S. Jae-Jones Wintersong

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Inhaltsangabe zu „Wintersong“ von S. Jae-Jones

An jenem Tag, an dem das alte Jahr stirbt und die Grenze zwischen den Reichen der Kobolde und der Menschen verwischt, wandelt der Erlkönig durch die Welt der Sterblichen, auf der Suche nach einer Braut. Diese muss ihm in sein Reich unter der Erde folgen, den König ehelichen und sterben – denn nur durch ihren Tod wird die Wiedergeburt des neuen Jahres gewährleistet.Seit ihrer Kindheit kennt die 18-jährige Liesl die Sage um den unheimlichen, faszinierenden Erlkönig. Als ein mysteriöser Fremder auftaucht und Liesls Schwester entführt, weiß Liesl: Nur sie kann ihre Schwester noch aus den Fängen des Erlkönigs befreien, indem sie ihm in sein Reich folgt und ihn anstelle ihrer Schwester selbst heiratet. Doch wer ist dieser geheimnisvolle Mann? Während Liesl noch versucht, ihre Gefühle zu verstehen, arbeiten die alten Gesetze der Unterwelt bereits gegen sie ...

Puh also ich find es toll aber auch furchtbar ich muss mir echt überlegen ob ich weiterlesen will

— Melanie_Grimm

[5+/5] Eine unkonventionelle Erlkönigerzählung voller Musik und mit einer Liebesgeschichte, die unter die Haut geht.

— Marysol14

Die Dialoge allein sind schon ein guter Grund, dieses Buch zu lesen!

— booksbuddy

Faszinierende und düstere Unterwelt der Kobolde mit facettenreichen Charakteren. Leider aber deutlich zu langamtig und zu wenig Handlung.

— CallieWonderwood

Eine Geschichte, das mehr, wie ein Lied klingt und einem in seinem Stück gefangen hält...

— ALISIA

Thema super, aber Umsetzung sehr speziell....

— SanniR

Man muss meiner Meinung nach schon etwas für klassische Musik übrig haben, ...

— BuechersuechtigesHerz

Düster, atmosphärisch und sehr märchenhaft

— Skyline-Of-Books

Es hat vielversprechend begonnen, ließ für mich aber sehr nach. Sehr schade.

— Caterina

Eine klassische Vorlage zu einem sehnsuchtsvollen Fantasyroman geformt – fantastisch

— Buchpfote

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Und wieder müssen wir ein Jahr warten - dabei war das Ende doch so unglaublich spannend!!

Lesemaerchen

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  • Wintersong

    Wintersong

    booksbuddy

    14. March 2018 um 12:31

    Die Dialoge allein sind schon ein guter Grund, dieses Buch zu lesen!Autor: S. Jae-JonesVerlag: iviBand: 1. TeilSeiten: 460Genre: FantasyStory: ❤❤❤❤♡Schreibstil: ❤❤❤❤❤Charaktere: ❤❤❤❤♡Anspruch: ❤❤❤❤❤Romantik: ❤❤❤❤❤Spannungsaufbau: ❤❤❤❤❤Dialoge: ❤❤❤❤❤Gesamtdurchschnitt: ❤❤❤❤❤Das erste Buch im März konnte mich absolut von sich überzeugen! Es könnte sogar ein neues Lieblingsbuch von mir werden.Beginnen wir mal wieder von außen nach innen:Das doch schlichte Cover spricht einfach für sich. Manchmal ist weniger einfach mehr und es passt sehr gut zum Inhalt!Mit dem möchte ich nun auch gleich beginnen.Story:Die Story hat mich absolut begeistert! Sie trifft total meinen Geschmack. Das Buch spielt zur Zeit Mozarts in Deutschland und behandelt unter anderm die Musikgeschichte in Verbindung mit verschiedenen Deutschen Märchen/Sagen. Einfach nur hammermäßig! Für mich war es außerdem ein Leichtes die Musikbegriffe zu verstehen, da ich eine musische Ausbildung angefangen hab. Dennoch hier ein Hinweis an euch: Ihr solltet euch schon ein bisschen damit auskennen, sonst müsst ihr hin und wieder googeln, um die Intension der Autorin zu verstehen. Besonders gut finde ich, dass die in Amerika geborene und lebende Autorin die deutschen Inhalte bearbeitet und verschiedene Märchengestalten eigens neu interpretiert! Das macht die Sache einfach wahnsinnig spannend und sowas hab ich bisher definitiv noch nicht gelesen! Mich hat es absolut begeistert. Warum ich dennoch ein Herz abgezogen habe? Ganz einfach: Hin und wieder fehlt es ein bisschen an Erklärung, weswegen die ein oder andere Handlung verwirrt. Ich hoffe dass der zweite Teil hier noch ein bisschen besser aufklären kann. Außerdem gab es 2 oder 3 Stellen, bei denen die Autorin wohl vergessen hat, in welcher Zeit sie sich befindet, da hier Gegenstände verwendet wurden, die es zu dieser Zeit noch nicht gab. Da ich aber nicht weiß, ob diese Fehler bei der Übersetzung passiert sind oder ob sie schon drin waren, habe ich mich dazu entschlossen hier keinen weiteren Extrapunkt abzuziehen. Außerdem fand ich es auch nicht weiter störend.Schreibstil:Der Schreibstil war der Hammer! Wahnsinnig bildgewaltig und tiefgründig. Hin und wieder vielleicht etwas anstrengend zu lesen, aber definitiv was ganz Besonderes!Charaktere:Ich fand die einzelnen Personen im Buch sehr vielseitig und interessant. Was mir besonders gut gefallen hat, war dass sie rational und realitätsnah gehandelt haben! Einen Punkt Abzug gab es lediglich für Liesl, die mir hin und wieder ein bisschen zu sehr selbst geiselt und ein bisschen zu pubertär reagiert. Generell kann ich ihre Gefühlsregungen aber gut nachvollziehen. Sie sind sehr gut an die Situationen angepasst!Anspuch:Der Anspruch des Buches ist sehr hoch. Dies ist zum einen dem tiefgründigen Schreibstil, der hin und wieder etwas schwer zu lesen ist und zum anderen der Tatsache, dass man etwas musikalisches Vorwissen braucht, geschuldet. Romantik:Die romantischen Szenen im Buch sind wahnsinnig gut ausgearbeitet und definitiv nicht zu kitschig. Hin und wieder musste ich die ein oder andere Träne verdrücken.Spannungsaufbau:Manchmal plätschert das Buch ein wenig vor sich hin, nur um dann im absoluten Chaos zu landen. Man weiß manchmal gar nicht, wo einem der Kopf steht und ich konnte die verschiedenen Wendungen definitiv nicht vorhersagen. Toll gemacht und hat wirklich Lust auf mehr gemacht! Dialoge:Diesem Buch ist es geschuldet, dass eine neueKategorie dazu kam: Dialoge. Mir waren die Dialoge in den Büchern bislang nie sehr wichtig, da sie nicht immer ausschlaggebend für Wertung eines Buches waren. Erst jetzt habe ich begriffen, wie wichtig sie doch tatsächlich sind. Noch nie haben mich Konversationen so mitgerissen und leiden lassen. Noch nie habe ich bei einem Gespräch unter den Protagonisten angefangen zu weinen. Der absolute wahnsinn und meiner Meinung nach sind die Dialoge allein schon ein guter Grund dieses Buch zu lesen!Von mir gibt es volle 5 von 5 möglichen Herzen!<3Eure Carina

