900 Meilen

von S. Johnathan Davis 
4,4 Sterne bei88 Bewertungen
900 Meilen
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Lexy_Kochs avatar

"Spannend, eklig und echt witzig.”

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Typischer Zombieroman mit leider vorhersehbarer Handlung

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Inhaltsangabe zu "900 Meilen"

Horror-Bestseller aus Amerika!
John ist ein Killer. Das war er nicht immer. Er war ein Geschäftsmann … vor der Apokalypse.Als sich die Toten plötzlich erheben, ist er in New York gefangen und es beginnt ein grauenvoller 900-Meilen-Wettlauf gegen die Zeit, als John versucht, zu seiner Frau zu gelangen.Schnell muss er feststellen, dass die Zombies das Geringste seiner Probleme sind. Hautnah erlebt er die Schrecken, die Menschen verbreiten, wenn es plötzlich keine Regeln mehr gibt; wenn abscheuliches Handeln keine Konsequenzen birgt und der Tod allgegenwärtig ist.
John verbündet sich mit Kyle, einem ehemaligen Armeepiloten. Gemeinsam fliehen sie aus New York. Auf ihrer Flucht treffen sie einen Mann, der behauptet, die Schlüssel zu einer Untergrundfestung namens Avalon zu besitzen …
Werden sich die beiden in Sicherheit bringen können? Werden Sie es zu Johns Frau schaffen, bevor es zu spät ist?
Machen Sie sich bereit, John und Kyle in diesem rasanten Endzeit-Thriller zu begleiten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783943408249
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:280 Seiten
Verlag:Luzifer-Verlag
Erscheinungsdatum:01.04.2014

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    Lexy_Kochs avatar
    Lexy_Kochvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: "Spannend, eklig und echt witzig.”
    *Rezension* 900 Meilen von S. Johnathan Davis

    Meine Meinung

    Ach Leute…Ich muss sagen das ich schon lange kein – so gutes – Zombie Buch mehr gelesen habe. Was habe ich dieses Buch gefeiert. Man kommt wirklich komplett auf seine kosten.
    Die Art wie der Autor die “Dinge” beschreibt ist einfach unglaublich. Man fühlt sich mitten in die Geschichte rein versetzt – obwohl man das manchmal gar nicht will.

    Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt. Da kommen schon ziemlich viele Gefühle zusammen.
    Ich habe mich geekelt, gefreut, mitgefiebert, gelacht und tatsächlich hätte ich fast ein paar Tränen vergossen, warum kann ich euch aber nicht sagen, denn das würde leider ein bisschen zu viel verraten.
    Bemerkenswert ist zudem der Humor den der Autor mit in das Buch legt. In manchen Dialogen hätte ich mich wegschmeißen können.In so einer surrealen Situation noch so viel witz zu behalten ist nicht wirklich einfach, aber S. Johnathan Davis hat es geschafft.
    Nun, ich lese wirklich viele Zombie Geschichten und meist ähneln sie sich. Dies ist hier leider auch der Fall. Natürlich hat der Autor die Zombie-Welt nicht neu erschaffen und viele Sachen haben mich auch an andere Bücher oder Filme erinnert. Es war aber doch irgendwie anders. Die Geschichte wurde einfach sehr gut verpackt und man hat Spaß daran gehabt.

    Ich freue mich auf jedenfall auf den zweiten Teil.

    Mein Fazit: Mal ganz von dem Ende des Buches abgesehen ( Was hätte ich den Autor auspeitschen können xD ) ist 900 Meilen wirklich ein sehr unterhaltsames Zombie Spektakel was das Herz jedes Fans größer schlagen lässt. Mir hat es an nichts gefehlt.

    Ich vergebe 5 von 5 blutige Delicious Sternchen.

