Eisige Schwestern

von S. K. Tremayne 
3,7 Sterne bei482 Bewertungen
Eisige Schwestern
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (301):
Katrin_Grafs avatar

Spannender Psychothriller

Kritisch (60):
Anna_Schmitzs avatar

Könnte mich leider überhaupt nicht fesseln. Habe es dann abgebrochen

Alle 482 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Eisige Schwestern"

Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia und die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt. Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426520147
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.12.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 04.08.2015 bei Audible GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Nala73s avatar
    Nala73vor 4 Tagen
    Kurzmeinung: mäßig spannend mit unerwartetem Ende
    fand ich jetzt nicht so spannend

    Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia, die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt.
    Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.

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    channikas avatar
    channikavor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Ein solider Thriller mit sehr bildhaften Beschreibungen der Umgebung - das hat mich besonders begeistert.
    Solider Thriller

    Ich bin beim Stöbern in meiner Stamm-Buchhandlung darauf gestoßen und da mich der Inhalt sehr angesprochen hat, habe ich es mitgenommen. "Eisige Schwestern" ist das erste Buch welches ich von dem Autor gelesen habe, deswegen hatte ich keine besonderen Erwartungen. 
    Die Geschichte beginnt langsam, die Spannung und die düstere Atmosphäre wird aber von Seite zu Seite immer mehr aufgebaut. Es kommen einige dunkle Geheimnisse ans Licht und so wollte ich unbedingt wissen, wie es weiter geht. Besonders gut fande ich, wie bildhaft der Autor die Umgebung beschrieben hat. Ich hatte beim Lesen des Öfteren das Gefühl, mich ebenfalls auf der kleinen Privatinsel inmitten eines Sturms zu befinden. 
    Der Schreibstil ist fließend und ansprechend zu lesen. Ein großer Pluspunkt waren für mich die vielen Wendungen des Buches. Ich liebe es, wenn ich denke ich wäre endlich hinter die Geschichte gekommen und dann wendet sich noch einmal alles. Trotz der vielen Wendungen hat das Buch einen roten Faden und man kommt beim Lesen nicht durcheinander.
    Alles in allem ist es ein solider Thriller, aber definitiv nicht der beste den ich je gelesen habe. Ich würde das Buch trotzdem weiter empfehlen, da es mir einige spannende Stunden beschert hat.

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    HighlandHeart1982s avatar
    HighlandHeart1982vor 14 Tagen
    Düsterer Psychothriller

    Sarah und Angus haben Lydia, eine ihrer eineiigen Zwillingstöchter, durch einen tragischen Unfall verloren. Um besser mit dem Verlust umzugehen, beschließt die dreiköpfige Familie zukünftig auf einer kleinen, privaten Hebrideninsel vor der Isle of Skye zu leben. Das neue Heim entpuppt sich als Bruchbude, und Kirstie behauptet plötzlich, sie sei Lydia, und in Wahrheit sei Kirstie bei dem Unfall ums Leben gekommen. Auch die Stimmung auf der Insel wird immer eisiger und unheimlicher. Was ist damals wirklich passiert? Und wer sagt die Wahrheit?

    In diesem Buch gibt es drei (Haupt)Protagonisten:

    Sarah - Mutter der Zwillinge Kirste und Lydia, Ehefrau von Angus; erzählt den überwiegenden Teil er Handlung aus der "Ich-Perspektive"

    Angus - Vater der Zwillinge, Ehemann von Sarah, konsumiert übermäßig Alkohol, staut eine Menge Wut in sich auf; Ein paar Kapitel werden über ihn erzählt, allerdings in der neutralen Erzählperspektive.

    Kirstie/Lydia - eineiige Zwillingsschwestern, Töchter von Sarah und Angus; bis zum Ende bleibt unklar, welcher Zwilling überlebt hat und von dem geschehenen stark traumatisiert ist.

    Es handelt sich um einen sehr spannenden, düsteren Psychothriller, der immer wieder mit plötzlichen Wendungen überrascht, die man so nicht erwartet hätte.

    Die Protagonisten Angus und Sarah kämpfen einen inneren Kampf gegen sich selber und den Partner aus, den keiner wirklich gewinnen kann. Trotz des Mitleids um Ihren großen Verlust durch den Tod eines ihrer Zwillinge, sind beide sehr unsympathisch und man hat das Bedürfnis, den noch lebenden Zwilling aus diesem vergifteten Umfeld zu befreien.

    Cover und Klappentext passen sehr gut zu der Handlung.