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  • Wintersong - S. Jae-Jones

    Wintersong

    CallieWonderwood

    12. March 2018 um 13:39

    An jenem Tag, an dem das alte Jahr stirbt und die Grenze zwischen den Reichen der Kobolde und der Menschen verwischt, wandelt der Erlkönig durch die Welt der Sterblichen, auf der Suche nach einer Braut. Diese muss ihm in sein Reich unter der Erde folgen, den König ehelichen und sterben – denn nur durch ihren Tod wird die Wiedergeburt des neuen Jahres gewährleistet.Seit ihrer Kindheit kennt die 18-jährige Liesl die Sage um den unheimlichen, faszinierenden Erlkönig. Als ein mysteriöser Fremder auftaucht und Liesls Schwester entführt, weiß Liesl: Nur sie kann ihre Schwester noch aus den Fängen des Erlkönigs befreien, indem sie ihm in sein Reich folgt und ihn anstelle ihrer Schwester selbst heiratet. Doch wer ist dieser geheimnisvolle Mann? Während Liesl noch versucht, ihre Gefühle zu verstehen, arbeiten die alten Gesetze der Unterwelt bereits gegen sie ...(Klappentext)Die Idee von einer Neuerzählung von der Geschichte des Erlkönigs und verbunden mit dem Thema Musik klang sehr spannend und so wollte ich das Buch gerne lesen.Elizabeth, von allen meist Liesl genannt, lebt mit ihrer Familie in einem bayerischen Dorf. Ihr Bruder wird von dem Vater als musikalisches Wundertalent angesehen, ihre Schwester ist wegen ihrer Schönheit in ihrem Dorf bekannt und Liesl selbst hilft hauptsächlich ihrer Mutter im Haushalt und bei der Gastwirtschaft. Auf andere wirkt sie eher blass, unscheinbar und musikalisch nicht talentiert genug und nichts wirklich Besonderes.Schon als Kind war Liesl oft im Koboldhain gespielt und ist an diesem geheimnisvollen und mysteriösen Ort vor der Realität geflüchtet. Und in der letzten Nacht des Jahres, in der der Koboldkönig in der oberen Welt weilt, kommt sie erneut in Kontakt mit dem Reich der Kobolde.Zitat : "»Du hast mir etwas versprochen, das ich unbedingt brauchte«, fuhr er fort und zog die Worte in die Länge. »Etwas, das nur du mir geben konntest.« Seine Augen funkelten in der Dunkelheit. »Ich bin großzügig, Elisabeth, aber kein Mann wartet ewig.«"Die Protagonistin mochte ich direkt gerne, ich fand es toll, wie wichtig ihr ihre Familie ist und wie sie voller Leidenschaft Musik komponiert. Sie akzeptiert selbstlos ihre Rolle in der Familie und träumt nur heimlich von einer Zukunft als erfolgreiche Komponistin.Mir hat es auch insgesamt gut gefallen, dass klassische Musik in diesem Buch eine so große Bedeutung in dem Buch hat. Immer wieder ist Musik im Vordergrund, mit eigenen Stücken von Liesl oder einfach der Musik an sich.Was mir leider nicht so gut gefallen hat, war die Handlung und der Schreibstil der Autorin. Für mich war die Geschichte ziemlich langatmig und hatte zu wenig Handlung. Mir hätte das Buch deutlich besser gefallen, wenn es flüssiger zu lesen gewesen wäre und mich dann auch hätte mehr fesseln können.Trotzdem fand ich die düstere und leicht märchenhafte Atmosphäre toll. Eine faszinierende Unterwelt mit vielen Details, z.B. Distel und Zweig, und mit dem Koboldkönig ein interessanter und sehr facettenreicher Herrscher.Zitat : "»Ich spiele mit den Karten, die ich auf der Hand habe.«»Ja, und zwar nach meinen Regeln. Sei auf der Hut, Elisabeth. Du könntest die schöne Lüge der hässlichen Wirklichkeit vorziehen.«»Ich fürchte mich nicht vor der Hässlichkeit.«"Charakterlich war er besonders und vor allem vielschichtig. Genauso wie die Protagonistin und das war überzeugend und gut gemacht. Oft lag der Fokus aber auch nur auf den beiden Hauptcharakteren und wenig anderes ist passiert.Fazit :Faszinierende und düstere Unterwelt der Kobolde mit besonderen und facettenreichen Charakteren. Leider aber deutlich zu langamtig und zu wenig Handlung.

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  • Leider nicht wie erwartet...

    Wintersong

    zeina_abd

    09. March 2018 um 20:52

    Wintersong ist ein komisches Buch, eine andere Geschichte, so jedenfalls habe ich es empfunden. Ich hatte einige Schwierigkeiten in die Geschichte hereinzukommen, denn der Schreibstil der Autorin ist eher gewöhnungsbedürftig. Mir kam er vor wie eine Melodie oder ein Lied, das einem nicht sofort gefällt, aber ein paar mal anhören klingt es schon besser. Nach ein paar Kapiteln konnte ich mich langsam an den Schreibstil der Autorin gewöhnen und ich konnte ihr langsam Folgen. Die Musik spielt in Wintersong einer der größten Rollen. Liesl, die Protagonistin, ist musikalisch sehr begabt, sie lebt für die Musik. Daher wird auch viel über die Musik und das Komponieren gesprochen und es werden sehr viele Fachbegriffe verwendet, die meistens nur Musiker verstehen können. Ich fand diese Begriffe blöd und zu viel, weil ich als unmusikalischer Mensch manchmal nicht verstand wie die Handlung mit diesen Begriffen zusammenhängt, und obwohl im Anhang einige dieser Begriffe erklärt werden, hatte ich keine Lust jede zwei Seiten zu blättern, um nachzuschlagen, was die Wörter bedeuten. Je weiter ich las, desto verwirrter war ich, und desto mehr Fragen blieben für mich offen. Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte irgendwie den roten Faden verloren hat, und die Autorin hat irgendwelche Geschehnisse eingefügt, damit die Handlung vorangeht. Ich kam schließlich zu einem Punkt, an dem ich mit dem Gedanken spielte, das Buch einfach abzubrechen, und nur zu schauen, was am Ende passiert. Irgendwie haben mich die letzten Seiten dann doch neugierig gemacht, also habe ich das Buch zu Ende gelesen, und irgendwie bin ich froh darüber. Denn ansonsten hätte ich niemals erfahren, welche Wendung Liesls hoffnungslose Leben erlebt. Tatsächlich war ich am Ende sogar sehr traurig, und musste ein bisschen weinen, denn das Ende ist ein bisschen blöd... Fazit: Obwohl ich ja eigentlich nicht so begeistert von der Geschichte bin und Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte rein zu kommen, hat mich das Ende doch ein bisschen auf Band 2 neugierig gemacht, Mal sehen, ob ich den lesen werde. 

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  • Lass dich in das Reich vom Erlkönig entführen!

