S. K. Tremayne Stiefkind

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Inhaltsangabe zu „Stiefkind“ von S. K. Tremayne

Psychothrill an der atemberaubenden Küste Cornwalls - der neue Roman des Bestsellerautors von "Eisige Schwestern"! Rachel hat es endlich gut getroffen. Nach langen Single-Jahren hat sie den Anwalt David Kerthen kennengelernt und zieht mit ihm in sein Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Mit den besten Absichten, auch für Davids Sohn aus erster Ehe, den 9-jährigen Jamie, eine gute Mutter zu sein. Denn Davids erste Frau kam auf tragische Weise in einer der überfluteten Zinngruben an Cornwalls Küste ums Leben. Doch Jamie verändert sich, scheint von düsteren Visionen geplagt - und platzt schließlich mit einem Satz heraus, den Rachel nicht mehr vergessen kann: „ An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück."

Sehr spannend und nicht vorhersehbar! Ich fand dieses Buch absolut lesenswert und hatte es innerhalb weniger Tage durch.

— Anahita-Indira
Anahita-Indira

teilweise ein bisschen in die länge gezogen - aber sonst ganz spannend

— Junus
Junus

Leider viel zu konstruiert, klischeehaft und etwas wirr. Hat mich nicht überzeugt.

— FrolleinJott
FrolleinJott

Eher ein psychologisches Familendrama.

— Anne4007
Anne4007

Der Mittelteil war das Beste am gesamten Buch - das Ende war enttäuschend.

— Sommerregen
Sommerregen

subtile Spannung, für mich sehr psycho und nervenzerreißend

— SchwarzeFee
SchwarzeFee

"Psychothriller" um Vergewaltigung, Misbrauch, Tod, Liebe ... Einer wiederaufstrebenden Bergbaudynastie

— Mistermario
Mistermario

Selten ein Buchende gelesen, das derart zusammengeschustert war!!!

— CorinnaSmiles
CorinnaSmiles

Bin sehr enttäuscht....

— blauerose1
blauerose1

Schnarch.... ZZZ

— itchy1705
itchy1705

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  • Guter Psychothriller! Top!

    Stiefkind
    Anahita-Indira

    Anahita-Indira

    14. June 2017 um 18:50

    Ein traumhaftes Leben malt Rachel sich aus, als sie mit ihrem neuen und erst 2 jahre zuvor verwitweten Mann und dessen Sohn Jamie nach Cornwell auf sein riesiges Anwesen zog... Am Anfang dieses Buchs befürchtete ich, das die Geschichte in eine sehr vorhersehbare Richtung geht und wurde dann eines besseren belehrt. Ich war sehr überrascht von dem Umschwung ab der hälfte des Buches. Insgesamt ist diese Story sehr bildreich geschrieben und eine düstere Atmosphäre umfängt einen in Bann der Geschichte. Absolut Top!  Für mich der bisher beste Psychothriller 2017!

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  • Eine tolle Kulisse und ein Echtes Familiendrama

    Stiefkind
    Anne4007

    Anne4007

    26. April 2017 um 14:09

    Inhalt:Rachel heiratet schon nach kurzer Zeit in den Kerthen-Clan, der vor allem durch den Bergbau reich wurde,ein. David Kerthen ist ein attraktiver Geschäftsmann, der seine erste Frau Nina bei einem tragischen Unfall in einem Stollen verloren hat. Rachel übernimmt mit der Hochzeit die Rolle der Stiefmutter für den hinreißenden Jamie und zieht mit in das altehrwürdige Herrenhaus an der Küste Cornwalls, ein. Doch mit der Zeit benimmt sich Jamie immer merkwürdiger. Kann er seine tote Mutter sehen? Und wird seine Vorhersage, dass Rachel Weihnachten sterben wird, sich erfüllen? Meine Meinung: Nachdem ich eisige Schwestern des Autors gelesen hatte und nicht restlos begeistert war, wollte ich Stiefkind eigentlich nicht lesen. Jedoch hat mich das Cover dann irgendwie in den Bann gezogen und ich wollte wissen was mit Jamie nicht in Ordnung war. In dieser Geschichte fand ich vor allem den Ort unglaublich interessant und düster zugleich. Der Autor scheint ein Gespür für gruslige Orte zu haben. Ansonsten erwartet einen wieder eher ein psychologisches Familiendrama als ein grusliger Thriller. Aber dennoch fand ich den Plot gar nicht so schlecht. Das Finale konnte mich leider nicht so überzeugen obwohl der Autor auch zu Ende nochmal überraschende Wendungen bereithält und einen irgendwie in den Bann zieht. Fazit: Eine überzeugende Kulisse und ein gar nicht so schlechter Plot, der leider dennoch nicht vollendend überzeugen kann. Eher ein unterhaltsames Familiendrama.

