es gut klappen, frage ich danach hier vielleicht wieder nach einem Tipp. Meine ungelesenen Bücher findet ihr übrigens hier: http://www.lovelybooks.de/bibliothek/Daniliesing/ungelesen/ Bisher gelesen: 1. Der Schatten des Windes (empfohlen von SueMei) - 3 Sterne 2. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (empfohlen von Mone80) - 3 Sterne 3. Deine Seele in mir (empfohlen von LeseJulia) - 4 Sterne 4. Saeculum (empfohlen von Annilane) - 5 Sterne 5. The Homelanders - Stunde Null (empfohlen von Buchrättin) - 3 Sterne 6. Zirkel von Sara B. Elfgren (empfohlen von Annilane) - 4 Sterne 7. Davon, frei zu sein von Meg Rosoff (empfohlen von fireez) - 4 Sterne 8. Liebe unter Fischen von René Freund (empfohlen von britta70) - 4 Sterne 9. Elefanten sieht man nicht von Susan Kreller (empfohlen von Madam Swann) - 5 Sterne Ich lese gerade:

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    • 228
  • spannend, Spiele, Kriege :

    Die Weltenspieler - Insignia I
    amiga

    amiga

    24. April 2013 um 13:55

    hab mit dem Buch vor  2 Monaten angefangen, wieder  aufgehört, jetzt  lese ich es zu Ende..........

  • Insignia / S.J.Kincaid

    Die Weltenspieler - Insignia I
    Lenny

    Lenny

    11. April 2013 um 20:52

    Tom wird auserwählt um ausgebildet zu werden! Die Rekruten bekommen alle einen Chip installiert, damit haben sie ein unglaubliches Wissen, sind allerdings auch mit Viren wie beim PC angreifbar, die Kids liefern sich klasse Kämpfe, ich musste oft laut lachen, wenn dann ein Rekrut sich benimmt als sei er ein Hund oder Huhn.....weil der Chip manipuliert wurde...doch manche Manipulationen waren auch sehr unfair und gemein...ein Klasse Buch!

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  • Leserunde zu "Die Weltenspieler - Insignia I" von S. J. Kincaid

    Die Weltenspieler - Insignia I
    SJ_Kindcaid

    SJ_Kindcaid

    Hi, I'm SJ Kincaid! Thanks for taking a look at INSIGNIA. I'm from California, but I currently live in Chicago. Insignia - Die Weltenspieler - is my first published novel, but it was my seventh manuscript. It's set in the near future when the world has divided into two powerful alliances of countries, and influential multinational corporations, waging a war over resources and territory in space. The main character is a teenaged boy recruited to become an Intrasolar Trainee at a military base called the Pentagonal Spire. To do so, he must get a computer installed directly in his brain so he can control the drones fighting