S.A. Bodeen Überleben

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Inhaltsangabe zu „Überleben“ von S.A. Bodeen

Seit sechs Jahren lebt Eli mit seiner Familie in einem Bunker, den seiner reicher Vater hat bauen lassen – kurz bevor die USA einem nuklearen Anschlag zum Opfer fielen. Zwar sind er und seine Schwestern jetzt in Sicherheit. Aber ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt wird Eli das Eingesperrtsein zunehmend unerträglicher. Die Lage spitzt sich zu, als die Lebensmittel knapp werden und Eli immer häufiger mit seinem Vater aneinander gerät. Welches Geheimnis verbirgt er? Und stimmt es wirklich, dass es außer ihnen keine Überlebenden gibt?

Volle Rezi gibt's hier: http://pieni-lepakko.blogspot.de/2016/09/rezension-uberleben.html#more

— GrauerVogel
GrauerVogel

Ein packender Thriller über ein Leben im Bunker

— Ecke100
Ecke100

Gute Idee, leider mit einigen Schwachstellen

— -Bitterblue-
-Bitterblue-

Apokalyptische Welt! Wow, habe es in einem Rutsch gelesen, super spannend und beklemmend!!! Bin total überrascht wie gut es war!!!

— Federzauber
Federzauber

Ganz Nett für zwischendurch :)

— Naddy111
Naddy111

Dieses Buch war einfach nur mega spannend, erschreckend und überraschend.

— Summer-Sarah
Summer-Sarah

Genial, philosophisch, erschreckend!

— QueenDebby
QueenDebby

Originell und absolut spannend!

— -Lesemaus-
-Lesemaus-

Ich fand es spannend und interessant.

— Frl-Jette-Babette
Frl-Jette-Babette

sehr spannendes Buch mit einem unerwartetem Ende.......

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Nicht irre spannend, macht aber neugierig

    Überleben
    GrauerVogel

    GrauerVogel

    16. September 2016 um 23:22

    Seit ein Atomkrieg die Welt vernichtete, lebt Eli mit seiner Familie in einem Bunker, den sein Vater in weiser Voraussicht erbauen ließ. Doch allmählich werden die Nahrungsmittel knapp und Elis Vater immer seltsamer. Irgendetwas ist nicht in Ordnung - und Eli will herausfinden, was das ist.Eli ist ein sehr interessanter Hauptcharakter, da er eigentlich keine besonders sympathische Person ist. Dennoch kann man sich in ihn hineinversetzen und er reflektiert sein eigenes Verhalten recht gut. So verändert er sich auch im Laufe des Buches, ebenso wie die Beziehung zu seinen Schwestern. Die Charaktere fand ich allgemein gut dargestellt, nur konnte ich seine Schwestern ab und zu nicht auseinanderhalten, was aber eben daran lag, dass Hauptfigur Eli sich auch nicht sonderlich für die beiden zu interessieren scheint und selbst nicht viel über sie weiß.Der Bunker ist kein klassischer Betonkeller, wie man sich eben einen Bunker so vorstellt. Er ist mit vielen Annehmlichkeiten ausgestattet und einer Menge Technologie, die ein langes Überleben dort unten sichern soll. Jedoch treten damit zunehmend Probleme auf, was die Lage der Familie zusehens verschlechtert.Nach vielen Jahren inneren Abschottens und Desinteresses, beginnt Eli plötzlich, sich für all die Vorgänge zu interessieren und beginnt Nachforschungen anzustellen.Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Es werden immer wieder Dinge angedeutet oder erwähnt, aber zunächst nicht weiter erklärt. Das führt dazu, dass man sogartig immer weiterlesen muss, um herauszufinden, was es damit auf sich hat. Einige dieser Fäden laufen jedoch meiner Ansicht nach ins Leere, was ich sehr schade finde. Trotzdessen finde ich nicht, dass das Buch wirklich als "Thriller" bezeichnet werden kann, denn dafür fehlt mir der Nervenkitzel. Es ist weniger Spannung, die einen als Leser antreibt, sondern viel mehr Neugier und für mich ist das ein großer Unterschied. Zudem waren manche Dinge wirklich vorhersehbar und im Grunde von Anfang an klar. Aber ich denke, dass sich das bei diesem Ausgangsszenario auch kaum vermeiden lässt.

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  • Gute Idee mit schlechter Umsetzung und mangelden Biokentnissen

