S. K. Tremayne Eisige Schwestern

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Inhaltsangabe zu „Eisige Schwestern“ von S. K. Tremayne

Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia und die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt. Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.

sarah ist ein unglaublich nerviger charakter...

— liyah40

Trotz gravierender Anfangsschwierigkeiten, ein grandioser Psychothriller mit abartigem Ende; ein must read !!

— Cridilla

Da kann man nicht mehr aufhören zu lesen bis man weiß wie es ausgeht!

— teetante

Ganz gute Story, aber verwirrend. Habe auch nach Beenden noch nicht verstanden, was jetzt wahr war und was nicht...

— Shellysbookshelf

ein grandioser, atmosphärischer Psychothriller, ganz nach meinem Geschmack.. ich bin begeistert

— Daniela34

War sehr spannend.. leider aber sehr lang gezogen die Geschichte.

— VickisBooks

Super ... habe mir gleich das Stiefkind besorgt ... 👍👍👍

— mona77

3,5 Sterne für einen Psychothriller bei dem mir Thrill und Psycho etwas gefehlt hat...

— Buecherseele79

Ich fand das Buch genial, gerne mehr von solchen Geschichten.

— NinaK444

Psychothriller mit Gänsehaut-Effekt!

— Buecherherz79

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  • Nur bedingt ein Thriller und sehr verwirrend

    Eisige Schwestern

    Shellysbookshelf

    14. October 2017 um 10:24

    Inhalt: Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia und die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt. Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert. Schreibstil: Der Großteil des Buches wird in der Ich-Form aus der Sicht der Mutter geschrieben. Zwischendurch gibt es auch Kapitel, die aus der Sicht des Vaters geschrieben sind, diese sind dann in der 3.Person-Perspektive, was es leicht macht, direkt zu wissen, wer gerade erzählt. Cover und Titel: Das Cover ist sehr passend, denn man sieht die Zwillingsmädchen auf der Insel, die die Familie gekauft hat und das eine ist halb transparent, weil sie eben nicht mehr richtig da ist. Der Titel ist ebenfalls passend (und bei diesem Buch wirklich mal direkt übersetzt), da die Zwillingsschwestern immer die „Eisigen Schwestern“ genannt wurden, was einen direkten Bezug zur Geschichte herstellt. Handlung: Wie die Lovelybooks-Zusammenfassung (die nicht dem Klappentext entspricht) schon verrät, geht es um die Geschichte einer Mutter von Zwillingsmädchen, von denen eines gestorben ist. Die andere Tochter behauptet sie sei die, die doch eigentlich tot sein soll und die Mutter weiß nicht mehr, was wirklich geschehen ist und versucht, die Wahrheit herauszufinden. Der Vater deutet in seinen Kapiteln manchmal ein paar Dinge an, und klärt auch Kleinigkeiten auf, aber ich habe dann trotzdem der Mutter geglaubt, wenn es sich widersprochen hat. Vielleicht lag das an der Perspektive. Es geschehen seltsame Dinge mit dem verbleibenden Mädchen und auch zu Hause, dass man wirklich enthüllen möchte, was da vor sich geht.   Meinung & Fazit: Ich fand das Buch während des Lesens nicht schlecht, auch wenn es wenige Stellen gab, die thrillermäßig waren. Es ist mehr eine Erzählung der Mutter von seltsamen Ereignissen, die zum Teil eben etwas verstörend oder gruselig sind. Einiges fand ich übernatürlich bis unlogisch, weshalb ich den Ausgang unbedingt wissen wollte. Tja, aber der hat mir dann auch nicht wirklich weitergeholfen. Nach dem Ende war ich einfach nur noch verwirrt und hatte keine Ahnung mehr, was jetzt wirklich passiert war und was Einbildung war. Zwischendurch musste ich mich ein bisschen aufraffen, um weiterzulesen, aber trotzdem war die Geschichte nicht schlecht. Ich hätte mir eben ein besser aufklärendes Ende gewünscht, um die Vorkommnisse zu verstehen. Vielleicht noch ein Extrakapitel der Tochter, die alles zusammenfassend aus ihrer Sicht kurz schildert auf ein paar Seiten. Aber so wurde ich als Leser einfach völlig irritiert zurückgelassen. Dadurch kann ich das Buch auch nicht so empfehlen. Wie gesagt, es war nicht schlecht, aber man kann seine Lesezeit besser mit anderen Büchern verbringen. Ich mochte allerdings die Aufklärung des Unfallhergangs, denn damit hatte man weder gerechnet noch zunächst wirklich angenommen, dass die anfängliche Annahme über den Hergang so ganz und gar nicht stimmt.

