S. K. Tremayne Eisige Schwestern

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Inhaltsangabe zu „Eisige Schwestern“ von S. K. Tremayne

Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia und die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt. Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.

die Erwartungen waren hoch - überzeugen konnte es mich aber leider nicht.

— BettinaForstinger

unglaublich spannend erzählt - ich war immer hin und her gerissen zwischen Entsetzen, Angst, Faszination - unbedingt lesen!

— Petra54

Wahnsinnig bildlich geschrieben! Die perfekte Schlechtwetter-Lektüre!

— liveyoung

Wirklich gutes Buch. Kann ich nur empfehlen

— Lisssi2512

Ein gelungener Thriller der anderen Art, aber einmal lesen reicht

— LoveLy_Ivii

Spannung pur!

— July2503

Leider mehr Familiendrama als Psychothriller, mit wenigen spannenden Passagen, die sich hauptsächlich im letzten Drittel abspielten

— CrossingJordan

Thriller der immer wieder zwischendrin an Spannung verliert, jedoch mit einem bombastischen Ende positiv überrascht.

— Jason_Philipp

sehr spannend aber auch genauso sehr verwirrend und chaotisch

— Miii

Nervenkitzel pur. Spannend bis zum Schluss

— AmyLilian

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  • Eisige Schwestern

    Eisige Schwestern

    BettinaForstinger

    21. February 2018 um 07:32

    Sara und ihr Mann Angus verlieren bei einem tragischen Unfall eine ihrer Zwillingstöchter. Sie hadern mit dem Schicksal, der Schmerz ist unerträglich. Gleichzeitig müssen die beiden aber auch stark für die andere Zwillingstochter bleiben, denn auch Kirstie leidet unter dem Verlust ihrer Schwester. Da ergibt es sich gut, dass die Großmutter von Angus ihnen eine Insel in Schottland mit samt Leuchtturm und Cottage vermacht hat. Die Drei lassen ihr Leben in London hinter sich und ziehen auf die Insel, wollen dort das Haus renovieren und ein neues Leben beginnen - einfach alles vergessen. Doch leider kommt einfach alles anderes, anstatt leichter wird es für die Drei immer schwerer. Kirstie weiß nicht mehr ob sie sie selbst ist oder doch ihre tote Schwester. Sara ist sich nicht mehr sicher ob sie die richtige Tochter beerdigt haben und wer steht denn nun wirklich vor ihr? Gleichzeitig scheint auch die Ehe der beiden zu zerfallen. Der Start ins Buch war ganz Ok. Für mich wurde nie wirklich Spannung aufgebaut, klar hab ich mich öfters gefragt welche denn nun wirklich am Leben ist und welche tot, aber so richtig gepackt hat es mich nicht. Die Protagonisten waren an sich gut beschrieben und dargestellt, mich konnte die Rolle von Angus dennoch mehr überzeugen. Einen Pluspunkt gibt es für die tolle Beschreibung der Landschaft Schottlands. Das Ende hat mir gefallen, da ich so nicht damit gerechnet hatte. Fazit: Das Buch wurde war in aller Munde, man ist überall darüber gestolpert. Ich machte ein Schnäppchen und freute mich drauf - doch leider konnte es mich nicht überzeugen. Familiendrama JA - Psychothriller NEIN

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  • ein Psychothriller, der wirklich einer ist und komplett unter die Haut geht

    Eisige Schwestern

    Petra54

    18. February 2018 um 17:02

    Das Titelbild sprach mich sofort an, auch der Titel, wenn er auch nicht wirklich zu dieser abgründigen, hochspannenden Geschichte passt. Die sechsjährige Lydia stirbt bei einem tragischen Unfall. Ein Jahr darauf zeigt sich, dass ihre überlebende eineiige Zwillingsschwester überhaupt nicht mehr zurecht kommt. Jeder Blick in den Spiegel erinnert sie derart heftig an die Schwester, dass sie inzwischen glaubt, sie sei eigentlich Lydia. Die Eltern versuchen, ihrem Kind zu helfen, ziehen mit ihm auf eine einsame Insel und verbannen sämtliche Spiegel aus dem Haus. Doch da das Mädchen und auch seine Eltern nicht aussprechen, was sie quält, eskaliert die Geschichte in einen hervorragend erzählten Psychothriller. Obwohl ich übermäßige Spannung eher nicht ertrage, empfehle ich diesen Titel und sage: Unbedingt lesen!

