S. Jae-Jones

 3.9 Sterne bei 88 Bewertungen
Autorin von Wintersong, Wintersong und weiteren Büchern.
S. Jae-Jones

Lebenslauf von S. Jae-Jones

S. Jae-Jones wurde in Los Angeles geboren und studierte in New York City. Heute lebt sie in Dixie, North Carolina. Jae-Jones arbeitete als Lektorin und Künstlerin und hat ihren eigenen Blog. Außerdem ist sie ein Adrenalinjunkie, springt gerne aus Flugzeugen, klettert und wandert mit ihrem Hund. "Wintersong" ist ihr Debütroman, der in den USA auf Platz 3 der New-York-Times-Bestsellerliste einstieg.

Alle Bücher von S. Jae-Jones

S. Jae-JonesWintersong
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Wintersong
Wintersong
 (74)
Erschienen am 01.12.2017
S. Jae-JonesWintersong
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Wintersong
Wintersong
 (11)
Erschienen am 01.03.2017
S. Jae-JonesShadowsong
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Shadowsong
Shadowsong
 (3)
Erschienen am 06.02.2018

Neue Rezensionen zu S. Jae-Jones

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Janine1212s avatar

Rezension zu "Wintersong" von S. Jae-Jones

Wintersong
Janine1212vor 20 Tagen

Inhalt:


„An jenem Tag, an dem das alte Jahr stirbt und die Grenze zwischen den Reichen der Kobolde und der Menschen verwischt, wandelt der Erlkönig durch die Welt der Sterblichen, auf der Suche nach einer Braut. Diese muss ihm in sein Reich unter der Erde folgen, den König ehelichen und sterben – denn nur durch ihren Tod wird die Wiedergeburt des neuen Jahres gewährleistet. Seit ihrer Kindheit kennt die 18-jährige Liesl die Sage um den unheimlichen, faszinierenden Erlkönig. Als ein mysteriöser Fremder auftaucht und Liesls Schwester entführt, weiß Liesl: Nur sie kann ihre Schwester noch aus den Fängen des Erlkönigs befreien, indem sie ihm in sein Reich folgt und ihn anstelle ihrer Schwester selbst heiratet. Doch wer ist dieser geheimnisvolle Mann? Während Liesl noch versucht, ihre Gefühle zu verstehen, arbeiten die alten Gesetze der Unterwelt bereits gegen sie ..“


Meine Meinung:


„Wintersong“ von S. Jae-Jones hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm, als ich es aus der Bookish-Prophet Box bekam. Doch nicht nur das Cover hat einen guten Eindruck auf mich gemacht, sondern auch der Klappentext klang für mich sehr ansprechend.

Bisher habe ich ja schon einige Male in meinen Rezensionen davon gesprochen, dass ich ein absoluter Märchenfan bin und da kommt eine Anlehnung an die Sage des Erlkönigs natürlich super bei mir an.


Dabei gibt es in diesem Roman zwei wichtige Komponenten die hier zusammenlaufen:

Zum einen die Sage um den Erlkönig, voller Düsternis und

zum anderen die Welt der Musik und zwar klassische Musik mit vielen Hinweisen auf sehr bekannte Werke.

Und Zweiteres war für mich ein wirklich toller Bonus, da ich in meiner Freizeit ebenfalls ab und an sehr gerne klassische Musik höre und die Kombination von dieser Art von Musik gar nicht aus Büchern kenne.


Daher direkt ein Tipp falls ihr euch das Buch zulegen solltet: Hört euch beim Lesen die Musikstücke an von denen die Protagonistin spricht, dadurch wird die Handlung und das Geschehen noch viel lebhafter und fesselnder! (Auch wenn es in dem Buch nicht vorkommt, finde ich Saint-Saëns Danse Macabre beschreibt alles was Liesl passiert so  so gut!)


Nun aber zur Geschichte: Der Roman wirkte auf mich wie ein ganz langes und etwas ausführlicheres Märchen, was mich sofort mitgerissen hat. Dieses Gefühl von etwas „altem“ hatte einfach einen sehr nostalgischen Effekt auf mich und das hat mir sofort gefallen.  

Dazu ist die Geschichte auf jeden Fall spannend, aber manchmal auch etwas wirr – was genau den Gefühlszustand unserer Protagonistin Liesl wiedergespiegelt hat. Insgesamt konnte ich mich dadurch sehr stark in Liesel hineinversetzen und nachempfinden, wie hilflos und ratlos sie sich oft gefühlt hat.


