S.A. Bodeen Nichts als überleben

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Inhaltsangabe zu „Nichts als überleben“ von S.A. Bodeen

Niemand weiß, dass sie in dem Absturzflugzeug war. Niemand wird kommen, um sie zu suchen. 'Und in dem Moment wurde mir klar, dass mir niemand sagen konnte, was schlimmer war. Weil es nicht schlimmer werden konnte. Ich war allein. In einem Rettungsfloß. Mitten auf dem Meer.' Robie stürzt mit einem Flugzeug über dem Pazifik ab. Max, der Co-Pilot, rettet sie in ein aufblasbares Rettungsfloß – dann stirbt er. Robie muss ihn über Bord werfen und treibt tagelang auf dem Meer. Allein. Gnadenlos den Naturgewalten ausgeliefert. Bis Max plötzlich wieder da ist. In ihrer Einsamkeit klammert sich Robie an ihn. Sie hat Angst. Hunger. Durst. Panik. Hoffnung? Nur ein Gedanke lässt sie nicht aufgeben: Sie will nichts als überleben. Ein aufwühlender Action-Thriller um einen dramatischen Überlebenskampf – nervenzerreißend bis zur letzten Seite.

Öde. Langweilig und Protagonisten heult nur rum. Nicht meins...

— 178km
178km

Ein ganz tolles, spannendes Buch. Es hat mich überrascht, aufgeregt, schockiert und begeistert !

— ClaraChristina16
ClaraChristina16

Bedrückend und so nah am Leben erzählt...

— Grinsekeks97
Grinsekeks97

Gute Geschichte mit etwas wenig Spannung.

— laurasleseecke
laurasleseecke

Spannend. Aber die Hauptperson benimmt sich meistens so unfassbar dämlich das es einem die Lesefreude verdirbt.

— Cadiya
Cadiya

Ein wahrer Pageturner!

— SofiaMa
SofiaMa

Das Buch hat sich gut lesen lassen. Es war spannend und emotional.

— QueenSize
QueenSize

Der Titel "Robies Meeresführer" hätte besser gepasst. Bin froh das Buch doch noch überlebt zu haben. 2 Sterne - mit zu gedrücktem Auge...

— Cubey
Cubey

Sehr mitreißende Überlebensstory.

— Vanessa_kw
Vanessa_kw

Sehr enttäuschend für mich...was Story und Charaktere angeht...

— weinlachgummi
weinlachgummi

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Ein unglaublich gutes und spannendes Buch, welches jedoch stellenweise zu verstörend war um 5 Sterne zu geben. Auch ist es mal langwierig.

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  • Vom Anfang bis zum Ende spannend

    Nichts als überleben
    ClaraChristina16

    ClaraChristina16

    19. June 2016 um 14:50

    Ein Flugzeugabsturz, eine Überlebende in einem Rettungsboot, sonst nichts als Wasser. Klang für mich erst mal nach nichts Neuem. Zuerst dachte ich an Life of Pi, Schiffbruch mit Tiger, Lost oder sogar Türkisch für Anfänger, deswegen war ich dann auch so positiv überrascht als die Geschichte doch eine ganz andere war. Die Protagonistin ist erst 15 Jahre alt aber total mutig, ich konnte mich in sie hineinversetzen, mit ihr fühlen und fand die Geschichte auch so realistisch dass ich sie gut glauben konnte. Es war vom Anfang bis zum Ende spannend, ich habe die ganze Zeit mitgefiebert ob sie es schafft und was sie sich einfallen lässt um zu überleben. Manchmal war ich sogar richtig geschockt, aufgeregt und auch überrascht wenn etwas passiert womit ich nicht gerechnet hatte. Ich liebe es mir zu überlegen ob ich in bestimmten Situationen auch so mutig gehandelt hätte und überleben würde, von da her war dies ein perfektes Buch für mich. Es waren 57 Kapitel und Epilog, diese gingen jedoch immer nur über ein paar Seiten, von da her habe ich mir nach fast jedem Kapitel gedacht, eins geht jetzt noch und dann noch ein und noch eins…deswegen hatte ich es leider ganz schnell durch. Aber auch wenn das Buch insgesamt nur 221 Seiten hat, fand ich diese Länge gut. Es passiere immer wieder was anderes und die Spannung nahm nie ab. Ein wirklich ganz tolles Buch !

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  • Niemand weiß, dass sie in dem Absturzflugzeug war. Niemand wird kommen, um sie zu suchen...