    Wintersong

    ALISIA

    09. March 2018 um 13:12

    Meine Meinung:Es fällt mir schwer, eine anständige Rezension zu diesem Buch zu verfassen. Wintersong gefällt mir vom Cover eigentlich gut. Nicht direkt supergut, wie die englische Ausgabe, aber die deutsche Ausgabe ist auch nicht schlecht. Der Titel passt auch perfekt zum Inhalt, also bin ich eigentlich damit zufrieden.Als ich die Beschreibung gelesen habe, um was es in diesem Buch geht, wollte ich es unbedingt lesen. Es hat mich sehr an plötzlich Fee erinnert und abgesehen davon liebe ich solche Erzählungen. Ich habe vieles erwartet. Ein Jugendroman das nur so von Liebe strotzt. Ein Buch, das einfach geschrieben ist und bei dem ich einfach abschalten könnte. Abschalten konnte ich nicht wirklich, denn die Geschichte hat mich mit sich gerissen. Dieses Buch ist wirklich etwas Besonderes. Eigenartig, wirr, widerspenstig und so voller Tücken.Mein erster Eindruck von diesem Buch war: eigenartig. Ich wusste nicht, was ich davon halten sollte. Die Handlung war wirr und ich konnte mich nicht ganz auf diese konzentrieren, weil die Autorin nie recht zum Punkt kam. Es hat gut begonnen, nur wurde es nach und nach wirr. Was man aber von Anfang an mitbekommen konnte, war die Liebe zur Musik. Die Autorin berichtet von ihr mit solch einer Begeisterung, dass man selbst irgendwann anfängt, sich darin zu verlieren.Es gab eine Stelle im Buch, in der hat Lisl, oder auch Elisabeth, mit ihrem Bruder Josef für einem wichtigen Vorspielen miteinander musiziert. Beim Vorspielen von Josef und Lisls Stück ist die Aufregung auch auf mich übergegangen. Mit jedem weiteren Satz schlug mir das Herz bis zum Hals. Ich konnte die Musik fühlen, die sie spielen. Ich hatte das Gefühl, als könnte ich sie hören. Das war einfach nur unglaublich. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, dass es WIRKLICH eine außergewöhnliche Gesichte ist.Von Anfang an fällt einem der verwirrende Schreibstil der Autorin einem auf. Kein Buch, das ich mir zum Entspannen gesucht hätte. Der Schreibstil ist wie die Musik in diesem Buch, sie schreibt wirr, hitzig und irreführend. Sie springt und spielt mit einem, sie ist düster und arglistig aber auch verträumt. Ich hab noch nie so einen Schreibstil gelesen. Nach und nach gewann man den Eindruck, dass die Autorin nicht eine Geschichte schreibt, sondern etwas komponiert. Anfangs wirkten die ganzen Szenen rau und etwas ungeschliffen. Es fängt mit etwas Kindlichem an und wird nach und nach düsterer. Dann hellt sie sich auf und hat wieder seine Auf und Abs. In dieser Geschichte feilt Elisabeth immer wieder an der Musik, die sie so sehr liebt. Und mit jedem Schleifen am Stück von Elisabeth kommt es mir so vor, als würde die Autorin der Geschichte mehr Wesen zuteilen. Was am Anfang rau und roh wirkte, verschwindet nach und nach. Mit jedem Wachsen von Elisabeths Wesen und auch ihrem Stück wandelt sich mit der Geschichte auch die Intensität.Am Anfang, noch bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich eine Geschichte wie plötzlich Fee erwartet. Etwas Helles, Magisches. Diese Geschichte ist eher düster und mehr wie eine Warnung. Sie erinnert mich an alte Märchen und hat nichts Zauberhaftes. Wer den Film Pans Labyrinth kennt, kann es vielleicht etwas nachvollziehen, was ich damit meine. Auch diese Geschichte hatte die Feen und die Wesen sehr gut aufgegriffen. Sie wirkten mysteriös aber waren nicht direkt die Wesen, mit denen man unbedingt lange Zeit verbringen sollte. Sie waren brutal, schön aber auch anders. Das Buch war aber nicht die ganze Zeit über so … anders. Zwischen drinnen war sie so verspielt, dass ich nicht mehr aus dem Grinsen heraus kam. Die Geschichte wurde plötzlich irgendwie süß- zuckersüß. Sie kam mir immer mehr wie ein Märchen vor. Dann aber wandelte sie sich wieder. Und mehr noch wie ein Märchen erinnerte sie mich an ein Lied. Ist sie vor Kurzem süß gewesen, schlägt sie um auf bösartig, sinnlich. Man ist plötzlich am Höhepunkt des Stückes angelangt. Man will weiter lesen. Man will die Musik wieder hören, die die Geschichte einem singt. Nach und nach wurde mir bewusst, um was es wirklich in dieser Geschichte geht. Sie geht um Selbstfindung, Scham seiner Interessen, Unterdrückung durch die Eltern und Familie, nicht verstehen und schließlich erschreckende Freiheit. Die Freiheit sich selbst zu entfalten. Alles zeigt die Züge des Lebens sehr gut dar. Ihre Rauheit und Intensität. Die Autorin hat es wirklich geschafft, das Leben einzufangen und es sehr gut zu erklären. Während dem Lesen der Charaktere, kommt es einem nicht so vor als würde man wirklich etwas über die Charaktere lesen. Die Autorin schafft es, das ganze Dasein der Figuren darzulegen. Ihre Seele WIRKLICH auf Papier zu bringen. Fazit:Es ist kein leichtes Buch für zwischendurch. Es ist schwer. Nicht vom Schreibstil her, sondern von der Art der Geschichte. Was am Anfang für mich eigenartig war, und noch immer ist, wandelte sich nach und nach und ich habe angefangen, es zu lieben. Ich muss sagen, dass kein Buch für jedermann ist. Es ist eines der merkwürdigsten Geschichten, die ich jemals gelesen habe. Eine Geschichte, das mehr, wie ein Lied klingt und einem in seinem Stück gefangen hält, bis die Autorin beschließt, diese Magie aufzulösen. Dieses Buch hat mich seit Langem so sehr gefesselt wie kein anderes. Ich kann es kaum erwarten Band 2 zu lesen!

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  • S. Jae-Jones "Wintersong"