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  • Nicht ohne meine Schwester

    Eisige Schwestern

    Buecherseele79

    11. August 2017 um 12:15

    Die Eltern Sarah und Angus Moorcroft müssen einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen- einer ihrer Töchter ist tot, vom Balkon gestürzt.Ihre Tochter Kristie erinnert sie jeden Tag an Lydia, denn Kristie und Lydia sind eineiige Zwillinge und ähneln sich bis auf das letzte Haar.Die Familie Moorcroft will einen Neustart wagen- eine Privatinsel in den schottischen Hebriden soll ihnen dabei helfen.Die Insel liegt abgeschnitten, umgeben vom Ozean und von Ruhe geprägt.Doch bevor der Umzug schon losgeht beginnt Kristie sich stark zu verändern...sie zeigt immer mehr Züge von ihrer verstorbenen Schwester Lydia auf, benimmt sich auch so und sagt auch ihrer Mutter klar und deutlich- ich bin Lydia, Kristie ist verstorben... was wenn Sarah und Angus wirklich die "falsche" Tochter begraben haben?Ganz langsam kommen Erinnerungen und Wahrheiten ans Licht die schwer zu ertragen sind...Der Klappentext klingt so unheimlich gruselig und vielversprechend und somit war ich auf das Buch auch unheimlich gespannt.Doch leider konnte es mich nicht so Recht überzeugen, im Endeffekt hat mir etwas mehr Thrill und Psycho gefehlt.Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und man hat umgehend in die Geschichte hineingefunden.Sehr interessant fand ich die Thematik eineiige Zwillinge, man hört soviel davon und ja, es hat schon eine eigene Faszination.Hier gebe ich dem Autor 5 Sterne weil er die Empfindungen und diese "innere" Verbindung von Zwillingen wirklich sehr gut beschrieben und lebendig an mich als Leser bringen konnte.Auch die Beschreibungen von der schottischen Küste, dem Meer, der Insel, den Bewohnern, welche Schwierigkeiten man hat wenn man sich nach Ebbe und Flut richten muss- wirklich fabelhaft und sehr bildhaft zum lesen.Aber mir blieb die eigene Geschichte der Familie somit fast auf der Strecke, für mich ging sie in den ganzen Be-  und Umschreibungen fast unter und wirkten verhaltensmässig blass.Der ein oder andere Spannungsbogen wurde gekonnt aufgebaut da die Familie ihre eigenen Geheimnisse hat die sie keinem sagen möchte bzw. kann.Trotzdem war es fast ein kindisches "Du hast dies falsch gemacht", "dafür hast du das nicht richtig verstanden" und die Anschuldigungen wurden fast zu schnell vergessen oder vom Tisch gefegt, das erschien mir unglaubwürdig.Die Auflösung hat mich dann etwas überrascht, aber im grossen und ganzen konnte mich der Psychothriller nicht vollständig mitreissen.