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  • Ein Thriller für einmal lesen

    Eisige Schwestern

    LoveLy_Ivii

    26. January 2018 um 16:44

    Man stelle sich die Situation vor, in der sich die Eltern befinden. Es muss erschreckend sein, nicht genau zu wissen, welcher Zwilling noch lebt. Darum geht es auch die ganze Zeit in der Handlung. Die Eltern benehmen sich merkwürdig und der überlebende Zwilling sowieso. Die Idee sowie die Umsetzung ist sehr gelungen, zudem hat die Geschichte einen Hauch an Übernatürliches. An Gewissen Stellen habe ich persönlich schon ein wenig Angst bekommen. Das Ende ist genau passend aber dennoch schrecklich traurig und unerwartet. Es ist ein Thriller der anderen Art.

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  • Thriller

    Eisige Schwestern

    xotil

    26. January 2018 um 13:55

    Ist es nun ein Psychothriller oder eine Geistergeschichte? Auf jeden Fall war es Spannend vom Anfang bis zum Ende

    Das Ende: Der Höhepunkt des Thrillers Unerwartet verwirrend und doch plausibel

    Diese Buch darf sich wirklich Psychothriller nennen kann das Buch nur empfehlen

  • Spannung pur!

    Eisige Schwestern

    July2503

    10. January 2018 um 22:05

    Die Sechsjährige Lydia kommt bei einem tragischen Unfall ums Leben. Ihre Eltern und die Zwillingsschwester Kirstie wollen einen Neuanfang starten, nachdem ein Jahr vergangen ist. Auf einer einsamen Privatinsel Schottlands soll ein neues Leben beginnen. Dann fängt die überlebende Schwester jedoch an zu behaupten sie sei nicht Kirstie und die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt. Mutter Sarah beschleicht mehr und mehr das Gefühl, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimmt. Was passierte wirklich? Treten weitere dunkle Geheimnisse ans Licht?Ein Thriller, der mich von der ersten Seite gepackt hatte. Ein Thema, welches es in sich hat. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, das Buch nimmt den Leser gleich von Anfang an mit in die tiefen Abgründe. Die Spannung bleibt konstant aufrecht,  die Story ist einfach wahninnig spannend. Ein Buch, welches ich nur weiter empfehlen kann... vor allem das Ende ist nicht vorhersehbar. 