    Wintersong

    SanniR

    26. February 2018 um 19:48

    Der Tag, an dem das alte Jahr stirbt, ist der Tag, an dem die Grenze zwischen dem Reich der Kobolde und dem der Menschen verwischt. Es ist der Tag, an dem der Erlkönig durch die Welt der Menschen wandelt um sich eine Braut zu suchen. Diese muss ihm bis unter die Erde folgen, ihn heiraten und sterben. Denn nur durch den Tod der Braut kann ein neues Jahr beginnen. So lautet die Sage rund um den Erlkönig. Auch der 18-jährigen Liesl ist diese Sage bekannt. Und als ein mysteriöser Fremder im Dorf auftaucht und ihre Schwester entführt, weiß Liesl: sie muss ihre Schwester retten. Und so folgt sie dem Erlkönig unter die Erde. Tja, wer hat nicht schon einmal von ihm gehört: dem sagenumwobenen Erlkönig. So ziemlich jedem von uns dürfte er aus der Ballade von Johann Wolfgang von Goethe bekannt sein. Und auch wenn das Vortragen solcher Balladen in meiner Schulzeit nicht gerade meine liebste Beschäftigung war, so faszinierte mich doch der Erlkönig auf irgendeine mysteriöse Art und Weise. Und er tut es auch heute noch. Weshalb ich mich richtig auf "Wintersong" gefreut habe! Doch meine Freude währte nicht lange, denn schnell kam die Ernüchterung.  In "Wintersong" wird der Erlkönig auch der Koboldkönig genannt. Und dieser Begriff passte so gar nicht zu meiner Vorstellung.  Kobolde sind für mich kleine, fiese, dürre und vor allem eher hässliche Wesen. Den Erlkönig hatte ich mir immer groß und stattlich und auch ein bisschen furchteinflößend vorgestellt. Also alles andere als kobold-mäßig.  Zwar wird er immer wieder Koboldkönig genannt. Aber so richtig beschrieben wird er im ganzen Buch nicht. Sein Aussehen konnte ich mir also absolut nicht vorstellen, was es für mich auch schwierig machte, einen Bezug zu diesem Charakter zu finden. Eine weitere Sache, die mich störte, waren die immer wieder ausführlich beschriebenen musikalischen Szenen mit vielen Fremdwörtern.  Zwar sind die Fremdwörter alle am Ende des Buches erklärt. Dennoch fand ich es irgendwann nervig, wenn Liesl mal wieder auf dem Klavier spielte und seitenlang die Musik, die sie spielte und komponierte, beschrieben wurde.  Und überhaupt Liesl: sie wurde mir im Laufe der Geschichte immer unsympathischer. Hatte sie Anfangs ja noch gute Absichten, ihre Schwester aus den Fängen des Koboldkönigs zu befreien, wurde sie dann nur noch anstrengend.  Auf einer Seite will sie dem Erlkönig gehören, auf der nächsten will sie wieder von ihm weg. Und so geht das hin und her über hunderte Seiten hinweg.   Außerdem scheint sie so oft im Delirium zu sein, dass es mir schwer fiel zu unterscheiden, was jetzt wirklich passiert und was sie nur träumt. Alles in allem habe ich mich schon bald nur noch mit "Wintersong" gequält und wollte nur, dass es endlich endet. Das lag sicher nicht zuletzt daran, dass ich in diesem Roman mein absolutes Hass-Wort gefunden habe: asketisch Beinahe auf jeder zweiten Seite nutzt die Autorin dieses furchtbare Wort um den Erlkönig zu beschreiben und spätestens nach dem zehnten Mal hat es einfach nur noch genervt und brachte mich dazu, die Augen zu verdrehen.  Das Cover von "Wintersong" finde ich immernoch zauberhaft und auch die Idee hinter der Geschichte gefällt mir immernoch. Allerdings finde ich die Umsetzung überhaupt nicht gelungen.  Ich bin mit keinem der Charaktere so richtig warm geworden und durch die ständigen musikalischen Ausschweifungen konnte ich der Story auch nicht richtig folgen.  Aber wer Kobold-Geschichten mag und sich bisher kein Bild vom Erlkönig in Gedanken zurecht gelegt hat, wer Musik liebt und auch mit längeren Beschreibungen von Musikstücken nicht überfordert ist, der ist mit "Wintersong" sicher gut beraten!

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  • Wintersong

    Wintersong

    -noemi-

    23. February 2018 um 11:42

    Die Idee und auch die Umsetzung von „Wintersong“ sind eher ungewöhnlich. Aber mich konnte die Geschichte absolut in ihren Bann ziehen und wird mir auch noch länger in Erinnerung bleiben.Die Geschichte wird sehr gefühlvoll und märchenhaft erzählt. S. Jae-Jones hat einen sehr detaillierten Schreibstil und schafft es so eine tolle, teils sehr düstere Atmosphäre zu schaffen.Die Musik spielt in der Geschichte eine sehr zentrale Rolle, wodurch andere Handlungsaspekte teilweise in den Hintergrund gedrängt werden. Darauf musste ich mich zu Beginn erst einmal einlassen, aber letztendlich konnte mich Elisabeths Leidenschaft für die Musik auch mitreißen.Elisabeth als Protagonistin hat mir auch sehr gut gefallen. Die Handlung dreht sich viel um ihre persönliche Entwicklung und darum zu sich selbst stehen. Die Autorin hat Liesls Gefühle und Gedanken sehr gut eingefangen, sodass ich mich sehr gut in sie hineinversetzen konnte. Auch den Erlkönig, besonders seine innere Zerrissenheit, fand ich sehr faszinierend. Insgesamt eine wunderschöne, märchenhafte Geschichte, die ich nur weiterempfehlen kann.

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  • Meine Erwartungen waren vielleicht etwas zu hoch