    Überleben
    Cadiya

    Cadiya

    02. May 2014 um 14:02

    Die Idee an sich ist sehr gut. Da hätte man eine Menge draus machen können. Aber leider ist die Geschichte nicht nur recht durchsichtig, alles wir auch recht knapp abgehandelt. Ich hätte gerne noch mehr über das Leben in Bunker erfahren und darüber wie alles funktioniert. Die Energieversorgung ist mir noch ein Rätsel. Vor allem weil die mit Elektrizität extrem verschwenderisch umgehen. Aber der riesige Fehler bezüglich der „Ergänzungen“ hat  das Buch dann für mich endgültig ruiniert. Hat mich sehr gewundert dass ich das noch in keiner anderen Rezession gelesen habe. Mehr dazu unter Spoiler  Ab hier Spoiler    Es ergibt doch keinen Sinn Kinder zu bekommen um sie als „Nahrungsergänzung„ zu nutzen. Wie kommen die den auf so einen Mist? Eine schwangere Frau muss mehr als das hundertfache an Nährstoffen wie Proteine usw. zu sich nehmen damit das Kind überlebt und wächst als man im Endeffekt gewinnen würde wenn man das Kind nach der Geburt aufisst. Erst recht wenn das Kind danach auch noch 5 Jahre weiter groß gezogen und gefüttert wird. Da steckt man doch millionenfach viel mehr Nährstoffe rein als man raus bekommt. Und bei Klonen ist es das gleiche. Keines der Tierklone wie Dolly das Schaf ist schneller herangewachsen als ein normaler Schafembryo. Es bekam später nur schneller Verfallserscheinungen wie Arthritis. Wenn man hier nicht von einer abgefahrenen neuen Methode und Technologie ausgeht, für die es im Buch keinen Hinweis gibt, bringt das also auch nichts. Man ganz abgesehen von den ethischen Aspekten usw. die noch dazu kommen.  

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  • Rezension zu "Überleben" von S. A. Bodeen

    Überleben
    Aleena

    Aleena

    sehr spannend geschrieben.Wobei ich sagen muss das es sich ehr an Jugendliche richtet.Viel zu schnell vorbei,meinetwegen hätt ich auch gern noch 100 Seiten mehr sein dürfen.Hät zu gern gewusst was mit dem Vater passiert ist und wie die Familie nun draussen klarkommt.Hoffe hab nicht zuviel verraten,doch der Schluss war mehr als dürftig,deswegen ein Stern abzug.

    • 2
  • Eingesperrt in einem Bunker

    Überleben
    Frl-Jette-Babette

    Frl-Jette-Babette

    26. February 2014 um 10:34

    Inhalt: Seit sechs Jahren lebt Eli mit seiner Familie in einem Bunker, den sein reicher Vater hat bauen lassen kurz bevor die USA einem nuklearen Anschlag zum Opfer fielen. Zwar sind er und seine Schwestern jetzt in Sicherheit. Aber ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt wird Eli das Eingesperrtsein zunehmend unerträglicher. Die Lage spitzt sich zu, als die Lebensmittel knapp werden und Eli immer häufiger mit seinem Vater aneinander gerät. Welches Geheimnis verbirgt er? Und stimmt es wirklich, dass es außer ihnen keine Überlebenden gibt? Meine Meinung: Die Geschichte nimmt schnell ihren lauf. Es kommt sehr schnell zu der annähernden Katastrophe und damit die folge das Eli mit Familie in den Bunker eingeschlossen ist. Es geht in dem Buch auch über die trauer von Eli und dessen Zwillingsbruder Eddy. Denn Eddy hat es nicht mehr rechtzeitig zum Bunker geschaft. Es ist wahnsinn was der Vater sich alles erdacht hat um so viele Jahre im Bunker zu überleben. Die Geshichte wird in Ich-Form geschrieben, aus Elis Sicht. Es ist einfach zu lesen und die Geschichte nimmt immer spannend seinen lauf. Die Geschichte hat teilweise echt schockierende Entwicklungen die ich hier nicht weiter erläutern würde. Ich hatte zumindest meinen lesespaß, es regt zum Nachdenken an. Leider, weil es so viel Erschreckendes da gibt, kommt es teilweise unlogisch rüber, da leider auch nicht viel Wert auf Erklärung gelegt wurde. Zum Schluss ist es wirklich schnell beendet und stürzen viele Informationen auf einem ein. Leider alles viel zu schnell.Denn noch wars ein Gutes Buch für zwischendurch Fazit: Das Buch ist spannend, zum Ende hin zu schnell fertig und Teils unglaubwürdig. Aber dennnoch machts spaß zu lesen.

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  • Überleben

    Überleben
    joleta

    joleta

    26. February 2014 um 00:05

    Inhalt: Das Leben, wie Eli es kannte, gibt es nicht mehr. Er war neun, als sein Vater, ein milliardeschwerer unternehmer, ihn und seine Familie in einem bestens ausgestatteten Bunker in Sicherheit brachte. Die USA waren durch einen atomaren Angriff ausgelöscht worden und die Welt außerhalb des Bunkers hatte für Eli und seine Schwestern aufgehört zu existieren. Jetzt ist Eli fünfzehn, und ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt wird ihm das Eingesperrtsein immer verhasster. Außerdem macht er sich große Vorwürfe. Sein Zwillingsbruder Eddy und die Großmutter hatten es damals nicht mehr rechtzeitig geschafft, sich zu retten, und Eli glaubt, dass er daran schuld ist. Doch dann spitzt sich die Lage zu. Nicht nur, daß die Lebensmittel knapper werden – Eli macht sich auch Gedanken wegen seines Vaters, der sich immer merkwürdiger verhält und ihm wird klar: Er muß reagieren! Ich meine dazu: Spannend, spannend, spannend. Könnte mir dieses Buch gut als Vorlage für einen Film vorstellen. Die Geschichte beginnt im Prolog mit der Flucht in den Bunker und springt dann im ersten Kapitel sechs Jahre weiter. Zunächst lernt man Eli kennen und das Verhältnis, das er zu jedem einelnen seiner Familie hat. Man erfährt mehr über die Routine, die im Bunker zum alltäglichen Leben gehört und über Probleme, die sich einschleichen. Alles ist darauf ausgerichtet, das Überleben im Bunker für 15 Jahre zu sichern. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und hat in meinem Kopf die richtigen Synapsen zum Klingen gebracht, um als leiser Beobachter Elis Leben zu verfolgen. Das Buch ist in Ich-Form geschrieben und ich hatte das Gefühl, Eli nimmt mich an die Hand und zeigt und erklärt mir alles – inklusive Führung durch den Bunker. Dabei stieg die Spannung im Buch kontinuierlich an, ich mußte einfach wissen, was als nächstes passierte... Das Ende hätte noch ein wenig ausgebaut werden können - die Lösung kam dann doch sehr schnell, aber ich denke dafür, daß es ein Jugendbuch ist, war es durchaus angemessen. Ein Buch von dem ich sehr überrascht war und das ich eigentlich nur empfehlen kann. Es wird mich mit Sicherheit noch ein wenig weiter beschäftigen... 