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    secretworldofbookss avatar
    secretworldofbooksvor einem Jahr
    Rezension "900 Meilen" von S. Johnathan Davis

    Inhaltsangabe:


    Horror-Bestseller aus Amerika! 
    John ist ein Killer. Das war er nicht immer. Er war ein Geschäftsmann … vor der Apokalypse.Als sich die Toten plötzlich erheben, ist er in New York gefangen und es beginnt ein grauenvoller 900-Meilen-Wettlauf gegen die Zeit, als John versucht, zu seiner Frau zu gelangen.Schnell muss er feststellen, dass die Zombies das Geringste seiner Probleme sind. Hautnah erlebt er die Schrecken, die Menschen verbreiten, wenn es plötzlich keine Regeln mehr gibt; wenn abscheuliches Handeln keine Konsequenzen birgt und der Tod allgegenwärtig ist. 
    John verbündet sich mit Kyle, einem ehemaligen Armeepiloten. Gemeinsam fliehen sie aus New York. Auf ihrer Flucht treffen sie einen Mann, der behauptet, die Schlüssel zu einer Untergrundfestung namens Avalon zu besitzen … 
    Werden sich die beiden in Sicherheit bringen können? Werden Sie es zu Johns Frau schaffen, bevor es zu spät ist? 
    Machen Sie sich bereit, John und Kyle in diesem rasanten Endzeit-Thriller zu begleiten.



    Meinung:


    Ich habe aus diesem Genre schon einiges gelesen und habe somit Vergleiche. Was die Sache nun auch nicht unbedingt leichter macht.
    Der Thriller fängt kurz nach dem Ausbruch der Krankheit und man ist gleich mittend drin. Die Hauptpersonen werden so nach und nach beschrieben und die Nebenrollen sind es wirklich nicht wert. Zombie ist Zombie,egal wenn man trifft. Erinnert hat mich der Stil etwas an "The Walking Dead " ,obwohl der Ablauf der Geschichte anders gestaltet ist.
    Nichts desto trotz will John so schnell wie möglich zu seiner schwangeren Frau gelangen und muss auf den Weg dahin so einiges erleben und aus den Weg räumen. Nicht sehr angenehm.
    Der Schreibstil ist locker und man kommt gut zurecht und schnell vorwärts.Weil mir John und sein Freund Kyle sympatisch sind und ich trotz der Parallelen nicht enttäuscht wurde und das Ende auch noch ziemlich spannend und offen gestaltet ist,werde ich die Fortsetzung 900 Minuten auch lesen.

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    Janna_KeJasBlogs avatar
    Janna_KeJasBlogvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Als Einstieg in die Zombie-Lektüre optimal!
    Wandelnder Tod mit einer Prise Humor

    Bezüglich Zombies bin ich mehr als erfahren – kaum ein Film den ich nicht kenne. Als Buch ist es allerdings Neuland für mich, obwohl dies nicht mein einziges mit dem wandelndem Tod ist.


    Durch die Zeichnungen zu jedem neuen Kapitel hat das Buch bereits einen dicken Pluspunkt ergattert, leider sind die darauffolgenden Zombies optisch für mich nicht mehr so gelungen. Im eBook scheinen sie leider erst gar nicht aufzutauchen.


    Autor Jonathan Davis beginnt ohne Umschweife mit der Geschichte. Der Virus bricht aus während John im Büro sitzt – 900 Meilen von seiner schwangeren Frau entfernt. Panik und Chaos bricht aus, jeder ist sich selbst der Nächste. Ablenkungsmanöver werden genutzt, um sich diese für die eigene und alleinige Flucht zu Nutze zu machen.


    "Unsere Zivilisation war reif für die Ernte."
    (S. 22)


    Endzeit-Geschichten behandeln meist die Thematik der zwischenmenschlichen Beziehungen, die Entwicklung gesellschaftlicher Strukturen – so auch in diesem Buch. Wie handeln Menschen, wenn der Tod an ihre Tür klopft und die Gesetze nicht mehr greifen … ?
    Auch bei dieser Geschichte stelle ich mir unwillkürlich die Frage, ob Mensch oder Zombie der gefährlichere Feind ist. Neue Hierarchien entstehen, wobei sich auch hier die Frage, ob diese so neu sind, in den Raum drängt – die Reichen und Mächtigen an der Macht, nur mit neuen Gesetzen.
    Die Gewaltbereitschaft wächst, aber auch neue Freundschaften entwickeln sich. In Kyle findet John einen verbündeten, einen Freund und gemeinsam begeben sie sich auf den Weg.


    Aus Filmen bin ich es gewohnt das der Zombie ein völlig unbekanntes Wesen ist, dieses Buch zeichnet sich da ab. John bezieht sich im kleinen auf bestimmte Filme und stützt sich auf die dort beschriebenen Szenen wie man sich gegen Zombies am effektivsten zur Wehr setzt.