    Nichts als überleben
    Strigoia

    Strigoia

    25. March 2016 um 19:39

    Inhalt:Robie verbringt ein paar Wochen bei ihrer Tante um der Abgeschiedenheit ihrer Heimat zu entkommen. Aber als ihre Tante arbeiten muss, soll Robie vorzeitig zurück nach Midway zu ihren Eltern. Nach ein paar flehenden Blicken darf Robie die restliche Zeit alleine in Honolulu bleiben. Nur läuft es nicht so, wie das junge Mädchen sich das vorgestellt hatte. Sie will zurück nach Hause und fährt zum Flughafen um mit dem Versorgungsflugzeug nach Midway zu fliegen. Doch nach einem schweren Fehler stürzt die Maschine ab. Der Co-Pilot Max und Robie schaffen es sich in ein Floß zu retten und treiben mitten auf dem Ozean... Und niemand weiß, dass Robie in dem Flugzeug saß...Meine Meinung:Zuerst muss ich eines sagen: Ich werde nie wieder im offenen Meer schwimmen! Da gibt es Haie! :DZu Beginn des Buches dachte ich, Gott ist das Mädchen dumm und naiv... Aber je mehr Seiten ich umblätterte umso fester wurde ein Gedanke: Weißt du wirklich, wie du reagieren würdest, säßest du ganz alleine in einem Floß auf dem Ozean?Robie hat zwar Max neben sich liegen, doch ist dieser selten bei Bewusstsein, sodass das junge Mädchen die meiste Zeit auf sich alleine gestellt ist. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie ich in dieser Situation reagieren würde, denn ich hoffe niemals in so eine Situation zu kommen!Robie hasst es im Meer zu schwimmen. Vorrangig wegen den Tigerhaien. Und diesen Punkt kann ich sehr gut nachvollziehen. Auch wenn es bei uns keine Haie gibt, finde ich das Meer dennoch gruselig.Robie war mir von daher als Protagonistin wirklich sehr sympathisch.Nach und nach erfährt der Leser auch mehr über Max und wir finden heraus, wie wichtig Wasser ist..Robies psychische Gesundheitsveränderungen konnte ich sehr gut nachvollziehen und war beeindruckt von ihrem Mut und ihrem Willen zu überleben.Der menschliche Geist gibt uns viele Hilfestellungen um zu überleben!S.A.Bodeen hat ein schauriges Szenario entworfen, es in einen Jugendroman verpackt und ihre Netze in der Buchhandlung ausgelegt. Seid vorsichtig, wenn ihr in dieses Netz tappt, sonst zieht euch die Autorin auf den Grund des Meeres.Glaubt mir ihr Schreibstil hat diese Sogwirkung durchaus. Sie hält sich nicht bei unwichtigen Details auf, sondern steuert zielsicher auf den Höhepunkt des Buches zu. Und der hat mich Robie noch besser verstehen lassen und dafür gesorgt sie nicht mehr für ein verwöhntes Gör zu halten, wie zu Beginn des Buches...

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  • Pageturner!

    Nichts als überleben
    SofiaMa

    SofiaMa

    24. January 2016 um 19:34

    Mir gefällt das Cover wirklich gut. Man sieht einfach nur eine Menge Wasser, ein Schlauchboot und einen Hai. Es drückt also genau die Stimmung, die auch im Buch herrscht, aus. Der Titel passt auch, wobei er meiner Meinung nach etwas dramatisch ist.. xD Die Kapitel sind alle kurz. Okay, dieses Buch wollte ich anfangs eigentlich gar nicht haben, weil es mich nicht so angesprochen hat, obwohl es natürlich spannend klingt. Na ja, aber wie das Schicksal so manchmal spielt, landete es dann doch vor meiner Tür und ich muss sagen, ich bin ehrlich froh darüber, dass ich es jetzt doch lesen konnte. Die Protagonistin ist anfangs zwar noch extrem nervig, manchmal sogar so sehr, dass ich am liebsten in das Buch hineingekrochen wäre und sie geschüttelt hätte. Sie hat eigentlich alles, was ein Teenager sich wünschen könnte (Personen, die sie lieben und sie lebt auf einer Insel. Das heißt immer am Strand. AM STRAND! Gosh..), aber irgendwie merkt sie das nicht so und verhält sich sehr egoistisch. Sie stößt alles und jeden vor den Kopf und ist total undankbar. Aber, wie gesagt, ist das nur anfangs der Fall; mit fortschreitender Handlung wird sie dem Leser immer sympathischer (da ihr einfällt, dass sie sich eigentlich nicht beschweren kann). Auch die Spannung, die am Anfang noch so ein kleines bisschen fehlt, steigt mit der Zeit zuerst langsam an, bis das Buch zum absoluten Pageturner wird, sodass man es nur schwer aus der Hand legen kann. Dazu kommt, dass der Schreibstil der Autorin runter geht wie Öl, und auch die teilweise sehr kurzen Kapitel führen dazu, dass man das Buch in Null-Komma-Nichts durchhat. Außerdem passen die kurzen Kapitel auch zur Stimmung des Buches, denn je kürzer die Kapitel sind und je schneller man liest, desto hektischer wird man und kann sich so noch besser in die Protagonistin hineinversetzen. Generell kann man ab dem Punkt, wo das Flugzeug abgestürzt ist und Robie aus ihrer Trotzphase, oder wie auch immer man das nennen will, erwacht, gut mit ihr mitfühlen, da die Autorin es einfach versteht, dem Leser ihre Gefühle und ihren Gemütsstatus näherzubringen (man sollte das Buch übrigens nicht lesen, wenn man Halsschmerzen hat, weil der Hals sonst nur noch mehr wehtut, wenn man liest, wie durstig Robie ist..) Natürlich kann man sich denken, wie das Buch dann ausgehen wird, allerdings ist man trotzdem durchgehend gefesselt und kann nur schwer mit dem Lesen aufhören. Wenn überhaupt. Denn die Autorin hält viele Plottwists für den Leser bereit und besonders kurz vor dem Ende haut sie einen noch einmal richtig vom Hocker. Ich war hinterher richtig platt! :D Absolut ein Pageturner mit einer Protagonistin, die eine wirklich beeindruckende Wandlung durchläuft, und vielen unerwarteten Überraschungen. 5/5 Sterne.