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  • Eiskalter Thriller

    Eisige Schwestern

    NiWa

    04. January 2018 um 20:20

    Sarah und Angus wagen einen Neuanfang. Vor einem Jahr ist ihr Mädchen Lydia bei einem Unfall gestorben. Es bleibt Lydias Zwillingsschwester Krystie, der sie nun ihre ganze Aufmerksamkeit schenken wollen. Dazu ziehen sie auf eine Insel nach Schottland, wo sich der Neuanfang als Ende entpuppt.Sarah und Angus ziehen auf eine abgeschottete Insel, wo sie die Vergangenheit hinter sich lassen möchten. Denn nach Lydias Unfall haben beide das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. In der neuen Umgebung hoffen sie auf andere Gedanken zu kommen. Doch bald behauptet Krystie in Wirklichkeit Lydia zu sein. Haben sie das falsche Zwillingsmädchen begraben? Oder bildet sich Krystie das nur ein?Großteils verbringt man mit Sarah seine Zeit, die sich dem ungemütlichen Inselleben beugt. Sie versucht das heruntergekommene Haus herzurichten und ihrem verbliebenen Mädchen Krystie eine gute Mutter zu sein. Doch nach und nach häufen sich die Merkwürdigkeiten und Sarah vermutet schon, dieses Mädchen kann nicht Krystie sein …Damit ist S. K. Tremayne ein spannender Plot gelungen. Man stelle sich vor, man ist Eltern von Zwillingen und einer stirbt. Wie kann man bei kleinen Kindern sicher sein, welcher von ihnen gestorben ist? Immer wieder geht Sarah den Unfall im Geiste durch und beobachtet ihre Tochter ganz genau. Handelt es sich um Krystie oder Lydia? Lydia oder Krystie? Oder bildet sie sich das alles in ihrer Trauer nur ein?Angus hingegen hat mit den finanziellen Sorgen der Familie zu kämpfen. Denn um die Finanzen ist es schlecht bestellt. Daher stürzt er sich in die Arbeit, wobei er nur zu gut weiß, dass der Unfalltod seiner Tochter doch merkwürdig war.S. K. Tremayne schildert die Ereignisse aus Angus’ und Sarahs Perspektive, wobei Sarah deutlich die Oberhand behält. Nach und nach wird klar, dass die Protagonisten dem Leser und sich gegenseitig Informationen vorenthalten, die Licht ins Dunkel bringen könnten. Das macht unter anderem die unterschwellige Spannung dieses Thrillers aus. Hinzu kommt der Schauplatz der einsamen Insel, den die Familie gegen das bunte Treiben in London tauscht. Auf der Insel ist es kalt, das Haus ist halb verfallen, sie ist schwer erreichbar und dann zieht auch noch ein Unwetter auf. Dieses Setting hat es mir angetan, weil dadurch eine subtile Bedrohung entstanden ist, die durch die Handlung begleitet hat.Zudem kommen feine Mystery-Elemente, die man sich nicht wirklich erklären kann. Liegt es daran, dass Krystie eigentlich Lydia ist? Interpretieren die Beteiligten zu viel in die Situation hinein? Oder drehen sie ganz einfach durch?Am Ende sorgt die Handlung noch für einen sanften Schauer, es wird sogar etwas gruselig und ich bin an den Seiten geklebt.Meiner Meinung nach hat S. K. Tremayne mit „Eisige Schwestern“ einen stimmungsvollen Psychothiller geschrieben, der es einem teilweise eiskalt den Rücken runter jagt. Das einsame Setting, das Verwirrspiel um das Mädchen und Sarahs Bemühen eine gute Mutter zu sein haben mich nicht kalt gelassen. Ich habe ständig eine latente Spannung gespürt.„Eisige Schwestern“ ist ein Thriller für Leser, die das subtile Grauen mögen, unterschwellige Spannung in Büchern schätzen und Mystery-Elementen gerne eine Chance geben. 

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    • 5
  • Wiederholungen, Verwirrung und Chaos pur

    Eisige Schwestern

    Miii

    24. December 2017 um 15:59

    Wenn man jemanden verliert, der einem nahe steht, dann ist das schwer. Wenn es aber auch noch die eigene Tochter ist, ist es vermutlich unerträglich. Vor genau dieser Qual stehen Sarah und Angus; bei einem tragischen Unfall haben sie ihre Tochter Lydia verloren. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine Privatinsel, aber auch hier ist kein Ende in sich. Kirstie behauptet partout, dass sie Lydia sei und plötzlich sieht die Familie sich mit seltsamen Geschehnissen und Herausforerungen konfrontiert. Der Klapptext klingt so faszinierend und im Allgemeinen war das Buch durchaus spannend. Aber die gesamte Konstellation und die Umsetzung an sich hat meinen Verstand regelrecht... nun sagen wir, sehr durcheinander gebracht.Es gab soviele Wiederholungen, die meiner Meinung nach keinen Sinn ergeben haben. Wenn man zum x-ten Mal lesen muss, wie das Haus aussieht, wie die Insel ist oder auch wie die Zwillinge aussehen, könnte man kotzen, das hängt einem irgendwann zu den Ohren raus.Und apropos Zwillinge, ich fand es ein wenig übertrieben, dass man Lydia und Kirstie als regelrechte Klone hingestellt hat. Ich kann mir nicht vorstellen, das eine Mutter oder ein Vater ihr Kind nicht erkennen können. Auch Zwillinge unterscheiden sich und wenn es nur durch ein Muttermal oder etwas ähnliches ist.Informationen werden langsam aufgedeckt, sowohl Angus als auch Sarah haben ihre Geheimnisse voreinander, durch die sie langsam aber sicher voneinander abdriften.Als Leser ist man mal Angus, mal Sarah gegenüber skeptisch. Ich finde aber, dass es ein wenig zu übertrieben wurde. Man hat keine Möglichkeit für Argwohn oder Erkenntnisse, die Schritt für Schritt kommen. Ich hatte das Gefühl, dass die beiden einen persönlichen Krieg gegeneinander führen.Mal abgesehen davon, dass die Lage von Kirstie/Lydia echt verwirrend war. Das psychologische Problem hätte man noch so nachvollziehen können - und das wäre auch sehr faszinierend gewesen - aber dadurch, dass man so ins Übernatürliche abgeglitten ist, wusste man als Leser irgendwann nicht mehr, woran man eigentlich war. Es gab doch einige Szenen, die man hätte umändern oder besser schreiben müssen, definitiv.Es sind soviele Fragen offen geblieben, die für das Verständnis das Buches unheimlich entscheidend gewesen wären...Insgesamt muss ich sagen, dass es noch viele Dinge gibt, die ich noch immer nicht nachvollziehen kann. Schade eigentlich. Denn an sich war die Idee und das Buch sehr spannend.