Das Setting war, wie es in vielen nicht-beschönigten Märchen der Fall ist, etwas düster und morbide, was den Eindruck eines richtigen Märchens natürlich hervorgehoben hat. Die Welten in denen Liesl sich bewegt waren dazu sehr interessant, hätten meiner Meinung aber noch ausführlicher gezeigt werden können. Ich finde, wenn man schon in das Sagenumwobene Reich des Erlkönigs eintauchen kann, könnte man davon auch ausführlich etwas sehen.


Fazit:


Mir hat „Wintersong“ sehr gut gefallen und ich finde es etwas schade, dass ich das Buch in einer Art Leseflaute gelesen habe, da ich das Buch nicht verschlungen, sondern eher stockend Stück für Stück gelesen habe und ich finde, dass dies der tollen Geschichte nicht gerecht geworden ist. 

Ich denke ich werde das Buch auf jeden Fall noch einmal in Ruhe und zu einer, für mich, ruhigeren Zeit lesen, damit ich es vollends genießen kann.

Ich bewerte „Wintersong“ mit 9/10 Punkten!

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Buchraettins avatar

Rezension zu "Wintersong" von S. Jae-Jones

Gute Idee, mir leider manchmal etwas zu ausführlich erzählt
Buchraettinvor 2 Monaten

Mich hat hier der Klappentext angesprochen. Die Ballade des „Erlkönigs“ verarbeitet in einem Roman, die Idee gefiel mir.
Ein unheimlicher Fremder, gutaussehend und dennoch abstoßend zugleich- aber eine innere Kraft scheint Liesl anzuziehen- wer ist er? Der Erlkönig? Eine Märchengestalt? Realität oder doch Fantasie?
Liesl sieht sich selbst im Schatten ihrer schönen Schwester. Die auch noch ihren Jugendfreund Hans heiraten wird- und sie selbst? Doch dann kommt es zu einer Szene auf dem Markt, da ist Liesl sich nicht sicher, ob es wirklich nur die unsere Realität gibt- und nicht doch etwas in den Schatten, geheimnisvolle fantastische Wesen.
Liesl Schwester verschwindet plötzlich- waren die Früchte eine Art Lockmittel von Wesen, die es eigentlich nicht gibt?
Die Geschichte liest sich locker und leicht. Aber dennoch gab für mich zu viele Wiederholungen, es wurden Szenen zu lang erzählt, so dass mich die Geschichte dann manchmal nicht so fesseln konnte. Auch Details wie das immer wieder Betonen von kleinen Dingen, wie Eigenschaften der Figuren, das wurde immer wieder aufgegriffen und es war schon beim ersten Erwähnen verständlich und ich fand es nicht gut, immer wieder dieses Details erklärt zu bekommen.
Es war eine Mischung aus Fantasy und Liebesgeschichte, das hat mir im Kern auch ganz gut gefallen. Die Protagonistin ist 18 Jahre alt. Dann die Atmosphäre im Buch, das geheimnisvolle, ein wenig Gruselige mit den Kobolden, den Ahnungen, die Warnungen, das fand auch ganz gut vermittelt wurden, aber insgesamt hat mich die Geschichte nicht so komplett fesseln können, wie ich es erhofft hatte.
Ich denke, dass die Geschichte der jugendlichen LeserInnen durchaus begeistern kann, für mich gab es doch einige Längen und Wiederholungen im Roman, aber die Idee dahinter hat mir recht gut gefallen.

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_Vanessa_s avatar

Rezension zu "Wintersong" von S. Jae-Jones

Tolle Idee, toller Schreibstil, die Umsetzung gefiel mir leider nicht so gut
_Vanessa_vor 3 Monaten

Die 18-jährige Liesl ist mit der Sage um den Erlkönig aufgewachsen, der am Tag, an dem das alte Jahr stirbt und die Grenzen zwischen den Welten verschwimmt, zwischen den Menschen wandelt um sich eine Braut zu suchen, die er mit in sein Reich unter die Erde nimmt. Je älter sie wird, desto weniger denkt sie an das, was ihre Großmutter ihr einst erzählte, tut es als Märchen ab. Bis zu dem Tag, an dem sie mit ihrer Schwester Käthe auf den Markt geht und von einem geheimnisvollen Fremden eine Flöte geschenkt bekommt. Die Haut der Händler wirkt plötzlich grünlich, das Obst verfault und der Saft des Pfirsichs, der über Käthes Hände läuft, sieht aus wie Blut.. Kaum wieder zu Hause verschwindet Käthe und Liesl muss erkennen, dass die Geschichten um den Erlkönig wahr sind und sich ihre Schwester nun in seinem Reich an seiner Seite befindet.