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    -Bitterblue-s avatar
    -Bitterblue-vor 15 Tagen
    Kaum spannend

    Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, da ich vor 15 Jahren bereits eine sehr ähnliche Geschichte gelesen habe und die Thematik großartig fand.
    Leider konnte mich "Eisige Schwestern" trotzdem nicht überzeugen. Ich fand es schon zu Beginn eher langweilig und gerade hier hätte die Geschichte den Leser schon packen oder zumindest neugierig machen. Den Rest des Buches habe ich nur quer gelesen, sprich manche Seiten nur überflogen und interessante Stellen genauer gelesen.  Die Geschichte kam für mich nie richtig in Fahrt. Hin und wieder wird der Zwillings-Twist (Welche ist jetzt die richtige) in den Vordergrund gerückt, aber die meiste Zeit dreht sich alles mehr um das drumherum. Mir kamen die Zwillinge wirklich zu kurz. Auch die mögliche Anweisenheit eines Geistes, was man häufig aus Filem kennt, wurde kaum ausgebaut. Für mich stand mehr die Beziehung der Eltern im Vordergrund als die Kinder.  Stellenweise versuchte der Autor mit neuen Vermutungen zum Tod der Schwester Spannung aufzubauen, aber der Fokus wird immer zu schnell wieder auf andere Dinge gelenkt.
    Eine weitere Enttäuschung war für mich die Umsetzung des letzten Satzes des Klapptextes "Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kristie komplett von der Außenwelt abgeschnitten und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert". Diese Situtation geschieht erst im letzten Viertel (wenn überhaupt) des Buches und hätte sehr viel Gruselpotenzial gehabt, wurde aber schlecht ausgebaut. Weder Spannung noch Gänsehaut kamen wirklich auf, da passende Momente immer nur kurz angeschnitten wurden.
    Das Ende war von der Idee sehr interessant, aber ich kann auch nur wieder die Umsetzung bemängeln. Interessante Dinge werden nur kurz angeschnitten und der große "Aha!-Effekt" blieb leider völlig aus. Im Grunde wurde ein Teil der Wahrheit bereits im ersten Drittel des Buches enthüllt.

    Insgesamt fand ich das Buch sehr langweilig und konnte auch mit den Protagonisten wenig anfangen. Vielleicht sind mir beim Querlesen interessante Details verborgen geblieben, aber ich glaube nicht, dass sie die Geschichte retten hätten können. Viele interessante Ansätze ohne Tiefgang. Leider ist nicht immer "Psychothriller" drin wo einer draufsteht.

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    dark_sunshinevor 18 Tagen
    Verwirrendes Psychospielchen

    Ich war von Anfang an gefesselt. Spannend bis zur letzten Minute mit einer unerwarteten Wendung. Kann ich nur weiterempfehlen :)




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    Lavazzas avatar
    Lavazzavor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Eine spannende Geschichte über eine Familie, die den Verlust ihrer Tochter versuchen zu überstehen ...
    Eisige Zwillinge

    Sarah und Angnus sind tief bestürzt, als ihre Tochter Lydia mit sechs Jahren stirbt. Beide verarbeiten ihre Trauer auf ihre Weise. Trotz der Trauer müssen sie für ihre anderte Tochter Kirstie stark sein. Kirstie ist Lydias Zwillingsschwester (eineiig) und hatte ihren Tod miterlebt. Wie ist es, wenn man täglich in das Gesicht eines toten Menschen guckt? Um alles hinter sich zu lassen, wollen sie auf eine Insel ziehen, die vorher von Angnus´Großmutter bewohnt wurde. Doch anstatt Ruhe zu finden beginnt der Horror dort erst. Plötzlich fragt Kirstie, warum sie immer Kirstie genannt wird, da sie doch eigentlich Lydia sei.

    Ein atemberaubendes Buch mit Höhen und Tiefen mit Verlust und Liebe Betrug und Verrat. Zuerst hatte ich Bedenken, dass mir das Buchnicht gefallen könnte, doch nach der Hälfte, konnte ich nicht mehr aufhören und habe es bis zum Schluss durchgelesen. Eine absolute Leseempfehlung.

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    S
    Surviver30vor einem Monat
    Sehr intensives & hochspannendes Buch - bewegt

    Irgendwie fehlen die richtigen Worte um dieses Buch zu beschreiben. Bei diesem Buch kann man so richtig in diese Ehe von Sarah & Angus hineinblicken, sowie auch in das Familien leben mit den Zwillingen. Man hat bei diesem Buch so richtig das Gefühl man ist mittendrin. Plötzlich ertappte ich mich wie ich selber während eines Kapitels in meinen Spiegel blickte... 