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  • Für mich nicht der Hit

    Eisige Schwestern

    trollchen

    29. July 2017 um 09:33

    Eisige SchwesternHerausgeber ist Knaur TB (1. Dezember 2016) und hat 416 Seiten.Kurzinhalt: Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia und die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt. Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.Meine Meinung: Ich habe als erstes Buch von der Autorin Stiefkind gelesen und das hatte mich mehr gefangen genommen. Hier das Erstlingswerk konnte mich nicht so begeistern. Sicherlich war die Spannung da, aber es dümpelte so vor sich hin, die Ereignisse hätten ein wenig mehr beschrieben werden müssen, sie wurden immer nur im Nachhinein kurz erwähnt, wie was und wo es passiert ist. Das hat mich alles sehr verwirrt und es hat mich auch sehr nachlässig gemacht beim Lesen. Ich musste mich durch das letzte Drittel richtig hindurch quälen, aber nur, weil ich das Ende unbedingt wissen wollte. Es war schon ein Psychothriller, aber blutig, nicht so wirklich, wie es der Klappentext verspricht. Aber die ständigen und andauernden detailreichen Beschreibungen der Umgebung haben mich sehr genervt. Also, das zweite Buch war besser.Mein Fazit: Durch das letzte Drittel habe ich gequält, die Spannung war nur mäßig. Das Thema an sich war sehr spannend, aber darüber wurde sehr wenig geschrieben. Ich vergebe 3 Sterne.

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  • Schon etwas gruselig...

    Eisige Schwestern

    Buecherherz79

    24. July 2017 um 18:00

    Eineiige Zwillinge. Wie kann man sie voneinander unterscheiden? Ein Jahr, nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus Moorcroft psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillinggsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne, einsame Privatinsel der schottischen Gebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia, und die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt. (...) Allein vom Klappentext her, finde ich es sehr spannend und schaurig. Doch fand ich die Story teilweise sehr wirr, und hab anfangs manchmal nicht durchgeblickt, wer nun wer ist. Nur aus diesem Grund gab es einen Stern- oder Punktabzug. Nichts desto trotz, fand ich das Buch dennoch toll!

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  • Ein Thriller der mich gefesselt hat

    Eisige Schwestern

    anna_fox

    06. July 2017 um 14:56

    Eisige Schwestern war mein erster Psychothriller, auf den ich schon seit längerer Zeit ziemlich gespannt war. Ich fand die Idee der Geschichte sehr gut und habe das Buch in zwei Tagen komplett fertig gehabt. Die Geschichte hat mich gefesselt und ich wollte immer wissen, wie es weiter geht mit den Charakteren. Auch in diese konnte ich mich meistens gut hineinversetzen, hatte allerdings manchmal auch meine Probleme damit. Im Laufe der Geschichte gab es einige unerwartete Wendungen und der Leser konnte mit raten, was in Wirklichkeit geschehen ist. Was wirklich passiert ist, erfährt man allerdings erst ganz am Ende. Besonders gefallen haben mir auch die Sichtwechsel und der Schreibstil des Autors. 

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  • Nicht mein Favorit

    Eisige Schwestern

    Orphani

    22. June 2017 um 18:56

    Dieses Buch hat leider überhaupt nicht meinen Erwartungen entsprochen. Dass das Buch ein Psychothriller sein soll, kann ich nicht verstehen. Das Buch ist eher ein Roman mit einer dramatischen Vorgeschichte.

    Leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen.

  • eBook Kommentar zu Eisige Schwestern von S. K. Tremayne

    Eisige Schwestern

    Carina11@freenet.de

    via eBook 'Eisige Schwestern'

    Ich habe im internet eine total gute Bewertung gelesen, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann und es im er spannender wird. Leider ist da überhaupt keine Spannung!!! Wenn überhaupt dann auf den letzten 30 Seiten. Ich war lange nicht mehr Solo enttäuscht von einem Buch!

    • 15
  • Nervenkitzel pur!

    Eisige Schwestern

    Leselienchen

    01. May 2017 um 19:59

    Das war zweite Buch an diesem Wochenende auf meinem Nachttisch - es war sowas von spannungsgeladen und packend. In zwei Nächten hatte ich es durch, und das bei 395 Seiten. Der Autor schafft es, die Leser immer wieder zu fesseln und die Spannung von Seite zu Seite hochzuschaukeln. Ein Urlaub auf einer einsamen Insel kann ich jedenfalls für die nächsten Jahre ausschließen - no way! Ein top Thriller mit hohem Suchtfaktor! 

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  • Spannend bis zum Ende und ein bisschen Grusel ist auch dabei!

