S. L. Grey

 3.4 Sterne bei 33 Bewertungen
Autor von Underground, Labyrinth der Puppen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von S. L. Grey

Cover des Buches Underground9781447266495

Underground

 (16)
Erschienen am 16.07.2015
Cover des Buches Labyrinth der Puppen9783865522542

Labyrinth der Puppen

 (17)
Erschienen am 06.02.2014
Cover des Buches The Ward9780857895868

The Ward

 (3)
Erschienen am 01.10.2012

Neue Rezensionen zu S. L. Grey

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Rezension zu "Underground" von S. L. Grey

Underground
LenaSilbernaglvor einem Jahr

Darum geht's:
Ein tödliches Grippevirus grassiert in den USA. Während Chaos um sich greift, flieht eine Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen in einen unterirdischen Luxusbunker – das Sanctum –, ihre eigene, sich selbst versorgende Welt. Doch schon bald befeuern Abschottung und Enge erste Spannungen unter den Bewohnern. Als der Erbauer des Bunkers tot aufgefunden wird, bricht Panik aus. Mit ihm ist der Code zum Öffnen der Türen verloren. Der Sauerstoff wird knapp. Die Wasservorräte schwinden. Der Kampf ums Überleben beginnt.

Das Buch:
Das Buch beginnt sehr spannend. Die Idee hinter dem Buch fand ich ebenfalls spannend. Der Virus, der die Menschheit in die Knie zwingen sollte klang vielversprechend. Nach einer Dystopie, die lesenswert erschien. Auch die Sache mit der Flucht unter die Erde klang zunächst sehr spannend. 
Alles beginnt mit den verschiedenen Personen, die sich ins Sanctum begeben. Das Buch selbst beginnt mit einem Prolog, der äußerst spannend ist und den Leser im Unklaren lässt. Das macht alles noch viel spannender und man möchte nach diesem Prolog wissen, wie es weitergeht und wie die Sache aufgeklärt wird. 
Leider war dieser Prolog dennoch auch verwirrend. Denn im nächsten Kapitel ziehen die Personen erst ins Sanctum ein, während sich die Personen im Prolog schon im Sanctum befinden. 
Auch die vielen Personen waren am Anfang verwirrend. Wobei die Verwirrung hier gut ist, auch die Graphik vor dem Buch hat geholfen. Denn hier sieht man die Abbildung des Sanctums mit den Wohnungen und ihren jeweiligen Bewohnern. 
Die einzelnen Bewohner sind sehr unterschiedlich, dennoch kann man nicht von Individualität reden. Leider haben es die Autorinnen es nicht geschafft die Figuren glaubwürdig erscheinen zu lassen. Die Figuren wirken leider sehr stereotyp, gerade für dieses Setting und für dieses Buch.
Das Buch ist in viele Kapitel unterteilt, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden. Dies finde ich an sich gut, auch dass verschiedene Personen des Sanctums zu Wort kommen anstatt immer nur einer. Das Problem dabei ist allerdings, dass einige Kapitel aus der Er- beziehungsweise Sie-Erzählperspektive geschrieben sind, während andere aus der Ich-Perspektive erzählt werden. Das fand ich sehr störend. Den Wechsel dieser beiden Perspektiven finde ich persönlich nicht gut gemacht, die Autorinnen hätten sich auf eine der beiden Perspektiven beschränken sollen. 
Auch der Virus hat mich gestört, denn leider kommt dieser nie aktiv zum Zug, obwohl ich das durchaus von diesem Buch erwartet hätte. Und auch, dass ich mehr Mitleid oder Mitgefühl mit den Figuren haben würde.
Leider wurden die Figuren weder liebenswert noch bedauernswert. Sie bleiben immer in ihren Stereotypen, die sie scheinbar nicht verlassen können. Obwohl jede Figur ein Entwicklungspotenziell hätte, wird dies nicht genützt. 
Das Buch hat mich am Anfang noch sehr interessiert. Das Virus, das Sanctum und die dystopische Welt. All das hat mich sehr interessiert und ich hatte mich eigentlich auf die Welt und das Leben unter der Erde gefreut, doch leider musste ich feststellen, dass dem nicht so ist. Das Buch war leider eine komplette Enttäuschung für mich. Obwohl ich dachte, dass das Buch vielleicht doch noch besser würde, so hat mich das Ende noch mehr enttäuscht. Und obwohl ich schlechte Bücher normalerweise abbreche, so hat mich doch interessiert, wer der Mörder ist. Doch leider war auch die Beantwortung dieser Frage genauso unbefriedigend wie das gesamte Buch selbst und sein Personal. 