    "Wer hätte gedacht, dass all diese Filme stimmen würden?"
    (Seite 53)


    Aus der Ich-Perspektive heraus erzählt John mit einem unterhaltsamen bissigem Humor von seinen Erlebnissen. Dieser Humor hätte gerne noch weitaus mehr eingearbeitet werden dürfen.
    Im kleinen wurden neue Wege in der Zombie-Thematik eingearbeitet und ich fand es sehr schade das es nur eine Randerscheinung war! John begegnete Zombies die an alte menschliche Verhaltensmuster festhielten, eine für sie typische Ausführung beibehielten. Ein Postbote schlurft durch die Straßen, wirkt suchend, immer noch das Paket zum ausliefern in der Hand. Ein Soldat welcher salutiert. Ich wünschte der Fokus darauf wäre ausgebaut worden, um einen neuen Blick auf dieses Endzeit-Thema zu werfen.


    Innerhalb der Leserunde fühlten sich andere an die Serie „The walking Dead“ erinnert, ebenso könnten noch weitere Serien und Filme benannt werden, die dem Buch ähneln – oder umgekehrt – dies störte mich jedoch nicht. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, der Humor meine Wellenlänge und das Ende gelungen für die Thematik!


    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de


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    KruemelGizmos avatar
    KruemelGizmovor einem Jahr
    Rezension zu 900 Meilen

    John ist eigentlich ein Geschäftsmann und befindet sich in New York als die Apokalypse ausbricht und er zum Killer wird, zum Zombie-Killer. Verzweifelt versucht er von New York aus zu seiner Frau zu gelangen, die 900 Meilen entfernt ist. Schnell muss er dabei feststellen, dass die Zombies nicht sein einziges Problem ist. Mit Kyle, einem ehemaligen Armeepiloten, macht er sich auf dem Weg zu seiner Frau. Auf der Flucht treffen sie einen Mann, der ihnen von Avalon erzählt, einer Untergrundfestung, die Schutz bietet. Er bietet ihnen an das auch sie einen Platz in Avalon bekommen werden, wenn sie ihn dort hinbringen…

    900 Meilen ist der erste Teil eines zweiteiligen Zombie-Thrillers von S. Jonathan Davis.

    Bei diesem Buch bekommt man als Leser genau das was man erwartet einen Zombie-Thriller, der mit einem recht hohen Tempo daherkommt. Der Thriller hat mich zwar im Großen und Ganzen ganz gut unterhalten, war aber leider vom Anfang bis zum Ende vorhersehbar. Wirklich was Neues oder was Interessantes hat sich der Autor hier leider nicht einfallen lassen, und auch die Untergrundfestung Avalon mit seiner Arena war nicht wirklich was Neues und war mir mit bestimmten Darstellung auch einfach zu unglaubhaft.

    Die Protagonisten wirkten leider auch ziemlich flach, was bei einem sehr hohem Erzähltempo mit einer Aneinanderreihung von Actionszenen wohl auch nicht ausbleibt. Auch gab es hier wieder nur die Kategorie guter oder böser Mensch, was mir zu einfach gestrickt ist um mir wirklich  zu gefallen. 

    Der Schreib- und Sprachstil ist sehr einfach gehalten, was ein rasches Lesen möglich, aber durch häufige Wiederholungen im Sprachgebrauch das Ganze nicht wirklich interessanter machte.

    Das Buch ist ein actionreicher Endzeit-Thriller, den man gut zwischendurch weglesen kann und dabei durchaus unterhält, aber für mich nichts Besonderes beinhaltet hat. Dadurch bin ich mir nicht sicher bin ob ich den zweiten Teil lesen werde, obwohl dieses Buch mit einem Cliffhanger endet.

    Mein Fazit:

    Unterhaltsamer Zombie-Thriller, den man gut zwischendurch weglesen kann.

    Kommentare: 6
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    Pat82s avatar
    Pat82vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: überraschend gut
    Kopfkino

    Ein Zombiebuch ... mmhhh ich habe es von meiner Kollegin bekommen und habe mir gedacht .. das wird bestimmt nichts aber als grosser Fan der Serie  "The Walking Dead", gab ich dem Buch 900 Meilen eine Chance und ich fands toll. Wirklich echtes Kopfkino. Die Geschichte "Itself" bietet ziemliche Parallelen zu der Serie The Walking Dead aber  der Schreibstil ist so packend und gut gemacht,dass man sich echt wie in einem Film vor kommet, ready um gegen die Zombies zu kämpfen. Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen ...

