Stiefkind

von S. K. Tremayne 
3,7 Sterne bei210 Bewertungen
Stiefkind
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (127):
yesterdays avatar

Über allem liegt eine unterschwellige unheimliche Aura. Wie Rachel wird der Leser misstrauisch gegenüber den Ereignissen um die Kerthens.

Kritisch (29):
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2,5 Sterne für einen unterdurchschnittlichen Thriller mit sehr viel Effekthascherei am Ende

Alle 210 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Stiefkind"

Psychothrill an der atemberaubenden Küste Cornwalls - der neue Roman von Bestseller-Autor S.K. Tremayne ("Eisige Schwestern")
Rachel hat es endlich gut getroffen. Nach langen Single-Jahren hat sie den Anwalt David Kerthen kennengelernt und zieht mit ihm in sein Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Mit den besten Absichten, auch für Davids Sohn aus erster Ehe, den 9-jährigen Jamie, eine gute Mutter zu sein. Denn Davids erste Frau kam auf tragische Weise in einer der überfluteten Zinngruben an Cornwalls Küste ums Leben.
Doch Jamie verändert sich, scheint von düsteren Visionen geplagt - und platzt schließlich mit einer Prophezeiung heraus, die Rachel nicht mehr vergessen kann: „ An Weihnachten wirst du sterben. und meine Mummy kommt zurück."

'Ein meisterhafter Psychothriller, der uns zuschauen lässt, wie eine heile Welt zerbricht, und raffiniert in die Irre führt.' Für Sie

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426521311
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:04.01.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.12.2016 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    isabelalvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein teilweise langwieriger Thriller mit überraschenden Wendungen
    Angsterfülltes Psychodrama

    Nach der Hochzeit mit David scheint Rachel ihrem Leben in ärmlichen Verhältnisses entkommen zu sein. Für einen kurzen Moment scheint sie glücklich zu sein, bis ihr Mann sein wahres Gesicht offenbart und eine immer größere Distanz entsteht. Rachel sinkt immer weiter bis zum Tiefpunkt ihres bisherigen Lebens. Gemeinsam mit ihrem Stiefsohn Jamie verirren sich die beiden immer mehr in Verwirrungen.

    Schon zu Beginn des Thrillers werden sehr detailreich die Umgebungen sowie die Protagonisten an sich beschrieben, wodurch die Geschichte sehr langatmig scheint. Viele Passagen dienen nicht dem Verständnis der Handlung und könnten somit auch gestrichen werden.  Zudem wird zum Ende hin zu wenig auf die Vorhersagen Jamies eingegangen, die zu Beginn sehr präsent waren.
    Positiv an dem Psychothriller sind die die tiefgründigen Ängste von Rachel, die gerade am Ende des Buches hinreichend erläutert werden.
    Zusammenfassend eine gute Idee, verpackt in eine zu ausführliche Geschichte.


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    B
    Buchwurm05vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Zäher Anfang. Wurde dann etwas spannender. Leider sehr viele ausführliche Beschreibungen und Gedankengänge.
    Zieht sich etwas auch wenn es mit der Zeit spannender wird

    Rachel kommt aus ärmlichen Verhältnissen in London. Sie lernt den reichen und erfolgreichen Anwalt David kennen. Dessen Frau ist bei einem tragischen Unglück ums Leben gekommen. Da sie sich mit David's 9-jährigem Sohn Jamie gut versteht, hat sie keine Bedenken David nach kurzer Zeit zu heiraten und auf dessen abgelegenes Anwesen Carnhallow House zu ziehen. Doch Jamie wird immer merkwürdiger und sagt sogar Rachel's Tod an Weihnachten voraus...