    Wintersong

    Caterina

    20. February 2018 um 14:55

    Meine Meinung zum Buch Gestaltung: "Wintersong" ist ein Buch, was mir irgendwie gleich aufgefallen ist. Aber nicht unbedingt wegen des Covers, das finde ich gar nicht mal so schön, wobei es trotzdem irgendwie sehr passend gestaltet ist. Viel mehr sprach mich die hier gewählte Thematik an: Der Erlkönig. Das ist vermutlich ein Element, was man nicht in jedem Buch findet. Diese Andersartigkeit machte mich also letztendlich neugierig. Ebenso der Klappentext, der mir eine interessante und vielleicht auch düstere Geschichte versprach. Einstieg: S. Jae-Jones beginnt ihre Geschichte mit einer sogenannten "Overtüre", also sprich einem kurzem Prolog, den ich wirklich sehr schön fand. Die Autorin faszinierte mich von Anfang an sehr. Gerade dieser bildhafte Schreibstil kommt schon auf den ersten Seiten wunderbar zur Geltung, so dass ich mich rasch in der Geschichte wohlfühlte. Zunächst wird dem Leser eine Szenerie geschildert, wie ein kleines Mädchen mit dem Koboldkönig tanzt. Allein diese Szene sprühte nur vor Magie und Zauber. Anschließend beginnt die eigentliche Geschichte, die mir nicht weniger gut gefiel. Charaktere: Für ihren Roman wählte S. Jae-Jones den personalen Ich-Erzähler. Hierbei muss ich aber anmerken, dass die Geschichte manchmal sehr in der Zeitform springt. Ob das beabsichtigt war oder eher durch Zufall passierte, darüber lässt sich streiten. Kommen wir nun zu den Figuren. Liesl ist die Protagonistin unserer Geschichte. Sie lebt mit ihrer Familie eher in ärmeren Verhältnissen und hilft wo sie nur kann im Wirtshaus der Familie. Aber keiner scheint sie so wirklich für voll zu nehmen und so rutscht sie schnell im Schatten ihrer schönen Schwester und ihres talentierten Bruders. So flieht Liesl in ihre eigene Welt: In die Welt der Musik. Sie war mir sehr schnell sympathisch, gerade im Hinblick dessen, dass sie sich für ihre Schwester opfert und statt ihresgleichen in die Unterwelt zum Erlkönig geht. Allerdings änderte sich die Sympathie zur ihr im Laufe der Handlung und ich kam an einem Punkt, wo ich viele ihrer Handlungen und Gedanken nicht nachvollziehen bzw. verstehen konnte. Oft handelte sie mir auch zu naiv. Das trübte leider mein Gesamtbild von ihr. Und dann wäre da noch der Erlkönig, bzw der Koboldkönig. Immer wieder wird zwar erwähnt, dass er der Herrscher allen Unheils ist, aber ich habe ihn nicht so wahrgenommen. Das lag vermutlich daran, dass er für mich zu blass war. Ich konnte leider bis zum Ende keinen wirklichen Bezug zu ihm herstellen, dabei wäre dies durchaus ein sehr interessanter Charakter geworden. Sehr schade. Da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Handlung: Die Grundidee von "Wintersong" bringt für mich frischen Wind in den Bereich Jugendbücher. Und auch gerade die erste Hälfte des Buches gefiel mir wirklich gut. Beinahe vorsichtig erzählt S. Jae-Jones ihre Geschichte vom Koboldhain, von Liesl und vom Erlkönig. Die Autorin versprühte beim Erzählen ihrer Geschichte immer wieder Magie und Zauber. So war ich stellenweise wirklich sehr in der Handlung gefangen, denn trotz der Zartheit, baute die Autorin immer wieder spannende Passagen ein und so lernt der Leser im Laufe der Geschichte mehr über die Unterwelt kennen. Aber auch die Musik spielt immer wieder eine große Rolle in der Geschichte, was mir wirklich sehr gut gefiel. Allerdings kam es für mich ab ca. der Hälfte des Buches plötzlich zu einen Bruch. Ich kann noch nicht mal genau sagen, was anders wurde, aber die Geschichte verlor für mich an Spannung. Vermutlich lag es daran, dass es eine Wendung im Buch gab, die ich irgendwie nicht ganz nachvollziehen bzw. verstehen konnte. Stellenweise zog sich die Handlung und die Story plätscherte gelegentlich nur so dahin. Zum Ende hin ging es zum Glück wieder, wobei die Autorin auch hier wieder eine Wendung einbaute, die zwar ganz interessant war, für mich aber relativ unnachvollziehbar war. Schreibstil: Der Schreibstil von S. Jae-Jones gefiel mir dagegen vom ersten Moment. Sie schreibt auf beinahe vorsichtige Art und Weise, so dass ich teilweise Sorge hatte, die Geschichte würde wie Glas zerbrechen, wenn man auch nur an sie denkt. Neben dieser Zartheit spürte ich beim Lesen auch immer wieder den Zauber des Koboldhains und die Magie, die überall versprüht zu sein scheint. Ebenso den Aspekt mit der Musik. So schuf die Autorin immer wieder eine Harmonie, die dem ganzen Buch einen anderen Charakter gab. Es kam mir stellenweise wirklich so vor, als sei das ganze Buch ein Lied, mit laut und leise, Dynamik und Ruhe, Pausen und Action. Und das gefiel mir wirklich sehr gut. Mein Urteil  Auf "Wintersong" hatte ich mich von Anfang an sehr gefreut. Gerade weil die Thematik frischen Wind in das Genre Jugendbuch bringt. Und auch wenn ich die Ballade des Erlkönigs in der Schule verabscheut hatte, war ich wirklich sehr neugierig auf diese Geschichte. Das Buch beginnt auch sehr vielversprechend, allerdings lässt die Handlung für mich etwas sehr nach, so dass der Zauber vom Beginn zum Ende kaum noch da war. Das fand ich sehr schade. Auch über den Erlkönig selber hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Insgesamt ist das Buch von S. Jae-Jones aber wie eine eigene Melodie, was durch den stetigen Bezug zur Musik immer wieder verdeutlicht wird. Ich selber hatte etwas mehr erwartet und bin doch ein wenig enttäuscht. 3 von 5 Welten. 

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  • Man muss meiner Meinung nach schon etwas für klassische Musik übrig haben, ...

    Wintersong

    BuechersuechtigesHerz

    14. February 2018 um 11:40

    MEINUNG:Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, das so geheimnisvoll klang und auch ein ziemlich hübsches Cover hat, wie ich finde.Der Einstieg gelang mir relativ leicht, die Autorin schreibt flüssig und man lernt alles nach und nach kennen. Gestört haben mich von Anfang an jedoch die Namen. Liesl und Seppel? Ehrlich?Ich habe wirklich versucht das zu ignorieren, aber ich fand das die Namen einfach nicht in die ansonsten sehr mystische Geschichte passten.Leider hatte ich auch ein Problem mit der Protagonistin. Ich persönlich finde, dass auf dem Cover und im Klappentext noch stärker hätte hervorgehoben werden sollen, dass das Buch sich unglaublich viel um Musik dreht. Ich mag Musik, wirklich. Ich höre sie gern, summe, singe und pfeife. Aber ich spiele kein Instrument und ich schreibe keine Musik. Genau darum dreht sich die Geschichte aber, Liesl lebt für Musik und es kommen sogar jede Menge Fachbegriffe vor. Da dies einfach nicht mein Thema ist, hat sich die Geschichte für mich deswegen stellenweise wirklich gezogen. Der Anfang war noch ganz nett, aber dann passiert leider auch eine ganze Weile lang nichts.Auch konnte ich mich leider nicht mit der Protagonistin identifizieren oder näher anfreunden.Spannend fand ich an der Geschichte einzig und allein den Erlkönig, der sehr geheimnisvoll blieb.Trotzdem konnte die Geschichte mich leider nicht wirklich mitreißen, es gab wenig Action, zuviel Geschwafel über Musik. Ich habe das Buch sehr oft beiseite legen müssen und nur der Erlkönig hat mich manchmal dann doch wieder danach greifen lassen.Das Ende kam dann zwar nochmal etwas in Fahrt und lässt auch einiges offen, aber ich muss gestehen, dass ich persönlich nicht zum zweiten Band greifen werde.FAZIT:Man muss meiner Meinung nach schon etwas für klassische Musik übrig haben, um sich mit diesem Buch ganz auseinandersetzen zu können. Meins war es leider nicht!Rockt mein Herz mit 2 von 5 Punkten!

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  • Düster, atmosphärisch und sehr märchenhaft