    Kommentare: 1
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    Virginys avatar
    Virginyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Blutiges, aber unterhaltsames Zombiegemetzel...
    "In dieser Welt verdienten es einige Leute einfach nicht, dass man ihnen half..."

    Als die Zombieplage über die Welt hereinbricht, befindet sich John in einem Meeting in New York, 900 Meilen entfernt von seiner hochschwangeren Frau Jenn, zu ihr und seinem ungeborenen Kind zurückzukehren, ist sein einziges Ziel.
    Nach dem blutigen Gemetzel im Büro tut er sich mit Kyle, einem Sicherheitsbeamten und ehemaligen Soldaten zusammen.
    Die beiden klauen einen Hummer und machen sich auf den gefährlichen Weg quer durchs Land.
    Nachdem sie einen Hubschrauberabsturz beobachten, können sie Micheal retten, einen der Insassen.
    Der ist ein reicher Geschäftsmann und besitzt 4 Tickets für Avalon, eine sichere Gegend, in die man sich einen Platz kaufen konnte.
    Wenn die beiden ihn dorthin bringen und nicht bleiben wollen, verspricht er, ihnen anderweitig bei der Suche nach Jenn zu helfen.
    Anfangs skeptisch, glauben sie langsam an die Existenz dieser Einrichtung und treffen tatsächlich irgendwann dort ein, aber ist Avalon wirklich das, was es zu sein scheint?

    In S. Jonathan Davis "900 Meilen" erlebt man die Zombieapokalypse durch die Augen von John, der als einfacher Angestellter zunächst seine Probleme mit dem neuen, brutalen Leben hat, der aber nach und nach lernt, damit umzugehen, immerhin hat er ein Ziel vor Augen und mit Kyle einen Beschützer an seiner Seite.
    Auf ihrem "Roadtrip" müssen die beiden jedoch lernen, das Zombies nicht das einzige Übel sind, das sich ihnen in den Weg stellt, Menschen können sehr viel brutaler und rücksichtsloser sein...
    Für John und die Suche nach seiner Frau gibts von mir 4 von 5 Sternen.

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    Meteorits avatar
    Meteoritvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr spannende Zombie-Apokalypse!
    Fängt ganz einfach an und entwickelt sich zu einer wirklich spannenden Zombie-Apokalypse!

    Rezension ,,900 Meilen" von S. Jonathan Davis


    900 Meilen ist der Auftakt zur Reihe einer Zombie-Apokalypse. Der erste Band ist mit 280 Seiten am 01.04.14 im Luzifer-Verlag erschienen.

    Inhaltsangabe:

    John ist ein Killer. Das war er nicht immer. Er war ein Geschäftsmann … vor der Apokalypse.Als sich die Toten plötzlich erheben, ist er in New York gefangen und es beginnt ein grauenvoller 900-Meilen-Wettlauf gegen die Zeit, als John versucht, zu seiner Frau zu gelangen.Schnell muss er feststellen, dass die Zombies das Geringste seiner Probleme sind. Hautnah erlebt er die Schrecken, die Menschen verbreiten, wenn es plötzlich keine Regeln mehr gibt; wenn abscheuliches Handeln keine Konsequenzen birgt und der Tod allgegenwärtig ist. John verbündet sich mit Kyle, einem ehemaligen Armeepiloten. Gemeinsam fliehen sie aus New York. Auf ihrer Flucht treffen sie einen Mann, der behauptet, die Schlüssel zu einer Untergrundfestung namens Avalon zu besitzen … Werden sich die beiden in Sicherheit bringen können? Werden Sie es zu Johns Frau schaffen, bevor es zu spät ist? Machen Sie sich bereit, John und Kyle in diesem rasanten Endzeit-Thriller zu begleiten.

    Cover:

    Das Cover gefällt mir für dieses Thema eigentlich recht gut. Der oben dargestellte Zombie und die Personen unter dem Titel sind nicht sehr hervorgehoben, was ich aber in diesem Fall auch passend finde.
    Rundum ein gelungenes Cover mit einer hochwertigen glatten Haptik.