    Der Anfang war sehr zäh. Das Anwesen und die Minen drumherum werden sehr ausführlich beschrieben. Schließlich ist Nina, David's erste Frau dort bei einem Sturz in eine Grube ums Leben gekommen. Der Leichnam wurde nie gefunden. Ich hätte am liebsten das Buch abgebrochen. Gut das ich es mit jemanden zusammen gelesen habe. Nach 100 Seiten wird das Buch spannender und geheimnisvoller, aber leider noch immer mit einigen Längen. Vor allem auch wegen der ausführlichen Gedankengängen der Protagonisten. Der Autor schreibt in kurzen Sätzen, wechselt zwischen Ich-Form (Rachel) und Dritter Person hin und her. Statt Kapitel werden die Tage bis Weihnachten rückwärts gezählt. Jeder scheint ein Geheimnis zu verbergen, weshalb ich unbedingt die Lösung erfahren wollte. Diese konnte mich jedoch, wenn auch überraschend, nicht wirklich zufrieden stellen, da viele Handlungen (wahrscheinlich zur Verwirrung) begonnen wurden, aber ins Leere führten, ohne weitere Aufklärung. 

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    Funny1210s avatar
    Funny1210vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: anfangs eher langatmiger, aber dann an Spannung zunehmender Psychothriller
    erst etwas langatmig, dann doch sehr spannend

    In "Stiefkind" von S.K.Tremayne zieht Rachel, nachdem sie sehr rasch den reichen David geheiratet hat, in dessen sehr abgelegenen Landsitz. Dort lebt sie sehr abgeschieden nur mit ihrem Stiefsohn Jamie, einer Haushälterin und der Schwiegermutter, die in einer eigenen Wohneinheit im selben Herrenhaus lebt. David kommt nur am Wochenende dorthin, da er in der Stadt arbeitet. 
    Rachel bemüht sich immer wieder um eine gute Beziehung zu ihrem Stiefsohn, aber dieser scheint noch sehr unter dem tragischen Tod seiner Mutter zu leiden und zudem düstere Vorahnungen zu haben. 

    Leider beginnt das Buch sehr schleppend und mir viel es schwer mich in die Geschichte einzulesen. Zudem ist mir auch leider kein Charakter wirklich ans Herz gewachsen, sodass ich nicht wirklich mitfieberte. Die Schwiegermutter war mir noch am sympathischsten. Allerdings denke ich auch nicht, dass es unbedingt gewollt war, dass der Leser sich mit einer Person besonders "anfreundet". Auf diese Weise blieben auch immer alle Möglichkeiten offen, wer denn nun gut oder böse ist. 

    Insgesamt nahm das Buch aber dann doch immer mehr an Spannung zu und am Ende wollte ich unbedingt wisse wie sich der ganze Sachverhalt denn nun aufklärt und die Geschichte endet. 

    Somit war das Buch insgesamt ganz gut, wenn ich es auch nicht als den typischen, spannenden Psychothriller empfunden habe.

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    JaHu_712s avatar
    JaHu_712vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Nervenkitzel und ein atemberaubendes Verwirrspiel!
    Und manchmal gefriert einem das Blut in den Adern ...

    Alles fängt so schön an. Eine junge Liebe, voller Zärtlichkeit und Glück. Eine Cinderella-Story zwischen Rachel aus der Londoner Unterschicht und David, einem stinkreichen Anwalt aus jahrtausendealtem Landadel. 

    Doch der Frieden hält nicht lange. Denn Rachels Stiefsohn Jamie scheint in die Zukunft sehen zu können und sagt ihr zu Weihnachten den Tod voraus. Damit nicht genug glaubt er auch, den Geist seiner bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommenen Mutter zu sehen. Rachel bekommt es mit der Angst zu tun und zweifelt an ihrem Verstand.
    Die Ereignisse überschlagen sich und jeder in dieser Familie trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum, das langsam aber sicher an die Oberfläche drängt. Mittendrin weiß der Leser nicht mehr, wer hier tatsächlich irre ist und wer bei klarem Verstand.
    Die Auflösung ist erschütternd und lässt einem mehr als einmal das Blut in den Adern gefrieren. Ein herrlich packendes Verwirrspiel.

