S.G. Browne Anonyme Untote

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Inhaltsangabe zu „Anonyme Untote“ von S.G. Browne

Wer wäre besser geeignet, um über den Zombiealltag zu sprechen, als Andy, der sich selbst in einen dieser vermeintlichen Widerlinge verwandelt hat? Seine Eltern verbannen ihn in den Keller, die Öffentlichkeit meidet ihn. Nur gut, dass es eine Selbsthilfegruppe gibt. Und nicht zu vergessen die – ehemals – attraktive Rita, die ein Auge auf ihn geworfen zu haben scheint. Eine durchgeknallte Satire – zum (Un)totlachen.

Also mich hat dieses Buch nicht umgehauen. Es fing gut an und wurde dann immer schlechter!

— _Schneeflocke_

Eine der skurrilsten Liebesgeschichten die ich je gelesen habe. Humorvoll und mitreißend nimmt der Autor uns mit auf eine wunderbare Reise.

— Jelindreal

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  • Anonyme Untone - S.G. Browne

    Anonyme Untote

    SonnenBlume

    20. June 2017 um 13:15

    Andy hatte eigentlich nicht vor, nach seinem tödlichen Verkehrsunfall wieder aufzuerstehen, aber so wie es aussieht, hat er keine andere Wahl als sich mit seinem Dasein als Zombie abzufinden.Seine Eltern sind zwar nicht begeistert, aber sie nehmen ihn bei sich auf und bringen ihn im Weinkeller unter. Zombies werden sehr diskriminiert, weshalb Andy das Haus so gut wie nie verlässt, außer er geht zu seiner Selbsthilfegruppe mit anderen Zombies, wo er auch Rita kennen lernt.Da ich ja mit jedem Hype etwas hinterher hinke, bin ich erst jetzt auf dem Zombie gekommen. Alles in allem ähneln sich die meisten Darstellungen der verfaulenden Wesen, auch S.G. Browne macht hier keine Ausnahme.Das Buch war generell eine gute und leichte Lektüre, allerdings hat mich sehr gestört, dass man nie erfährt, wie die Toten eigentlich zu Zombies werden. Ich finde, hier hat es sich der Autor recht leicht gemacht und keine Antwort gesucht, was ich sehr schade finde.In meinen Augen ist auch der Untertitel nicht wirklich passend, denn die Liebesgeschichte stand für mich nie im Vordergrund des Buches.Bis auf die unbeantworteten Fragen, fand ich die Geschichte trotzdem unterhaltsam, weshalb sie gut gemeinte 3 Sterne von mir bekommt.

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  • Erfrischender Zombie Roman

    Anonyme Untote

    P_Gandalf

    02. September 2016 um 21:51

    Das "Leben" aus der Sicht eines Untoten, nette Idee und gute Umsetzung. Satire trifft es wohl am Besten. Zombies, die sich die Klischees aus Hollywood wehren und die ihre Bürgerrechte wieder haben wollen und sich gleichzeitig an Menschenfleisch gütlich tun. Die Liebesgeschichte spielt nur eine unter geordnete Rolle. Obwohl immerhin wird Rita schwanger. Gut das der Autor sie sterben lässt - diesmal endgültig - bevor das Zombiekind zur Welt kommt. Das wäre des Guten nun wirklich zu viel gewesen!

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  • Mal was ganz anderes...