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  • Überleben im Bunker.

    Überleben
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    09. January 2014 um 19:39

    Vor sechs Jahren flüchtete der nun fünfzehnjährige Eli in einen unterirdischen Bunker seines milliardenschweren Vaters - und ist damit wohl einer der wenigen Überlebenden des nuklearen Angriffs auf die USA. Leider hat es nicht seine ganze Familie in den Bunker geschafft: Seine Großmutter und sein Zwillingsbruder Eddy waren zu spät. Besonders der Verlust seines Bruders schwerzt Eli sehr, da er sich selbst die Schuld daran gibt, dass dieser nicht mit ihm überleben konnte. Mit jedem verstrichenem Tag, mit jedem Monat, mit jedem Jahr wird das Zusammenleben mit seiner Familie schwieriger und unerträglicher - seine Schwestern nerven Eli nur noch, mit seiner Mutter redet er nur selten und sein Vater fängt an, sich seltsam zu benehmen... Der Leser erfährt erst nach und nach mehr über die Hintergründe un Ereignisse der beschriebenden Situation - das macht das Buch am Anfang zu einer sehr spannenden und aufreibenden Erlebnis, dass viel Interpretationsraum für eigene Spekulationen lässt. Die Sprache des Romans ist einfach und dem jugendlicher Erzähler angepasst. Mit jedem Kapitel fängt man an, Eli mehr und mehr zu verstehen und zu dem, was er ist - und wieso er mit seiner Familie so umgeht. Als Eli dann anfängt, die Autorität seines Vaters zu hinterfragen, spitzt sich die Situation im Bunker immer mehr zu - es kommt zu Ereignissen, die mir als Leser den Mund offen stehen lässt und die ich mir für ein Jugendbuch kaum so ausgemalt hätte! Es gibt wenig Beschreibungen in dem Buch und selbst diese sind sparsam gesetzt - das ist gut so, denn so macht man sich als Leser ein eigenes sehr lebhaftes Bild von Elis Umgebung und den Figuren. So sparsam der Autor auch bei der Beschreibung der Szenerie ist, so wenig hätte er jedoch die restliche Familie auch noch aussparen müssen. Denn diese bleibt bis zum Schluss zwar skizziert, aber irgendwie klischeehaft: Lexie, die adoptierte große Schwester, die Eli nicht leiden kann und alles dafür tut, um von ihrem Adoptivvater geliebt zu werden und Terese, die "kleine Miss Perfect", die alles kann und immer die richtigen Entscheidungen trifft. Die Beweggründe der einzelnen Figuren sind nicht nur nicht nachvollziehbar sondern ändern sich auch so sprunghaft, dass es gegen Ende des Buches unauthentisch wird. Am meisten gestört hat mich die Mutter Elis, die ständig zwischen der Rolle der starken Frau und dem Bild der verzweifelten und bemitleidenswerten Frau hin- und herspringt. Das Buch wird dennoch sehr viele interessante moralische und ethische Fragen auf - und das auf eine Art und Weise, die fast schon unter die haut geht. Welche jedoch, werde ich nicht verraten, da dass schon fast wieder an einen Spoiler grenzen würde. Lediglich das Thema Atomkrieg, welches man ja vermuten könnte, wird nicht aufgegriffen. Warum auch immer. Nicht alles wird am Ende vollständig aufgelöst, aber das tut der Handlung gut, da so das Bild des Happy Ends etwas aufgelöst wird - wenn es denn eines gibt, was ich Euch natürlich AUCH nicht verrate, muhaha!  "Überleben" ist gegen meine Erwartungen kein gesellschaftskritischer Roman über Kriegstreiben und Survivalstrategien - stattdessen ist es genau das, was man erwarten sollte: ein Thriller. Man bekommt in dem Roman keine tiefschürfende und gut differenzierte Geschichte sondern gute und spannende Unterhaltung gepaar mit ethischen Fragen- was gut dazu führen kann, dass man das Buch von S. A. Bodeen ein paar Stunden (oder Tage) nicht aus der Hand legen können wird!