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  • Licht und Schatten

    Stiefkind
    Steffi_the_bookworm

    Steffi_the_bookworm

    15. April 2017 um 19:59

    Der Einstieg in das Buch war für mich eher schleppend und ich habe mich schon gefragt, ob das Buch was für mich sein wird und ob ich es überhaupt beenden werde.Irgendwann wurde es dann interessanter und ich war neugierig was es mit allem auf sich hat. Eine Zeit lang war jede Menge Spannung in der Geschichte und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, leider schwappte diese Begeisterung irgendwann wieder ab.Zum Ende hin ging es dann Schlag auf Schlag und war stellenweise sehr verwirrend für mich. Es gab einige Enthüllungen mit denen ich absolut nicht gerechnet habe, aber ich hatte außerdem das Gefühl, dass zu viele Fragen offen geblieben sind.Die Charaktere waren für mich sehr undurchsichtig und ich wusste nie wem ich wirklich trauen konnte. Zum einen finde ich dies durchaus positiv, aber zum anderen war es so schwierig mit den Personen mitzufiebern.Der Schreibstil des Autors ist flüssig zu lesen und man fliegt durch die Seiten, an mancher Stelle wirkte es auf mich sprachlich allerdings ein wenig abgehackt.

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  • Was geschah mit Nina Kerthen?

    Stiefkind
    Sommerregen

    Sommerregen

    04. April 2017 um 19:10

    Obwohl sie sich noch nicht sehr lange kennen, sind die 30jährige Rachel und der erfolgreiche Geschäftsmann David Kerthen verheiratet. Nun, es sind noch 178 Tage bis Weihnachten, versucht sich das ehemalige Arbeiterklassen-Mädchen aus Plumstead in dem großen Landsitz des Kerthen-Clans einzuleben. Doch der Landsitz der Familie, Carnhallow House, birgt etwas düsteres, weswegen die junge Dame mit keltischem Aussehen nicht so recht dort anzukommen scheint.Dies mag aber auch an den Minen liegen, die seit Generationen im Familienbesitz liegen und die Kerthens zu einem nicht zu unterschätzenden Vermögen gebracht haben. Doch sind dort unten zahlreiche Unglücke geschehen - Arbeiter sind verletzt worden oder gar umgekommen und haben aufgrund der jahrelangen Belastung tödliche Atemwegserkrankungen davon getragen. Auch Davids erste Frau, Nina, verunglückte in der Morvellan-Mine unter mysteriösen Umständen bei Nacht in der Weihnachtszeit.Aus dieser Ehe stammt Davids neun Jahre alter Sohn Jamie, für den Rachel eine unerklärliche und überwältigende Zuneigung empfindet, weswegen sie bemüht ist, ihm die perfekte Stiefmutter zu sein. Angesicht der Tatsache, dass er von dem plötzlichen Ableben seiner Mutter sehr stark traumatisiert zu sein scheint, ist dies allerdings schwieriger als gedacht. Besonders da Jamie, je mehr sich die Tage Weihnachten nähern, immer merkwürdiger wird: Er führt Gespräche mit seiner Mutter, meint sie zu umarmen, behauptet, sie würde wiederkehren und Ähnliches. Außerdem trifft er Vorhersagen für die Zukunft, die aus dem Nichts zu kommen scheinen und dann so auch geschehen. Rachel ist davon mehr als verblüfft und so schwankt sie zwischen Mitgefühl und Angst. Letztere beginnt zu überwiegen, als es beinahe so scheint, als würde Nina der Familie Botschaften zukommen lassen - mit einer klaren Ankündigung: Bald kommt sie zurück.Sehr bald sogar, wie Jamie prophezeit. Und genau das bereitet Rachel panische Angst: Zu Weihnachten, so ihr Stiefsohn, wird sie tot sein. An ihrer Stelle wird stattdessen Jamies richtige Mutter wiederkehren und ihn nie mehr im Stich lassen.Rachels Angst, wahnsinnig zu werden oder ihre Zeit mit einem wahnsinnigen Jungen zu verbringen, wächst stetig. Doch hat ihr Stiefsohn bereits die Zukunft vorhergesagt... Und beobachtet fühlt sie sich auch... Manchmal hört sie Stimmen... Sie birgt ein dunkles Geheimnis... Und die Leiche von Davids erster Frau ist niemals gefunden worden. Außerdem hat es vor dem Unfall, wie es heißt, in der Ehe von David und Nina zunehmend Schwierigkeiten gegeben...Wem kann Rachel trauen? Und was wird an Weihnachten geschen? Wird sie sterben?In der ersten Szene, in der Rachel mit David erscheint, waren mir beide extrem unsympathisch. Beide schienen äußerst lustbezogen und wenig erwachsen, weswegen ich mir nicht vorstellen konnte, mit ihnen noch warm werden zu können. Zum Glück änderte sich dies nach einer Weile, auch wenn meine Abneigung gegen David nur schwerlich abflauen konnte. Rachel wirkt im mittleren Teil des Buches dann doch relativ reif und ich konnte mich sogar gut in ihre Lage versetzen. Dennoch wurden nicht alle Gefühle  so nachvollziehbar geschildert, weswegen andere Charaktere und Rachel zu verschiedenen Zeitpunkten sehr viele Rätsel aufgaben.Bei manchen Handlungssträngen dachte ich mir, dass jetzt ein bisschen zu viel in die Trickkiste gegriffen wurde, um den Spannungsbogen aufrecht erhalten zu können; vieles ließ mich das Buch jedoch nicht aus der Hand legen.Dann geht es immer weiter auf Weihnachten zu und man hat als Leser bereits eine Vermutung, in welche Richtung es gehen könnte. Tatsächlich stimmte die grobe Richtung, ein paar andere Gegebenheiten und vermeidliche Sackgassen wurden im Anschluss allerdings wenig galant gelöst, sodass ich mit einem Gefühl der Unzufriedenheit zurückblieb und mich fragte, ob das nun alles gewesen sein sollte.Der Schreibstil ist recht angenehm, wobei der Lesefluss stark von der Passage des Buches abhängt. So fiel mir der Einstieg schwer, der Mittelteil flog nur so dahin und das Ende war wieder mit Anstrengungen verbunden. Alles, was aus der Sicht Davids geschildert wurde, war für mich auf irgendeine Art und Weise unbefriedigend - mal fehlte mir ein Anlass für seine Gedanken, mal erschien er mir einfach vermessen und unverschämt und an anderer Stelle fragte ich mich, ob man diesen Abschnitt nicht hätte weglassen können.Nach Beenden des Buches bleibe ich etwas enttäuscht zurück, da sich einige vielversprechende Handlungsstränge als nichtig, Aufgebauschtes als Banalitäten und die Charaktere als doch merkwürdig anders erwiesen haben. Zudem wirkt die Handlung nicht rund, sondern eher wie ein kleiner Flickenteppisch, an dem hier und da etwas ausgebessert worden ist oder dies vergessen worden ist.Dennoch war ich im Mittelteil voller Eifer dabei, sodass ich auf 3/5 Sternen komme.