    Charaktere:

    Das Buch beinhaltet interessante Charaktere und Personen. Die Hauptperson ist John und seine Ambition ist es, als die Apokalypse beginnt, zu seiner Frau zu gelangen, die nebenbei erwähnt auch noch schwanger von ihm ist.
    Als ein treuer Begleiter erweist sich Kyle, ein ehemaliger Armeepilot, der sich vor keinen Körperkontakt mit den Zombies scheut.
    Bei beiden oder sogar bei allen Personen im Buch gefällt mir der wunderbare Sarkasmus bzw. Zynismus, der die bedrückende Stimmung ein wenig aufhellt.

    Zwischendurch hat der Autor noch fiese und hinterhältige Personen geschaffen, die Kyle und John teilweise in Lebensgefahr bringen. Mir gefällt das Abwegen, wer ist gut, wer ist böse?

    Meine Meinung:

    Ich dachte bislang, dass Zombie-Bücher nicht so mein Ding wären.  Dieser Horror-Thriller belehrte mich jedoch eines besseren. Ich stellte mir sie bislang inhaltslos mit viel Gemetzel vor. Es kamen zwar sehr viele Kämpfe vor und somit viel Gemetzel, inhaltslos war dieses Buch aber ganz und gar nicht.

    Es beginnt eigentlich ganz pragmatisch, einfach. Plötzlich erheben sich die Zombies, jeder Mensch muss scheinbar irgendwas im Inneren haben, das ihn beim Tod in einen Zombie verwandelt. Und die Zombies greifen dann wiederum andere lebende Menschen an. So wird auch nicht viel drumherum erzählt, sondern es geht gleich zur Sache. Geziert wird jedes Kapitel noch mit einer kleinen Zeichnung unterschiedlichen Zombies.

    ,,Ich ließ den Fettsack, der auf mir lag, los. Sein weit geöffneter Mund näherte sich mir. Ich konnte tief in seinen Rachen sehen, als ich den Hammer seitlich gegen seinen Kopf schlug. Der Körper erschlaffte und fiel auf den Postbeamten. Dadurch war ich immer noch zwischen dem Bürgersteig, der Wand und den beiden Kreaturen eingeklemmt." S.80

    Die Erzählweise des Herrn Davis gefällt mir, denn er schreibt in der Ich-Form, wodurch die ausgelösten Emotionen viel besser auf den Leser überkommen. Auch gefällt mir der zynische Tonfall sehr gut, der mit der melancholischen Grundstimmung wunderbar harmoniert.

    Das Buch konnte mich mit Spannung und Angst beim Lesen halten, umso froher bin ich nun, dass es wohl noch weitere Bände geben wird.
    Was ich bei Büchern immer klasse finde, ist, wenn sie auf der letzten Seite, am besten sogar noch im letzten Satz den Leser noch mal richtig aufwühlen. Hier gab es ohnehin schon ein sehr emotionales Ende, was durch diesen Schocker im letzten Satz noch mal getoppt wird. Das Ende mag aber wohl nicht jedem gefallen.
    Horrorfragmente gibt es viele, auch gibt es ein großes Gemetzel. Teilweise gibt es doch sehr gruselige Vorstellungen von kriechenden Zombies.
    Aber für mich alles im Rahmen und ,,ertragbar".

    Fazit:
    Der Horrorthriller hat mich vollkommen überzeugt. Bücher über Apokalypsen können bei mir seit McCarthys ,,Die Straße" sowieso immer punkten, so auch dieses Buch.
    Zum Schluss möchte ich die Rezension beenden, wie ich das Buch beendet habe, und zwar mit den Worten ,,ach du Scheiße". (Nicht im negativen, sondern im geschockten Sinne -> positiv)

    Kommentare: 7
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    Nimunelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Zombieapokalypse ganz pragmatisch. Empfehlenswert!
    Zombieapokalypse ganz pragmatisch

    Super Buch, das wirklich in einem Stück durchgelesen werden muss. Überraschend war für mich der sehr einfach Stil des Autors. Es wertet allerdings meiner Meinung nach die Erzählung auf statt ab. Ich habe mit Kyle und John gekämpft und neben ihnen gestanden - dank der Erzählweise des Autors. Bester Zombie-Thriller seit langer Zeit. Absolut empfehlenswert

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    C
    cavy-lovervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich fand das Buch sehr spannend und konnte es nicht aus der Hand legen.
    Spannend

    Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen. Wer extremen Horror möchte, ist hier jedoch fehl am Platz. Für meine Verhältnisse war es sehr gut. Ich stehe nicht so auf "Extrem". 