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  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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  • Sticht hervor durch... nichts

    Nichts als überleben
    Cubey

    Cubey

    19. January 2016 um 23:08

    Um es kurz und schmerzlos zu machen: Es geht um Robie, einen doch sehr gewöhnlichen Teenager, welcher durch ihre rebellische Art  präsentiert wird. Nach einem Flugzeugabsturz dümpelt sie im Rettungsboot durch den Ozean und "kämpf ums Überleben".  Das einzige was hier ein Kampf war, war das Lesen an sich. Es hat keinen Spaß gemacht. Wirklich keinen. Bücher, vor allem Jugendbücher, zeichnen sich in meinen Augen dadurch aus das Charaktere eine Wandlung durch macht. Dass er durch etwas besonderes hervor sticht und das die Story etwas besitzt, dass mich dazu treibt es weiter zu lesen. Was mich bei diesem Buch aber dazu angetrieben hat es weiter zu lesen, war der Fakt das es aus 221 Seiten besteht und ich mich von so etwas nicht klein Kriegen lasse. Der Charakter- der einzige Charakter- ist Charakterlos und macht eine Wende durch, die wir alle wohl in der Situation machen würden. Robie sehnt sich nach dem Essen der Mutter und nach Wasser. Ich denke, dass würden wir auch alle in ihrer Situation machen. Die Handlung verfolgt einer To-Do-Liste die man wirklich abharken kann. Flugzeugabsturz? Check. Einsam auf dem Meer? Check. Keine oder unzureichende Überlebenskentnisse? Check Lexikon über die Meere vor Hawaii? Che- äh, was? Genau! Das Buch sollte eher "Robies Meeresführer" heißen. Ich weiß nach diesem Buch mehr über die Tigerhaie und Albatrosse vor den hawaiianischen Inseln, als über den Charakter oder ihre Geschichte. Keine Spannung. Keine Wandlung. Keine Leseempfhelung! Von mir gibt es, mit GANZ fest zugedrücktem Auge 2,5 Punkte. Die 0,5 Punkte gibt es hier bei für das Cover, welches ich einfach entzückend finde. Vollständige Rezension ist HIER zu finden. 

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  • ein sehr guter Jugendroman über eine extreme Situation

    Nichts als überleben
    Manja82

    Manja82

    14. January 2016 um 13:55

    Kurzbeschreibung Robie stürzt mit einem Flugzeug über dem Pazifik ab. Max, der Co-Pilot, rettet sie in ein aufblasbares Rettungsfloß – dann stirbt er. Robie muss ihn über Bord werfen und treibt tagelang auf dem Meer. Allein. Gnadenlos den Naturgewalten ausgeliefert. Bis Max plötzlich wieder da ist. In ihrer Einsamkeit klammert sich Robie an ihn. Sie hat Angst. Hunger. Durst. Panik. Hoffnung? Nur ein Gedanke lässt sie nicht aufgeben: Sie will nichts als überleben ... (Quelle: Beltz & Gelberg) Meine Meinung Robie ist bei ihrer Tante auf Hawaii zu Besuch als diese kurzfristig beruflich verreisen muss. Daher beschließt sie zu ihren Eltern, die als Biologen auf dem Midway-Atoll arbeiten, zurückzufliegen. Sie fliegt kurzerhand im Versorgungsflugzeug mit ohne dass ihre Eltern oder ihre Tante davon wissen. Da passiert es, das Flugzeug stürzt mitten über dem Pazifik ab. Der Co-Pilot schafft es noch Robie ins Rettungsfloß zu ziehen, dann stirbt er und Robie ist ganz auf sich alleine gestellt. Da niemand weiß, dass sie im Flugzeug gewesen ist, sucht auch niemand nach ihr. Es beginnt ein harter Kampf ums Überleben … Der Jugendroman „Nichts als Überleben“ stammt von der Autorin S.A. Bodeen. Für mich war dieser Roman der erste der Autorin und ich wurde hier vom Klappentext sehr angesprochen. Robie ist 15 Jahre alt und gerade bei ihrer Tante zu Besuch. Ihre Eltern sind Biologen und arbeiten auf dem Midway-Atoll. Robie rebelliert ziemlich gegen ihre Eltern, hat ein Nasenpiercing und eine Henna-Tattoo. Als ihre Tante Jilian kurzfristig verreisen muss ist Robie auf sich gestellt. Zuerst freut sie sich, klar, der Traum eines jeden Jugendlichen in Robies Alter, dann aber wird ihr doch mulmig zumute. Robie handelt gerne mal kurzentschlossen, denkt nicht so besonders über ihre Handlungen nach. So kommt sie schon auch in recht schwierige Situationen. Julian, auch AJ genannt, ist Robies Tante, die Schwester ihres Vaters, und sie steht Robie bei der Rebellion gegen ihre Eltern bei. Allerdings muss ich sagen auch sie reagiert ein wenig naiv als sie zusagt das Robie alleine bleiben kann. Robies Eltern sind Biologen und ziemlich oft unterwegs. Sie verlassen sich auf AJ und geben ihre Tochter in deren Obhut. Was dabei herauskommt können sie nicht ahnen. Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich leicht und lässt sich wirklich gut lesen. Es ist alles gut zu verstehen und man kann sich die Umgebung auch wirklich gut vorstellen. Die Handlung ist spannend gehalten. Es ist hier eine Extremsituation, der Robie ausgesetzt ist. Dafür ist es authentisch und glaubhaft. Aber ganz ehrlich ein wenig an den Haaren herbeigezogen ist der Plot schon. Die Reaktionen von Robie wirkten auf mich glaubhaft und alles ist durchweg nachvollziehbar. Das Ende ist gut und passt zur Gesamtgeschichte. Es schließt den Roman sehr gut ab und man kann das Buch letztlich mit einem guten Gefühl zur Seite legen. Wenngleich ich mir vielleicht ein paar mehr Seiten gewünscht hätte, das ist aber Geschmackssache. Fazit Zusammenfassend gesagt ist „Nichts als Überleben“ von S.A. Bodeen ein sehr guter Jugendroman über eine sehr extreme Situation. Die gut beschriebenen Charaktere, der jugendlich leicht lesbare Stil und eine Handlung, die spannend gehalten ist aber meiner Meinung nach ein paar Seiten mehr hätte vertragen können, haben mir hier sehr unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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  • Nichts als überleben