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    • 6
  • Ein Thriller um Familie und Geheimnisse

    Stiefkind
    SchwarzeFee

    SchwarzeFee

    02. April 2017 um 10:30

    Den Vorgänger Die eisigen Schwestern hatte ich verschlungen und mir ging es mit diesem Buch genauso. Vorgestern begonnen, gestern Abend trotz Arbeit, Haushalt etc. ausgelesen. Ich habe gesehen, dass es oftmals nicht so gute Bewertungen erhielt, aber ich denke, das ist einfach Geschmackssache. Dieser Thriller lebt eben von psychologischen Spielchen und der Stimmung, die S.K. Tremayne auch hier wieder aufzubauen vermag. Rachel ist frisch verheiratet und kommt auf den Familiensitz ihres Ehemannes, der Erbe einer Bergbaudynastie in Cornwall ist. Mit geheiratet hat sie dessen Sohn Jamie, dessen Mutter bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. In dem großen Anwesen leben sonst nur noch ihre Schwiegermutter und eine Angestellte. Nach und nach häufen sich seltsame Vorkommnisse, Jamie sagt ihr letztlich den Tod an Weihnachten voraus. Im Laufe der Story weiß man als Leser nicht mehr, wer hier gut und wer böse ist und vor allem nicht, wie des Rätsels Lösung sein wird. Mir hat es sehr spannende Lesestunden geschenkt, nicht zuletzt durch die intensiven Beschreibungen S.K. Treymanes der Umgebung, die sehr gut zu der unheilvollen Stimmung des Thrillers passen. S.K. Treymane schreibt eben irgendwie andere Thriller als man sie sonst gewohnt ist, mir gefällt dieser Stil sehr gut und ich freue mich schon auf ein nächstes Werk von ihm. 