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  • Es ist ganz gut, mehr aber auch nicht

    Eisige Schwestern

    Daisy7

    24. October 2017 um 15:18


  • Es war gut, mehr leider nicht

    Eisige Schwestern

    Daisy7

    24. October 2017 um 15:06

    Ich wollte mal das Genre wechseln und bin auf dieses Buch gekommen. Da ich selber ein Zwilling bin, hat es mich persönlich auch angesprochen (mein Zwilling ist allerdings putzmunter). Ich hatte mir einiges erhofft von dem Buch, leider wurden da aber nicht alle Erwartungen erfüllt.Der Klappentext war demnach auch nicht der große ausschlaggebende Punkt, weshalb ich dieses  Buch gewählt habe, sondern die Story um die Zwillinge. Man erlebt die Story um eine der Zwillingsschwestern. Kirstie erlebt den Verlust ihrer Schwester, was den Eltern einiges abverlangt. Auch deren Beziehung hat einen immensen Einbruch erlebt, seit dem tragischen Tod der Tochter. Dann erfolgt auch noch ein Umzug in einen renovierungsbedürftigen Leuchtturm. Viele Eindrücke sind da zu verarbeiten. Und dann ist da auch noch die Aussage der Tochter, die behauptet, sie sei ihre verstorbene Zwillingsschwester.

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  • Psychothriller der etwas anderen Art

    Eisige Schwestern

    MellisBuchleben

    21. October 2017 um 09:20

    Die Idee hinter dem Buch fand ich grandios, die Umsetzung auch.  Es schwingt von der ersten bis zur letzten Seite unterschwelliger Horror mit. Man stelle ich die Situation vor, in der sich die Eltern befinden. Es muss erschreckend sein, nicht genau zu wissen, welcher Zwilling noch lebt. Darum geht es auch die ganze Zeit in der Handlung. Welcher Zwilling hat nun wirklich überlebt damals? Beide Eltern verhalten sich mitunter merkwürdig und der verbliebene Zwilling sowieso. Ich habe noch nichts Vergleichbares gelesen und bin wirklich begeistert von Idee und Umsetzung.  Das Ende ist sehr passend und es gibt bei der Geschichte auch einen Hauch "Übernatürlichkeit", was mir aber nicht zu viel war, sondern meiner Meinung nach gepasst hat. Die Wendungen haben mir ebenso gut gefallen. Das Buch blieb spannend bis zum Schluss. Für mich war es mal ein Psychothriller der anderen Art, den ich nur weiterempfehlen kann.

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  • Nur bedingt ein Thriller und sehr verwirrend

