S.G. Browne

 3.7 Sterne bei 60 Bewertungen

Alle Bücher von S.G. Browne

S.G. BrowneAnonyme Untote
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Anonyme Untote
Anonyme Untote
 (55)
Erschienen am 01.07.2010
S.G. BrowneAnonyme Untote: Eine Zombie-Liebesgeschichte
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Anonyme Untote: Eine Zombie-Liebesgeschichte
S.G. BrowneFated
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Fated
Fated
 (1)
Erschienen am 02.11.2010
S.G. BrowneBreathers: A Zombie's Lament
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Breathers: A Zombie's Lament
Breathers: A Zombie's Lament
 (0)
Erschienen am 24.02.2009

Neue Rezensionen zu S.G. Browne

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Dyst0pias avatar

Rezension zu "Anonyme Untote" von S.G. Browne

Zombies sind auch nur Menschen
Dyst0piavor 4 Monaten

Worum geht es?
Andy lebt im Weinkeller seiner Eltern, ist Witwer und Vater einer siebenjährigen Tochter. Außerdem ist er tot… genau betrachtet eigentlich untot. Von der Gesellschaft ausgeschlossen, findet er den einzigen Trost bei seinen Mit-Zombies. Allen voran bei der attraktiven Selbstmörderin Rita. Denn Zombies streben nach dem Selben, was ihre atmenden Pendanten ersehnen: Liebe!
Zombies sind auch nur Menschen…

Zombies haben es in der Romanwelt von S.G. Browne nicht leicht.
Sie haben keinerlei Rechte, müssen aber jede Menge Auflagen befolgen. Sie werden geächtet, beschimpft und manchmal aus reinem Spaß zerstückelt. Nachts werden sie wie streunende Hunde eingefangen und in Käfige gesteckt, wenn sie gegen die Ausgangssperre verstoßen. Sollten sie nicht von ihren Angehörigen fristgerecht abgeholt werden, werden sie an Versuchslabore gespendet, enden als Crashtest-Dummy oder werden in einen Zombie-Zoo gesperrt.

Andy ist so ein Zombie.
Bei einem Autounfall gestorben und nach der Einbalsamierung wieder auferstanden fristet er ein armseliges Leben im Keller seiner Eltern. Seine Mutter ekelt sich vor ihm und sein Vater hat nur noch Verachtung für seinen Sohn übrig. Die einzigen Personen, bei denen er sich noch wohlfühlt, sind die Mitglieder einer Zombie-Selbsthilfegruppe, genannt „Anonyme Untote“.
Hier wird klar, dass Zombies – genau wie die Atmer – weiterhin Gefühle haben. Zu den Gefühlen zählt unter anderem Liebe. Diese entsteht zwischen Andy und Rita, einer wieder auferstandenen Selbstmörderin.
Man erlebt mit, wie aus Andy und dem Rest der Gruppe ein rebellierender Haufen wird, die für sich die Rechte einfordern, die die Lebenden für sich allein beanspruchen.
Zudem kommen die „Anonymen Untoten“ auf den Geschmack von Menschenfleisch… Was nicht gerade zu ihrer Beliebtheit beiträgt.

Ich hatte mir mehr davon versprochen, als ich den Klappentext gelesen habe.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass es sich lohnt, das Buch zu lesen. Humorvoll und doch gesellschaftskritisch geht der Autor an die Geschichte heran. Durch die vielen kleinen Kapitel ist das Buch gut geeignet, auch in den knappsten Momenten der Ruhe gelesen zu werden. Man findet dadurch immer wieder gut in die Erzählung hinein.

 

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wortgefluesters avatar

Rezension zu "Anonyme Untote" von S.G. Browne

Stark am Anfang, schwach am Ende
wortgefluestervor 6 Monaten

Es ist in der Zeit des Hypes um Zombies und Apokalypse wohl eine Art von Ironie. Jedenfalls kam mir der Gedanke, als ich die Inhaltsangabe gelesen hatte. Ein Treffen von anonymen Zombies? Das kann doch nur unterhaltsam sein.


Andy ist ein Zombie widerwillen, der durch einen Unfall einer wurde. Seine Eltern verstecken ihn im Keller und sagen, er sei verreist. Mit Formaldehyd und Schminke versucht er trotz allem ein normales Leben zu führen. Er trifft auf Gleichgesinnte und besucht die Treffen der anonymen Untoten. Ihm widerfährt Freundschaft und Liebe, aber auch Schmerz, Verlust und Gewalt.

Ich dachte am Anfang, Mensch keine Zombies, die immer nur Menschen essen. Und die sich über ihr Leben und Gesetze sorgen. Sie wollen Rechte für die Untoten einfordern und ein eigenes kleines Dorf für ihresgleichen gründen. Mal eine andere Sichtweise.
Doch irgendwie verliert der Autor im Verlauf der Geschichte seine Idee und am Ende landen wir trotzdem wieder bei Menschenessenden Zombies. Wirklich schade...

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SonnenBlumes avatar

Rezension zu "Anonyme Untote" von S.G. Browne

Anonyme Untone - S.G. Browne
SonnenBlumevor einem Jahr

Andy hatte eigentlich nicht vor, nach seinem tödlichen Verkehrsunfall wieder aufzuerstehen, aber so wie es aussieht, hat er keine andere Wahl als sich mit seinem Dasein als Zombie abzufinden.
Seine Eltern sind zwar nicht begeistert, aber sie nehmen ihn bei sich auf und bringen ihn im Weinkeller unter. Zombies werden sehr diskriminiert, weshalb Andy das Haus so gut wie nie verlässt, außer er geht zu seiner Selbsthilfegruppe mit anderen Zombies, wo er auch Rita kennen lernt.

Da ich ja mit jedem Hype etwas hinterher hinke, bin ich erst jetzt auf dem Zombie gekommen. Alles in allem ähneln sich die meisten Darstellungen der verfaulenden Wesen, auch S.G. Browne macht hier keine Ausnahme.
Das Buch war generell eine gute und leichte Lektüre, allerdings hat mich sehr gestört, dass man nie erfährt, wie die Toten eigentlich zu Zombies werden. Ich finde, hier hat es sich der Autor recht leicht gemacht und keine Antwort gesucht, was ich sehr schade finde.
In meinen Augen ist auch der Untertitel nicht wirklich passend, denn die Liebesgeschichte stand für mich nie im Vordergrund des Buches.
Bis auf die unbeantworteten Fragen, fand ich die Geschichte trotzdem unterhaltsam, weshalb sie gut gemeinte 3 Sterne von mir bekommt.

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