In dem Buch berichtet der Ich-Erzähler, ein junger Mann, über einen Abschnitt, vermutlich nicht den einfachsten, seines Lebens. Er erzählt über ein Leben zwischen Psychiatrie und Straße, zwischen Psychopharmaka und Drogen. Die Erzählung wirkt so, als ob es mit einem emotionalen Abstand geschrieben worden ist. Der Erzählstil ist eher nüchtern und trocken.
Da die Geschichte biographisch zu sein scheint, vermute ich, dass dies der beste Weg für den Autor war, sich mit diesem schwierigen Kapitel seines Lebens auseinander zu setzten.
...für den Leser ist es anders, der Leser möchte die Geschichte erleben, spannend finden, reizvoll, lesenswert...
Zum Glück lies mich das Buch nicht kalt, Ich konnte die Stimmungen des Protagonisten nachfühlen, seine Denkweise verstehen... Ich sage zum Glück, weil sonst hätte mir die Geschichte weniger gefallen (und die wäre immer noch nicht ganz schlecht).
Aber es hat mir überraschend gut gefallen. Der Autor hat, nach meinem Geschmack, gute Fähigkeiten dazu, eine fesselnde Story zu erzählen.
Aber es hat mir überraschend gut gefallen. Der Autor hat, nach meinem Geschmack, gute Fähigkeiten dazu, eine fesselnde Story zu erzählen.
Ich fand "Einmal Abgrund und zurück" authentisch, bewegend und interessant zu lesen. In einem Zug habe ich das Buch durchgelesen, was bei mir ganz sicher dafür spricht, dass mich der Inhalt interessiert hat. Ich würde das Buch besonders denen empfehlen, die Interesse an Bücher über Menschen mit einem "holprigen" Lebensweg haben oder mit besonderen Schicksalen haben.
Rezension