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Rezension zu "Underground" von S. L. Grey

Das Buch ist nicht mal halb so gut, wie der Klappentext
Navi_M_Grayvor 2 Jahren

#NoShopping
Underground ist auch ein Überbleibsel, das den grossen Umzug überdauert hat.


"Ich hätte es wissen sollen,
dass dieses Buch nichts wert ist..."
– Navi M. Gray


In einem Satz Menschen verschanzen sich in einem Bunker unter der Erde, wo Klaustrophobie und etwas anderes ihnen zusetzen und bald der Erste stirbt.

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
NEIN.
2016 hatte ich ja  Das Labyrinth der Puppen von S. L. Grey zu lesen versucht. Das ging mir ja dermassen auf die Nerven, dass ich nicht sehr weit gekommen bin.
Hier haben wir das gleiche Szenario. Ein Buch mit wunderbarem Klappentext, dass sogar mich, die ich ja um die Unfähig von Sarah Lotz (Eine Autorin in diesem Gespann) wusste, dazu verleitet hat, den Autoren noch eine Chance zu geben. Es war die dritte und letzte Chance. Sarah Lotz'  Die Drei war ja schon eine regelrechte Zumutung mit dieser Leichenfledderei und dem Genremix. Daher war ich beim  Labyrinth der Puppen schon skeptisch und hier noch skeptischer, aber der Klappentext zog mich in seinen Bann!
Allerdings muss ich sagen, dass dieses Buch genauso schlecht geschrieben ist, wie die anderen beiden. Auch hier haben wir dieses Generve mit der direkten Rede:
- äusserte er, gab sie zu bedenken, sagte er, verneinte sie...
Und obwohl der Inhalt eigentlich spannend sein sollte, kommt keine Spannung auf. Allein die Sätze sind schon ohne Pepp. In diesem Buch war wirklich jeder gelesene Satz langweilig. Es packt einen überhaupt nicht. Die Figuren sind so kurz und knapp geschildert, dass eine Identifikation, Sympathien oder Abneigungen gar nicht erst entstehen können. Man hat zu wenig Material, um sich eine Meinung bilden zu können.
Natürlich geht es um einen Bunker, in dem mehrere Menschen leben, aber dieses Gehopse zwischen den einzelnen Figuren nervt. Besonders weil man kaum Hintergrundinformationen zu den Personen hat. Doch handelt jedes Kapitel von einer anderen Person. Man muss sich erst reinlesen, bis man kapiert, um wen es genau geht und in welcher Beziehung zu wem diese Person steht.
Wenn ich ein Buch lese, will ich vorwärts kommen und nicht erst puzzeln müssen - oder mir Notizen machen und ein Personenregister anlegen müssen.
Kurz gesagt, S. L. Grey haben eine langweilige und anstrengende Art zu schreiben. Und jetzt kann ich sagen, es liegt definitiv NICHT an der Übersetzung.
Das Apartment hat auch einen fesselenden Klappentext, und ich hätte es fast gekauft - werde diesen Fehler aber nicht noch einmal begehen. Drei Chancen für einen Autoren sind genug. 

Spoiler - Gedankenstütze für mich
Nie wieder ein Buch von Sarah Lotz und/oder S. L. Grey kaufen. STAY AWAY!

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Rezension zu "Underground" von S. L. Grey

Wenn eine Seuche dein kleinstes Problem ist
dominonavor 3 Jahren

zwei Autoren stellen sich vor, wie Menschen in Extremsituationen reagieren und das klappt in ihrem Erstling gar nicht mal schlecht. Das Konfliktpotential ist von Anfang an im Bunker vorhanden. An einigen Stellen hätte ich mir allerdings mehr Ausführungen gewünscht, manche der Personen sind zu kurz gekommen. Ich mochte den Schreibstil, auch wenn er manchmal etwas hektisch war. Ich hatte insgesamt aber mehr erwartet, gehofft, dass es etwas besonderes ist, aber leider war es das nicht.

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