    Anonyme Untote

    Steffi_Peepunkt

    01. January 2014 um 20:02

    Kurz zur Handlung: Zombies sind in dieser Welt alltäglich, allerdings haben sie keinerlei Rechte. Wenn ein Zombie auffällig wird, wird er abgeholt, da kann er dann entweder im Zoo landen oder auch in Forschungsstationen. Die Atmer dürfen mit freilaufenden Zombies auch tun, was sie wollen, ohne irgendwelche Konsequenzen. Aber die Zombies leiden darunter. In ihrer Selbsthilfegruppe können sie sich regelmäßig austauschen. Andi geht auch zum Psychologen, was ihm das allerdings bringen soll, weiß er selbst nicht so genau. Er weiß nur eins, er möchte für die Rechte der Zombies kämpfen! Nebenbei haben die Zombies auch entdeckt, wie sie neben den üblichen chemischen Mitteln, den Verwesungsprozess aufhalten können, was viele Turbulenzen verspricht. Verliebt ist er nämlich auch.... Meine Meinung: Als ich die ersten Seiten gelesen hab, musste ich wirklich lachen. Toll, wie er seine Eltern entdeckt. Eigentlich ist es ja nicht lustig, aber der Schreibstil und die Erzählart gefallen mir! Dann fängt die Geschichte erst mal von vorne an. Andi ist zurückgekehrt, und zwar von den Toten. Immer wieder frägt er sich, warum ich? Denn so richtig gefallen will ihm dieses "neue Leben" nicht. Er ist so schwer verletzt von seinem Unfall, dass er noch nicht mal sprechen kann, auch nicht richtig laufen. Das erschwert ihm auch gern mal die Flucht vor den Atmern, die gern Zombietrophäen sammeln. Andi kommt mir oft wie ein trotziges kleines Kind vor, der einfach keine Lust hat, das zu tun, was andere von ihm verlangen. Er hat doch auch ein Recht auf Freiheit und will das tun, was er eben tun will. Hier ist es S. G. Browne gelungen, dem Leser eine ganz neue Sichtweise auf Zombies aufzuzeigen. Zombies verwesen nicht nur Gefühl- und Gedankenlos vor sich hin. Im Gegenteil, da geht jede Menge in so einem Zombiekopf vor! Allein schon die aufwendigen Restaurierungsarbeiten. Verlieben können die sich auch! An dem schlechten Bild über Zombies sind schließlich die Medien schuld. Das aber in jedem Gerücht und ein Fünktchen Wahrheit steckt, zeigt Browne im weiteren Verlauf des Buches aber dennoch. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass mir die Zombies manchmal schon echt leid taten und ich konnte ihre Handlungsweisen absolut nachvollziehen. Es ist schon sehr unfair wie mit ihnen umgegangen wird! Auch wenn es ein wenig blutrünstig wird.... Und mein Verdacht bestätigte sich auch, ich verrat jetzt aber nicht welchen. Der schlaue Leser wird es merken wenn er an betreffender Stelle angekommen ist, an welchem Andi von seinem tollen neuen Freund etwas annimmt! ;-) Alles in allem ist das Buch leichte Kost für zwischendurch. Ich bin froh es gelesen zu haben, es hat mir heitere Lesestunden geschenkt! Für alle, die genauso einen rabenschwarzen Humor haben wie ich, die gern satirisches oder ironisches lesen, ist dieses Buch ein Gewinn. Viel Spaß beim lesen!

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  • Rezension zu "Anonyme Untote" von S.G. Browne

    Anonyme Untote

    erdbeerliebe.

    30. January 2013 um 18:24

    Andy ist ein ziemlicher Pechvogel: Er ist untot, Witwer und Vater einer 7 jährigen Tochter die nicht weiß, dass er sein untotes Dasein im Keller seiner Eltern fristet. Sein Vater kann ihn nicht riechen und seine Mutter eigentlich auch nicht so richtig. Hilfe findet er nur in der Gruppe der anonymen Untoten, die zweimal Wöchentlich stattfindet und zu der er regelmäßig geht. Dort trifft er unter anderem auf Rita, in der er eine enge Vertraute findet.. Der Autor Browne nimmt das Thema "Zombies" nicht zu ernst. Und das ist auch gut so. Andererseits wären die ständig sarkastischen Bemerkungen über die Rechte (oder eher Unrechte) von Untoten, die Andy macht, ziemlich unerträglich. Leider hatte ich während des Lesens ein bisschen das Gefühl, dass sich das Buch nicht so recht entscheiden kann, ob das Thema: "Verdienen Menschen, die durch einen Zufall (bzw Unfall) sterben, und dann wieder auferstehen, die gleichen Rechte und Freiheiten wie Menschen?" nun ultra lustig oder doch mit einer Spur Ernsthaftigkeit behandet werden soll. Ungefähr nach der Hälfte des Buch überstürzen sich nämlich die Geschehnisse im Buch und Andy bekommt ziemliche Höhenflüge. Er mordet, frohlockt, gibt sich seinen Gelüsten hin und wird sogar Superstar. Das ist alles ein bisschen "too much" für meinen Geschmack und irgendwie über das Ziel, einen unterhaltsamen Zombieroman zu schreiben, hinausgeschossen. Ein nettes, einfach zu lesendes und nicht zu tiefgreifendes Buch aus der Sicht eines amerikanischen Zombies. Empfehlenswert für eine Reise oder ein bisschen perspektive Abwechslung im Zombiegenre.