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  • Solides Psychodrama

    Stiefkind
    bieberbruda

    bieberbruda

    28. March 2017 um 15:25

    Nachdem mir die subtile Mischung aus Kinder-Grusel und (Familien-) Drama schon in "Eisige Schwestern" gefallen hat, war ich ganz gespannt auf den zweiten Roman von S. K. Tremayne. "Stiefkind" geht in die gleiche Richtung, aber leide konnte es mich dieses mal nicht ganz überzeugen.Inhalt:Rachel und der ebenso attraktive wie wohlhabende Geschäftsmann David Kerthen heiraten bereits nach kurzer Zeit. Rachels Glück scheint perfekt als sie gemeinsam mit ihm und seinem Sohn Jamie in das altehrwürdige Herrenhaus an der malerischen Küste Cornwalls zieht. Der Kerthen-Clan wurde durch Bergbau reich und ausgerechnet in einem der alten Stollen kam Davids vorherige Frau Nina bei einem tragischen Unfall ums Leben. Während David unter der Woche in London arbeitet, muss Rachel und Jamie in Sichtweite des Unglücksortes ihren Alltag bestreiten - und Jamie benimmt sich immer merkwürdiger. Kann er tatsächlich seine Mutter sehen? Und wird er mit der Vorahnung von Rachels Tod zu Weihnachten Recht behalten?Meine Meinung:Wie bereits in er Einleitung geschrieben, sollte man auch hier statt einem nervenaufreibenden Psychothriller eher subtilen Grusel und psychologisches Drama erwarten. Grundsätzlich ist das für mich immer eine spannende Mischung - vor allem wenn sich merkwürdig verhaltene Kinder involviert sind. Stiefkind hätte also beste Voraussetzungen, um genau meinen Geschmack zu treffen!Das Buch startet eher gemächlich mit einer Einführung in die Beziehung der frisch angetrauten Kerthens, sowie der Beschreibung des Anwesens und Kulisse. Das rosarote Bild Rachels beginnt immer weiter zu bröckeln und es bereitet sich eine angespannte Grundstimmung aus, die gerade zum Ende hin immer spannender wird. Leider muss ich jedoch gestehen, dass sich der Autor meiner Meinung nach immer wieder etwas verzettelt hat: Die Beschreibung der Landschaft, die Familiengeschichte der Kerthens oder andere Beschreibungen waren stellenweise einfach zu ausschweifend, sodass die aufbaute Spannung verloren ging. Auch die Geschichte kam mir dieses mal zu konstruiert vor und man hatte zwischenzeitlich immer wieder das Gefühl, dass man das alles schon wo anders gelesen hat...nur eben besser. Erschwerend kam dazu, dass es keine wirklichen Überraschungen gibt - der Leser blickt zu schnell hinter die dunklen Geheimnisse...schade!Fazit:Ein psychologisches Drama, das vor allem durch seine bedrückende Atmosphäre und malerische Kulisse überzeugt. Die Geschichte an sich hat Luft nach oben, sodass ich Stiefkind leider nur 3 Sterne geben kann.

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  • Stiefkind

    Stiefkind
    Kleine8310

    Kleine8310

    27. March 2017 um 22:21

    Buchidee:  Die Buchidee hat mich direkt neugierig gemacht und da ich "Eisige Schwestern" ganz gut fand, habe ich zu diesem Buch gegriffen.   Handlung:  In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Rachel. Rachel hat sich nach langen Jahren als Single in den attraktiven David Kerthen verliebt und zieht nun in sein Herrenhaus nach Cornwall. Zudem hat sie den festen Vorsatz für den neunjährigen Jamie, David's Sohn aus erster Ehe, eine gute Mutter zu sein. David's erste Frau ist auf tragische Weise in einer überfluteten Zinngrube ums Leben gekommen. Doch schon nach kurzer Zeit bemerkt Rachel Veränderungen an Jamie. Der Junge scheint düstere Visionen zu haben und sagt schließlich etwas, was Rachel mehr als beunruhigt ...   Schreibstil:  Der Schreibstil von S.K. Tremayne hat mir gut gefallen. Der Autor schreibt in bildhaften Sätzen und die Geschichte lässt sich problemlos lesen. Manchem könnten die teilweise arg detaillierten Beschreibungen auch etwas zuviel des Guten sein. Ich fand es nett, hätte einiges aber nicht unbedingt benötigt. Charaktere:  Die Charaktere hat der Autor recht gut dargestellt. Auch wenn ich vieles nicht ganz glaubwürdig und erst recht nicht nachvollziehbar fand, hatte ich das Gefühl die Charaktere kennenzulernen. Lediglich David blieb mir leider die gesamte Geschichte hindurch zu blass.     Emotionen:  Die Emotionen hat S.K. Tremayne gut rübergebracht. Ich hatte besonders bei manchen Geschehnissen um Jamie Gänsehaut. Ansonsten gab es eine kleine Liebesgeschichte, die schon fast Kitsch - Niveau hatte und mich emotional nicht so wirklich überzeugen konnte.   Spannung:    Die Spannung war leider der Punkt in der Geschichte, der mich so gar nicht glücklich gemacht hat. Die Handlung wirkte häufig viel zu konstruiert auf mich, sodass ich manches einfach als nicht greifbar empfunden habe. Vorallem fehlte mir in manchen Momente die psychologische Spannung, die bei einem Thriller dieses Genres doch durchgängig gegeben sein sollte. Lediglich am Ende konnte mich der Autor wirklich überraschen und die Geschichte wurde für ein paar Momente doch noch spannend. Das war mir leider etwas zu wenig.   "Stiefkind" ist eine Geschichte, die mich nicht komplett überzeugen konnte. Die Idee fand ich sehr gut, aber in der Umsetzung gab es, meiner Meinung nach, zuviel Luft nach oben!