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  • Rezension zu "Überleben" von S.A. Bodeen

    Überleben
    Die_Buecherfresser

    Die_Buecherfresser

    21. December 2012 um 14:19

    "Packender Jugendthriller mit Gänsehautfaktor!" ** Inhalt: Eli ist neun Jahre alt, als seine Familie plötzlich in einen Bunker flüchtet. Sie flüchten vor einem Atomangriff in einen Bunker, den der Vater schon zuvor geplant hatte, denn bei Elis Familie handelt es sich um eine ziemlich reiche. Doch nach sechs Jahren beginnen in Eli Zweifel zu wachsen, er vermisst seinen Bruder und rätselt darüber, dass der Bunker erst in exakt 15 Jahren wieder seine Türen öffnet … ** Story 5 Spannung 5 Charaktere 4 Tiefgang 4 ** Meinung: Bei “Überleben” handelt es sich um einen (Endzeit-)Thriller für Jugendliche. Es geht darum, dass Elis Familie in einen Bunker flüchtet, um einem Atombomben Angriff zu entgehen. Doch nach sechs langen Jahre kommen Eli plötzlich Zweifel an der Geschichte des Vaters. ** Die Geschichte wird aus Elis Sicht erzählt. Die Familie flüchtete mit Eli in den Bunker, als er neun Jahre alt war. Dabei schafft es sein geliebter Zwillingsbruder nicht. Dennoch zieht sich die Familie in einen Schutzbunker zurück, um dem drohenden Atombombenangriff zu entgehen. Doch der Bunker hat eine Schließfunktion und öffnet sich erst nach 15 Jahren wieder. Dann setzt die Story nach sechs Jahren wieder ein. Langsam schleichen sich zur Routine immer mehr Probleme und Eli beginnt langsam an dem Bild seines Vaters zu zweifeln. Irgendetwas stimmt nicht und gerade dies versucht er herauszufinden … ** Ich spielte mit dem Gedanken, dort zu bleibe, um eine Weile zu lesen. Aber ich war zu ruhelos. Ich war bereit, weitere Entdeckungen zu machen, wenn denn weitere Entdeckungen zu machen waren. Und mein Bauchgefühl sagte mir, dass sie es waren. (Seite 56) ** “Überleben” ist ein ziemlich spannender Jugendthriller, der sich mit dem Thema Atomangriff beschäftigt. Der Roman thematisiert die Geschichte einer stinkreichen Familie, die auf einmal unter der Erde eingeschlossen wird. Dabei werden nach vielen Jahren nicht nur Probleme innerhalb der Familie sichtbar, sondern auch im Punkt Lebensmittel. Während der Protagonist nun 15 Jahre alt ist, beginnt dieser sich immer mehr zu wundern, über kleinste Fehler und Details im Bunker, darüber, dass er alles solange hingenommen hat. Der Autor verdeutlicht wie die unterschiedlichsten Charaktere sich verändern, mit einander umgehen und das Wort “Überleben” nach einer Weile ganz anders definieren. All diese Aspekte lassen “Überleben” authentisch wirken. ** Dadurch, dass Eli immer mehr Zweifel kommen, wird auch die Spannung extrem angehoben. Als Leser fiebert man mit. Eli ist als Hauptcharakter dagegen nicht so einfach. Ich mochte ihn, weil er anders war und sich zurück gezogen hat. Er geht auf seine ganz eigene Art und Weise mit dieser Situation um und spielt nicht den netten Sunnyboy. ** Das Ende hat mich dann davon überzeugt 5 Sterne für “Überleben” zu geben. Die Geschichte ist schockierend, beängstigend und verrückt zugleich. Im Laufe der Geschichte entwickeln sich immer mehr Details hervor, die wirklich grenzwertig, aber realistisch erscheinen, in der Not. Insgesamt wirkt “Überleben” so sehr authentisch. Es gibt zudem Spannung und einen ziemlich extremen Showdown, der es in sich hat. ** Ihre Augen füllten sich mit Tränen. »Er hat mir gesagt, dass Mom weiß, was er mit uns vorhat. Deswegen redet sie nicht mit ihm. Und sie weiß, dass sie ihn nicht aufhalten kann.« (Seite 167) ** Der Schreibstil ist einfach und gut zu lesen. Er passt zu einem 15 Jahre alten Jungen. Da die Geschichte aus Elis Sicht erzählt wird, wird sogleich auch die Spannung aufrecht erhalten. ** Das Cover ist im Grunde nichtssagend, ebenso wie der Titel. Es könnte sich um so vieles handeln. Genau dies ist aber der Punkt, wodurch eine Art Überraschungseffekt am Ende des Romans entsteht. ** Ich antwortete nicht. Mir schwirrte der Kopf. Ein Geheimnis drinnen. Das kam mir vertraut vor. Ich hatte es noch vor Kurzem gehört. Aber wo? Und wann? (Seite 233) ** Fazit: “Überleben” erhält von mit 5 gute Sterne. Die Geschichte ist ein spannender Jugend Thriller mit Gänsehautfaktor und einem recht überraschendem Ende.