    Wintersong

    Skyline-Of-Books

    11. February 2018 um 14:33

    Klappentext „An jenem Tag, an dem das alte Jahr stirbt und die Grenze zwischen den Reichen der Kobolde und der Menschen verwischt, wandelt der Erlkönig durch die Welt der Sterblichen, auf der Suche nach einer Braut. Diese muss ihm in sein Reich unter der Erde folgen, den König ehelichen und sterben – denn nur durch ihren Tod wird die Wiedergeburt des neuen Jahres gewährleistet. Seit ihrer Kindheit kennt die 18-jährige Liesl die Sage um den unheimlichen, faszinierenden Erlkönig. Als ein mysteriöser Fremder auftaucht und Liesls Schwester entführt, weiß Liesl: Nur sie kann ihre Schwester noch aus den Fängen des Erlkönigs befreien, indem sie ihm in sein Reich folgt und ihn anstelle ihrer Schwester selbst heiratet. Doch wer ist dieser geheimnisvolle Mann? Während Liesl noch versucht, ihre Gefühle zu verstehen, arbeiten die alten Gesetze der Unterwelt bereits gegen sie ...“   Gestaltung Das Cover finde ich sehr interessant, denn mir gefällt das Motiv sehr gut. Der Schattenumriss des Mädchens und der Vögel sowie die roten Beeren kommen vor dem schlicht weißen Hintergrund super zur Geltung und durch die Farbwahl erinnert das Cover auch sehr an den Winter, der im Buch eine zentrale Rolle einnimmt. So stimmt das Cover hervorragend auf die märchenhafte Geschichte ein.   Meine Meinung Ich muss sagen, dass mir die Grundidee von „Wintersong“ unheimlich gut gefallen hat, denn eine Adaption der Erlkönig-Ballade habe ich bisher noch nicht gelesen. Zwar ist es einige Zeit her, dass ich mich mit dem Original auseinander gesetzt habe, aber beim Lesen hat dies nicht gestört. Vielmehr habe ich es als positiv empfunden, dass ich mich kaum noch an die Ursprungssage erinnere, da ich so die neue Geschichte unvoreingenommener auf mich wirken lassen konnte.   Die Atmosphäre des Buches empfand ich als sehr magisch und dicht. Mit vielen Bildern, Details und Liebe zeichnet die Autorin ein atmosphärisches Bild, das den Leser in fremde Welten entführt. So riecht man geradezu den erdigen Duft oder hört das Rauschen des Waldes, wenn man dieses Buch liest. Vereint mit den poetischen Worten und dem angenehm zu lesenden Schreibstil der Autorin, wird der Text so zu einem märchenhaften Leseerlebnis, das geradezu zum Abschalten einlädt, obwohl das Buch recht düster ist.   Überrascht wurde ich davon, dass das Buch in einer deutschen Kleinstadt spielt und dabei phantastische mit realistischen Elementen verknüpft werden. Durch die Geschichte des Erlkönigs kommen Fantasyaspekte in die Geschichte hinein, die dem Buch einen Hauch Mystik verleihen. Ich fand es sehr interessant hinter die Rolle des Erlkönigs zu blicken und diese Geschehnisse in einer moderneren Geschichte zu erleben, da die alte Ballade so eine ganz andere Wirkung entfaltet. Unheimlich, spannend und rätselhaft gestaltet S. Jae-Jones die Erlebnisse der Protagonistin Liesl wodurch der Leser angetrieben wird, ihrer Geschichte zu folgen.   Was mich etwas von dem märchenhaften Setting und der fantasiereichen Geschichte abgelenkt hat, war die Bedeutung der Musik in der Geschichte. Für mich passte dies zwar ins Bild, aber irgendwie hat es mich beim Lesen doch etwas gestört, weil ich immer den Eindruck hatte, als würde Liesl Vorliebe für Musik von den Geschehnissen ablenken. Die Protagonistin ist nämlich sehr begeistert von der Musik und auch im Reich des Erlkönigs erhält diese so eine tragende Rolle, die mir manchmal etwas zu viel wurde und das Literarische hinter dem Buch etwas zu stark verdrängte.   Positiv empfand ich auch das Setting des Buches, denn es spielt wie gesagt in einem deutschen Dorf, was für ein Buch einer amerikanischen Autorin sehr ungewöhnlich ist. Dabei trägt sich die Geschichte ungefähr im 18. Jahrhundert zu, was für mich gut zu den Fantasyaspekten und der Ballade des Erlkönigs passte. Zwar finden sich mit Namen oder Abkürzungen wie Liesl oder Käthe und Mahlzeiten wie Sauerkraut und Würstchen typische Klischees, die gerade die Amerikaner von uns Deutschen haben, aber sobald der Handlungsort von dem Dorf in die Unterwelt wechselt, ist alles wie ausgewechselt: das Buch versprüht einen Hauch Magie und eine sehr märchenhafte Atmosphäre, die zu fesseln weiß.   Fazit Die Adaption der Erlkönig-Ballade überzeugt durch eine märchenhafte, düstere Atmosphäre, die den Leser in ihren Bann zieht. „Wintersong“ ist ein sehr poetisches Werk, welches zu überraschen weiß und Fantasy mit Märchen und Mythen mischt. Gleichzeitig war mir der Fokus auf die Musik ein wenig zu intensiv, da so die Handlung an manchen Stellen meiner Meinung nach doch etwas unterging, aber insgesamt kann die Geschichte Spannung erzeugen und gut unterhalten. 4 von 5 Sternen!   Reihen-Infos 1. Wintersong 2. Shadowsong (erscheint am 06. Februar 2018 auf Englisch)

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  • Wintersong

    Wintersong

    pelia

    11. February 2018 um 12:29

    Erster Satz:"Hüte dich vor den Kobolden." sagte ConstanzeMeine Meinung zum Buch:Mit ihrem Roman, "Wintersong" , konnte mich S. Jae-Jones von der ersten bis zur letzten Seite komplett in ihren Bann ziehen. Sie hat einen locker, leichten, flüssigen und detailreichen Schreibstil. Wovon ich allerdings kein allzu großer Fan bin, sind Romane, die in Deutschland bzw. größtenteils in Deutschland spielen. "Wintersong" ist ein düsteres, aber dennoch sehr atmosphärisches Buch. Es konnte mich in vielerlei Hinsicht berühren und in mir viele Emotionen und Gefühle wecken. Liesl ist sicherlich keine Sympathieträgerin. Sie hat Eigenschaften an sich, die ich nicht immer nachvollziehen konnte, dennoch kommt sie sehr menschlich rüber. Eine große Rolle in Liesl´s Leben spielt die Musik.  Ihre Begeisterung für diese Art von Musik war teilweise wirklich ansteckend, obwohl ich mit dieser Art von Musik überhaupt nichts am Hut habe.Die Musik spielt eine tragende Rolle in dem Roman, und ich denke, dass genau diese Rolle sehr abschreckend für viele Leser werden könnte. Aber auch die andere Charaktere waren sehr vielschichtig und interessant.Fazit:"Wintersong" von S. Jae-Jones ist ein fantastisches Buch, welches mich komplett in seinen Bann ziehen konnte.

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  • Eine junge Frau entlockt dem Erlkönig zahlreiche Facetten