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  • Rezension zu "Anonyme Untote" von S.G. Browne

    Anonyme Untote

    steffi_schaaf

    13. June 2012 um 21:51

    Andy verwandelt sich nach einem tragischen Verkehrsunfall in einen Zombie. Von nun an hat er es nicht einfach. Seine Eltern sperren ihn in den hauseigenen Weinkeller ein, die ehemaligen Freunde wenden sich von ihm ab, seine große Liebe hat er durch eigenes Verschulden verloren. Und seine Rechte? Der Staat sagt: Zombies haben keine Rechte, denn es sind Tote. Den einzigen Halt und Trost findet er in der Selbsthilfegruppe "Anonyme Untote". Dort lernt er Rita kennen, nach einiger Zeit auch lieben. Auf gemeinsamen nächtlichen Streifzügen treffen sie Ray, der mit seinen "genialen Gaumenfreuden" wahre Wunder bewirkt. Im Jahre 2009 erschien das Buch "Anonyme Untote" als erster Roman des Autors S.G. Browne. Der Titel und der Klappentext verleiteten mich zum Kauf. Ich war neugierig, was in einer Zombieselbsthilfegruppe diskutiert wird. Vielleicht würde es hilfreich sein, etwas über die Untoten in Erfahrung zu bringen, vor der Zombieapokalypse. Und schließlich geht es auch um Liebe. Ein wenig Bedenken hatte ich allerdings, da ich erst kürzlich das Buch "Schicksal" vom selben Autor gelesen hatte und ich mich dort wahrlich durch die Seiten kämpfen musste. Doch ich wurde nicht enttäuscht. Am Anfang vermisste ich ein wenig den angepriesenen Witz, ich las mehr zwischen den Zeilen und fand genug Satire und Ironie, um endlich auch in ein dezentes Schmunzeln zu fallen. Die Erfahrungen, die Andy und seine Zombiekumpels machen müssen, möchte man defintiv nicht erleben. Die fehlende Akzeptanz der "Atmer", die Überfälle und Mordversuche, kein leichtes Leben als Untoter. Der neue Schwung, den alle durch die "genialen Gaumenfreuden" Rays bekommen ,gibt ihnen Auftrieb, man fiebert mit und möchte, dass sie den Kampf gewinnen und zur Gesellschaft dazugehören. Doch was wäre es denn für ein Buch, wenn das alles so leicht wäre? Das gewonnene Selbstbewusstsein verändert sie, aber lässt sie leichtsinnig werden. Ich hatte wahnsinnig viel Spaß beim Lesen des Romans, die Leiden und Freuden zu teilen, ließ mich fast selber zum Zombie werden und die Entwicklung der Liebesgeschichte ist einfach nur bezaubernd. Eine sehr schöne Geschichte, die ich wirklich empfehlen kann. Sie bringt den Leser nicht nur zum Lachen, sondern regt ihn auch an, zwischen den Zeilen zu lesen: Wie sollte man mit Minderheiten umgehen? Wir sollten nachdenken, wie es für uns wäre, wenn wir als Zombie zurückkehren würden und durch die Hölle gehen müssten. Fazit: Witzig, aber auch lehrreich!

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  • Rezension zu "Anonyme Untote" von S.G. Browne