    Nichts als überleben
    weinlachgummi

    weinlachgummi

    18. November 2015 um 18:39

    Der Klappentext hat sich richtig spannend angehört. Ein Kampf ums Überleben, die eigene Stärke finden in Grenzsituationen. Die Geschichte hat mich etwas an Open Water erinnert. Und da ich die Situation dort schon sehr fesselnd und aufregend fand, habe ich gerne Ja gesagt, als mir das Buch angeboten wurde. Mit nur 221 Seiten ist das Buch recht kurz. Durch die vielen Kapitel, 57 plus Epilog, wurden die Seiten nicht immer voll ausgefüllt, somit war es noch mal weniger Text. Es ist schwer den Leser mit so wenigen Worten in eine Geschichte hinein zu versetzen und auch die Charaktere nahe zu bringen, oder allgemeiner gesagt ein Szenarium zu schaffen. Ich hatte große Probleme in die Geschichte hinein zu finden, in ihr aufzugehen. Vieles wirkte auf mich nicht vollendet, nur kurz angerissen. Wer aber gerne kurze Geschichten liest, wird dies nicht als Manko sehen. Für mich wirkte viel zu viel konstruiert. Die Geschichte floss nicht, sondern es war mir beim Lesen, als wollte die Autorin verschiedene Punkte abhacken. Die Charaktere konnten mich leider auch nicht überzeugen. Robie Mitchell ist die Hauptperson, sie ist ein typisch rebellischer Teenager. Ungewöhnlich ist, dass sie auf einer Insel aufwächst, nur mit Erwachsenen und ohne große Möglichkeiten der Kommunikation. In sie hinein versetzen konnte ich mich zu keiner Zeit. Auch war sie mir nicht sympathisch, um ehrlich zu sein, war sie mir ziemlich egal. Ich konnte keinerlei Beziehung zu ihr Aufbauen. Dafür bleib sie mir einfach zu blass.Sie hat in der Handlung eine große Entwicklung hingelegt, doch wirkte diese für mich einfach nicht echt, irgendwie zu konstruiert. Die Geschichte mit Max hat mir auch nicht gefallen, als wollte man noch unbedingt etwas "tragisch Romantik" einbringen Leider, leider kam auch keine Spannung bei mir auf. Und auch keine Gefühle, halt nein, die Baby Robbe tat mir ehrlich Leid, mir ihr konnte ich mehr mitfühlen als mit Robie. Gut gefallen haben mir die einzelnen Infos über die Tiere in der Region, die mit eingeflossen sind. Sehr schade fand ich, dass mal wieder auf die bösen Haie eingehauen wurde. Hier war es zur Abwechslung mal der Tigerhai, der öfters als Monster bezeichnet wurde. Ist es traurig, wenn ein Tigerhai eine Robbe frisst. Ja. Ist es seine Natur. Ja. Beschimpfen wir Menschen, die Fleisch essen. Nein. ( zumindest die meisten von uns). Warum mir dies so sauer aufstößt, alle Welt denkt, Haie seien so gefährlich und man sollte sie am besten abschlachten und genau solche Geschichten tragen dazu bei. Wer sich dafür interessiert, *hier* gibt es Infos über den Tigerhai und sein Verhalten . Fazit: Für mich sehr enttäuschenden. Ich konnte weder Spannung noch Mitgefühl empfinden. Die Geschichte wirkte auf mich zu konstruiert und gewollt. Die Hauptprotagonistin konnte keine Sympathie bei mir wecken. Vielleicht ist das Buch wirklich besser für die jüngere Zielgruppe geeignet.

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  • Wird Robie es schaffen?

    Nichts als überleben
    ClaudisGedankenwelt

    ClaudisGedankenwelt

    12. November 2015 um 12:55

    Inhalt: Robie ist gerade 15 Jahre alt und freut sich der Aufsicht ihrer Tante und Eltern ein paar Tage entkommen zu sein. Ihre Eltern wähnen sie bei der Tante auf Honolulu und ihre Tante glaubt ihre Freundin schaue täglich nach Robie. Als Robie jedoch merkt, dass alleine sein auch ganz schön gruselig sein kann, will sie mit dem Frachtflieger auf ihre Heimatinsel zu ihren Forscher-Eltern zurückfliegen. Doch Co-Pilot Max setzt sie nicht auf die Passagierliste und der Flieger stürzt über dem Pazifik ab. Max rettet Robie in ein aufblasbares Rettungsfloß und stirbt kurz darauf. Robie ist auf sich allein gestellt und den Naturgewalten, Hunger und Durst gnadenlos ausgeliefert. Wird sie überleben? Rezension: Dieses Buch ist schon durch sein Cover aufgefallen. Man sieht nichts als das blaue Meer des Pazifiks und ein kleines Rettungsfloß in gelb darauf. Dazu kommt der Umriss eines Hais im Wasser, der schon andeutet, dass es sich um dramatischen Lesestoff handeln wird. Und genau das bekommt der Leser hier auch. Doch zuerst lernt man Robie kennen, die mit ihren 15 Jahren natürlich gegen die Eltern rebelliert indem sie sich Cornrows flechten lässt und ein Nasenpiercing sowie ein Henna Tattoo verpassen lässt. Ihre Eltern sind Forscher und leben auf der kleinen Insel Midway. Derzeit ist sie bei der Schwester ihres Vaters, Tante Jilian, genannt AJ, auf Honolulu und sie unterstützt Robies Rebellion ein wenig indem sie zum Beispiel das frisch gestochene Nasenpiercing bezahlt hat. Als Tante AJ weg muss will sie Robie erst nach Hause schicken, doch lässt sich dann darauf ein, dass ihre Freundin nach Robie schauen soll. Dass diese kurz darauf absagt, bekommt sie nicht mehr mit, weil sie da schon unterwegs ist. Und Robie reagiert, wie es Jugendliche nun mal machen, und freut sich endlich auf sich gestellt zu sein. Doch dann wird es ihr doch zu unheimlich und sie beschließt nach Hause zu fliegen mit dem Frachtflieger. Richtig heftig wird es, als das Flugzeug in Turbulenzen gerät und das Triebwerk ausfällt. Der Flieger stürzt ab und Max zieht Robie an den Haaren ins Rettungsfloß. Der Pilot ist verschollen und wahrscheinlich tot. Max verstirbt kurz darauf auch und so ist das Mädchen völlig allein und auf sich gestellt. Hier ist der Autorin eine authentische Schilderung des Verhaltens einer 15 jährigen in so einem Extremfall absolut gelungen. Das sind genau die Reaktionen mit denen man rechnet bei einem Teenager und es war durchweg nachvollziehbar. Dabei wurde alles ohne zuviel drumherum erzählt, sodass es durchweg spannend bleibt und man sich nicht in ellenlangen Schilderungen verliert. Die Autorin hat alles gestrafft und fesselnd erzählt. Mir ist selten ein Buch untergekommen, das mit nur einer Protagonistin auskommt und dabei so fesselnd und spannend geschrieben ist. Fazit: Wer einen dramatischen Roman über das Schicksal eines jungen Mädchens lesen will, die als einzige Überlebende aus dem Flugzeug kam, der wird hier nicht enttäuscht werden. Ich vergebe hier: ★★★★☆

