S.A. Bodeen

 3.9 Sterne bei 72 Bewertungen
Autor von Überleben, Nichts als überleben und weiteren Büchern.

Alle Bücher von S.A. Bodeen

Überleben

Überleben

 (82)
Erschienen am 16.05.2011
Nichts als überleben

Nichts als überleben

 (31)
Erschienen am 17.08.2015
Nichts als überleben

Nichts als überleben

 (0)
Erschienen am 08.06.2018
The Fallout (The Compound)

The Fallout (The Compound)

 (1)
Erschienen am 24.09.2013

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GrauerVogels avatar

Rezension zu "Nichts als überleben" von S.A. Bodeen

Durst, Einsamkeit und Haie
GrauerVogelvor einem Monat

Robie lebt auf der abgelegenen Insel Midway. Während eines Besuchs bei ihrer Tante in Honolulu entscheidet sie spontan und ungeplant, früher wieder nach Hause zu fliegen. Das Flugzeug stürzt in den Pazifik - und Robie stand nicht auf der Passagierliste. Allein in einem Rettungsfloß treibt sie auf dem Meer, ohne dass jemand nach ihr suchen würde.

Natürlich kann ich über das Buch nicht viel sprechen, da es so kurz ist.

Robie war mir als Charakter anfangs nicht so sympathisch, weil sie so völlig anders ist als ich, sehr girlymäßig. Im Verlauf macht sie aber eine Entwicklung durch.

Gut geschildert fand ich Robies psychischen Zustand, der sich früh dramatisiert und dann immer weiter steigert. Im Verlauf des Buches wird sie geradezu wahnsinnig, womit ich nicht gerechnet hatte und was mich dann sehr positiv überrascht hat. Ein Aspekt davon war jedoch von Anfang an so offensichtlich, dass mich die Auflösung dann nicht mehr überrascht hat, dennoch gut gemacht.

Der Plot ist leider die Schwäche des Buches, was nie gut ist. Allerdings muss man sich schon anstrengen, um aus der Ausgangssituation überhaupt einen Plot rauszuholen, denn Robie treibt in ihrem Floß auf dem Meer und im Grunde war es das ja auch schon. Wie sie ins Flugzeug kommt und wieso niemand das weiß ist natürlich sehr konstruiert und auch vieles andere ist wenig glaubwürdig und sehr gestellt. Überhaupt die Tatsache, dass sie überlebt ist im Grunde unglaubwürdig, allerdings hat es solche Fälle ja schon gegeben, das kritisiere ich also nicht, auch wenn es sich nicht gut liest. Der spätere Verlauf, wo sie nicht mehr im Floß ist, ist dagegen stärker und besser geraten. 

Außerdem sei erwähnt, dass in diesem Buch Tiere zu Schaden kommen. Da gibt es nur ein paar wenige Szenen, aber mir gefällt sowas überhaupt nicht. Das ist aber keine Kritik, nur eine Warnung für alle, die sowas nicht lesen möchten.

Ein Buch mit schwachem Plot, aber die Autorin schafft es tatsächlich Spannung und Drama aufzubauen, dafür hat sie meinen Respekt. Insgesamt ganz okay für zwischendurch, am Ende halten sich große Schwäche und große Stärke die Waage.

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mandalottis avatar

Rezension zu "Nichts als überleben" von S.A. Bodeen

Tolles Jugendbuch
mandalottivor 5 Monaten

Ich fand die Geschichte toll. Man leidet und fiebert mit der Hauptprotagonistin mit und hofft und bangt. 

Am Anfang erscheint sie etwas nervig, aber das gibt sich relativ schnell.
Diese Geschichte ist schön und traurig zugleich. 

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GrauerVogels avatar

Rezension zu "Überleben" von S.A. Bodeen

Nicht irre spannend, macht aber neugierig
GrauerVogelvor 2 Jahren


Seit ein Atomkrieg die Welt vernichtete, lebt Eli mit seiner Familie in einem Bunker, den sein Vater in weiser Voraussicht erbauen ließ. Doch allmählich werden die Nahrungsmittel knapp und Elis Vater immer seltsamer. Irgendetwas ist nicht in Ordnung - und Eli will herausfinden, was das ist.



Eli ist ein sehr interessanter Hauptcharakter, da er eigentlich keine besonders sympathische Person ist. Dennoch kann man sich in ihn hineinversetzen und er reflektiert sein eigenes Verhalten recht gut. So verändert er sich auch im Laufe des Buches, ebenso wie die Beziehung zu seinen Schwestern. Die Charaktere fand ich allgemein gut dargestellt, nur konnte ich seine Schwestern ab und zu nicht auseinanderhalten, was aber eben daran lag, dass Hauptfigur Eli sich auch nicht sonderlich für die beiden zu interessieren scheint und selbst nicht viel über sie weiß.
Der Bunker ist kein klassischer Betonkeller, wie man sich eben einen Bunker so vorstellt. Er ist mit vielen Annehmlichkeiten ausgestattet und einer Menge Technologie, die ein langes Überleben dort unten sichern soll. Jedoch treten damit zunehmend Probleme auf, was die Lage der Familie zusehens verschlechtert.
Nach vielen Jahren inneren Abschottens und Desinteresses, beginnt Eli plötzlich, sich für all die Vorgänge zu interessieren und beginnt Nachforschungen anzustellen.
Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Es werden immer wieder Dinge angedeutet oder erwähnt, aber zunächst nicht weiter erklärt. Das führt dazu, dass man sogartig immer weiterlesen muss, um herauszufinden, was es damit auf sich hat. Einige dieser Fäden laufen jedoch meiner Ansicht nach ins Leere, was ich sehr schade finde. 
Trotzdessen finde ich nicht, dass das Buch wirklich als "Thriller" bezeichnet werden kann, denn dafür fehlt mir der Nervenkitzel. Es ist weniger Spannung, die einen als Leser antreibt, sondern viel mehr Neugier und für mich ist das ein großer Unterschied. 
Zudem waren manche Dinge wirklich vorhersehbar und im Grunde von Anfang an klar. Aber ich denke, dass sich das bei diesem Ausgangsszenario auch kaum vermeiden lässt.

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