    Anonyme Untote

    Convallaria

    28. January 2012 um 21:23

    Andy lebt im Keller seiner Eltern, ist Witwer und Vater einer siebenjährigen Tochter… außerdem ist er tot… genau betrachtet eigentlich eher untot. Von der Gesellschaft ausgeschlossen, findet er den einzigen Trost bei seinen Mit-Zombies. Allen voran bei der attraktiven Selbstmörderin Rita. Denn Zombies wollen das Selbe, was auch alle atmenden Menschen wollen: Liebe! Zombies sind auch nur Menschen... Zombies haben es in der Romanwelt von S.G. Browne nicht leicht. Sie haben keine Rechte, müssen aber jede Menge Auflagen befolgen. Sie werden verachtet, beschimpft und auch manchmal aus Spaß zerstückelt. Nachts werden sie wie streunende Hunde eingefangen und in Käfige gesperrt, wenn sie gegen die Ausgangssperre verstoßen. Sollten sie dann nicht von ihren Angehörigen fristgerecht abgeholt werden, werden sie an Versuchslabore gespendet, enden als Crashtest-Dummy oder werden in einen Zombie-Zoo gesperrt. Andy ist so ein Zombie. Bei einem Autounfall gestorben und nach der Einbalsamierung wieder auferstanden fristet er ein armseliges Leben im Keller seiner Eltern. Seine Mutter ekelt sich vor ihm und sein Vater hat nur noch Verachtung für seinen Sohn übrig. Die einzigen Personen, bei denen er sich noch wohlfühlt, sind die Mitglieder einer Zombie-Selbsthilfegruppe, genannt „Anonyme Untote“. Hier wird auch klar, dass Zombies - genau wie die Atmer - weiterhin Gefühle haben. Zu den Gefühlen zählt auch Liebe. Diese entsteht zwischen Andy und Rita, einer wieder auferstandenen Selbstmörderin. Man erlebt mit, wie aus Andy und dem Rest der Gruppe ein rebellierender Haufen wird, der für die gleichen Rechte kämpft, die die Lebenden auch besitzen. Zudem kommen die „Anonymen Untoten“ auf den Geschmack von Menschenfleisch... Was nicht gerade zu ihrer Beliebtheit beiträgt. „Anonyme Untote“ ist in 54 kleine Kapitel eingeteilt, die Schrift ist durch ihre Größe gut lesbar. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und man ist durch das Hochglanz-Herz immer wieder versucht, mit den Fingern darüber zu streichen. Ich hatte mir mehr davon versprochen, als ich den Klappentext gelesen habe. Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass es sich lohnt, das Buch zu lesen. Humorvoll und doch gesellschaftskritisch geht der Autor an die Geschichte ran. Durch die vielen kleinen Kapitel ist das Buch gut geeignet, auch in kleinen Pausen gelesen zu werden. Man findet dadurch immer wieder gut in die Erzählung hinein.

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  • Rezension zu "Anonyme Untote" von S.G. Browne

    Anonyme Untote

    Nadine_xX

    16. May 2011 um 22:41

    Die Zombies erwachen :) Andy ist ein Untoter, sprich: ein Zombie. Er verwest so langsam vor sich hin und hat keinerlei Rechte mehr. Davon abgesehen dass er entstellt ist, schrecklich stinkt und seine Eltern ihn nicht mehr haben wollen, bekommt er das Gefühl, etwas unternehmen zu müssen. In der Selbsthilfegruppe "Anonyme Untote" findet er Geichgesinnte und Freunde, die ihn antreiben. Ein wirklich süßes Buch :) Ich finde es hält genau das, was es verspricht. Humor, leicht geschrieben und trotzdem auch traurig und zum Nachdenken anregend. Man fühlt richtig mit den armen Zombies mit und möchte sie am liebsten alle trösten! ich bin noch nicht ganz fertig aber bin bisher ist es sehr amüsierend, interessant und keinesfalls langweilig :)

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  • Rezension zu "Anonyme Untote" von S.G. Browne

    Anonyme Untote

    Eternity

    29. April 2011 um 10:25

    Skurril, skurril, skurril. Ein Freundeskreis aus Zombies, die irgendwie versuchen, mit ihrem Leben klarzukommen und zumindest einen Fuß in die schließende Tür der Gesellschaft zu bekommen. Doch dann kommen sie hinter ein Geheimnis, dass das Leben als Untote erstaunlich reizvoll macht. Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen witzig und ironisch, doch so manches Mal wird eine kreative Idee mehr als einmal verwendet, was klein wenig nervt. Das Buch ist kein Meisterwerk, aber wer mal Lust hat, ein etwas anderes Zombie-Buch zu lesen, ist hier genau richtig!