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  • Gefühlsgewaltig!

    Nichts als überleben
    LillianMcCarthy

    LillianMcCarthy

    02. November 2015 um 13:19

    Inhalt: Niemand weiß, dass sie in dem Absturzflugzeug war. Niemand wird kommen, um sie zu suchen ... »Und in dem Moment wurde mir klar, dass mir niemand sagen konnte, was schlimmer war. Weil es nicht schlimmer werden konnte. Ich war allein. In einem Rettungsfloß. Mitten auf dem Meer.« Robie stürzt mit einem Flugzeug über dem Pazifik ab. Max, der Co-Pilot, rettet sie in ein aufblasbares Rettungsfloß – dann stirbt er. Robie muss ihn über Bord werfen und treibt tagelang auf dem Meer. Allein. Gnadenlos den Naturgewalten ausgeliefert. Bis Max plötzlich wieder da ist. In ihrer Einsamkeit klammert sich Robie an ihn. Sie hat Angst. Hunger. Durst. Panik. Hoffnung? Nur ein Gedanke lässt sie nicht aufgeben: Sie will nichts als überleben ... Ein aufwühlender Action-Thriller um einen dramatischen Überlebenskampf – nervenzerreißend bis zur letzten Seite. (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Allein schon der Klappentext des Buches verursacht, dass sich eine Gänsehaut über meinen gesamten Körper ausbreitet. Wer nach dem Klappentext neugierig auf das Buch ist, der kann mit einem Kauf meiner Meinung nach gar nichts falsch machen.  Es erzählt die Geschichte von Robie, die nach einem Flugzeugabsturz ganz alleine auf hoher See in einem Rettungsboot ums Überleben kämpft. Das alles auf nur 220 Seiten, die Vorgeschichte mal mit eingerechnet. Die sind zwar wenig aber meiner Meinung nach genau richtig. Auf diesen Seiten ballt sich Spannung, viele Gänsehautmomente und ganze viel Hoffnung und man kann gar nicht anders: Man muss mit Robie mit fiebern, mitleiden und mit hoffen. Mit Robie kam ich relativ gut klar. Sie ist nicht meine Traumprotagonistin, ist ein wenig zu rebellisch und ist an die Sache mit dem Flugzeugabsturz teils mit zu viel Ironie und teils ein wenig unverständlich herangegangen. Nach einer Weile lernt man sie aber lieben gerade weil sie nicht hundertprozentig perfekt ist. Soweit ich das beurteilen kann, wurde das Geschehen nach dem Flugzeugabsturz sehr authentisch geschildert. Nichts wirkt überzogen oder verschönt, nichts zu grausam oder nicht von dieser Welt. Das ist auf der einen Seite ein riesiger Pluspunkt für mich, dennoch befinden sich in dem Buch viele Passagen, die meiner Meinung nach schwer in ein Kinder- und Jugendbuch passen. Beltz selbst gibt als Altersempfehlung ab 13 Jahren an aber ich musste während dem Lesen mehrmals schlucken und auch weinen und fand einige Teile wirklich sehr schlimm und unfassbar traurig. Leser sollten definitiv eine Gewisse Härte mitbringen und nicht zu nah am Wasser gebaut sein. Denn dieses Buch ist unglaublich gefühlsgewaltig und wie schon erwähnt auch mit einigen grausamen Sachen geschmückt. Trotzdem vermittelt Nichts als überleben eine lesenswerte Atmosphäre. Man ist ständig unter Spannung, wittert überall Gefahren und ist in Alarmbereitschaft. Und das, obwohl nicht wir im Schlauchboot sitzen, sondern Robie. Für mich gehört viel Talent dazu, die Gefühle, die Robie erleiden muss wiederzugeben. Ich bin also abgesehen von meinem kleinen Kritikpunkt absolut überzeugt von diesem Jugendthriller. Bewertung: Gefühlsgewaltig und absolut lesenswert für alle, die vom Klappentext schon angetan sind. Auf nur 220 Seiten bietet Nichts als überleben eine ganze Menge Spannung und Gänsehautfeeling und ist so für mich ein absolut lesenswerter Jugendthriller. Einziger Kritikpunkt sind für mich die teils sehr grausamen Stellen im Buch. Deshalb gibt es von mir 4 von 5 Füchschen.  Vielen herzlichen Dank an Beltz für das *Rezensionsexemplar. Mehr Rezensionen findet ihr auf missfoxyreads.blogspot.de!