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  • Rezension zu "Überleben" von S.A. Bodeen

    Überleben
    Rooney

    Rooney

    09. October 2012 um 15:31

    Das Thema das Buches finde ich sehr interessant. Ein milliardenschwerer Computerentwickler lässt für sich und seine Familie einen Bunker bauen, im Falle eines atomaren Angriffs. Protagonist ist der mittlerweile 15 jährige Eli. Als er 9 Jahre alt war kam es zu einem atomaren Anschlag und er flüchtete mit seiner Familie in den Bunker um dort die nächsten 15 Jahre abzuwarten, bis jegliche Strahlung verschwunden ist. Sein Zwillingsbruder und seine Oma haben es nicht rechtzeitig geschafft. Er macht sich Vorwürfe wegen dessen Tod und versucht keine Gedanken an seinen Bruder zuzulassen. Eli ist ein Eigenbrödler und beschreibt sich selbst manchmal als verzogenes Gör. Seitdem er im Bunker lebt, hat er niemanden mit bloßen Händen berührt und will auch nicht angefasst werden. Zuerst konnte ich mit Eli's Charakter gar nichts anfangen, er war arrogaten und gemein zu seinen Geschwistern. Schnell jedoch wurde er sympathischer und im Laufe des Buches nahm man seine charakterliche Entwicklung wahr, wie er vom verwöhnten Jungen zum verwantwortungsbewussten jungen Erwachsenen wurde. Ein weiterer wichtiger Charakter ist Eli's Vater, bei dem man von Anfang an weiß, dass er seiner Familie etwas verheimlicht. Er hat großes Interessen an Atomkriegen und -Waffen, weswegen er sich einen Bunker bauen ließ. In seinem Arbeitszimmer im Bunker befindet sich eine, mit Vorhängeschloss gesicherte Tür, von der niemand weiß, was sie dahinter verbrigt. Außerdem gibt es noch eine gelbe Tür im Bunker, die Eli immer meidet und mit der Zeit erfährt man auch was sich dahinter verbirgt. Die ersten 50 Seiten haben sich etwas gezogen und waren etwas langweilig, doch sobald Eli glaubt, dass sein Vater der Familie Informationen vorenthält wird es interessant und man möchte unbedingt erfahren um was es sich handelt. Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag verschlungen, weil es wirklich sehr spannend war.

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  • Rezension zu "Überleben" von S.A. Bodeen

    Überleben
    Kerry

    Kerry

    07. August 2012 um 20:54

    Vor sechs Jahren war es soweit - ein lang befürchteter Atomanschlag zerstörte Seattle und Umgebung. Milliardär Rex Yanakakis hat für sich und seine Familie vorgesorgt und einen Schutzbunker errichten lassen, in dem sie 15 Jahre leben müssen, bevor eine Strahlenerkrankung nicht mehr zu befürchten ist und sie wieder an die Oberfläche können. Doch nicht alle Mitglieder der Familie haben es geschafft rechtszeitig den Bunker zu erreichen, lediglich Rex selbst, seine Frau, sein neujähriger Sohn Eli, die fünfzehnjährige Terese und die elfjährige Lexi. Die Großmutter sowie Elis eineiiger Zwillingsbruder Eddy haben es nicht geschafft und sind wohl während des Anschlages gestorben. Nach fast sechs Jahren im Bunker hat sich eine Art Alltag eingespielt. Jeder hat seine Aufgaben und auch die Bildung der Kinder wird nicht vernachlässigt. Eli ist mittlerweile 15 Jahre alt und noch immer vermisst er seinen Zwillingsbruder jeden Tag, besonders in den Momenten, wenn er in einen Spiegel schaut und Eddy darin sieht. Doch nach und nach tauchen Probleme auf, die Rex anscheinend nicht richtig bedacht hat. Das vorhandene Vieh ist bereits vor einiger Zeit gestorben, denn es wäre Eddys Aufgabe gewesen, sich darum zu kümmern und auch das Mehl ist verdorben. Nach neuesten Berechnungen reichen die vorhandenen Lebensmittel gerade noch 8 Jahre, ein Jahr zu wenig. Im Notfall gibt es noch die gezüchteten Ergänzungen für die nötige Proteinzufuhr, doch daran mag niemand denken. Dann entdeckt Eli durch Zufall, dass es ein aktives W-Lan-Netz gibt. Haben die Menschen auf der Oberfläche überlebt und die Zivilisation wurde gar nicht zerstört? Es könnte jedoch auch eine Täuschung gewesen sein, denn als er das nächste Mal auf seinen Laptop schaut, ist das Netz nicht mehr vorhanden. Doch irgendetwas stimmt nicht im Bunker, wie konnte sein Vater entscheidende Fehler machen, die ihrer aller Leben gefährdet und was passierte wirklich? Kurze Zeit später hat Eli wieder W-Lan und erhält eine Nachricht von Eddy ... Ein überaus beklemmendes Jugendbuch! Der Plot des Buches wurde sehr detailliert erarbeitet, wobei der Leser jedoch immer wieder mit der Frage konfrontiert wird, wie es sein würde sechs Jahre in einem Bunker zu leben, ohne irgendwelche Kontakt zur Außenwelt. Die Figuren, allen voran Protagonist Eli, wurden sehr facettenreich und mit entsprechend überzeugenden Ecken und Kanten in Szene gesetzt, sodass sie mir überaus glaubhaft vorkamen. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, wobei ich mir an einigen Stellen etwas mehr Beklemmungen gewünscht hätte. Alles in allem kann ich nur sagen, dass mir dieses Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

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  • Rezension zu "Überleben" von S. A. Bodeen

    Überleben
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. June 2012 um 09:12

    Ein Atomanschlag und dann?????? Die Familie hat einen super Bunker, doch die super Durchdachte Lösung geht nicht auf, wie sie soll, was ist schief gelaufen? Und wann kann man wieder nach draußen? Kommt man überhaupt wieder raus? Eine sehr durchdachte Geschichte die man in einem Rutsch lesen muss weil sie einen mit zieht, da hätte ruhig noch mehr rein gepackt werden können, ich hätte weiter lesen können und das Ende....................... vollkommen unerwartet und unfassbar, aber richtig gut!