the war throughout the solar system. In a world with little opportunity, Tom is desperate for this chance to prove himself-- but he's not one to easily accept authority, and when he becomes fascinated by a girl on the other side of the conflict, he runs into more trouble than he ever imagined. How much will he have to sacrifice to achieve his dreams? --> Leserprobe zum Buch -- (Übersetzung von Daniliesing) Hi, ich bin SJ Kincaid! Danke, dass ihr Interesse an "Insignia" habt. Ich bin aus Kalifornien, lebe zurzeit aber in Chicago. "Insignia - Die Weltenspieler" ist mein erster veröffentlichter Roman, aber tatsächlich schon mein siebtes Manuskript. Er spielt in der nahen Zukunft - die Welt ist in zwei mächtige Länderbündnisse unterteilt und einflussreiche internationale Unternehmen führen Krieg um Rohstoffe und Gebiete im Weltall. Die Hauptfigur ist ein männlicher Jugendlicher, der für eine Militärbasis namens "Spire" angeworben wird, damit er dort zum Weltenspieler ausgebildet werden kann. Hierfür muss ihm direkt im Gehirn ein Computer installiert werden, damit er darüber die Drohnen im Krieg im Sonnensystem steuern kann. In einer Welt mit nur wenigen Möglichkeiten sucht Tom verzweifelt nach einer Möglichkeit sich selbst zu beweisen. Doch er kommt nicht gut mit Autorität zurecht und als er sich in ein Mädchen von der anderen Konfliktseite verguckt, gerät er in mehr Ärger, als er sich jemals hätte vorstellen können. Was wird er alles opfern müssen, um seine Träume zu verwirklichen? Wichtiges zur Bewerbung und zur Leserunde: Ihr habt hier die Möglichkeit bei einer Leserunde mit der Autorin S.J. Kincaid mitzumachen. Sie spricht kein Deutsch, ihr könnt hier aber gern trotzdem auch auf Deutsch diskutieren. Stellt Fragen an die Autorin bitte auf Englisch - es ist gar nicht schlimm, dabei Fehler zu machen, sie wird euch verstehen. Wenn ihr auf Deutsch diskutiert und gelegentlich trotzdem knapp eure Eindrücke auf Englisch zusammenfasst, wird sich die Autorin sehr freuen :-) Unter allen Bewerbern vergibt der Goldmann Verlag 25 Testleseexemplare des Buches. Ihr könnt euch dafür bis einschließlich 05. Dezember bewerben - dafür gibt es nur eine kleine Frage zu beantworten: Könnt ihr euch ein Leben im Weltall vorstellen? Was wäre dort wohl anders als hier? (Auch hier gilt, wer möchte und kann - gern auf Deutsch und Englisch.) Im Gewinnfall sind eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in der Leserunde und eine abschließende Rezension des Buches selbstverständlich.