Meine Meinung:
"Wintersong" fiel mir zuerst durch das wirklich wunderschöne Cover auf, welches mir unheimlich gut gefällt. Dazu klang die Inhaltsangabe auch noch verdammt gut und genau nach meinem Geschmack.. Es war um mich geschehen, ich musste es haben und lesen. Als ich dann die ersten recht negativen Stimmen gelesen habe, war ich ein wenig demotiviert. Gepaart mit einer anhaltenden Leseunlust hat es dann lange gedauert, bis ich endlich zu dem Buch gegriffen habe.

Positiv aufgefallen ist mir sofort der Schreibstil der Autorin. Dieser las sich, in meinen Augen, unheimlich toll, sehr angenehm, flüssig und fast schon poetisch! Für mich ein großer Pluspunkt, da ich solche Stile meistens ganz gerne mag, ich bin mir aber sicher, dass es nicht jedem so geht und manch einer den Schreibstil gewöhnungsbedürftig findet.

S. Jae-Jones erzählt die Geschichte im Ich-Erzähler aus der Sicht von Protagonistin Liesl. Mir persönlich blieb sie leider fern, ich konnte keine Verbindung zu ihr aufbauen und mich nicht in sie hineinversetzen. Ich empfand sie als blass, sie konnte mich nicht richtig überzeugen. Mit den anderen Figuren ging es mir leider genauso.

Auch mit der Geschichte hatte ich so meine Probleme. Ich liebe düstere Settings, "Wintersong" schien da genau meinen Geschmack zu treffen. Winterlich und im Reich des Erlkönigs, der Liesls Schwester Käthe in seinen Fängen hält, tief unter der Erde.. Das Buch hätte wirklich zu meinen Highlights zählen können!
Leider konnte ich mit der Umsetzung dieser Idee nur wenig anfangen. Ich hätte gerne vorher gewusst, dass es in Bayern irgendwann vor hunderten (??) Jahren spielt, dann wäre ich vermutlich ganz anders an die Geschichte herangegangen und wäre nicht so irritiert gewesen, vor allem von den Namen. Aber auch wenn ich diese Information vor dem Lesen gehabt hätte, hätte mich die Autorin vermutlich nicht mehr überzeugen können. Zwar war ich immer neugierig, wie es mit Liesl und Käthe weitergeht, doch "Wintersong" konnte mich nie packen und ich wurde auch an keiner Stelle so richtig warm mit dem Buch. Stellenweise habe ich mich, so ungern ich es sage, sogar ein wenig gelangweilt und empfand die Handlung einfach nur als unheimlich lang gezogen und konnte einige Dinge nicht so ganz nachvollziehen.
Es geht viel um Musik, klassische Musik um genau zu sein, und es wird mit Fachwörtern um sich geworfen. Vor Kurzem habe ich ein anderes Buch gelesen, in dem Musik eine große Rolle spielt, und habe es sehr genossen.. Hier konnte ich leider überhaupt nichts damit anfangen, da mich die Autorin einfach nicht abholen konnte. Ich war sogar schon fast ein wenig genervt davon..

"Wintersong" ist der erste Band einer, so weit ich weiß, zweiteiligen Reihe. Ohne mir den Klappentext der Fortsetzung, auf englisch schon unter dem Titel "Shadowsong" erschienen, angesehen zu haben, muss ich sagen, dass ich mir nicht so richtig vorstellen kann, wie S. Jae-Jones die Geschichte weiterführt. Ich persönlich kann und werde mit dem Ende von "Wintersong" leben, ich empfand es als abgeschlossen, mehr oder weniger zumindest.

Fazit:
"Wintersong" ist ein Buch, welches mir von der Grundidee unheimlich gut gefiel und welches mit dem düsteren Setting und der Geschichte eigentlich genau mein Geschmack trifft. Leider konnte mich die Umsetzung nicht so richtig überzeugen, mit der Geschichte und den Charakteren wurde ich nicht warm.. Ein Pluspunkt für mich: Der Schreibstil der Autorin, den fand ich unheimlich toll!


Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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