    Eisige Schwestern

    shellydvs

    20. April 2017 um 23:40

    Das Buch hat mich bis zum Ende mitgerissen und mitdenken lassen.
    Habe es mal wieder verschlungen muss ich zugeben!
    Hat sich definitiv gelohnt, auch wenn das Ende etwas enttäuschend im Gegenzug zur überragenden Story ist; welche übrigens auch einige Schaudermomente mit sich trägt...

  • tolles buch

    Eisige Schwestern

    romanasylvia

    14. March 2017 um 23:01

    tolles buch, teilweise fand ich es aber etwas verwirrend. aber auf jeden fall lesenswert

  • Düstere Geschichte vor der rauen Kulisse Schottlands

    Eisige Schwestern

    JulieMalie

    27. February 2017 um 20:31

    Sarah und Angus wollen ein Jahr nach dem Tod ihrer Tochter Lydia neu anfangen und ziehen von London auf eine kleine schottische Insel, die vom Festland abgeschottet ist. Doch plötzlich geschehen seltsame Dinge. Die überlebende Zwillingsschwester Kirstie behauptet, Lydia zu sein und dass ihre Eltern den falschen Zwilling beerdigt hätten. Sarah weiß bald nicht mehr, was sie glauben soll und muss sich die Frage stellen, was in der Unfallnacht wirklich geschehen ist.... "Eisige Schwestern" ist ein interessanter und spannender Roman, der den Leser und seine Aufmerksamkeit auf eine große Probe stellt.  Am Anfang des Buches musste ich mich zunächst an den Schreibstil der Autorin gewöhnen. Die vielen Emotions- und Landschaftsbeschreibungen haben das Buch für mich zu Beginn sehr langatmig gemacht. Als ich jedoch mehrere Kapitel gelesen hatte, hat mir der Schreibstil keine Probleme mehr bereitet und ich habe das Buch schnell und flüssig gelesen.  Besonders gut haben mir die zahlreichen Wendungen innerhalb der Handlung gefallen. Man wurde immer wieder auf einen neuen Pfad gelenkt und es sah immer wieder so aus, als wäre man der Lösung nahe, nur um dann wieder vor einem neuen Rätsel zu stehen. Allerdings hatte ich ziemlich schnell einen Verdacht, wie das Buch ausgehen könnte, der sich dann auch am Ende bestätigt hat. Ich hätte mir gewünscht, dass ich mit meiner Vermutung falsch gelegen hätte, denn ich lasse mich gerne von dem Schluss eines Buches überraschen. Weiterhin fand ich die Aufklärung der Ereignisse in der Unfallnacht für meinen Geschmack etwas zu kurz geraten.  Die Hauptfiguren des Buches waren sehr tiefgründig und auch zugänglich beschrieben. Man hat sowohl Einblicke in Sarahs als auch in Angus' Gedanken bekommen. Dadurch erhielt die Handlung eine ganz besondere Spannung. Leider waren mir die Figuren nicht sehr sympathisch und ich habe mich immer etwas distanziert gefühlt. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass das für die Geschichte sehr dienlich war und der Thriller mit zu sympathischen Figuren nicht funktioniert hätte.  Fazit:  Alles in allem ist die Geschichte der Zwillingsgeschwister und ihrer Eltern eine sehr unterhaltsame und nervenaufreibende Geschichte. Allerdings wurde meiner Meinung nach das Potenzial der Idee nicht ganz ausgeschöpft und für mich war das Buch dann doch ein wenig zu durchschaubar. Trotzdem habe ich mich während des Lesens gut unterhalten gefühlt und auch gerne zu dem Buch gegriffen, um weiterzulesen. 