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  • Ein Überlebenskampf

    Nichts als überleben
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    Die Eltern der 15-jährigen Robie sind Biologen und arbeiten derzeit auf dem Midway-Atoll. Robie ist zu Besuch bei ihrer Tante auf Hawaii. Als die Tante kurzfristig beruflich verreisen muss, beschließt Robie, zu ihren Eltern zurückzufliegen. Sie fliegt mit dem Versorgungsflugzeug mit, ohne vorher ihrer Tante und ihren Eltern Bescheid zu sagen. Mitten über dem Pazifik stürzt das Flugzeug ab. Der Co-Pilot Max kann Robie in das Rettungsfloß ziehen, doch dann stirbt er. Robie ist auf sich allein gestellt und niemand weiß, dass sie in dem Absturzflugzeug war. Ein harter Überlebenskampf beginnt. Mein Leseeindruck: Das Buch hat zwar nur knapp über 200 Seiten, aber trotzdem habe ich die Geschichte als sehr intensiv empfunden. Robies Schicksal hat mich wirklich mitgenommen und wird mich auch jetzt nach dem Beenden des Buches noch eine Weile beschäftigen. Die Geschichte hat mich sehr gefesselt. Sie ist einfach geschrieben, aber doch sehr packend und irgendwie mit Sog-Wirkung. Die Kapitel sind auch relativ kurz und lassen sich schnell "weglesen". Robie ist eine sympathische Protagonistin, und ich konnte sehr mit ihr mitfühlen. Wie authentisch bzw. wirklichkeitsnah die Geschichte ist, kann ich nicht beurteilen, aber mir kam Robies Überlebenskampf auf dem Meer doch sehr realitätsnah vor. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und hatte schöne bzw. spannende Lesestunden damit.  

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    • 2
    schuhbidu

    schuhbidu

    01. November 2015 um 14:25
  • Fesselnd und realistisch!

    Nichts als überleben
    Line1984

    Line1984

    Meine Meinung: Dieses Buch habe ich nur durch einen Zufall entdeckt, der Klappentext überzeugte mich sofort und ich war auf die Story mehr als gespannt. Man beginnt mit dem lesen und ist sofort mitten im Geschehen. Robie stürtzt mit einem Flugzeug über dem Pazifik ab, Max der Co Pilot rettet sie, stirbt allerdings kurz darauf. Tagelang treibt Robie auf dem Meer, völlig allein. Doch dann tauscht Max plötzlich wieder auf, Robie klammert sich in ihrer Verzweiflung an ihn. Ein einziger Gedanke lässt sie nicht aufgegeben sie will nichts mehr als überleben.... Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig, dadurch liest sich dieses Buch sehr angenehm. Ich bin quasi durch die Seiten geflogen, denn Robies Schicksal lies mich nicht mehr los. Die Charaktere hat die Autorin überaus realistisch und auch liebevoll gezeichnet. Robie ist ein toller Charakter den ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Sie wirkte auf mich unglaublich stark denn nicht jeder hätte dieses Szenario überlebt. Ich habe mit ihr gezittert und mit ihr gefiebert, ich habe wirklich inständig gehofft das sie dieses Unglück überleben wird. Die Handlung ist fesselnd und spannend beschrieben. Als ich mit dem lesen begonnen habe konnte ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Zusammenfassend lässt sich sagen, ist Nichts als Überleben ein gelungener Jugendroman über das überleben, der seinen Leser fesseln und bestens unterhalten kann. Mich konnte dieses Buch bestens unterhalten, klare Leseempfehlung für alle Leser des Genres. Fazit: Mit Nichts als Überleben ist der Autorin ein spannender und fesselnder Jugendroman rund um das Überleben gelungen der mich gut unterhalten konnte. Von mir bekommt dieses Buch 4 Sterne!

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    • 2
  • spannende Mischung aus Lost und Open water

    Nichts als überleben
    Faancy

    Faancy

    12. October 2015 um 07:58

    Der Leser weiß zu Beginn eigentlich schon worum es in dem kompletten Buch gehen wird und denkt vielleicht, dass es ziemlich langweilig werden wird. Doch dem ist absolut nicht so. Der Einstieg verläuft flott und ohne, dass man sich versieht befindet sich der Leser auch schon mit Robie in dem Rettungsboot. Innerhalb kürzester Zeit verwandelt sich "Nichts als Überleben" plötzlich in einen absoluten Pageturner, weil trotz des gleichbleibenden Schauplatzes eine enorme Spannung aufgebaut wird. Es passiert auch nicht viel im Buch, denn Robie versucht "einfach" nur zu überleben.  Mehr wird hier aber auch nicht benötigt. Das Buch spielt mit der Angst des Lesers und dieser Unruhe, die manch einer vielleicht verspürt, wenn er sich auf einem Schiff befindet. Die Tatsache, dass Robie sich mitten im Meer befindet, ist schon spannend und nervenaufreibend genug. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.  Der Schreibstil ist leider etwas anstrengend. Ich musste einige Sätze mehrmals lesen. Woran das genau lag, ist schwer zu sagen. Die Sätze waren teilweise verschachtelt und deswegen vielleicht nicht so einfach. Insgesamt stört es den Lesefluss allerdings nur ein bisschen. Viele Charaktere gibt es nicht. Eigentlich nur Robie und Max, wobei dieser nicht wirklich zählt. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt und dementsprechend bekommen wir alle Monologe mit, die Robie mit sich führt. Sie selbst ist, wie der Schreibstil auch, sehr anstrengend. Man muss dazu sagen, dass niemand nachvollziehen kann, wie sich das anfühlen muss, wenn man in so einer aussichtslosen Situation gefangen ist, doch manchmal wollte ich Robie anschreien, dass sie sich zusammenreißen soll und endlich handeln muss.  Insgesamt ist die Geschichte so realistisch wie möglich gestaltet. Es kam mir nicht an den Haaren herbeizogen vor. Es könnte durch aus so passieren. Würde ich einfach mal behaupten.  Das was mir besonders gut gefallen hat war, dass man so vieles lernt. Ich glaube, ich habe noch nie ein so lehrreiches Buch gelesen. Zwischen den Zeilen wird immer mal wieder Wissen eingestreut. Das ist nichts weltbewegendes, aber teilweise wirklich interessant und es passt so wunderbar in das Gesamtkonzept vom Buch.  "Nichts als Überleben" ist ein eiskaltes, spannendes und auf eine gewisse Weise auch sehr brutales Buch, das dem Leser viel Spannung und Aufregung bietet. Die Geschichte ist eine Mischung aus "Open Water" und "Lost" und weiß, wie sie den Leser packen kann. Zudem finden sich wirklich lehreiche Informationen darin, die zwischendurch eingebaut werden und auf den Punkt genau passen.  Der Schreibstil und die Protagonistin Robie sind leider stellenweise etwas anstrengend, was den Lesefluss ein wenig stört. Befindet sich aber alles noch im grünen Rahmen.  Alles in allem handelt es sich um ein tolles Buch, dessen Geschehnisse hoffentlich niemandem wirklich passieren.