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    • 365
  • Rezension zu "Die Weltenspieler - Insignia I" von S. J. Kincaid

    Die Weltenspieler - Insignia I
    Marycat

    Marycat

    03. February 2013 um 22:30

    Inhalt: Wir befinden uns in einer nicht allzufernen Zukunft. Die Welt befindet sich gegenwärtig im dritten Weltkrieg. Allerdings wird dieser nicht wie die vorherigen, auf der Erde zwischen Menschen ausgetragen, sondern findet im Weltall statt. Dort kämpfen ferngesteuerte Raumschiffe um Ressourcen und Territorien im Weltraum. Es gibt zwei große Bündnisse: Auf der einen Seite das Indo-Amerikanische und auf der anderen das Russisch-Chinesische. Die Raumschiffe im Weltraum werden von Menschen gesteuert, die vom Volk als Helden gesehen werden. Allerdings kennen sie nicht die ganze Wahrheit... Die Kombattanten, die die Raumschiffe lenken, haben einen Neurnalprozessor, sprich einen Computer im Gehirn, damir sie schneller denken und reagieren können. Tom ist ein ganz normaler Junge, der mit seinem Vater von einem Ort zum anderen zieht, da dieser spielsüchtig ist und sie kein Geld für einen festen Wohnsitz besitzen. Das einzige was Tom gut kann ist spielen, doch er will nicht so wie sein Vater enden... Tom hasst es niemand besonderes zu sein, doch da tut sich ihm die Chance auf, ein Kombattant zu werden, bzw ein Auszubildender, denn wirkliche Kombattanten werden die wenigsten.. Wird Tom es schaffen? Wird er zu jemand besonderem? Wird er Freunde finden? Und wer ist der /die mysteriöse Medusa? Meine Meinung: Die ersten Seiten habe ich wortwörtlich verschlungen. Veronica Roth, die bekannte Autorin der Divergent Reihe (auf Deutsch "Die Bestimmung") sagt über das Buch, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann. Damit hat sie auch vollkommen recht. Allerdings nur was die ersten 200 Seiten angeht. Danach hat sich das Buch unnötig in die Länge gezogen und es ist einige Zeit lang nichts aufregendes passiert. Es war nicht direkt langweilig, aber es gab durchaus Stellen, die kürzer gefasst, besser gewesen wären. Nach ca. 100 Seiten wurde es wieder spannender und es hat mich erneut gefesselt. Das Buch war insgesamt ein ständiger Wechsel von Hoch und Tiefs, Es gab richtig spannende Stellen und Stellen, an denen ich das Buch weglegen konnte und einfach kein Interesse mehr daran hatte zu erfahren, was als nächstes passieren würde. Das Buch hat mich an zwei andere Bücher sehr stark erinnert. Zum einen an Scott Cards Enders Game, das erste Science Fiction Buch, das ich je gelesen habe. In Enders Game geht es um einen normalen Jungen, der ein Niemanund d war und dann von einer Crew engagiert wurde um für sie zu kämpfen. Er wird der große Held. Es gab starke Parallelen zu Tom, doch gleichzeitig waren sie das Gegenteil voneinander. Tom war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich kann seine Ängste und Sorgen, ein Niemand zu sein und dies auch zu bleiben, nachvollziehen, denn mir ging es schon oft ähnlich, ich möchte einfach nicht als jemand enden, den keiner gekannt hat. Seine besten Freunde Vic, Yuri und Wyatt haben mich an Harry Potter denken lassen. Vic ist ein bester Freund, mit dem man alles erleben kann, so wie Ron es für Harry ist, und Wyatt ist die Streberin, die unbeliebt ist, sich aber doch am Ende mit allen anfreundet, wie Hermine aus Harry Potter. Ich denke nicht, dass sich Kincaid an den beiden Romanen orientiert hat, dass die Vergleiche allein meiner Fantasie entsprungen sind, doch vielleicht geht es ja nicht nur mir so? Auch die Liebe spielt in diesem Roman eine Rolle. Allerdings steht sie nicht wirklich im Vordergrund. Wegzudenken ist sie allerdings auch nicht, denn ohne sie sähe manches vielleicht doch ein wenig anders aus. Fazit: Ich würde dieses doch etwas beleibtere Buch (über 500 Seiten) Science-Fiction Liebhabern empfehlen. Auf manchen Seiten steht zwar, dass es sich um eine Dystopie handelt, doch hat es viel mehr Scifi Elemente. Wenn jemand sich mit dem Genre noch nicht viel befasst hat und einen Einstieg sucht, dann denke ich, wäre dieses Buch genau das richtige, da es im Jugendbuchstil geschrieben ist und auch andere Elemente von Bedeutung sind. Das Buch bekommt von mir gute! 3/5 Sterne :)

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  • Rezension zu "Die Weltenspieler - Insignia I" von S. J. Kincaid