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    Faancys avatar
    Faancyvor 8 Monaten
    Düsterer und ruhiger Psychothriller, bei dem man Gänsehaut bekommt

    "Stiefkind" beginnt relativ ruhig. Der Leser lernt die Protagonistin Rachel und ihre neue Situation kennen. Hin und wieder werden Fakten aus ihrer Vergangenheit eingeworfen. Hauptsächlich befinden wir uns allerdings in der Gegenwart. Die meiste Zeit ist Rachel alleine in dem riesigen Haus, was schon der erste Gruselfaktor ist. Alleine die Vorstellung, alleine dort zu sein, macht mich wahnsinnig. Dieses Gefühl schafft der Autor durch seine zwar detaillierten aber nicht öden Umgebungsbeschreibungen. Grundsätzlich mag ich es eigentlich nicht so, wenn der Fokus so stark auf Beschreibungen von Räumen oder der Landschaft ist. Doch in diesem Fall passt es perfekt, denn es ist genau diese Stimmung, die das Buch so spannend und nervenaufreibend macht. S.K. Tremayne weiß genau, welche Farbgebung, Geräusche und Landschaftsdetails er genau in diesem Moment näher erläutern muss, um die perfekt Atmosphäre zu schaffen. Es ist also insgesamt ein sehr ruhiger Thriller, der ohne viel Drama und Action auskommt. 
    Anfangs war es etwas zu langsam. Bis die Geschichte Fahrt aufnimmt, dauert es schon so ca. die ersten 150 Seiten. Doch dann geht es erst richtig los. Jamie wird immer komischer und selbst der Leser weiß nicht mehr, was er glauben soll. Ist es etwas Paranormales? Spielt Rachels Psyche verrückt? Und wem soll man trauen? 
    Es folgen mehrere Plottwist, die dafür sorgen, dass man seine eigenen Theorien über Bord wirft.  Der Autor spielt nicht nur mit der Psyche von Rachel, sondern auch mit den Lesern und trickst diese aus. Er legt dabei allerdings keine falschen Fährten oder hinterlässt auffällige Spuren. Das alles geschieht zwischen den Zeilen. Der große Clou folgt dann zum Schluss und haut einen um. Ich habe mit vielem gerechnet, aber das Ende war schockierend. In keiner Sekunde hatte ich diese Auflösung im Kopf. 
    Das endgültige Ende ist für meinen Geschmack etwas zu viel Happy End, wenn man da mal das Ende von "Eisige Schwestern" vergleicht. Aber nichtsdestotrotz fügt sich die Schlussszene gut in das Gesamtbild ein. 


    Wem "Eisige Schwestern" von S.K.Tremayne gefallen hat, der wird auch Gefallen an seinem neuen Roman "Stiefkind" finden. Die Stimmung ist sehr düster und bedrückend. Der Thriller ist sehr ruhig und geht einem bis ins Knochenmark. Dieses mulmige Gefühl beim Lesen bereitet sich immer weiter im gesamten Körper aus. Die Wendungen sind nicht vorhersehbar. Der Leser wird mehr als einmal überrascht. Es dauert ein bisschen, bis die Geschichte ins Rollen kommt, doch dann ist es ein wirklich gelungener Psychothriller, der ohne viel Schnick Schnack auskommt. 

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    TiliaSalixs avatar
    TiliaSalixvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Nach "Eisige Schwestern" eine ziemliche Enttäuschung: Lahme und überkonstruierte Story ohne echte Spannung.
    Enttäuschend

    "Eisige Schwestern", das Debüt des Autors, hatte mir in seiner Mischung aus Thriller und Mystery richtig gut gefallen, daher wanderte sein zweiter Psychothriller gleich nach Erscheinen in meinen SuB. Leider kann "Stiefkind" an keiner Stelle mit dem Erstling mithalten: die Geschichte um Rachel, die meint, mit ihrer Ehe das große Los gezogen zu haben, bis sie anfängt, den Tod ihrer "Vorgängerin" näher zu beleuchten, ist einfach zu konstruiert und noch dazu wenig unterhaltsam erzählt. Die angedeuteten übernatürlichen Elemente (Jamies Vorhersagen) wirken unglaubwürdig und schaffen keinesfalls eine unheimliche (oder auch nur spannungsgeladene) Atmosphäre. Rachel wirkt auf mich wie ein überspanntes Huhn, dem ein Job gut täte, und die Handlung wird gegen Ende hin zunehmend absurder. Zeitverschwendung, die ich leider nicht weiterempfehlen kann.