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  • Stiefkind

    Stiefkind
    blauerose1

    blauerose1

    15. March 2017 um 07:41

    Psychothrill an der atemberaubenden Küste Cornwalls - der neue Roman des Bestsellerautors von "Eisige Schwestern"! Rachel hat es endlich gut getroffen. Nach langen Single-Jahren hat sie den Anwalt David Kerthen kennengelernt und zieht mit ihm in sein Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Mit den besten Absichten, auch für Davids Sohn aus erster Ehe, den 9-jährigen Jamie, eine gute Mutter zu sein. Denn Davids erste Frau kam auf tragische Weise in einer der überfluteten Zinngruben an Cornwalls Küste ums Leben. Doch Jamie verändert sich, scheint von düsteren Visionen geplagt - und platzt schließlich mit einem Satz heraus, den Rachel nicht mehr vergessen kann: „ An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück." (Quelle: lovelybooks.de) Der Autor, den ich vorher noch nicht kannte, hat eine tolle Schreibweise, die einen sofort mitreißt! Anfangs war mir auch Rachel sehr sympathisch, ich gönnte es ihr, dass sie ihr Glück gefunden hatte. Der kleine Jamie hatte sofort mein Mitleid, er schien wirklich schwer traumatisiert und der Vater war mir von Anfang an ein wenig komisch. Man merkte, dass er was verbarg. Die Geschichte an sich war spannend und da wäre sicher mehr zu machen gewesen. Jedoch war ich dann von dem Schluss so enttäuscht. Das war dann einfach alles nur noch unrealistisch und komisch. Ich glaube, dass man mit einem anderen Ende viel mehr daraus machen hätte können. Schade!

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  • Schnarch.... ZZZ

    Stiefkind
    itchy1705

    itchy1705

    01. March 2017 um 21:41

    In dem Psychothriller Stiefkind von S.K. Tremayne geht es um Rachel, die zu ihrem neuen Ehemann David Kerthen und seinem Sohn Jamie in ein riesiges Anwesen bei den Morvellan-Minen zieht. Jamies Mutter ist vor zwei Jahren gestorben und seitdem verhält Jamie sich etwas komisch. Alles scheint perfekt, doch dann sagt Rachels Stiefsohn zu ihr "An Weihnachten bist du Tod und meine Mami kommt zurück" und ab dann beginnt ein Psycho-Spiel mit scheinbar tödlichen Folgen.Mich hat das Buch etwas enttäuscht, weil ich mir unter des Buchbeschreibung viel mehr vorgestellt habe.S.K. Tremayne geht viel zu sehr auf die Landschaft ein und schweift des öfteren ab zu der Geschichte der Kerthens, welche für mich zu uninteressant war. Ständig gab es Wiederholungen, die Gespräche drehten sich sehr oft um das Gleiche und immer und immer wieder wurde seitenlang die Landschaft beschrieben. Das hat komplett die Spannung aus dem Roman genommen und war stellenweise auch wirklich langweilig zu lesen.Die Charaktere in "Stiefsohn" sind jedoch ganz gut gelungen. Rachel wirkt sehr authentisch und schon von Anfang an etwas psychotisch. Nachdem sie von ihrem Stiefsohn ihren Tod vorausgesagt bekommt, wird sie zunehmend verrückter und Stück für Stück klärt sich auch ihre Vorgeschichte auf. Jamie wirkt wie ein verstörter Junge der seine Mutter vor kurzem verloren hat und immer weiter in eine Fantasiewelt abdriftet und die Realität nicht mehr von der Fantasie trennen kann. David ist scheinbar der perfekte Ehemann. Doch der Schein kann auch trügen.Was mir an dem Buch wirklich sehr gut gefallen hat, war die Atmosphäre. Durchgehend ist mir ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen und ich fühlte mich bedrückt. Diese Gefühle bringen nur sehr wenige Autoren zum Ausdruck und Tremayne hat es super umgesetzt. Vor allem Psychothriller leben von einer düsteren dunklen Atmosphäre und das wurde hier wirklich sehr gut zur Geltung gebracht.Zwischendurch hat das Buch jedoch sehr an Schwung verloren, durch die ewigen Landschaftsdarstellungen. Gegen Ende wurde es dann nochmal richtig spannend und ich konnte es kaum weglegen, da ich wissen wollte ob Rachel wirklich sterben wird und was es mit der angeblich toten Nina Kerthen, der Mutter von Jamie, auf sich hat. Jedoch wurde ich zum Schluss nochmal enttäuscht, weil alles sehr schnell aufgeklärt wurde und meiner Meinung nach hat ein bisschen der Höhepunkt gefehlt bzw. wurde dieser zu schnell abgeliefert und dann war das Buch auch schon zu Ende. Stiefkind von S.K. Tremayne ist für mich kein guter Psychothriller, den es sich lohnt zu lesen. Die schier unendlichen Landschaftsbeschreibungen haben einfach die Spannung zerstört. Ich kann es jedenfalls nicht weiterempfehlen. 

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  • Grandios psychotisch!