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  • Rezension zu "Anonyme Untote" von S.G. Browne

    Anonyme Untote

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. January 2011 um 11:40

    Inhalt: Die Zombies haben es nicht leicht. Kaum haben sie sich zu einem eben solchen verwandelt werden ihnen sämtliche Rechte entzogen und sie können froh sein, wenn sie nicht als Versuchskaninchen enden. Ebenso ergeht es Andy, der seit einem Autounfall zu einem lebenden Toten geworden ist. Seine Eltern haben ihn in den Weinkeller verbannt. Das einzige, was ihm noch Halt gibt ist die monatliche Selbsthilfegruppe der Anonymen Untoten mit der durchaus motivierten Leiterin Helen. Hier versuchen die Betroffenen zu überlegen, wie sie sich Gehör verschaffen können um mehr Akzeptanz in der Gesellschaft zu erlangen. was zunächst vergebens ist löst nach der Entdeckung einer Möglichkeit zur Verbesserung ihres gesundheitlichen Zustandes ungeahnte Ereignisse aus. Meine Meinung: Zur Zeit überrennen Zombies den Büchermarkt und nach Lektüre dieses Buches kann ich nur sagen: zurecht! Beim Lesen des Titels dachte ich eher an eine romantische Komödie, nur eben mit Zombies. Doch dem ist ganz und gar nicht so. Viel mehr rückt die Liebesgeschichte zwischen Andy und Rita in den Hintergrund und im Vordergrund stehen die unmöglichen Bedingungen unter denen Zombies leben müssen. Dieses Buch ist viel mehr als Unterhaltung, denn es hält uns einen Spiegel vor, wie wir gerne mit Minderheiten umzugehen pflegen. Das Ganze wird durch tiefschwarzen Humor vermittelt. Immer wieder löst das Buch Mitleid bei einem aus und man kommt ins Grübeln, wie man wohl selbst mit solch einer Situation umgehen würde. Der Schreibstil ist gut und sehr flüssig zu lesen. Fazit: Nicht nur was für eingefleischte Zombie-Fans, sondern ein gesellschaftskritisches Buch. Mit Zombies.

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  • Rezension zu "Anonyme Untote" von S.G. Browne

    Anonyme Untote

    SitataTirulala

    24. November 2010 um 19:52

    Inhalt: Die Anonymen Untoten sind trotz ihrer recht motivierten Leiterin Helen ein eher trostloser Haufen. Was kann man auch anderes von einer Gruppe Zombies erwarten, die durch die Lebenden all ihrer Menschen- und Bürgerrechte beraubt und wie Vieh behandelt werden? Hier kann Andy, der nach einem Verkehrsunfall zu den Untoten gehört, Probleme und Misshandlungen durch die sogenannten Atmer mit Seinesgleichen teilen. Die anfangs kläglichen Versuche, Rechte einzufordern und sich Gehör zu verschaffen wirken zunächst lächerlich, doch als Andy und die anderen eine Möglichkeit finden, ihre körperlichen Gebrechen zu heilen, überschlagen sich die Ereignisse regelrecht. ---------- Meine Meinung: Alles ist besser mit Zombies! Unter dieser Prämisse habe ich das Buch aus dem Regal gegriffen und mit nach Hause genommen. Ein bisschen skeptisch hat mich der Untertitel "Eine Zombie-Liebesgeschichte" schon gemacht, denn eigentlich sind reine Lovestories so gar nicht mein Ding. An dieser Stelle sei gesagt: Es gibt die versprochene Lovestory, sie dominiert jedoch nicht das ganze Buch, wie ich anfangs befürchtet habe. Aber zäumen wir den Gaul nicht von hinten auf, sondern fangen vorne an. Der Protagonist Andy, nach einem tragischen Verkehrsunfall ein Zombie, lässt uns aus der Ich-Perspektive an seinem Alltag Teil haben, der hauptsächlich daraus besteht, eingesperrt im Weinkeller seiner Eltern eine teure Flasche nach der anderen zu leeren und sich dabei Soaps und Talkshows reinzuziehen. Normalerweise mag ich im Präsens geschriebene Romane nicht besonders, ich fühle mich immer wieder durch die Gegenwartsform irritiert, aber da man sich recht schnell in Andys Erzählung einfindet, spielt das nur eine nebengeordnete Rolle. Zu Anfang war ich sehr neugierig, wie S.G. Browne das Ganze mit den Zombies aufgezogen hat und fand großen Gefallen daran, dass Andy beispielsweise auf Grund der Verletzungen durch den Unfall zwar wie der Stereotyp eines Hollywood-Zombies wirkt, aber durchaus Köpfchen und vor allen Dingen klare Gedanken hat. Zugegeben, ein hirntoter Protagonist a lá Zombie aus Shawn of the Dead wäre auch unerträglich gewesen. Jeder der Zombies bei den Anonymen Untoten hat seine eigene Persönlichkeit und damit auch seine eigenen Probleme. Streng genommen unterscheiden sie sich bis auf die Tatsache, dass sie untot und dadurch schmerzunempfindlich, aber auch am Verwesen sind, kaum von den Atmern. Im zweiten Drittel hatte ich ein bisschen zu kämpfen, doch gegen Ende legt das Buch noch einmal unglaublich zu und hat sich damit in meinen Augen vier Sterne verdient. Begleitet von Andys teils sehr zynischen und sarkastischen Kommentaren erhält man einen Einblick in die Missstände dieser Gesellschaft, die alles verurteilt, was anders ist als sie. Und auch in den zunächst zaghaften, dann aber immer entschiedeneren Kampf der Zombies um ein möglichst normales Leben. Zur Leserlichkeit hat auch beigetragen, dass die einzelnen Kapitel recht kurz gehalten sind daher auch dazu einladen, immer mal wieder zwischendurch ein paar Minuten zu lesen. Trotz ein paar kleiner sprachlicher Fehler (vielleicht waren es auch einfach nur Druckfehler?) ließ sich dieses Buch jedenfalls sehr gut runterlesen. ---------- Fazit: Stöhnende, hirntote Zombies waren gestern - S.G. Browne kreiert Protagonist und Nebenfiguren auf eine Art und Weise, die den Leser auf jeden Fall Partei ergreifen lässt. Interessante Sichtweise auf die lebenden Toten!