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    xotilvor 9 Monaten
    Stiefkind

    Durch den Klappentext und das Cover fühlte ich mich von dem Buch angesprochen.
    Doch die Geschichte begann sehr schleppend , bis sie ab der Mitte spannender wurde und man nicht wusste, wer ist der Gute und wer der Böse.doch bis dahin war das ganze sehr schleppend zu lesen
    Der Erzählstil war an vielen stellen zu ausschweifend ausschweifend.
    Am Ende war ich doch etwas enttäuscht, da die Zusammenhänge auf mich nicht ganz nachvollziehbar waren und sich die ganze Story einfach nur gezogen hat

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    A
    alice54vor einem Jahr
    Kurzmeinung: düstere spannende Stimmung
    dunkler Thriller

    Die Protagonistin Rachel, die aus einfachen Verhältnissen stammt, heiratet den Anwalt David, der bereits Witwer ist und einen 9-jährigen Sohn namens Jamie hat. Sie zieht in das große Herrenhaus in Cornwall, welches mit seinen Klippen, dem düsteren Wald und den früheren Bergminen, sehr gut beschrieben wird, so dass man sich dort fast wieder findet. Als Leser glaubt man, sie hat es gut getroffen. Da aber auch Rachel Dinge aus ihrer Vergangenheit verschweigt und sie immer wieder von ihr Besitz ergreifen, wird der Leser oft in die Irre geführt und weiß nicht so genau, ob das gerade real ist oder nicht. Jamie prophezeit ihr, dass sie Weihnachten nicht mehr leben wird. Kann er wirklich die Zukunft vorhersehen? Auch ist man sich nicht sicher, ob David's erste Ehefrau noch lebt oder wirklich gestorben ist. Auch David selbst verhält sich sehr merkwürdig, was dieses Buch aber auch spannend macht. Der Schluss wiederum ist überraschend.

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    Janareadss avatar
    Janareadsvor einem Jahr
    Rezension zu Stiefkind von S.K. Tremayne

    Inhalt

    Als Rachel den attraktiven Anwalt David heiratet, scheint ihr Leben endlich Fahrt aufzunehmen. Schluss mit dem ärmlichen Londoner Single-Leben – stattdessen wartet in Cornwall nicht nur Carnhallow House auf sie, David prächtiges Anwesen, sondern vor allem sein Sohn Jamie, ein liebenswerter, hochintelligenter Junge.
    Schon bald jedoch verändert sich Jamie auf schwer fassbare Weise, und er beginnt, seltsam präzise Zukunftsvisionen zu äußern- die ihm, so behauptet er, von seiner verstorbenen Mutter eingegeben werden. Will Jamie Rachel dafür bestrafen, dass sie seine neue Mutter sein will?
    Oder ist er schlimmer traumatisiert, als sie dachte?
    Rachel beginnt, die Vergangenheit zu durchforsten. Warum weigert sich ihr Mann standhaft, über Jamies Verhalten zu sprechen? Was genau passierte vor zwei Jahren, als Jamies Mutter ums Leben kam?
    Als der Sommer sich neigt und die Tage dunkler und stürmischer werden, wird Rachel unwillkürlich von Panik erfasst. Was, wenn sich Jamies letzte Vorhersage bewahrheitet:
    „An Weihnachten bist du tot.“

    Handlung

    Rachel ist voller Vorfreude auf Cornhallow House und kann es kaum erwarten, ihrem Londoner-Leben den Rücken zu kehren. An der Seite ihres Mannes, David Kehrten, fühlt sie sich sicher und geborgen.
    Schnell muss Rachel jedoch feststellen, dass die Tage auf Cornhallow sehr lang und einsam sein können und dann benimmt sich auch noch Jamie, ihr Stiefsohn, zunehmend seltsamer.
    Immer wieder macht er Vorhersagen, die seine tote Mutter ihm angeblich mitteilt. Rachel ist verunsichert und beginnt, Nachforschungen anzustellen. Hat Jaime wohlmöglich die Gabe, die Zukunft vorher zu sagen? Wenn ja, hat Rachel nach seiner Angabe nur noch bis Weihnachten zu leben…