    Wintersong

    Buchpfote

    07. February 2018 um 09:14

    „Winter Song“ ist der erfolgreiche Debütroman der Autorin S. Jae-Jones und wurde im Dezember 2017 erstmals in Deutschland durch ein Imprint von Piper veröffentlicht. In der Geschichte begegnet man den sagenumwobenen Erlkönig auf der Suche nach einer neuen Braut. Denn das alte Jahr stirbt und nur die Braut wird, durch ihren Tod, der irdischen Welt ein neues Jahr schenken können. Seine Wahl fällt auf die hübsche Käthe. Doch ihre Schwester Liesl sagt dem Unvermeidlichen den Kampf an und ihr Weg führt sie direkt in die Unterwelt. Wird sie ihre Schwester befreien können? Warum kommt ihr der Erlkönig so bekannt vor? Und welche Geheimnisse lauern in der Dunkelheit?„Wer reitet so spät durch Nacht und Wind...“ war der erste Gedanke als ich den Klappentext gelesen habe. Eine Fantasygeschichte auf Grundlage eines der bekanntesten Werke von Goethe. Die Idee hatte mein Interesse geweckt und dank einer Buchbox lag das 460 Seiten starke Paperback bald in meinen Händen. Das klare Cover weist dezent auf den Winter hin. Nur der Titel erschließt sich erst durch Setting, Plot und dem musikalischen Glossar am Ende des Buches. Die Geschichte ist in mehrere Untertitel und Kapitel unterteilt. Jeder Untertitel beinhaltet zur Einstimmung ein Gedicht der Dichterin Christina Rossetti. Das lässt schon erahnen, welche Empfindungen und Versuchungen die Protagonisten spüren werden. Der Leser erlebt die Geschichte durch die Augen der pflichtbewussten Elisabeth, auch Liesl genannt. Die älteste Tochter eines Musikers und Gastwirts lebt im Schatten ihrer jüngeren Geschwister. Sie unterdrückt ihre wahre Natur der leidenschaftlichen Musikerin um die Klassische Rolle der Frau einzunehmen, die für ihre Familie da zu sein hat. Der Wunsch nach Freiheit ist ein elementarer Bestandteil des Buches und ein brisantes, immer wieder diskutiertes Thema. Es brachte mich zum nachdenken. Man verfolgt die Geschichte nicht nur, sondern überlegt: „Was hätte ich getan?“ Wirklich toll.Als Liesls älterer Schwester eben diese Freiheit durch den ehrfürchtigen Erlkönig genommen wird, begibt sich Liesl fernab der irdischen Welt. Aberglaube, Märchen, die felsige Unterwelt mit ihren angsteinflößenden und doch fantastischen Wesen ziehen Liesl und mich in den Bann!Nicht zuletzt durch den Herrn des Unheils, Herrscher über die Lebenden und Toten, den Erlkönig. Ich bekomme Gänsehaut. So düster und schaurig schön erzählt Liesl von dem „eleganten Fremden“, den sie doch schon längst kannte. „Gar schöne Spiele spiel ich mit dir“ bekommt dann noch einmal eine ganz andere Note, denn der Erlkönig spielt nicht sonderlich fair. Es beginnt ein sinnliches Zusammenspiel der anfangs so ungleichen Hauptdarsteller. Beide vereinen verschiedene Facetten in sich, die nur der jeweils andere entlocken kann: Der Erlkönig ist der geheimnisvolle, unsterbliche Herrscher, aber Liesls Koboldkönig ist der asketische, junge Mann mit der Violine. Liesl zeigt die Seite des unterdrückten, gehorsamen Mädchens und des Erlkönigs Elisabeth wiederum die tapfere, musikalische Frau. Der Wunsch die wahre Natur nach außen zu tragen ist in jeder Zeile spürbar. Denn selbst der Erlkönig ist nur „der Gefangene seiner Krone“. Mich ergreift der gefühlvolle und sehnsuchtsvolle Ton, eingebettet in der gemeinsamen Leidenschaft: Musik. Mir begegnen in jedem Kapitel Mozart, Vivaldi, Bagatelle und Sonaten. Dem Glossar sei Dank bleiben mir die Begriffe nicht unbekannt. Alles in allem bildet es eine für mich neuartige Atmosphäre von Melancholie, Liebe, brutaler Ehrlichkeit und auch Freude. Diese Abwechslung bringen die Hauptrotagonisten nicht nur allein auf, auch die Mitbewohner der Unterwelt haben Anteil daran, beispielsweise die zwei drolligen Kobolddienerinnen Distel und Zweig. Ich war überrascht, dass am Ende trotz der Vielseitigkeit keine Fragen offen blieben. Ein 2. Band wird folgen, wobei ich mich wirklich frage, wie man dieses Meisterstück noch ausbauen kann?Fazit: Nicht nur ein düsteres Märchen, sondern ein tiefgründiges und atmosphärisches Gesamtwerk inklusive einer nie da gewesenen Liebesgeschichte.

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  • Wunderschöne Atmosphäre

    Wintersong

    TigorA

    05. February 2018 um 20:20

    Über dieses Buch bin ich eher ganz spontan gestolpert, als es erschien. Es hörte sich jedoch gleich sehr faszinierend an und ich war neugierig, wie die Sage vom Erlkönig von einer Amerikanerin in eine Romanform gebracht wurde. Diesen Spontankauf bereue ich auch in keinster Weise, denn ich wurde augenblicklich in den Bann dieser Geschichte gezogen. Die Autorin schafft es durch Bildhaftigkeit und Detailgetreue eine ganz besondere, düstere und gleichzeitig märchenhaft geheimnisvolle Atmosphäre zu erschaffen, die mich als Leserin nicht mehr losgelassen hat. Der Schreibstil ist einfach wunderschön. Auch der Schauplatz, nämlich Bayern, war gut gewählt und man hat nicht gemerkt, dass die Autorin selbst keine Deutsche ist. Liesl und ihre Familie, die Betreiber eines Gasthauses sind, versprühen einen ganz eigenen Charme. Liesl selbst ist das älteste von drei Geschwistern, eher unscheinbar und agiert im Hintergrund, während ihre wunderschöne Schwester Käthe und ihr talentierter kleiner Bruder Joseph gelobt und beachtet werden. Natürlich wünscht auch Liesl sich gesehen zu werden, denn auch sie hat ein Talent. Die ganze Familie, bis auf die schöne Käthe, ist sehr musikalisch: die Mutter ehemalige Sängerin, der Vater ein begabter Geiger, der kleine Josef noch viel viel begabter und Liesl selbst eine Komponistin. So spielt das ganze Buch über die Musik eine zentrale Rolle und das hat nochmal mehr zu dieser bezaubernden Atmosphäre beigetragen. Liesl, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, tut alles um ihren kleinen Bruder zu unterstützen und die beiden musizieren sehr viel zusammen. Beide sind sehr sensibel und glauben an die Geschichte vom Erlkönig, die ihre Großmutter ihnen immer erzählt hat. Hinter dem Gasthaus ihrer Eltern befindet sich ein "Koboldhain" in den sie sich als Kinder immer geflüchtet und ihrer Fantasie freien Lauf gelassen haben. Dort hat Liesl auch zum ersten Mal den geheimnisvollen Fremden gesehen, der ihr seither immer mal wieder begegnet ist. Als Kind war er ihr bester Freund. Doch mit der Zeit verblasste die Erinnerung an ihn, bis sie ihn eines Tages auf dem Marktplatz wiedersieht, als sie mit ihrer Schwester Käthe Besorgungen macht. Irgendwas passiert dabei mit Käthe und Liesl bekommt ein mehr als ungutes Gefühl, dass die Geschichten um die Kobolde und den Erlkönig keineswegs erfunden sind...Als Protagonistin hat mir Liesl sehr gut gefallen. Sie ist nicht das typische Mädchen, das uns in jedem Jugendbuch über den Weg läuft, sondern hat einen ganz besonderen Charakter: Empfindsam und zurückhaltend aber im Inneren irgendwie wild und leidenschaftlich. Eine gute Mischung, die mir gefallen und für Spannung gesorgt hat. Auch der Erlkönig selbst war sehr faszinierend. Er kommt als Spieler und Meister der Täuschung daher, undurchschaubar aber sehr anziehend. Gerade die Tatsache, dass beide Charaktere so überhaupt gar nicht perfekt und stereotyp sind, macht es interessant. Die Story selbst hat zwar für Spannungsmomente gesorgt, aber insgesamt kommt sie eher ruhig daher und lebt von der erzeugten Stimmung und der Sprache. Und das hat auch schon völlig ausgereicht um das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Denn es geht vor allem darum, dass Liesl zu sich selbst findet und dabei hilft ihr der Erlkönig auf seine ganz eigene grausame Art. Allein Liesls Weg zu beobachten war schon recht spannend.Das Ende war gemein und ich bin froh, dass es einen zweiten Band geben wird, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.Fazit:Was soll ich sagen? Ein mehr als märchenhaftes Werk, mit viel Poesie und Musik zwischen den Seiten, mit einer grandiosen, dichten Atmosphäre und außergewöhnlichen Charaktere. Ich bin begeistert und kann euch allen da draußen nur eine Empfehlung aussprechen. Überzeugt euch am besten selbst.