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  • Rezension zu "Anonyme Untote" von S.G. Browne

    Anonyme Untote

    mondscheinbuch

    23. September 2010 um 19:07

    Wer wäre wohl besser geeignet als Andy um über den Alltag eines Zombies zu reden? Wenn man durch die Straßen läuft und Leute vor Schock schreien, kleine Mädchen weglaufen, dann weiß man: Hier stimmt etwas nicht! So ging es auch Andy, der nach einem Verkehrsunfall zwar aufwacht, aber nicht mehr ganz lebendig ist, eher untot. Seit dem haust er im Weinkeller seiner Eltern, schaut miese Daily Soaps und betrinkt sich regelmäßig. Sein einziger Lichtblick ist das monatliche Treffen der „Anonymen Untoten“, welche dem Namen nach eine Selbsthilfegruppe für Zombies ist. Dort bespricht man seine Leiden und die Misshandlungen, die man so als Zombie durchleiden muss. Durch einen Zufall entdecken einige der Gruppe ein kleines Geheimnis wie man sich auch als Zombie besser fühlen kann und dadurch auch die Möglichkeit sich Gehör zu verschaffen. Der Titel „Anonyme Untote: Eine Zombie-Liebesgeschichte“ hat mich eher auf ein komisches Werk eingestimmt, doch schon nach den ersten Seiten wurde mir klar, dass dem nicht so ist. Der Humor, wenn man ihn überhaupt so betiteln kann, ist schwarz, schwärzer, tiefschwarz. Andy erzählt den Alltag als Zombie mit viel Sarkasmus, der trotzdem nicht über die Missstände der Untoten hinwegtäuschen kann. Sie leben am Rand der Gesellschaft, werden gejagt, beworfen und haben keine Rechte. Die Protagonisten sind keine Zombieschönlinge, sondern verlieren auch gerne mal das ein oder andere Körperteil. Sie verwesen, stinken und sind langsam, also das klassische Zombiebild. Ich habe ja eher mit schicken Zombies gerechnet, da sich ja auch in den letzten Jahren das Bild des Vampirs vom Blutsauger zum Schönling und Helden geändert hat. Doch zum Glück fand ich so etwas nicht vor. Ein großer Bonuspunkt. Trotz ihres fortgeschrittenen Verwesungszustandes und ihrem doch unmenschlichen Aussehen lösen sie bei mir starkes Mitgefühl aus und zeigen wie die Gesellschaft mit Aussässigen umgeht. Ein zwar lustiges Werk, was aber einen ziemlich bitteren Nachgeschmack beim Leser hinterlässt. Der Titel und die Buchrückentext sind nicht ganz mit dem Inhalt kompatibel, aber die Liebesgeschichte gibt es wirklich! ;) Ein gutes Buch!

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