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  • Solider Überlebensroman

    Nichts als überleben
    MissDuncelbunt

    MissDuncelbunt

    07. October 2015 um 17:57

    Inhalt. Robie stürzt mit einem Flugzeug über dem Pazifik ab. Max, der Co-Pilot, rettet sie in ein aufblasbares Rettungsfloß – dann stirbt er. Robie muss ihn über Bord werfen und treibt tagelang auf dem Meer. Allein. Gnadenlos den Naturgewalten ausgeliefert. Bis Max plötzlich wieder da ist. In ihrer Einsamkeit klammert sich Robie an ihn. Sie hat Angst. Hunger. Durst. Panik. Hoffnung? Nur ein Gedanke lässt sie nicht aufgeben: Sie will nichts als überleben ... Charaktere. Robie Mitchell lebt dort, wo andere Leute Urlaub machen - auf einer Insel im Pazifik vor Honolulu, ein Stück entfernt vom Festland und angewiesen auf ein Versorgungsflugzeug. Aber weil sie auf der Insel der einzige Teenager unter einem Haufen Erwachsener ist, verbringt sie die Zeit lieber bei ihrer Tante in Honolulu. Durch die frühzeitige Abreise ihrer Tante bleibt Robie allein in deren Haus, doch nach einem Überfall will sie nur noch nach Hause. Kurzfristig und ungeplant steigt sie in den nächstmöglichen Versorgungsflieger und begibt sich auf einen Höllentrip über dem Meer. Anfangs benahm Robie sich wie ein typischer Teenager: Sie jammerte viel und gab sich die größte Mühe, genau das Gegenteil von dem zu tun, was ihre Eltern ihr sagen. Abgesehen davon blieb sie farblos, bis sie etwa in der Mitte des Buches anfing, eine gewisse charakterliche Stärke aufgrund der Umstände zu entwickeln. Trotzdem konnte Robie bis zum Ende des Buches keinen wirklichen Charakter entwickeln. Der einzige Punkt ihrer Person, der mehrmals zum Tragen kam, war ihre Abneigung gegen Wasser, die der ganzen Geschichte einen zusätzlichen Aspekt der Spannung verleihen. Ich bin selbst kein allzu großer Fan von Wasser und konnte Robie da ganz gut verstehen, aber ihre Abneigung tendierte dann doch mehr Richtung Phobie und es wäre interessant gewesen, ob dahinter mehr steckte als das Wissen um Meeresströmungen und Tigerhaie. Meinung. Ich war sehr neugierig auf dieses Buch, denn die Autorin hat eines meiner absoluten Lieblingsbücher geschrieben. Da wollte ich natürlich wissen, ob sie mich mit einem weiteren Buch überzeugen kann.  Konnte sie zu 75%. Denn es hat mir zu lange gedauert, bis ich mit der Geschichte warm geworden bin. Bis Robies blasser Teenagercharakter von dem Ansatz einer inneren Stärke abgelöst wurde, hat es seine Zeit gebraucht. Mir ist klar, das für eine vernünftige Charakterentwicklung eine schwache Anfangsperson vorhanden sein muss, aber mir war diese schwache Anfangsperson eben ein wenig zu lange da. Dann nahm die Geschichte Fahrt auf und ich habe gelesen, gelesen, gelesen! Da war die Spannung, die ich erwartet habe und ich konnte das Lesen genießen. Abgesehen von einer Stelle - da sind mir einfach zu viele Tiere auf einmal gestorben. Fazit: Ein gutes Stück Spannung und Charakterentwicklung, das sich aufgrund der Länge gut für Zwischendurch eignet.

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  • Voller Thrill- und Gänsehautmomente

    Nichts als überleben
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    30. September 2015 um 13:11