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    Schnutsches avatar
    Schnutschevor 3 Jahren
    900 Meilen

    ~Erster Satz~

    Das Leben erschien uns hart.

    ~Meine Meinung~

    Ich habe dieses Buch bei einem Gewinnspiel gewonnen und mich sehr darüber gefreut, da es mein allererstes Zombiebuch ist. Dementsprechend neugierig war ich auch, als ich es in die Hand nahm und anfing es zu lesen. Leider hat es mich überhaupt nicht vom Hocker gehauen. Ich habe das ganze Buch lang gewartet, dass irgendetwas kommt, was mich flasht, oder etwas, das dieses Buch besonders macht. Doch es ist tatsächlich von Anfang bis Ende einfach so dahingeplättschert. Keine Spannung, keine besonders guten Ideen, langweilig. Die beiden Hauptcharaktere John und Kyle, ihre Umgangsform miteinander und der Zusammenhalt waren mir sehr sympathisch. Für jeden, der nach etwas einfacher Lektüre für zwischendurch sucht, kann man das Buch vielleicht noch empfehlen. Das Ende war auch keine Überraschung. Ich hatte mir also deutlich mehr erhofft und werde mir die Fortsetzung davon wohl nicht besorgen und glaube auch nicht, dass ich so schnell nochmal einem Zombiebuch eine Chance geben werde.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    NiWas avatar

    Blogger schenken Lesefreude ist eine Aktion von begeisterten Buchbloggern, um am Welttag des Buches (23. April) weitere Lesebegeisterte zu erreichen und vielleicht sogar die weniger Begeisterten in die Welt des gedruckten (von mir aus auch digitalen) Wortes zu entführen. 

    Auf meinem Blog gibt es daher u.a. dieses Buch zu gewinnen und hier erfahrt ihr auch mehr darüber:

    http://zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at

    Viel Glück!
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    LUZIFER_Verlags avatar
    Jetzt wage ich einmal etwas für lovelybooks recht Ungewöhnliches und lade euch zu einer waschechten Zombie-Lesung zu 900 MEILEN von S. Johnathan Davis ein. 

    Klappentext:

    John ist ein Killer. Das war er nicht immer. Er war ein Geschäftsmann - vor der Apokalypse.
    Als sich die Toten plötzlich erheben, ist er in New York gefangen und es beginnt ein grauenvoller 900-Meilen-Wettlauf gegen die Zeit, als John versucht, zu seiner Frau zu gelangen.
    Schnell muss er feststellen, dass die Zombies das Geringste seiner Probleme sind. Hautnah erlebt er die Schrecken, die Menschen verbreiten, wenn es plötzlich keine Regeln mehr gibt; wenn abscheuliches Handeln keine Konsequenzen birgt und der Tod allgegenwärtig ist.
    John verbündet sich mit Kyle, einem ehemaligen Armeepiloten. Gemeinsam fliehen sie aus New York. Auf ihrer Flucht treffen sie einen Mann, der behauptet, die Schlüssel zu einer Untergrundfestung namens Avalon zu besitzen …
    Werden sich die beiden in Sicherheit bringen können? Werden Sie es zu Johns Frau schaffen, bevor es zu spät ist?
    Machen Sie sich bereit, John und Kyle in diesem rasanten Endzeit-Thriller zu begleiten.

    Zur Leserunde spendet der Verlag 20 E-Books (wahlweise Epub oder Kindle-Format). Nach Abschluss der Leserunde werden noch 3 Printbücher (Klappenbroschur) unter den Rezensenten verlost (lieferbar ab April 2014). 
    Natürlich kann auch jeder mitlesen, der sich das E-Book selbst besorgt oder eventuell bereits auf dem "Sub" liegen hat. 

    Ich freue mich über viele Bewerber und bin sehr gespannt, ob dieses Genre hier überhaupt auf Interesse stößt und Anklang findet.

    Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß!
    Steffen Janssen (LUZIFER-Verlag)
    Zur Leserunde

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