    Eisige Schwestern

    Shellysbookshelf

    14. October 2017 um 10:24

    Inhalt: Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia und die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt. Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert. Schreibstil: Der Großteil des Buches wird in der Ich-Form aus der Sicht der Mutter geschrieben. Zwischendurch gibt es auch Kapitel, die aus der Sicht des Vaters geschrieben sind, diese sind dann in der 3.Person-Perspektive, was es leicht macht, direkt zu wissen, wer gerade erzählt. Cover und Titel: Das Cover ist sehr passend, denn man sieht die Zwillingsmädchen auf der Insel, die die Familie gekauft hat und das eine ist halb transparent, weil sie eben nicht mehr richtig da ist. Der Titel ist ebenfalls passend (und bei diesem Buch wirklich mal direkt übersetzt), da die Zwillingsschwestern immer die „Eisigen Schwestern“ genannt wurden, was einen direkten Bezug zur Geschichte herstellt. Handlung: Wie die Lovelybooks-Zusammenfassung (die nicht dem Klappentext entspricht) schon verrät, geht es um die Geschichte einer Mutter von Zwillingsmädchen, von denen eines gestorben ist. Die andere Tochter behauptet sie sei die, die doch eigentlich tot sein soll und die Mutter weiß nicht mehr, was wirklich geschehen ist und versucht, die Wahrheit herauszufinden. Der Vater deutet in seinen Kapiteln manchmal ein paar Dinge an, und klärt auch Kleinigkeiten auf, aber ich habe dann trotzdem der Mutter geglaubt, wenn es sich widersprochen hat. Vielleicht lag das an der Perspektive. Es geschehen seltsame Dinge mit dem verbleibenden Mädchen und auch zu Hause, dass man wirklich enthüllen möchte, was da vor sich geht.   Meinung & Fazit: Ich fand das Buch während des Lesens nicht schlecht, auch wenn es wenige Stellen gab, die thrillermäßig waren. Es ist mehr eine Erzählung der Mutter von seltsamen Ereignissen, die zum Teil eben etwas verstörend oder gruselig sind. Einiges fand ich übernatürlich bis unlogisch, weshalb ich den Ausgang unbedingt wissen wollte. Tja, aber der hat mir dann auch nicht wirklich weitergeholfen. Nach dem Ende war ich einfach nur noch verwirrt und hatte keine Ahnung mehr, was jetzt wirklich passiert war und was Einbildung war. Zwischendurch musste ich mich ein bisschen aufraffen, um weiterzulesen, aber trotzdem war die Geschichte nicht schlecht. Ich hätte mir eben ein besser aufklärendes Ende gewünscht, um die Vorkommnisse zu verstehen. Vielleicht noch ein Extrakapitel der Tochter, die alles zusammenfassend aus ihrer Sicht kurz schildert auf ein paar Seiten. Aber so wurde ich als Leser einfach völlig irritiert zurückgelassen. Dadurch kann ich das Buch auch nicht so empfehlen. Wie gesagt, es war nicht schlecht, aber man kann seine Lesezeit besser mit anderen Büchern verbringen. Ich mochte allerdings die Aufklärung des Unfallhergangs, denn damit hatte man weder gerechnet noch zunächst wirklich angenommen, dass die anfängliche Annahme über den Hergang so ganz und gar nicht stimmt.

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  • Nicht ohne meine Schwester

    Eisige Schwestern

    Buecherseele79

    11. August 2017 um 12:15

    Die Eltern Sarah und Angus Moorcroft müssen einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen- einer ihrer Töchter ist tot, vom Balkon gestürzt.Ihre Tochter Kristie erinnert sie jeden Tag an Lydia, denn Kristie und Lydia sind eineiige Zwillinge und ähneln sich bis auf das letzte Haar.Die Familie Moorcroft will einen Neustart wagen- eine Privatinsel in den schottischen Hebriden soll ihnen dabei helfen.Die Insel liegt abgeschnitten, umgeben vom Ozean und von Ruhe geprägt.Doch bevor der Umzug schon losgeht beginnt Kristie sich stark zu verändern...sie zeigt immer mehr Züge von ihrer verstorbenen Schwester Lydia auf, benimmt sich auch so und sagt auch ihrer Mutter klar und deutlich- ich bin Lydia, Kristie ist verstorben... was wenn Sarah und Angus wirklich die "falsche" Tochter begraben haben?Ganz langsam kommen Erinnerungen und Wahrheiten ans Licht die schwer zu ertragen sind...Der Klappentext klingt so unheimlich gruselig und vielversprechend und somit war ich auf das Buch auch unheimlich gespannt.Doch leider konnte es mich nicht so Recht überzeugen, im Endeffekt hat mir etwas mehr Thrill und Psycho gefehlt.Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und man hat umgehend in die Geschichte hineingefunden.Sehr interessant fand ich die Thematik eineiige Zwillinge, man hört soviel davon und ja, es hat schon eine eigene Faszination.Hier gebe ich dem Autor 5 Sterne weil er die Empfindungen und diese "innere" Verbindung von Zwillingen wirklich sehr gut beschrieben und lebendig an mich als Leser bringen konnte.Auch die Beschreibungen von der schottischen Küste, dem Meer, der Insel, den Bewohnern, welche Schwierigkeiten man hat wenn man sich nach Ebbe und Flut richten muss- wirklich fabelhaft und sehr bildhaft zum lesen.Aber mir blieb die eigene Geschichte der Familie somit fast auf der Strecke, für mich ging sie in den ganzen Be-  und Umschreibungen fast unter und wirkten verhaltensmässig blass.Der ein oder andere Spannungsbogen wurde gekonnt aufgebaut da die Familie ihre eigenen Geheimnisse hat die sie keinem sagen möchte bzw. kann.Trotzdem war es fast ein kindisches "Du hast dies falsch gemacht", "dafür hast du das nicht richtig verstanden" und die Anschuldigungen wurden fast zu schnell vergessen oder vom Tisch gefegt, das erschien mir unglaubwürdig.Die Auflösung hat mich dann etwas überrascht, aber im grossen und ganzen konnte mich der Psychothriller nicht vollständig mitreissen.