     Kirstie und Lydia sind süss, wie Kinder eben sein können, dennoch auch irgendwie unheimlich. Beim lesen hatte ich manchmal fast das Gefühl, sie beobachten nicht nur ihre Mutter oder ihren Vater, sondern auch uns, die Leser. Das Ende macht betroffen und wühlt auf / beschäftigt. Auch wie der Schriftsteller die Umgebung von der schottischen Insel beschreibt, man liest es nicht nur, sondern man fühlt sich dort.  

    Wahnsinn. Ein Buch welches ich nicht nur den Psychothriller oder Thriller Fans Nahe legen möchte, sondern auch jene, welche gerne Dramen oder psychologische / übersinnliche Romanen  lesen. 

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    Vampirellas avatar
    Vampirellavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wahnsinns Buch
    Psychologisches Verwirrspiel

    Dieses Buch hat mich umgehauen. Konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Es geht um zwillingsschwestern. Lydia ist vor einem Jahr durch einen Unfall gestorben. Die Eltern sind mit den Nerven am Ende und wollen neu anfangen und ziehen auf eine Privatinsel um. Nur auf einmal behauptet Kirstie sie sei Lydia, die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt. Wirklich ein super Buch.

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    F
    Frenx51vor 2 Monaten
    Schwestern über den Tod vereint

    Sarah und Angus verlieren ihre Tochter Lydia auf tragische Art und Weise und sind psychisch am Ende. Gemeinsam mit der Zwillingsschwester Kirstie entschließen sie aus der Großstadt zu entfliehen und gemeinsam auf eine Privatinsel zu ziehen. Doch auch in der Abgeschiedenheit finden sie keine Ruhe, vor allem weil ihre Tochter Kirstie behauptet, sie sei eigentlich Lydia und sie hätten die falsche Tochter beerdigt. Es passieren eigenartige Dinge, Angus ist oft beruflich abwesend und Sarah kommen immer mehr Zweifel und Ängste, als dann der Sturm hereinbricht und Sarah und Lydia isoliert sind, müssen sie sich den Herausforderungen der Vergangenheit stellen. 


    Die Inhaltsangabe ließ mich einen spannenden und psychologisch undurchsichtigen Thriller erwarten, manches wurde davon erfüllt, manches nicht. Gut dargestellt wurde die Beziehung der beiden Zwillingsschwestern, auch nach dem Tod der einen. Kirstie hat nach dem Tod weiterhin eine Verbindung zu ihrer Schwester, spricht mit ihr, fühlt sie und ist von ihr abhängig. Viele Begebenheiten sind gruselig, lassen sich aber im Verlauf gut erklären. Bei den Eltern Sarah und Angus wird schnell klar, dass sie nicht mehr als Team zusammen arbeiten. Beide trauern auf ihre eigene Art und Weise, Sarah stürzt sich in Zweifel und komische Aktionen, Angus versucht für seine Tochter da zu sein und stürzt sich irgendwann in Arbeit. Angus mochte ich mehr, da ich Sarahs Handlungen und Gedanken nicht immer nachvollziehen konnte und sie mir oft auch verwirrend und undeutlich rüber kamen. 
    Jedoch wurde eine gewisse Spannung durch das gesamte Buch gezogen, aufgrund der dramatischen, verworrenen, eigenartigen Geschehnissen und bis zum Ende war mir unklar, was wirklich passiert und was nur Einbildung war/ist. Die Perspektiven sind aus der Sicht von der Mutter oder dem Vater geschrieben, immer wieder werden Informationen eingestreut, die erst später aufgedeckt werden, sodass man weiter lesen muss, um herauszufinden was im Gesamten dahinter steckt. Die Umschreibungen der Landschaft und Insel waren sehr detailreich. Beim Lesen hatte ich aber immer wieder das Gefühl, dass alles doch etwas in die Länge gezogen wurde. 


    Ein ganz guter Thriller, der die Spannung zwar aufrecht erhalten, aber nicht vollkommen überzeuge

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    Schluffs avatar
    Schluffvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wechselbad
    eisige Schwestern

    Egal wohin Du gehst, Du musst Dich mitnehmen. Auch das was Dich belastet. Wenn es wie in diesem Fall um das Trauma eines Verlustes geht in dem ein Kind involviert ist, wäre besonnenes Verhalten vonnöten. Das sehe ich bei den Protagonisten nicht. Gefangen in eigenem Leid, unreif und gedankenlos träumen sie sich durch ein Leben Erwachsener. Den Rollentausch des Kindes sehe ich als subtilen Hinweis an die Mutter endlich die Ereignisse zu bewältigen um sich der verbleibenden Tochter zuzuwenden. Eine düstere Geschichte die mich manches Mal zornig gemacht hat.

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