    Die Weltenspieler - Insignia I
    hidingbehindthecurtain

    hidingbehindthecurtain

    03. February 2013 um 16:43

    Inhalt: Tom hat kein einfaches Leben, da seine Mutter ihn und seinen Vater früh verlässt, und dieser ihr Geld oftmals in Kasinos verspielt. Aber auch Tom flüchtet sich gerne in die virtuelle Realität und spielt in Simulationen. Wegen seinem Talent, bekommt er eines Tages das verlockende Angebot, sich den Weltenspielern anzuschließen, die die Raumschiffe lenken, mit denen in der Zukunft Kriege geführt werden. Er ist begeistert und erhofft sich endlich Anerkennung. Doch natürlich hat auch diese Sache einen Haken.. Cover: Das Cover gefällt mir gut, besonders die untere Hälfte mit der Waldlandschaft im Nebel. Dadurch hat das Cover auch eine gewisse Tiefe. Außerdem finde ich die Farben, ebenso wie den Sternenhimmel passend. Meine Meinung: "Insignia: Die Weltenspieler" ist der Auftakt zu einer Trilogie, allerdings könnte das Buch auch gut alleine stehen, da es im Großen und Ganzen abgeschlossen ist. Tom ist ein toller, sympatischer Charakter, der sich im Laufe der Geschichte vom hässlichen Entlein, das sich für seine Akne schämt und keine Freunde hat, zum schönen, selbstbewussten, aber dennoch herzlichen Schwan entwickelt und mit dem man mitfühlen kann. Er macht viel durch, bleibt aber im Grunde und im Inneren immer er selbst, was ich gut finde. Dadurch, dass seine Mutter ihn früh verlassen hat und mit ihrem neuen Freund zusammen gezogen ist, hat er kein allzu gutes Verhältnis zu ihr, aber auch die Bindung zu seinem Vater ist kompliziert, da er ihn früher für seine Spielerfolge bewunderte, ihn jetzt wegen seiner Alkoholsucht und seinem Pech im Spiel aber nur noch bemitleiden und den Kopf über ihn schütteln kann. Sein Vater hat zudem kein gutes Bild von den Weltenspielern, so dass Tom sich dreimal überlegen muss, ob er diesen Entschluss wagt. Er muss viel Mut aufbringen und es seinem Vater beweisen. S.J. Kincaid gelingt es, eine interessante und durchaus realistische Welt in der Zukunft zu gestalten, in der die Kriege nicht mehr auf der Erde, sondern im Weltall ausgetragen und die Raumschiffe von jungen, talentierten Leuten gesteuert werden. Diese faszinierende, neue Idee, wird plausibel und mit Hintergrundinformationen erklärt, so dass kaum Fragen offen bleiben. Stellenweise ist es zwar schon komplex und wirkt kompliziert, hat aber alles seine Richtigkeit und erscheint im Endeffekt logisch. Diese Theorie an einigen Stellen, wird gekonnt mit Humor aufgelockert, was uns zu meinem Lieblingsaspekt dieses Buches bringt. Der Humor und Sarkasmus ist einmalig und bringt Abwechslung in die sonst so anspruchsvolle Geschichte. Besonders gefällt mir auch Toms Beziehung zu seinen neuen Freunden. Mit ihnen wird es nie langweilig und auf sie kann er sich verlassen, wenn es mal brenzlig wird. Nachdem fast die Hälfte des Buches nur ein Kennen lernen von Tom, seiner Welt und seinem neuen Zuhause, dem Pentagon ist, beginnt es danach wirklich spannend zu werden. Tom fängt an, zu realisieren, dass nicht alles Gold ist, was glänzt und das sein neues Leben auch Nachteile haben könnte. Dazu kommt, dass die Schüler des Pentagons von ihrem Lehrer vor schwierige Aufgaben gestellt werden, die es erst mal zu lösen heißt. Es gibt für die Weltenspieler eigentlich immer etwas zu tun. Wie nicht anders zu erwarten, gibt es auch eine Liebesgeschichte im Buch. Allerdings wirklich nur minimal und nicht vorhersehbar oder 0815. Es ist etwas ganz besonderes, auch wenn ich nicht sicher bin, ob ich die Liebe unbedingt gebraucht hätte. “Insignia“ glänzt auch ohne und weiß in so vielen anderen Bereichen zu überzeugen. Fazit: “Insignia“ hat neben einer tollen Idee noch so viel mehr zu bieten: Einen tiefgründigen Protagonisten, der an seinen Herausforderungen wächst, Humor mit der richtigen Menge Sarkasmus, Spannung und überraschende Wendungen, ebenso wie eine unvorhersehbare Liebesgeschichte. © bookeauty.blogspot.de

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  • Rezension zu "Die Weltenspieler - Insignia I" von S. J. Kincaid

    Die Weltenspieler - Insignia I
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. February 2013 um 15:18