    Klappentext „Robie stürzt mit einem Flugzeug über dem Pazifik ab. Max, der Co-Pilot, rettet sie in ein aufblasbares Rettungsfloß – dann stirbt er. Robie muss ihn über Bord werfen und treibt tagelang auf dem Meer. Allein. Gnadenlos den Naturgewalten ausgeliefert. Bis Max plötzlich wieder da ist. In ihrer Einsamkeit klammert sich Robie an ihn. Sie hat Angst. Hunger. Durst. Panik. Hoffnung? Nur ein Gedanke lässt sie nicht aufgeben: Sie will nichts als überleben ... Ein aufwühlender Action-Thriller um einen dramatischen Überlebenskampf – nervenzerreißend bis zur letzten Seite.“   Gestaltung Das Meer umspannt das gesamte Buch und spiegelt so natürlich sehr treffend die Thematik und den Inhalt des Romans wider. Vor allem auch durch das kleine gelbe Boot bzw. die Rettungsinsel. Auch dass die Schrift des Titels in Wasser/Wellenoptik gehalten wurde, finde ich sehr passend und in sich stimmig. Durch das viele Wasser zieht das Cover definitiv die Blicke auf sich!   Meine Meinung Direkt zu Beginn habe ich als Leser Robie und ihr bisheriges, alltägliches Leben kennen gelernt. Dieses war vor allem gekennzeichnet durch den Wunsch nach Normalität, denn Robie wohnt mit ihren Biologen-Eltern auf einer Insel weit abseits von jeglicher Zivilisation. Sie hat nicht mal einen Fernseher geschweige denn ein Handy. Kommuniziert wird mit der Außenwelt durch ein Satellitentelefon und durch den regelmäßig stattfindenden Versorgungsflug. Durch diesen gelangt Robie auch regelmäßig zu ihrer Tante, die mitten in der Stadt lebt und bei der sie Fernsehserien schauen, Starbuckskaffee trinken kann und so vieles mehr. Alles was ihrer Meinung nach zu einem normalen Teenagerleben dazugehört.   Als ihre Tante jedoch spontan geschäftlich verreisen muss und Robie zurück auf die Insel schicken will, sieht sie ihre Chance endlich ein wenig Freizeit ganz für sich alleine zu haben. Aber schon nach wenigen Tagen und einem unheimlichen Überfall auf Robie beschließt das junge Mädchen, doch nach Hause zu fliegen. Sie nutzt den nächsten Versorgungsflug, um mit diesem zur Insel zu gelangen. Doch dabei passiert das Unglück, das Flugzeug stürzt ab und nur die Piloten wussten, dass sie als Passagier an Bord war. Gemeinsam mit dem Co-Piloten Max überlebt sie in einer Rettungsinsel.   Ganz besonders spannend fand ich es Robies Charakterentwicklung und –wechsel zu durchleben. Von einem kleinen, aufmüpfigen Teenager, der sein Leben nicht zu schätzen wusste, wächst sie heran. Ihre Gefühle sind dabei sehr transparent und nachvollziehbar. Vor allem der abrupte Bruch zwischen ihrem alltäglichen Leben und dem Überleben auf See ist sehr emotional und ergreifend. Ihre Gefühle während des Absturzes sind sehr nachvollziehbar, da sie vom einen Gefühlschaos in das nächste schlittert. Genau so stellt man sich seine Gefühle bei solch einem Absturz vor!   Co-Pilot Max hingegen blieb sehr blass. Er hat auch nur eine kleinere Rolle gespielt, was ich ein wenig schade finde, da es im Klappentext so klang, als würde er wichtiger sein und mehr Raum in der Handlung einnehmen. So war es eher so, dass ich Max zum einen recht spät in der Handlung kennen lerne und kaum dass ich ihn kennen gelernt hatte, stirbt er.   Der Schreibstil von S.A. Bodeen führte mich dabei elegant durch die Handlung, da die Sätze nicht zu ausschmückend und lang formuliert waren, sondern der jeweiligen Situation angemessen. Auch die Länge des Romans mit gut 200 Seiten trägt dazu bei, dass man diesen Roman sehr schnell in eins weg lesen kann. Wer also auf der Suche nach einem kleinen Lückenfüller für Zwischendurch ist und auf Spannung sowie Herzrasen nicht verzichten möchte, dem kann ich „Nichts als überleben“ wärmstens empfehlen!   Fazit Mit „Nichts als überleben“ führt uns S.A. Bodeen an die Gefühlsgrenze. Die Bedeutsamkeit des eigenen Lebens, die Panik, wenn es darum geht zu überleben und das unglaubliche Herzrasen, das dabei den gesamten Körper erfasst, greift die Autorin sehr real auf. Ich habe mein Herz manchmal selber erst beruhigen müssen bevor ich weiter lesen konnte. Einziger Haken ist meiner Meinung nach, dass dem Co-Piloten eine zu kleine Rolle zukommt. Der Leser hat kaum Chancen ihn kennen zu lernen. 4 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband

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  • Interessant, aber zu wenig Spannung

    Nichts als überleben
    marimirl

    marimirl

    26. September 2015 um 21:57

    Inhalt: Robie lebt auf einer abgeschiedenen Insel. Einige Zeit verbringt sie bei ihrer Tante auf dem Festland. Als diese jedoch unerwartet weg muss, beschließt Robie wieder nach Hause zu fliegen. Niemand weiß, dass sie Passagier in dem Flugzeug war, das abstürzte. Meine Meinung: Ich habe das Buch in nur einer Nacht gelesen. Natürlich ist ein Grund, dass das Buch wirklich nicht sehr dick ist und daher nicht viel Zeit in Anspruch nimmt. Aber es lässt sich auch aufgrund des Schreibstils sehr schnell lesen. Der Stil ist eigentlich sehr einfach, die Sätze sind kurz. Die Kapitel sind sehr kurz und man hantelt sich relativ schnell von Kapitel zu Kapitel. Die Geschichte ist gut und interessant. Man erfährt, wir Robie kämpft um alleine nach dem Absturz zu überleben. So tragisch das auch ist, so unreal kam mir alles vor. Robie blieb relativ ruhig und gelassen. Man erfährt dann erst langsam, was wirklich genau geschehen ist und versteht einiges besser, obwohl man davor schon dachte, alles verstanden zu haben. Das beschränkt sich jedoch auf eine große Überraschung. Ansonsten fand ich das Buch trotz seiner dramatischen Geschichte sehr ruhig und unaufregend. Ich finde auch, dass es teilweise zu wenig in die Tiefe ging und das Ende viel zu schnell da war. Ich habe das Buch gerne gelesen. Es hat mir gefallen und ich fand es auch sehr interessant. Spannend kann ich jetzt nicht unbedingt sagen. Ich vergebe daher 3,5 Punkte.

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