    Stiefkind
    Baerchen-Toni

    Baerchen-Toni

    28. February 2017 um 19:33

    Rachel Daly ist endlich am Ziel ihrer Träume angekommen. Aufgewachsen am sozialen Abgrung ist sie durch die Hochzeit mit dem 10 Jahre älteren David Kerthen nun das Mitglied eines uralten Familiengeschlechts. Neben eines prall gefüllten Bankkontos, welches Rachel für die Renovierung der riesigen Villa - nahe der still gelegten Minen - zur Verfügung hat, brachte ihr Angetrauter auch einen Sohn mit in die Ehe: Jamie mit den eisblauen Augen hat sofort ihr Herz gestohlen. Viele Dienstreisen des erfolgreichen Anwalt David, die geisterhafte Präsenz der verstorbenen Mutter von Jamie und eine üble Ankündigung in Bezug auf Rachels Tod an Weihnachten lassen dunkle Wolken über Cornwall aufziehen.. S. K. Tremayne hat mich schon mit seinem Erstlingswerk "Eisige Schwestern" überzeugt, aber bei diesem Thriller hat der Autor sich eindeutig noch einmal gesteigert. Sein Schreibstil ist außergewöhnlich bildhaft, sodass beim Lesen nicht nur ein einfaches Kopfkino, sondern ein regelrechter Horrortrip vor der geistigen Auge abläuft. Die Protagonistin durchlebt immense Angstzustände, die sich proportional zum Verlauf des Thrillers steigern und zeitweise ineinander überlaufen. Als Leser verliert man über kurz oder lang die Fähigkeit der korrekten Einschätzung der Situation und tappt mit Rachel gemeinsam durch ihren nicht enden wollenden Alptraum! Wunderbar vielschichtig werden die Hauptcharaktere vorgestellt mit einer Bandbreite von Engel zu Teufel, wobei kein "aktiv" handelnder Mensch die übermächtige Rolle der Landschaft mitsamt der schaurigen Minen überbieten kann. Die ehrwürdigen Ruinen haben schon so viel Leid gesehen, sodass sie logischerweise der perfekte Ort für das temporeiche Finale und seine überraschende Wendungen sind. Abschließend kann ich sagen, dass "Stiefkind" meine Erwartungen übertroffen hat und man hier wirklich gute Literatur geboten bekommt mit der extra Portion Gänsehaut und Wahnsinn. Es gibt eine absolute Kaufempfehlung meinerseits!

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  • Wenig Begeisterung

    Stiefkind
    LeseBlick

    LeseBlick

    27. February 2017 um 11:45

    Inhaltsangabe Rachel hat es endlich gut getroffen. Nach langen Single-Jahren hat sie den Anwalt David Kerthen kennengelernt und zieht mit ihm in sein Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Mit den besten Absichten, auch für Davids Sohn aus erster Ehe, den 9-jährigen Jamie, eine gute Mutter zu sein. Denn Davids erste Frau kam auf tragische Weise in einer der überfluteten Zinngruben an Cornwalls Küste ums Leben. Doch Jamie verändert sich, scheint von düsteren Visionen geplagt - und platzt schließlich mit einem Satz heraus, den Rachel nicht mehr vergessen kann: „ An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück." Meine Meinung Viele Leser werden von dem englischen Autor bereits seinen ersten Roman „Eisige Schwestern“ kennen. Dieser konnte mich damals vor allem durch seine sehr düstere und bedrückende Stimmung begeistern. Die Storys an sich und auch die Charaktere konnten mich nicht umhauen. Aber wie es oftmals so ist, gab es hingegen meiner Meinung auch viele positive und begeisterte Meinungen. Jeder Leser ist beim Lesen einfach auf der Suche nach einem Leseerlebnis und nicht jeder Geschmack ist gleich. Diesen Punkt sollte man bei eher kritischen Rezensionen immer beachten. Aber ich gebe Autoren gerne die Chance mich beim zweiten Anlauf zu überraschen. So war der Grundgedanke auch, als ich dieses Buch vom Verlag zugeschickt bekommen habe. Die optische Gestaltung gelingt sehr gut, man ist gespannt als Leser auf die Geschichte im Buch. Themen, die mir gut gefallen haben, war das Setting Cornwall. Meiner Meinung nach hervorragend für einen Psychothriller. Und auch dass David Kerthen der Erbe einer Minendynastie ist, fand ich interessant. Auch der kleine Junge im Buch, der sich sehr schnell als seltsam entpuppt hätte ein positiver Fakt im Buch werden können, aber irgendwie ist es dem Autor nicht gelungen mit irgendwem von den Charakteren in eine engere Verbindung zu treten. Mir waren die Beschreibungen zu blass und sehr schnell wurden mir sowohl der kleine Jamie, als auch sein Vater David und seine Stiefmutter Rachel unsympathisch. Wäre noch das Thema, warum wird Jamie zu einer Gefahr für Rachel. Hat er den Tod seiner Mutter nicht verkraftet, welche damals zu Weihnachten in den Minen verschwand und ertrank. Oder sind hier höhere Mächte im Spiel. Für mich war diese Thematik sehr vorhersehbar. Der Autor versuchte einen Spannungsbogen zu erschaffen, aber meiner Meinung wurde er nicht am Schopf gegriffen. Bei spannenden und gruseligen Elementen wurde gleich wieder umgeschwenkt in eine lahme Erzählweise. Die Sprache an sich ist leicht, für meinen Geschmack sogar zu leicht. Der Autor will Spannung durch kurze, knackige Sätze hervorrufen. Leider gelang dies bei mir nicht. Die vielen Ein- bis Zweiwortsätze waren nicht mein Fall. Auch die offenen Fragen, welche ziemlich zum Schluss erst geklärt wurden, waren wenig überraschend. Während des Lesens ahnte ich immer mal wieder in welche Richtung es gehen wird und so kam es letztendlich auch. ____________________________________________________________ Um mich begeistern zu können, hätte der Autor den Spannungsbogen ausbauen und vor allem halten müssen. Die Idee und das Setting waren optimal um viele Gruselelemente in die Geschichte einzubringen. Der Autor hat hier nicht alle Register bei einem Psychothriller ausgeschöpft, die ihm hätten zur Verfügung gestanden. Mein FazitAuch der zweite Roman des Autors konnte mich nicht überzeugen und nur wenig unterhalten. Der abgehackte Schreibstil und die sehr blassen und unsympathischen Charaktere waren einfach nicht meins. Ob es einen dritten Versuch mit dem Autor geben wird, ahne ich zu bezweifeln.

