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TochterAlice

vor 11 Monaten

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wird die kleine Ella, als ihr Vater Will von einer Autofahrerin, die auf den Boden ihres Wagens statt auf die Straße schaut, totgefahren wird. Da ihre Mutter Alice auch nicht mehr lebt, ist sie nun ganz allein auf der Welt. Elternlos zieht nun zu ihren Großeltern, den Eltern von Will, die sich rührend um sie kümmern, aber auch nicht mehr die Jüngsten sind und sowieso nicht die Eltern ersetzen können.

Der Leser erlebt die Geschichte aus einer ungewöhnlichen Perspektive - nämlich aus der des toten Will. Dieser hatte seiner Tochter versprochen, sie nie mehr allein zu lassen und muss dieses Versprechen nun brechen.

Oder doch nicht? Gibt es für ihn eine Möglichkeit, ins Leben zurückzukehren, den Tod rückgängig zu machen? Oder kann er möglicherweise aus dem Reich der Toten mit Ella Kontakt aufnehmen, an ihrer Seite sein?

Ein interessantes Thema, dachte ich mir, mit einem geradezu metaphysischen Ansatz. In der Tat eine interessante, ausgesprochen ungewöhnliche Geschichte, doch leider war alles ein wenig zu sensationsorientiert aufgebaut.

Gerade zum Ende hin jagte eine Räuberpistole die nächste, wurde die Geschichte immer verwegener. Zudem kamen zu viele Tote darin vor für meinen Geschmack, mir hätte es besser gefallen, wenn sie sich aufs Wesentliche, also auf Will und Ella konzentriert hätte. Ein interessanter Gedanke zum Leben nach dem Tod, der leider ein wenig über das Ziel hinausgeschossen ist.


Autor: S.D. Robertson
Buch: Solange ich in deinem Herzen bin
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