    Meinung

    Nachdem mir der erste Thriller „Eisige Schwestern“ von Tremayne schon so gut gefallen hat, stand es für mich fest, dass ich auch noch den zweiten lesen werde.
    Meine Erwartungen an das Buch waren daher auch etwas höher und ich muss sagen: sie wurden erfüllt! Genau wie in „Eisige Schwestern“ vermag es Tremayne, eine ganz besondere Spannung aufzubauen und diese bis zu den letzten Seiten des Buches zu halten.
    Wie auch schon im ersten Buch war sein Schreibstil sehr flüssig zu lesen. Man ist sofort in der Geschichte und lernt die Hauptprotagonistin Rachel kennen, welche mir sehr sympathisch war.
    Erzählt wird alles aus der Sicht von Rachel und David.
    Die Kapitel sind genau in der richtigen Länge. Der einzige Kritikpunkt sind die Informationen über die Bergwerke, welche meiner Meinung nach zu oft und zu ausführlich auftauchen. Weniger wäre an dieser Stelle besser gewesen.
    Das Ende des Buches hat mich wirklich überrascht. Ich habe tatsächlich nichts von alldem kommen sehen und allein deswegen schon meinen Spaß beim Lesen gehabt.
    Allerdings hätte ich gerne noch etwas mehr über die Gedankenwelt von David Kehrten erfahren, da für mich doch einiges offen blieb.
    Wie auch schon in „Eisige Schwestern“ hat Tremayne eine wunderbare Kulisse für sein Buch gewählt. Beim Lesen war es teilweise wirklich so, als würde mich der salzige Geruch des Meeres umgeben.
    Für mich ein gelungener Thriller mit Suchteffekt und ein Buch, welches die 4einhallb Sterne wirklich verdient hat!


    Fazit

    Für alle begeisterten Leser von „Eisige Schwestern“ ein absolutes Muss!

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    S
    Streiflichtvor einem Jahr
    Spannung pur

    Auf dieses Buch war ich schon sehr gespannt, nachdem ich 2015 im Oktober "Eisige Schwestern" im Urlaub an einem Tag verschlungen habe. Und wieder war es so, dass ich von der ersten Seite an gepackt war. Umso spannender fand ich das Buch, das rund um St. Ives in Cornwall spielt, weil ich die Gegend durch einen Urlaub kenne und sehr mochte.
    Das Buch ist spannend und düster, nachdem es heiter und herrlich angefangen hat. Rachsel glaubt, in David den Mann ihres Lebens gefunden zu haben. Und auch ihrem zuckersüßen Stiefsohn hat sie sich schon bei ihrem ersten Treffen verliebt. Doch das Glück, das im Sommer noch nahezu ungetrübt schien, wird mit jedem Tag Richtung Herbst und Winter weniger. Misstrauen auf beiden Seiten entsteht und über allem schwebt der geisterhafte Schatten von Davids erster Frau Nina, die bei einem Unfall ertrunken sein soll...
    Rachel verliet sich immer mehr in der düsteren hunderte Jahre alten Geschichte des Hauses und der Familie Kerthen und der jüngsten Ereignisse.
    Wie auch schon das Vorgängerbuch besticht dieser Psychothriller durch seine düstere, dichte Atmosphäre und die anschaulichen Schilderungen. Man meint, selbst im alten Herrenhaus zu sein, spürt die eisige Kälte des Windes, der durch die uralten Mauern dringt, sieht Nebel und Gespenster, hat Angst...
    Bis zum Schluß ein sehr spannendes, gut geschriebenes Buch, das zeigt, dass es auch ohne Gewalt und Blut geht. Perfekt!

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