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  • Fesselnder Psychothriller

    Stiefkind
    WildeCharlotte

    WildeCharlotte

    21. February 2017 um 14:38

    An der düsteren Küste Cornwalls spielt der neue, fesselnde Psychothriller "Stiefkind" von S.K. Tremayne. Rachel, eine junge Frau mit schwieriger Kindheit, hat endlich ihren Traummann gefunden - den reichen Anwalt David Kerthen. Schnell zieht sie zu ihm und seinem Sohn Jamie in das Familienanwesen der Kerthens an die Küste Cornwalls. Ab dem Moment versucht Rachel, das in die Jahre gekommene Haus wieder wohnlich zu machen und Jamie, dessen Mutter in einer nahegelegenen Zinngrube ums Leben kam, eine gute Stütze zu sein. Doch schon bald wird aus dem fröhlichen Jungen ein verstörtes Kind, das von todbringenden Visionen geplagt wird. Was ist an den Vorhersehungen des Jungen dran? Wird Rachel tatsächlich - wie er es andeutet - an Weihnachten sterben? Und ist Jamies Mutter wirklich tot? Meine Meinung: Spannung von der ersten bis zur letzten Seite! Immer wieder gibt es unvorhersehbare Wendungen. Wer hier der Gute ist und wer der Böse, ist bis zum Schluss kaum erkennbar. Damit knüpft S.K. Tremayne an die Manier seines Bestsellers "Eisige Schwestern" an. Wer den Roman mochte, der wird auch "Stiefkind" verschlingen. Daumen hoch!

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  • Jamies Visionen

    Stiefkind
    Buchverschlinger2014

    Buchverschlinger2014

    19. February 2017 um 22:05

    S. K. Tremaynes Roman "Stiefkind" ist ein spannender und düsterer Psychothriller, der von der 1. Seite ein beklemmendes Gefühl beim Leser hervorruft. Rachel, eine junge Frau aus ärmlichen Verhältnissen, heiratet recht schnell den reichen Anwalt David und zieht zu seinem 9 jährigen Sohn Jamie in das alte Familienanwesen in Cornwell. Vor nicht einmal 2 Jahren starb Davids erste Frau und Jamies Mutter unter mysteriösen Umständen und seit dem verhält sich Jamie immer mal wieder auffällig. Er scheint Visionen zu haben, die sich scheinbar nach und nach tatsächlich zu erfüllen scheinen. Besonders merkwürdig hört sich Jamies letzte Voraussage "An Weihnachten wirst Du tot sein!" an. Rachel bekommt Panik und versucht mehr von der Vergangenheit herauszufinden. Doch nicht nur Jamies Verhalten ist mysteriös, sondern auch David scheint so einiges verbergen zu wollen und auch Rachel hat das ein oder andere Geheimnis in Ihrer Vergangenheit. Das Buch wird in der Hauptsache aus der Perspektive von Rachel erzählt, doch manchmal kommt noch Davids Sicht der Situation hinzu. S.K. Tremayne schafft es mit seinem Schreibstil ein beklemmendes Gefühl beim Leser hervorzurufen. Verstärkt wird dies durch den Countdown bis zum dramatischen Höhepunkt an Weihnachten. Auch wenn die Lösung für mich ein wenig überraschend kam, bleib die Spannung bis zum Ende erhalten.

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  • Ein lesenswerter Thriller mit kleinen Schwächen