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  • Für mich nicht der Hit

    Eisige Schwestern

    trollchen

    29. July 2017 um 09:33

    Eisige SchwesternHerausgeber ist Knaur TB (1. Dezember 2016) und hat 416 Seiten.Kurzinhalt: Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia und die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt. Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.Meine Meinung: Ich habe als erstes Buch von der Autorin Stiefkind gelesen und das hatte mich mehr gefangen genommen. Hier das Erstlingswerk konnte mich nicht so begeistern. Sicherlich war die Spannung da, aber es dümpelte so vor sich hin, die Ereignisse hätten ein wenig mehr beschrieben werden müssen, sie wurden immer nur im Nachhinein kurz erwähnt, wie was und wo es passiert ist. Das hat mich alles sehr verwirrt und es hat mich auch sehr nachlässig gemacht beim Lesen. Ich musste mich durch das letzte Drittel richtig hindurch quälen, aber nur, weil ich das Ende unbedingt wissen wollte. Es war schon ein Psychothriller, aber blutig, nicht so wirklich, wie es der Klappentext verspricht. Aber die ständigen und andauernden detailreichen Beschreibungen der Umgebung haben mich sehr genervt. Also, das zweite Buch war besser.Mein Fazit: Durch das letzte Drittel habe ich gequält, die Spannung war nur mäßig. Das Thema an sich war sehr spannend, aber darüber wurde sehr wenig geschrieben. Ich vergebe 3 Sterne.

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  • Schon etwas gruselig...

    Eisige Schwestern

    Buecherherz79

    24. July 2017 um 18:00

    Eineiige Zwillinge. Wie kann man sie voneinander unterscheiden? Ein Jahr, nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus Moorcroft psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillinggsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne, einsame Privatinsel der schottischen Gebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia, und die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt. (...) Allein vom Klappentext her, finde ich es sehr spannend und schaurig. Doch fand ich die Story teilweise sehr wirr, und hab anfangs manchmal nicht durchgeblickt, wer nun wer ist. Nur aus diesem Grund gab es einen Stern- oder Punktabzug. Nichts desto trotz, fand ich das Buch dennoch toll!

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  • Ein Thriller der mich gefesselt hat

    Eisige Schwestern

    anna_fox

    06. July 2017 um 14:56

    Eisige Schwestern war mein erster Psychothriller, auf den ich schon seit längerer Zeit ziemlich gespannt war. Ich fand die Idee der Geschichte sehr gut und habe das Buch in zwei Tagen komplett fertig gehabt. Die Geschichte hat mich gefesselt und ich wollte immer wissen, wie es weiter geht mit den Charakteren. Auch in diese konnte ich mich meistens gut hineinversetzen, hatte allerdings manchmal auch meine Probleme damit. Im Laufe der Geschichte gab es einige unerwartete Wendungen und der Leser konnte mit raten, was in Wirklichkeit geschehen ist. Was wirklich passiert ist, erfährt man allerdings erst ganz am Ende. Besonders gefallen haben mir auch die Sichtwechsel und der Schreibstil des Autors. 

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