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  • Hat meine Erwartungen nicht erfüllt

    Eisige Schwestern

    Waldi236

    27. February 2017 um 17:17

    In der örtlichen Buchhandlung habe ich dieses Buch im Regal entdeckt und durch den Titel und die Covergestaltung habe ich es mir genauer angesehen. Der Klappentext verspricht einen spannenden Thriller. Grundsätzlich geht es in dem Buch um eine Familie, die eines ihrer Zwillingsmädchen verloren hat. Um wieder zueinander zu finden, ziehen sie auf eine einsame Insel. Allerdings ist sich jetzt keiner mehr sicher, welches Kind denn jetzt gestorben ist. Die Idee fand ich super interessant. Habe das Buch über das Wochenende gelesen und bin ehrlich gesagt enttäuscht davon. Von Anfang an konnte ich keinen Zugang zu der Geschichte finden und die Protagonisten waren mir nicht sympathisch.  Die Motive, Gefühle und Gedanken der Personen waren für mich nicht verständlich und teilweise klischeehaft formuliert. Die Auflösung des Rätsels fand für mich in zu großen Sprüngen statt und war zwischendurch ziemlich verwirrend. Der Epilog kam für mich ziemlich unerwartet und wirkt sehr gestellt. Schade, ich hatte mir mehr erhofft!

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  • Unstimmig und wenig überzeugend.

    Eisige Schwestern

    Sunny25

    21. January 2017 um 20:41

    Die Kernidee dieses Thrillers ist gut gewählt. Es geht um eine Familie, die eine ihrer Zwillingstöchter bei einem tragischen Unfall verliert, sich bald aber nicht mehr sicher ist, ob sie die richtige der beiden zu Grabe getragen hat. Im Laufe der Geschichte geraten Vater, Mutter und vor allem Tochter immer tiefer in einen verworrenen Strudel aus Lügen und Fragen und decken immer mehr Stücke für Stück die Wahrheit über den Unfall auf. Tatsächlich ist der Spannungsbogen sehr geradlinig angelegt. Alles dreht sich um das Geheimnis, was wirklich an jenem schicksalshaften Tag des Unfalls passiert ist. Überraschende Wendungen gibt es daher keine. Nach und nach lässt der Autor Details fallen und klärt den Leser nach und nach einfach auf. Dabei hat man weder die Möglichkeit noch das Verlangen mitzuraten, was hinter allem steckt, da einem alles erläuternd vor die Füße gelegt wird. Die Figuren des Thrillers sind wenig sympathisch und kaum überzeugend. Ihre Emotionen und Motive sind so unstimmig, dass man sie nicht als authentisch wahrnehmen kann. Selbst wenn die sprunghaften und unvermittelten Gedankengänge der Charaktäre die inneren psychischen Verfassung dieser widerspiegeln soll, so ist dies nicht realistisch gestaltet. In einem Moment flackert die Liebe zwischen den Protagonisten, im nächsten wollen sie sich gegenseitig umbringen. Ohne konkreten Auslöser. Auch erzählerisch macht sich diese Inkonsequenz bemerkbar. Vollkommen zusammenhanglose und unvermittelte Gedankensprünge zerlegen den Erzählfluss in seine Einzelteile. Die Handlungen und Gefühle bedingen sich nicht, entwickeln sich nicht, sondern fallen einfach so heraus. Immer mal wieder wird eine Andeutung fallen gelassen. Einen Satz später ist diese bereits wieder verflogen, ohne in die Geschichte eingebettet zu werden. Als wäre dem Autor eingefallen, sie müsse nun diese oder jene Info einbringen, damit am Ende alles passt. Zum Ende des Buches tauchen leider auch noch erzähltechnische Schwierigkeiten auf. Perspektiven und Erzählformen werden unnötig gemischt. Die Auflösung des Buches überzeugt leider nur in Ansätzen. Klischeehafte Motive werden herangezogen und fallen plump aus den Seiten. Die Erklärungen ergeben sich einfach nicht aus dem Geschehen. Es fehlt das schöne Gefühl für den Leser, dass es ihm wie "Schuppen von den Augen fällt". Das Denken wird ihm abgenommen, vieles nur behauptet und präsentiert. Gelungen ist zumindest, dass es am Ende eben doch nicht die "einfachste Lösung" war, sondern eine Wahrheit enthüllt wird, die man nicht unbedingt erwartet. Verwoben mit der Geschichte ist diese aber nicht. Sie wird einfach aufgedeckt: "Eigentlich war es so." Es folgt ein absolut unrealistischer Epilog, der die Geschehnisse abbricht und "ein halbes Jahr später" ein heile-Welt-Bild zeigt, dass unstimmiger und unwahrscheinlicher nicht sein könnte. Leider kann ich aus diesen genannten Gründen nur zwei Sterne vergeben. Vieles ist einfach nicht gut durchdacht, nicht authentisch gestaltet und auch wenig spannend.