    Könnt ihr euch den 3. Weltkrieg vorstellen? * Tom Lebensbedingungen sind eigentlich alles andere als optimal. Er reist mit seinem spielsüchtigen Vater durch Amerika und ist selbst auch oft in den Casinos anzutreffen. Ebenfalls lebt er in den Kriegswirren des 3. Weltkriegs, der mittlerweile im Weltall ausgefochten wird. Sein Leben änderst sich jedoch komplett, als er die Ausbildung im "Spire" beginnt, der Eliteschule des Pentagons... * "Insignia - Die Weltenspieler" ist der Auftakt zu S.J. Kincaids neuer und ungewöhnlicher Buchreihe - das man jedoch für sich auch als abgeschlossenes Buch lesen kann. * Kincaids Schreibstil ist angenehm zu lesen, dennoch benötigt man meiner Meinung nach für "Insignia" Zeit und einen freien Kopf. So viele Inhalte und neue Technologien und auch politische Intrigen prasseln auf den Leser ein, dass man sich auf diese Buch wirklich einlassen muss, wenn man es dann aber tut erwartete einen eine spannende Science-Fiction Dystopie. * Viele Themen und Technologien wirken nicht unmöglich, da sich die Technik ja nun wirklich rasant weiterentwickelt und grade das macht das Buch unter anderem so spannend, aber auch wieder angsteinflößend. große Unternehmen, die um Rohstoffe kämpfen, computergesteuerte Kampfdrohnen - vieles liegt im vorstellbaren Bereich. Auch das Tom, obwohl er ein nicht grade tollen familiären Hintergrund hat, aufgrund seiner Fähig-und Fertigkeiten am PC die Möglichkeit bekommt eine Ausbildung zum Weltenspieler zu absolvieren, zeigt auf wie wichtig einfach der Umgang mit einem PC in unserer heutigen Zeit ist. * Spannend sind auch all die Charaktere, auf die wir treffen und die Entwicklungen, die sie machen. Tom muss "erwachsen werden" in seinem neuen Leben geht es um so viel mehr, als darum ein paar Spiele und Geld für das nächste Essen zu gewinnen. Es geht um politische Verstrickungen, Intrigen und Macht. * Wenn ihr euch in die Zukunft begeben wollte und eine ganz anders angelegte Dystopie lesen wollt, solltet ihr euch "Insignia - Die Weltenspieler" einmal genauer ansehen. Seid ihr mutig genug um in die Zukunft zu blicken?

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  • Rezension zu "Die Weltenspieler - Insignia I" von S. J. Kincaid

    Die Weltenspieler - Insignia I
    LeseJulia

    LeseJulia

    02. February 2013 um 18:52

    Eine klasse Dystopie Inhaltlich ist es recht schwierig zusammenzufassen, da trifft es der Klappentext sehr gut... Fazit/Meinung Gleich von Beginn an wird der Leser mit einer Menge Informationen und einer komplexen dystopischen Welt konfrontiert und es ist gar nicht so leicht gleich alle Zusammenhänge zu erfassen, was aber im Verlauf des Buches immer leichter fällt. Dass in Zukunft die Kriege im Weltall stattfinden, die großen Wirtschaftsunternehmen um Rohstoffe kämpfen und dabei Drohnen von Computer-Genies gesteuert werden, ist im Anblick der heutigen rasanten virtuellen und technisierten Entwicklung gar nicht so abwägig. Das ist auch ein Punkt, wieso diese Dystopie unglaublich packend ist, obwohl sie nahezu ohne Romantik-Liebes-Kram auskommt. Aber der hauptprotagonist Tom ist ja auch erst 14 Jahre alt, so dass die zarte Liebesgeschichte bzw Schwärmerei durchaus realistisch ist. Aber auch die anderen Charaktere sind toll beschrieben, bergen so manche Überraschung und haben mich überzeugt. Ich würde diese Dystopie als relativ anspruchsvoll einstufen, weniger wegen sprachlicher Schwierigkeiten (die Sprache fand ich durchweg gut und flüssig zu lesen), als vielmehr durch die Komplexität der Szenerie. Nie plätschert es planlos dahin, eher hatte ich das Gefühl stets wachsam zu sein, damit mir nichts entgeht. Daher absolute Leseempfehlung für alle Dystopien-Fans, vor allem, wenn es Euch nicht darum geht viel Herz-Schmerz zu erleben, sondern eine fundierte komplexe dystopische Welt zu erleben. Volle 5 Sterne!