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  • Rezension zu "Überleben" von S. A. Bodeen

    Überleben
    Buchbahnhof

    Buchbahnhof

    25. March 2012 um 08:04

    Die Idee ist Klasse, aber etwas zu schnell umgesetzt. Das Buch hätte gut noch hundert Seiten mehr haben können, um der Geschichte etwas mehr Raum zu geben sich zu entwickeln. Alles in allem lässt dieses erste Buch der Autorin aber auf gute weitere Bücher hoffen. Die Geschichte wird aus Elis Sicht erzählt und man erfährt sehr viel über seine Gefühls- und Gedankenwelt. Diese ist zum Großteil schlüssig und nachvollziehbar. Allerdings fragt man sich schon das Eine oder Andere Mal, ob in einer solchen Situation, sechs Jahre eingesperrt in einem Bunker, wirklich noch solch ein fast normales Familienleben stattfinden würde. Wäre die psychische Belastung für alle nicht doch größer, so dass einige der Personen einen Knacks weg hätten. Die Familie wirkt zu beginn des Romans, als ob eine solche Situation normal wäre. Der Vater hätte auch etwas bedrohlicher dargestellt werden können. Der Leser erfährt, welche aberwitzigen Pläne dieser hat um das Überleben seiner Familie zu sichern. Irgendwie passt für mich die gezeichnete Figur mit diesen Plänen bis fast zum Ende des Buches nicht wirklich zusammen. Erst auf den letzten Seiten offenbart sich das wahre Gesicht des Vaters. In meinen Augen offenbart sich dem Leser etwas zu schnell, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Dadurch geht die Spannung ein kleines bisschen verloren. Auch der Vater gibt, meines Erachtens nach, die gesamte Geschichte etwas zu schnell zu, als Edi ihn mit seinen Erkenntnissen konfrontiert. Hier hätte man durchaus noch etwas mehr Spannung aufbauen können, wenn der Vater noch wieder Zweifel gestreut hätte und die Familie wieder ins Grübeln gekommen wäre, was nun wahr und was falsch ist. Dennoch habe ich jede Seite dieses Thrillers genossen. Man wird in einen Gefühlsstrudel geworfen, möchte mit keiner der Personen tauschen und fiebert mit, wie die Geschichte enden wird. “Überleben” ist ein flüssig zu lesendes Buch, welches mir zwei nette Lesetage beschert hat und zu dem ich gerne noch eine Fortsetzung lesen würde.

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  • Rezension zu "Überleben" von S. A. Bodeen