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  • leider ein bisschen übertrieben

    Stiefkind

    Schaefche85

    Rachel hat es geschafft: Sie hat sich aus prekären Verhältnissen hochgearbeitet, studiert und jetzt nach einigen Jahren als Single mit David verheiratet, einem erfolgreichen Anwalt, dessen Familie ein altes Herrenhaus in Cornwall gehört. Davids Sohn aus erster Ehe, Jamie, ist 9 Jahre alt und eher zurückhaltend, doch an sich kommen er und Rachel gut miteinander aus - bis er ihr eines Tages sagt, dass sie an Weihnachten sterben wird und seine Mutter, die im Jahr zuvor an Weihnachten verstorben ist, wiederkommen wird. Verständlicherweise ist Rachel geschockt. Kann Jamie in die Zukunft sehen? Und wie kann sie die Geschehnisse beeinflussen? Dieser Psychothriller verspricht Hochspannung, was ich leider nur bedingt unterschreiben kann. Spannend ist er, ja, aber leider auch vorhersehbar. Ich konnte zwar nicht exakt sagen, was wie passieren wird, aber mit meinen Vermutungen lag ich nie ganz daneben. Das war fast von Anfang an der Fall, weshalb auch eigentlich gruselige Passagen ihre Wirkung eher verfehlten, zumal manches dann auch ein bisschen zu viel war, ähnlich wie bei einem schlechten Horrorfilm. Diesen Kritikpunkt hatte ich auch schon bei "Eisige Schwestern", dem ersten Psychothriller von S.K. Tremayne. Dabei könnten beide Bücher vom Thema her sehr spannend und fesselnd sein, wobei sie vom Stil her auch Pageturner sind. Die Charaktere sind so, dass man sie vor sich sieht, aber leider bin ich mit der Hauptfigur nur so mäßig warm geworden und fand sie eher anstrengend, ihren Mann fand ich auch nicht sonderlich nett. In Verbindung mit der Handlung führte das dazu, dass ich zwar wissen wollte, wie es weiter geht und ob ich mit meinen Vermutungen auch am Ende recht behalten sollte, das Buch aber nicht mit der Spannung verfolgt habe, wie ich es mir erhofft hatte. Unlogisch fand ich die Handlung noch nicht mal, es war einfach manchmal ein bisschen zu viel des Guten. Fazit: Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen.

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    • 5
  • Flop!

    Eisige Schwestern

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. January 2017 um 11:42

    Die Idee des Buches ist nicht schlecht, an der Umsetzung mangelt es aber sehr! Die ständigen Landschaftsbeschreibungen stören mit der Zeit massiv und auch die Charaktere sind allesamt extrem unsympathisch. Allein wie die Eltern über ihre Zwillingstöchter reden ist ein graus. Wenn dann schon wieder vom "Lieblingskind" gesprochen wird, könnte ich brechen! Auch deren Verhalten ist überhaupt nicht nachvollziehbar. Ganz nach dem Motto "Was hatten wir denn noch nicht?" wird gefühlt jedes Thema in den Raum geworden. Unfall, Mord, Missbrauch, Selbstmord - alles ist dabei. Und das nur, damit es dabei ist! Wie aus dem Nichts werden diese Themen aufgegriffen ohne wirkliche Anhaltspunkte zu haben.Als dann auch noch die Eltern ihre verstörte und vollkommen aufgelöste Tochter auf ihr Zimmer geschickt haben, nur um im Nebenzimmer Sex haben zu können hätte ich das Buch am liebsten an die Wand geschmissen! Zu diesem Zeitpunkt haben sich die Eltern übrigens gehasst, hatten sogar teilweise Angst voreinander! Aber sie waren halt geil - so what? -.-

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