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  • Rezension zu "Die Weltenspieler - Insignia I" von S. J. Kincaid

    Die Weltenspieler - Insignia I
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. February 2013 um 15:05

    Insignia , Die Weltenspieler ist der erste Band der Trilogie von S.J.Kincaid. Tom , der Hauptprotagonist , und sein Vater, der spielsüchtig ist , reisen durch Amerika von einem Casino zum nächsten. So bestreiten sie ihren Lebensunterhalt. Toms große Leidenschaft sind PC- und Videospiele , die ihm bald die Tür zu einer neuen, spannenden Welt öffnet. Das Pentagon interessiert sich für ihn. Tom wird zum Weltenspieler ausgebildet und merkt nach und nach, welchen Gefahren und Abenteuer auf ihn warten. Das Buch ist von Anfang an sehr umfangreich an Informationen und Zukunftsvisionen. Mich hat es aber gerade deshalb schnell in seinen Bann gezogen .Die verschiedenen Charaktere werden toll beschrieben, man kann sie sich prima bildlich vorstellen.Schnell entwickelt man eine Symphatie oder Antiphatie. Die Grundidee des Buches find ich wahnsinnig spannend, Kriege im Weltraum virtuelle Schulen , wer weiß, was in unserer Zukunft alles anders ist? Das Buch lässt sich flüssig lesen, der Schreibstil macht Spaß und man möchte von Seite zu Seite mehr über Tom und sein Abenteuer erfahren. Ich kann das Buch nur empfehlen, es ist mal etwas ganz anderes , das Thema ist sehr phantasieanregend und macht wahnsinnig Spaß zu lesen . Ich hoffe sehr, das es bald weitergeht, man legt es weg und möchte am liebsten direkt zu Band 2 greifen.

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  • Rezension zu "Die Weltenspieler - Insignia I" von S. J. Kincaid

    Die Weltenspieler - Insignia I
    Letizia

    Letizia

    02. February 2013 um 14:37

    Amerika in der Zukunft. Der dritte Weltkrieg ist ausgebrochen und wird im Weltall ausgefochten. In dieser Welt lebt der 14-jährige Tom mit seinem Vater. Sie reisen von einem Casino zum nächsten, da Toms Vater spielsüchtig ist. Auch Tom spielt gerne, nämlich virtuelle Computergames. Und darin ist er unschlagbar. Diese Fähigkeit öffnet ihm die Tür zur Eliteschule des Pentagons. Dort wird es ausgebildet, um ihm Krieg für sein Land zu kämpfen. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Die Welt in der Zukunft und Toms neues Leben im Pentagon wird sehr detailliert und schön beschrieben, dass es nicht langweilig ist. Es gibt sowohl spannende wie auch lustige Szenen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und überzeugen mit ihren individuellen Persönlichkeiten. Die Gespräche klingen nicht erzwungen, auch wenn es sich manchmal nur um banale Sachen handelt. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Informationen gewünscht und dafür an anderen etwas weniger. Am Ende gab es noch ein paar ungeklärte Fragen, aber da es sich um den ersten Teil handelt, werden sich diese bestimmt im nächsten, auf den ich mich schon freue, klären.

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  • Rezension zu "Die Weltenspieler - Insignia I" von S. J. Kincaid

    Die Weltenspieler - Insignia I
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. January 2013 um 19:13