    Überleben
    Moena

    Moena

    05. February 2012 um 19:30

    "Immerhin habe ich noch einen von euch." Mit nur sieben Worten endete meine Kindheit. Ebenso wie der Rest der Welt. Die Geschichte wird aus der Sicht des fünfzehnjährigen Eli erzählt. Sechs Jahre ist es her, dass er mit seiner Familie in einen unterirdischen Bunker flüchtete, den sein milliardenschwerer Vater bauen ließ. - Die einzige Rettung vor einem nuklearen Angriff auf die USA. Doch zwei wichtige Teile seiner Familie fehlen: seine Großmutter, die er liebt, und sein Zwillingsbruder Eddy. Besonders der Verlust seines Bruders wiegt schwer auf Elis Schultern, denn er gibt sich die Schuld daran, dass er es nicht rechtzeitig in den Bunker schaffte. Das Leben, wie Eli es kannte, gibt es nicht mehr. Die Welt außerhalb des Bunkers hat aufgehört zu existieren. Doch das ist nicht alles. Zwar sind Eli und seine Schwestern in Sicherheit, doch das Leben im Bunker wird mit jedem verstreichenden Jahr unerträglicher. Als dann auch noch die Lebensmittel knapp werden, scheint die Situation zu eskalieren und Elis Vater benimmt sich zunehmend merkwürdiger. Eli wird klar: Er muss reagieren. Das Buch beginnt relativ seicht, mit dem "Einzug" der Familie in den Bunker. Elis Sprache ist einfach und lässt sich sehr gut weglesen. Dennoch ist die beschriebene Situation anfangs reichlich verwirrend, da man als Leser erst nach und nach die Hintergründe und die Details erfährt. Nachdem man einige Kapitel lang häppchenweise mehr über das Leben im Bunker erfahren hat, das mittlerweile bereits sechs Jahre andauert, und man sich halbwegs ein Bild von Eli machen konnte, legt die Geschichte dann stetig an Geschwindigkeit zu. Eli beginnt, die Entscheidungen seines Vaters zu hinterfragen, sogar an der Wahrheit seiner Behauptungen zu zweifeln. Die Situation im Bunker spitzt sich immer mehr zu und gipfelt schließlich im wahrsten Sinne des Wortes in einer Explosion. An Spannung mangelt es dem Buch also nicht und der einfache Erzählstil trug ebenfalls viel dazu bei, dass ich das Buch an drei Abenden durchgelesen hatte. Allerdings ist die Geschichte vorhersehbar. Ziemlich vorhersehbar. Im Grunde genommen fand ich nur wenige Überraschungen in der Story, das Geheimnis um den Bunker war mir schon beim Lesen des Klappentextes klar und das Rätsel, welches Eli am Ende des Buches lösen muss, hat man als aufmerksamer Leser sofort entschlüsselt. Zumindest den Teil, über den Eli selbst am längsten nachgrübelt. Ein weiteres Minus sind die Bilder der Figuren und des Bunkers selbst, die mir einfach nicht klar vor Augen erscheinen wollten. Ich wusste bis zum Schluss nicht, welcher Charakter wie genau aussieht und auch von den Räumen des scheinbar riesigen Bunkers hatte ich keine Vorstellung. Das alles hat mich allerdings weniger gestört. Man bastelt sich beim Lesen ganz automatisch eine eigene Vorstellung der Szenerie und im Grunde genommen ist ein genaueres Bild für die Handlung auch nicht notwendig. Viel störender empfand ich die extrem skizzenhaften Charaktere, an die man kaum wirklich herankommt und die alles in allem ziemlich klischeehaft wirken. Da ist die Mutter, die ihrem Mann scheinbar hörig ist und alles mit sich machen lässt. Es gibt Lexie, die adoptierte große Schwester, die Eli nicht leiden kann und alles dafür tut, um von ihrem Adoptivvater geliebt zu werden und Terese, die "kleine Miss Perfect", die alles kann und immer die richtigen Entscheidungen trifft. Und da ist Eli, der stille Beobachter, der Berührungen fürchtet und seine Emotionen hinter einer Mauer aus langen Haaren versteckt, bis er gezwungen ist, etwas an sich zu ändern. Die Beweggründe der einzelnen Figuren werden selten wirklich klar oder erscheinen unlogisch oder ändern sich so sprunghaft, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Am meisten gestört hat mich die Mutter, die zwischen der Rolle der starken Frau und dem Bild der verzweifelten, hoffnungslosen Kümmerfigur hin- und herspringt wie ein Flummy. Nichtsdestotrotz stecken ein paar interessante Gedankengänge in dem Buch, die vor allem moralische und ethische Fragen aufwerfen. So wird beispielsweise das Thema aufgeworfen, ob man Menschen klonen darf oder wie weit ein Mensch gehen würde, wenn alle verfügbaren Nahrungsquellen versiegen. Der Atomkrieg wird jedoch kaum thematisiert, was beim Lesen des Klappentextes eigentlich zu vermuten gewesen wäre. Die Handlung an sich rast ziemlich an einem vorbei, einzelne Situationen und Gedankengänge werden selten länger als ein Kapitel festgehalten - und jedes Kapitel ist nur ein paar Seiten lang. Viele Dinge werden nicht vollständig aufgelöst, sodass man die genauen Hintergründe nur als Mosaik mit vielen fehlenden Steinchen präsentiert bekommt. Das Ende hinterlässt den Leser dann schließlich mit einem ziemlich mulmigen Gefühl im Bauch. Denn die letzte halbe Seite ist wirklich fies! "Überleben" ist kein gesellschaftskritischer Roman, der Kriege und Probleme anprangert. Stattdessen ist das Buch genau das, was auf dem Cover steht: ein Thriller. Wer also keine tiefschürfende, hintergrundlastige Geschichte erwartet und wert auf einfache, schnelle Unterhaltung legt, kann sich mit dem Buch von S. A. Bodeen durchaus ein paar Stunden vertreiben. Bestenfalls im Dunkeln und bei Gewitter - Für die richtige Stimmung. ;)

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  • Rezension zu "Überleben" von S.A. Bodeen

    Überleben
    Neonsonne

    Neonsonne

    26. January 2012 um 09:13

    Der fünfzehnjährige Eli Yanakakis ist der Sohn eines mächtigen Milliardärs und flüchtet zusammen mit seiner Familie während eines Nuklearanschlags in den Bunker, den sein Vater für den Ernstfall unbemerkt über Jahre hat bauen lassen. Doch sein Zwillingsbruder Eddy schafft es durch unglückliche Umstände zusammen mit der Großmutter nicht rechtzeitig und beide müssen sterben.. . Eli ist ein schlauer Bursche mit einer geballten Ladung Ironie und beschreibt dem Leser aus seiner Perspektive das Leben im Bunker. Seit 6 Jahren schon lebt die Familie dort unten und langsam werden die Vorräte immer weniger. Obwohl der Vater an alles gedacht hat, gibt es doch Schwachstellen, die Eddy bemerkt. Die Persönlichkeit des Vaters verändert sich und grenzt zum Schluß an Wahnsinn. Warum zeugt der Vater weitere Kinder und sperrt sie ein? Plötzlich ist da eine Internetverbindung. Und das nach einem Atomanschlag? Eigentlich sollte doch niemand mehr leben.. . Ich empfand den Bunker als sehr bedrückend. Man kann sich nur schwer vorstellen wie es sein muß über Jahre hinweg eingesperrt zu sein, in dem Glauben die Menschheit wurde ausgelöscht. Ohne Tageslicht und Wetter, abgeschottet von der Außenwelt ist das Leben nur schwer zu ertragen. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier, bis einer aus der Reihe tanzt und nicht weitermachen will wie üblich.. . Bis auf ein paar wenige Momente ist das Buch eher ruhig geschrieben und einfach zu lesen. Etwas Spannung haben wir hier dem herrschsüchtigen Vater zu verdanken, der alles daran setzt, etwas zu vertuschen. Mir war die Geschichte etwas zu kurz. Kaum hat man sich angefreundet, ist es auch schon wieder vorbei. Ein gutes Buch, mehr aber auch nicht! . Lieblingsstelle: Ich schrei die Worte praktisch heraus. "Ein Ehemann, der neue Kinder züchtet, um sie an seine alten zu verfüttern!"