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  • Viel Musik in kleiner Geschichte ...

    Wintersong

    ConnyZ.

    02. February 2018 um 16:53

    Die Grundlage zu S. Jae-Jones Werk „Wintersong“ bildet die Saga des Erlkönigs. Neu verfasst  erschien ihr Buch im IVI-Verlag Anfang Dezember 2017. Ganze 464 Seiten, voller Musik und Geheimnisse.Elisabeth wird von allen nur die Liesl gerufen und auch sonst wird sich mit ihr nur kurz befasst. Vor allem in ihrer Familie liegt das Augenmerk nur auf ihrem Bruder Josef und der Schwester Käthe.Doch Liesl kann mehr als ihre Geschwister und dies bekommt ein Wesen mit, das älter ist, als die Zeit – der Erlkönig.Ihre Großmutter hat Liesl schon immer vor ihm gewarnt, doch nun ist ihre Schwester in großer Gefahr und nur Liesl scheint ihr helfen zu können …Die Saga vom Erlkönig haben wohl schon viele vernommen. Besonders die Ballade aus der Feder von Johann Wolfgang von Goethe wird wohl noch in Ansätzen in den Köpfen der Leser sein.Mit dieser Prämisse bin ich an S. Jae-Jones Werk herangegangen. Wobei mich das Cover am ehesten zu sich gezogen hatte, als der Klappentext. Liesl war diejenige, die mich in die Handlung hineingetragen hatte. Etwas melancholisch kam mir ihre Erzählweise vor. Aufopferung ist es, was sie antreibt. Egal ob es gegenüber ihrer gesamten Familie passiert, oder sich selbst, immer wieder steckt sie vieles zurück, dass ihr eigentlich zusteht.Als dann ihr Gegenpart, der Erlkönig, auf der Bildfläche erscheint, werden die Szenen immer verworrener. Denn genauso nimmt sie diesen und sein Umfeld war.Aus den Handlungssträngen entstand der Fortbestand der Geschichte. Leider konnte Liesl mich nicht gänzlich von sich und ihre Handlungsweise überzeugen.Manche Sequenzen waren mir zu langatmig geschildert. Und auch die vielen Musikbegriffe taten ihr Übriges dazu, obwohl ein Glossar extra dafür eingerichtet wurde.Immer mehr fiebert man den Entwicklungen zwischen Liesl und dem Erlkönig entgegen, in derer sie wie Magnete sich anzogen und abstoßen.Zum Schluss hin blieb nur noch die Entscheidung, welchen Weg Liesl für sich entdecken wird. Und welche Geheimnisse sie, bezüglich des Erlkönigs noch aufdeckt.Zwar unterhält S. Jae-Jones Geschichte in Teilen, aber in Gänze konnte sie die Unterwelt des Erlkönig nicht in Vollendung wiedergeben.Auf „Wintersong“ muss man sich einlassen können, doch die Musik der Geschichte überzeugt nicht jeden.  Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.deCopyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

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  • Der Erlkönig, doch alles kommt anderes.

    Wintersong

    pikkuosmo

    30. January 2018 um 23:29

    Ich liebe den Erlkönig, den von Johann Wolfgang von Goethe. Das war einer der relevanten Punkte warum ich das Buch gekauft habe. Ich dachte es wäre eine Neuinterpretation des Gedichtes. Leider habe ich da ein wenig getäuscht.Liesl, die immer im Schatten ihrer Geschwister steht und doch alles für ihren Bruder tut, damit dieser berühmt wird. Die Berührungen im Schatten mit Hans. Ihr ganzes Leben lang hat sie sich um die anderen gekümmert. Immer stand sie hinten an und ging unter. Doch dann wurde ihre Schwester entführt! Der Erlkönig und möchte Sie zu seiner Braut machen! Doch Liesl und der Erlkönig sind sich nicht fremd! Sie kennen sich. Um ihre Schwester zu retten und an ihrer Stelle zutreten, muss sie ihm in die Unterwelt folgen! Was dort passiert ändert ihr Leben. Leider konnte mich mich das Buch an manchen Passagen nicht ganz überzeugen. Mal war der Erlkönig, er mal ein Koboltkönig mal ein Fremder... Das alles hat mich zu viel verwirrt. Und doch hat Liesl immer wieder alles rausgeholt! Sie ist eine starke Protagonisten und tut alles für ihre Familie! Sie bleibt bestehen! Sie ist tapfer und mutig! Wintersong, ist an sich recht spannend geschrieben und es dreht sich zudem viel um Musik. Es hat eine Fortsetzung die am 30.01.2018 im Englischsprachigen Raum rausgekommen ist... Jetzt heißt es warten, denn die Fortsetzung möchte ich auf jedenfall lesen!

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  • Eine große Enttäuschung!

    Wintersong

    himmelsschloss

    29. January 2018 um 13:45

     Auf dieses Buch habe ich mich wirklich wahnsinnig gefreut, denn es entsprach durch den Klappentext genau mein Lieblingsgenre.Direkt am Anfang habe ich schon gemerkt, dass das Buch vielleicht doch nicht meine Erwartungen erfüllt. Es zog sich ins unermessliche und man kam wirklich nur schleppend vorwärts. Ich habe sogar einiger Bücher zwischendurch noch gelesen,weil ich einfach nicht vorwärts kam. Die Geschichte dümpelt in der ersten Hälfte nur rum, es passiert eigentlich fast nichts und es war ehrlich gesagt nur langweilig. Ich konnte auch die Liebe zu den Musikinstrumenten von Liesl und ihrem Bruder kaum nachempfinden, weil ich musikalisch eine Niete bin - da fehlte mir einfach der Bezug und es nahm am Anfang sehr viel von der Story ein. Erst später im Buch kam etwas frischer Wind auf z.B. als sie bei dem Erlkönig lebt, aber auch das war nicht wie erwartet.Liesl ist mir als Hauptfigur einfach unsympathisch gewesen, ständig war sie eifersüchtig auf ihre Geschwister und hat sich komplett runter gemacht. Keinerlei Stärke war zu spüren und der Funken Sympathie den man zumindest immer irgendwie etwas spürt wollte nicht entzündet werden.Der Erlkönig selbst gefiel mir da bei weitem besser. Er wurde düster und geheimnisvoll dargestellt und hat immerhin etwas Pepp in die Geschichte gebracht, leider kam er aber in meinen Augen zu kurz und konnte meine Meinung auch nicht ändern.Ich habe gekämpft und das Buch durchgelesen, aber habe hinterher eine Leere empfunden, als hätte ich kaum was erlebt?Der Schreibstil war gut, daran lag es nicht, es war die Umsetzung. Zu wenig Spannungsmomente, zu wenig Emotionen, zu wenig Tiefe für die Charaktere...Mein Fazit:Mein erster Flop im Jahr 2018, denn es konnte mich nicht fesseln und überzeugen. Leblose Charaktere mit schlechter Umsetzung der Grundidee setzen dem ganzen ein Ende, denn ich konnte außer der tollen Idee die dahinter steckt und dem angenehmen Schreibstil der kompletten Geschichte nichts gutes abgewinnen. Sehr schade.

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