    Der 14-jährige Tom reist zusammen mit seinem spielsüchtigen Vater quer durch Amerika. Da er nicht in der Lage ist eine normale Schule zu besuchen, loggt er sich in die virtuelle Sonderschule ein – und das auch nur hin und wieder. Schließlich muss Tom dafür sorgen, dass er und sein Vater einigermaßen über die Runden kommen. Das gelingt ihm mit Spielen in der virtuellen Realität. Schnell wird die Eliteschule des Pentagons auf ihn aufmerksam, die junge Computergenies für den Krieg ausbildet – denn die Kriege der Welt werden schon lange nicht mehr auf der Erde ausgeführt, sondern durch virtuell gesteuerte Kampfmaschinen im Weltall. Doch die Ausbildung erfolgt nicht ohne Opfer… Mit „Insignia – Die Weltenspieler“ bekommt der Leser eine Dystopie vorgesetzt, die gar nicht so abwegig erscheint. Die Grundidee des Buches ist gut herausgearbeitet worden und ich kann mir gut vorstellen, dass, mit den nötigen technischen Hilfsmitteln, Kriege tatsächlich ins Weltall ausgelagert werden könnten – doch zu welchem Preis? Erschreckend war für mich, dass die jugendlichen Krieger einen Teil ihrer Menschlichkeit hergeben müssen und einen Prozessor in sich tragen. Wenn man sich jedoch das heutige Bild von Jugendlichen vor Augen führt, dann ist man wohl gar nicht mehr so weit entfernt von derartigen Zukunftsvisionen. Gerade die Themen „Technik“ und „Krieg“ lassen den Leser nachdenklich werden. Der Protagonist Tom ist ein sympathischer Charakter, was wohl vor allem daran liegt, dass er nicht der perfekte, gutaussehende und allmächtige Protagonist ist, wie es in vielen Büchern leider viel zu häufig der Fall ist. Die Entwicklung, die er im Laufe der Geschichte durchmacht ist zwar enorm, lässt sich aber sehr gut nachvollziehen. Neben ihm stechen auch noch einige Nebencharaktere immer wieder hervor, wie zum Beispiel seinen Zimmergenossen und besten Freund Vik, den man einfach in sein Herz schließen muss, oder Yuri und Wyatt. Auch wenn ich nicht mit allen Charakteren warm geworden bin, so muss ich dennoch sagen, dass sie jeder für sich gut herausgearbeitet worden sind und nur in Ausnahmefällen ein wenig flach sind. Ich empfand den Schreibstil von S. J. Kincaid als sehr angenehm. Das Buch ließ sich durchaus sehr flüssig lesen, auch wenn ich zu Beginn Probleme hatte richtig in die Geschichte einzusteigen. Mich hat das Buch erst etwa ab der Hälfte richtig packen können, denn plötzlich kam viel Spannung auf und der Funke sprang endlich über. Den Rest des Buches habe ich dann verschlungen und bin auch mit dem Ende sehr zufrieden, da den Leser hier kein fieser Cliffhanger erwartet. Trotzdem blieben noch einige meiner Fragen ungeklärt. „Insignia – Die Weltenspieler“ ist für mich eine ganz neue Dystopie gewesen. Sie ist vor allem durch „Technik“ und „Krieg“ geprägt und kann vor allem mit der Grundidee, sowie den Charakteren punkten. Auch regt das Buch den Leser definitiv zum Nachdenken an. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

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  • Rezension zu "Die Weltenspieler - Insignia I" von S. J. Kincaid

    Die Weltenspieler - Insignia I
    Blaustern

    Blaustern

    24. January 2013 um 20:19

    „Insignia – Die Weltenspieler“ ist der 1. Band der neuen Serie, die im Weltall der Zukunft spielt. Das Leben des pubertierenden Toms besteht darin, mit seinem Vater durch die USA zu reisen und deren Lebensunterhalt mit Wetten und Videospielen zu verdienen. Auch virtuelle Preisgelder räumt er ab. Und Tom ist gut darin. Der Beste. Irgendwann gelangt er dadurch in eine ganz andere Simulation und bekommt einen Platz im Turm des Pentagons. Toms großer Traum von einem besseren Leben scheint in Erfüllung zu gehen, und sein Vater ist mit der Ausbildung beim Militär auch einverstanden. Vom Pentagon aus wird der 3. Weltkrieg mit Robotern im Weltall ausgeführt, bei dem Tom von nun an mitwirkt und ein gefährliches Abenteuer beginnt für ihn. Die virtuelle Welt mitsamt der Zukunft wurde hier detailliert und auch sehr realitätsnah in vielleicht hundert Jahren dargestellt. Möglich wäre dann die Austragung eines Weltkrieges im All. Man konnte sich alles bildlich vorstellen. Ebenso die Personen, von denen der überwiegende Teil sympathisch war und jeder in seiner eigenen Art gut dargestellt wurde. Das Ende ist in sich abgeschlossen, aber für den nächsten Teil bleiben noch einige Fragen offen. Der Schreibstil ist flüssig und verständlich, sodass man das Buch leicht lesen kann.

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