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  • Rezension zu "Überleben" von S. A. Bodeen

    Überleben
    Dupsi

    Dupsi

    28. September 2011 um 21:18

    Eli und seine Familie sind die einzigen Überlebenden eines Atomangriffs, Glauben sie zumindest. Eli's Vater, einer der reichsten Männer der Welt, hat eigens für seine Familie einen Bunker bauen lassen, in dem es an keinen Annehmlichkeiten fehlt. Während eines Campingausflugs scheint auf einmal die Welt unterzugehen und die Familie flüchtet sich hinter die sicheren Türen des Bunkers. Doch nicht die ganze Familie schafft es. Die Großmutter und Eli's Zwillingsbruder Eddy müssen zurückgelassen werden. Eli und seine Geschwister scheinen sich mit ihrem Leben zu arrangieren. doch dann treten auf einmal immer mehr Unregelmäßigkeiten auf, die Eli dazu bringen zu zweifeln. Warum bekommt Eli eines Tages plötzlich Zugang zum Internet, wenn die Welt doch zerstört zu sein scheint? Sagt sein Vater wirklich die Wahrheit? Ehrlich gesagt hatte ich mehr erwartet, als ich schließlich bekommen habe. Die Idee war gut, doch hätte man sie viel mehr ausweiten können, mehr auf die Emotionen der Beteiligten eingehen können. Mir war die Geschichte zu oberflächlich, vieles wurde angeschnitten, aber nicht weiter ausgebaut, was ich schade fand. Es kam auch nicht wirklich Spannung auf. Die Gleichförmigkeit, die in dem Bunker geherrscht haben muss, kam auch nicht richtig rüber. Auch das Ende ließ mich recht unbefriedigt zurück. Schade, denn ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut.

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  • Rezension zu "Überleben" von S. A. Bodeen

    Überleben
    Lesefee86

    Lesefee86

    25. September 2011 um 14:50

    Eli's Leben beschrenkt sich seit fast sechs Jahren auf eine Anzahl von begrenzten Quadratmetern. Jahre, die ihn einsam gemacht haben, denn auch wenn der Großteil seiner Familie in dem Betonbunker tief unter der Erde ist, fehlt doch der wichtigste Teil - sein Zwillingsbruder. Eli ist klar, dass er genauso wie seine Großmutter gestorben ist. Denn der Grund warum er mit seinen Eltern und Geschwistern hier lebt ist eine Atomkatastrophe. So zumindest hat es ihnen ihr Vater, einer der reichsten Männer des Landes, erzählt. Nun sechs Jahre nach dieser überstürzten Flucht aus einer Hütte, wächst in Eli der Unmut. Fragen häufen sich und es wird immer deutlicher, dass Vater Geheimnisse hat. Auch Eli's Schwestern scheinen zu glauben, dass nicht alles was ihnen in den letzten Jahren erzählt worden ist, der Wahrheit entspricht. Als klar wird, dass das Essen trotz penibler Vorbereitungen, zur Neige zur drohen geht, wendet sich sein Vater an Eli und bittet ihn um einen unglaublichen Wunsch. Immer bizzarer wird das Leben im Bunker und als Eli auf einem Laptop plötzlich Internet hat, kann er es nicht glauben. Und als ihn dann plötzlich noch jemand anchattet fällt er fast aus allen Wolken: es ist sein Zwillingsbruder Eddy, dem es gut geht in der "normalen" Welt. Eli konfrontiert seinen Vater mit dem was er erfahren hat und es beginnt ein erbitterlicher Kampf, in dem er versuchen muss sich und sein Familie aus dem Gefängnis zu retten... Die Geschichte des Buches ist wirklich interessant. Zu Anfang glaubt man auch wirklich, dass diese Familie die einzig Überlebende auf der Welt ist. Nach und nach aber wird auch dem Leser klar, dass nicht alles ist wie es scheint. Teilweise verliert das Buch in den Anfangskaptieln an Spannung und man erwartet mehr. Dennoch liest man weiter, da man doch wissen möchte was passiert ist. Die Spannung kommt zurück. Man erlebt wie das eingeengte Leben außer Kontrolle gerät und die Wahrheit klarer, zudem erlebt der Leser hautnah mit, wie Familienmitglieder plötzlich zu erbitterten Feinden werden.

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