    Stiefkind
    Krimine

    Krimine

    17. February 2017 um 23:48

    Die Fotografin Rachel schwebt im siebenten Himmel, nachdem sie den gut aussehenden und charmanten Anwalt David Kerthen kennengelernt hat. Bereits acht Wochen später heiratet sie ihn und zieht nach Cornwall, wo David mit seinem siebenjährigen Sohn Jamie in einem imposanten Herrenhaus lebt. Doch das gemeinsame Glück wird schon bald von der Vergangenheit überschattet. Denn nicht nur Jamie, der seine Mutter durch einen tragischen Unfall verloren hat, wird von Albträumen und Visionen geplagt, auch Rachel hat mit unwirklichen Erscheinungen zu kämpfen. Als dann auch noch Jamie behauptet, seine Mutter getroffen zu haben und zu wissen, dass Rachel Weihnachten nicht mehr lebt, überschlagen sich die Ereignisse. Plötzlich weiß niemand mehr, was Wahn und was Wirklichkeit ist und eine verhängnisvolle Entwicklung nimmt ihren Lauf. „Stiefkind“ ist nach „Eisige Schwestern“ der zweite Thriller des englischen Bestsellerautors und preisgekrönten Reisejournalisten S.K. Tremayne, der nach einem gemächlichen Einstieg allmählich in Fahrt gerät und mit einem undurchschaubaren Plot gut unterhält. Dabei sind es viele kleine Szenen, plötzliche Bemerkungen oder aufkommende Gefühlsregungen, die in ihrer Kombination dazu führen, dass die beiden Hauptpersonen immer unsicherer werden und Dinge wahrnehmen, die es so nicht gibt. Doch allein in einem großen abgelegenen Haus nehmen die Ängste überhand und die Grenze zwischen Fiktion und Wahrheit verschwimmt. Hinzu kommt, dass Rachels gut betuchter Ehemann nicht der ist, für den man ihn am Anfang hält und dass Jamie, sowie auch Rachel nach einem traumatischen Erlebnis in der Vergangenheit empfänglich für weitere Schicksalsschläge sind. Das alles wir von S.K. Tremayne in einem fesselnden Schreibstil erzählt und obwohl einige Passagen im Buch sehr konstruiert wirken und die Ausführungen über den Bergbau zu umfangreich sind, baut sich eine stetig steigende Spannungskurve auf. Fazit: Ein lesenswerter Thriller, der trotz kleiner Schwächen packende Lesestunden verspricht.

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  • Konnte mich leider nicht überzeugen

    Stiefkind
    gsimak

    gsimak

    12. February 2017 um 09:37

    Meine Meinung Ich habe vor einiger Zeit "Die eisigen Schwestern" aus der Feder des Autoren S. K. Tremayne gelesen. Mir ist somit der detaillierte Schreibstil schon bekannt. Das Stiefkind konnte mich jedoch nicht fesseln. Ich fand die Beschreibungen oftmals sehr ausschweifend. Die Küste Cornwalls wurde wunderbar beschrieben.  Genervt hat mich, dass ständig die dunklen blauen Augen, das blasse Gesicht und die schwarzen Haare des kleinen Jamie erwähnt wurden. Meiner Meinung nach hätte einmal gereicht. Für Rachel konnte ich keine Sympathie entwickeln. Ihre Dankbarkeit, es mit ihrem Mann David Kerthen so gut getroffen zu haben, fand ich stark übertrieben. Ich wusste nicht, was ich von dieser Frau halten soll. Sie war mir von Anfang an suspekt. Das änderte sich auch nicht im weiteren Verlauf der Geschichte.  Davids Liebe zu dem Anwesen in Cornwall konnte ich nicht nachvollziehen. In dem Herrenhaus herrschte eine düstere Atmosphäre. Viele schlimme Dinge sind passiert. Tragödien haben sich unter dem alten Kasten abgespielt. Davids Liebe zu Rachel konnte mich nicht überzeugen. Ich hatte das Gefühl, sie ist nur ein billiger Ersatz für seine verstorbene Frau.  Der Tod von Jamies Mutter birgt einige Geheimnisse. Man hat von Anfang an das Gefühl, dass es nicht mit rechten Dingen zuging. Jamies Voraussagen hätten wirklich gruselig sein können. Irgendwie hat es der Autor nicht geschafft, Spannung aufzubauen und zu halten. Immer wenn ich dachte, jetzt geht es richtig zu Sache, kamen wieder Beschreibungen der Landschaft oder von Jamies wunderschönen Augen. Die Ehe von Rachel und David kam mir sonderbar vor. Ihre   sadomasosistischen Einlagen  kamen mir fehl am Platz vor. Es wirkte auf mich wie ein verkrampfter Versuch, der Story etwas Erotik einzuhauchen. Beide brachten keinen Funken Wärme rüber. Die Story war mir zu langatmig. Fazit Ein Psychothriller, der sämtliches Potenzial in die Küsten Cornwalls verschossen hat. Protagonisten die mein Leserherz nicht erreicht haben. Sie konnten keine Persönlichkeit entwickeln, die mich ihnen näher brachte. Ich mag detaillierte Beschreibungen. Bei Stiefkind waren sie mir entschieden zuviel.  Leider scheint sich der Autor dieses mal etwas verzettelt zu haben. Ob mir das Ende gefallen hat? Ein Buch muss bei mir nicht realistisch sein. Ich schweife gerne in Welten ab, die im wahren Leben nicht erreichbar sind. Das Ende von Stiefkind war mir jedoch etwas zu weit hergeholt. Der Autor hat eine sehr guten Schreibstil. "Eisige Schwestern" konnte mich überzeugen. Stiefkind hat es leider nicht geschafft. Ich werde auch weitere Bücher von S. K. Tremayne lesen. Liegt es an meiner Leselaune? Liegt es am Buch? Das hier ist meine Meinung. Bildet Euch am besten selber eine. Mir haben schon oft Bücher gefallen, die andere Leser schlecht bewertet haben.  Danke  S. K. Tremayne

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